Informationen rund um das Ost Moped Schwalbe

Die einfache Instandhaltung der überwiegend aus Blech und Stahl bestehenden Simson Mopeds ist ein wesentlicher Grund für deren anhaltende Beliebtheit.

Bekannter als die offiziellen Typenbezeichnungen sind damals wie heute die Vogelnamen der Fahrzeuge, die längst Kultstatus erreicht haben: Spatz, Star, Sperber, Habicht und allen voran die Schwalbe, die bis 1986 unter der Baureihenbezeichnung KR51 in einer Stückzahl von über einer Million Exemplaren produziert wurde.

Wenn Sie im Besitz eines solchen Prachtstücks aus dem Hause Simson sind und für Ihre Schwalbe neue Teile benötigen, werden Sie garantiert fündig. Wir bieten Ihnen sowohl Original als auch Replika Ersatzteile an.

Im Gegensatz zu heutigen Mopeds gibt es bei Simson Modellen keine Plastikverkleidungen, die robusten Blechteile stehen für lange Haltbarkeit und ansprechende Optik.

Zusätzlich bieten wir praktisches Zubehör wie Aufkleber und Bücher, das Ihnen bei der Pflege und Wartung Ihres Zweirads hilft. In unserem riesigen Sortiment an Ersatzteilen werden Sie garantiert fündig.

Mit einem Blick auf Ihren Tacho haben Sie die Geschwindigkeit jederzeit im Blick. Wir führen Tachometer und Zubehör in verschiedenen Ausführungen. Ob Tachohalter, Tachohülle, Tachoglas oder Tachoring - Wir haben das genau passende Ersatzteil für Ihre Wünsche.

Perfekt funktionierende Elektrik ist das Herzstück Ihres Simson Mopeds. Unser Sortiment umfasst speziell ausgewählte Produkte für Oldtimer-Modelle und moderne Simson Mopeds.

Hochwertige Reifen ermöglichen Ihnen zu jeder Jahreszeit eine sichere Fahrt. Wir führen Reifen für jedes Gelände und verschiedene Simson Modelle. Mit unseren Reifen kommen Sie sicher an Ihr Ziel. Wir haben Crossreifen, Winterreifen und Enduroreifen in großer Auswahl vorrätig. Selbstverständlich finden Sie bei uns auch das nötige Zubehör wie Reifenmontierhebel oder Reifenmontagepaste.

Erhöhen Sie die Leistung Ihres Zweirades durch hochwertige Tuningteile wie Kolben oder Auspuffe. So kommen Sie schneller an Ihr Ziel und haben noch mehr Freude an Ihrem Simson Moped. Tunen Sie Ihr Zweirad nach Ihren Wünschen und machen es so zu einem individuellen Liebhaberstück.

Verlassen Sie sich auf unsere Expertise und Qualität, damit Ihre Simson noch viele Jahre zuverlässig läuft.

Die Schwalbe im Wandel der Zeit

Schwalbe - das klingt grazil und leichtfüßig. Doch der Roller heult auf, er rumpelt los mit lautem Geknatter. Holpernd geht es los über das Ost-Berliner Kopfsteinpflaster. Und wenn die nächste rote Ampel kommt, ist eines ganz wichtig: Beim Warten immer wieder am Gas drehen. Sonst geht der Motor aus.

„So eine Schwalbe will bei Laune gehalten werden“, sagt Frank Nitze, der schon so manchen Moped-Novizen das Fahren mit einer Schwalbe beigebracht hat. Denn das Kuppeln, Schalten und Gasgeben ist gar nicht so einfach.

Dabei ist Nitze kein Fahrlehrer, er ist Kfz-Mechaniker. In Lichtenberg, nicht weit weg vom Nöldnerplatz, führt der 55-Jährige ein Geschäft für Kfz-Zubehör. Der Laden an der Ecke eines Gründerzeitbaus sieht nicht nur nach altem Osten aus, er ist es auch: Es ist ein Spezialbetrieb für Mobile der ehemaligen DDR, die Firma existiert seit mehr als 60 Jahren. Auch ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer gibt es hier noch viele Ersatzteile und Zubehör für Trabant, Wartburg oder MZ zu kaufen. Und für Motorräder und Mopeds der Marke Simson, zu der auch die Schwalbe gehört.

Der im thüringischen Suhl millionenfach gefertigte Motorroller ist so etwas wie der Ostentwurf zur italienischen Vespa. In diesem Jahr feiert er seinen 50.

Ost-Fahrzeuge sind wieder in

„Hier ist die Ostzone“, sagt Nitze bei einem Rundgang durch sein Lager, das hinter dem Geschäftsraum liegt. Vom Auspuff über Felgen bis hin zum neuen Sitzkissen liegt hier so ziemlich alles in den Regalen, mit dem man ein betagtes Moped aus den Zeiten des Kalten Krieges wieder fit machen kann. Über mangelnde Nachfrage kann sich Nitze im Moment nicht beklagen. Denn viele Menschen in Deutschland wollen plötzlich Schwalbe fahren. Der Roller der Marke Simson hat es in den vergangenen Jahren zum Kultgefährt gebracht.

Wie ist das zu erklären? Galten DDR-Fahrzeuge nicht lange Zeit als Schrott? Ja, erinnert sich Nitze, nach der Wende hätten die Leute im Osten ihre funktionstüchtigen Fahrzeuge nicht verkauft, „sie haben sie weggeschmissen“. Alle wollten eben sofort ein modernes West-Auto fahren. Seit einigen Jahren kommen Trabi und Co nun wieder zum Vorschein, denn die Situation hat sich dramatisch verändert. Ost-Fahrzeuge wie die Schwalbe sind plötzlich in.

Wenn man etwas über den Imagewandel der Ost-Mopeds erfahren will, fährt man am besten nach Friedrichshain. Dort ist die Chance groß, nach kurzer Zeit einem Schwalbe-Fahrer zu begegnen. „Meistens sind es junge Leute, die Schwalbe fahren wollen“, sagt David Wolf. Der 27-Jährige ist so etwas wie ein Schwalben-Soziologe; er schraubt defekte Roller wieder zusammen, hat also auch regelmäßig mit den Besitzern beziehungsweise Käufern zu tun. „In Berlin gehen die Dinger gerade weg wie warme Semmeln.“

In Großstädten wie Berlin wird die Schwalbe heute als Alternative zur italienischen Vespa oder modernen Rollern aus Asien gesehen. Die DDR-Schwalbe hat einen entscheidenden Vorteil: Wegen einer Sonderregelung der deutschen Einigung dürfen die puristischen Gefährte - wie schon zu DDR-Zeiten - mit bis zu 60 Stundenkilometer über die Straßen knattern. Auch beim Beschleunigen gilt die Schwalbe im Vergleich zu anderen Rollern als spritziger.

„Eine Schwalbe dreht viel höher als etwa eine Vespa“, sagt Wolf. An der Ampel kann man Autos auf den ersten Metern so locker davonfahren. Während man mit einem Trabi auf der Straße heute eher ein Hindernis darstellt, kann man mit einer Schwalbe durchaus im modernen Stadtverkehr mithalten.

Seine Ersatzteile besorgt sich Hobbyschrauber Wolf regelmäßig beim Kfz-Handel von Frank Nitze in Lichtenberg. Kein anderes Geschäft in Deutschland biete eine derartige Auswahl an Ersatzteilen für Ex-DDR-Fahrzeuge, sagt Nitze selbst - mal abgesehen vom Handel im Internet. „Wir haben jedes Teil da“, sagt der Inhaber stolz. Die Kunden kommen nicht nur aus Berlin, teils verkauft der „Autobedarf Lichtenberg“ seine Teile auch an Nostalgiker aus Westdeutschland.

Jens Kirstein wohnt um die Ecke, am Ostkreuz, und auch er war schon da wegen Ersatzteilen. Er besitzt eine weiße Schwalbe von 1974 gekauft. Vor allem weil die S-Bahn so oft ausfällt, hatte der wissenschaftliche Mitarbeiter der Humboldt-Universität eine Alternative für den Weg zur Arbeit gesucht. Das Schöne an einem Roller wie der Schwalbe sei, dass es praktisch keinen Wertverlust gebe. Im Gegenteil: Oldtimer steigen im Wert.

Veraltete Elektrik ist ein Problem

Doch so einfach ist das mit dem Reparieren auch bei den Schwalben nicht. Klar, es gibt Reparaturanleitungen und Schaltpläne im Internet. „Aber die meisten haben keine Ahnung“, sagt Hobbyschrauber David Wolf. Dabei habe die Schwalbe einige Schwachstellen, auf die man vor dem Kauf unbedingt achten sollte: Ein gebrochener Rahmen etwa gehört dazu, an dem der komplette Motor aufgehängt wird. Der Lenkanschlag ist oft gerissen. Der Tank rostet. Hinzu kommt die veraltete Elektrik.

Im „Autobedarf Lichtenberg“ schraubt Frank Nitze gerade an einer blauen Schwalbe. Der Roller gehört einem Studenten aus dem Ruhrgebiet, der ein Schnäppchen machen wollte, sich aber ein abgewracktes Teil angeschafft hatte. „Die meisten Schwalben sind vom technischen Zustand her desolat“, sagt Nitze. 650 Euro habe der Student bezahlt, aber nun muss er noch einmal 400 Euro reinstecken für neue Bremsen, Zündanlage und Lenkung.

Gut erhaltene oder ordentlich restaurierte Schwalben sind heute für 1000 Euro zu haben. Hält der Trend an, werden die Preise steigen. Längst haben Geschäftemacher den Hype entdeckt, der Handel mit Ersatzteilen boomt. Die Preissteigerung bei Teilen wie einem Auspuff sei enorm, sagt Fachmann Nitze. Die jungen Käufer müssen aber oft auf jeden Cent achten und kaufen sich Roller, die ihnen unter dem Hintern wegrosten. Über einen Spruch muss Nitze deshalb immer besonders lachen, wenn sich seine Kunden wieder über die Reparaturkosten wundern.

Qualitativ gute Simson Ersatzteile zu finden, die die hochwertigen Bauteile aller Simson Modelle ersetzen können, kann manchmal schwierig sein. Die Vogelserie, zu denen die Schwalbe, Star, Habicht, Sperber und Spatz gehören, zeichnen sich durch ihre qualitativ angepassten Ersatzteile aus. Wo sich an Mopeds und Rollern heutzutage vorwiegend Plastikverkleidungen befinden, trumpft die Simson mit formvollendeten Blechummantelungen auf. Doch auch das noch so harte Blech oder das ein oder andere Simson Ersatzteil muss irgendwann einmal ausgetauscht werden.

Neben den passenden Ersatzteilen für Ihre Schwalbe stellen wir nachfolgend viele Informationen rund um das kultige Zweirad bereit. Fast 30 Jahre wurde die Schwalbe produziert und durchlief in dieser Zeit zahlreiche technische Weiterentwicklungen. Dabei blieb sie jedoch ihrem Look treu und eroberte mit ihrem kultigen Aussehen die Straßen wie im Sturm. Mit ihrer Karosserie startete die Schwalbe vor allem als Frauenliebling, denn sie hielt den Fahrer weitgehend vor Verschmutzungen geschützt.

Die Entwicklung der Schwalbe Modelle

KR 51 (1964-1968)

Im Februar 1964 brachte die Schwalbe KR 51 frischen Wind in die Welt der Kleinkrafträder aus der DDR. Als erster Zweisitzer war sie ein echter Pionier in der Welt der Kleinroller (KR). So ähnelte die Schwalbe äußerlich zwar ihrem Vorgänger, dem Kleinroller KR 50, in Bezug auf Leistung hatte sie allerdings deutlich mehr zu bieten. Stolze 3,4 PS bot der neue Motor M 53 und erwies sich als wahrer Glücksgriff mit einer spürbaren Steigerung von Leistung und Durchzugsvermögen im gesamten Drehzahlbereich.

Die ersten Prototypen wurden auf harten Prüfungen täglich bis zu 1.000 km lang gefordert und meisterten diese mit Bravour. Dank des cleveren Kühlgebläses bewältigte die Schwalbe selbst die steilsten Berge ohne Überhitzung. Insgesamt 153.500 Fahrzeuge gingen von 1964 bis 1968 vom Band. Schon bald nach dem Start der Serienproduktion reagierte das Unternehmen auf die Wünsche der Käufer und brachte auch ein Modell mit Fußschaltung (KR 51 F) auf den Markt. Die Schaltwippe am linken Trittbrett ermöglichte fortan ein komfortableres Schalten. Es entfielen alle Schmiernippel und der Kettenantrieb blieb mittels Gummischutzschläuchen endlich staubfrei. Die Verwendung von Steckachsen erleichterte die Räderdemontage, denn der Hinterradantrieb verblieb an der Hinterradschwinge, was die Lebensdauer der Ketten und Kettenräder erheblich verlängerte.

Heutzutage unvorstellbar war die Typreihe KR 51 das erste Kleinkraftrad, das mit Blinkern, Bremslicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn ausgestattet werden konnte. Voraussetzung dafür war die während der Fahrt aufladbare Bleibatterie. Ein robuster Gepäckträger mit anpassbarem Spannband gehörte zur serienmäßigen Ausstattung.

KR 51/1 (1968-1974)

Im März 1968 ging eine überarbeitete Motorvariante in Serie, der M 53/1. Passend zu dieser Namensgebung erhielt auch die „neue“ Schwalbe das Kurzzeichen KR 51/1 bzw. KR 51/1 F (Modell mit Fußschaltung). Parallel dazu erfüllte das Fahrzeug ab diesem Zeitpunkt die internationalen Lärmvorschriften durch den Einsatz eines leistungsfähigen Ansauggeräuschdämpfers.

KR 51/1 S

Durch die geschickte Verbindung der Kupplungsautomatik mit dem Fußschaltmechanismus war mit der KR 51/1 S kein separater Kupplungshebel mehr erforderlich. Die Kupplung funktionierte nach dem Fliehkraftprinzip. Das übertragene Drehmoment brachte zusätzliche Stabilität. Dadurch konnte das Fahrzeug schnell anfahren, ohne dass der Motor lange aufheulen musste. Diese verliehen der KR 51/1 S einen herausragenden Vorsprung in ihrer Zeit und boten den Fahrern ein komfortableres, leistungsstärkeres und sichereres Fahrerlebnis. Es wurden 44.600 Exemplare dieses Modells produziert.

KR 51/1 K (1974)

Im Jahr 1974 wurde die KR 51/1 K eingeführt. Hydraulisch gedämpfte Federbeine und eine verlängerte Sitzbank lassen vermuten, woher das Kürzel „K“ kommt: alles war auf den Fahrkomfort ausgerichtet.

KR 51/2 (1979)

Das Jahr 1979 brachte frischen Wind in die Welt der Kleinkrafträder und es wurde eine umfassende Modernisierung der Kultmopeds vorgenommen. Die neue Motorenreihe M531/541 mit einem breiten Spektrum an Getriebetypen, darunter 3- und 4-Gang-Getriebe, konnte nach einigen Änderungen am Rahmen in die Schwalbe integriert werden. Dieses Upgrade ermöglichte nicht nur bessere Fahrleistungen, sondern auch eine spürbare Verbrauchssenkung - besonders im Soziusbetrieb und in bergigem Gelände.

Doch nicht nur unter der Haube gab es Neuerungen. Der rechtsseitig platzierte Schalldämpfer erwies sich als wahrer Segen für alle Schrauber und Bastler. Endlich konnte das Hinterrad problemlos ausgebaut und das Fahrzeug auch bei einer heißen Abgasanlage mühelos aufgebockt werden. Während die KR 51/2 mit reibungsgedämpften Federbeinen und einer Fußschaltung ausgestattet wurde, fanden elektronische Bauteile ihren Platz unter dem vorderen Abdeckblech, während der Luftfilter direkt vor dem Vergaser positioniert wurde.

MZA und die Zukunft der Schwalbe

Seit 2003 steht MZA, der lizenzierte Bewahrer der Marke Simson, für Qualität und Tradition. Als stolzer MZA-Händler freuen wir uns, Ihnen genau diese Originalteile für Ihr DDR-Moped anbieten zu können. Vertrauen Sie auf die langjährige Erfahrung und das Fachwissen des Herstellers und entscheiden Sie sich für Ersatzteile, die nicht nur passgenau sind, sondern genauso langlebig, wie Sie es von der Marke gewöhnt sind.

Um wirtschaftlicher zu produzieren, führten die Werksleiter bei Simson die sogenannte Nestproduktion ein - ein Prinzip, dass heute noch in der modernen Fahrzeugproduktion eingesetzt wird. Das Ziel war, die Langweile vom Fließband zu verbannen und die Arbeiter für mehr und abwechslungsreichere Aufgaben zu befähigen. Daher wurden für jeden Motor sogenannte Nester gebildet, in denen die Arbeiter immer unterschiedliche Arbeiten verrichteten. Das wirkte sich positiv auf die Leistung aus und die Motoren wurden schneller fertig, die Produktion stieg. Das Simson-Werk in Suhl war der größte Arbeitgeber der Region. 3.500 Arbeitnehmer standen hier in Lohn und Brot. Bis zur Übernahme des Werks durch Teile der Belegschaft 1991/92 wurden in Suhl mehr als sechs Millionen Schwalben und Co. produziert. Ein Viertel der Krafträder wurde exportiert, etwa 20.000 Stück pro Jahr gingen in sozialistische Brüderländer und etwa 30.000 Stück in den Westen.

Nach der Wende war das Simson-Werk der erste Großbetrieb, der von der Treuhand abgewickelt wurde. Der Versuch, als GmbH zu überleben, scheiterte an der Konkurrenz aus dem Westen und aus Asien. Außerdem stiegen viele Ostdeutsche nun aufs Auto um. Diese gab es nun im Überfluss in allen Preisklassen, ob gebraucht oder neu.

Doch bald zeigte sich, dass sich die robuste Qualität der Simson-Vögel bewährt. Ein weiterer Grund für deren große Beliebtheit auch nach der Wende ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern in der 50ccm-Klasse. Nach den heutigen Vorschriften dürfen zweirädrige Kleinkrafträder nur noch eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern erreichen. Ersatzteile für Schwalbe und Co. sind deshalb so gefragt, dass das Unternehmen MZA, das nach der Insolvenz des Traditionswerkes Teile von Simson übernommen hatte, unzählige Ersatzteile für die alten Kleinkrafträder produziert. In Meiningen, rund 25 Kilometer entfernt von Suhl, entstand ein neues Logistikzentrum.

Die E-Schwalbe

Im polnischen Breslau motzt Michał Koziołek seit 2016 Schwalben auf und stattet sie mit einem modernen Elektromotor aus. Seine Firma "RetroElectro" hat er mit Freunden gegründet. Trotz vieler Anfragen aus Polen verkauft er seine immerhin gut 4.000 Euro teuren Schwalben derzeit nur ins Ausland. Besser hat es da die Münchner Firma "Govecs". Sie hat die Markenrechte für die E-Schwalbe und fertigt sie seit 2017 in Breslau in großem Stil. Allerdings verwendet das mittelständische Unternehmen keine Originalbauteile - und umgeht so den Behördenärger.

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