Die "Fahrtechnik-Bibel" im Mountainbiken: Mehr als nur ein Handbuch

Fahrtechnik ist kein Geheimnis, und jeder braucht sie. Die Frage ist nur, auf welche Arten und Weisen man erlernt sein Bike zu beherrschen. Der eine versteht den Bewegungsablauf alleine vom Zuschauen, manch anderer benötigt eine genaue Anleitung, oder sogar ein Training um die Techniken genauestens zu verinnerlichen.

Sascha Bamberg gibt schon seit 2012 sein Know-How über die Fahrtechnikschule Ridefirst an wissbegierige Mountainbiker weiter. Seit 2013 entführt er über die MTB-Reiseagentur Tri-Berg Teilnehmer zu den schönsten Mountainbike-Zielen in Europa. Aus seinem Wissen und der jahrelangen Erfahrung ist seine „Fahrtechnik-Bibel“ entstanden.

Dieses durch und durch gelungene Werk als Handbuch zu bezeichnen wird der Sache nicht gerecht. Besser wäre wohl „MTB-Almanach“ oder „Bibel des Bikens“. Auf über 180 Seiten im ganz und gar nicht Taschenbuch gerechtem Format, erklärt Tim Brink verständlich und reich bebildert, um was es beim Biken geht.

Grundlagenwissen und mehr

Anfänger finden hier solides Grundlagenwissen und Profis können ihr Wissen vertiefen. Solides Grundlagenwissen für Mountainbike-Einsteiger Angefangen bei der Geschichte und der Entstehung des Mountainbikens über die Entwicklung bis Heute findet man einen guten Einstieg in das Buch. Die unterschiedlichen Arten des Bikens, wie Cross-Country, Downhill, Freeriding usw., werden mit vielen Bildern in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden erklärt.

Wer glaubt, dieses Wissenswerk müsse stur von vorne bis hinten durchgeackert werden liegt völlig falsch. und Schlagwortverzeichnis kann man dieses Buch als Lexikon missbrauchen. Da jedes Thema ein Kapitel mit Unterpunkten erhalten hat, können gezielt Informationen recherchiert werden. Neben den grundsätzlichen Dingen des täglichen Lebens eines Bikers, kommen auch technisches Know-how und Fahrtechnik nicht zu kurz. In sich ergänzender Weise geben Bilder und Text die Informationen klar und auch für totale Einsteiger verständlich wieder.

Technik, Ausrüstung und Fahrtechnik

Nützliche Infos zur Bikepflege gepaart mit einfachen Reparaturanleitungen helfen vom lokalen Bikeshop unabhängig zu werden. Sicher ist nicht gewollt, den Zweiradmechaniker zu ersetzen, doch es ist schon sinnvoll, seine Schaltung selbst einstellen zu können. Tipps zum Einstellen von Bremsen, Federelementen usw. finden sich im Buch von Tim Brink wieder. Neben der Technik ist der persönlichen Schutzausrüstung einiges an Seiten gewidmet und die Fahrtechnik kommt auch nicht zu kurz.

Fahrtechnik und vieles mehr Richtiges Bremsen, Bunny Hop und viele andere Fahr- und Sturztechnik-Tipps erleichtern das bewältigen von Hindernissen und geben zusätzliche Sicherheit.

Die Manual-Technik: 5 Varianten im Überblick

Du bist dabei, den Mountainbike Manual zu erlernen, aber es klappt einfach nicht? - wir zeigen Dir 5 Techniken, wie Du Dein Vorderrad mit dem Manualimpuls anheben kannst und welche davon richtig ist!Immer wieder fragen uns Mountainbiker, wie sie einen Manual lernen können und welche der Techniken, die sie in einem YouTube Tutorial oder in einem Manual-Fahrtechnikkurs lernen, die „richtige Technik“ ist.

Falls Du nicht weißt, was ein Manual ist? Du fährst einen Manual, wenn Du auf Deinem Hinterrad rollst, ohne zu pedalieren. Und der Manualimpuls ist das Anheben des Vorderrades durch eine Körpergewichtsverlagerung - also ohne den Einsatz eines aktiven Pedalschlags wie bei einem Wheelie.

In diesem Artikel stellen wir Dir 5 Techniken für den Manualimpuls vor. Denn ganz ehrlich - warum ist eine Technik richtig und warum ist eine falsch? Und wenn das so wäre, wer entscheidet dann, welche richtig ist? Gibt es eine MTB-Bibel oder das internationale Gesetzbuch des Mountainbikens?

Die 5 Techniken im Detail

  1. L-Bewegung: Rolle im Stehen an, die Kurbeln sind waagerecht. Die L-Bewegung heißt deswegen so, weil Du Deine Hüfte erst nach unten bringst und dann nach hinten schiebst. Beuge Arme und Beine, senke dadurch Deinen Körperschwerpunkt ab. Strecke dynamisch Arme und Beine, sodass Du Deine Hüfte gerade nach hinten schiebst und das Bike unter Dir nach vorne beschleunigst. Da Du das Tiefgehen langsam ausführst, ist diese Variante am Anfang relativ einfach zu koordinieren. Da Du nicht nach vorne gehst, um Schwung zu holen, ist diese Variante recht ungefährlich.
  2. Preload: Rolle im Stehen an, die Kurbeln sind waagerecht. Führe einen Preload aus - komprimiere also das Bike über die Beine. Strecke dann sofort dynamisch Arme und Beine, sodass Du Deine Hüfte gerade nach hinten schiebst und das Bike unter Dir nach vorne beschleunigst. Da Du nicht nach vorne gehst, um Schwung zu holen, ist diese Variante recht ungefährlich.
  3. Hüfte nach vorne: Rolle im Stehen an, die Kurbeln sind waagerecht. Bringe die Hüften nach vorne, um Schwung zu holen und die Gabel zu komprimieren.
  4. Preload (Variante 2): Rolle im Stehen an, die Kurbeln sind waagerecht. Führe einen Preload aus - komprimiere also das Bike über die Beine. Da Du nicht nach vorne gehst, um Schwung zu holen, ist diese Variante recht ungefährlich.
  5. Standard: Rolle im Stehen an, die Kurbeln sind waagerecht. Da Du nicht nach vorne gehst, um Schwung zu holen, ist diese Variante recht ungefährlich.

So - und welche davon ist jetzt RICHTIG? Wir können Dir leider nicht sagen, welche richtig ist, aber wir können Dir sagen, dass keine davon falsch ist!Was passiert, wenn wir davon überzeugt sind, die Wahrheit für alle Menschen und für immer gefunden zu haben, hat uns die Geschichte mit ihren Kriegen, ihren religiösen, nationalistischen und kommunistischen „Wahrheiten“ und „Richtigkeiten“ (hoffentlich) zu genüge gezeigt…

Aber lasst uns zurück zum Manual kommen…Jede der hier vorgestellten Manual-Varianten bietet objektiv gesehen Vor- und Nachteile und es kommt schlussendlich auch auf Deine Präferenzen, auf Deine Schnellkraft, Deine Körpergröße und Deine Beweglichkeit an, welche dieser 5 Varianten Dir am besten liegt! Und welche davon für Dich am einfachsten ist…!

Individuelles Coaching und der richtige Ansatz

Es kommt auf Deine Beweglichkeit an? Zum Beispiel, indem Du herumexperimentierst, herumspielst und in Dich hineinfühlst - oder indem Du mit einem Personal MTB-Coach an Deiner Technik arbeitest. Mit einem Coach, der Dich „ganzheitlich“ coacht und Lösungen findet, die für Dich am besten funktionieren, der also nicht versucht, seine Lehrmeinung durchzusetzen.

Ein professioneller Coach wird Dir Antworten auf das „Warum“ geben können, er wird Dich und Deine Meinung, sowie Deine körperlichen Voraussetzungen ernst nehmen und individuelle Lösungen für Dich oder mit Dir zusammen finden. Wenn er sagt „das ist die einzig wahre/richtige Art“, den Manual zu machen (oder Kurven zu fahren, etc…) - dann ist er vielleicht nicht der richtige Coach für Dich…?

Unserer Meinung nach unterscheidet das übrigens einen Trainer von einem Coach: ein Trainer gibt Dir Bewegungsanweisungen, ein Rezept sozusagen. Willst Du individuell zum Manual begleitet werden? Menschen sind individuell! Und genau so individuell wirst Du Deine MTB-Fahrtechnik lernen - denn es führen immer mehrere Wege nach Rom (wie man so schön sagt). Höre dabei auf Dich, auf Deinen Körper (unser Körper ist oftmals schlauer als unser Kopf) und lasse Dir von Deinem Ego nicht einreden, dass Du zu gut bist, um Dir einen Coach zu nehmen - oder von Deinem inneren Teufelchen einreden, dass Du „nicht gut genug bist“ um etwas zu lernen…Du kannst alles lernen, was Du willst!

Weitere Aspekte und Meinungen zur "Fahrtechnik-Bibel"

Vom Ungläubigen zum Bekehrten? So könnte der Titel ebenfalls lauten. Oder „Was Sie schon immer über das Mountainbiken wissen wollten, sich jedoch nicht zu fragen wagten“.

Fahrradfahren verlernt man nicht! Dies ist eine Tatsache, die von unseren Großeltern an unsere Eltern und letztendlich an uns weitergegeben wurde. Doch was versteht man unter „Fahrradfahren“? Bepackt mit Kartoffelsack und Einkaufstüten vom Wochenmarkt nach Hause fahren, wie unser Opa? In Schlangenlinien zum Kaffeekränzchen radeln, wie unsere Mütter? Dies alles sind wohl für Mountainbiker und solche die es werden wollen Horrorszenarien.

Sicherlich sind die Grundkenntnisse, die uns beim Erlernen des Radfahrens von unseren Eltern mitgegeben werden, zwingende Vorraussetzung für ein Fortbewegen auf zwei Rädern. Doch von der Idealvorstellung des Mountainbikefahrens ungefähr so weit weg, wie die Amerikaner 1969 vom Mond (es wird behauptet, es hätte nie eine Mondlandung stattgefunden). Geradeaus, rechts, links und bremsen gehören zum Repertoire eines jeden, der auf dem Velo die Straßen unsicher macht. Ein Mountainbike auf der Straße verhält sich aber wie Feuer zu Wasser.

Um Abseits von Straßen und Wegen richtig abrocken zu können, bedarf es einiger Fahrtricks, die einem (im Normalfall) nicht von seinen Eltern beigebracht werden. Genau diesen Umstand machten sich Holger Meyer und Thomas Rögner zu Nutze, um die Bibel des Bikens zu schreiben. Holger Meyer, der sich seine Lorbeeren als Fahrer der Nationalmannschaft verdiente und Thomas Rögner, mit einer langjährigen Erfahrung als Bike- Journalist, erkannten dass die Zeit für ein „Evangelium des Bikens“ reif ist.

Mit dem Buch „BIKE Fahrtechnik“ setzen die Beiden auf eine Zielgruppe, die bisher von allen anderen vernachlässigt wurde: Die Einsteiger und Anfänger! Holger veranstaltet schon seit Jahren Fahrtechnikseminare für Anfänger und Fortgeschrittene und weiß somit um die Probleme, die diese Mountainbiker haben. Das „Dynamische Duo“ erklärt in dem Buch grundlegende Fahrtechniken, wie beispielsweise Bremsen und Lenken, einfach und verständlich. Anstelle von Einzelfotos werden Sequenz-Fotos, auf denen sich die Bewegunsentwicklung genau verfolgen läßt, verwendet. Die einzelnen Punkte der Abläufe sind zu einem Gesamtbild montiert, das sich hervorragend als Anschauungsmaterial eignet.

Das Buch versteht sich nicht als „Lesebuch“, welches von vorne bis hinten „durchgeackert“ werden soll, sondern ehr als Nachschlagewerk für Interessierte. In beliebiger Reihenfolge können die Lektionen studiert und geübt werden. Irgendwann verfügt der ambitionierte Biker dann über einen Schatz an soliden Fahrtechniken, die ihn fast jede Situation meistern lassen. Hilfreich beim Erlernen sind die TIPP-Kästchen.

Wer die Wintermonate mit den wenigen Stunden Tageslicht zum Üben nutzt, der wird im Frühjahr und Sommer seine Freunde und Bikerkollegen mit seinem neu erlangten Wissen deklassieren können. Wer vom Weihnachtsmann ein Bike bekommen hat, der sollte sich das Buch für Ostern vormerken. Technisch und inhaltlich läßt das Buch keine Wünsche offen und hebt sich wohltuend von der Konkurrenz ala „Wie springe ich 15m Drops“ ab. Solche Bücher beeindrucken wahrscheinlich die wirklichen Freaks, schrecken aber den Einsteiger eher ab, als dass sie ihn motivieren. Fahrtechnik“ ein Standardwerk für jeden ist, der „besser biken“ möchte. Die Fotos begeistern und zeigen mehr als deutlich worauf es ankommt.

"MTB: Alles was du wissen musst" - Eine weitere Perspektive

Superlativen sind ja so eine Sache. Wenn irgendwo von der „Mountainbiker-Bibel“ geschrieben wird, ist man per se erstmal skeptisch. Und dann ist das Buch schon ein paar Jahre alt. Ob „MTB: Alles was du wissen musst“ hält was es verspricht und was darüber geschrieben wird…?

Es gib unendlich viele Fahrtechnikbücher da draussen. Immer wieder neueAnsätze, immer wieder neue Zielgruppen, Nischen und Spezialwissen. Wenn ein Buch dann „Alles was du wissen musst“ heißt und bereits 2012 zuletzt aufgelegt wurde, darf man schonmal skeptisch sein. Schließlich braucht ein Tourenfahrer und Alpencrosser sicher andere Infos als ein Freerider. Und dann soll ein „one size fits all“ funktionieren?

Genau hier machen Brian Lopes und Lee McCormack den Unterschied. Denn natürlich ist Spezialwissen sinnvoll, haben Spezial-Bücher, ihren Sinn, aber darunter gibt es eine große Masse an Basiswissen, das jeder Biker braucht. Und genau das ist relativ konstant. Und hier hat das Buch seine Stärken.

Stil und Inhalt

Eines fällt sofort auf: Das Buch* ist nicht nur inhaltlich ein Rundumschlag, sondern auch stilistisch eine Ansage. Und von Ansagen gibt es eine Menge. Wer also einen seichteren Ton vorzieht, wird sich kurz an den Einschlag gewöhnen müssen. Hier wird die Motivation gehoben. Mit Nachdruck. Für mich liest sich das durchaus passend, denn der Schreibstil ist keinesfalls abwertend, schafft es aber genügend Druck aufzubauen und das schlechte Gewissen zu wecken, um doch noch einen Übungsrunde zu fahren.

Hier werden klar Erinnerung an diverse Themen und Fakten aus Fahrtechnikseminaren wach: Immer lächeln, das beeinflusst das Fahren, Geschwindigkeit gibt Sicherheit, Hintern nach hinten, etc. Wer schonmal einen Fahrtechnikkurs besucht hat, wird wissen was ich meine, und weiß, dass das nicht blosses Gerede ist.

Inhaltlich ist das Buch eine eierlegende Wollmilchsau. Von der Wahl des richtigen Bikes, über den Bikecheck bis hin zum ersten Setup bekommen selbst blutige Anfänger ein Coaching bevor das Rad überhaupt bewegt wurde. Das ist gut so, denn je nachdem welchem Rad man sich gegenüber sieht, kann ein aktuelles MTB für Anfänger sicher auch einschüchternd wirken. Es geht also erstmal darum langsam anzufangen und herauszufinden was man überhaupt fahren will: Touren, Terrain und passendes Bike.

Das was dann kommt ist für Anfänger wie Profis interessant: Dem Laien gibt es einen Ausblick was möglich ist. Der versierte Biker bekommt handfeste Praxistipps zu fast allem was man auf einem MTB im Gelände so machen kann, muss und sollte. Das gilt sowohl für Trails als auch den nächsten Ausflug in den Bikepark. Lediglich Slopestyler werden hier nicht fündig werden, was aber klar am anderen Fokus des Buchs liegt und passend zum Gesamtkonzept ist.

Ansonsten wird von der richtigen Position im Bike, dem perfekten Antritt, Blickführung, Linienwahl, Jumps & Tricks, Pumptracks, nachhaltiges Biken, Vermeidung von Verletzungen und vielem mehr eigentlich jedes Thema angesprochen, mit dem man als MTB konfrontiert wird. Ganz wichtig: Es gibt viel was man falsch machen kann. Das wissen die Autoren auch und beenden jedes Kapitel mit einem kurzen Katalog von häufigen Fehlern und wie man Abhilfe schafft.

Kritik und Fazit zu "MTB: Alles was du wissen musst"

Ja, das Buch ist etwas älter und laut Verlag wird es erstmal keine Neuauflage geben. Die Bilder wirken etwas angestaubt und sicher wäre es interessant die informationsfülle auch mal auf dem Prüfstand von z.B. 650B und 29er Hype (ist der eigentlich schon wieder vorbei?) zu stellen und die Meinung der Autoren dazu zu lesen (Nachtrag: Meinung und Info zu den „neuen“ Reifenstandards gibt’s tatsächlich gut versteckt und recht knapp auf wenigen Seiten. Angesichts von zumindest Brian Lopes Meinung ist es nicht verwunderlich, dass das Thema nicht vertieft wurde… ;)). Von E-Bikes fang ich erst gar nicht an. Allerdings vermittelt das Buch vor allem Grundlagen, nicht nur zum Mountainbikesport, sondern vor allem zur Basis-Fahrtechnik. Und die lernt man mit jeder Reifengröße.

Trotzdem: Ich habe das Buch aus Sicht eines Fahrers gelesen, der das ein oder andere Fahrtechniktraining absolviert hat. Aus Sicht eines Fahrtechniktrainers mag die Einschätzung mancher Ansagen veraltet erscheinen. Sicher haben sich in den letzten vier Jahren in Training und Pädagogik einige Dinge geändert. Auch vor diesem Hintergrund scheint eine Neuauflage sinnvoll.

Das gilt auch, wenn es inhaltlich in Punkto Equipment doch mal ins Detail geht. So ist bspw. das erklärte schnelle Dämpfer-Setup nicht komplett falsch, angesichts gänzlich neuer Entwicklungen am Markt fehlen aber Informationen, die nach vier Jahren technischer Weiterentwicklung sicher passender wären.

Dieses Buch ist ein Brett. Nicht nur rein physikalisch spürt man es deutlich, wenn man es im Rucksack mit auf Tour nimmt. Papier wiegt halt. Aber vor allem inhaltlich wiegt „MTB: Alles was du wissen musst“* schwer. Die schiere Fülle von Informationen ist überwältigend. Jede Frage die man vor allem als Einsteiger hat wird adressiert. Und als erfahrener Biker darf man sich über jede Menge praktischer Tipps zu diversen Fahrtechniken (Kurven, Sprünge, Drops…) freuen und vorhandenes Wissen auffrischen. Das eignet sich prima zur Selbstreflexion und ruft einige vergessene Dinge wieder in Erinnerung.

Wichtiger ist aber vor allem eins: Das Buch schafft es zu motivieren. Die schlimmste Strafe ist, dieses Buch ohne Fahrrad an seiner Seite zu lesen. Man will (und soll) es schlicht einfach sofort ausprobieren. Nochmal und nochmal. Nochmal nachlesen, korrigieren, probieren, um besser und sicherer zu werden. Danach wartet dann das nächste Buch mit Spezialwissen.

Mountainbike: Alles, was du wissen musst
Autoren: Brian Lopes, Lee McCormack
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Riva (9. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3868831559
Preis: 22,-€

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