Fahrrad Navis liegen im Trend. Zahlreiche neue Funktionen, ihr geringes Gewicht und ihre hohe Zuverlässigkeit machen sie inzwischen zu unverzichtbaren Begleitern auf jeder Fahrradtour, ganz egal ob bei der Pendelstrecke im Alltag, der abendlichen Rennradrunde oder auch dem großen Mountainbike-Abenteuer am Wochenende.
Die Stiftung Warentest sagt, welche Radreise zu Ihnen passt.
Doch sieh selbst! In diesem Fahrrad Navi Test erfährst du alles Wissenswerte rund um diese Fragen. Welche technischen Funktionen sind dabei wirklich notwenig und worauf kann ich getrost verzichten? Was muss ich beim Kauf eines neuen Fahrrad-Navis beachten? Und was sind die derzeit besten Modelle auf dem Markt?
Wir stellen dir die Stärken und Schwächen der kleinen Geräte vor und verraten dir, welche Modelle in unserem Test am besten abgeschnitten haben. Du möchtest dir ein neues Fahrrad-Navi zulegen?
Was ist ein Fahrrad-Navi?
Manche erinnern sich vielleicht noch - vor etlichen Jahren waren kleine Fahrrad-Tachos üblich, die mit einem Sensor an den Speichen verbunden waren.
Diese Tachos zeigten die aktuelle Geschwindigkeit an und konnten daraus tagesaktuell die zurückgelegte Wegstrecke, die Fahrtzeit und somit die Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen.
Dank eingebauter GPS-Technologie kannst du auf dem smarten Touch-Display in Echtzeit deine Position auf einer Karte verfolgen, einer vorgeplanten Route folgen und deine Daten per Bluetooth direkt in deine Fitness-App auf dem Handy übertragen. Die Funktionen von Fahrrad-Navis werden immer vielseitiger.
Die hypermodernen Fahrrad Navis können genau das auch - und noch viel mehr.
Empfehlungen der Planet-Outdoor-Redaktion
Immer mehr Hersteller entwickeln Fahrrad Navis. Große Unterschiede, nicht nur beim Preis, sondern insbesondere auch bei der technischen Ausstattung und der Langlebigkeit sind dabei unumgänglich.
Dabei kann es schnell passieren, dass man in diesem Wirrwarr von Angeboten den Überblick verliert. An dieser Stelle präsentieren wir dir die 10 besten Fahrrad Navis, mit allen wichtigen zusätzlichen Infos, die für einen Kauf unverzichtbar sind. Wir von Planet Outdoor können dir hier helfen. Mit diesem Testbericht findest du garantiert das richtige Gerät für deinen ganz persönlichen Zweck!
Folgende Fahrrad Navi Modelle stellen wir dir in diesem Testbericht vor:
- Garmin Edge 840
- Bryton Rider 750 SE
- Garmin Edge Explore 2
- Wahoo Elemnt Bolt V2 GPS
- Sigma Sport ROX 12.1
- TwoNav Cross Plus
- Garmin Edge 1040 Solar
- Wahoo Elemnt Roam V2
- Sigma Sport ROX 11.1
- Garmin Edge 830
Detaillierte Produktvorstellungen
Garmin Edge 840
Für uns ist der Garmin Edge 840 der ultimative Bikecomputer auf dem Markt. Für uns ist der Garmin Edge 840 der ultimative Bikecomputer auf dem Markt. Seine Vielseitigkeit, individuelle Konfigurierbarkeit und breite Hardwarekompatibilität setzen Maßstäbe. Die Kombination aus Touchscreen und Tastenbedienung erleichtert die Nutzung erheblich und kleinere Funktionen wie der Umgebungslichtsensor und Climb-Pro erweisen sich im Alltag als echte Bereicherung. Alles in Allem der perfekte Allround-Fahrradcomputer für dein nächstes Bike-Abendteuer. Der Edge 840 bietet eine Fülle von Funktionen, darunter Training, Tourenplanung, Leistungsmessung und Navigation.
- Besonders interessant: extrem vielseitig, Trainings-Coaching, wasserabweisendes Gehäuse
- Schwachpunkt: Preis
- Speicherplatz: 32 GB
- Akkulaufzeit: 26 h
Bryton Rider 750 SE
Perfekt ausgelegt für den optimierten Trainingsplan ist der Bryton rider 750 SE. Dieser bietet dank Herzfrequenzmessung, Touchscreen, App-Kompatibilität und GPS-Navigation alle Funktionen, die man sich von einem Fahrrad Navi erwarten kann. Besonders angenehm ist dabei die Möglichkeit, verschiedene Fahrradprofile anlegen zu können, um so die eigene Leistung auf Berg oder Sprintetappen isoliert von anderen Faktoren analysieren zu können. Die integrierte Sprachsteuerung ist dabei gewissermaßen das i-Tüpfelchen eines rundum überzeugenden Produkts.
- Besonders interessant: Profilmodus, inkl. Zubehör, Sprachsteuerung, offline EU-Modus
- Schwachpunkt: Kein eingebauter Höhenmesser, Neuberechnung der Route nur mit Internetverbindung
- Speicherplatz: 300 Stunden Aufzeichnungsdauer
- Akkulaufzeit: 40 h
Garmin Edge Explore 2
Dank der Kompatibilität mit Sicherheitsprodukten des Herstellers Varia kann das Garmin Edge Explore 2 Fahrrad Navi etwa vor herannahenden Autos warnen - und so gefährliche Unfallsituationen verhindern.
Auch sonst bietet das Edge Explore 2 alle Funktionen, die man sich von einem Fahrrad Navi erhofft: intuitive Bedienung, gut lesbares Display, und eine voreingestellte Europa-Fahrradkarte, mit der du direkt loslegen und neue Routen erkunden kannst!
- Besonders interessant: sehr übersichtliche Routenführung, zuverlässig und langlebig, E-Bike Routing,
- Schwachpunkt: vergleichsweise kurze Akkulaufzeit, kein Fitness-Tracking, wofür teures zusätzliches Zubehör gekauft werden muss
- Speicherplatz: 200 Stunden Aufzeichnungsdauer
- Akkulaufzeit: 16 h
Wahoo Elemnt Bolt V2 GPS
Wahoo beweist mit dem Elemnt Bolt, dass auch spezialisierte Geräte im Fahrrad-Navi-Markt eine Daseinsberechtigung haben.
Der Elemnt Bolt, ein schlanker, durchdacht konzipierter GPS-Radcomputer, fokussiert sich auf das Wesentliche und brilliert dabei.
Er ermöglicht es, GPX-Tracks spielend leicht via App zu importieren und so vorgegebene Routen präzise abzufahren. Seine Kompatibilität mit verschiedenen Sensoren macht ihn zum idealen Begleiter für die datenbewusste Rennradfahrerin und den ambitionierten Alltagsradler, die Wert auf Effizienz und Aerodynamik legen.
- Besonders interessant: Display bei Sonne gut ablesbar, farbenfrohes Display, App-gesteuert
- Schwachpunkt: Fokus auf dem Nötigsten
- Speicherplatz: 32 GB
- Akkulaufzeit: 17 h
Sigma Sport ROX 12.1
Das Sigma Sport ROX 12.0 Fahrrad-Navi vereint Bedienkomfort mit intelligenter Technologie in einem robusten Design.
Sein 3-Zoll-Farbdisplay ist nicht nur wasserdicht, sondern passt auch die Helligkeit automatisch an die Umgebungslichtverhältnisse an, was die Lesbarkeit unterwegs verbessert. Die Navigation durch das Menü erfolgt intuitiv per Touchscreen, der auch bei der Benutzung mit Handschuhen reagiert. Das Gerät unterstützt diverse Sportprofile, die eine zielgerichtete Leistungserfassung für verschiedene Fahrradtypen und Trainingsziele ermöglichen.
- Besonders interessant: diverse Sportprofile, automatische Helligkeitsanpassung, E-Bike kompatibel
- Schwachpunkt: relativ geringe Akkulaufzeit und kleiner Speicher
- Speicherplatz: 8 GB
- Akkulaufzeit: 14 h
TwoNav Cross Plus
Das TwoNav Cross Plus ist eine leichtere, kompaktere Alternative zum TwoNav Terra, optimiert für Mountainbiker und Rennradfahrer mit einem langlebigeren Akku. Die Qualität ist hochwertig, die Montage einfach. Die Einrichtung erweist sich als etwas umständlich, mit der Notwendigkeit einer WLAN-Verbindung und Registrierung im TwoNav Cloud-Portal. Die Bedienung über Touchdisplay und Tasten ist gut.
- Besonders interessant: hohe Qualität, langlebiger Akku, klein und robust
- Schwachpunkt: einige Software-Probleme und Navigationseinschränkungen
- Speicherplatz: Speicherplatz in TwoNav Cloud
- Akkulaufzeit: 20 h
Garmin Edge 1040 Solar
Das Garmin Edge 1040 Solar beeindruckt mit umfangreichen Funktionen und hochwertigem Zubehör.
Die robuste Verarbeitung und die verbesserte Metallhalterung stechen positiv hervor.
Die Einrichtung ist unkompliziert, doch die Bedienung erfordert etwas Eingewöhnung. Die schnelle Routenberechnung und die beeindruckende Solarladung für längere Akkulaufzeit machen es ideal für Biker und Bikepacker. Allerdings spiegelt das Display bei Sonneneinstrahlung.
Der hohe Preis macht es besonders für Technik-Enthusiasten und anspruchsvolle Nutzer interessant.
- Besonders interessant: Solarstrom, Trainings-Coaching, wasserabweisendes Gehäuse
- Schwachpunkt: Stolzer Preis für ein Fahrrad Navi, Display spiegelt leicht
- Speicherplatz: 64 GB
- Akkulaufzeit: 45 h (Solarladung)
Wahoo Elemnt Roam V2
Das Wahoo Elemnt Roam V2 setzt als Top-Modell mit ausgezeichneter Verarbeitung und praktischer Aero-Halterung neue Standards.
Die einfache Einrichtung über die Wahoo App ermöglicht eine schnelle Nutzung. Es bietet präzise Navigation mit oder ohne Smartphone, wobei GPX-Tracks direkt auf das Gerät geladen werden können.
Externe Sensoren für eine umfassende Leistungsanalyse können problemlos gekoppelt werden.
Ideal ist das Wahoo Elemnt Roam es für ambitionierte Rennradfahrer und Mountainbiker.
- Besonders interessant: Live-Tracker Funktion, Gorilla-Glas-Technologie
- Schwachpunkt: -
- Speicherplatz: 32 GB
- Akkulaufzeit: 17 h
Sigma Sport ROX 11.1
Der Sigma Rox 12.1 Evo ist ein wahrer Konkurrent für Garmin und Wahoo.
Die Touch-Bedienung ist effizient, erfordert jedoch das Erlernen der Tastenbelegung. Das Gerät bietet umfassende Funktionen, einschließlich Sturzerkennung, E-Bike-Integration und Sportprofile.
Routen können präzise von der Sigma-App oder anderen Plattformen importiert werden.
Die Straßennavigation in der Stadt ist effektiv, die Akkulaufzeit von 14 Stunden akzeptabel. Das beeindruckende, große Display und die direkt am Gerät bedienbaren Navigationsfunktionen machen den Rox 12.1 Evo besonders.
- Besonders interessant: Preis-Leistungs-Sieger, Sportprofile, E-Bike-Funktionen
- Schwachpunkt: Navigation vermeidet Höhen, Tastenbelegung muss erlernt werden
- Speicherplatz: 100 h Fahrzeit
- Akkulaufzeit: 15 h
Garmin Edge 830
Garmin setzt mit dem Edge 830 Maßstäbe im Bereich der Fahrrad-Navigation. Dieses Gerät geht weit über die reine Wegweisung hinaus und wird zum unverzichtbaren Begleiter für ambitionierte Radfahrer und Abenteurer. Vorinstallierte Karten und die Möglichkeit, zusätzliche Kartenmaterialien hinzuzufügen, sorgen dafür, dass Sie auf jeder Fahrt die optimale Route vor Augen haben.
- Besonders interessant: wasserdicht, perfekte Navigation
- Schwachpunkt: schwere Bedienung mit Handschuhe
- Speicherplatz: 16 GB
- Akkulaufzeit: 20 h
Funktionen eines Fahrrad-Navis
Moderne Fahrrad Navis stehen anderen technischen Geräten in nichts nach und so vereinen sie in ihrem kompakten Format zahllose Funktionen, von denen manche mehr, andere jedoch weniger nützlich sein können.
Wie kann man bei dieser Vielzahl an technischen Möglichkeiten noch den Überblick behalten? Wir helfen dir dabei.
Zunächst einmal sollte dein Fahrrad Navi über eine lange Akkulaufzeit verfügen, um dich auch bei langen und kräftezehrenden Ganztagestouren nicht im Stich zu lassen. Zudem solltest du gut mit der karthografischen Darstellungsform deines Navis zurechtkommen, da hier meist innerhalb weniger Sekunden die richtige Entscheidung getroffen sein muss. Zusätzliche Funktionen bieten kostspieligere Geräte an - hier musst du selbst entscheiden, ob du die Erweiterungen wirklich benötigst. Hilfreich sind diese Funktionen allemal: durch die Verknüpfung über Bluetooth mit deinem Smartphone kannst du deine Fitnessdaten Speichern, unterwegs neue Routen hinzufügen und dir sogar eingehende Nachrichten und Anrufe anzeigen lassen.
Warum kann man dann nicht einfach sein Handy als Navigationsgerät nutzen? Natürlich kann man das. Dabei wird dir auf längeren Trainingsfahrten allerdings nicht nur die kurze Akkulaufzeit deines Smartphones einen Strich durch die Rechnung machen. Dieses ist auch weder Spritzwassergeschützt, noch vereint es die vielen spezialisierten Zusatzfunktionen in einem praktischen, kompakten Gerät, das dich nicht vom essenziellen ablenkt: Fahrrad fahren.
Einsatzbereiche für Fahrrad-Navis
Dank der Vielzahl an Funktionen lassen sich Fahrrad Navis in fast jedem Kontext einsetzen - viele Geräte kannst du sogar auf anderen Sportarten, wie etwa dem Wandern oder Langlaufen im Winter einsetzen.
Doch auch passionierten Fahrradfahrern sind mit den neuen Fahrrad Navis keine Grenzen mehr gesetzt. Je nach bevorzugtem Einsatzbereich kann es sich aber lohnen, auf bestimmte Dinge besonders Acht zu geben.
Wer seine alltäglich beim Pendeln zurückgelegten Kilometer in der Fitness-App nachverfolgen möchte, der greift am besten zu einem Modell, das sich schnell an- und wieder abmontieren lässt.
Mountainbike- und Trailfans sollten insbesondere auf die Wasserfestigkeit ihres Geräts achten. Rennradfahrer hingegen, die stark auf lange Touren abfahren, sollten sich beim Kauf eines Fahrradcomputers besonders nach der Akkulaufzeit richten.
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Fahrradnavigation: Besser als Google?
Standard ist heute das Smartphone mit Google Maps als Navi-App. Neben der klassischen Karte und dem Aufschrieb wie beim Knotensystem gibt es drei elektronische Möglichkeiten, sich leiten zu lassen. Vor allem, wenn man bereit ist, ein paar Euro auszugeben, bieten spezialisierte Apps gerade für den Radtouristen und Nutzer von weniger zivilisierten Straßen aber deutlich mehr Sicherheit und Nutzerkomfort als Google. Ganz besonders die Investition in die komoot-App mit ihren Hunderttausenden von Routenvorschlägen anderer User ist die 30 Euro für alle Karten der Welt absolut wert. Weiter haben wir schon sehr schöne Trips mit Bikemap, Outdooractive, Niviki, der Locus Map oder Maps.me gemacht.
Handys, Smartwatches und Fahrradnavis sind eine viel sicherere Bank sind die Spezialisten: Navigeräte, speziell zur Montage an einem Fahrradlenker entwickelt. Sie sind deutlich robuster, das Display für Outdoor-Aktivitäten ist optimiert und radoptimiertes Kartenmaterial meist schon vorinstalliert, und die Bedienung ist auch mit Handschuhen oder schwitzigen Händen leicht möglich.
Das Triumvirat der Navigation
Sie bieten vom Einsteigergerät bis zum Hightechnavi mit über 1000 Features etliche Modelle an. Interessanterweise unterscheiden sie sich weniger in der Genauigkeit, sondern hauptsächlich im Funktionsumfang und in der Hardware, sodass am Ende ziemlich klare Kaufempfehlungen herauskommen. Das Angebot an Spezialgeräten ist gar nicht mal so groß - das liegt nicht zuletzt an der Konkurrenz durch das Smartphone. Sieben ernstzunehmende Hersteller zählen wir auf dem mitteleuropäischen Markt, davon beißen Garmin, Sigma und Wahoo aktuell die größten Stücke vom Kuchen ab.
Zwischen 150 und 600 Euro muss man übrigens für ein Neugerät ansetzen; das ist eine recht weite Spanne.
Die Bedeutung der Fahrradnavigation
Die Vielfalt an Fahrradnavigationsgeräten wächst stetig, sodass für unterschiedliche Bedürfnisse passende Geräte zur Verfügung stehen. Mit einer modernen Fahrradnavigation lassen sich kurze und lange Strecken in unbekannten Regionen problemlos erkunden. Fahrradnavigation spielt eine zentrale Rolle für sichere und entspannte Radtouren. Sie hilft nicht nur dabei, den richtigen Weg zu finden, sondern bietet je nach Modell auch Zusatzfunktionen wie Höhenprofile, POIs (Points of Interest) oder die Möglichkeit, Routen nach bestimmten Kriterien zu planen. Es gibt nicht das eine perfekte Fahrradnavigationsgerät.
Auswahl des passenden Navigationsgeräts
Online- vs. Offline-Navigation
Jeder Radreisende sollte sein Kartenmaterial auf der Speicherkarte des Navigationsgerätes speichern. Jeder verfährt sich mal. Manchmal verlässt man die gewählte Route auch absichtlich. Etwa wenn es spontan zu einem Café gehen soll. Egal aus welchem Grund die Route verlassen wird, die Fahrradnavigation kann mit der Trackback-Funktion den Radler wieder auf seine gewünschte Strecke bringen. Wenn unterwegs das Internet bzw. der GPS-Empfang ausfällt, ist gewährleistet dass man immer noch nach Karte fahren kann. Ohne GPS-Signal findet zwar keine Echtzeit-Navigation mehr statt, aber die Orientierung auf der Karte ist weiterhin möglich. Auch fürs Smartphone gibt es Apps die Kartenmaterial direkt auf dem Handy speichern und es lokal bereitstellen.
Im Vergleich zum Smartphone sind die meisten richtigen Navigationsgeräte jedoch deutlich im Vorteil. Die Geräte können viel mehr Stunden ohne Aufladen navigieren und die Displays sind oft auch bei direkter Sonneneinstrahlung sehr gut lesbar. Die Fahrradnavigation auf einem klassischen Navigationsgerät erfolgt bei wesentlich weniger Akku-Verbrauch. Probiert das mal bei einem Smartphone. Viele Radfahrer denken bei der Fahrradnavigation noch immer an das teure Kartenmaterial von namhaften Herstellern. Dies ist gar nicht mehr notwendig.
Kartenmaterial und Updates
Für die Navigation sind aktuelle Karten essenziell. Hochwertige Geräte bieten regelmäßige Updates und die Möglichkeit, OpenStreetMap-Daten (OSM) zu nutzen.
Wetterfestigkeit
Die meisten Fahrradnavis sind spritzwassergeschützt (IPX5 oder IPX7). Trotzdem empfiehlt sich ein zusätzlicher Regenschutz, um die Lebensdauer des Geräts zu verlängern.
Akkulaufzeit
Ein leistungsfähiger Akku ist auf langen Touren unerlässlich. Gute Modelle bieten 8 bis 12 Stunden Laufzeit.
Display und Bedienung
Fahrradnavigationsgeräte sind meist mit Touchscreens ausgestattet. Diese sind in der Regel für den Außeneinsatz optimiert und bleiben auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar.
Zusatzfunktionen
Neben der Navigation erfassen viele Geräte Daten wie Geschwindigkeit, Höhenmeter oder Kalorienverbrauch.
Testergebnisse und Empfehlungen
Die Redaktion von imtest.de hat unseren Testsieger ebenfalls getestet und vergibt die Note 1,9. Die meisten Fahrradfahrer dürften mit dem Edge Explore 2 glücklich werden: Die Navigation ist einwandfrei, die Hardware gut und die Bedienung einfach. Mehr Fahrradcomputerfunktionen brauchen nur absolute Profis.
Die Qual der Wahl
Auch unter den Navigationsgeräten gibt es nicht die eierlegende Wollmilchsau. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile. Wird ein leicht zu bedienendes, vollwertiges Navi gesucht mit umfassendem Funktionsumfang und guter Kartendarstellung? Ein einfacher Fahrradcomputer mit GPS und geringem Gewicht? Oder ein Gerät, mit dem man auch seine Sensoren am Fahrrad und Körper koppeln kann und bei dem der Preis keine Rolle spielt?
Ein echtes Navigationsgerät ist ein Gerät, mit dem Touren direkt auf dem Gerät selbst, aber auch am PC erstellt werden können und auch offline funktionieren. Durch die Zieleingabe/Adresse berechnen Fahrrad-Navis die Route und speichern die gefahrene Strecke mit allen Details, sodass der Fahrer im Nachhinein alles auswerten kann. Das ist besonders für Radreisende, Bikepacker oder all jene von Interesse, die viel unterwegs sind und ihre Route selber planen möchten.
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