MTB Schuhe Herren Test Vergleich: Finde den perfekten Mountainbike-Schuh

Die ersten Alpen-Überquerer haben sich noch mit groben Wanderstiefeln über den Hauptkamm geschunden. Mit deren stabilen Sohlen konnte man nicht nur kräftig in die Pedale treten, ihr Profil war auch griffig genug, um die zahlreichen Schiebepassagen auf den elend steilen Pässen zu bezwingen. Außerdem boten sie den Füßen Schutz vor Steinkontakt und Wetterkapriolen. Alles Eigenschaften, die einen guten Touren-MTB-Schuh auch heute noch auszeichnen. Die Optik hat sich über die Jahre aber extrem verändert. Heute gleichen viele Fahrradschuhe eher Skate-Sneakern als Bergstiefeln, was per se nicht schlecht sein muss.

Wer einen Mountainbike-Schuh sucht, verliert leicht den Überblick. Allerdings lassen sich die Modelle durchaus in verschiedene Kategorien einteilen. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Aspekte: Erstens die Sohle, zweitens der Schaft und drittens die Schnürung. Unser Mountainbike Schuhe Test fasst für Sie kompakt zusammen, worauf Sie unbedingt achten sollten, wenn Sie Mountainbike Schuhe kaufen. Von Material über Passform und Klick-System sparen wir dabei nichts aus.

Die wichtigsten Eigenschaften von Touren-Fahrradschuhen

Die Optik von Touren-Fahrradschuhen geht immer mehr von Wander-Boots zu Sneakern. Die Kernkompetenzen bleiben aber gleich: gute Kraftübertragung, Schutz vor Felskontakt, Grip und Komfort auf Schiebepassagen. Die wichtigsten Eigenschaften im Detail.

1 - Schutz

Eine TPU-verstärkte Zehenkappe bieten die meisten Schuhe. Wer mehr Schutz möchte, sollte ein Modell mit innen hochgezogenem Knöchelbereich wählen. Strick- oder Neopren-Gamaschen verhindern, dass Schmutz in den Schuh gelangt und Reibung verursacht.

2 - Mesh-Einsätze oder Laser-Cuts

Mesh-Einsätze oder Laser-Cuts verbessern die Belüftung an heißen Tagen und verhindern, dass man im eigenen Saft steht. Wer mehr Schutz vor Schlamm und Spritzwasser sucht, sollte auf nahtloses und geschlossenes Obermaterial setzen.

3 - Schnürung von MTB-Schuhen

Erstaunlich viele Hersteller gehen wieder zurück zur klassischen Schnürung. Vorteil: So lässt sich der Bike-Schuh über den kompletten Spann perfekt an den Fuß anpassen. Das gelingt mit den praktischeren Drehverschlüssen nicht immer. Zudem sind Boa und Co schmutz- und defektanfällig und unterwegs kaum zu reparieren. Dafür lassen sie sich auch während der Fahrt feinjustieren. Hochwertige Schnürsenkel sind ein Muss, an den Testschuhen fransen sie teils schon bei Kontakt mit den Klettverschlüssen aus. Tipp: Fädelt man die Schnürsenkel von außen nach innen, verbessert das den Halt erheblich.

4 - Laufsohle

Je steifer die Sohle, desto besser kommt die Kraft aufs Pedal. Umso schlechter rollt der MTB-Schuh in der Regel aber auch ab. Beim Schieben schlüpft dann schon mal die Ferse halb aus dem Schuh. Ein aufgebogener oder weicherer Zehenbereich verhindert Schlupf. Richtig grobes Profil, das auch auf felsigem Grund Halt gibt, bieten nur noch wenige Modelle. Für Alpen-Touren sollte man aber unbedingt ein Modell mit griffigem Gummi und ausreichend Profil wählen.

5 - Montagebereich

Laut Ergonomieexperten sollten die Cleats etwa unter den Zehen-Grundgelenken montiert sein. Je weiter vorne, desto besser ist die Kraftübertragung aufs Pedal. Wer eher bergab unterwegs ist, platziert die Cleats weiter hinten für einen stabileren Stand. Das entlastet auch die Muskulatur in der Abfahrt. Ein möglichst langer und abgeflachter Cleat-Kanal erleichtert den Einstieg ins Pedal und verbessert die Selbstreinigung bei schlammigen Bedingungen.

6 - Die Einlegesohle

Die Einlegesohle ist maßgeblich für den Tragekomfort verantwortlich. Hier sparen viele Hersteller. Gute Sohlen gibt es bei Fox, Scott oder Specialized. Wer mehr Komfort und Effizienz will, greift zu Spezialsohlen wie Currex, Solestar oder SQlab.

Klickpedale vs. Flatpedale bei MTB-Schuhen

Die Frage, ob man Klickpedale oder Flatpedale verwenden sollte, spaltet die Mountainbike-Community.

Stefan Frey, BIKE-Testredakteur:

Ganz klar Klickies. Sie haben meist die steifere Sohle und bringen die Kraft besser aufs Pedal, das spart auf langen Touren Körner. Außerdem muss ich nicht ständig nach der optimalen Position auf dem Pedal suchen und kann mich voll auf den Trail konzentrieren. Aktuelle Modelle sind längst keine steifen “Stöckelschuhe” mehr. Griffige Sohlen, angenehme Laufeigenschaften und lässige Optik - Fahrradschuhe mit Klicksystem sind für mich die optimalen Allrounder für lange Touren.

Stefan Herrmann, Fahrtechnikprofi:

Wer es nicht eilig hat, sollte auf Flat-Schuhe setzen. Sie fördern einen aktiven Fahrstil, weil man für die Verbindung mit dem Bike eine Bogenspannung zwischen Fuß, Beinen, Rumpf und Armen erzeugen muss. So agiert man mehr, als sich mit einem defensiven Fahrstil auf die mechanische Verbindung zu verlassen. An kritischen Stellen kann ich zudem schnell den Fuß absetzen, dadurch bin ich mental offensiver. Schiebepassagen lassen sich ohne Cleats an der Sohle auch besser meistern.

Worauf Sie beim Kauf von MTB-Schuhen achten sollten

MTB Schuhe zeichnen sich durch ihr effektives Klick-System aus. Mountainbike Schuhe sind, wie der Name schon vermuten lässt, speziell für das Mountainbiken konzipiert worden und werden großteils auch dafür genutzt. Das Besondere an diesen Fahrradschuhen ist, dass Sie über ein simples, aber effektives Klick-System verfügen. So werden auf normalen Mountainbikes meist Klick-Pedale verschraubt, die ein passendes Gegenstück an den Schuhen haben, die sogenannten Schuhplatten (oder auch Cleats). Dadurch lässt sich die Verbindung zwischen Schuh und Pedal schnell und effektiv herstellen. Der Schuh klickt einfach in das Pedal ein und macht ein lästiges Abrutschen, wie es jeder Biker kennt, zumindest in der Theorie unmöglich. Des Weiteren zeigt unser Mountainbike Schuhe Test, dass gute MTB Fahrradschuhe über eine feste und steife Sohle verfügen, die eine effektive Kraftübertragung vom Schuh auf das Pedal ermöglicht. Nachteil einer solchen starren Sohle ist, dass das Gehen auf ganz normalem Asphalt erschwert wird, weswegen viele Biker auf zwar etwas teurere, aber dafür komfortablere MTB Schuhe setzen. Ein Insidertipp sind hier Sohlen aus Nylon.

Wenn Sie sich Mountainbike Schuhe kaufen wollen, sollten Sie davor einen Blick auf die passende Ausstattung und das richtige Material werfen. Eines vorab: Ihr MTB Schuh kann aus dem besten Material gefertigt sein und Hunderte von Extras haben; wenn der Schuh nicht richtig sitzt, ist die nächste Tour garantiert im Eimer. Sie sollten also definitiv auf einen guten Tragekomfort setzen, genau wie bei allen anderen Schuhen, die Sie sich besorgen. Die richtige Größe für Ihren Fuß dabei zu finden, ist gar nicht so einfach. Hunderprozentige Sicherheit, dass der MTB Schuh nirgends drückt und perfekt anliegt, erhalten Sie nur, wenn Sie den Schuh vorher anprobieren. Meistens sitzen die Fahrradschuhe jedoch fest und können durch bestimmte Schnallen individuell nachjustiert werden. Es gilt aber, wie bei jedem Fahrradzubehör der Merkspruch: Passform geht immer über Design! Denn der schönste Schuh hilft Ihnen nichts, wenn er alle zwei Minuten woanders drückt. Tipp: Die meisten MTB Fahrradschuhe fallen sehr klein aus, meist mindestens eine Nummer kleiner als ein normaler Schuh.

„Früher war alles besser“, hört man die Großeltern von nebenan gerne unken. Stimmt aber nicht. Zumindest nicht bei den MTB Schuhen. Denn früher verwendeten die Hersteller bei der Sohle meist noch Carbon, ein sehr hartes Material. Dies hatte natürlich dementsprechend eine harte Sohle zur Folge. Das gefiel den meisten Bikern nicht mehr und so setzen engagierte Mountainbiker heute auf Sohlen aus Nylon, eine deutlich leichtere Option, die dennoch für eine stabile und feste Sohle am MTB Schuh sorgt. Diese „Lauffläche“ ist gerade bei Mountainbike Schuhen wichtig, da sie eine optimale Kraftübertragung vom Schuh auf das Pedal ermöglicht. Sie können sich dabei, grob gesagt, merken: Je fester die Sohle, desto besser die Kraftübertragung. Ihre MTB Fahrradschuhe sollten grundsätzlich fest am Fuß anliegen. Wie schnell an Ihrem Fuß dann Blasen oder sonstige schmerzhafte Druckstellen entstehen, kommt neben dem Sitz auch auf das Material an. Starres und festes Obermaterial hat schon so manchen harten Biker zum Aufgeben gezwungen. Daher sollten Sie lieber auf ein flexibleres und bequemeres Material setzen. Nach einigen Tagen einlaufen sollten sich die MTB Schuhe daher einigermaßen angenehm tragen lassen. Die meisten MTB Fahrradschuhe sind dabei atmungsaktiv und somit nicht wasserfest und häufig auch im Winter ungeeignet.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass MTB Schuhe kein gutes Profil benötigen. Entgegen der landläufigen Meinung, sollten gerade MTB Fahrradschuhe ein gutes Profil aufweisen, was bei anderen Fahrradschuhen vielleicht nicht so wichtig ist. Denn gerade beim Mountainbiken kommen Sie auch mal in unwegsames Gelände und benötigen dort nach dem Absteigen einen festen Tritt. Bei MTB Schuhen sind Klettverschlüsse die sicherste Variante: Denn einerseits erleichtert diese Art von Verschluss das An- und Ausziehen des Schuhs erheblich und andererseits verhindern Sie so, dass sich Bändchen, wie bei einem Schnürverschluss, lockern und in die Speichen oder sogar in die Kette gelangen.

Die meisten Hersteller bieten sowohl für Herren als auch für Damen Unisex-Modelle an. Dennoch gibt es auch Hersteller, die spezielle Mountainbike Schuhe für Damen herstellen. Diese zeichnen sich meist durch ein etwas farbigeres Design in pink, orange oder lila aus und sind etwas schmaler geschnitten und somit auf die Fußform von Damen angepasst. Diese „Mountainbike Schuhe Damen“ werden außerdem in kleineren Größen angeboten, um auch den Damen der Schöpfung ein ideales Größenspektrum zu bieten. Gerade im Frühjahr, Herbst und Winter sollten Sie Ihre MTB Schuhe mit Überschuhen vor Nässe und Schlamm schützen. Denn Dreck im Ratschensystem Ihres Schuhs kann dessen Funktion signifikant einschränken.

Test Mountainbike-Schuhe

Wir haben 12 Mountainbike-Schuhe getestet, um Ihnen die Auswahl zu erleichtern. Hier eine Übersicht einiger getesteter Modelle:

SchuhmodellPreisGewicht (Größe 44)BesonderheitenBike-Urteil
Crankbrothers Mallet E Boa200 Euro910 gBoa L6, Klettverschluss, Zehenschutzsehr gut - 51 Punkte
Five Ten Trailcross CL160 Euro841 gSchnürung, Klett, Zehenschutzsehr gut - 48 Punkte
Fizik Gravita Tensor179 Euro926 gSchnürung, Klett, Zehen- und Knöchelschutzsehr gut - 50 Punkte
Fox Union170 Euro920 gSchnürung, Klett, anpassbare Einlegesohle, Zehenschutzgut - 45 Punkte
Ion Rascal Select Boa220 Euro991 gBoa-Verschluss, Gripper-Ferse, Zehen- und Knöchelschutzgut - 41 Punkte
Leatt 4.0 Clip119 Euro1034 gSchnürung, Klett, Zehen-und Knöchelschutzgut - 41 Punkte
Ride Concepts Tallac Clip189 Euro1086 gSchnürung, Klett, D3O-Einlegesohle, Zehenschutz, Cordura-Gewebesehr gut - 50 Punkte
Scott MTB Shr-alp Boa Evo170 Euro886 gBoa-Verschluss, Zehen- und Fersenschutz, Ergo-Sohlesehr gut - 52 Punkte

Crankbrothers Mallet E Boa: Mit dem Mallet liefern die US-Amerikaner einen top Allroun­der. Per Klett und Boa-Drehrad ist der Fahrradschuh schnell angepasst und sitzt dank guter Polsterung bequem und ohne Druckstellen. Die steife Sohle und das zugfeste Material bringen die Kraft gut aufs Pedal. Weil der Mallet vorne etwas aufgebogen ist, läuft er sich auch angenehm, sein Profil erzeugt zudem viel Grip. Die Zehenbox bietet viel Schutz vor Felskontakt und Spritzwasser, an heißen Tagen wird der Schuh aber etwas schwitzig. Guter Einstieg dank angeschrägtem Cleat-Kanal.

Five Ten Trailcross CL: Der Five Ten Trailcross sticht nicht nur optisch aus dem Testfeld heraus. Er ist besonders leicht und gut belüftet. Das macht ihn zum angenehmen Begleiter an heißen Tagen. Gummi und Profil erzeugen viel Grip auf Schiebepassagen. Der Sitz im MTB-Schuh dagegen ist nicht allzu gut. In Verbindung mit dem leichten Material und der wenig steifen Sohle verpufft viel Kraft. Die Schnürung kann zudem durch die labbrige Zunge drücken. Nicht optimal. Somit ist der Trailcross eher ein Modell für gemäßigte Trail-Einsätze und entspannte Touren.

Fizik Gravita Tensor: Super Schutz, gute Kraftübertragung und sicherer Stand auf dem Pedal - der Fizik Gravita Bike-Schuh kommt dem Enduro-Ideal schon recht nahe. Die asymmetrische Neopren-Gamasche geht nahtlos in die Zunge über und schmiegt sich druckfrei um die Knöchel. Robustes, wasserabweisendes Ripstop-Material und die seitlich versetzte Schnürung bringen Zug auf den Fuß und lassen sich fein anpassen. Der abgeflachte Cleat-Kanal erleichtert den Einstieg. Top beim Kurbeln. Andere Schuhe laufen sich aber besser.

Fox Union: Der neue Union von Fox sitzt angenehm unauffällig und trägt sich fast schon wie ein Sneaker. Bei enger Schnürung faltet sich das wenig flexible Obermaterial leicht auf. Die Schnürsenkel fransen schnell aus. Dank des großen Cleat-Kanals findet man leicht ins Pedal, der Fuß rückt dabei aber sehr nah an die Kurbel und kann sie streifen. Die Sohle dieses Mountainbike-Schuhs gehört zu den wenig steifen, daher eignet sich der Fox eher für Pedale mit großem Käfig. Gummi und Profil bieten nur mäßigen Grip beim Laufen. Für den Preis etwas mager ausgestattet.

Ion Rascal Select Boa: Schnell rein und raus sowie Anpassung während der Fahrt, das sind die großen Vorteile der Boa-Verschlüsse. Beim Ion Rascal lässt sich aber nur schwer ausreichend Zug damit aufbringen. Zusammen mit dem beweglichen Obermaterial steht man mit viel Flex auf dem Pedal, nicht optimal für Racer, aber gut für lange, entspannte Trail-Tage. Zudem ist dieser Fahrradschuh gut belüftet und an Zehen und Fersen solide geschützt. Die Sohle läuft sich angenehm, das Heck ist gegen Fersenschlupf aufgeraut. Das Profil bietet aber nur mäßig Grip.

Leatt 4.0 Clip: Umfangreich gepolstert, Zehen und Knöchel gut geschützt - der Leatt zielt eher auf Enduro-Biker. Schnürung und Klett fixieren den Fuß sicher im MTB-Schuh, die steife Sohle bringt ordentlich Kraft aufs Pedal. Beim Einstieg knautscht die Fersenpolsterung, die Schnürung läuft extrem schwergängig, zudem ist ständig der quer laufende Klett im Weg - nicht optimal. Großer Cleat-Kanal mit weitem Verstellbereich und guter Selbstreinigung. Der Cleat-Kanal liegt extrem tief, was den Einstieg ins Pedal erschwert.

Ride Concepts Tallac Clip: Sportlich geschnittener Trail-Schuh mit straffem Sitz. Die Schnürung passt das robuste Cordura-Gewebe gut an den Fuß an. In Verbindung mit der steifen Sohle bringt man viel Kraft aufs Pedal - gut für lange Anstiege. Trotzdem trägt sich der Fahrradschuh komfortabel. Auch im Gelände punktet der Tallac mit massig Grip und Traktion. Durchdacht ausgestattet und sauber verarbeitet, aber insgesamt recht schwer. Den Tallac gibt es auch als Damenversion (Flume Clip) und alternativ mit dem praktischen Boa-Drehverschluss. Recht teuer.

Scott MTB Shr-alp Boa Evo: Wenn der schlanke Schnitt passt, bekommt man mit dem Scott einen top Trail-Schuh, der viel Komfort und Schutz bietet und trotzdem ordentlich belüftet ist. Der einzelne Boa-Verschluss fixiert den Fuß erstaunlich sicher im Bike-Schuh, so steht man stabil und fest verbunden auf dem Pedal. Auch die Kraftübertragung stimmt. Dank breitem Cleat-Kanal findet man leicht in die Bindung. Der Shr-alp rollt beim Gehen angenehm ab, das grobstollige Profil funktioniert auf vielen Untergründen und bietet ausreichend Halt und Traktion.

Flatpedal-Schuhe im Test

Im Gegensatz zu Klickpedal-Schuhen sind Modelle für Flatpedals nicht fest mit dem Pedal verbunden. Schuhe für Klicksysteme werden hingegen über sogenannte Cleats mit dem Pedal verbunden. Je nach Ausführung sind die Schuhe auf klassische Allmountain-Touren oder den Einsatz im Dirt- oder Bikepark zugeschnitten.

Vaude AM Moab Tech: Der Vaude AM Moab Tech bietet das beste Paket in unserem Test, wodurch er verdient unser Testsieger geworden ist. Die ausgeklügelte Sohle bietet top Grip auf dem Flatpedal, aber auch beim Gehen im Gelände.

Vaude AM Moab Mid STX: Der Vaude AM Moab Mid STX bietet einen hervorragenden Grip auf der Pedale. Der Vaude AM Moab Mid STX ist ein klassischer Schnürer, bietet jedoch die gleiche Sohle wie unser Testsieger und dadurch einen vergleichbar hervorragenden Grip auf dem Pedal und beim Gehen. Der Schuh ist jedoch höher geschnitten und besitzt ein Obermaterial aus Nubuk-Leder sowie eine zu 100 Prozent recycelte Sympatex-Membran, was den Schuh wasser- und winddicht macht.

Shimano ET5: Der Shimano ET5 ist ein klassischer MTB-Schuh für ausgedehnte Allmountain-Touren und für die eine oder andere kleine Bike-and-Hike-Tour bei trockener Witterung. Die Sohle ist in verschiedene Zonen aufgeteilt und bietet so guten Grip auf dem Plattformpedal als auch beim Laufen im Gelände.

Specialized 2FO Roost Flat Syn: Der Specialized 2FO Roost Flat Syn ist ein klassischer Flatpedal-Mountainbike-Schuh in lässiger Optik. Der Schuh baut auf dem Plattformpedal einen erstaunlichen Grip auf und ist hier der beste im Test, wodurch er sich eine Empfehlung von uns verdient hat. Das Obermaterial ist robust, dennoch verfügt der Schuh über eine gute Belüftung.

Five Ten Freerider Pro Boa: Der Five Ten Freerider Pro funktioniert auch mit nur einem Boa-Verschluss erstaunlich gut und trägt sich wirklich bequem. In Sachen Grip ist nur die Sohle des Specilalized 2FO Roost auf demselben Niveau. Knapp dahinter: First Degree.

Die bewährte Five Ten Stealth-Sohle zeigte ihre Stärken mit ausgezeichnetem Grip und sicherem Halt auf den Pedalen. Besonders in technisch anspruchsvollem Gelände fühlten wir uns jederzeit sicher mit dem Schuh. Selbst in Extremsituationen kann man den Fuß noch umpositionieren, ohne den Schuh komplett vom Pedal abheben zu müssen. Diese Eigenschaft gibt ein hohes Maß an Kontrolle und Sicherheit, gerade wenn es auf dem Trail hektisch wird.

Fazit

Ziehen wir ein Fazit, können wir festhalten, dass auch bei den MTB Schuhen gilt: Passform > Design! Das schönste Design hilft Ihnen nichts, wenn Sie die Schuhe nach zwei Wochen mit zahlreichen Blasen und Schwellungen zurück geben können. Sollte Ihr aktueller Fahrradschuh diese Funktionen alle erfüllen, sind Sie auf der sicheren Seite. Falls nicht, klicken Sie sich durch unseren Mountainbike Schuhe Test und entscheiden sich noch heute für Ihr Lieblingsmodell.

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