Motorrad Uhr Retro Test

Eine reguläre Armbanduhr führt auf der Motorradfahrt häufig zu Problemen, denn sitzt diese erst einmal fest unter der Motorradjacke, so ist es schwierig, während der Fahrt einen Blick auf diese zu werfen. Hier kommt eine Motorraduhr ins Spiel, denn diese wird am Lenker montiert, sodass stets ein Blick auf diese geworfen werden kann.

Verschiedene Arten von Motorraduhren

Es gibt unterschiedliche Arten von Motorraduhren, welche sich in ihrer Art der Montage unterscheiden. Besonders unkompliziert sind Modelle zum Kleben: Die Rückseite von diesen ist mit einem Klebepad ausgestattet, sodass die Uhren an jeder beliebigen Stelle am Motorrad angebracht werden können. Zum Beispiel eignen sich verschiedene Bereiche der Amaturen, des Tanks oder der Außenspiegel. Bei Letzterem sollte aber darauf geachtet werden, dass die gesetzlichen Bestimmungen zur Spiegelfläche eingehalten werden.

Wird eine Motorraduhr aufgeklebt, so sollte außerdem stets darauf geachtet werden, dass diese mit der gesamten Fläche von dem Klebepad fest aufgeklebt wird.

Wasserfeste vs. Wasserdichte Motorraduhren

Nicht jede Motorraduhr ist wasserdicht. Grundsätzlich muss nämlich zwischen wasserfesten und wasserdichten Modellen unterschieden werden: Wasserfeste Motorraduhren weisen lediglich einen ausreichenden Schutz gegen Wasserspritzer oder einen leichten Regen auf. Bei einem starken Regen über mehrere Stunden können diese aber möglicherweise Schäden davontragen. Wasserdichte Modelle hingegen sind mit eine IP-Kennung versehen, welche die Wasserdichtigkeit und Staubdichtigkeit angibt. Diese Motorraduhren sind in jedem Fall wasserdicht und halten auch sehr starken Regenfällen über mehrere Stunden stand. Schäden durch eindringendes Wasser können hier erst gar nicht entstehen.

Montage der Motorraduhr

Wo eine Motorraduhr am Motorrad befestigt werden kann, hängt von zwei Faktoren ab: Zum einen spielt die Art der Motorraduhr eine wichtige Rolle: Handelt es sich um eine Uhr zum Kleben, so ergeben sich mehr Möglichkeiten zum Befestigen, da die Uhr dann theoretisch auf jeder geraden und ebenen Fläche von dem Motorrad angebracht werden kann. Handelt es sich wiederum um eine Lenker-Motorraduhr, so kann diese natürlich nur am Lenker angebracht werden, wobei hier natürlich die Stelle des Lenkers, an welcher diese angebracht wird, selbst ausgesucht werden kann. Grundsätzlich sollte hier immer darauf geachtet werden, dass die Uhr fest angezogen wird.

Analoge vs. Digitale Motorraduhren

Neben digitalen Motorraduhren gibt es auch analoge Motorraduhren. Gerade für ältere Motorräder oder für Motorräder im Retro-Design machen sollte Uhren optisch Sinn. Analoge Motorraduhren sind meist mit einem reflektierenden Ziffernblatt ausgestattet, sodass auch im Dunkeln problemlos die Uhrzeit abgelesen werden kann. Es sollte jedoch beachtet werden, dass analoge Motorraduhren nur die Uhrzeit anzeigen können. Einen Funktionsumfang wie digitale Uhren weisen diese dementsprechend nicht auf. Wer sich also beim Motorradfahren noch die Temperatur anzeigen lassen möchte, muss auf eine Kombinationslösung setzen.

Es gibt aber auch noch eine weitere Lösung, welche mit Uhren der Analog-Digital-Technik zur Verfügung steht: Es handelt sich hierbei um digitale Motorraduhren, auf welchen die Uhrzeit in einer analogen Optik angezeigt wird.

Zusatzfunktionen digitaler Motorraduhren

Viele digitale Motorraduhren sind mit einer Temperaturanzeige ausgestattet, welche beim Motorradfahren einen Vorteil darstellt: Diese gibt nämlich die Außentemperatur an, sodass gerade im Sommer abgeschätzt werden kann, ob das Motorrad möglicherweise zu heiß läuft. Genauso ist ein Thermometer sinnvoll, um abzuschätzen, ob es schon warm genug ist, um mit dem Motorrad zu fahren.

Wo kann man Motorraduhren kaufen?

Für den Kauf von einer Motorraduhr gibt es viele Möglichkeiten. Vor allem aber die einschlägigen Geschäfte für den Motorradbedarf in Deutschland besitzen ein breites Angebot an Motorraduhren. Dazu zählt zum Beispiel Polo: Hier gibt es sowohl im Online Shop als auch in den regulären Geschäften Motorraduhren zu kaufen. Groß ist die Auswahl zudem auch bei Louis. Darüber hinaus kann eine Motorraduhr natürlich auch auf Amazon erworben werden. Hier ist die Auswahl besonders groß und es stehen auch Modelle aus dem Ausland zur Verfügung.

Wer ein älteres Motorrad fährt oder ein Motorrad besitzt, welches nicht mit einer Anzeige für die Uhrzeit ausgestattet ist, ist mit einer Motorraduhr bestens beraten. Diese zeigt in aller Regel nicht nur die Uhrzeit an, sondern weist auch weitere Funktionen auf und steht zudem meist für einen günstigen Preis zur Verfügung.

Bekannte Marken und Modelle

Wer regelmäßig MotoGP schaut, dem wird schon aufgefallen sein, dass die schweizer Uhrenmarke Tissot der offizielle Zeitnehmer der ältesten und schnellsten Weltmeisterschaft im Motorradsport ist. Schon 2003 präsentierte man die erste MotoGP Uhr und im Jahr darauf die T-Race.

Beispiele für Tissot-Uhren

  • TISSOT T-RACE CHRONOGRAPH: Auf dem neuesten Stand der Technik, topmodernes Design, perfekte Bedienbarkeit.
  • TISSOT CHRONO XL: Der 45 mm große XL-Chrono greift die Optik von Instrumenten und Anzeigen auf, wie man sie in Flugzeugen findet.
  • TISSOT CHEMIN DES TOURELLES SQUELETTE MECHANICAL: Hat ein Handaufzugswerk.

Weitere Informationen und Tipps

Um auch während der Motorradfahrt die Zeit im Blick zu haben, gibt es sogenannte Motorrad Uhren. Die Motorrad Uhr ist auf den Einsatz am Motorrad ausgelegt. Die Biker Uhr kann am Lenker oder am Spiegel befestigt werden und steht sowohl mit Ziffernblatt als auch als digitaler Zeitmesser zur Verfügung. Mechanische Zeitmesser bestechen als Motorradzubehör durch ihr edles Design.

Befestigungsarten

Die meisten Modelle sind als Lenkeruhr konzipiert. Die Motorrad Uhr für den Lenker wird mit Gummibändern, Befestigungsklemmen oder mit Schrauben am Lenker befestigt. Tipp! Anders ist die Befestigung bei der klassischen Cockpit Uhr für das Motorrad. Sie wird in das Cockpit eingebaut und ist dort fest montiert. Bei der Cockpit Uhr für Motorrad gilt es vor allem auf die Einbautiefe zu achten. Sie ist modellabhängig und muss zum jeweiligen Motorrad passen. Im Vergleich zwischen den Modellen fallen einige wenige Angebote auf, die für die Montage am Außenspiegel gedacht sind.

Materialien

Erfahrungsberichte begnadeter Motorradfahrer zeigen, dass sehr gute Motorraduhren vor allem an qualitativen Eigenschaften auszumachen sind. Hierzu gehören beispielsweise die Materialien. Auch die beste Ausstattung bringt kaum Vorteile, wenn die Materialien minderwertig sind. Die meisten Bikeruhren haben mittlerweile eine Legierung aus Chrom. Die besten Motorraduhren bestehen entweder vollständig oder in Teilen aus Titan. Titan ist ein spezielles Metall, welches in den 1980er-Jahren auf den Weg gebracht wurde.

FAQ zu Motorraduhren

Welche sind die besten Motorraduhren?

Für die Kategorie "Motorrad Uhr" kommen die nachfolgenden Produkte als Testsieger infrage:

  1. ZYTC Motorraduhr
  2. Oxford OF219
  3. Keenso Motorraduhr

Welches Preis-Leistungs-Niveau wird hier bewertet?

Das günstigste Produkt kostet ca. 9 Euro und das teuerste Produkt ca. 31 Euro. Der durchschnittliche Preis aller hier gezeigten Modelle beträgt laut Angebot ca. 23 Euro.

Breitling und die Motorradwelt

Breitling hat das Surf- und Motorradfestival «Wheels & Waves» in Biarritz, Frankreich, als Kulisse für die Lancierung der zwei jüngsten Editionen seiner Top Time Kollektion gewählt. Der «unkonventionelle Chronograph» der Marke, der in den 1960er-Jahren erstmals auf den Markt kam, begann mit seinem gewagten Design als Hommage an den ungezähmten Geist seiner Zeit.

«Diese gemeinsam gestalteten Top Time Uhren wurden für all jene entworfen, die sich für Mechanik begeistern - ob bei ihren Uhren oder bei ihrem Motorrad», sagt Georges Kern, CEO von Breitling.

Breitling Top Time Triumph

Breitling tat sich 2022 erstmals mit dem britischen Heritage-Motorradhersteller Triumph zusammen. Beide Modelle haben ein einzigartiges eisblaues Zifferblatt, dessen markante Farbe präzise auf eine Triumph Thunderbird 6T aus dem Jahr 1951 und eine seltene Breitling Top Time Ref. Die diesjährige Version der Top Time Triumph, die jetzt Teil der Kernkollektion von Breitling ist, hat mit dem Einbau des Breitling-Manufakturkalibers 01 ein Premium-Upgrade erhalten.

Das Zifferblatt verfügt über eine Twin-Register-Anzeige mit Tachymeterskala zur Geschwindigkeitsmessung und wartet mit den Logos von Breitling und Triumph jeweils bei 12 und 6 Uhr auf. Sammlern wird nicht entgehen, dass die Inspiration vom Retro-Logo, dem pilzförmigen Chronographendrücker und dem Zifferblatt im «Zorro»-Design der Vintage-Uhren von Breitling stammt.

Breitling Manufakturkaliber 01

Das 2009 erstmals vorgestellte Manufakturkaliber, mittlerweile das Flaggschiff bei Breitling, wurde von Grund auf neu konzipiert und beinhaltet das Know-how aus über einem Jahrhundert Uhrmacherkunst. Das Kaliber 01 ist ausgestattet mit einem für erstklassige mechanische Chronographenwerke charakteristischen Säulenrad-System und einer Vertikalkupplung, die für eine präzise und leichte Bedienung sorgt. Das Uhrwerk hat eine Gangreserve von ungefähr 70 Stunden (gegenüber 38 bis 48 Stunden bei Nicht-Manufakturkalibern).

Um die COSC-Zertifizierung für Genauigkeit zu erhalten, sind 10 Monate Produktionszeit und 1000 Tests nötig. Zusätzlich unterzieht Breitling seine Manufakturuhrwerke einem anspruchsvollen Prozess, der 16 Jahre Alterung entspricht und strenge Stossprüfungen (ca. 60 000 Stösse mit 500 g), Kronenprüfungen (über 100 000 Kronenaufzüge), Aufzüge der Schwungmasse (3 456 000 Drehungen) und Chronographendrückerprüfungen (ca. 5840 Start-Stop-Reset-Betätigungen) beinhaltet.

«Die Integration des Breitling-Kalibers 01 in die Top Time Kollektion verdeutlicht, dass wir dem handwerklichen Können und dem Know-how in unserem Haus eine sehr hohe Bedeutung beimessen», sagt Kern.

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