Das Hinterrad eines Motorrades ist ein komplexes System, das aus verschiedenen Bauteilen besteht. Grundlegend für ein störungsfreies Motorradfahren ist die richtige Positionierung des Hinterrades im Verhältnis zum Rahmen und zum Antriebsstrang.
Die Hinterradachse: Ein zentrales Bauteil
Die Hinterradachse ist das zentrale Bauteil des Hinterrades eines Motorrades, das es mit der Hinterradaufhängung verbindet. Aus diesem Grund ist ein Schlüsselelement im Zusammenhang mit dem Hinterrad die Hinterradachse. Die Hinterradachse ist die Grundlage für die Drehbewegung des Rades und damit auch für den reibungslosen Vortrieb des Motorrades.
Obwohl sie zu den konstruktiv einfachen und preiswerten Bauteilen gehört, ist die Hinterradachse von erheblicher Bedeutung für den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit sowie die Leistungsfähigkeit des Motorrads. Die Positionierung des Rads hat nicht nur Auswirkungen auf die Stabilität und damit auf den Komfort und die Sicherheit des Motorrads, sondern auch auf die korrekte Nutzung der vom Motor abgegebenen Leistung.
Erkennung von Schäden und Probleme
Aufgrund ihrer Funktion sind die Anzeichen eines Schadens, insbesondere die Achsverdrehung, leicht zu erkennen. Die Folge ist meist ein gewisser Winkel zwischen der optimalen und der tatsächlichen Flugbahn des Motorrads, wenn der Lenker gerade eingestellt ist. Krumme, beschädigte oder gerissene Hinterradachsen sollten dann ausgetauscht werden.
Ein ähnliches Achsenproblem ist das Hinterradspiel. Bei der Hinterachse selbst kann der Grund dafür ein zu geringer Anzug sein. Ein wichtiger Bestandteil einer kompletten Achse sind daher die robusten, richtig gewählten Muttern, mit denen die Achse mit dem richtigen Drehmoment stabilisiert wird.
Verfügbarkeit von Hinterradachsen
Bei uns finden Sie Hinterradachsen für viele Modelle von Motorrädern und Motorrollern. Wir bieten Hinterradachsen in Sätzen und Einzelteilen mit hochwertigen Muttern an.
Weitere wichtige Aspekte rund um das Motorrad
Neben der Hinterradachse gibt es noch weitere wichtige Aspekte, die beim Betrieb und der Wartung eines Motorrads zu beachten sind:
- Spiegel: Bis 1990 reicht ein Spiegel auf der linken Seite, ab dann müssen es zwei sein.
- Kennzeichen: Ein Kennzeichen muss bei belastetem Fahrzeug min. 300 mm mit der Unterkante von der Fahrbahn entfernt sein, jedoch mit der Oberkante nicht mehr als 1200 mm. Es darf eine Neigung von max. 30 Grad aufweisen. Achtung: Das Kennzeichen gilt nicht als Abdeckung. Die Anbauvorschriften für Rückstrahler und Schlussleuchten sind zu beachten.
- Beleuchtung: Scheinwerfer, Rücklichter und Blinker sind nicht eintragungspflichtig. Alle Scheinwerfer und Rücklicht müssen ein Prüfzeichen tragen: "Prüfschlange" oder E-Zeichen. Ale Blinker müssen ein Prüfzeichen haben die diese auch als Blinker kennzeichnet. Das ist R50 und die Nummer 11 für vorne, bzw. 12 für nach hinten strahlende Bauteile.
- Auspuffanlagen: Ab Ez 1989 ist ein Abgasgutachten erforderlich. Die Eintragung von Auspuffsystemen ohne ABE oder Gutachten kann per Einzelabnahme erfolgen. Die Anforderungen hierfür sind von der jeweiligen Prüfstelle abhängig und können sowohl vom Aufwand wie auch von den Kosten sehr unterschiedlich sein. In der Regel ist eine Leistungs- und Geräuschmessung erforderlich. Das Standgeräusch ist nur ein Vergleichswert, und unterliegt keinen Beschränkungen.
- Reifen: Für Reifenumrüstungen, für die es kein Gutachten gibt, ist die Eintragung per Einzelabnahme erforderlich.
- Die Reifengröße muss zu der Felgengröße passen.
- Die Freigängigkeit der Reifen muss gewährleistet sein.
Verwandte Beiträge:
- Motorrad mit 2 Hinterrädern: Fakten, Modelle & Besonderheiten
- Polo Motorradbekleidung: Test, Kollektion & Kaufberatung
- Motorrad Kostüm für Erwachsene: Die besten Outfits für Biker
- Angststreifen Motorrad entfernen: Tipps & Tricks
- Uvex Fahrradhelm mit Visier Test – Ultimativer Schutz und unschlagbarer Komfort entdecken!
- Shimano Ultegra Kassette: 10-fach vs. 11-fach – Die entscheidenden Unterschiede enthüllt!
Kommentar schreiben