MTB-Protektoren für Kinder: Sicherheit auf dem Trail und im Bikepark

Wer seine Kinder für das Mountainbiken begeistern möchte, sollte neben einem passenden Kinder-Mountainbike auch auf die richtige Ausrüstung mit Helm und Protektoren achten. Denn nichts verhagelt Kindern so schnell die Freude wie schlecht sitzendes oder bescheiden funktionierendes Zubehör.

Im Bikepark gelten Torso-Protektoren seit jeher als unverzichtbar, schützen sie doch die knöcherne Mitte des Körpers und das im Wirbelkanal liegende lebenswichtige Rückenmark.

Oberkörperprotektoren: Schutz für Brust, Rücken und mehr

Ein Oberkörperprotektor sollte immer mit dabei sein, um schwerwiegende Verletzungen zu vermeiden. Konventionelle Brustpanzer sind aus Hartplastik, die moderneren Varianten hingegen aus Soft-Protektoren. Protektorjacken schützen neben den Ellbogen auch Rücken, Schultern, Brust und Rippen der jungen Wilden.

Brustpanzer bieten zusätzlich auch noch Schutz für die Schultern oder Oberarme. Auch sehr beliebt im Downhill sind die Brustpanzer.

Es gibt auch Kinderhelme mit MIPS. MIPS reduziert im Falle eines Sturzes die auf das Hirn wirkenden Rotationskräfte und mindert u. a. das Risiko von Gehirnerschütterungen.

Arten von Oberkörperprotektoren

  • Brustpanzer: Bieten Schutz für Brust, Schultern und Oberarme.
  • Protektorjacken: Schützen Ellbogen, Rücken, Schultern, Brust und Rippen.
  • Protektor-Westen: Sind dünner und leichter als Jacken, bieten aber weniger Schutz.
  • Rückenprotektoren: Schützen die Wirbelsäule und können wie Rucksäcke aufgeschnallt werden.

Enduro-Tour fahren, da diese leichten Schutz bieten. vor allem Protektor-Westen. ebenfalls sehr dünn, haben oft nur einen Brust-Protektor aus Schaumstoff und sind ärmellos.

Oft haben auch MTB-Protektoren das EN1621 Zertifikat. Moto-Bereich gewährleistet werden, dass das Produkt ein gewisses Schutzlevel hat. bietet als Level 1.

Es ist auch ein Rückenprotektor integriert, Infos dazu gibt es immer in der jeweiligen Artikelbeschreibung.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Wichtig ist, beim Kauf auf die Passform zu achten, damit der richtige Schutz gewährleistet werden kann. Schnallen, Reißverschluss oder verstellbare Riemen. vor allem Brustpanzer, individuell einstellen. Die Verschlüsse liegen meist an den Seiten und an den Schultern.

Vor allem Brustpanzer in Einheitsgröße kann man individuell an den eigenen Körperbau anpassen. Oberkörperprotektoren darauf achten, dass diese nur bis zu den Nieren gehen, da er sonst beim Fahren hindern kann.

Vor allem technisch innovativ sind. aber auch aus Gel, PU-Schaum oder D3O. normalen Zustand weich und flexibel sind, sich aber im Falle eines Sturzes oder Aufpralls verhärten.

Test von Fox und Leatt Rückenprotektoren

Während die leichten Rückenprotektoren lediglich nach dem geringeren Level 1 zertifiziert sind, bei dem im Schnitt maximal 18 kN Restkraft an den Körper durchdringen dürfen, sind die wuchtigen Park-Protektoren von Fox und Leatt nach dem hohen Schutzlevel 2 freigegeben. Hier dürfen die Restkräfte maximal 9 kN betragen. Das schaffen diese Modelle natürlich nur mit wesentlich dickeren und somit auch schwereren sowie unflexibleren Protektor-Pads.

Fox und Leatt gehören damit zur Kategorie der schweren Park-Schoner. Für Trail-Einsätze sind diese wuchtigen Westen nicht zu empfehlen. Dafür vermitteln sie im Bikepark ein sehr hohes Maß an Sicherheit.

Bei den Rückenprotektoren von Fox wie von Leatt dient als Träger für die Pads eine Weste aus dünnem Mesh, die auch an heißen Tagen etwas Kühlung zulassen soll. So angenehm luftig wie die Torso-Protektoren von Evoc und Poc tragen sich die beiden Kandidaten aber nicht.

Neben den Pads an Rücken und Brust verfügen beide Westen - also Fox und Leatt - über zusätzliche EVA-Pads im Bereich der Nieren, die auch hier für etwas Schutz sorgen sollen. Hier handelt es sich aber nicht um nach der Norm zertifizierte Einsätze, womit die Schutzwirkung eher gering ausfällt.

Ein Punkt bleibt auch nach diesem Test offen, auf den wir auch während unserer Testfahrten im Bikepark Geißkopf immer wieder angesprochen wurden. Keiner der getesteten Rückenprotektoren bedeckt auch nur annähernd die gesamte Wirbelsäule.

Meist bleibt zumindest ein Teil der Lendenwirbel unbedeckt - und das, obwohl hier die wichtigen Nerven der unteren Extremitäten austreten. Umso wichtiger ist bei den Torso-Protektoren die Wahl der passenden Größe.

Zu lange Rückenprotektoren bergen auf der anderen Seite die Gefahr während des Bikens hochzurutschen und dann unergonomisch in den Nacken zu drücken.

Laborwerte im Vergleich

Neben den beiden schweren Westen von Fox und Leatt haben wir noch weitere Rückenprotektoren von Ion, Scott, Evoc und Poc getestet. Hier zeigen wir alle von uns gemessenen Werte in der Übersicht. Erstaunlicherweise erfüllt der schwere Poc nur Level 1 der Norm. Der leichte Scott überzeugt dagegen mit hervorragenden Schlagwerten bei minimalem Gewicht.

Die Fox Baseframe Pro Vest ist das Heavy-Duty-Modell der US-Amerikaner. Die Rückenplatte fällt etwas kurz aus. Fox schafft es mit seiner Baseframe, ein hohes Maß an Schutz bei gutem Tragekomfort zu bieten.

Damit eignet sich die Weste vor allem für Enduro- und Parkbiker, die ihren Schutz gerne etwas weniger offensichtlich unter dem Jersey tragen. Die leichte Meshweste sitzt angenehm und passgenau, fällt dabei nicht zu lang oder zu labbrig aus und hält die Protektoren perfekt in Position. Auch die seitlichen EVA-Pads sind gut platziert. Weniger gut gelöst sind dagegen die Enden der Klett-Straps, die sich kaum durch ihre Laschen fädeln lassen.

Das nervt bei jedem An- und Ausziehen. Ein weiteres Manko ist die kurz geratene Rückenplatte. Sie könnte in der Länge etwas weiter über die Brustwirbelsäule hinausreichen. Die Belüftung ist spürbar schlechter als bei den Modellen, die über dem Jersey getragen werden.

Wem Schutzwirkung über alles geht, der kommt bei der wuchtigen Leatt auf seine Kosten. Im Schnitt liefern die Südafrikaner die besten Werte im Labor, lediglich das etwas kurze Pad am Rücken gibt Abzüge.

Nachteil: Die massiven Pads drücken aufs Gewicht und sind bei jeder Bewegung spürbar. In passender Größe fällt die Weste sehr lang aus, das Material und die seitlichen Nierenpolster schoppen sich am Hosenbund. Auch das Brustpad sitzt erstaunlich tief und drückt stellenweise auf das Zwerchfell, der seitliche Reißverschluss kneift am Hals.

Über zwei seitliche Klettbänder lässt sich die 3DF gut an den Träger anpassen. Zum An- und Ausziehen lässt sich der linke Strap über ein Clip-System aushängen. Das ist komfortabler gelöst als bei der ähnlich konstruierten Fox-Weste.

So wurden die Rückenprotektoren getestet

Die Stoßdämpfung ist das wichtigste Kriterium bei Rückenprotektoren und fließt deshalb mit 50 % bei den Knie- bzw. 60 % bei den Rückenschonern in die Wertung ein. Sitz, Tragekomfort und Belüftung eines jeden Schoners haben wir mit insgesamt drei Testern überprüft.

Weitere wichtige Ausrüstung für Kinder

Neben Oberkörperprotektoren gibt es noch weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände für Kinder, die das Mountainbiken sicherer machen:

  • Helm: Ein Muss für jeden Biker, auch für Kinder.
  • Handschuhe: Sorgen für einen festen Griff am Lenker und schützen die Hände bei Stürzen.
  • Knieschoner: Schützen die Knie bei Stürzen.
  • Ellbogenschoner: Schützen die Ellbogen bei Stürzen.

Knieschoner im Detail: Fox Launch Elite

Der Fox Launch Elite kratzt knapp an der von uns gesetzten 400-Gramm-Grenze für die leichten Trail-Schoner. Dafür gibt es zusätzlich zum recht langen und ans Knie angepassten Protektor seitliche Pads aus EVA-Schaum (EVA, auch EVAC: Ethylen-Vinylacetat-Copolymer), die noch etwas mehr Schutz bieten sollen.

Ein extrem breiter Stretch-Bund mit großzügig Silikon-Prints soll sicheren Sitz garantieren. Das Material fällt eher robust aus, obendrein wird der Stoff über dem Knie von einer verstärkten Schicht geschützt. Zum Waschen lässt sich das Pad aus dem Strumpf entnehmen. Die Innenseite gibt Aufschluss über rechten und linken Knieschoner. Der D3O-Protektor ist vollständig ausgezeichnet.

Lediglich an der weit nach hinten gezogenen seitlichen Kniepartie bietet der Fox mit 19,27 kN etwas weniger Schutz. Im Durchschnitt der gemessenen Werte positioniert sich der Launch mit 15,47 kN aber im guten Mittelfeld. Über dem Knie fallen beim Schlagtest noch 13,47 kN Restkraft an.

Der Fox Knieschoner begeistert aber vor allem mit seinem satten Sitz. Das vorgeformte Polster schmiegt sich angenehm übers Knie, so hat man auch während des Tretens wenig Bewegung am Gelenk. Der auffällig breite Abschluss mit seiner griffigen Gummierung sorgt für besten Halt am Oberschenkel - hier rutscht einfach nichts.

Natürlich geht die solide Passform etwas auf Kosten des Tragekomforts. Der Launch wirkt deutlich solider als viele der anderen Kandidaten im Test und trägt sich auf längeren Anstiegen deutlich schwitziger.

Clever: Die aufgedruckten Dots über dem Protektor wirken wie eine Skid-Plate und sorgen dafür, dass der Schoner beim Sturz nicht direkt am Boden hängenbleibt. Aufgrund des höheren Gewichts und der soliden Bauweise ist der Launch eine gute Wahl für Enduro-Touren und Biker, die sich etwas mehr als den minimalen Schutzlevel wünschen.

Der Fox Launch Elite begeistert vor allem durch seinen satten Sitz. Dafür verantwortlich sind der breite Silikonbund und der perfekt vorgeformte D3O-Protektor, der zudem gute Werte im Labor abliefert.

Details zum Fox Launch Elite MTB-Knieschoner

  • Preis: 149,99 Euro
  • Gewicht: 395 Gramm
  • Herstellungsland: China
  • Ausstattung: Langer D3O-Protektor, seitliche EVA-Polster, breiter Silikon-Bund, Protektor-Pad herausnehmbar
  • Protektor / Schutz-Level: D3O / EN 1621-1, Level 1

Weitere Produkte und Empfehlungen

Es gibt viele verschiedene MTB-Protektoren für Kinder auf dem Markt. Hier sind einige weitere Empfehlungen:

Die meisten Protektoren bestehen aus einer Kombination aus Schaumstoff und Kunststoff, die schlagfest und stoßabsorbierend sein soll. Zusätzlich sind sie meistens mit einem Stretchgewebe überzogen, damit sie besser sitzen und atmungsaktiv sind.

Bei den meisten Modellen kannst Du die Schutzplatten selbst auf die gewünschte Position bringen und sie mit Klettverschlüssen befestigen.

Die Hauptunterschiede der Protektoren liegen in der Art des Schutzes, den sie bieten. Die meisten Protektoren schützen nur die Knie und das Schienbein, aber es gibt auch Modelle, die auch die Hüfte, den Rücken und die Schultern schützen.

Bevor Du Dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, solltest Du Dir überlegen, welchen Schutz Du genau brauchst. Sollten es nur die Knie sein, reicht meist ein simpler Knieschützer. Willst Du Dich aber ganz allgemein vor Stürzen schützen, solltest Du besser zu einem Modell mit Schienbein, Hüft und Rückenprotektor greifen.

Zusätzlich ist es wichtig, dass die Protektoren gut sitzen und bequem sind.

Dieser Protektor ist ideal für Kinder, die viel auf dem Bike unterwegs sind. Er ist leicht und bietet dennoch einen guten Schutz für die Knie.

Dieser Knieschützer ist besonders robust und bietet einen sehr guten Schutz.

Dieser Protektor ist besonders leicht und bietet dennoch einen sehr guten Schutz für die Knie.

Speziell entwickelt für Jugendliche von 6 bis 14 Jahren - bietet umfassenden Schutz für Brust und Rücken bei maximaler Bewegungsfreiheit.

Das ergonomisch geformte Design passt sich dem Körper an und sorgt für sicheres Fahren auf dem Mountainbike oder Motocross-Bike.

CE-zertifizierte Einsätze schützen zuverlässig bei Stößen, während das atmungsaktive Material ein angenehmes Trageklima garantiert.

Flexibel unter oder über dem Jersey tragbar - ideal für jedes Fahrniveau und Gelände.

Vertraue Fox Racing Produkte, die seit 1974 in höchster Qualität hergestellt werden. Entdecke die Essenz des Stils mit Fox: Die ultimative Marke für MX- und MTB-Enthusiasten.

Empfehlungen und Bestseller

Eine Liste der Bestseller unter der Kategorie „MTB Protektoren Kinder“ findest Du hier. Hier kannst Du Dich orientieren, welche Produkte andere Nutzer besonders oft gekauft haben.

EINSTELLBARES DESIGN: Diese Motorradschutzjacke für Kinder umfasst Rüstung, Ellbogenschützer und Knieschützer, die umfassenden Schutz bieten. Sie sind alle in der Größe einstellbar und leicht einzustellen. Sie sind für Kinder vieler Körpertypen geeignet. Es bringt die Rüstung auch näher an den Körper und schützt Kinder besser.

HOHE QUALITÄT PROTECTIVE GEAR SET: Die Kinder Motorrad Rüstung Schale besteht aus robustem PE-Material, das atmungsaktiv und verschleißfest ist. Das Samtfutter ist bequem und atmungsaktiv,hat eine gute Stoßdämpfung,ist schlagfest und langlebig. Die Knie- und Ellbogenschützer bestehen aus stabilen Materialien,die das Kind besser schützen und das Kind entspannt spielen lassen.

KINDER PROTEKTORENJACKE : Wenn Ihr Kind Sportarten wie Skateboarden, Radfahren, Skaten und andere Sportarten mag, müssen Sie Schutzausrüstung für Ihr Kind vorbereiten, damit es sich beim Sport glücklicher fühlt, sich wohler fühlt und eine glückliche Eltern-Kind-Zeit genießt.

ANWENDUNG: Motorrad schutzjacke kinder für Indoor- oder Outdoor-Sportarten verwendet werden, zu jeder Gelegenheit, um den Körper von Kindern zu schützen, zum Inlineskaten, Skaten, Reiten, Skateboarden, Skaten, Radfahren, Rollern und Skifahren.

Größentabelle

Protektor Länge Taille Schulterbreite
Rüstung 43 cm 66 cm 32 cm

Knieschoner: L * B: 30 * 15 cm (11,81 * 5,91 Zoll), Riemenlänge 30 cm (11,81 Zoll); Ellbogenschutz: L * B: 26 * 9 cm。

Diese Kinder Motorradjacke ist für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren geeignet.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0