Die besten GPS-Geräte für Fahrrad-, Wander- und Outdoor-Abenteuer im Testvergleich

Wer viel draußen unterwegs ist, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, möchte neue Routen entdecken. Strapazierfähige Navigationsgeräte, die deine Position immer mit auf dem Schirm haben gibt es viele. Ein GPS-Gerät ist nicht nur dazu da, dass man beim Abenteuer nicht verloren geht. Oft möchte man neu gewanderte Wege und neu befahrene Radstrecken zu Hause noch einmal nachvollziehen.

Aktueller Stand der Technik

Die gute Nachricht vorab: Alle aktuellen GPS-Geräte bieten inzwischen hervorragenden Empfang, auch im Wald und in den Bergen. Sämtliche getesteten Modelle beherrschen den Umgang mit einzelnen Zielen (Wegpunkten oder POIs), Tracks und Routen. Neu ist das automatische Routing, also die Streckenberechnung von A nach B - und zwar auf dem Feld- und Waldwegenetz. GPS-Geräte nutzen hierzu eine routingfähige digitale Karte, bei der sämtliche Wege elektronisch miteinander verknüpft sind, manche bieten zusätzlich eine Sprachführung an. Leider entsprechen die Ergebnisse der automatischen Berechnung nicht immer den Kundenwünschen.

Dies liegt hauptsächlich an den digitalen Karten, deren Wegenetze bislang nicht so detailliert erfasst sind wie bei der Straßennavigation. Unser Tipp: die berechnete Strecke am Bildschirm genau verfolgen und Zwischenziele setzen.

Test und Vergleich: Die besten fünf GPS-Geräte

Hier ist unsere Auswahl an GPS-Geräten für deine Outdoor-Touren:

  • Garmin GPSMAP 65
  • TwoNav Terra
  • TwoNav Cross Plus
  • Garmin eTrex 32x
  • SIGMA SPORT ROX 4.0 Black

Garmin GPSMAP 65

16 Stunden Akkulaufzeit, 16 GB Speicher und sowohl mit Batterien als auch mit dem Garmin Akku Pack benutzbar - da bleibt man auch bei längeren Touren flexibel. Bei starker Sonneneinstrahlung bleibt das Display gut lesbar. Der Abstand der Tasten ermöglicht eine gute Bedienung auch mit Handschuhen. Bei kälteren Temperaturen lieber zwei Batterien (AA) als Reserve dabeihaben.

Garmin GPSMAP 65: 349,99€

TwoNav Terra

15 Stunden Akkulaufzeit, wasserdicht und ein Display, das nicht reflektiert - das alles ist klasse, rechtfertigt den hohen Preis aber noch nicht. Dank vier Positionierungsnetzwerken ist der eigenen Standort ständig auffindbar. Die Tasten an den Seiten machen die Bedienung sehr angenehm. Mit 32 GB Speicher hat das Gerät doppelt so viel Kapazitäten wie das Garmin GPSMAP 65.

TwoNav Terra: 359€

TwoNav Cross Plus

Die günstige Variante zum TwoNav Terra. Es ist kleiner und leichter, hat dafür mit 20 Stunden aber eine längere Akkulaufzeit. Auch hier gibt es 32 GB Speicherkapazität. Der Bildschirm ist immer gut ablesbar, der GPS-Empfang stellt sich manchmal etwas später ein als bei der teuren Variante. Insgesamt ein absolut zuverlässiger Begleiter, vorrangig für Fahrräder gedacht.

TwoNav Cross Plus: 299,99€

Garmin eTrex 32x

Mit 8 GB Speicher zwar im Vergleich zur Konkurrenz eher wenig, dafür mit bis zu 25 Stunden Akkulaufzeit ganz vorne mit dabei. Mit 100 Gramm zudem ein Leichtgewicht. Der Bildschirm ist bei jedem Wetter gut ablesbar, das Gerät insgesamt wasserdicht. Gute Navigation zum günstigen Preis.

SIGMA SPORT ROX 4.0 Black

Das für Fahrräder konzipierte GPS-Gerät fällt mit 50 Gramm absolut nicht ins Gewicht. Kartenansicht gibt es allerdings keine, dafür begnügt sich das Gerät mit allen nötigen Angaben, die Navigation ist dennoch zuverlässig. Ein Luftdruckmesser zeigt die Höhenmeter, das GPS-Signal bricht allerdings gerne mal kurz ab, wenn man etwa durch einen Tunnel fährt. Für den Preis aber ein stabiles Gerät!

SIGMA SPORT ROX 4.0 Black: 62,95€

Durchblick: das Display

Wichtiges Qualitätsmerkmal für ein Outdoor-Gerät ist die Lesbarkeit des Bildschirmes bei hellem Sonnenlicht. Hierzu sind sämtliche Testgeräte mit Bildschirmen ausgestattet, welche das Sonnenlicht reflektieren (transflektiv) - übrigens ein entscheidender Unterschied zu den meisten Kfz-Navis. Aber: auch das beste Display nutzt nichts bei einer schlechten Karte.

GPS-Geräte mit Kompass und Höhenmesser

Ein elektronischer Kompass hilft bei der Orientierung im Stand, denn die Richtungsbestimmung durch GPS Signale funktioniert nur in Bewegung. Zur Höhenbestimmung besitzen moderne GPS-Geräte barometrischen Höhenmesser; diese sind jedoch nicht immer notwendig: bei Touren mit gutem Empfang liegen die Vergleichswerte aus der GPS-Höhenmessung nahe an den Messpunkten topografischer Karten.

GPS-Geräte-Test: Die Handhabung

Winterbetrieb bei moderaten Minusgraden ist kein Problem mehr, allerdings können die Bildschirme langsamer reagieren und auch die Akkus gehen früher in die Knie. Bei günstigeren Geräten können die Berührungsfelder recht klein geraten, da wird die Bedienung bei Kälte schnell heikel - auch ohne Handschuhe. Unser Tipp: Mit Kunststoff-Kugelschreibern lassen sich die Menüs der Touchscreens schnell und treffsicher bedienen.

Fahrrad-Navis im Detail

Ob Bikepacking-Abenteuer oder die Trekking-E-Bike-Tour am Nachmittag - wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, wird ein gutes Navi zu schätzen wissen. Dabei trumpfen die Geräte nicht nur mit schlichter Wegführung auf, sondern bieten verschiedene Trainings-Hilfen, zusätzliche Features wie Solarladefunktion und funktionieren mit Apps wie Komoot und Strava. Die Unterschiede zwischen den Geräten sind gewaltig, für jeden Anspruch gibt es das passende Modell. Auch wenn es das teuerste Gerät im Test ist, kann das Garmin Edge 1050* überzeugend den Testsieg für sich einfahren. Deutlich günstiger, für nur gut 100 Euro, lässt sich auch mit dem Bryton Rider 460 E* der richtige Weg finden. Was den Preis-Leistungssieger ausmacht, verrät der Test aus dem Jahre 2024.

Diese sieben Geräte haben am Test teilgenommen:

  • Garmin Edge 1050
  • Bryton Rider 460 E
  • Hammerhead Karoo 3
  • Garmin Edge 840
  • Coros Dura
  • Sigma Sport Rox 12.1 Evo
  • Wahoo Elemnt Roam V2

1. Platz & Testsieger: Garmin Edge 1050

Der Garmin Edge 1050* beeindruckt als neuer Fahrradcomputer mit einer Fülle an innovativen Funktionen. Mit 161 Gramm und über 11 Zentimetern Länge ist er das größte und schwerste Gerät im Testfeld. Es bietet eine Helligkeit von 1000 Nits, die auch bei direkter Sonneneinstrahlung eine gute Lesbarkeit ermöglicht. Trotz dieser Vorteile leidet das Display unter Reflexionen, die insbesondere bei starker Sonneneinstrahlung problematisch sind.

Eine interessante Neuerung ist hingegen die integrierte Fahrradklingel, die über einen Lautsprecher verfügt. Diese Funktion ist vor allem für Rennradfahrer nützlich, doch die Bedienung während der Fahrt erweist sich als etwas umständlich. Besser: Der Edge 1050 ist auch der erste Fahrradcomputer, der akustische Abbiegehinweise wie „In 100 Metern rechts abbiegen“ oder „Im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen“ gibt. Das ist ein großer Vorteil bei der Navigation, denn so muss man während der Fahrt nicht vor jeder Kreuzung auf das Display schauen.

Die Sache hat allerdings zwei kleine Haken: Erstens ist die Funktion ab Werk deaktiviert und versteckt sich in einem schwer auffindbaren Untermenü (System > Sounds > kleiner Pfeil bei Sprachansagen > Navigationsalarme). Zweitens reicht die Lautstärke der Lautsprecher bei starkem Wind, hohen Geschwindigkeiten und rauem Untergrund nicht immer aus, um die Ansagen zu verstehen. Eine weitere erwähnenswerte Funktion ist die Möglichkeit, Gefahrenstellen in Echtzeit zu melden. Diese Funktion ist jedoch nur mit aktivem Smartphone nutzbar.

Garmin hat zudem die Gruppenfunktionen erweitert, etwa mit „GroupRide Incident Detection“, die Unfälle von Mitfahrern erkennt, und „In-Ride Climb Challenges“, die den schnellsten Fahrer am Berg ermittelt. Auch diese Funktionen erfordern ein Smartphone.

Garmin Edge 1050: Fast in allen Disziplinen top

Insgesamt bietet der Edge 1050 eine beeindruckende Vielfalt an Daten, von Geschwindigkeit über Herzfrequenz bis hin zu Leistungsmessung. Die Karte ist jedoch im Vergleich zur Konkurrenz unübersichtlicher, was die Navigation in komplexen Situationen erschwert. Die Akkulaufzeit von rund 20 Stunden ist trotz des hellen Displays zufriedenstellend, auch wenn sie nicht an die 50 Stunden des Edge 1040 heranreicht. Positiv ist die einfache Integration von Komoot-Routen, die direkt auf das Gerät geladen werden können. Klasse: Der Edge 1050 sagt unter anderem den Straßenbelag an und warnt vor verkehrsreichen Straßen.

Für 749 Euro bietet er viele Funktionen, doch für Nutzer, die weniger ausgeben möchten oder andere Prioritäten setzen, gibt es passende Alternativen. Der Garmin Edge 1050 ist technisch top und vollgestopft mit Funktionen. Unterm Strich ein ausgereifter Fahrradcomputer, der insbesondere ambitionierte Sportler anspricht. Schwächen wie das hohe Gewicht, das spiegelnde Display und die unübersichtliche Navigationskarte sind jedoch Schwachpunkte.

Vorteile Nachteile
Beeindruckende Vielfalt an Daten, von Geschwindigkeit über Herzfrequenz bis hin zu Leistungsmessung Größtes und schwerstes Gerät im Testfeld

Preis-Leistungssieger: Bryton Rider 460 E

Der Bryton Rider 460* ist eine preiswerte Option auf dem Markt der Fahrrad-Navis, erhältlich für nur 125 Euro. Doch wie schlägt sich dieses Gerät im Alltagstest? Hier sind die wichtigsten Punkte.

Navigation und Routenplanung

Der Bryton Rider 460 bietet eine einfache Breadcrumb-Navigation. Eine echte Kartenansicht mit einer Übersicht über das Straßen- und Wegenetz bietet der Bryton 460 ebenso wenig wie gesprochene oder akustische Anweisungen. Für Straßen funktioniert das ganz gut, wenn auch nicht hundertprozentig. Wenn zum Beispiel zwei Straßen direkt hintereinander verlaufen und man abbiegen muss, sind Fehler vorprogrammiert. Dasselbe gilt für Weggabelungen.

Dazu zeigt der Bryton Rider 460 nicht einmal Abbiegehinweise, etwa im Form von „in 100 Metern links abbiegen“ an. Das ist an sich schon fragwürdig. Nicht zuletzt ist das Rerouting spartanisch: Weicht man von der geplanten Route ab, zeigt das Gerät lediglich eine gestrichelte Linie zur ursprünglichen Strecke an. Auf dem Bryton Rider 460 gibt es keine echten Kartennavigation, sondern man muss einer Linie folgen. Dies führt dazu, dass die Anzeige wenig detailliert und eher unscharf wirkt und alles andere als „kristallklar“, wie Bryton behauptet.

Zudem spiegelt das Display stark, was die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung erschwert. Ein weiteres Manko ist die fehlende Zoom-Funktion des Displays, was die Navigation zusätzlich kompliziert macht. Die Bedienung erfolgt außerdem ausschließlich über Tasten, da der Bryton Rider 460 keinen Touchscreen besitzt. Diese Tasten sind jedoch klein und erschweren dadurch die Handhabung während der Fahrt. Hinzu kommt, dass keine Alarme für Abweichungen oder Warnungen eingestellt werden können.

Akkulaufzeit und Speicher

Die Akkulaufzeit des Bryton Rider 460 beträgt lediglich rund 10 Stunden, und bei weitem nicht 32 Stunden, wie vom Hersteller angegeben. Der interne Speicher von 8 GB ist ebenfalls begrenzt. Da der Bryton jedoch keine Kartendaten speichern muss und bis zu 150 Routen aufnehmen kann, ist dies in der Praxis kein großes Thema. Eine Lenkerhalterung ist im Lieferumfang nicht enthalten, lediglich Gummis, was eine stabile Montage am Fahrrad erschwert.

Konnektivität und Funktionen

Trotz dieser Schwächen hat der Bryton Rider 460 auch einige positive Aspekte. Das Gerät unterstützt nahezu alle gängigen Datenfelder, die einfach per App konfigurierbar sind. Dank ANT+ lässt sich der Bryton 460 mit allen gängigen Sensoren und auch mit elektrischen Schaltgruppen und E-Bikes verbinden. Auch die Kopplung mit Fahrradradaren funktionierte im Test problemlos, wenngleich das unscharfe und ruckelige Display für diesen Einsatzbereich nicht optimal ist.

Zudem verfügt das Gerät über eine Art ClimbPro-Funktion, die Anstiege detailliert anzeigt. Der Import von Routen, etwa von Komoot, ist unkompliziert und erfolgt über die Bryton-App. Ein weiteres Plus ist das geringe Gewicht von nur 58 Gramm, was den Bryton Rider 460 zu einem leichten Begleiter macht. Und obwohl das Gerät kein Multi-GNSS unterstützt, zeigte der Fahrradcomputer stabile und präzise GPS-Aufzeichnungen.

Das Bryton Rider 460 ist eine günstige Alternative für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer. Seine Stärken liegen in der einfachen Konfiguration der Datenfelder und der guten Sensorverbindung. Die Schwächen, wie die geringe Akkulaufzeit, das spiegelnde Display und die mangelhafte Routenführung, machen ihn jedoch für anspruchsvollere Biker weniger geeignet. Für den Preis von 125 Euro bietet der Bryton 460 dennoch ein solides Gesamtpaket für gelegentliche Radtouren.

Vorteile Nachteile
Einfachen Konfiguration der Datenfelder und sehr gute Sensorverbindung, besonders leicht Interner Speicher bringt nur 8 GB mit, Akkulaufzeit vergleichsweise kurz

Weitere empfehlenswerte Produkte

Komfortabel, sicher und voll informiert ans Ziel kommen - auch unter den Plätzen 2 bis 6 finden sich spannende Fahrradcomputer namhafter Hersteller.

Hammerhead Karoo 3

Bestes Display, einfache Bedienung und sehr gute Navigation. Akkulaufzeit aber nur durchschnittlich.

Vorteile Nachteile
Einfache Bedienung sowie gute Ablesbarkeit bei Sonne, Tourenplanung am Gerät sehr einfach Kartenmaterial umfasst „nur“ Europa, ist aber erweiterbar

Coros Dura

Das Coros Dura* ist die erste Wahl für Langstreckenradler, die Wert auf eine extrem gute Akkulaufzeit legen.

Vorteile Nachteile
Sensationelle Akkulaufzeit, bei Sonne kein Aufladen nötig. Fehlerhafte Abbiegehinweise

Sigma Sport Rox 12.1 Evo

Der Sigma Sport Rox 12.1 Evo* ist ein grundsolider Fahrradcomputer mit guter Navigation aber einigen technischen Einschränkungen.

Vorteile Nachteile
Klare Abbiegehinweisen und übersichtliche Kartendarstellung Kein Multiband-GPS, nur 8 GB Datenspeicher

Ratgeber: Fahrrad-Navis gehören zur Radtour dazu

Einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für Radfahrer ist der Fahrradcomputer. Für die einen ist die Navigation wichtig und der Fahrradcomputer der Wegweiser zum Abenteuer. Andere fahren immer die gleichen Strecken und brauchen keine Routen, aber jede Fahrt ist eine neue Gelegenheit, spannende Informationen über Leistung, Fortschritt und Training im Allgemeinen zu sammeln und zu analysieren.

Und dann gibt es noch die Gruppe, die eine Mischung aus beidem sucht: Mal helfen die Daten, noch ein bisschen mehr in die Pedale zu treten, mal führt die Navigation zu unbekannten Orten, die man ohne Fahrrad-Navi nie entdeckt hätte. Der Test klärt, welches Fahrrad-Navi für Sie das richtige ist. Fahrradfahren und Radtouren stehen bei den Deutschen hoch im Kurs.

Smartphones vs. Fahrrad-Navis

Ganz klar: Wer nur ab und zu mit dem Fahrrad unterwegs ist, braucht kein spezielles Navigationsgerät. In diesem Fall reicht eine solide Fahrradhalterung für das Smartphone. Wer dagegen viel und oft unterwegs ist, wird früher oder später die Nachteile dieser Lösung kennen lernen.

  • Bedienung: Fahrrad-Navis sind in der Regel so konzipiert, dass sie sich während der Fahrt einfach und intuitiv bedienen lassen. Sie haben in der Regel große, handschuhfreundliche Tasten und Displays, die auch bei Sonneneinstrahlung gut ablesbar sind. Smartphones hingegen erfordern oft eine komplexere Bedienung per Touchscreen, was beim Radfahren schwieriger und potenziell gefährlich sein kann.
  • Akkulaufzeit: Je nach Smartphone-Modell ist der Akku schon nach wenigen Stunden leer. Das ist doppelt ärgerlich, denn a) muss man eventuell an einem unbekannten Ort ohne Navigation weiterfahren und b) steht das Smartphone im Notfall nicht für Anrufe zur Verfügung. Alternativ kann man die Ausdauer mit Powerbanks verlängern, aber das bedeutet Fummelarbeit und zusätzliches Gewicht. Gute Fahrrad-Navis halten dagegen mit einer Ladung locker 10 Stunden und mehr durch.
  • Witterungsbeständigkeit: Nur wenige Smartphones sind für den Outdoor-Einsatz geeignet. Sie können zu heiß oder zu kalt werden und dann ihren Dienst quittieren. Auch Regen stecken nicht alle Handys gut weg. Fahrrad-Navis sind dagegen wasserfest. Einige verfügen zusätzlich über einen Staubschutz.
  • Strapazierfähigkeit: Auf langen Radtouren sind holprige Strecken oder gar Stürze nicht auszuschließen. Bei Smartphones führt das oft zu zerbrochenen Displays, die teure Reparaturen nach sich ziehen. Fahrrad-Navis sind dagegen deutlich robuster.
  • Konnektivität: Die Verbindung mit externen Sensoren zur Messung und Anzeige von Daten wie Herzfrequenz, Trittfrequenz, Wattleistung und Geschwindigkeit ist je nach Smartphone und verwendeter App schwierig bis unmöglich. Bei guten Fahrradcomputern ist die Kopplung hingegen kein Problem - denn sie unterstützen mit ANT+ den wichtigsten Funk-Standard für Fitness-Zubehör.
  • Fahrradspezifische Funktionen: Fahrradcomputer bieten spezielle Funktionen für Radfahrer, die in der Regel umfangreichere und genauere Daten liefern. Dazu gehören unzählige Daten Geschwindigkeitsmessung, Entfernungs- und Höhenmessung, Herzfrequenzmessung, Trittfrequenzanalyse und vieles mehr. Diese Funktionen sind oft genauer und spezifischer auf die Bedürfnisse von Radfahrern zugeschnitten als die Funktionen eines Smartphones.
  • GPS-Genauigkeit: Moderne Fahrrad-Navis bieten eine genauere Positionsbestimmung. Vor allem wenn sie Mehrfrequenz-GPS-Technik (Multi-GNSS) und zusätzliche GLONASS-Unterstützung an Bord haben. Je nach Smartphone kann auch ein besonders ungenauer GPS-Chip verbaut sein, was zu Abweichungen auf der Route führen kann.

Kurzum: Auf längeren Strecken und bei häufiger Nutzung haben Fahrrad-Navis deutliche Vorteile gegenüber Smartphones.

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