Motorrad Transport Gestell Test: Sicherer Transport für Ihr Motorrad

In diesem Artikel erklären wir Ihnen genaue Anwendungsfälle, Vorteile und Hinweise zum sicheren Transport Ihres Motorrads. Wir stellen Ihnen verschiedene Optionen vor, von Motorradwippen über Anhänger bis hin zu Heckträgern, und geben Ihnen wichtige Informationen für die Auswahl des richtigen Systems.

Motorradwippen im Vergleich

Motorradwippen gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich zur Sicherung während der Fahrt auf einem Anhänger eignen. Sie können auch auf einer Hebebühne oder in der eigenen Garage verwendet werden. Denn auch als sicherer Ständer für das Parken eignet sich die Motorradwippe hervorragend.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Motorradwippe sind:

  • Solide Verarbeitung und Stabilität, damit das Motorrad nicht umkippt.
  • Breite Standfläche, damit Maschinen mit höherem Schwerpunkt trotzdem sicher stehen.
  • Die Wippe muss für die Reifengröße und das Gewicht Ihres Motorrads geeignet sein.

Empfehlenswerte Motorradwippen

Hier sind einige empfehlenswerte Motorradwippen im Überblick:

  • Acebikes Steadystand Motorradständer Modell 250: Hält Vorderradreifen mit einer Größe zwischen 15 und 19 Zoll fest. Ideal für Reifenbreiten von 90 bis 130 mm und verstellbar von 15 bis 19 cm.
  • Edelhaus Motorradwippe: Für Radgrößen zwischen 17 und 21 Zoll geeignet. Die Breite sollte laut Hersteller bei 90 bis 130 mm liegen.
  • SD-Tec Linea Rossa Motorradwippe: Für Bikes mit einer Radgröße von 17 bis 21 Zoll geeignet. Die Radbreite sollte dabei zwischen 90 und 130 mm liegen.
  • ConStands Easy-Plus: Eine kompakte Wippe für Motorräder, bei der das Vorderrad einfach auf die Wippe fährt. Einstellbar und für Radgrößen von 15 bis 21 Zoll und 90 bis 180 mm Breite geeignet.

Worauf ist beim Kauf einer Motorradwippe zu achten?

Vor dem Kauf sollten Motorradfahrer:innen bei einem Vergleich der verschiedenen Kategorien darauf achten, ob die Wippe für die jeweilige Reifenbreite passt. Besonders Breit- oder Schmalbereifungen am Motorrad passen nicht in jede Wippe. Wichtig ist auch ein möglichst breiter Standfuß, damit die ganze Maschine sicher und fest steht. Wer eine Wippe für den Motorradtransport sucht, sollte darauf achten, dass die Bohrungen im Wippenfuß und auf der Ladefläche übereinstimmen, damit der Ständer fest mit dem Boden verankert werden kann.

Da es gerade beim Transport besonders wichtig ist, dass das Motorrad wirklich fest steht, sollte es sich beim Material immer um hochwertige Qualität handeln. Achtet also beim Kauf darauf, dass das verwendete Material sehr stabil und dabei auch gut verarbeitet ist. Schweres Metall ist in der Regel standsicherer als einfache Blechkonstruktionen. Auch an den Schweißnähten kann man die Qualität erkennen.

Damit das Motorrad in der Motorradwippe auch wirklich sicher steht, muss die Voderrad Wippe die richtige Größe für Eure Reifenbreite aufweisen. Gut ist es auch, wenn die Motorradwippe unterschiedliche Möglichkeiten der Längen- und Höhenverstellbarkeit aufweist, sodass Anpassungen für unterschiedliche Motorräder vorgenommen werden können. Hinzu kommt, dass sie für das Gewicht Eures Motorrades ausgelegt sein muss, damit sich nicht mitsamt dem Gefährt umkippt.

Einige Modelle können mit dem Boden verankert oder fest auf einem Anhänger montiert werden. Die Motorradständer werden durch vorgefräste Bohrlöcher und Schrauben fest mit dem Boden des Transporters oder Anhängers verankert. Das allein genügt jedoch nicht zur ordnungsgemäßen Ladungssicherung des Zweirads. Zusätzlich muss die Maschine mit Spanngurten gesichert werden. Auch eine Radklemme gibt der Maschine zusätzlichen Halt.

Motorrad Rangierhilfen

Eine Motorrad Rangierhilfe bietet die Funktion einer sicheren Transporthilfe, die ein Motorrad in der Garage oder auf einem anderen ebenen Boden gut verschieben lässt. Das Motorrad steht dabei fest und stabil auf einer Schiene, die auf belastbaren Rollen gelagert ist. Die Modelle sind unterschiedlich konstruiert und zeigen auch sehr verschiedene Qualitäten auf.

Wann benötigt man eine Motorrad Rangierhilfe?

Die Rangierhilfe wird in der Garage, in einer Halle oder in der Werkstatt benötigt um das schwere Fahrzeug sicher von einem Punkt zum nächsten zu transportieren. Man kann dabei auf engem Raum auch mehrere Motorräder nebeneinander stellen. Die Wartung des Motorrades wird durch eine Rangierhilfe erleichtert.

Worauf muss beim Kauf einer Motorrad Rangierhilfe geachtet werden?

Man sollte immer darauf achten, dass das verwendete Material solide und belastbar ist, weil man sonst bei der Nutzung eventuell Verdrehungen und Instabilität erwarten muss. Ein hochwertiger Stahl mit einer Beschichtung, die die Korrosion verhindert, ist das richtige Material. Es kommt auf die Langlebigkeit des Stahls an, deshalb ist auf hochwertige Materialien zu achten.

Die Motorräder sollen leicht zu rangieren sein, daher ist es wichtig, auf dauerhaft belastbare Rollen zu setzen, die gut zu führen sind unter der Belastung durch das Gewicht. Die gute Qualität der leicht schwenkbaren Räder sollte gegeben sein. Das Verstellen der Rangierhilfe muss ohne Werkzeug einfach zu handhaben sein. Die leichte Bedienung zahlt sich bei stressigen Situationen aus, es passieren weniger Unfälle.

Es gibt Rangierhilfen die nur für den Hauptständer ausgelegt sind und welche, die den Seitenständer berücksichtigen. Für eine längere Aufbewahrung gibt es Modelle mit einer Feststellbremse. Man kann zusätzliche Funktionen an einem Modell haben, wie eine Antirutschmatte auf der Auffahrschiene.

Motorradtransport mit Anhänger

Soll das Motorrad mit in den Urlaub, sind Anhänger hinterm vollgestopften Familienkombi eine praktische Sache. Besonders solche, die komfortables Laden und Sichern ermöglichen.

Humbaur MTK und MTKA gelten als robust, langlebig und basieren auf einem gemeinsamen Fahrgestell. Den Unterschied macht die Ladebordwand beim MTKA. Damit kann der Anhänger noch flexibler genutzt werden. Auch Gartengeräte, Autos und sogar kleine Baumaschinen können damit transportiert werden.

Beim MTK ist die Brücke so austariert, dass sie - sobald die beiden Spannverschlüsse vorne geöffnet werden - selbstständig und ohne zusätzliche Hydraulik langsam nach hinten in die Ladeposition kippt. Beim MTKA ist die Laderampe schwerer. Das selbstständige Kippen der Brücke nach hinten funktioniert aber auch hier. Zusätzlich ist er serienmäßig mit einer doppelt wirkenden Hydraulik ausgestattet. Das Verladen der Fahrzeuge geht dann schnell und einfach. Dank des niedrigen Auffahrwinkels können auch tiefergelegte Pkw einfach aufgefahren werden.

Beim MTK-Fahrzeugtransporter ist der Einsatz von Radstoppern möglich. Diese können in den beiden Fahrblechen variabel eingeklinkt werden, sodass eine Anpassung an das Fahrzeug und damit eine schnelle Ladungssicherung möglich ist. Der MTKA punktet im Gegensatz dazu mit einem geschlossenen Ladeboden, welcher auch den Transport von anderem Ladegut als nur Fahrzeugen erlaubt.

Bei beiden Transportern lassen sich Radstopp- und sonstige Gurte seitlich universell einhaken, sodass die Fracht sicher für den Transport verzurrt ist. Beide Fahrzeugtransporter aus dem Hause Humbaur lassen sich zudem individualisieren und so auf die jeweiligen Anforderungen anpassen. Neben verschiedenen Windenvarianten zum Aufziehen der Fahrzeuge - manuell oder elektrisch - gibt es auch eine manuelle oder elektrische Hydraulik.

Heckträger für den Motorradtransport

Motorräder lassen sich auch am Heck eines Transporters oder eines Reisemobils auf einem Heckträger transportieren. Hier setzen allerdings die Technik und die Gesetzgebung enge Grenzen. Die Halter und Plattformen sind je nach Ausführung mit maximal 300 Kilogramm belastbar.

Entscheidend ist aber nicht die theoretische Belastbarkeit des Trägers, sondern was davon nach Anbau am Fahrzeug übrig bleibt. Hier sind die zulässige Hinterachslast sowie das zulässige Gesamtgewicht maßgeblich.

Zuladung berechnen

Wer mit einem Heckträger liebäugelt, sollte vorher die Reserven am eigenen Fahrzeug prüfen. Die zulässigen Achslasten finden sich in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter den Ziffern 8.1 bis 8.3. - bei zweiachsigen Fahrzeugen unter 8.1 und 8.2. Das zulässige Gesamtgewicht steht unter der Ziffer F.1.

Allerdings darf durch die Last am Heck auch die Last auf der Vorderachse nicht zu weit sinken. Laut EU-Verordnung (1230/2012) darf sie in keinem Fall weniger als 20 Prozent der technisch zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs betragen.

Die maximal mögliche Zuladung berechnet sich über die Formel: (x*a)/(a+b)

Achtung: Das Eigengewicht des Trägers zählt zur Zuladung.

Heckträger im Überblick

  • Allround Cate Motorrad-Set: Der Träger von Allround ist mit bis zu 300 Kilogramm belastbar.
  • Fiedler: Bis zu 250 Kilo hält der Träger von Fiedler aus.
  • Linnepe Slideport: Um auch bei montiertem Träger zumindest eine Hecktür öffnen zu können, ist der Slideport verschiebbar. Die maximale Belastung des Systems liegt bei 170 Kilogramm.

Weitere Transport-Möglichkeiten

Neben den klassischen Zweiradträgern gibt es auch alternative Befestigungssysteme für die Garage und neue Verzurrsysteme.

Bikeholder von Bob’s Garage

Das System dieser Fahrradbefestigung für Wohnmobilgaragen, Kastenwägen und Anhänger basiert auf dem Baukastenprinzip. Mit verschiedenen Klemmen und Stangen, sowie den frei beweglichen Bodenschienen soll jeder radelnde Camper seine individuelle Lösung finden.

Eil-Zurr von Eiler

Eil-Zurr ist ein neuartiges und patentiertes Verzurrsystem für Motorräder. Dabei werden die hochfesten Aluminium-Befestigungen in die Hohlwellen-Achsen vom Motorrad gesteckt und miteinander handfest verschraubt. Mittels Spanngurten, die ausschließlich an der Eil-Zurr Vorrichtung angebracht werden, lässt sich das Motorrad dann an vier Punkten verzurren.

Sawiko Wheely von Al-Ko

Ein sehr kurzer Anhänger mit der Möglichkeit zum Transport von Motorrädern plus Fahrräder und einer optionalen Beladehilfe: Der Wheely von Sawiko by Al-Ko. Die Nutzfläche beträgt gerade mal 2 Meter auf 80 Zentimeter, genug, um ein Motorrad quer zu transportieren.

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