LVM Motorradversicherung im Test: Ein umfassender Überblick

Wer ein Motorrad besitzt, muss eine Kfz-Haftpflicht­versicherung abschließen. Dies ist eine Voraussetzung für die Zulassung des Fahrzeugs. Die Kasko­versicherung hingegen ist freiwillig. Gerade bei einem neuen und wertvollen Motorrad stellt sie jedoch oft einen sehr sinnvollen Schutz dar. Sie können verschiedene Typen von Krafträdern versichern, also beispielsweise klassische Motorräder, Leichtkrafträder, Kleinkrafträder, Motorroller und Quads.

Welche Art von Versicherung nötig ist, hängt stark vom Hubraum des Fahrzeugs ab. Sichern Sie sich bei uns bereits ab 8 Euro im Monat ab. Die Kfz-Haftpflicht­versicherung ist eine Pflicht­versicherung für Motorradfahrer. Wenn Sie Ihr Motorrad versichern, erhalten Sie eine elektronische Versicherungsbestätigung. Anhand dieser prüft die Kfz-Behörde, ob Sie eine gültige Versicherung haben, was eine der Voraussetzungen für die Zulassung ist.

Leistungen der LVM Motorradversicherung

Achten Sie auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme und darauf, dass auch Umweltschäden versichert sind. Interessant ist auch der Versicherungsschutz im Ausland. Die meisten Anbieter bieten jedoch Versicherungssummen an, die weit über die vorgeschriebenen Mindest­versicherungssummen hinausgehen. Typischerweise verweigert die Versicherung die Zahlung, wenn Sie einen Schaden vorsätzlich oder unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen verursacht haben.

Auch Motorradrennen sind häufig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Teilweise verweigern oder kürzen Versicherer auch ihre Leistung, wenn der Schaden auf grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen ist. Manche Anbieter verzichten jedoch explizit auf diesen Einwand.

Kaskoversicherung

Die Motorradkasko­versicherung bezahlt Ihnen Reparaturen oder zahlt Ihnen im Fall eines Totalschadens den Wiederbeschaffungswert Ihres Motorrads. Die Teilkasko­versicherung deckt bereits einige wichtige Risiken für Motorräder ab. In der Vollkasko­versicherung sind zusätzlich noch weitere Schadensfälle versichert. Je nach Anbieter sind in der Vollkasko­versicherung auch Cyber-Schäden oder Akkuschäden am Motorrad versichert. Beispiele für häufige Schadensfälle in der Kfz-Versicherung finden Sie auf unserer Seite zu diesem Thema.

In der Kasko­versicherung wird meist der Wiederbeschaffungswert beschädigter Teile beziehungsweise eines gleichwertigen gebrauchten Motorrads gezahlt. Je nach Anbieter und Tarif ist jedoch für eine bestimmte Zeit - beispielsweise die ersten sechs Monate - eine Neupreisentschädigung beziehungsweise Kaufpreisentschädigung bei einem gebrauchten Motorrad vorgesehen.

Je nach Anbieter und Tarif kommen weitere Leistungen hinzu beziehungsweise können ergänzt werden. Je nach Anbieter ist auch eine Versicherung von Eigenschäden möglich, also eine Versicherungsleistung, wenn Sie versehentlich mit dem Motorrad das eigene Eigentum beschädigen.

Faktoren, die die Versicherungsprämie beeinflussen

Zahlreiche Faktoren entscheiden darüber, wie teuer eine Motorrad­versicherung ist. Die Versicherungsbeiträge hängen davon ab, welche Versicherungsleistungen gewünscht sind. Es macht beispielsweise einen Unterschied, ob Sie sich für Teil- oder Vollkaskoschutz entscheiden. Für die Kosten der Motorrad­versicherung ist relevant, was für ein Fahrzeug Sie versichern wollen. Ein weiterer Faktor für die Kosten der Versicherung sind Leistung und Hubraum des Motorrads.

Die Schadensfreiheitsklasse hängt davon ab, wie lange man schon schadensfrei mit dem Motorrad unterwegs ist. Mit einer höheren Schadensfreiheitsklasse erhält man Schadensfreiheitsrabatte auf die Versicherungsbeiträge. Die Schadensfreiheitsklasse kann zwischen Fahrzeugen übertragen werden. Schadensfreiheitsrabatte gibt es bei der Haftpflicht und der Vollkasko­versicherung, aber nicht bei der Teilkasko­versicherung.

Die Regionalklasse hängt davon ab, wo der Fahrer wohnt beziehungsweise wo das Motorrad zugelassen ist. Ältere Fahrer zahlen weniger als jüngere Fahrer. Fahranfänger werden in der Regel in die teuerste Schadensfreiheitsklasse eingestuft. Unter Umständen ist jedoch eine günstigere Versicherung möglich, wenn das Motorrad als Zweitfahrzeug eines Familienmitglieds mit einer guten Schadensfreiheitsklasse angemeldet wird.

Eine weitere Möglichkeit, zu sparen, ist der Abschluss einer Saison­versicherung, also Versicherungsschutz nur für die Monate, in denen man das Motorrad tatsächlich benutzt. Derzeit gibt es zur Motorrad­versicherung keine aktuellen Testberichte. Nicht zuletzt bietet sich ein Kostenvergleich an.

Falls Sie ein Elektromotorrad haben, achten Sie auf die Absicherung damit verbundener Risiken. Eine Kfz-Haftpflicht­versicherung ist für Motorradfahrer obligatorisch. Man kann sie durch eine Teil- oder Vollkasko­versicherung ergänzen, um die finanziellen Folgen abzufangen, wenn das eigene Motorrad beschädigt wird. Wie viel eine Versicherung fürs Motorrad kostet, hängt von mehreren Faktoren ab. Eine Vollkasko­versicherung lohnt sich in erster Linie dann, wenn das Motorrad noch neu, sehr wertvoll oder geleast ist. Auch Vielfahrer können über diese umfassendere Absicherung nachdenken.

Die Haftpflicht­versicherung fürs Motorrad leistet dann, wenn Dritte Schadenersatzansprüche gegen den Versicherten haben. Sie begleicht entweder die Schadenersatz­forderungen oder wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Bei Motorraddiebstahl leistet die Teilkasko­versicherung. Sie ersetzt meist den Wiederbeschaffungswert, also zahlt so viel, dass Sie ein gleichwertiges gebrauchtes Motorrad kaufen können. Wenn Sie ein Auto abmelden, können Sie dessen Schadensfreiheitsklasse auf ein anderes Fahrzeug, etwa ein Motorrad, übertragen. Auch wenn Sie Ihr Motorrad bei der gleichen Versicherung, bei der auch Ihr Auto versichert ist, als Zweitfahrzeug anmelden, wird dieses besser eingestuft und Sie zahlen so weniger für die Versicherung. Im Fall eines Diebstahls müssen Sie so schnell wie möglich die Polizei und ihre Versicherung informieren.

Kundenbewertungen zur LVM Versicherung

Auf Trustpilot hat jeder die Möglichkeit, Bewertungen abzugeben. Der Verfasser einer Bewertung kann diese jederzeit bearbeiten oder löschen, und die Bewertungen werden angezeigt, solange der jeweilige Nutzer-Account aktiv ist. Unternehmen können über automatische Einladungen zur Bewertungsabgabe einladen. Diese Bewertungen werden mit dem Hinweis „verifiziert“ versehen, um darauf hinzuweisen, dass es sich um echte Erfahrungen handelt.

Die Verifizierung hilft sicherzustellen, dass es sich bei den Bewertungen, die Sie auf Trustpilot lesen, um Bewertungen von echten Menschen handelt. Anreize für das Schreiben von Bewertungen anzubieten oder selektiv zur Bewertungsabgabe einzuladen, kann den TrustScore verfälschen.

Einige Kunden äußern sich positiv über den Service und die schnelle Bearbeitung. Allerdings gibt es auch negative Rückmeldungen, die sich auf Probleme bei der Schadensregulierung, lange Bearbeitungszeiten und unzureichende Kommunikation beziehen. Einige Kunden bemängeln, dass die Versicherung versucht, Zahlungen zu vermeiden, und berichten von unerwarteten Kündigungen nach Schadensfällen.

Zum aktuellen Zeitpunkt liegen uns 39 LVM Erfahrungen vor. Von den Bewertungen sind 28% positiv, 15% neutral und 56% negativ. Auf einer Sterne-Skala von 1 bis 5 ergibt das eine durchschnittliche Bewertung von 2,6/5 was als befriedigend eingestuft werden kann.

Bewertungskategorie Prozentsatz
Positiv 28%
Neutral 15%
Negativ 56%

Es ist ratsam, verschiedene Angebote zu vergleichen und Kundenbewertungen zu berücksichtigen, um die passende Motorradversicherung zu finden. Verlass Dich nicht nur auf ein Angebot, dass Du bei einem Versicherer bekommst.

Eine für Dich passende günstige Autoversicherung findest Du, wenn Du mehrere Anbieter vergleichst. Unser regelmäßiger Kfz-Versicherungstest zeigt, dass Du zwei Vergleiche kombinieren solltest - mach den doppelten Vergleich.

Lass Dir zunächst für Dich passende günstige Kfz-Versicherungsangebote bei Check24 oder Verivox anzeigen. Berechne danach zusätzlich ein Angebot bei der Huk24.

Weitere Tipps zur Kfz-Versicherung

Autofahrer sollten ihre Kfz-Versicherung mindestens einmal im Jahr überprüfen. Autounfälle werden immer teurer. Im Jahr 2024 kostete der durchschnittliche Schaden in der Kfz-Haftpflichtversicherung 4.000 Euro. 2014 lag dieser Wert noch bei rund 2.500 Euro. Er stieg damit um 60 Prozent. Zudem gibt es wieder steigende Zahlen in Sachen Verkehrsunfälle.

Für einen Wechsel der Kfz-Versicherung können viele Gründe sprechen. Mitunter bietet ein anderer Versicherer die gleichen Leistungen günstiger an. Oder der Versicherte bekommt anderswo für das gleiche Geld mehr geboten. Dass es sich lohnt, seinen aktuellen Kfz-Versicherungstarif mindestens einmal im Jahr zu überprüfen, zeigt ein aktueller Tarifvergleich der Stiftung Warentest (Stand: Juli 2025). Demnach zahlt ein Ehepaar in Erfurt, das einen Ford Focus Turnier gemeinsam nutzt, für Haftpflicht und Teilkasko im günstigsten Tarif zirka 298 Euro und im teuersten etwa 1.064 Euro (Privatnutzung, 15.000 km/Jahr, Teilkasko mit 150 Euro SB, Garage vorhanden).

Wer eine neue Kfz-Versicherung sucht, sollte aber nicht nur Beiträge und Leistungen vergleichen, sondern auch die Zufriedenheit anderer Kunden mit dem jeweiligen Versicherer im Blick haben.

Zusatzleistungen und Optionen

Sowohl für die Kfz-Haftpflichtversicherung als auch für die Teilkasko- und Vollkaskoversicherung bietet die Allianz die vier Produktlinien Smart, Smart Plus, Komfort und Premium an. Unterschiede gibt es bei Leistungen wie Glasschadenreparatur, Kaufpreisentschädigung oder den Kaskoleistungen für Elektro- und Hybrid-Pkw.

AdmiralDirekt bietet eine Kfz-Haftpflichtversicherung in drei Tarifen an, die alle eine hohe Deckungssumme von 100 Millionen Euro bieten und damit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Die Tarife unterscheiden sich unter anderem in der Höhe der Absicherung bei Personenschäden und zusätzlichen Leistungen wie einer Mallorca-Police für Mietwagen im Ausland oder einer Umweltschadenversicherung. Die Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen ergänzen den Basisschutz der Haftpflicht. Die Teilkaskoversicherung deckt Schäden durch äußere Einflüsse ab und bietet im Premium-Tarif zusätzliche Vorteile wie Neupreisentschädigung, Parkschadenschutz und Glasreparatur ohne Selbstbeteiligung. Die Vollkaskoversicherung erweitert den Schutz um selbstverschuldete Schäden und Vandalismus.

Deutschlands zweitgrößter Kfz-Direktversicherer Verti bietet drei Haftpflicht-Tarife an: Basis, Klassik und Premium. Alle drei Varianten umfassen pauschal 100 Millionen Euro Deckungssumme sowie 15 Millionen Euro bei Personenschäden. Der Umfang des Kaskoschutzes hängt vom gewählten Haftpflicht-Tarif ab (Basis, Klassik oder Premium). So bietet eine Teilkasko in der Basis-Haftpflicht gegenüber einer Teilkasko in der Klassik- und Premium-Haftpflicht zum Beispiel keine Absicherung gegen Tierbiss-Folgeschäden und Schäden durch grobe Fahrlässigkeit sowie keine Autoinhaltsversicherung. Individuell erweitern lässt sich der Versicherungsschutz mit Leistungen wie Schutzbrief, Fahrerschutz, Familienschutz und Nix-Passiert-Tarif.

Kunden der DEVK können zwischen den drei Kfz-Haftpflichtversicherungstarifen Aktiv, Komfort und Premium wählen. Im Komfort-Tarif sind zudem Eigenschäden, Auslandsschäden und Leistungen bei Krankenhausaufenthalten nach einem Autounfall für Kunden über 65 Jahre versichert. Der Premium-Tarif schließt darüber hinaus eine Auslandskrankenversicherung, eine Kfz-Unfallversicherung und den Schutzbrief Auto Plus ein. Die Teilkasko- und Vollkaskoversicherung decken im Komfort- und Premium-Tarif auch Parkschäden ab. Mit dem Baustein Kasko-Mobil für Pkw kann zudem der Inhalt des Autos versichert werden. Darüber hinaus bietet die DEVK zahlreiche Zusatzleistungen zur individuellen Ergänzung des Kfz-Versicherungsschutzes an, etwa eine Kfz-Unfallversicherung (übernimmt z.B. die Kosten für Verdienstausfall oder Umbaumaßnahmen am Haus), eine Reparaturkostenversicherung oder der Auslandsschadenschutz.

Die DA Direkt ist Mitglied der Zurich Gruppe Deutschland. „DA“ steht für Deutsche Allgemeine Versicherung AG. Wer sein Auto hier versichert, kann zwischen den Tarifen Basis, Komfort und Komfort Plus wählen. Haftpflichtschäden sind in allen drei Tarifen mit 100 Millionen Euro pauschal abgedeckt. Personenschäden versichert die DA Direkt in den Tarifen Komfort und Komfort Plus mit 15 Millionen Euro pro Person, im Basis-Tarif mit 8 Millionen. Die Mallorca-Police ist in allen drei Tarifen enthalten. Bei den Kasko-Leistungen muss der Versicherte im Basis-Tarif einige Abstriche hinnehmen. Hier sind Tierbissschäden, Neuwertentschädigung und grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen, und bei Tierunfällen sind nur Schäden durch Haarwild versichert. Apropos Werkstattaufenthalt: Im Komfort Plus-Tarif ist ein Ersatzwagen inklusive.

Bei der AXA Kfz-Haftpflichtversicherung freuen sich Kunden über eine Deckungssumme von bis zu 100 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Zudem schließt die Police automatisch einen Schutz für Fahrten mit Mietwagen im europäischen Ausland ein. Dieses Merkmal unterscheidet die AXA von vielen anderen Anbietern, bei denen eine solche Mallorca-Police separat abgeschlossen werden muss. Die Teilkaskoversicherung bei AXA deckt Schäden durch äußere Einflüsse wie Brand, Explosion, Wetterschäden, Tierbisse, Unfälle mit Haarwild, Diebstahl und Raub ab. Die Vollkaskoversicherung erweitert den Schutz um selbstverschuldete Unfälle, mutwillige Beschädigungen und Folgeschäden durch Marderbisse. Zusätzlich bietet AXA flexible Zusatzleistungen, etwa Rabattschutz, der Beitragssteigerungen nach Unfällen verhindert, eine Mobilitätsgarantie mit kostenlosem Ersatzfahrzeug sowie einen Schutzbrief, der Pannenhilfe, Abschleppdienste und weitere Serviceleistungen umfasst.

Mallorca Police

Wer im europäischen Ausland mit einem Mietwagen unterwegs ist, sollte sich zusätzlich absichern, denn dort liegen die Deckungssummen oft deutlich unter den in Deutschland gesetzlich festgelegten Werten. Hier hilft eine Mallorca-Police. Welche Staaten genau abgedeckt sind, hängt vom Anbieter ab. Auch die Geltungsdauer und die Anzahl der versicherten Fahrer ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Reisende, die einen Mietwagen fahren wollen, sollten prüfen, ob die Mallorca-Police bereits Teil ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung ist.

Kaskoversicherung

Mit einer Voll- oder Teilkaskoversicherung können Autohalter zusätzlich dafür sorgen, dass sie bei Schäden am eigenen Auto nicht auf den Kosten sitzenbleiben. Beide Versicherungen sind freiwillig. Eine Teilkaskoversicherung bietet sich für Fahrzeuge an, die mindestens einige tausend Euro wert sind. Ist das Fahrzeug nigelnagelneu und hochwertig oder handelt es sich um einen wertvollen Oldtimer, könnte auch eine Vollkaskoversicherung infrage kommen. Tipp: Versicherte sollten Jahr für Jahr prüfen, ob sie ihren Kaskoschutz noch brauchen. Denn jedes Fahrzeug verliert mit der Zeit an Wert.

Die Deckungs- oder Versicherungssumme ist der Höchstbetrag, den eine Kfz-Haftpflichtversicherung im Schadensfall zahlt. Die tatsächlichen Kosten eines Verkehrsunfalls können aber weitaus höher sein, etwa wenn eine querschnittsgelähmte Person lebenslang Anspruch auf Schmerzensgeld und Zahlungen für den Verdienstausfall hat. Wird ein Neuwagen gestohlen oder erleidet er bei einem Unfall einen Totalschaden, ersetzt die Kaskoversicherung nur den Wiederbeschaffungswert. Neuwagen verlieren aber gerade in den ersten Monaten viel von ihrem Wert. Neuwagenkäufer sollten darauf achten, dass der Entschädigungszeitraum möglichst lang ist.

Verursacht ein Autofahrer einen Unfall oder einen Schaden durch grobe Fahrlässigkeit, dann übernimmt die Kfz-Versicherung die Kosten nicht in voller Höhe. Wer sich vor diesen Kosten schützen möchte, kann den Verzicht auf Einrede der groben Fahrlässigkeit als Zusatzschutz in seiner Kfz-Versicherung abschließen.

Die in der Teilkasko mitversicherten Wildunfälle gelten nur für Kollisionen mit Haarwild im Sinne des Bundesjagdgesetzes. Dazu zählen Rehe, Füchse, Hirsche oder Wildschweine, nicht jedoch Waschbären, Fasane, Kühe oder Hunde.

Autofahrer übersehen oft, dass sie - sollten sie selbst einen Unfall verursachen - nicht versichert sind. Im Regelfall sind mit der Police der Verdienstausfall, das Schmerzensgeld, eine Haushaltshilfe und behindertengerechte Umbauten abgedeckt.

Faktoren der Versicherungsprämie

Die Höhe der Kfz-Versicherungsprämie hängt von verschiedenen Faktoren ab, die das Risiko und die Kosten für den Versicherer beeinflussen. Dazu zählen unter anderem das Alter und die Fahrerfahrung des Fahrzeughalters. Auch der Wohnort spielt eine Rolle, da in städtischen Gebieten mit mehr Verkehr und Diebstählen höhere Prämien üblich sind. Das Fahrzeug selbst beeinflusst die Kosten ebenfalls: Modell, Motorleistung, Neupreis und Sicherheitsausstattung wirken sich auf die Prämie aus. Darüber hinaus ist die jährliche Fahrleistung relevant. Die Schadenfreiheitsklasse, die angibt, wie lange unfallfrei gefahren wurde, wirkt sich positiv auf die Prämie aus und senkt sie. Schließlich beeinflussen gewählte Versicherungsarten und -leistungen, wie Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko, sowie Selbstbeteiligungen und Zusatzbausteine den Beitrag. All diese Faktoren zusammen bestimmen, wie hoch die Versicherungsprämie ausfällt.

Spartipps

Günstiger wird es zum Beispiel, wenn man den Versicherungsbeitrag nur einmal pro Jahr zahlt - und zwar per Lastschrift. Der Beitrag sinkt auch, wenn möglichst wenige Personen als Fahrer gemeldet sind, die Jahreskilometer nicht zu hoch eingeschätzt werden und Schäden nur in Partnerwerkstätten des Versicherers repariert werden. Auch eine Selbstbeteiligung wirkt sich positiv auf die Prämie aus: Zahlen Kunden nur 150 Euro pro Schaden aus eigener Tasche zu, sinkt ihr Beitrag schon erheblich.

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