Motorradfahren im Thüringer Wald: Traumstrecken im Grünen Herzen Deutschlands

Der Thüringer Wald ist ein Paradies für Motorradfahrer. Hier schlängeln sich endlose Kurven durch dichte Wälder und bieten atemberaubende Aussichten. Jede Tour wird zu einem unvergesslichen Erlebnis, eine perfekte Kombination aus natürlicher Schönheit und fahrerischer Herausforderung. Zwischen malerischen Tälern und historischen Städten findet man Ruhe, Entspannung und puren Fahrspaß auf zahlreichen Panoramastraßen.

Pflichtstopps im Thüringer Wald

Einige Orte sollte man bei einer Motorradtour durch den Thüringer Wald unbedingt besuchen:

Oberhof

Ein Muss auf jeder Motorradtour im Thüringer Wald ist ein Abstecher nach Oberhof. An einer antiken Passstraße südlich von Suhl gelegen, gilt das Städtchen heute als Deutschlands wichtigstes und größtes Wintersportzentrum. Bereits im Jahr 1905 entstand hier eine kleine Skisprungschanze, 1925 wurde auf dem Wadeberg die erste richtige Großsprungschanze gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es mit Oberhof steil bergauf, als das Städtchen zum Wintersportzentrum der DDR erkoren wurde. Heute stellt Oberhof eine einzigartige Konzentration verschiedener Wintersportarten dar. So gibt es neben den Skisprungschanzen ein Biathlon-Stadion und eine Rennrodelbahn. Der Clou ist eine Skisporthalle, auf deren 1,9 Kilometer langem Rundkurs auch im Sommer Skilanglauf betrieben werden kann.

Suhl

Eine weitere Station auf jeder Motorradtour durch den Thüringer Wald heißt Suhl. Und zwar in erster Linie wegen der Simson-Werke. 1856 als Waffenfabrik gegründet, entwickelte sich Simson ab 1896 zu einem großen Hersteller von Fahrrädern. Später kamen Luxus-Automobile hinzu, und während und nach dem Ersten Weltkrieg verdiente Simson weiterhin viel Geld mit Waffen. 1936 erschienen die ersten Motorräder, nach Ende des Zweiten Weltkrieges stieg man voll in die Zweiradproduktion ein. Während Motorräder ausschließlich von MZ hergestellt wurden, konzentrierte man sich in Suhl auf Mopeds und Kleinkrafträder. Dabei entstanden legendäre Maschinen wie die Schwalbe oder die S 50. An die guten alten Zeiten erinnert heute das Fahrzeugmuseum Suhl. Es zeigt auf 1.100 Quadratmetern Ausstellungsfläche rund 250 Exemplare aus allen Bereichen des Fahrzeugbaus: Fahrräder, Mopeds, Motorräder und Autos. Speziell der Geschichte von Simson wird viel Platz gewidmet. Seit im 16. Jahrhundert Nürnberger Büchsenmacher nach Suhl kamen, galt die Stadt als Waffenschmiede Europas. Berühmte Firmen wir Sauer, Remo und Merkel stellten hier vor allem Handwaffen her.

Ilmenau

Beim empfohlenen Stopp in Ilmenau während der Motorradtour Thüringer Wald treffen wir selbstverständlich überall auf Johann Wolfgang von Goethe. Der fröhliche Kurort mit seinem hübschen Zentrum richtete in den 1970er-Jahren einen Goethe-Wanderweg ein, der alle Wirkungsstätten des Dichters in der Ilmenauer Umgebung miteinander verbindet. Man könnte also auf einer Motorradtour durch den Thüringer Wald ruhig mal die Motorradstiefel gegen Wanderschuhe tauschen und einen Tag lang auf den Spuren des großen Dichters wandeln.

Eisenach

Ob Start oder Ziel einer Motorradtour durch den Thüringer Wald - Eisenach gehört zu den Pflichtstopps. Bekannt wurde Eisenach durch die oberhalb stehende Wartburg. Dort übersetzte im Herbst 1521 Martin Luther das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche. Die Verbindung zum Thema Motorrad lautet EMW. Unter diesem Kürzel produzierten die Eisenacher Motorenwerke als Nachfolger der ehemaligen BMW-Niederlassung Eisenach zu DDR-Zeiten weiterhin alte BMW-Modelle. Aus EMW wurde schließlich das Automobilwerk Eisenach AWE, das bis zur Wende 1989 den legendären Wartburg-Pkw baute. Heute führt Opel mit seinem Werk die automobile Tradition Eisenachs fort. Wer auf seiner Motorradtour im Thüringer Wald Lust auf alte Schätzchen hat, sollte das technische Museum Automobile Welt Eisenach besuchen.

Bad Liebenstein

Eine lange Tradition als Kur-, Bäder- und Ausflugsstadt besitzt Bad Liebenstein, ein weiterer Pflichthalt auf unserer Motorradtour durch den Thüringer Wald. Schon die Meininger Herzöge richteten in den kühlen Höhen des Thüringer Waldes ihre Sommerresidenz ein. Damit ist Bad Liebenstein nicht nur Thüringens ältestes Heilbad, sondern war zu DDR-Zeiten auch wichtigster Kurort für Herzkrankheiten. Bad Liebenstein verfügt über eine hohe Dichte von klassizistischen Bauten, was das Städtchen zu einem echten Juwel der Motorradtour Thüringer Wald macht.

Tourenvorschläge für den Thüringer Wald

Die Motorradtourenkarte der MotorradFreizeit-Ausgabe 3/2020 bildet ein riesiges Mittelgebirgsgebiet ab, das zum Motorradurlaub einlädt. Die Diagonale des Tourengebietes reicht von Melsungen in Nordhessen bis fast nach Nürnberg. Rund um diese Achse verteilen sich starke Touren in der Rhön, in Thüringen und den Kurvenregionen Frankens. Diese Regionen gefallen wegen ihrer Weitläufigkeit und punkten mit Verkehrsarmut.

Tour 1: Rhön-Klassiker und fränkisches Weinland

Länge: 340 km
Bei dieser knackigen Runde werden Rhön-Klassiker wie die Wasserkuppe und der Kreuzberg mit Highlights des fränkischen Weinlandes kombiniert. Mit dem Segelflieger-Paradies Wasserkuppe wird mit 950 Metern nicht nur der höchste Berg der Rhön, sondern gleichzeitig die höchste Erhebung Hessens besucht. Mit einem großen Motorradparkplatz und der Möglichkeit die Motorradutensilien im Biker-Safe unterzubringen wird gezeigt wie Bikerservice aussehen kann. Ein Besuch des Deutschen Segelflugmuseums empfiehlt sich zum Eintauchen in die hochinteressante Welt der Gleiter. Auch auf dem Weg nach Hammelburg, vorzugsweise über Bad Brückenau, begeistern die Asphaltspiele der Rhön. Mit Hammelburg präsentiert sich Frankens älteste Weinstadt mit Bummelpotential. Dies gilt auch für die ebenfalls an der Route liegenden Mainorte Gemünden und Karlstadt.

Tour 2: Waldhessen - Kurvenhessen

Länge: 243 km
Dauer: ca. 5 Stunden
Der touristische Name für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg lautet Waldhessen, würde aber auch mit Kurvenhessen keineswegs falsch liegen. Diese Route ist nicht von schlechten Eltern. Sie liefert windungsreiche Argumente und hat dabei sehenswerte Haltepunkte, wie Spangenberg, Melsungen und Eschwege, mit viel Fachwerkpower, im Programm. Nicht nur größere Gruppen wissen die Vorzüge des Motorradhotels von Dani und Kai Gelhausen zu schätzen, denn es sind nicht nur eine satte Anzahl an Zimmern und eine Vielzahl an Parkplätzen in der sicheren Hotelgarage vorhanden, sondern auch jede Menge Abwicklungs-Erfahrung. Mit Tourguide Marcus haben sie darüber hinaus einen Guide im Team, der so ziemlich jedes Sträßchen in der Rhön kennt und inzwischen mindestens genauso wichtig ist wie das selbstverständliche Aufspielen der Touren aufs Navi.

Tour 3: Erfurt, Gotha, Eisenach

Länge: 230 km
Dauer: ca. 4,5 Stunden
Mit der thüringischen Hauptstadt Erfurt, der Barockstadt Gotha und Eisenach als Wartburgstadt bietet diese Runde, neben einer Menge Fahrspaß, viel fürs Auge und zum Staunen. Wer es nicht ganz so hochtouristisch braucht findet mit Mühlhausen eine attraktive Alternative.

Tour 4: Kurvenvergnügen zwischen Eisenach und Meiningen

Länge: 230 km
Dauer: ca. 5 Stunden
Kurvenvergnügen zwischen Eisenach und Meiningen ist angesagt, wenn der Thüringer Teil der Rhön und der Thüringer Wald auf dem Programm stehen. Neben der knackigen An- und Abfahrt zur Lutherstadt Eisenach gehört ein Besuch der Wartburg fast schon zum Pflichtprogramm. Viele von uns dürfte allerdings das Museum „Automobilwelt Eisenach“, das über 100 Jahre motorisierten Fahrzeugbau in Eisenach, attraktiv aufbereitet dokumentiert, noch mehr interessieren. Nach der fordernden Lenkerarbeit in Richtung Trusetal kommt eine Erfrischungspause am dortigen Wasserfall gerade recht.

Tour 5: Östlicher Thüringer Wald

Länge: 218 km
Dauer: ca. 5 Stunden
Auch diese zweite, östlich gelegene, Route durch den Thüringer Wald packt ordentlich was vors Vorderrad und sorgt für viel Freude hinter dem Motorradlenker. Natürlich ergeben sich, wie zum Beispiel rund um den Großen Inselsberg bei Brotterode, etliche Möglichkeiten zum Testen der berühmten Thüringer Rostbratwurst. Diese wurde bereits 1404 schriftlich erwähnt und kann somit auf eine lange Tradition zurückblicken. Nicht ganz so alt sind die Fahrzeuge im Museum in Suhl, das aber zum Beispiel mit einer DKW KM 200 aus dem Jahr 1934, einer umfangreichen AWO-Sammlung, gleich 5 Simson Supra Automobilen und einem über 200 Jahre alten Fahrrad begeistert. Luftlinie nur wenige Kilometer entfernt befindet sich mit Oberhof eine weltweit bekannte Wintersport-Hochburg. Hier finden in der kalten Jahreszeit so manch hochklassige Veranstaltungen statt. Aber auch im Sommer ist Oberhof durchaus einen Halt wert ist.

Tour 6: Masserberg und das Schwarzatal

Länge: 370 km
Dauer: ca. 7 Stunden
Diese Route, die zum Beispiel gut in Masserberg gestartet werden kann, hat von Anfang an ein unglaubliches Schräglagenpotential. Ilmenau wartet bereits mit Postkartenansichten und wenig später darf bereits wieder ordentlich gekurvt werden. Bald ist das Schwarzatal erreicht. Der nur 53 Kilometer lange Fluss nimmt in seinem Verlauf übrigens 57 Zuflüsse auf. Das wunderbare Tal ist der Höhepunkt dieser Tour. Ein Abstecher zum Hohewarte-Stausee ist empfehlenswert. Der 2.Teil der Runde führt bis hinunter ins oberfränkische Kulmbach, die ungekrönte Bierhauptstadt Deutschlands. Die bekannt motorradfreundliche Stadt liefert jährlich mit der Motorrad-Sternfahrt eines der größten Motorradevents Bayerns ab.

Tour 7: Fränkisches Weinland, Grabfeld, Haßberge

Länge: 347 km
Dauer: ca. 6,5 Stunden
Bei dieser Runde durchs Fränkische Weinland, durchs Grabfeld und die Haßberge ist schon etwas Kondition gefragt. Lohnenswert ist der Besuch von Bad Königshofen und Mellrichstadt, Ansonsten erwarten den Tourer entspannte Strecken, die zum Dahingleiten einladen aber alles andere als langweilig sind.

Tour 8: Fränkische Schweiz

Länge: 239 km
Dauer: ca. 5 Stunden
Der Besuch der „Frängischen“, wie die Fränkische Schweiz liebevoll in Motorradkreisen genannt wird, ist ein weiterer Tourgenuss, den diese Karte bereithält. So ist im Kurvenparadies zwischen Kulmbach und Bamberg nicht nur der Besuch im bekanntesten Bikertreff Oberfrankens Pflicht. Es liegt auch manch nettes Bauwerk am Wegesrand der kurvigen Piste, wie z.B. das Schloss in Thurnau. Neben dem motorradfreundlichen Asphaltangebot um Pottenstein ist auch der ins Felsenspiel verpackte Ort ein Hingucker.

Tour 9: Steigerwald

Länge: 237 km
Dauer: ca. 5 Stunden
Auf geht´s in den Steigerwald, wo am bekannten Autohof Strohofer jährlich das „Bike and Music Weekend“ stattfindet. Aber auch sonst gibt es einige Gründe das Motorrad in das relativ unbekannte Tourengebiet zu lenken, denn zwischen Kitzingen und Neustadt a. d. Aisch locken herrliche Kleinstraßen und Verkehrsarmut während sich oben auf der A3 die Fahrzeuge im Dahinkriechen üben. Im netten Bad Windsheim lädt nicht nur der Kurpark zum Füße vertreten ein - auch die Stadt selbst präsentiert sich vorteilhaft herausgeputzt. Etliche Gasthöfe laden in der Region zum leckeren Pausenstopp. Wer gerne seine Fränkischen Bratwürste mit Kartoffelpüree und Sauerkraut in Truckeratmosphäre genießen möchte sollte am vorher erwähnten Autohof Strohofer andocken.

Weitere Tourenvorschläge

  • Thüringer Schiefergebirge
  • Ein heißer Ritt durch den Thüringer Wald
  • Frühstart: Harz-Thüringer Wald
  • Rasanter Rennsteig
  • Thüringer Höhenlagen
  • Biosphärenreservat Vessertal

Motorradfreundliche Unterkünfte

Um den Bedürfnissen von Motorradurlaubern gerecht zu werden, bieten viele Hotels diebstahlsichere Abstellplätze und Trocknungsmöglichkeiten für Motorradbekleidung an. Der ADAC Hessen-Thüringen und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Hessen und in Thüringen e.V. haben hierfür spezielle Angebote.

Die Thüringer Rostbratwurst

Gegen den kleinen oder großen Hunger auf der Tour - die Thüringer Rostbratwurst ist ein kulinarisches Wahrzeichen der Region. Rund um Hermsdorf und Stadtroda prägt diese Spezialität die lokale Gastronomie, perfekt für einen spontanen Einkehrschwung.

Motorradtour im östlichen Thüringen

Die Motorradtour im östlichen Thüringen führt in einem Kurventraum durch zauberhafte Landschaften und bedeutende Städte bis in die nördlichen Ausläufer des Thüringer Waldes. Vom 160 Meter hohen JenTower haben Besucher einen Panoramablick auf Jena, das für seine alte Universität und die Carl Zeiss AG bekannt ist und den Start- und Endpunkt der Motorrad-Rundtour durch den Thüringer Osten bildet. Als Ausflugsziel in der Universitätsstadt bietet sich auch ein Besuch im Zeiss-Planetarium, dem ältesten Großraum-Projektionsplanetarium der Welt an, welches Besucher seit 1926 mit astronomischen Vorführungen fasziniert.

Nach Jena setzt die Saale die Startkurven Richtung Südwesten und die Tour führt vorbei an der "Königin des Saaletals", der Leuchtenburg, wo in "Porzellanwelten" die Geschichte des "Weißen Goldes" präsentiert wird, bis Rudolstadt erreicht ist. Steile Treppen verbinden hier die Altstadt mit der Heidecksburg, in der das Thüringer Landesmuseum untergebracht ist.

Der südliche Abschnitt der Motorradroute wartet mit den schönsten Kurvenstrecken auf und sorgt so für reichlich Glücksmomente auf dem motorisierten Zweirad. Am nächsten Etappenziel in Saalfeld angekommen, kann man bei einem Besuch der Saalfelder Feengrotten in eine farbenreiche Höhlenwelt eintauchen.

Durch den nördlichen Teil des Naturparks Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale mit seinen tiefen Tälern, bewaldeten Hügeln und klaren Seen geht es in abwechslungsreichen Schwüngen nach Ziegenrück, das zwischen der Bleiloch- und der Hohenwartetalsperre an der Saale liegt.

Für Motorsportfans lohnt sich ein Ausflug zur Naturrennstrecke Schleizer Dreieck, die von Ziegenrück nur 18 Kilometer abseits der Route liegt. Die temporäre Rennstrecke verläuft teilweise durch Wohngebiete, was ihr eine spezielle Atmosphäre verleiht. Die malerische Lage und attraktive Events ziehen Motorrad-Enthusiasten hier seit 1923 in ihren Bann.

Eine in Deutschland einzigartige mittelalterliche Ladenstraße der Fleischer gibt es weiter nördlich auf der Route in Neustadt an der Orla zu bewundern. Letzter Stopp der Tour ist Gera. Die Besonderheit der Stadt sind die "Höhler", Kellerhöhlen, die seit dem 16. Jahrhundert zur Bierlagerung angelegt wurden und bei einer geführten Tour zu besichtigen sind.

Zusammenfassung der Tour

  • Streckenlänge: ca. 250 Kilometer
  • Fahrtzeit: ca. fünf Stunden

Der besonders kurvenreiche Streckenverlauf ist das Highlight dieser Tour durch Thüringen und führt bis an die nördlichen Ausläufer des Thüringer Waldes heran.

Tour Länge (km) Dauer (ca. Stunden) Highlights
Rhön-Klassiker und fränkisches Weinland 340 - Wasserkuppe, Hammelburg
Waldhessen - Kurvenhessen 243 5 Spangenberg, Melsungen, Eschwege
Erfurt, Gotha, Eisenach 230 4.5 Erfurt, Gotha, Wartburg in Eisenach
Kurvenvergnügen zwischen Eisenach und Meiningen 230 5 Eisenach, Meiningen, Museum „Automobilwelt Eisenach“
Östlicher Thüringer Wald 218 5 Großen Inselsberg bei Brotterode, Museum in Suhl, Oberhof
Masserberg und das Schwarzatal 370 7 Masserberg, Schwarzatal, Hohewarte-Stausee, Kulmbach
Fränkisches Weinland, Grabfeld, Haßberge 347 6.5 Bad Königshofen, Mellrichstadt
Fränkische Schweiz 239 5 Kulmbach, Bamberg, Schloss in Thurnau, Pottenstein
Steigerwald 237 5 Autohof Strohofer, Bad Windsheim
Östlicher Thüringen 250 5 JenTower in Jena, Leuchtenburg, Saalfelder Feengrotten, Schleizer Dreieck

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