Motorrad Universal Scheinwerfer Test: Bessere Sicht und Sicherheit

Ein guter Hauptscheinwerfer an einem Motorrad ist nicht nur unverzichtbar, sondern auch obligatorisch. Ganz nach dem Motto „Gesehen und gesehen werden“ ist die Sichtbarkeit auf der Straße das A und O. Für eine maximale Sichtbarkeit ist eine helle und lichtstarke Beleuchtung besonders wichtig.

Warum ein neuer Scheinwerfer?

Viele der bereits serienmäßig verbauten Hauptscheinwerfer reichen nicht aus, um eine umfassende Sicht auf der Straße zu garantieren. Einige Hersteller verbauen, auch heute noch, Halogenscheinwerfer. Allerdings sind Halogenscheinwerfer im Vergleich zu einem Motorrad LED Scheinwerfer eher dunkel und können einfach nicht mithalten.

Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicht

Um den maximalen Durchblick zu haben gibt es in solchen Fällen drei Möglichkeiten:

  • Als erste Möglichkeit kannst du deinen alten Hauptscheinwerfer gegen einen neuen Motorrad LED Scheinwerfer austauschen.
  • Eine weitere Alternative wäre das es einen Motorrad LED Zusatzscheinwerfer an deinem Bike zu befestigen. Dieser ist nicht nur aus sicherheitstechnischen Gründen sinnvoll, sondern kann auch optisch den Look deines Bikes abrunden.
  • Als dritte Möglichkeit kannst du sowohl deinen alten Scheinwerfer gegen einen neuen LED Scheinwerfer austauschen, als auch Zusatzbeleuchtung an deinem Motorrad anbringen.

Motorrad LED Zusatzscheinwerfer

In unserem Sortiment findest du eine große Auswahl an Haupt- und Zusatzscheinwerfer für Motorräder. Unterschiedliche Designs sorgen dafür, dass du garantiert den passenden Motorrad LED Zusatzscheinwerfer für dein Bike findest.

Wichtige Hinweise zur Montage

Beim Anbringen deines neuen Motorrad Zusatzscheinwerfer solltest du darauf achten, dass der Zusatzscheinwerfer möglichst nah an deinem Hauptscheinwerfer sein muss. Nach der aktuellen Gesetzeslage gilt das Motorrad als ein Einspurfahrzeug und darf deshalb nur einen Lichtstrahl von sich geben, im Gegensatz zu einem Auto mit zwei Lichtquellen an der Vorderseite.

ECE-Prüfnummer

Jegliche Beleuchtung muss in der EU eine ECE-Prüfnummer besitzen. Ohne eine Zertifizierung sind Hauptscheinwerfer, Zusatzscheinwerfer und auch Nebelscheinwerfer nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, gibt es in der EU, Bauteile, die nicht ohne eine E-Zertifizierung/ ECE-Prüfnummer im Straßenverkehr zugelassen sind. Dazu gehört zum Beispiel der Auspuff, die Spiegel oder eben die Beleuchtung.

Eintragungspflicht?

Nein, grundsätzlich ist ein Zusatzscheinwerfer am Motorrad nicht eintragungspflichtig. Allerdings muss auch ein Zusatzscheinwerfer eine E-Zertifizierung haben. Zusätzlich solltest du die gesetzlichen Vorgaben für die zulässige Anzahl von Zusatzscheinwerfer am Motorrad beachten.

Halogen vs. LED

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Motorrad Scheinwerfern, Halogen und LED. Halogen ist dabei die ältere Technik, die aber auch heute noch verwendet wird. Gerade wegen des günstigen Preises und der einfachen Installation werden Halogen Scheinwerfer bei vielen Herstellern noch serienmäßig verbaut. Allerdings ist ein Halogen Scheinwerfer häufig deutlich dunkler als die LED Variante. Sie sind aber nicht nur heller, sondern haben auch eine höhere Lebensdauer. Weitere Vorteile sind der geringe Energieverbrauch und die Kompaktheit der LED Scheinwerfer. Kein Wunder also, dass Motorrad LED Scheinwerfer immer beliebter werden.

Worauf beim Kauf achten?

Wichtig beim Kauf eines neues Hauptscheinwerfer ist es auf wichtige Funktionen wie Standlicht, Fernlicht und Abblendlicht zu achten.

Zusatzscheinwerfer im Herbst

Zusatzscheinwerfer sind gerade im Herbst eines der wichtigsten Extras, das eigentlich an keinem Motorrad fehlen sollte. Denn zur besseren Ausleuchtung der Straße und der Straßenränder kommt die deutlich erhöhte passive Sicherheit: ein Motorrad mit 2-3 Lichtern wird einfach besser wahrgenommen und nicht so leicht übersehen (leider immer wieder Ursache für schwere Unfälle).

Touratech Zusatzscheinwerfer

Zubehör-Spezialist Touratech beschäftigt sich schon seit Jahren mit Zusatzscheinwerfern (als Nebel- oder Fernscheinwerfer) und bietet inzwischen für viele Motorräder fixfertige Lösungen an. Wer für sein Motorrad keine solche Plug & Play Lösung findet, kann zu universellen Scheinwerfern greifen, die sich z.B. an Sturzbügeln oder an selbst hergestellten Halterungen verbauen lassen.

Halogen oder LED?

Diese Universal-Scheinwerfer sind genauso wie die fertigen Kits in den Versionen Halogen und LED verfügbar. Grundsätzlich sollte man wenn vorhanden immer der LED-Lösung den Vorzug geben, wenn Platz für die etwa 5x6x2cm großen Steuergeräte gefunden werden kann. Denn zur geringeren Belastung der Lichtmaschine gesellt sich ein optimaler Lichtkegel (geringstmögliche Streuung in der Höhe, bei fächerförmiger Ausleuchtung in der Breite).

Qualität und Zulassung

Alle Touratech-Scheinwerfer kommen von Top-Herstellern wie Hella und sind höchst robust und vibrationsfest. Eintragung in die Fahrzeugpapiere ist nicht erforderlich, die Scheinwerfer verfügen von Haus aus über ECE- und SAE-Zulassung.

Motorrad-Zusatzscheinwerfer Vergleich 2025

Die besten Motorrad-Zusatzscheinwerfer: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Modell Helligkeit Leistungsaufnahme Vorteile Nachteile
Cpowace ‎FZD-TAO-JIAN 3.000 Lumen 40 W Elektronik passgenau für BMW, sehr hell, langlebige LEDs, inklusive Frontschutzgitter Relativ hoher Stromverbrauch, Leuchtmittel nicht wechselbar
Bamotoop f800 6.000 Lumen 40 W Elektronik passgenau für BMW, langlebige LEDs, sehr hell Leuchtmittel nicht wechselbar
Kewig ‎K10 6.000 Lumen 60 W Mit 3 Lichtmodi und 3 Warnlichtmodi, robustes Aluminiumgehäuse, besonders hell Relativ hoher Stromverbrauch
Dinfu Motorrad Zusatzscheinwerfer 4.000 Lumen 20 W Sehr hell, effizientes Kühlsystem, IP68 wasserdicht, lange Lebensdauer, ca. 50.000 Stunden Leuchtmittel nicht wechselbar
Co Light MF01 18.000 Lumen 60 W Besonders hell, Schutzklasse IP68, wasserdicht, staubdicht und rostfrei, mit Schalter Kein ECE-Prüfzeichen
Puig Zusatzscheinwerfer 4.000 Lumen 40 W Langlebiges Aluminiumgehäuse, mit geringem Stromverbrauch, mit Anleitung zur Montage an unseren Motorschutzbügeln Relativ hoher Stromverbrauch, Leuchtmittel nicht wechselbar
Kairiyard ‎KA-MOTO-9Z 9.000 Lumen 90 W Lange Lebensdauer, ca. 50.000 Stunden, besonders hell, IP67 wasserdicht Kein ECE-Prüfzeichen
Marchfa Kolome LED 3.000 Lumen 40 W Elektronik passgenau für BMW, sehr hell, langlebige LEDs Relativ hoher Stromverbrauch, nicht universell einsetzbar

Schraubertipp zum Thema Beleuchtung

Egal ob Scheinwerfer, Blinker oder Rückleuchten - bei jedem An- und Umbau gibt es einiges zu beachten, damit es nicht nur wunschgemäß strahlt, sondern die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Hier kommt unser Schraubertipp zum Thema Motorrad-Beleuchtung.

Elektrik-Grundkenntnisse

Der An- oder Umbau von Lampen und Leuchten erfordert zumindest rudimentäre Elektrik-Grundkenntnisse. Neben diesem eigentlich unverzichtbaren Vorwissen gibt es ein paar wichtige Regeln, die man beachten sollte.

Kabelbaum

Im Rahmen von Umbauten (zum Beispiel wenn die serienmäßig montierten Stecker nicht passen) keinesfalls den Kabelbaum zerschneiden, sondern besser Adapter besorgen beziehungsweise selber machen und verbauen. Die entsprechenden Stecker kann man im Zubehör (etwa Japan-Stecker) besorgen und mit einer passenden Crimpzange sorgfältig festpressen. Wenn es der Platz erlaubt, arbeite ich gern mit den soliden und wasserdichten AMP-Steckern. So lassen sich Fehlerquellen vermeiden, und das Ganze bleibt auch rückbaufähig.

Kabelführung

Beim Verlegen zusätzlicher Kabel auf eine vernünftige Führung achten (Scheuerstellen vermeiden!) sowie Kontakte ordentlich isolieren. Im Lenkerbereich dürfen die Kabel auch bei vollem Lenkeinschlag nicht gespannt oder eingeklemmt werden. Zusätzliche Verbraucher schließt man weder direkt an der Batterie an noch an vorhandene stromführende Kabel, sondern schaltet sie möglichst über ein zusätzliches Relais und eine passende Sicherung.

Zulassung

Zugelassene Bauteile mit E-Zeichen müssen nicht eingetragen werden, sofern man die ursprüngliche Anbaulage beibehält beziehungsweise die Anbauvorschriften (EU- bzw. StVO-Zulassung) erfüllt. Bei der Auswahl der neuen Komponenten auf Qualität achten und Foren als Informationsquelle nutzen.

Hauptscheinwerfer

Das wichtigste Bauteil für den perfekten nächtlichen Durchblick ist natürlich der Hauptscheinwerfer. Wer jemals ein Motorrad mit 6-Volt-Elektrik und 40-Watt-Bilux-Lampe auf dunkler Landstraße gefahren hat, weiß die neuen Entwicklungen sicher zu schätzen. Standardmäßig sind heute fast alle Motorräder mindestens mit H4-Licht ausgestattet, viele auch schon mit H7.

Lampen

Bei den Lampen gibt es interessante qualitative Unterschiede, eigentlich nicht erstaunlich bei einer Preisspanne von 3 bis 20 Euro. Spezielle Markenprodukte erreichen dank besserer Glaskolben-Materialien und Füllungen sowie präziserer Fertigung deutlich mehr Leuchtkraft und Leuchtweite, werden aber oft auch wesentlich heißer. Das kann in Einzelfällen bei relativ kleinen Scheinwerfergehäusen mit schlechter Wärmeableitung zu einer verkürzten Lebensdauer führen, ebenso wie das Berühren des Glaskolbens mit den Fingern beim Einbau der neuen Lampe.

Streuscheibe

Zum Scheinwerfer gehört auch die Streuscheibe, die man, sofern sie verkratzt ist, gegebenenfalls mit Politur aufbessern kann (Achtung: Das ist - sehr streng genommen - eine zulassungstechnische Grauzone). Auch angelaufene oder verschmutzte Reflektoren lassen sich mit viel Friemelei eventuell noch reinigen. Bei den günstigen Preisen für Standard-Ersatzscheinwerfer stellt sich nur die Frage, ob sich der Aufwand lohnt. Dann sollte man auch gleich zum Klarglas-Scheinwerfer greifen, der eine etwas höhere Lichtausbeute als die Riffelglas-Varianten hat. Bei meiner NTV hat eine Umrüstung auf Klarglas-Scheinwerfer (für rund 80 Euro von Polo) in Kombination mit einer Philips Motion-Lampe zu einer deutlich besseren Lichtausbeute geführt.

LED-Technologie

Die LED-Technologie liefert nicht nur das beste Licht und wird deshalb bei immer mehr Modellen serienmäßig verwendet, sondern bietet auch vielfältige Möglichkeiten, der Maschine mit zum Beispiel einem asymmetrischen Design ein ganz eigenes Aussehen zu verleihen. LED-Nachrüstscheinwerfer - zum Teil sogar mit adaptivem Kurvenlicht - werden von der Zubehör-Industrie sowohl als Einsatz als auch als Komplettscheinwerfer angeboten.

Einbau/Umbau von Scheinwerfern

Beim Einbau/Umbau von Scheinwerfern gibt es aber einiges zu beachten. Im Scheinwerfergehäuse befinden sich in der Regel jede Menge Kabel, und der Platz ist extrem knapp kalkuliert. Beim Umbau unbedingt auf korrekte Verlegung achten, um keine Kurzschlüsse zu produzieren. Problematisch wird es vor allem, wenn der neue Scheinwerfer kleiner ist oder der Einsatz breiter baut, weil zum Beispiel der bei LED-Technologie notwendige Kühlkörper zusätzlichen Platz kosten. Für bestimmte Modelle (etwa solche mit Can-Bus) braucht man eventuell spezielle Adapter.

Zusatzlampen (Nebel-/Fernscheinwerfer etc.)

Ein Kapitel für sich sind Zusatzlampen (Nebel-/Fernscheinwerfer etc.), die früher gern bei Harleys und Goldwings und heute oft bei Groß-Enduros verwendet werden. Hier ist das Angebot reichhaltig. Beim Anschluss der Lampen unbedingt eine Schaltung über ein Relais bevorzugen und die Anbauvorschriften beachten.

Tagfahrlampen

Eine relativ neue Spielart sind die Tagfahrlampen. Bei nachträglichem Einbau (nur genehmigte Produkte mit E-Zeichen + RL = Daytime Running Light verwenden) muss man nicht nur die vorgeschriebenen Abstände, sondern auch die entsprechende Schaltung beachten. Das Tagfahrlicht muss sich automatisch einschalten, sobald die Zündung aktiviert ist, und automatisch erlöschen, wenn das Abblendlicht eingeschaltet wird (Ausnahme: Lichthupe). Meist benötigt man daher bei einem nachträglichen Einbau einen speziellen Umschalter (kostet 50 bis 100 Euro), der per Lichtsensor gesteuert diese Aufgabe übernimmt.

Blinker

Auch Blinker haben eigentlich schon immer eine Rolle als stilgebendes Element gespielt. Vorgeschrieben sind sie erst bei Motorrädern ab Baujahr 1962. Konnten sie in den 80ern gar nicht groß genug sein, wurde mit der LED-Technik ein Schrumpfungsprozess eingeleitet, möglich nur dank der enormen Leuchtkraft. Bei manchen Café-Racer-Umbauten sind sie kaum noch wahrnehmbar.

Anpassungsbedarf

Zwar lässt sich prinzipiell jedes Motorrad mit 12-Volt-Elektrik auf LED-Blinker umrüsten, die ein E-Prüfzeichen haben (vorn mit einer 1, hinten mit einer 2 - die meisten tragen beide Kennzahlen). Doch so einfach der Kauf ist, so tückisch kann der Anbau sein. Für manche neueren Modelle gibt es praktische Komplett-Sets, die besonders für nicht so versierte Schrauber eine gute Alternative sein können. Für alle anderen steht je nach Motorrad-Typ eine mehr oder weniger aufwendige Bastelei an.

Befestigung und Anschluss ans Bordnetz

Relativ leicht zu lösen ist die mechanische Befestigung. Für die oft zu großen Löcher in den Halterungen der Original-Blinker gibt es manchmal sogenannte Aufnahme-Cover, die sich aber aus entsprechenden Scheiben selbst bauen lassen. Wählt man allerdings eine andere Anbauposition oder eine komplett andere Befestigung, braucht man eventuell eine Verlängerung, um die vorgegebenen Abstände (EG vorn 240 mm, hinten 180 mm; StVZO vorn 340 mm, hinten 240 mm) einzuhalten.

Brems- und Rücklicht

Umbauten an Brems- und Rücklicht sind meist völlig unproblematisch. Die neuen Leuchten werden oft fertig verkabelt geliefert, und die Herausforderung liegt im Bereich der Befestigung. Auch hier geht der Trend zu Mini-Leuchten, die zwar schick aussehen, aber oft das Nummernschild nicht mehr korrekt ausleuchten. In diesem Fall ist eine zusätzliche Kennzeichenbeleuchtung erforderlich.

HEPCO&BECKER LED Zusatzscheinwerfer Set Nova

Es werde Licht! Mit dem LED Zusatzscheinwerfer Set Nova von HEPCO&BECKER erhältst du alles, was du brauchst, um die Sichtbarkeit und Sicherheit deines Motorrads zu verbessern. Die LED Zusatzscheinwerfer Nova bieten nicht nur eine verbesserte Ausleuchtung der Straße, sondern verleihen deinem Motorrad auch eine attraktive Optik.

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