Die Orbea Gain Modelle punkten, neben ihren hochwertigen Komponenten, auch mit dem Design. Das Herzstück dieses Bikes ist das MAHLE Ebikemotion X35+ System, dessen Bestandteile so unauffällig in den Rahmen integriert sind, dass sich das Orbea aus der Seitenansicht nicht als E-Bike zu erkennen gibt. Das bereits erwähnte "Enough Power" Konzept tut genau das, was der Name bereits sagt: Es bietet Ihnen exakt "genug Power".
Was genau bedeutet? Das MAHLE System bietet Ihnen genau die Power, die Sie benötigen, frei nach dem Motto "weniger ist mehr". Vorteil, dass das Orbea Gain Gewicht auch niedrig bleibt und Sie durch das eingesparte Gewicht wiederum gar nicht so viel Power benötigen. Sie sehen also, ein perfekter Kreislauf.
Design und Integration
Das Orbea Gain bietet ICR - Internal Cable Routing - mit dem die Kabelführung im Rahmen verschwindet. Design ohne Kabelsalat. Die Kabel verschwinden unterhalb des Lenkers im Vorbau und laufen durch das Steuerrohr. Da der Akku im inneren Verbaut ist, besteht visuell kaum ein Unterschied zu einem unmotorisierten Fahrrad. Das einzige Kabel, das außerhalb des Rahmens lang läuft, ist das zum Hinterrad. Dennoch schafft Orbea es, das außen liegende Kabel so geschickt am Rahmen zu verstecken, dass es kaum auffällt. Gut gelöst und gut zu lösen: Die Stromversorgung des Motors ist extern unter der linken Kettenstrebe verlegt, wodurch die Steckverbindung leicht zugänglich ist und man einfachen Zugriff auf das Hinterrad hat, falls dieses mal entnommen werden muss.
Modellvarianten des Orbea Gain
Orbea bietet Ihre Rennräder in unterschiedlichen Ausführungen, die Sie anhand des Namens unterscheiden können. Im Folgenden werden einige Modelle genauer betrachtet:
- Orbea Gain D20: Die D-Modelle sind auch eine etwas günstigere Alternative. Sie haben die gleiche Rahmengeometrie wie ihre Geschwister aus Carbon. Zudem bietet das Orbea Gain D20 neben einem Shimano Ultegra Schaltwerk auch einen OC RP 20 Road Performance SL Lenker. Hebel ist ein hochwertiger Shimano ST-820.
- Orbea Gain D50: Selbst für den kleineren Geldbeutel erhalten Sie im Orbea Gain D50 noch eine hochwertige Ausstattung. Statt den beiden vorangegangen Rädern erhalten Sie hier ein Shimano Tiagra 4700 GS Schaltwerk sowie eine KMC X10 Kette. 150 R7000GS Schaltwerk hat.
- Orbea Gain M20: Das M im Namen des Orbea Gain M20 steht für Carbon. Stabilität bei optimalem Gewicht und Handling. Schaltwerk. Bei dem M30 Modell haben Sie ein etwas günstigeres Schaltwerk mit dem Shimano 105 R7000 GS. Rennradlenker.
Es gibt auch das Orbea Terra, mit dem Unterschied, dass das 1X ein Gravelbike ist und entsprechend eine geänderte Ausstattung hat.
Individuelle Gestaltung mit MyO
Orbea bietet die Möglichkeit an, Ihr Orbea Gain nach eigenen Wünschen zu gestalten. Einige der Komponente können Sie frei wählen. Auch Ihr Name oder ein kurzer Text kann auf dem Rahmen erscheinen. So haben Sie ein individuelles Bike, dass Sie garantiert kein zweites Mal auf den Straßen sehen werden. Klingt dies nach etwas, dass Ihnen gefallen könnte? Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Orbea Gain persönlich zu gestalten.
Testbericht: Orbea Gain M20i
Orbea schickt das Gain M20i ins Rennen und will mit Zusatzpower von Ebikemotion den Testsieg holen. Kann ein E-Rennrad das beste Rennrad der Saison 2021 sein? Und wie schlägt es sich im Vergleich mit den beiden anderen E-Bikes und den 12 rein muskelbetriebenen Aspiranten? Muss es beim Rennradfahren immer um die reine Muskelkraft gehen oder sollte das Erlebnis im Vordergrund stehen? Für Orbea zählt Zweiteres mehr - und die Spanier sind der Meinung, dass unsere Sinne dieses Erlebnis besser aufnehmen können, je entspannter wir sind. Deshalb setzen sie in unserem Vergleichstest mit dem Gain M20i auf ein E-Rennrad.
Komponenten und Ausstattung
Lediglich der 250 W und 40 Nm starke Nabenmotor an der Hinterachse verrät die Extra-Power. Dazu kommen der im Unterrohr versteckte Akku mit 252 Wh, die Ladebuchse auf dem Tretlager und der im Freilauf integrierte PAS-Sensor, der die Umdrehungen des Motors mit denen der Kassette abgleicht. Dieser Sensor ist notwendig, da das Ebikemotion X35+ System die Leistung vom Fahrer nicht direkt messen und die bereitgestellte Motorunterstützung darauf abstimmen kann.
Spannend ist hingegen die Ebikemotion-App, über die man die gewünschte Motorunterstützung der drei Fahrstufen programmieren kann. Außerdem lassen sich mit ihr Touren navigieren, Fahrdaten auslesen und - bei Verwendung eines Brustgurts - Herzfrequenzzonen definieren, in denen der Motor dann eine bestimmte Unterstützung liefern soll. Bei Schaltung und Bremsen spielt das Gain M20i mit der Shimano ULTEGRA Di2-Ausstattung eine Klasse unter der E-Bike-Konkurrenz von SCOTT und Trek - wer hier auf gleichem Niveau sein will, muss zum Topmodell Gain M10i greifen. Die Übersetzung ist mit 50/34 T-Kettenblättern und 11-32 T-Kassette zusammen mit der Motorpower auch für steile Anstiege ausreichend. Für lange hügelige Touren oder hochalpine Anstiege sollte dann aber der 208-Wh-Range Extender mit an Bord sein. Abgerundet wird die Ausstattung von OC2 Carbon 42-Laufrädern, auf denen 31 mm breit bauende Schwalbe ONE TLE-Reifen mit Schlauch montiert sind - eines von nur zwei Setups im Test, das auf einen Schlauch setzt. Die Reifen lassen außerdem reichlich Platz zur maximalen Reifenfreiheit des Gain von 40 mm. Am Cockpit kommen Lenker und Vorbau der OC2 Road-Serie zum Einsatz.
Fahrverhalten und Komfort
Trotz der ungleichen Verteilung des Komforts zwischen der strafferen Front und dem komfortableren Heck ist das Orbea Gain M20i insgesamt komfortabler als das SCOTT Addict eRIDE Premium und lädt mit seiner etwas kompakteren Sitzposition zu längeren Touren ein als der Konkurrent aus der Schweiz. An den Komfort des Trek Domane+ kommt es jedoch nicht heran. Dazu werden große Schläge zu ungefiltert an den Fahrer weitergereicht. Breitere Reifen können hier Abhilfe schaffen. Das Handling passt ebenfalls ins Bild des entspannten Langstreckenläufers, ist es doch weniger aggressiv und präzise als das des SCOTT. Vor allem das durch den schweren Nabenmotor etwas nachlaufende Heck sorgt für ein eher träges Handling, das aber immer berechenbar und niemals tückisch ist. Zusammen mit der sehr hohen Laufruhe entsteht so ein ausgesprochen sicheres Fahrverhalten, mit dem auch Einsteiger gut zurechtkommen. Lediglich der unerwartete Krafteinsatz des E-Motors beim Wenden sorgt mitunter für brenzlige Momente.
Leistung und Antrieb
In Sachen Speed lädt das Gain M20i hauptsächlich zum Cruisen ein und nimmt das Tempo in der Ebene auch über 25 km/h gut mit - ohne dabei jedoch den sportlichen Antritt und die Pace des SCOTT zu erreichen. Denn das SCOTT hat vor allem jenseits des Motor-Support-Bereichs deutlich die Nase vorn, weil es aerodynamischer ist. Am Berg fühlt sich das Orbea wie das SCOTT zwischen 5 und 9 % Steigung am wohlsten, da man darunter meist ohne Motor schneller ist und darüber die Durchzugsstärke des Nabenmotors ausgeht. Die Zu- und Abschaltung des E-Motors um die 25-km/h-Schwelle fühlt sich hierbei unauffällig und natürlich an.
Technische Daten und Preis
Das Orbea Gain M20i kostet 6.299 €, kann mit dem MyO-Programm ohne Aufpreis farblich individuell gestaltet werden und wiegt in Größe M mittelmäßige 12,22 kg.
Fazit
Das Orbea Gain M20i ist ein gelungenes E-Rennrad für Genießer und Cruiser aller Könnerstufen, die auch mal auf Schotter/Hardpack unterwegs sein wollen und dabei auf absolute Präzision verzichten können. Damit positioniert es sich zwischen dem SCOTT Addict eRIDE Premium, das seinen Fokus auf Asphalt hat, und dem Trek Domane+ LT 9, das sich auch auf längeren Hardpack-Passagen wohlfühlt.
Weitere getestete Bikes
- BMC Roadmachine 01 ONE
- Cannondale SuperSix EVO Hi-MOD Disc Ultegra
- Canyon Grail CF SLX 8 eTap
- Cervélo Caledonia-5 Dura Ace Di2 Disc
- Mason Resolution Ekar
- MERIDA REACTO TEAM-E CUSTOM
- MERIDA SCULTURA ENDURANCE CUSTOM
- OPEN MIN.D.
Das Orbea Denna: Ein E-Gravelbike für neue Horizonte
Seit 2017 gehört mit dem Terra ein waschechtes Gravelbike zum Programm von Orbea. Acht Jahre nach dessen Einführung präsentiert der spanische Hersteller nun sein allererstes E-Gravelbike, das Orbea Denna.
Konzept und Zielgruppe
Orbea stellt heraus, dass das neue Orbea Denna Grenzen aufheben würde. Dies richtet sich an alle, die eher vom Rennrad kommen, aber lieber abseits des Asphalts Fahrspaß suchen, oder für diejenigen, die mit ihrem Mountainbike oftmals auf technisch eher einfacherem Terrain unterwegs sind und dort gern schneller oder längere Strecken fahren möchten. Nun also startet der Hersteller mit dem Denna sozusagen eine Charmeoffensive für alle Gravel-Fans.
Antrieb und Motor
Das bedeutet zum Beispiel den Abschied vom Hinterradnabenmotor, den ihr vom Orbea Gain kennt. Stattdessen fiel die Wahl auf den aktuell leistungsstärksten Mittelmotor von Shimano, den EP801. Mit dem arbeitet Orbea seit längerem bei seinen E-Mountainbikes Rise und Urrun. Somit sind jede Menge Erfahrungen mit dem Aggregat vorhanden. Und anscheinend waren diese so überzeugend, dass die Entscheidung zugunsten dieses Antriebs ausfiel.
Motor-Profile und Individualisierung
Laut Orbea soll das Denna ein Gravel-orientiertes E-Rennrad sein. Diese Spezif setzt der Hersteller vor allem elektronisch um. Basierend auf der Hardware von Shimano verleihen die selbst entwickelte Motor-Firmware und ein passendes Motortuning dem Antrieb seine ganz eigene Charakteristik. Ziel war es, die Reichweite zu erhöhen und auch auf losem Untergrund möglichst viel Traktion zu bieten. Das Resultat nennt sich „Gravel“ und „Gravel Plus“. Bei beiden handelt es sich um vorkonfigurierte Motor-Profile, die sich in der App auswählen lassen.
In den jeweiligen Fahrmodi Eco, Trail und Boost geben die vorangelegten Motorprofile Gravel und Gravel Plus bestimmte Werte vor. Sollte euch das Setting nicht gefallen, könnt ihr es in der App individualisieren. Schließlich sind 85 Newtonmeter beim Drehmoment und 350 Watt bei der Spitzenleistung grundsätzlich möglich.
Akku und Reichweite
Serienmäßig verfügt der fest im Unterrohr verbaute Akku über eine Kapazität von 420 Wattstunden. Laut Orbea lassen sich daraus maximal 3.500 Höhenmeter generieren. Vorsichtshalber könntet ihr euch einen Range Extender für das System zulegen. Der wiegt nur rund ein Kilogramm und bringt zusätzliche 210 Wattstunden mit. Als Schnittstelle für den Zugriff auf den E-Antrieb dient die bekannte Bedieneinheit EN600-L von Shimano.
Reifenfreiheit und Geometrie
Absolut Gravel-tauglich ist das, was das Denna an Reifenfreiheit anbietet. Die Bereifung der Serienmodelle misst 45 Millimeter in der Breite. Bei dem Maß passen sogar noch Schutzbleche problemlos an das E-Bike. Der Rahmen verfügt über die dafür nötigen Aufnahmen.
Bei der Geometrie hat Orbea beim Denna bei null begonnen. Sowohl zum Gain als auch zum Terra zeigen sich diverse Unterschiede. Gemeinsam ist allen dreien jedoch Carbon als Rahmenmaterial. Gewicht und Steifigkeit sind einfach zwei der Aspekte, in denen Carbon die meisten anderen Alternativen immer noch übertrifft. Ansonsten setzt das Denna im Vergleich zum deutlich stärker auf die Straße ausgerichteten Gain auf die Kombination aus einem längeren Oberrohr und einem relativ kurzen Vorbau. In der Regel ermöglicht das präzisere Lenkmanöver und vermittelt mehr Kontrolle in etwas anspruchsvollerem Gelände. Der größere Tretlagerabstand und größere Radstand zielen in eine ähnliche Richtung. Selbst die Gestaltung der Rohre folgt besonderen Anforderungen.
Ausstattung und Individualisierung
Zur Ausstattung der insgesamt sieben Modelle der Reihe lässt sich nur sagen: Es gibt fast nichts, das es nicht gibt. Schaltungen von Shimano und Sram. Elektronisch und mechanisch. Bremsen ebenfalls von beiden Marktführern. Hier habt ihr die Wahl zwischen Nickel Matt/Carbon Raw Gloss und Escape Green Gloss/Foggy Matt. Wobei, da gibt es ja immer noch die Orbea-eigene Personalisierung namens Myo. Über die erhaltet ihr Zugang zu unzähligen weiteren Farben. Die ab Werk ausgestatteten Modelle bewegen sich preislich zwischen 5.299 Euro und 9.999 Euro.
Orbea Gain 2025: Modellpflege mit neuen Farboptionen
Das Gain E-Rennrad kommt beim baskischen Fahrradhersteller Orbea 2025 überarbeitet ins Portfolio. Änderungen konzentrieren sich dabei hauptsächlich auf neue Farboptionen, während die bewährte Technik zumeist beibehalten wird. Das Gain bleibt dabei seinem Konzept treu und setzt weiterhin auf eine dezente elektrische Unterstützung bei gleichzeitig geringem Gewicht.
Modellvarianten und Rahmen
Orbea bietet das Gain in sechs verschiedenen Ausstattungsvarianten an, wobei das Topmodell M10i mit Shimano Dura-Ace Di2 für 9.999 Euro die Speerspitze bildet. Der OMR-Carbonrahmen des Gain zeichnet sich durch eine rennradtypische Geometrie aus, die je nach Rahmengröße variiert. Diese Abstimmung sorgt in kleineren Größen für mehr Stabilität, während größere Rahmen agiler ausgelegt sind. Der Radstand von 984 mm (XS) bis 1.047 mm (XXL) verspricht ein ausgewogenes Handling.
Antrieb und Steuerung
Alle Modelle nutzen seit 2023 den Mahle X20 Nabenmotor in Kombination mit einem 350-Wh-Akku (Mahle iX350). Die Steuerung erfolgt über die Mahle Pulsar One Monochrom-Anzeige mit ANT+ LEV-Unterstützung und die Mahle ONE Head Unit. Die Reifenfreiheit beträgt maximal 35 mm.
Besondere Merkmale des Orbea Gain 2025
Das Orbea Gain 2025 möchte weiter durch seine ausgewogene Geometrie und hochwertige Integration der E-Komponenten überzeugen. Die breite Modellpalette von 5.299 bis 9.999 Euro bietet für verschiedene Ansprüche und Budgets passende Optionen. Besonders hervorzuheben sind die jetzt erweiterten Möglichkeiten der individuellen Anpassung über das MyO-Programm sowie die Option, zwischen Race- und Gravel-Bereifung zu wählen. Der Mahle-X20-Antrieb verspricht eine dezente Unterstützung, die den natürlichen Charakter des Rennrads erhält.
Orbea Gain M10i: High-End-Variante im Detail
Die teuerste Variante des Orbea Gain glänzt mit eleganter Optik und erlesenen High-End-Teilen. Das Carbon-Rahmen-Set mit integriertem Akku ist äußerst sauber verarbeitet, die Sitzposition fällt sportlich aus. Geschaltet wird auf Knopfdruck mit Shimanos edler Dura-Ace-Di2-Gruppe, auch Kurbelsatz und Bremsen stammen aus dem High-End-Ensemble der Japaner. Die Laufräder sind mit Carbonfelgen von Mavic eingespeicht. Die opulente Ausstattung hat zur Folge, dass das Orbea mit 11,7 Kilo äußerst leicht geraten ist.
Fahrverhalten und Antrieb des Gain M10i
Kräftige Antritte setzen der fahrstabile Rahmen und die relativ leichten Laufräder unmittelbar und verlustfrei in Vortrieb um. Der unauffällige Hinterrad-Nabenmotor - das Rad hat seine unverstellte Rennradoptik vor allem seiner kleinen Größe zu verdanken - erhöht zwar das Gewicht im Hinterbau, ein fühlbarer Einfluss aufs Fahrverhalten ist jedoch nicht auszumachen. Das Gain M10i fährt sich fast wie ein "normales" Rennrad, setzt Lenkimpulse direkt um und bleibt auch in schnellen Kurven sauber auf der gewählten Linie. Dank 28 Millimeter breiten Reifen sind auch längere Distanzen bequem machbar, obwohl die Sattelstütze nicht gerade mit üppigem Federweg glänzt.
Der Ebikemotion-X35-Nabenmotor unterstützt nur bis 25 km/h und dürfte deshalb auch bei nur mittelmäßig trainierten Fahrern bergauf ab etwa drei Prozent Steigung einsetzen. Weil der Antrieb keine Drehmomentsteuerung hat, lässt sich seine Leistungsentfaltung nicht über den Pedaldruck steuern, sondern nur digital: Dreht sich die Kurbel - egal wie schnell - liefert der Motor die maximale Leistung der gewählten Unterstützungsstufe zu. Der kleine Speicher begrenzt zudem die Reichweite; mit einem Zusatzakku im Rahmendreieck ließe sie sich beinahe verdoppeln, der Preis dafür sind 579 Euro und ca. 2,5 Kilogramm Mehrgewicht.
Das Enough-Power-Konzept
Produktnews: Ein leichtes E-Rennrad mit unter 11,5 Kilo Gewicht, integriertem Antriebssystem und leistungsstarkem Akku. Wunschgedanke? - Schon lange nicht mehr! Kern des Orbea Gain ist das sogenannte Enough-Power-Konzept, welches am Anfang der Entwicklung des E-Rennrades der Spanier stand. Ein komplett integriertes System aus Power, Reichweite und Steuerung, das eine fast lautlose, unaufdringliche Unterstützung für ein natürliches Fahrgefühl bietet, das war und ist der Anspruch. Mit dem Mahle X20 Nabenatrieb hat man hierfür laut eigenen Angaben den perfekten Partner gefunden. Mit einer Leistung von 55 Nm und nur 3,2 Kilo Systemgewicht können sich die Eckdaten definitiv sehen lassen.
Fahrverhalten und Reichweite
Aber auch das Fahrverhalten wurde speziell auf das Gesamtkonzept des Orbea Gain abgestimmt. Das maximale Drehmoment soll dank der Hinterradnabe direkt auf der Straße ankommen und sich unbemerkt in den natürlichen Tretprozess einfügen. Demnach soll man sich wie auf einem herkömmlichen Fahrrad fühlen, aber eben mit einem zusätzlichen Kraftschub.
Das Orbea Gain bietet dank seiner zwei verfügbaren Batterieoptionen eine außergewöhnliche Reichweite. Der iX350-Akku unterstützt bis zu 4.000 Höhenmeter, während der iX250-Akku bis zu 2.800 Meter schafft, sodass man sich keine Gedanken über die Reichweite machen muss. Wer doch noch größere Reichweite sucht, der kann mit dem e185 Range Extender Abhilfe schaffen.
Gewicht und Design
Mit gerade einmal 11,5 kg ist das Orbea Gain eines der leichtesten E-Rennräder mit dieser Akkukapazität auf dem Markt. Mit einem vollständig integrierten System wirkt dieses E-Rennrad beinahe wie keins und behält das typische Rennraddesign bei.
Zusammenfassung der Orbea Gain Modelle
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Orbea Gain Modelle zusammen:
| Modell | Schaltwerk | Lenker | Rahmenmaterial | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Gain D20 | Shimano Ultegra | OC RP 20 Road Performance SL | Aluminium | Günstigere Alternative |
| Gain D50 | Shimano Tiagra 4700 GS | - | Aluminium | Für kleineren Geldbeutel |
| Gain M20 | - | Rennradlenker | Carbon | Optimales Gewicht und Handling |
| Gain M10i | Shimano Dura-Ace Di2 | - | Carbon | High-End Ausstattung, leicht |
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