Unsere Testgeräte werden voll ausgereizt. Wir sammeln in kürzester Zeit möglichst viele Daten. Und die wichtigsten wollen wir euch nicht vorenthalten. Ihr wolltet schon immer wissen wie sich euer zukünftiges Motorrad auf der Straße verhält?
In dieser Top-Liste veranschaulichen wir die Beschleunigung von 50km/h auf 120 km/h der verschiedensten Motorräder. Unsere Auswahl zeigt die besten Motorräder in der Mittelklasse, die durch ihr unverkleidetes Design, starke Performance und Agilität überzeugen. Perfekt für alle, die puren Fahrspaß und stylisches Auftreten suchen!
Die Messung der Geschwindigkeit bei Motorrädern, insbesondere im Bereich von 50 bis 120 km/h, ist ein wichtiger Aspekt der Leistungserfassung und Sicherheitsbewertung, vor allem im Kontext von Supersport-Motorrädern.
Hier eine Übersicht einiger Motorräder und ihrer Beschleunigungswerte im Test:
- Kawasaki: Speed Messung 50-120 km/h: 2,599 s. Kawasakis fortschrittlichster Sporttourer. Der ausbalancierte Kompressormotor sorgt für ein unbeschreibliches Fahrgefühl beim andrücken. Auch technisch hat Kawasaki ordentlich aufgerüstet.
- Suzuki: Speed Messung 50-120 km/h: 2,601 s. Nicht nur mit ihren aggressiven Linien zeigt die Suzuki für welchen Einsatz sie gebaut wurde. Sie will auf den Straßen Jagen. Das kann sie Auch. Dank ihres kraftvollen Vierzylinder-Reihen-Motor.
- Aprilia Factory Tuono: Speed Messung 50-120 km/h: 2,707 s. Aprilias Factory Tuono besitzt ein erstaunliches Leistungsgewicht. Fahrbereit kommt die Tuono auf 181 kg. Da haben die 100 Pferdestärken gleich eine ganz andere Bedeutung.
- Ducati: Speed Messung 50-120 km/h: 2,762 s. Ducati Racing Power. Zwei-Zylinder Enthusiasten treffen hier voll auf ihren Geschmack. Scharfe Linien und messerscharfes Handling machen jede Landstraße unsicher.
- Panigale V4: Speed Messung 50-120 km/h: 2,809 s. Eine Panigale V4 ohne Verkleidung. Fast schon ein muss für jeden Hyper-Naked-Liebhaber. Der 1103 ccm Desmosedici Stradale mit 208 PS sorgt für permanenten Vorschub. Für Ring oder Landstraßen.
- Harley Davidson Sportster S: Speed Messung 50-120 km/h: 2,816 s. Nein! Chopper fahren muss nicht immer schwierig sein. Vor allem nicht mit der neuen Harley Davidson Sportster S. Die technischen Innovationen schreiten auch in diesem Sektor voran. Eine Harley Davidson mit Fahrassistenzsysteme? Ja!
- Adventure Bike: Speed Messung 50-120 km/h: 2,994 s. Ein Adventure Bike, für das es so gut wie keine unüberwindbaren Hindernisse gibt. Auch beim Reitwagen-Dauertest hat sie sich profiliert. Aber Vorsicht. Der Name täuscht. Man muss sie nicht unbedingt in den Norden treiben.
- Ducati Supersport 950: Speed Messung 50-120 km/h: 3,035 s. Ducatis vielseitiger Straßensportler trägt nun den Namen Supersport 950 und kommt mit überarbeiteter Optik, neuster Elektronik und hochwertigster Ausstattung auf den Markt. Voll einstellbare Öhlins Fahrwerkskomponenten sorgen für messerscharfe und stabile Kurvenmanöver.
- Suzuki GSX-S950: Speed Messung 50-120 km/h: 3,302 s. Scharfe Linien im Design verraten schon einiges. Die Suzuki GSX-S950 will beschäftigt werden. Landstraßenbrettern für Profis oder Neueinsteiger. Beide kommen voll auf ihre Kosten. Die Suzuki GSX-S950 wird in zwei Varianten Angeboten.
- Norden 901 Expedition: Speed Messung 50-120 km/h: 3,320 s. Die Norden 901 Expedition ist eine Sondervariante der Norden 901. Mit umfangreicher Ausstattung und einem markanten Farbschema ist sie bereit mit ihren Piloten das Weite zu entdecken. Enges Bodywork, kompakter Stahl Gitterrohrrahmen und optimierter Windschutz.
- Retro-Look Motorrad: Speed Messung 50-120 km/h: 3,422 s. Die Nackerte mit dem unverkennbaren Retro-Look erinnert viele Piloten an ihre schönen Anfänge. Technisch hat sich in dieser Zeit natürlich einiges verändert.
- Versys Familie (SE Modell): Speed Messung 50-120 km/h: 3,533 s. Das SE Modell ist das Spitzenmodell der Versys Familie. Die Serienausstattung lässt keine Wünsche offen. Dank der aufrechten und angenehmen Sitzposition scheint mit ihr keine Reise zu weit zu sein.
- Niken GT: Speed Messung 50-120 km/h: 3,561 s. Umfallen unmöglich. Sicherer wird es kaum mehr! Die Niken GT bietet mit ihrem innovativen Fahrwerk grenzenlosen Spaß in allen Situationen. Dazu gibt es noch eine verstellbare Verkleidungsscheibe, eine Komfortsitzbank und überarbeitete Federung. Damit ist kein Weg mehr zu weit.
- Klassische Sportster: Speed Messung 50-120 km/h: 3,620 s. Fans der klassischen Sportster werden sich freuen. Die Linienführung erinnert nämlich stark an diese. Technisch wurde aber aufgerüstet.
- Motorrad mit Kraft und Handling: Speed Messung 50-120 km/h: 3,717 s. Kraftvoller Motor, hochwertige Ausstattung und Federleichtes Handling. Was will man eigentlich mehr? Der Ein oder Andere wird sagen eine scharfe Optik wär noch cool.
- Modernes/Klassisches Bike: Speed Messung 50-120 km/h: 3,743 s. Das Motorrad für Liebhaber moderner und klassischer Bikes schlechthin. Der klassische Retro-Look ist eine Hommage an die Geschichte des Unternehmens aus Borgo Panigale. Der Öl und Luftgekühlte 2-Zylinder Motor wird selbstbewusst zur Schau gestellt.
- Honda CB1000 Hornet: Die Honda CB1000 Hornet hat einen 999 ccm Motor, der stolze 152 PS bei 11.000 Umdrehungen entfaltet.
- Transalp: Speed Messung 50-120 km/h: 3,948 s. Die wiederauferstandene Transalp. Dank Throttle-By-Wire stehen fünf verschiedene Fahrmodi zur Auswahl. Der 5“ TFT Bildschirm lässt sich mit vier Anzeigetypen individuell anpassen. Das Smartphone kann gekoppelt und mittels Sprachsteuerung bedient werden.
- Fantic: Speed Messung 50-120 km/h: 4,037 s. Fantic hat aufgerüstet. Neben der 125er und 500er Caballero schafft es jetzt auf die 700er mit Yamahas bewährtem CP2 Triebwerk auf den Markt. Fahrwerkskomponenten stammen aus dem Hause Marzocchi. Dem Piloten stehen drei verschiedene Fahrmodi zur Auswahl. (Road, Custom & Offroad).
- Aprilia Tuareg: Speed Messung 50-120 km/h: 4,055 s. Auch Aprilia will wieder im Mittelklasse Adventure Segment mitmischen und hat die Tuareg neu auferstehen lassen. Sie baut auf dem Konzept der Aprilia 660 Plattform auf.
- Ninja: Speed Messung 50-120 km/h: 4,139 s. Der agile Sporttourer im nachgeschärften Ninja Look glänzt im Alltag mit angenehm homogenen Drehmomentverlauf, geringer Sitzhöhe und gewaltiger Reichweite jenseits von 400km.
- Nighshift Scrambler: Speed Messung 50-120 km/h: 4,177 s. Wer Die Landstraßen in der Nacht für sich beanspruchen will, macht mit der Nighshift Scrambler sicher keinen Fehler. Erhältlich ist sie in der Farbe "Aviator Grey". Der klassische Style mit verliebter Detailarbeit kommt aber nicht nur in der Dämmerung gut rüber.
- Tenere: Speed Messung 50-120 km/h: 4,373 s. Raus aus der Komfortzone und ab ins Unbekannte. Neue Federelemente aus dem Hause Kayaba bieten mehr Federweg, mit dem noch tiefer in unbekanntes Terrain vorgedrungen werden kann. Die Reichweite der Tenere erhöht sich dank des 23 Liter Tanks auf ca. 500km. Das 5“ TFT Farbdisplay mit Smartphone-Konnektivität versorgt den Piloten mit den wichtigsten Informationen.
- Desert Sled: Speed Messung 50-120 km/h: 4,587 s. Wer sich vor seinem Trip nicht gerne mit der Straßenbeschaffenheit auseinander setzten will, braucht sich auf der Desert Sled keine Gedanken machen. Sie schluckt so ziemlich jeden Untergrund. Aufsteigen, starten losfahren.
- Motorrad: Speed Messung 50-120 km/h: 4,940 s. Vielseitig und spaßig! Das einfache Fahrverhalten und das solide gestaltete Fahrgestell vermitteln die Werte der Marke. 5" TFT Display, LED Beleuchtung, Brembo Bremskomponenten und hochwertig verbaute Komponenten.
- Indian: Speed Messung 50-120 km/h: 5,009 s. Hubraumverliebte aufgepasst. 1890 ccm pures Vergnügen warten auf euch. Piloten erleben ein besonderes Gefühl der Freiheit. Und weil es so schön ist, hat man sich im Hause Indian auch bei der Entwicklung für höchsten Fahrkomfort entschieden.
- QJ Motor ADV Bike: Speed Messung 50-120 km/h: 5,185 s. Das QJ Motor heuer in das Mittelsegment der ADV Bikes einsteigen wird ist schon so gut wie fix. Das Ganze noch mit großer Ankündigung. Ein reisetaugliches ADV Bike mit hochwertiger Verarbeitung und komplettem Koffersystem soll die Kunden überzeugen.
- Ninja: Speed Messung 50-120 km/h: 5,610 s. Die niedrige Sitzhöhe, angenehme aber doch eher sportliche Sitzposition und der homogene Reihen 2-Zylinder Motor sorgen für einen erleichterten Einstieg in die Supersportwelt. Die kleinste Ninja darf aber auf keinen Fall unterschätzt werden.
- Motorrad: Speed Messung: 50-120 km/h: 5,914 s. Für Piloten die, auf ihre Freiheit nicht verzichten und gleichzeitig immer sicher unterwegs sein wollen. Komfortable Sitze für Fahrer und Beifahrer ermöglichen weite Toure und sorgen für entspannte Ankünfte.
- Motorrad: Speed Messung: 50-120 km/h: 6,001 s. Ein wahrer Alleskönner. Lange Federwege und eine gleichzeitig sportliche 17" Bereifung sorgt oft für fragende Blicke. Einmal am Steuer, und schon ist man aber genau davon überzeugt.
- Motorrad: Speed Messung 50-120 km/h: 6,700 s. Für Stilbewusste Piloten. Optisch passt die gesamte Linienführung schon mal gut zusammen. Und wie sieht es technisch aus? Hier wurden auch keine Kompromisse gemacht.
- Motorrad: Speed Messung 50-120 km/h: 5,929 s. Authentisches Styling kombiniert mit modernen Designelementen. Ein aufregender Custom Cruiser mit entspannter Sitzposition, kraftvollem Aggregat und hochwertigen Komponenten.
- QJ Motor: Speed Messung 50-120 km/h: 7,941 s. Neues Modell von QJ Motor. Vorrangig für die jüngere Generation. Der Supersportler erscheint mit der neuesten LED Lichttechnik, einem digitalen Cockpit und mit serienmäßigen ABS.
- Rebel 500: Speed Messung 50-120 km/h: 7,989 s. Die Alltagstauglichkeit des lässigen Cruisers ist unumstritten. Das zeigen auch die Verkaufszahlen der Rebel 500. Das Motorrad glänzt mit einem sensationellen Preis / Leistungsverhältnis und richtet sich vor allem an Piloten, die sich nicht lange mit technischen Sonderheiten beschäftigen wollen.
- Brixton: Speed Messung 50-120 km/h: 8,279 s. Brixton´s bislang größter Motor ist laut Hauseigenen Angaben bereit, den Asphalt zu zerreißen. Ob dies gelingen wird, bleit abzuwarten. Auf jeden Fall handelt es sich hier um ein stimmiges Motorrad. Mal sehen, in welche Liga sich Brixton noch wagen wird.
- Motorrad mit Kraft und Handling: Speed Messung 50-120 km/h: 8,541 s. Kraftvoller Motor, hochwertige Ausstattung und Federleichtes Handling. Was will man eigentlich mehr? Der Ein oder Andere wird sagen eine scharfe Optik wär noch cool.
GPS-basierte Geschwindigkeitsmessung
In der Vergangenheit wurden Geschwindigkeitstests oft durch mechanische Messgeräte oder Tachos durchgeführt, die jedoch nicht immer höchste Präzision garantieren. Mit dem Einsatz von GPS-Technologie hat sich die Möglichkeit, Geschwindigkeit exakt und in Echtzeit zu messen, revolutioniert. GPS-basierte Systeme bieten eine hohe Genauigkeit und können in Echtzeit die Geschwindigkeit eines Motorrads unter verschiedenen Bedingungen und in unterschiedlichen Fahrumfeldern ermitteln.
Adventure Bikes
Die Geschwindigkeitsmessung bei Adventure-Bikes im Bereich von 50 bis 120 km/h mittels GPS ist eine präzise und zuverlässige Methode, um die tatsächliche Geschwindigkeit eines Fahrzeugs unter realen Bedingungen zu ermitteln. Im Vergleich zu traditionellen Tacho-Systemen, die durch mechanische oder elektronische Messungen oft Fehlerquellen aufweisen, ermöglicht GPS eine direkt auf Satellitenpositionen basierende Geschwindigkeitsermittlung.
Naked Bikes
Die Geschwindigkeitsmessung von 50 bis 120 km/h mittels GPS stellt eine präzise Methode dar, um die Leistung und das Fahrverhalten von Naked Bikes in diesem Geschwindigkeitsbereich zu analysieren. Insbesondere bei Motorrädern ohne Verkleidung, die typischerweise höheren Luftwiderständen und ungeschützten Fahrbedingungen ausgesetzt sind, bietet GPS eine zuverlässige Möglichkeit, die Geschwindigkeit unter realen Bedingungen zu erfassen.
Cruiser
Die Geschwindigkeit von Motorrädern im Bereich von 50 bis 120 km/h präzise zu messen, ist für viele Fahrer von entscheidender Bedeutung, insbesondere für Cruiser, die häufig auf längeren Strecken mit konstanten Geschwindigkeiten unterwegs sind. Die GPS-basierte Geschwindigkeitsmessung hat sich hierbei als eine zuverlässige Methode etabliert, um exakte Werte zu liefern, ohne dass mechanische Tachos oder andere Fehlerquellen berücksichtigt werden müssen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Messmethoden, die je nach Fahrzeugmodell und Reifenzustand ungenaue Werte liefern können, bietet GPS eine nahezu unmittelbare und präzise Erfassung der aktuellen Geschwindigkeit.
Einzylinder-Motorräder im Fokus
Ein klassisches Einzylinder-Motorrad überzeugt vor allem durch seine schlanke Bauweise. Gerade im Offroad-Bereich, bei Enduros und Motocross-Bikes ist das geringe Gewicht ein enormer Vorteil. Ein schmaler Rahmen, ein kompakter Motor - das macht das Motorrad leichtfüßig und agil.
Der größte Reiz für viele ist jedoch der Charakter des Motors: Ein Einzylinder liefert Drehmoment aus dem Keller. Schon bei niedrigen Drehzahlen schiebt er kräftig an, ohne dass Du den Motor hochdrehen musst. Dieses direkte Ansprechen, kombiniert mit dem typischen „pulsierenden Motor“-Gefühl, vermittelt eine ganz besondere Nähe zur Maschine. Natürlich gibt es auch Schattenseiten: Durch die Bauweise entstehen spürbare Vibrationen, vor allem im oberen Drehzahlbereich. Auch die Höchstleistung eines Einzylinders ist konstruktionsbedingt begrenzt. Für lange Autobahnetappen mit hohen Geschwindigkeiten ist ein Einzylinder daher nicht die erste Wahl. Trotzdem - oder gerade deswegen - lieben viele den Einzylinder für seine Ehrlichkeit.
Zweizylinder-Motorräder
Während der Einzylinder mit Reduktion punktet, steht der Zweizylinder für mehr Leistung, geschmeidigeren Lauf und größere Vielseitigkeit. Die Grundidee: Zwei Zylinder teilen sich die Arbeit, was nicht nur mehr Leistung ermöglicht, sondern auch für einen gleichmäßigeren Motorlauf sorgt. Das Besondere am Zweizylinder ist seine enorme Vielfalt. Diese Motorbauart gibt es in unterschiedlichen Anordnungen, die jeweils ihre eigenen Fahreigenschaften und Klangbilder mitbringen.
Der V2 Motor etwa, bekannt aus vielen italienischen und amerikanischen Bikes, begeistert mit einem satten, bassigen guten Sound Motorrad und kräftigem Durchzug aus der Mitte des Drehzahlbands. Ganz anders der Boxermotor: Hier liegen die beiden Zylinder waagerecht gegenüber. Das sorgt für einen tiefen Schwerpunkt, der sich in hervorragender Fahrstabilität niederschlägt. Ein großer Tourer mit Boxermotor fühlt sich auf der Autobahn unerschütterlich an, zieht gleichmäßig durch und bietet ein extrem ruhiges Fahrverhalten. Allerdings bringt der Boxer auch Nachteile mit sich - vor allem die größere Fahrzeugbreite.
Der Parallel Twin oder Reihenzweizylinder schließlich ist so etwas wie der Allrounder unter den Zweizylindern. Durch die parallele Anordnung der Zylinder lässt sich der Motor sehr kompakt bauen, oft kaum breiter als ein Einzylinder. In vielen Naked Bikes und Mittelklasse-Sportlern liefert er eine sportliche, aber alltagstaugliche Performance.
Einzylinder vs. Zweizylinder: Welcher Motor passt zu Ihnen?
Rein technisch lässt sich klar sagen: Der Zweizylinder ist in Sachen Leistung, Laufkultur und Vielseitigkeit dem Einzylinder überlegen. Doch Motorradfahren ist mehr als technische Daten. Ein Einzylinder Motorrad vermittelt Ursprünglichkeit. Du spürst jede Zündung, jede Bewegung im Motor. Das macht ihn perfekt für Piloten, die diese direkte Verbindung suchen.
In der Stadt und auf engen Landstraßen spielt der Einzylinder seine Stärken aus. Das geringe Gewicht und die kompakte Bauweise sorgen für spielerisches Handling. Du sitzt „auf“ dem Motor, spürst jeden Takt und hast das Gefühl, mit der Maschine zu verschmelzen. Der Zweizylinder dagegen zeigt seine Vorteile, wenn es auf längere Strecken geht. Das Mehr an Laufruhe macht sich nach hunderten Kilometern auf der Autobahn oder Bundesstraße deutlich bemerkbar. Du kommst entspannter ans Ziel, hast Reserven beim Überholen und kannst höhere Dauergeschwindigkeiten halten, ohne dass die Hände kribbeln.
Top 5 Einzylinder-Motorräder
- KTM 690 Supermoto: Ihre Optik lässt sich als eigenständig beschreiben, wird aber nicht jedem gefallen. Besonders die Maske und den hochgezogenen Auspuff muss man mögen. Technisch ist die 690 Supermoto hingegen mörderisch ihre 64 PS sorgen für mächtigen Vortrieb. Auch im Alltag kann sie im Vergleich zu aktuellen Supermotos punkten. Mit ihrer alltagstauglichen Sitzposition kann die KTM 690 Supermoto auch für weite Strecken verwendet werden, ohne große Abstriche machen zu müssen. So lassen sich auch Autobahnetappen auf ihr bewältigen.
- KTM 640 Duke 2: Ihr LC4 Einzylinder leistet 57 PS und gilt bei richtiger Pflege und Wartung als halbwegs zuverlässig. Durch ihr niedriges Gewicht lässt sich die 640 Duke 2 sportlich bewegen und versprüht dank ihrer simplen Technik ein puristisches Flair. Die Optik gefällt heute noch. Die KTM 640 Duke 2 genießt im Gegensatz zur LC4 Supermoto den Vorteil, dass gebrauchte Exemplare oft besser in Schuss sind und noch nicht totgetuned wurden.
- Husqvarna TR 650 Strada/Terra: Technisch sind Strada und Terra ident, beide werden von einem 650ccm großen BMW-Einzylinder angetrieben. Dieser wurde auch im kompakten Reisemotorrad BMW G 650 GS verbaut. Die Leistung liegt bei 58 PS, womit sich die TR 650 sogar brav wheelen lässt. Das Fahrverhalten überzeugt und dank BMW Technik gilt die Husqvarna als sehr solide. Optisch ist sie im Vergleich zur G 650 GS deutlich auffälliger, insbesondere da sie in Natura nur sehr selten anzutreffen ist. Ein exklusiver Einzylinder mit Großserientechnik für unter 5.000 Euro fantastisch!
- Yamaha XT660Z Tenere: Mit 48 PS aus 660 Kubik ist die Tenere laut NastyNils keines Falls untermotorisiert, sodass sie gut vorangeht. Somit macht sie auch auf Alpenpässen viel Spaß und versprüht dank ihrer Optik puren Abenteuer- und Wüstenflair. Zwar ist die Yamaha XT660Z Tenere in der 1000PS Gebrauchtbörse für bereits unter 5.000 Euro verfügbar, doch sie ist auch sehr begehrt.
- Aprilia Pegaso 650 Strada: Angetrieben von einem in Oberösterreich gebauten Rotax Motor mit 660 Kubik, gilt die Pegaso 650 Strada als sehr zuverlässiger Begleiter. Dank ihrer Leistung von 48 PS ist sie auch für den A2-Führerschein zugelassen. Aufgrund der niedrigen Sitzhöhe von 770mm sitzt man tief in der Aprilia und bekommt nicht nur beim Stand ein sehr sicheres Gefühl. Als Vergleich kann die BMW F 650 GS herangezogen werden, die ebenfalls mit niedriger Sitzhöhe und Rotax Motor punktet.
Weitere Modelle im Überblick
Neben den genannten Modellen gibt es eine Vielzahl weiterer Motorräder, die sich durch ihre individuellen Eigenschaften und Einsatzbereiche auszeichnen. Dazu gehören unter anderem:
- Ducati Hypermotard 698 Mono: Die neue Ducati Hypermotard 698 Mono ist eine Sensation: Der Motor ist ein neuer, hochmoderner Einzylinder. Er basiert auf dem V2 der Panigale 1299 und kommt mit 659 Kubik Hubraum sowie mit Ducati-typischer, desmodromischer Ventilsteuerung auf 77,5 PS (57 kW) bei 9.750/min. Mit dem Racing-Auspuff von Termignoni steigt die Leistung auf (nicht straßenzugelassene) 84,5 PS bei 9.500/min.
- Benelli 752S: Die italienische Kultmarke fertigt nach Neuübernahme ausnahmslos in Asien. Dabei wird viel Wert auf Design gelegt. Zähle den Firmenschriftzug! Hoffnungslos, Benelli steht fast auf jedem Bauteil. Die 752S ist die Alternative, wenn die lässige Benelli Leoncino zu schwach scheint und alle anderen Marken wie Einheitsbrei schmecken. Das gewisse Etwas hier: Einstellbare 50mm-Gabel, Super-Brembos.
- Ducati Monster: Sie stirbt. Ducatis letzte luftgekühlte Monster läuft aus. Den Motor kennen wir aus der mittleren Scrambler-Familie. Der Desmo-V2 mit 803ccm hängt herrlich am Gas und liefert Fun, Fun, Fun. Straffes Fahrwerk, kompakte Abmessungen, ATCP-Kupplung, 175 Kg trocken und 320mm Brembo liefern das typische Monster-Feeling. Nacktes Räubern, pures Reiten. Ewige Schönheit.
- Husqvarna Vitpilen 701: 3 Jahre lang lechzten die Fans, bis die Vitpilen 701 endlich in Serie ging. Und 2021 läuft sie aus. Es gibt noch Euro4-Restbestände dieser unendlich schönen, gierigen, krassen Naked. Der Lenker ist definitiv niedriger als bei der Scrambler-Version „Svartpilen“. Design, 17-Zoll Straßenbereifung und die sporadische Sitzbank machen klar: Ein Edel-Räuber. Kurz gesagt. Die 701 ist die letzte Chance das Duke 690-Erbe neu zu erwerben.
- Yamaha MT-07 2025: Die Yamaha MT-07 2025 ist ein hervorragendes Naked Bike für Einsteiger, da sie mit einem kraftvollen 689-ccm-Parallel-Twin-Motor ausgestattet ist, der 73 PS bei 8.750 U/min und ein Drehmoment von 68 Nm bei 6.500 U/min bietet. Diese Leistung sorgt für eine beeindruckende Beschleunigung und eine gleichmäßige Kraftentfaltung, die besonders für Fahranfänger von Vorteil ist. Zudem ist das Motorrad mit einem geringen Gewicht von nur 183 kg wendig und leicht zu handhaben, was das Fahren in der Stadt und auf kurvenreichen Straßen erleichtert.
- Aprilia Shiver: Eigentlich gehört Aprilias Naked mit dem rassigen 95,2 PS Dorsoduro-Motor eine Kategorie höher. Als wir die Naked-100Kw Liste erstellten, war allerdings noch nicht klar, ob´s die Shiver 2021 noch geben wird. Ja, Restposten sind noch am Markt.
- Suzuki SV650 2024: Die Suzuki SV650 2024 vereint seit vielen Jahren Fahrspaß, Zuverlässigkeit und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihr V2-Motor mit 76 PS und 64 Nm Drehmoment macht sie zu einer aufregenden Wahl für Fahrer, die Wert auf Leistung und Alltagstauglichkeit legen. Die Suzuki SV650 2024 ist mit einem 645 ccm 2-Zylinder 4-Taktmotor ausgestattet, der eine Leistung von 56 PS und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bei 8.100 U/min bietet. Ihr Gewicht beträgt 200 kg, und sie hat eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h.
- Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023: Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023 kombiniert klassisches Design mit modernster Technologie. Ihr luft-/ölgekühlter 90° V2-Motor und das sportliche Fahrwerk bieten ein aufregendes Fahrerlebnis, während der charakteristische Cafe Racer-Look durch die schlanke Silhouette und die Leichtmetallfelgen unterstrichen wird. Der 1079 ccm große Motor der Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023 leistet 85 PS (62 kW) und bietet ein maximales Drehmoment von 88 Nm.
- Triumph Trident 660 2025: Die Triumph Trident 660 2025 vereint kraftvolle Leistung mit einem agilen Fahrverhalten, was sie zu einem der spannendsten Naked Bikes ihrer Klasse macht. Mit einem 3-Zylinder-Motor, der 81 PS und ein maximales Drehmoment von 64 Nm liefert, sorgt sie für ein dynamisches Fahrerlebnis, während das schlanke Design und die komfortable Sitzhöhe von 805 mm sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer ansprechend sind. Die Triumph Trident 660 2025 wird von einem flüssigkeitsgekühlten 3-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 660 ccm angetrieben, der 81 PS bei 10.250 U/min und ein Drehmoment von 64 Nm bei 6.250 U/min erzeugt.
- Kawasaki Z650 2023: Die Kawasaki Z650 2023 ist ein sportliches Naked Bike, das für seine Agilität und Benutzerfreundlichkeit bekannt ist. Es ist mit einem flüssigkeitsgekühlten Viertakt-Reihenzweizylinder-Motor ausgestattet, der 68 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bietet. Die Kombination aus leichtem Chassis, moderner Technologie und ansprechendem Design macht sie zu einer hervorragenden Wahl für sowohl Anfänger als auch erfahrene Fahrer. Die Kawasaki Z650 2023 ist sowohl für A2- als auch für A-Führerscheine zugelassen.
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