Gilt es, die Wörter Funbike und Ducati miteinander zu verbinden, führt kein Weg an der Hypermotard 950 vorbei. Seit dem Modelljahr 2020 können sich Ducati-Fans und alle, die auf Funbikes stehen, auch für die Hypermotard 950 RVE entscheiden.
Ducati Hypermotard 950 RVE
Platziert zwischen dem Einstiegsmodell und dem Hypermotard 950 Spitzenmodell Hypermotard 950 SP ergänzt die neue Hypermotard 950 RVE die Funbike-Familie von Ducati. Für das Modelljahr 2024 präsentiert Ducati die Hyper RVE im neuen Graffiti Livery Evo Design. Die Aufmachung setzt auf eine neue Folierung mit dem Ziel, ein raffiniertes und komplexes grafisches Design zu erhalten, das, wie bei der Vorgängerin, von Werken der Straßenkunst inspiriert ist.
Auffälligstes Merkmal der Hypermotard 950 RVE ist die aufwendige Lackierung, die von Graffiti inspiriert ist. Um den anspruchsvollen Look und eine alltagstaugliche Haltbarkeit zu erzielen, ist ein aufwendiges Verfahren notwendig, für das Ducati extra qualifizierte Arbeitskräfte einsetzt. Die Grafik streckt sich über das gesamte Motorrad und endet in neuen RVE-Logos am Heck, die eine Airbrush-Malerei imitieren soll.
Die technische Basis entspricht der der beiden Schwestermodelle. Der Testastretta 11°-Motor mit 937 Kubikzentimetern Hubraum leistet 114 PS bei 9000 Umdrehungen pro Minute und hat ein Drehmoment von 98 Newtonmetern.
Die Elektronik der Hypermotard 950 RVE ist wie man es von Ducati kennt, sehr umfangreich. Sie besteht aus dem ABS Cornering Bosch EVO, das mit der Funktion Slide by Brake integriert ist, die ein kontrolliertes Powersliding bei der Einfahrt in die Kurve ermöglicht, der Ducati Wheelie Control (DWC) EVO, die jederzeit über das 4,3" TFT-Display überwacht werden kann. Der Fahrer kann außerdem seinen Fahrstil individuell anpassen und die von Ducati festgelegten Betriebsparameter in den drei Riding Modes Sport, Touring und Urban wiederherstellen.
In Deutschland beginnt der Preis für die neue Ducati Hypermotard 950 RVE bei 15.490 Euro (900 Euro mehr als das Standard-Modell) und in der Schweiz bei 16'490 CHF (1'000 CHF mehr als das Standard-Modell).
Ducati Hypermotard 698 Mono
Ducati baut wieder Einzylinder. Die neue Supermoto Hypermotard tritt mit 659 Kubik und 77,5 PS gegen die 690er-Modelle von KTM, Husqvarna und GasGas an. Die neue Ducati Hypermotard 698 Mono ist eine Sensation: Der Motor ist ein neuer, hochmoderner Einzylinder.
Er basiert auf dem V2 der Panigale 1299 und kommt mit 659 Kubik Hubraum sowie mit Ducati-typischer, desmodromischer Ventilsteuerung auf 77,5 PS (57 kW) bei 9.750/min. Mit dem Racing-Auspuff von Termignoni steigt die Leistung auf (nicht straßenzugelassene) 84,5 PS bei 9.500/min.
Technische Details des Superquadro Mono Motors
Doch schon mit 77,5 PS ist der Motor der Hypermotard 698 der stärkste straßenzugelassene Einzylinder auf dem Markt. So gerüstet tritt die neue Supermoto von Ducati selbstbewusst gegen die Modelle von KTM, Husqvarna und GasGas mit ihrem 75 PS starken 690er-Single an. Dabei lässt Ducati sogar noch weitere Reserven für Tuning und Rennsport: Die Maximal-Drehzahl dieses großen Einzylinders ist fünfstellig.
- Hubraum: 659 Kubik
- Leistung: 77,5 PS (57 kW) bei 9.750/min (84,5 PS mit Racing-Auspuff)
- Drehmoment: 63 Nm bei 8.000 Touren
- Bohrung: 116 Millimeter
- Hub: 62,4 Millimeter
- Verdichtung: 13,1:1
Weitere Eckdaten: sehr große 116 Millimeter Bohrung, sehr kurze 62,4 Millimeter Hub, sehr hohe 13,1:1 Verdichtung sowie große und leichte Einlassventile aus Titan. So kann der Single bis 10.250/min drehen und damit gut 1.300 Umdrehungen höher als der KTM-Single.
Die Verwandtschaft zum alten Superquadro-V2 der Panigale 1299 stellt Ducati mit dem Einsatz des gleichen Kolbens und großen Teilen des Zylinderkopfs her - inklusive Desmodromik. Zylinder und Gehäuse sind hingegen komplett neu entwickelt und aus Alu gegossen. Interessant gestaltet Ducati die Kurbelwelle des neuen Superquadro Mono. Sie sei asymmetrisch entworfen und in 2 unterschiedliche große Hauptlager montiert, um Gewicht zu sparen, so Ducati. Die Vibrationen des Superquadro Mono halten 2 Ausgleichswellen im Zaum. Je eine vor und hinter der Kurbelwelle platziert, sollen sie die Massenkräfte der Kurbelwelle komplett ausgleichen. Sprich: für einen Einzylinder die optimale Konfiguration aus Kurbelwelle und Massenausgleich.
Fahrwerk und Bremsen der Hypermotard 698
Der neue Motor der neuen Hypermotard hängt in einem neuen Rahmen. Ein kurzer Stahlrohrrahmen nach dem Trellis-Prinzip verbindet Lenkkopf, Motor, Federbein und Stahl-Heck. Die Alu-Schwinge lagert im Motor. Optisch schwebt der Motor im Rahmen. So hält Ducati das Gewicht niedrig und verkündet 151 Kilogramm ohne Benzin. Mit den zur Homologation geforderten 10,8 von den maximalen 12 Liter im Tank unterbietet sie mit rechnerischen 159 Kilo die KTM 690 SMC um 3 Kilo.
Im Lenkkopf lenkt eine USD-Gabel mit einem Standrohrdurchmesser von 45 Millimeter und mit 215 Millimeter Federweg das Rad in 17 Zoll (43,18 cm). Zwischen Schwinge und Rahmen dämpft und federt ein umgelenktes, voll einstellbares Federbein mit 240 Millimeter Federweg. Die Gabel stammt von Marzocchi, das Federbein von Sachs.
Wie bei Ducati üblich, liefert Brembo die Bremsanlage in Form eines M4.32-Sattels vorn, kombiniert mit einer 330-Millimeter-Scheibe. Auf den Alufelgen der Hypermotard 698 montiert Ducati Reifen von Pirelli, Typ Diablo Rosso IV, in den Dimensionen 120/70ZR17 vorn und 160/60ZR17 hinten.
Elektronik und Assistenzsysteme
Das bekannte Safety Pack von Ducati, basierend auf dem MSC von Bosch, regelt schräglagensensibel allzu harsche Eingriffe am Bremshebel oder Gasgriff, natürlich abstufbar in der Wirkung. Optional bietet Ducati noch einen Race-Modus und einen Wheelie-Assistent an, der das Fahren auf dem Hinterrad steuern kann. Das Vorderrad muss allerdings vom Fahrer per Gas und Kupplung vom Boden gehoben werden. Gesteuert und angezeigt werden diese sowie weitere Informationen per LC-Display und Mäusekino mit 3,8 Zoll (9,65 cm) Diagonale.
Preis und Verfügbarkeit
Die neue Ducati Hypermotard 698 Mono kostet in der roten Basis-Version ab 12.390 Euro. Die Variante RVE mit Dekor und Quickshifter ab Werk kostet 13.390 Euro. Ducati gibt 2 Jahre Garantie und schreibt nur alle 15.000 Kilometer oder jährlich Werkstatt-Inspektionen vor.
Weitere Hypermotard Modelle
Aggressiver Look, sportlicher und furchtloser Charakter: Die neue Hypermotard 950 geht zurück zu den Wurzeln der Supermoto-Wettkämpfe, ohne ihre sportliche Essenz zu verlieren. Breiter Lenker, schmale Seiten, geringes Gewicht für mehr Agilität bei Richtungsänderungen. Mit dem 114 PS starken Testastretta 11° Motor bietet die neue Hypermotard 950 grenzenloses Adrenalin und Fahrspaß. Das Modell Hypermotard / SP ist in einer Ausführung mit 35 kW erhältlich, die den Vorgaben der Führerscheinklasse A2 entspricht.
Die neue Hypermotard kombiniert die unverwechselbaren Merkmale der Hypermotard 1100 wie Minimalismus, Aggressivität, Leichtigkeit und "Fun-Bike"-Image mit der Innovation und Technologie der neuesten Ducati Modelle perfekt miteinander.
Eine veränderte Sitzposition maximiert Fahrspaß und Fahrzeugkontrolle. Tatsächlich verfügt die neue Hypermotard 950 über einen breiteren Lenker, eine schlankere Taille und eine neue Sitzbank. Letztere offeriert dem Fahrer mehr Bewegungsfreiheit und ihr um 53 mm geringeres Schrittbogenmaß (jetzt 1.940 mm) sorgt im Stand für eine bessere Erreichbarkeit des Bodens.
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