Jeder Biker, der schon einmal bei kälterer Witterung mit Sommerhandschuhen unterwegs war, kennt das Problem: Schon nach wenigen Kilometern unterkühlen die Finger, Kupplung, Gas und Bremse lassen sich kaum mehr gefühlvoll bedienen. Fängt es dann noch an zu regnen, ist es gänzlich vorbei mit dem Fahrspaß. Eine schnelle Reaktion in einer Gefahrensituation ist kaum mehr möglich.
Mit warm gefütterten und wasserdichten Motorrad Winterhandschuhen sind Sie auch in Frühjahr, Herbst und Winter sicher unterwegs. Die speziell für die kalten Temperaturen hergestellten Motorradhandschuhe überzeugen mit weichem Innenfutter, atmungsaktiven und wasserdichten Membranen und viel Bewegungsfreiheit. Bei all dieser Funktionalität müssen Sie bei Ihren Winterhandschuhen nicht auf eine modische Optik verzichten. Im Online-Shop von CS BikeWear finden auch Sie Ihre passenden Winterhandschuhe.
Motorradhandschuhe gehören wie Helme, robuste Stiefel oder Schuhe mit Protektoren zur persönlichen Schutzkleidung. Sie zeichnen sich durch abriebfeste Materialien aus Kunstfasern und/oder Leder mit aufgesetzten oder eingearbeiteten Protektoren an besonders gefährdeten Bereichen wie der Handkante oder den Fingerknöcheln aus. Ob sie mit kurzer oder langer Stulpe und mit oder ohne atmungsaktive sowie wasserdichter Membran ausgerüstet sind, ist Geschmackssache und hängt vom individuellen Einsatzzweck ab.
Wenn Sie öfter bei kühleren Temperaturen mit Ihrem Motorrad unterwegs sind, empfehlen wir Ihnen auch einen Blick auf unsere Funktionswäsche, Regenbekleidung, Halstücher und Sturmhauben. Stellen Sie sich Ihre perfekte Winterausstattung direkt online zusammen. Ihr neues Outfit kommt anschließend bequem per Versand zu Ihnen nach Hause.
Worauf es bei Winterhandschuhen ankommt
Die Modellvielfalt ist groß und reicht vom leichten und knapp geschnittenen Handschuh für Offroad-Fahrten hin zum dick gepolsterten und wasserdichten Winterhandschuh. Die hier getesteten 9 wasserdichten Tourenhandschuhe müssen ein kleines Kunststück vollbringen, da sie einen relativ weiten Einsatzbereich abzudecken haben. Die Hände sollen weder zu warm noch zu kalt werden - etwas Futter und Membran bedeutet aber zusätzliches Material.
Gleichzeitig soll ein möglichst enger Sitz mit Bewegungsspielraum und guter Fingerfertigkeit für die Bedienung aller Hebel und Schalter am Lenker gegeben sein. Zudem sollte das Navigationsgerät zumindest rudimentär bedienbar sein, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen.
Materialien und Schutz
Ob die Motorradhandschuhe aus (verstärktem) Textilgewebe oder Leder gefertigt sein sollten, ist Geschmackssache. Beide Materialien haben individuelle Vor- und Nachteile: Gutes und nicht zu dünnes (Ziegen-) Leder bietet im Prinzip den besseren Schutz, weil es bei Rutschern nicht so schnell durchscheuert. Dafür ist die Atmungsaktivität von Textilmaterialien besser.
Standard ist bei geprüften Motorradhandschuhen die Kennung „EN 13594:2015“. Nach dieser Prüfung werden zum Beispiel Verstellsystem, Reißfestigkeit, Nahtstärke, Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit, Fingerfertigkeit und Knöchelprotektoren zertifiziert.
Die Schutz- und Pufferzone beim Motorradfahren ist minimal, insbesondere die Hände sind bei einem Sturz exponiert und verletzungsanfällig. Als Knöchelschutz beispielsweise haben sich ergonomisch geformte Hartschalen gegenüber schlagdämpfendem, aber weichem Material durchgesetzt. Die harten Protektoren sollten allerdings nicht zu schmal auf dem Handrücken ausfallen, weil der Tragekomfort bei geballter Hand ansonsten leiden kann.
Gute Handschuhe sind zudem auf der Innenseite an der Handkante mit aufgesetzten (gepolsterten) Lederstücken oder eingearbeiteten Kunststoffprotektoren ausgerüstet. Damit soll die Hand beim reflexhaften Abstützen möglichst unbeschadet bleiben.
Passform und Komfort
Bereits beim Anziehen hilft eine ausgeformte Lasche - insbesondere bei Modellen mit kurzer Stulpe - den Handschuh überzustreifen ohne dabei abzurutschen. Bei etwas dicker gepolsterten Handschuhen ist es wichtig, dass die Finger im Schnitt deutlich vorgekrümmt sind und man beim Griff um den Lenker nicht gegen einen Widerstand fassen muss. Wenn der Hersteller auf dem Handrücken, an Fingergelenken und besonders am Daumen Stretcheinsätze verarbeitet hat, kommt das dem Tragekomfort sehr zugute.
Gleichzeitig muss der Motorradhandschuh stramm und eng an der Hand anliegen und der Schnitt ausgewogen sein. Gerade das ist allerdings bei der Vielzahl an anatomischen Variablen ein großes Kunststück, das nicht bei jedem Modell gelingt. Beim Ausziehen leger gefütterter Motorradhandschuhe (und spezieller Membrantechnologie) von der leicht schwitzigen Hand kommt es nicht selten zu dem lästigen Phänomen, dass das Futter mit herausgezogen wird. Der Handschuh lässt sich dann kaum wieder anziehen, weil auch die Finger der Innenlage nicht mehr da sind, wo sie sein sollten.
Wenn der Handschuh entsprechender Größe über die gestreckte Hand gezogen wird, passt er meistens recht ordentlich. Beim Griff um die Lenkerenden kommt es jedoch oft zur Faltenbildung in der Handinnenfläche, wenn das Material dort zu großzügig verarbeitet wurde. Ein indirektes oder unbequemes Griffgefühl ist dann die Folge - sogar Druckstellen können sich bilden. Bei der Anprobe sollte deshalb insbesondere diese Handstellung gecheckt werden.
Nicht nur die Materialmenge, auch die Griffigkeit von Materialkombinationen der Handinnenfläche ist wichtig. Denn der Lenker und insbesondere der Gasgriff müssen immer sicher geführt werden können. Im Test zeigte sich beispielsweise der Spidi Rainwarrior H2Out zumindest im Neuzustand vergleichsweise glatt.
Bedienbarkeit
Zum Stichwort Materialmenge muss die Verarbeitung der Fingerkuppen ganz genau angesehen werden. Viele klassische Motorräder verfügen über vergleichsweise wenige, aber oft kleine Schalter und Taster an den Griffarmaturen. Moderne Motorräder sind häufig mit einer Vielzahl von Steuerungselementen zum Drücken, Drehen und Schieben ausgestattet. Wenn sich diese Filigranarbeit nur ungefähr erledigen lässt, weil die Fingerkuppen der Motorradhandschuhe dick und wulstig ausgeführt sind, kann es zu gefährlichen Fehlbedienungen kommen.
Doch nicht nur die sicherheitsrelevante Bedienung leidet unter dick ausgeführten Fingerkuppen. Auch die Schaltflächen auf Displays von Navigationsgeräten sind manchmal für üppige Handschuhe zu klein. Noch kniffliger wird es bei der Bedienung der Routen-App auf dem Smartphone: Die ist selbst mit knapp und eng geschnittenen Fingerkuppen kaum zielsicher zu bewerkstelligen.
Weitere Sicherheitsmerkmale
Insbesondere im Dunkeln, wenn sich Lichter zigfach in den Tropfen auf der Kunststoffscheibe brechen, ist die Sicherheit gefährdet. Die reflexartige Wischbewegung mit der linken Handinnenfläche für bessere - leider oft verschmierter - Sicht lässt sich eleganter und effektiver erledigen: Mit einem kleinen und nicht zu weichen Gummistreifen am linken Zeigefinger des Handschuhs funktioniert die Schnellreinigung mit dem Visierwischer relativ gut.
Mindestens ebenso sicherheitsrelevant sind gut greifbare und gut schließende Klettriegel an den Stulpen. Zwei sind besser als einer, wobei kurze Stulpen oft nur Platz für einen Klettverschluss bieten. Auch sollte das Material der Stulpe nicht zu weich und dehnbar sein, sonst können die Handschuhe trotz Verschlussriegel beim Rutschen über den Asphalt abgestreift werden.
Testberichte und Empfehlungen
Büse Open Road Touring
Der Büse Open Road Touring ist (fast) perfekt gelungen. Der Handschuh mit relativ langer und weiter Stulpe lässt sich auch über der Jacke tragen. Durch zwei Klettriegel ist er sicher und praktisch unabziehbar an der Hand fixiert. Die Passform ist bis auf einen minimal zu kurz geschnittenen Zeigefinger für die Testhand beidseits sehr gut. Obwohl der Handschuh leicht gefüttert ist, konnte der Hersteller die Fingerfertigkeit durch guten Schnitt erhalten. Blinker- und Lichtschalter, Hupe oder Fernlichthupe lassen sich ebenso gut ertasten wie die Schaltflächen des Navigationsgerätes. Auch die Smartphone-Oberfläche reagiert auf Berührung - nur bei dem Handy-Testmodell mit Folie zum Kratzschutz passiert nichts. Dank nicht zu steifer Materialien, guter Schnittform und eingebauter Stretch-Einsätze sind die Beweglichkeit der Finger und der gesamten Hand optimal.
Bei zwei Kriterien muss der Motorradhandschuh allerdings passen: Eine stabile Lasche als Anziehhilfe innen an der Stulpe fehlt und auch auf einen Visierwischer am linken Zeigefinger wurde verzichtet. Bei der Ausstattung hat der Hersteller etwas gespart. Eine Gummilippe zum Visierwischen fehlt ebenso wie stabile und griffige Laschen als Anziehhilfe innen an den Bündchen der Stulpen.
Held Bilbao WP
Der Held Bilbao WP greift nur knapp am Testsieg vorbei. Der Held Bilbao WP zeichnet sich durch seine exzellente Passform aus. Der sehr gute Schnitt, optimale Proportionen, Stretch-Einsätze an den Fingern und weitere dehnbare Materialien ergeben das Gefühl einer zweiten Haut. Das führt am Lenker und während der Fahrt zu uneingeschränkter Beweglichkeit, auch dank der deutlich vorgekrümmten Finger. Die Fingerfertigkeit, also das (blinde) Ertasten, Zielen und Treffen von Schaltern, Knöpfen und Drucktasten ist sehr gut. Auch die Bedienung vom Navi sowie dem Smartphone, mit oder ohne Schutzfolie läuft zuverlässig gut. Das war nicht bei jedem Testmodell der Fall. Bei der Ausstattung punktet der Handschuh ebenfalls. Eine deutlich ausgearbeitete und griffige Lasche innen am Bündchen hilft beim Anziehen.
Ein paar Punkte verhageln eine bessere Gesamtnote: So ist das Bündchen lediglich mit einem schmalen Klettriegel versehen. In Kombination mit dem weichen und dehnbaren Material in dem Bereich lässt sich der Handschuh selbst bei eng geschlossenem Riegel mit Kraft von der Hand ziehen. Die relativ weichen Protektoren lassen beim harten Klopftest auf der Tischfläche den Schlag merklich spüren. Der größte Ausrutscher zeigt sich jedoch bei unserem Duschtest: Der Held Bilbao WP hat eine Undichtigkeit (links am Ringfinger) gezeigt.
Richa Nasa 2
Trotz kleiner Unzulänglichkeiten gibt der Richa Nasa 2 ein gutes Gesamtbild ab. Ein Regenguss kann dem Motorradhandschuh Richa Nasa 2 nichts anhaben. Den Duschtest hat er mit Bravour bestanden, was nicht auf alle Testteilnehmer zutrifft: Hier dringt keine Nässe ein. Und wenn der Regen auf dem Visier für getrübte Aussichten sorgt, hilft der Gummiwischer am linken Zeigefinger. An der Hand lässt sich der Handschuh mit zwei Riegeln absolut sicher und stramm verschließen. Selbst bei stärkerem Zug kann er nicht abgestreift werden. Der breite und harte Knöchelschutz ist vertrauenerweckend, gedoppeltes Material in der Rutschzone der Handinnenfläche soll Durchscheuern verhindern. Die Fingerfertigkeit an Schaltern und Armaturen ist sehr fein, an den Kuppen stört kein überflüssiges Material, der Schnitt ist perfekt.
Der etwas einfach verarbeitete Handschuh mit langer Stulpe ist zwar nur leicht gefüttert und damit eher für warme Tage geeignet. Trotzdem sitzt das Futter sehr leger in seiner Hülle und stört beim Ausziehen mit feuchten Händen. Das recht üppige Material in der Handfläche fällt dünn aus und bildet so keine schmerzhaften Wülste.
Weitere Getestete Modelle
Wasserdicht war der Held Stroke in unserem Test nicht: An beiden Daumen glitzerte nach 2:30 Minuten unter der Regendusche deutliche Nebelfeuchte auf der Haut. Ohne diesen Fauxpas hätte sich der Handschuh an die Spitze des Testfeldes gesetzt. Hätte, hätte … Mopedkette. Ansonsten glänzt das Modell mit zahlreichen Pluspunkten: Zwei sehr gut greifbare Riegel an den langen Stulpen sorgen für absolut sichern Halt an der Hand. Ein breiter Knöchelschutz ist vertrauenerweckend und in der Handfläche kräuselt sich beim Griff um die Lenkerenden nicht zu viel Material. Und das, obwohl der Handschuh recht lose gefüttert ist. Der Tragekomfort ist insgesamt einwandfrei, die Fingerfertigkeit perfekt, hiermit ist alles am Lenker gut und eindeutig zu bedienen. Die Finger sind sehr gut geschnitten und deutlich vorgekrümmt, auch Passform und Beweglichkeit überzeugen. Navigerät und Smartphone ohne Schutzfolie lassen sich einwandfrei steuern, mit Folie will das Handy nicht zuverlässig reagieren.
Der Kampf unter der Dusche ging im Test verloren: Der Spidi Rainwarrior H2Out zeigte sich links am Mittel- und am kleinen Finger undicht und wäre umgehend als Retoure vom Feld gegangen. Auch die Ausstattung mit lediglich einem breiten und dehnbaren Klettriegel an der kurzen Stulpe sorgt nicht für perfekten Schutz. Der harte Knöchelschutz ist sehr schmal und passt von den Abständen her nicht zur Standardhand. Das kann sich bei langen Touren unangenehm bemerkbar machen. Ansonsten gefällt der top verarbeitete Handschuh gut. Er lässt sich mit einer kleinen Schlaufe mühelos anziehen und passt dann mit perfektem Schnitt und Proportionen einwandfrei. Der Tragekomfort ist insgesamt gut, dank zahlreicher Mesh-Einsätze ist der Handschuh auch für warme Tage bestens geeignet. Ebenso vorbildlich zeigt sich die Fingerfertigkeit bei der Bedienung von Schaltern, Armaturen, dem Navigerät sowie dem Smartphone.
Auch beim Alpinestars Drystar XF gibt es im Dichtigkeitstest einen kleinen Wassereinbruch, hier am linken Zeigefinger, dieses Modell würde zurück zum Shop gehen. Eine fehlende Wischlippe für Regentropfen auf dem Visier fällt da etwas weniger ins Gewicht. Genauso wie die Tatsache, dass sich das Smartphone mit Schutzfolie nicht bedienen ließ. Die Pluspunkte sind aber deutlich zahlreicher, unterm Strich zeigt der Handschuh ein gutes Ergebnis. Eine Lasche hilft beim Anziehen, der Klettriegel ist gut greifbar und Stretcheinsätze sorgen für sehr gute Beweglichkeit, was bei langen Touren hilft. Der recht harte Knöchelschutz ist breit genug, passt damit zur Handschuhgröße und gibt ein sicheres Gefühl. Auch die Fingerfertigkeit an Schaltern und Knöpfen ist fein und ermöglicht weitgehend zielgenaue Bedienung.
Weitere Empfehlungen und Produkte
Wir haben für euch Motorradhandschuhe für alle Wetter und die kalte Jahreszeit getestet. Motorrad-Winterhandschuhe im Test bei SHE is a RIDER. Wer so wie ich, sein Motorrad das ganze Jahr angemeldet hat und sich auch von Temperaturen unter 10 Grad Celsius nicht davon abhalten lässt, aufs Bike zu steigen, der kann mich verstehen. Jedes Jahr aufs Neue begebe ich mich auf die Suche nach dem ultimativen Winterhandschuh. Ich habe keine Griffheizung und meine Finger werden schnell empfindlich kalt.
Beim ersten Tragen fühlen sich alle Modelle gut an. Zunächst stülpe ich mir den IXS Tour LT Vail 3.0 über die Hände und fahre durch die Innenstadt Berlins Richtung Brandenburg. Zu Beginn fühlt sich alles gut an. Meine Hände sind schön warm und auch der Fahrtwind macht mir nichts aus. Weiter geht es mit dem IXS Glasgow Damenhandschuh. Hier bleiben Hände und Finger auch nach einer Stunde noch angenehm warm. Allerdings sind sie so dick, dass ich zu Beginn der Fahrt kein optimales Gefühl für Gas und Handbremse habe. Nach ca. Auf die Rückfahrt begebe ich mich mit dem Germot Lakes Unisex Motorrad Winterhandschuh und bin positiv überrascht. Die Handschuhe sitzen nicht nur gut, sie halten meine Hände und vor allem meine Finger angenehmen warm.
Auswahl beliebter Modelle
- Alpinestars Copper: Sportliche Motorradhandschuhe mit hohem Komfort und Schutz.
- Kemimoto Winter-Motorradhandschuhe: Wasserdicht und gefüttert mit Hartplastik-Panzerung.
- Iron Jia's Winter-Motorradhandschuhe: Mit 3M-Baumwolle, Long-Fleece-Futter und Visierwischer.
- Borleni beheizbare Motorradhandschuhe: Mit 3000mAh-Batterie und vier Temperaturstufen.
- O'Neal Motorradhandschuhe: Für Motocross und Downhill mit 4-Wege-Stretch-Lycrapaneelen.
Allwetter-Handschuhe
Wer den Motorrad-Fahrspaß unabhängig vom Wetter genießen möchte, ist mit den Score 4.0-Handschuhen von Held gut beraten. Rezensionen loben besonders die Gore-Tex-Membran, die dauerhaft wasser- und winddicht ist, dabei aber atmungsaktiv bleiben soll. Sicherheit ist bei diesem Modell nach EN12594:2015-Norm zertifiziert. Zusätzlich soll ein spezieller Ledereinsatz am Zeigefinger ein optimales Bedienen auf dem Smartphone-Display ermöglichen.
Wie findet man passende Motorradhandschuhe?
Zunächst einmal sollten der Anwendungsbereich und die persönlichen Designvorlieben geklärt werden. Um beim Onlinekauf die passende Größe zu finden, sollte man die Hand an der breitesten Stelle ohne den Daumen ausmessen. Ein Blick in die Größentabelle der Hersteller führt zum passenden Produkt. Zusätzlich sollte auf eine möglichst flexible Einstellbarkeit des Handschuhs geachtet werden.
Weitere Winterausrüstung für Motorradfahrer
Ein Motorrad wird wesentlich über die Hände gesteuert, weshalb die Finger stets warm und somit einsatzfähig gehalten werden sollten.
Top 10 Winter-Motorradhandschuhe 2024/2025
Mit dieser Top-10-Liste der Winter-Motorradhandschuhe kannst du der eisigen Kälte auf deinem Motorrad trotzen!
- Richa Inferno 12V: Premium-Heizhandschuhe mit Motorrad-Batteriekit und D3O-Schutz.
- Gerbing Xtreme XRL Long: Beheizter Handschuh aus Rindsleder mit langem Bündchen.
- Alpinestars HT-7 Heat Tech Drystar: Fortschrittliches beheiztes Handschuhmodell mit Heat-Tech-Technologie.
- Richa Level 2IN1 Gore-Tex: 2-in-1-Winterhandschuhe für extreme Kälte.
- Dainese Tempest 2 D-Dry: Wasserdichte Handschuhe mit Fiberfill-Isolierung.
- Richa Cold Protect Gore-Tex: Hochwertige Winterhandschuhe mit Gore-Tex-Membran.
- Richa Vision 2: Mit PrimaLoft-Isolierung für warme Hände.
- REV’IT! Chevak Gore-Tex: Winterhandschuhe für Fahrer, die ein neutrales Erscheinungsbild suchen.
Was leisten Winterhandschuhe für das Motorrad?
Motorrad Winterhandschuhe leisten zunächst einmal das Gleiche, wie Motorradhandschuhe aus Leder im Sommer auch tun: Sie schützen Ihre Hände vor unangenehmen Fahrtwind und im Fall der Fälle vor Abschürfungen bei Stürzen. Darum ist die Handbekleidung nicht aus dünnem, sondern stets aus dickem und widerstandsfähigem Material gefertigt.
Zusätzliche Protektoren schützen vor Schlägen und wirken als Verschleißschicht, wenn die Fahrt doch einmal mit einem Rutsch über den Asphalt endet. Winterhandschuhe für das Motorrad legen noch einen drauf: Zusätzlich zum beschützenden Verpacken von Hand und Finger bieten diese Bekleidungsstücke eine passive und auf Wunsch sogar aktive Sicherheit gegen Erfrierungen. Diese Gefahr ist beim Motorrad Fahren im Winter nicht zu unterschätzen. Der Schritt von tauben zu erfrorenen Fingern ist bei kalten Temperaturen nur sehr gering. Hier können Ihnen unsere erstklassigen Produkte den erforderlichen Schutz bieten und sorgen gleichzeitig für eine komfortable Fahrt.
Welche Motorrad Winterhandschuhe werden angeboten?
Der schnellste und einfachste Weg, die Finger gegen den beißend kalten Fahrtwind zu schützen, ist das Tragen von Unterhandschuhen. Diese besonders preisgünstige Lösung verwandelt ein einfaches Paar Motorradhandschuhe aus Leder in ein brauchbares Kleidungsstück für die Übergangszeit. Die unter 15 Euro teuren Unterzieher halten Ihre Hände mollig warm. Das ist nicht nur angenehm und komfortabel, es ist auch ein entscheidender Beitrag zu Ihrer Sicherheit. Steif gefrorene Finger können Bremse und Kupplung nicht mehr mit der angemessenen Reaktionszeit bedienen. Das kann zu gefährlichen Fahrsituationen führen. Mit mollig warm eingepackten Fingern schließen Sie diese Gefahr aus.
Ab ca. 70 Euro können Sie echte Winterhandschuhe für das Motorrad kaufen. Diese haben bereits das Innenfutter integriert, welches Ihre Finger vor Kälte schützt. Diese Lösung eignet sich gut für den Spätherbst oder den Vorfühling, wenn die Temperaturen um die 5° Celsius Marke pendeln. Bei Fahrten in echter Kälte können aber diese preiswerten Lösungen nicht ausreichend werden. Spätestens ab Temperaturen um den Gefrierpunkt sollten Sie Motorrad Winterhandschuhe wählen, die aktiv beheizt sind. Diese Handschuhe haben integrierte Li-Ion Akkus, die Sie mit jedem Handyladegerät schnell wieder aufladen können. Damit entfällt die umständliche Verkabelung mit der Bordelektronik. Für längere Fahrten ist es daher sinnvoll, ein zweites Paar mitzuführen, welches während der Fahrt aufgeladen wird.
Qualität geht vor
Als Händler für erstklassige Motorradbekleidung setzen wir ausschließlich auf Markenqualität. Nur diese kann gewährleisten, dass die Winterhandschuhe für das Motorrad auch das leisten, was Sie von diesen Kleidungsstücken erwarten können.
Hersteller im Überblick
- DUCATI: Hochpreisige, aber qualitativ hochwertige Motorrad Winterhandschuhe.
- IXS: Eine sinnvolle Alternative zu den Spitzenprodukten von DUCATI, besonders für die Übergangszeit.
- GERMOT: Bietet robuste Motorradbekleidung zu günstigen Preisen.
- DAINESE: Ein Hersteller mit langer Tradition, dessen Produkte bei Tests regelmäßig unter den ersten Plätzen zu finden sind.
Testergebnisse, Kaufberatung & Preisvergleich
- Rukka R-Star: "Einer der besten Winterhandschuhe, den es derzeit zu kaufen gibt."
- Rukka Imatra 3.0: "Ein hochwertiger Gore-Tex-Winterhandschuh aus Ziegenleder für mittlere Temperaturen."
- Rukka Mars 2.0 Gore-Tex: "Ein Thermohandschuh für Puristen."
Weitere Rukka Modelle
- Rukka Offwind
- Rukka GtX 3Chamb
- Rukka Frosto
- Rukka Harros
Weitere Modelle im Überblick
- Modeka Makari
- iXS Arctic-GTX 2.0
- iXS Vail 3.0 ST
- Rukka ThermoG+
- BMW Silvretta GTX
- iXS Tour LT Heat-ST
Zusätzliche Funktionen
Motorradhandschuhe können zudem unterschiedliche Zusatzfunktionne haben. Hier liegt es in der Hand der Motorradfahrer:innen, abzuwägen, welche Eigenschaften sie für relevant erachten.
- Touchscreen-Fähigkeit: Ermöglicht die Bedienung von Smartphones und GPS-Geräten ohne das Ausziehen der Handschuhe.
- Wetterbeständigkeit: Materialien wie Gore-Tex bieten Schutz gegen Regen und Wind, wichtig für alle Wetterfahrer.
- Wärmeisolierung: Besonders wichtig für Winterhandschuhe, um die Hände warmzuhalten.
Welche Eigenschaften sollten Motorradhandschuhe mitbringen?
Beim Motorradfahren ist es wichtig, Sicherheitsbekleidung zu tragen. Dazu zählen auch Handschuhe. Zudem lassen sich mit hochwertigen Motorradhandschuhen auch kalte Tage auf zwei Rädern viel angenehmer gestalten. Aber auch für die wärmeren Jahreszeiten stellen wir Bestseller vor!
- Eine gute Belüftung ist bei Handschuhen das A und O.
- Gleichzeitig sollten sie genügend Schutz bieten, was beispielsweise durch Verstärkungen an den Knöcheln erreicht werden kann.
- Eine gute Passform und Anti-Rutsch-Beschichtungen sind wichtig, um ein Verrutschen am Lenker zu vermeiden.
Welche Motorradhandschuhe gibt es?
- Lederhandschuhe: Langlebig und robust, bieten exzellenten Schutz gegen Abrieb.
- Textilhandschuhe: Leicht und oft besser belüftet als Lederhandschuhe, bieten sie Komfort bei höheren Temperaturen.
- Kurzfinger-Handschuhe: Maximale Bewegungsfreiheit und Belüftung.
- Rennhandschuhe: Hochspezialisiert mit maximaler Abriebfestigkeit.
- Tourenhandschuhe: Komfortabel für lange Fahrten, oft mit zusätzlichen Dämpfungselementen und Wetterfestigkeit ausgestattet.
- Cruiserhandschuhe: Stilvolles Design, oft aus Leder gefertigt, mit einem klassischen Look.
Fazit
Die Wahl der richtigen Winter-Motorradhandschuhe ist entscheidend für Komfort und Sicherheit während der kalten Jahreszeit. Achten Sie auf Materialien, Passform, Schutzfunktionen und zusätzliche Features wie Touchscreen-Fähigkeit und Wärmeisolierung, um die besten Handschuhe für Ihre Bedürfnisse zu finden.
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