Motorrad Dekore sind in der Motorradszene nicht mehr wegzudenken, denn damit kannst du deinen eigenen Style finden und mit deinem Bike aus der Masse herausstechen. Die verschiedenen Aufkleber verleihen jeder Maschine einen ganz besonderen Look. Während Rennmotorräder meist Aufkleber von den Sponsoren auf ihre Maschinen anbringen, kannst du bei Straßenmotorrädern deine Aufkleber ohne Vorgaben gestalten lassen. Dazu brauchst du nur ein wenig Kreativität und schon kannst du dein Motorrad optisch aufwerten.
Motorrad Dekore: Design und Qualität
Es gibt einige Firmen, die sich darauf spezialisiert haben. Zuerst wird der Schnitt von der jeweiligen Maschine gemessen und digitalisiert. Danach werden die Schnittmuster mit einem Grafik Programm (Adobe Illustrator, Coral Draw, etc.) erstellt und für den Druck / Schnitt vorbereitet. Sobald das Design finalisiert wurde, kann der Druck beginnen. Als Grundmaterial wird eine Vinylfolie eingesetzt. Die bedruckte Vinylfolie bleibt dann für einen Tag liegen, da die Farben trocknen müssen. Um das Design vor Dreck und Kratzern zu schützen, wird ein Schutzlaminat eingesetzt.
Wenn du mit einem anderen Style auffallen möchtest, findest du auf dem Markt Motorrad Designs aller Art. Eine große Anzahl der Anbieter hat das Potenzial erkannt und sich auf Dekore verschiedene Motorräder spezialisiert. Nichtsdestotrotz solltest du auf einige Punkte achten. Neben den außergewöhnlichen Designs kommt es auch auf die Qualität der Motorrad Dekore an. Bei einigen Herstellern sind fertige Designs bzw. Kollektionen im Angebot zu finden. Diese verkaufen sich natürlich mehrfach und sind aufgrund dessen gleichzeitig auf mehreren Maschinen zu sehen.
Kosten für Motorrad Dekore
Der durchschnittliche Preis für fertige Motorrad Dekore liegt bei 180 €. Die individuellen Grafik Kits beginnen in der Regel bei 250 € und können auch durchaus 600 € kosten. Du kannst entweder selbst kleben, einen herkömmlichen Folierer beauftragen oder die Dekor Firma direkt bekleben lassen. Bei einem gewöhnlichen Folierer kostet das Aufkleben in der Regel 150 €. Die Dekorfirmen bieten in der Regel einen Aufklebeservice an, was im Durchschnitt 100 € kostet. Du kannst deinen gereinigten Plastiksatz zur Firma schicken oder direkt einen neuen Plastiksatz kaufen.
Aufkleben der Dekore
Bei einem hochwertig verarbeiteten Dekor kann der normale Anwender auch ohne Probleme selbst verkleben. Untergrund vor Staub, Dreck oder Kleberückständen befreien (z.B.
Autoaufkleber: Was ist erlaubt?
Zur optischen Verschönerung von Fahrzeugen greifen nicht nur Tuningfans gerne auf Aufkleber fürs Auto und Tattoos zurück. Doch auch beim Autoaufkleber gibt es zahlreiche Dinge zu beachten, um Bußgelder und Punkte in Flensburg zu vermeiden. Im schlimmsten Fall droht gar die Nutzungsuntersagung des Fahrzeugs bis die Veränderungen wieder rückgängig gemacht wurden. Anders als die großflächige Autofolierung sollen mittels der kleineren Autoaufkleber kleinere Highlights gesetzt werden. Was gilt es zu beachten, wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Hilfe von Autoaufklebern verschönern wollen?
- Heckscheibe: Das dürfen Sie, sofern Ihre Sicht dadurch nicht beeinträchtigt wird. Der Blick durch den Rückspiegel muss frei bleiben.
- Frontscheibe: Eine Ausnahme stellen Vignetten und die Umweltplakette dar. Nein.
Über kaum eine andere Maßnahme können Autofahrer ein Statement wirksamer abgeben als durch Autoaufkleber. Ob lustige, anzügliche oder feinsinnige Sprüche, Werbeschriftzüge, Tribals oder andere Motive: Die Designvielfalt auf dem Markt ist gewaltig. Vermutlich ist jedem der Aufkleber „Baby on Board“ schon tausende Male auf den Autos anderer Leute aufgefallen. Doch heute ist die Gestaltungsmöglichkeit wesentlich breiter gefächert.
Übrigens: In der Regel ist der Tatbestand der „Beleidigung“ durch einen Aufkleber nicht erfüllt, sofern sich diese nicht direkt gegen eine bestimmte Person oder Personengruppe wendet.
Verklebetechniken für Autoaufkleber
Ein gutes Ergebnis ist auch beim Autoaufkleber abhängig von der jeweiligen Vorarbeit. Die zu beklebenden Flächen müssen von Staub und Schmutz gereinigt und anschließend mit einem Fettlöser auch von Fettrückständen befreit werden. Schon ein kleiner Fingerabdruck auf der Klebefläche kann zum Schwachpunkt werden. Um zu verhindern, dass schnell wieder neuer Staub sich auf der Klebefläche niederlegt, ist es angeraten, stets in einem weitgehend staubfreien Raum zu arbeiten.
Bevor Sie das Motiv schließlich verkleben, ist es zudem empfehlenswert, den Autoaufkleber vorab schon einmal mit Hilfe von Klebeband an die vorgesehene Fläche anzubringen - ohne Träger- und Schutzfolie abzulösen. So können Sie den besten Platz für das Motiv finden.
Nassverklebung
Bei der Nassverklebung von einem Autoaufkleber wird die zu beklebende Fläche des Fahrzeuges und die Klebefläche des Autostickers mit einer Wasser-Spülmittel-Lösung eingesprüht. Dadurch wird der Kleber auf der PVC-Folie kurzzeitig deaktiviert und das Motiv kann leicht auf der Oberfläche verschoben werden. Nachdem die richtige Ausrichtung gefunden ist, können Sie mit Hilfe eines Rakels oder eines Tuchs das Wasser von Innen zu den Außenseiten hin unter dem Motiv entfernen. Achten Sie auch darauf, das Wasser unter dem Autoaufkleber vollständig zu entfernen. Andernfalls können die Einschlüsse schnell zum Ablösen auch des ganzen Stickers führen.
Trockenverklebung
Bei der Trockenverklebung hingegen ist der Aufwand wesentlich geringer. Allerdings müssen Sie sich schon vorab genauestens über den Sitz vom Autoaufkleber im Klaren sein. Eine nachträgliche Korrektur ist nicht möglich. Und auch das Ablösen und Neuanbringen ist kaum noch möglich. Nachdem der Autoaufkleber an Ort und Stelle angeklebt ist, nutzen Sie einen Rakel oder ein Tuch dazu, die Folie fest an die Oberfläche zu pressen. So können auch Lufteinschlüsse beseitigt werden.
Reicht das Folienmotiv über Nahtstellen des Autos - also über mehrere Bauteile hinweg - müssen Sie gegebenenfalls mit Hilfe eines scharfen, feinen Messers (Cutter oder Skalpell) vorsichtig das Motiv zerschneiden und die Kanten in die Kanten verkleben. Andernfalls kann sich das Motiv an diesen schwachstellen schnell wieder ablösen. Vorsicht! Der Kleber der Autosticker benötigt in der Regel um die 48 Stunden um vollständig auszuhärten. In dieser Zeit sollten Sie es unbedingt vermeiden, den Autoaufkleber zu starken Kräften oder unwirtlichen Witterungsbedingungen auszusetzen. Fahren Sie in dieser Zeit zum Beispiel auch nicht in eine Waschanlage.
Heckscheibenaufkleber: Was ist zu beachten?
Natürlich können Sie nicht nur den Lack Ihres Fahrzeuges mit allerlei Sprüchen und Motiven verzieren. Auch die Heckscheibe bietet genug Raum, um sich zum Beispiel zu seiner Lieblingsband zu bekennen oder aber Werbung für den eigenen Online-Service zu machen. Es gilt, ausreichend Platz auf der Scheibe zu lassen, damit dem Fahrer der Blick nach hinten durch den Heckscheibenaufkleber nicht gänzlich versperrt ist. Daher darf ein Großteil der Scheibe nicht mit blickdichten Autostickern versehen sein. Zudem müssen die speziellen Klebefolien für Scheiben mit einer Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) ausgestattet sein. Dies gilt besonders bei einem großflächigen Pkw-Aufkleber. Da die Scheiben von Fahrzeugen zudem aus Sicherheitsglas bestehen, darf die Funktionsweise durch den Sticker nicht beeinträchtigt sein.
Sicherheits- und Verbundglas
Die Scheiben von Fahrzeugen bestehen aus Sicherheitsglas. Bei den Seiten- und Heckscheiben zerpringt das Glas in der Regel in feine kleine Splitter, die keine oder kaum scharfe Schnittkanten aufweisen. So kann das Verletzungsrisiko für die Insassen im Falle eines Unfalls verringert werden. Eine Besonderheit stellt die Windschutzscheibe von Fahrzeugen dar: Hierbei handelt es sich um Gläser aus Verbundglas. Dieses spezielle Sicherheitsglas besteht aus zwei Glasscheiben, die miteinander durch eine dünne aber robuste Kunststofffolie miteinander verklebt - verbunden - sind.
Im Falle eines Einschlags in die Scheibe zerspringt das Glas ähnlich wie bei den anderen Fenstern in feine Splitter. Durch die Verklebung wird jedoch verhindert, dass die feinen Splitter ins Fahrzeuginnere und in den Fahrer- und Beifahrerraum fallen.
Es bietet es sich an, die Aufkleber für die Heckscheibe von innen an der Scheibe zu verkleben. Derartige Autoaufkleber müssen dabei gespiegelt produziert werden, damit nach Außen der Schriftzug richtig herum erkennbar ist. Der Vorteil der Innenverklebung ist vor allem, dass der Autoaufkleber gut vor den Witterungsbedingungen geschützt ist. Die Außenverklebung ist zumeist nicht gestattet, da auf der Außenseite der Fahrzeugscheiben keine Folien angebracht sein dürfen. Dadurch könnte das Bruchverhalten der Autoscheiben erheblich beeinträchtigt sein, sollte es wider Erwarten doch einmal zum Unfall kommen. Auch aus diesem Grunde ist die Innenverklebung der kleineren bedruckten Autofolien angeraten.
Seien Sie jedoch besonders vorsichtig, wenn sich in der Heckscheibe Ihres Wagens Heizdrähte befinden. Die aufgebrachten Folien entwickeln eine hohe Klebekraft. Wenn Sie die Autoaufkleber dann eines Tages doch wieder entfernen möchten, könnte die Scheibenheizung demoliert werden.
Wo sind Aufkleber tabu?
Auf der Windschutzscheibe sind Aufkleber nicht zulässig, wenn diese größer als 0,1 m² sind und sich im direkten Sichtfeld befinden! Scheiben, die im Sichtfeld des Fahrers liegen - also Frontscheibe und die beiden vorderen Seitenscheiben vor der B-Säule - sind beim Verkleben absolut tabu! Es ist untersagt diese für das Sichtfeld des Fahrers wichtigen Scheiben abzudecken. Damit sind weder die Tönung der Autoscheiben noch das Bekleben gestattet. Aufkleber, die sich regelmäßig auf der Innenseite der Windschutzscheibe befinden dürfen, sind Mautsticker (Vignetten) und die offiziellen Aufkleber für die jeweiligen Umweltzonen.
Ist die Sicht des Fahrers durch Aufkleber eingeschränkt, kann ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro drohen. Zudem ist auch die Nutzungsuntersagung möglich, bis die Sichtbehinderung behoben ist.
Weitere Verbote und Einschränkungen
Es gibt einige Fahrzeugteile, die Sie in keinem Falle bekleben dürfen. Hierzu zählen nicht nur die Spiegel im und am Wagen, sondern vor allem auch die Kennzeichen. Das Kennzeichen muss zur Identifikation des Fahrzeuges und des Halters stets erkennbar und in einwandfreiem Zustand sein. Bei einem Verstoß gegen diese Vorschrift kann im Falle einer Verkehrskontrolle ein Bußgeld in Höhe von 65 Euro drohen. Lassen Sie also lieber von dem Gedanken ab, auch das Kennzeichen Ihres Wagens mit einem Sticker zu verschönern. Es spielt keine Rolle, ob dadurch ein Buchstabe oder eine Zahl abgedeckt sind oder nicht.
Autoaufkleber und Beleuchtungseinrichtungen
Ähnlich wie bei den Kennzeichen ist es auch untersagt, die Scheinwerfer mit Stickern oder anderen Folien abzudecken. Auch durchsichtige Folien können hier gar zum Verlust der Betriebserlaubnis führen.
Entfernen von Autoaufklebern
Der Geschmack eines Menschen ändert sich im Laufe seines Lebens immer wieder. Das bedeutet, dass ein Autoaufkleber, den er noch vor 5 Jahren spannend und lustig fand, nunmehr wieder loswerden möchte. Es ist aber davon abzuraten, den Kfz-Aufkleber einfach so von der Klebefläche abzureißen. Hierdurch können sonst Schäden am Lack entstehen. Die handelsüblichen PVC-Folien, die für die Autoaufkleber genutzt werden, reagieren auf hohe Hitzeeinwirkung.
Mit einem normalen Fön können Sie die Oberfläche des Autostickers erhitzen. Dadurch wird der Autoaufkleber dehnbar und der Kleber löst sich. Erst nach dem Erhitzen können Sie die Aufkleber leicht vom Fahrzeug ablösen. Es ist durchaus möglich, dass die Kfz-Beschriftung oder die Autobeklebung auch nach der Ablösung noch Spuren hinterlässt. Die Flächen unter der Fahrzeugbeklebung war durch die Folie vor Witterung und UV-Strahlen weitgehend geschützt, während die umliegenden Lackflächen gegebenenfalls an Glanz und Farbe verloren haben.
Vignetten für Motorräder in der Schweiz
In CH wird die Vignette als störender Fremdkörper am Töff betrachtet und deshalb gern in den hintersten Winkel verbannt, in D ist man stolz, durch die CH gefahren zu sein und zeigt das gern durch eine gut sichtbare Vignette zum Beispiel am Gabelholm (Ausnahmen bestätigen die Regel - in beiden Fällen). Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) gibt an, dass die Vignette „bei Fahrzeugen ohne Frontscheibe, Anhängern und Motorrädern an einem nicht auswechselbaren, leicht zugänglichen Teil“ angebracht werden soll.
In der Praxis halten das die meisten Schweizer Kantonspolizeikorps so, dass Vignetten auch an Orten akzeptiert werden, wo sie "mit einem Handgriff zugänglich gemacht werden können". Heisst, wer mit einer Schlüsselumdrehung den Fahrersitz anheben und darunter die Vignette sichtbar machen kann, macht alles richtig. Die Vignette muss nicht sichtbar aber auch nicht leicht austauschbar angebracht sein. Ich habe sie jeweils unter dem Soziussitz irgendwo am Rahmen angebracht.
Anbringungsorte für Vignetten
- Gabelholm: Ich klebe seit Jahren immer auf einen Gabelholm zwischen den Gabelbrücken. Geht super wieder ab und etwaige Reste kann man auch mit schärferen Mitteln ablösen.
- Nummernschild: Ich hab Wechselschilder und klebe sie hinten an die Nummer.
- Kennzeichenhalter: Ich habe die Vignette auf dem Kennzeichenhalter geklebt, wo ich das Wechsel-Kennzeichen easy abmachen kann. Der Kennzeichenhalter ist fest mit dem Motorrad verbunden. Das ist gesetzeskonform.
- Spritzschutz: „nicht leicht auswechselbar“ heißt in Österreich, du brauchst dafür Werkzeug. Daher kleben die Ö-, aber auch CH-Vignetten bei meiner RT auf dem ein- und ausfahrbaren Spritzschutz hinten, den ich nur unter Zuhilfenahme eines 10er Schlüssels demontieren kann. Völlig legal.
- Luftfilterkasten: Auf der NineT klebe ich die Vignette links auf den Luftfilterkasten.
Ergänzend zu erwähnen ist vielleicht noch, dass du die Vignette nur brauchst, wenn du auch Autobahn fährst. Überland ist hiervon ausgenommen.
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