Der Oste-Radweg: Eine Reise von der Quelle bis zur Elbmündung

Der Oste-Radweg erstreckt sich entlang der gesamten Oste - von der Quelle bis zur Mündung in die Elbe. Eine eigenständige Ausschilderung als "Oste-Radweg" - mit dem entsprechenden Logo - erfolgt zunächst nur für den ca. 79 Kilometer umfassenden Bereich der Oberen Oste von Tostedt bis Bremervörde.

Der Osteradweg stand schon länger auf meiner ToDo-Liste. Gerade der Herbst, mit den bunten Farben und dem besonderen Licht, eignet sich perfekt als Kulisse, für einen aktiven Urlaub, mit dem Fahrrad - und das sogar in der Metropolregion Hamburg.

Namensgeber für den Osteradweg, im Norden von Niedersachsen, ist der Fluss Oste. Die Oste entspringt bei Tostedt. Ab Bremervörde ist sie beschiffbar und kurz vor Cuxhaven fließt sie schließlich in die Elbe. Insgesamt ist die Oste knapp 150 Kilometer lang. Ungefähr so lang ist auch die Strecke vom Osteradweg.

Der Osteradweg führt, wie der Name schon vermuten lässt, immer entlang der Oste, von Tostedt bis nach Balje. Auf der Fahrradtour fahrt ihr durch Wälder, vorbei an Mooren, Auen und Wiesen, süßen Dörfchen, entzückenden Fachwerkhäusern und entspannten Naturlandschaften.

Für die gesamte Strecke - also alle Oste-Radweg-Etappen - haben wir zwei Tage Radel-Reisezeit eingeplant. Da wir auch links und rechts des Weges schauen wollen, was es zu entdecken gibt, nutzen wir E-Bikes.

Technische Denkmäler und maritime Museen. Um das viele Wasser zu queren, stehen handbetriebene Prahmfähren und eine Schwebefähre aus der Kaiserzeit und neuzeitliche Brücken sowie Tunnelbauten für die Radler bereit.

Maritime Schätze blühen hier im Verborgenen: historische Städte, malerische Ortschaften, einzigartige Marsch- und Geestlandschaften als auch Vogelparadiese wechseln sich ab.

Routenverlauf und Etappen des Oste-Radwegs

Unsere Tour auf dem Osteradweg starten wir in Tostedt, in Niedersachsen - zwischen Hamburg und Bremen.

Anreise zum Startpunkt

Anreise mit dem Metronom: Von Hamburg aus erreicht ihr den Bahnhof in Tostedt ganz bequem, innerhalb von 30 Minuten, mit dem Metronom, in Richtung Bremen. In der Gegenrichtung geht das natürlich auch, mit der Verbindung Bremen bis Hamburg. Die Fahrtzeit beträgt, auch von Bremen, nur eine schlappe halbe Stunde. Im Metronom gibt es auch einen Wagon zum Transport der Fahrräder.

Parken Sie Ihr Fahrzeug am besten am Tostedter Bahnhof.

Anreise zum Bhf Tostedt: Der Bahnhof Tostedt liegt auf der Metronom-Strecke Hbf Hamburg - Bhf Bremen. Die Züge des Metronoms verfügen alle über einen großzügigen Stauraum für Fahrräder im vorderen Bereich. Nähere Infos zu den Zugverbindungen erhalten Sie auf www.bahn.de

Abreise vom Bhf Bremervörde: Bremervörde verfügt auch über einen Bahnhof und über Anschlussmöglichkeiten nach Bremerhaven, Buxtehude bzw. Hamburg.

Wer nicht mit dem Zug zum Startpunkt des Oste-Radweges anreisen möchte, kann dem Radfernweg Hamburg-Bremen ab beiden Hauptbahnhöfen folgen und z. B.

Von ihrer Quelle südlich von Tostedt schlängelt sich die Oste gemächlich gen Norden, bis sie nach 153 Kilometern in die Unterelbe zwischen den Orten Neuhaus und Balje mündet.

Etappe 1: Tostedt - Tister Bauernmoor

In Tostedt kann ein Abstecher zur Quelle der Oste in Otter eingelegt werden. Weiter gehts danach über Wistedt, Avensermoor und Vaerloh in Richtung Tister Bauernmoor. Im Tister Bauernmoor sollten auch die aktivsten Radelfreunde unbedingt einen Stopp einlegen und einen Spaziergang über die kleinen Pfade, ins Moor wagen. Am Ende des Weges wartet zur Belohnung ein Aussichtsturm, der einen spektakulären Blick über die weitläufigen Wasserflächen mit tausenden von Enten, Kranichen und anderen Wasservögeln bietet.

Start der Route ist der Tostedter Bahnhof. Von dort aus geht es zum Oste-Quellgebiet. Insgesamt entspringt die Oste sieben unterschiedlichen Quellen südlich von Tostedt in der Nordheide. Zunächst fließt ein ruhiges Bächlein aus dem allmählich dann ein schmaler Fluss wird.

Erstes Highlight ist ein Stopp im Tister Bauernmoor, wo ein Beobachtungsturm traumhafte Ausblicke in das Naturschutzgebiet gewährt. Im Frühjahr und Herbst können hier tausende von Kranichen beim Einflug zu ihrem Nachtquartier bestaunt werden.

Etappe 2: Tister Bauernmoor - Heeslingen

Wir schwingen uns wieder auf den Fahrradsattel und radeln durch den Wald von Burgsittensen. Die Herbstsonne leuchtet durch das bunte Laub der Bäume und überall riecht es nach Pilzen, Laub und Erde. Ein wunderbarer Duft. Versteckt im Wald liegt ein altes Jagdschloss und seitlich davon entfernt das dazugehörige Schultengrab mit Obelisk.

Tipp: Am Wochenende hat das Cafe im Klostergut geöffnet. Geboten werden Kuchen, Snacks, Kaffee, Tee und andere Leckereien. Der SB-Burgkontor hat 24/7 geöffnet. Also gern mal dort reinschauen und Proviant shoppen.

Mit Rückwind radeln wir weiter, bis zum Mühlenteich in Sittensen. Der Park um den Mühlenteich begeistert mit Ensemble aus alter Mühle (aus dem 16 Jahrhundert), Heimathaus und Kirche.

Tipp: Am Wochenende kann das Handwerks-Museum der alten Mühle besucht werden. Öffnungszeiten: Sonntags 14 Uhr bis 18 Uhr (im Sommer auch Samstags 15 Uhr bis 17 Uhr). Oberhalb des Museums steht die alte Kirche von Sittensen. Checkt doch mal, ob die Kirche geöffnet ist!

Weiter führt der Weg über die Dörfer Groß Meckelsen und Weertzen, bis wir in Heeslingen ankommen, um dort der, über 1000 Jahre alten, Feldsteinkirche und dem Melkhus einen Besuch abzustatten. Familie Koeneke betreibt Melkhus, Hofladen, Landwirtschaft und sogar eine eigene Mosterei, mit ganz viel Herzblut. Für ihr besonderes Engagement wurden sie auch schon mehrfach ausgezeichnet.

Gut zu wissen: In der Region findet ihr mehrere Melkhus. Übersetzt heißt „Melkhus“ übrigens „Milchhaus“.

Der Streckenverlauf geht über Sittensen mit der an der Oste gelegenen Wassermühle und dem Handwerkermuseum über Groß Meckelsen und Weertzen nach Heeslingen. Die dortige Feldsteinkirche St. Viti ist einen Besuch wert.

Etappe 3: Heeslingen - Eitzmühlen

Die nächste Oste Radweg Etappe auf unserer Tour hab ich „die Mühlenetappe“ getauft. Wir folgen der Straße in Richtung Brauel und Seedorf. Bevor wir jedoch Seedorf erreichen, biegen wir nach Godenstedt ab. In Godenstedt dürfen wir einen Blick auf die Produktion der Ölmühle von Familie Müller werfen. Mühlenchef und Müllermeister Christian Müller (ja, der heißt wirklich auch noch Müller) erklärt uns etwas zu Inhaltsstoffen, Herstellungsvorgang und Zertifizierung der Produkte. Die Zutaten unserer Öle kommen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Bei der Herstellung nutzen wir energiesparende, moderne Mühlentechnik und ein Kaltpressverfahren.

Von Godenstedt fahren wir vorbei an Apfelbäumen und durch den herbstlichen Wald bis zur Wassermühle in Eitzmühlen. Die letzte Mühle, die wir auf dieser Oste-Radweg-Etappe passieren ist die Windmühle „Elisabeth“ in Selsingen.

Schmale und schlängelige Wege führen entlang der Oste über Brauel und Godenstedt bis zur Eitzer Wassermühle.

Etappe 4: Eitzmühlen - Bremervörde

Da ein leichter Nieselregen einsetzt, entschließen wir uns, den nächsten geplanten Stopp, an der Gedenkstätte „Auffanglager Sandbostel“, nicht zu besuchen. Statt dessen radeln wir durch, zum Tages-Etappenziel „Bremervörde“. Immerhin wollen wir uns, in Bremervörde, heute noch den „Natur- und Erlebnispark Bremervörde“, am Vörder See, genauer anschauen.

Auch im weiteren Verlauf wechseln sich Naturerlebnisse mit Abstechern in sehenswerte Dörfer wie Granstedt, Ober Ochtenhausen und Sandbostel ab, die für Erkundungen oder mindestens ausgedehnte Radpausen lohnenswert sind.

Ziel des ersten Abschnitts ist dann die Stadt Bremervörde mit ihren zahlreichen Ausflugstipps wie dem Vörder See mit dem Natur- und Erlebnispark.

Ziel des ersten Abschnitts ist dann der Sportboothafen, der Kleinstadt Bremervörde, mit ihren zahlreichen Ausflugstipps wie dem Vörder See mit dem Natur- und Erlebnispark.

Gegen 15 Uhr checken wir ins Ostel ein. Wer beim Jugendhotel Ostel an eine Jugendherberge denkt, der wird überrascht sein. In dieser Unterkunft erinnert nichts mehr an eine Jugendherberge mit Hagebuttentee zum Abendessen und alten Stockbetten in Mehrbettzimmern. Ganz im Gegenteil, das Ostel kommt ganz schön stylisch, herzlich und gemütlich daher.

Da das Ostel nur ein paar Meter vom Vörder See entfernt liegt, machen wir uns, nach einer kleinen Erfrischung, zu Fuß auf, in den „Natur- und Erlebnispark Bremervörde“. Es macht uns großen Spaß, die einzelnen Stationen im Park auszuprobieren und unsere Sinne auch einige Male täuschen zu lassen. Der Park darf kostenfrei besucht werden. Am Wochenende finden zusätzlich öffentliche Führungen, durch die Themenhütten, statt. Der See steht auch für Wassersport zur Verfügung (Segeln, Paddeln, Surfen und Angeln). Haus des Waldes, Führungen oder auch Weihnachtsfeier- und Kindergeburtstags-Special runden das Angebot ab.

Gut zu wissen: Der Vörder See wurde künstlich angelegt. Die Arbeiten daran dauerten mehrere Jahre, bis der See 1978 fertiggestellt war. Der Natur- und Erlebnispark, rund um den See, entstand 1991 zur Ausstellung „Natur im Städtebau in Niedersachsen“.

Ganz schön müde liegen wir an diesem Abend bereits früh im Bett. Immerhin haben wir noch, ein paar Kilometer vor uns, bis zum Ziel. Wir wollen gut ausgeschlafen sein, für die restlichen Etappen auf dem Oste-Radweg.

In Bremervörde endet der erste Abschnitt des Oste-Radweges, der immer wieder an bewaldeten und abgeschiedenen Stellen des Oste-Oberlaufs entlang führt.

Etappe 5: Bremervörde - Hechthausen

Weil der Vörder See einfach so schön ist, zieht es uns, bereits vor dem Frühstück, zu einem kleinen Spaziergang, auf das Parkgelände. Gut gestärkt starten wir gegen 10 Uhr unsere Weiterfahrt auf dem Oste-Radweg Bremervörde bis zum endgültigen Ziel am Natureum Niederelbe. Wir radeln durch herbstlich-überflutete Wiesen und entdecken Reiher, Schwäne und Greifvögel. Immer entlang der Oste und am Oste-Deich, verlassen wir den Landkreis Rotenburg-Wümme und erreichen den Landkreis Stade. Es geht durch kleine Dörfer, vorbei an Schafen und Kühen und hin und wieder begegnen uns auch andere Radfahrer. Die verschiedenen Fähren, mit denen man im Sommer auf die andere Osteseite übersetzen kann, haben den Beitrieb für dieses Jahr leider schon eingestellt.

Zwischendurch blitzt auch die Sonne immer wieder durch die Wolken und wir erreichen gegen Mittag Hechthausen. Dort wartet ein ganz besonderes Highlight auf uns: Eine Fahrt mit dem Püttenhüpper.

Gut zu wissen: Pütten heißt übersetzt „Pfützen“. Dahinter verbergen sich Osteschleifen, die als Überflutungs-Ausgleichsflächen bei Hochwasser dienen. Ein echtes Paradies für seltene (Wasser)Vögel, wie z.B. auch dem Seeadler oder gar dem Eisvogel.

Unsere interessante Fahrt mit dem Püttenhüpper dauert rund eine Stunde und gibt uns tolle Ein- und Ausblicke. Im Anschluss sind wir etwas durchgefroren und gönnen uns einen heißen Tee auf dem Geesthof. Tickets für die Fahrt mit dem Püttenhüpper gibt es am Ferienhof Geesthof.

Wir radelten nach Bremervörde und füllten die Notbrötchenvorräte wieder auf. In Hechthausen radelten wir direkt an der Nudelschmiede vorbei und wurden von der Mittagstisch-Fahne zum Anhalten animiert.

Etappe 6: Hechthausen - Balje und Natureum Niederelbe

Endspurt unserer Tour auf dem Osteradweg. Wir radeln zur Schwebefähre zwischen Hemmoor und Osten. Mit der Schwebefähre könnt ihr in der Saison von April bis Oktober täglich, von einer zur anderen Seite der Oste, übersetzen. Die Fähre wurde 1909 eingeweiht. Damit ist sie die älteste Schwebefähre in Deutschland. Das beeindruckende Industriedenkmal, weltweit gibt es davon nur noch acht Stück, ist erst seit 2006 wieder in Betrieb. Seit dem wird die Schwebefähre, komplett ehrenamtlich, betrieben.

Vom Industriedenkmal gehts weiter, immer entlang der Oste. Vorbei an kleinen Bauernhöfen und Leuchttürmen erreichen wir schließlich die Klappbrücke mit Ostesperrwerk, in Balje. Gleich dahinter wartet das Natureum auf unseren Besuch. Hinter dem Natureum Niederelbe fließt die Oste übrigens in die Elbe und etwas später dann in die Nordsee. Somit endet am Natureum nicht nur die Oste, sondern auch der Osteradweg und damit unsere Tour.

Zum Nachmittag erreichten wir Neuhaus Oste und es gab bei Wiebkes Klönstuv leckeren Käsekuchen und ein kühles Hefeweizen. Dann fuhren wir nach einigen Orientierungsschwierigkeiten noch den Abstecher zum Oste-Sperrwerk und schließlich zum Campingplatz See Achtern Diek Otterndorf. Nach dem Zeltaufbau ging es ins Gasthaus zum Elbblick Otterndorf Fisch essen.

Gut zu wissen: Das Natureum Niederelbe ist ein Freilichtmuseum auf ca.

Ab Balje geht die Deutsche Fährstraße weiter und führt auf etwas 105 weiteren Kilometern bis nach Kiel.

Weitere Informationen und Tipps

Der insgesamt 145 km lange Oste-Radweg ist in zwei Abschnitte unterteilt:

Der erste Abschnitt führt als "Oste-Radweg" auf 79 km vom Quellgebiet in Tostedt bis zum kleinen Städtchen Bremervörde. Entdecken Sie in dem Oberlauf eine unberührte Flusslandschaft.

Ufergehölze, Hochstaudämme, Röhrichte, Feuchtwiesen und vereinzelte Auwälder der Osteaue sind Wohn-, Brut- und Nahrungsgebiet vieler Tiere; u.a. finden sich hier Gebirgsstelze, Eisvogel, Fischotter, mehrere Libellenarten und verschiedene Kleinfischarten.

Wer möchte, kann danach noch den zweiten Abschnitt des Oste-Radweges fahren, der komplett anders aussieht. Denn ab Bremervörde, wo eine Bootsrutsche die Oberoste mit der Unteroste verbindet, wird der Fluss tideabhängig, ist zum größten Teil eingedeicht und für kleinere Schiffe bis zur Mündung in die Unterelbe schiffbar.

Die 66 km lange Strecke folgt der Oste als "Deutsche Fährstraße" von Bremervörde bis nach Balje, wo die Oste in die Elbe mündet.

Der erste Abschnitt des Oste-Radweges, um den es hier im Routenverlauf geht, führt von Tostedt bis Bremervörde.

Routenvorschlag für einen Tag: 79 km entlang des Oste-Radwegs Anreise per Bahn zum Start des Oste-Radwegs nach Tostedt. Von der Ostequelle geht es über das Tister Bauernmoor nach Sittensen mit Mühlenteich und Handwerkermuseum. Sie radeln weiter über Heeslingen zur Wassermühle Eitzmühlen, die zu einer Rast direkt an der Oste einlädt. Die Tour führt durch das sanft wellige Osteland, vorbei an saftigen Wiesen und dichten Wäldern nach Bremervörde. V.Alle Radfernwege in der Metropolregion Hamburg

Sehenswertes entlang der Strecke

  • Quellgebiet der Oste bei Tostedt
  • Tiste mit Naturschutzgebiet Tister Bauernmoor, Moorbahn Burgsittensen und Klostergut Burgsittensen
  • Sittensen mit Heimathausgelände, Handwerkermuseum in der alten Wassermühle
  • Heeslingen mit St.-Viti-Kirche und Melkhus der Familie Koeneke
  • Zeven (Abstecher) mit Fußgängerzone, Museum Kloster Zeven, Königin-Christinen-Haus und Naturbad
  • Godenstedt mit schönem Rastplatz an der Oste
  • Eitzter Wassermühle
  • Grabhügelfelder in Granstedt und Ober Ochtenhausen
  • Gedenkstätte Lager Sandbostel
  • Trinkwasserlehrpfad Minstedt
  • Bremervörde mit dem Oste-Wehr, dem Sportboothafen an der Oste, dem Natur- und Erlebnispark am Vörder See, der Fußgängerzone, dem St.

Etappenübersicht 1. Abschnitt

  • Tostedt - Wistedt - Tiste - Sittensen - Groß Meckelsen - Weertzen - Heeslingen - Brauel - Godenstedt - Granstedt - Sandbostel - Minstedt - Bremervörde

Wie geht es weiter?

Wer weiter fahren möchte folgt nun dem zweiten Abschnitt der Oste auf dem Radfernweg "Deutsche Fährstraße" bis zur Elbmündung in der Nähe von Balje.

Ab Balje geht die Deutsche Fährstraße weiter und führt auf etwas 105 weiteren Kilometern bis nach Kiel.

Fazit

Der Osteradweg hat uns sehr gut gefallen. Er bietet viel Abwechslung und ist locker in zwei Tagen zu schaffen. Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, könnte die Tour sogar an einem Tag bewerkstelligen. Auf Teilstrecken ist die Oste auch schiff- und paddelbar. Dadurch besteht natürlich auch die Möglichkeit, zwischendurch das Fahrrad durch ein Kanu zu tauschen. Die Strecke verläuft sehr ebenerdig, es warten keine größeren Anhöhen. Dadurch ist der rund 145 Kilometer lange Osteradweg auch wirklich für unerfahrene Radler gut geeignet.

Die Ausschilderung könnte noch etwas detaillierter sein. Wir sind eher nach Karte gefahren, weil die Ausschilderung, hier und da, dann doch einfach fehlte.

* Offenlegung: Im Auftrag von Hamburg Marketing sind die Reiseblogger Hamburg als besondere Location-Scouts unterwegs. Die Mission: Findet in der Metropolregion Hamburg die coolsten und schönsten Ausflugsideen, Aktivitäten und Veranstaltungen an, im und rund ums Wasser. Unsere persönliche Meinung wird durch eine Kooperation nicht beeinflusst, schließlich geht es bei den Hamburger Reisebloggern um authentische Reiseberichte. Bei der Organisation wurde ich vom TouROW und Cuxland unterstützt. Das E-Bike wurde mir vom Zweirad-Center Papst in Sittensen geliehen. Für die Einladung und Unterstützung möchte ich mich an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich bedanken. Nur so ist es mir möglich, meinen Blog so umfangreich zu bespielen.

Der Bericht erschien erstmalig im Herbst 2019. Im Januar 2023 wurde der Artikel umfangreich überarbeitet und erweitert.

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