Pegasus Fahrräder 28 Zoll Test: Komfort, Funktionalität und Stil

Die PEGASUS Trekking und City Fahrräder bieten Ihnen die perfekte Kombination aus Komfort, Funktionalität und Stil. Egal, ob Sie mit dem Savona SL Belt 7 durch die Stadt düsen oder mit dem Strong SL Disc 8 Belt die Natur erkunden möchten, unsere Trekking und City Modelle sind für alle konzipiert, die gerne unterwegs sind und das auch abseits der asphaltierten Straßen. Ebenso sind sie die ideale Wahl für urbane Pendler oder entspannte Ausflüge in der Stadt mit schickem Retro Design. Dank der langjährigen Erfahrung und innovativen Technologien von PEGASUS können Sie sich auf höchste Qualität und optimale Performance verlassen. Unsere Fahrräder sind u.a.

Als Eigenmarke der ZEG, der von Köln aus operierenden Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft, gibt Pegasus sich heute gerade so aufgeräumt wie noch vor 30 Jahren, als Räder wie das filigrane "Rubin" auf der Höhe der Zeit lagen. Heute heißen sie Solero SL, Piazza oder Premio Superlite Disc, sind ausgewogen und zuverlässig, beides Attribute, die das Pegasus-Prinzip perfekt umschreiben. ZEG positioniert die Räder mit dem geflügelten Pferd im Logo als erschwingliche Familienräder, das Portfolio reicht vom Kinderrad über City-, Trekking-, Shopping- und Falträder bis hin zum E-Bike für erhöhte Pendler- und Senioren-Mobilität. Nur für Mountainbikes nutzen die Kölner andere Marken wie Bulls, wer speziell ein sportives Rad sucht, wird hier kaum fündig.

Pegasus Modellklassen im Überblick

Die Räder sind übersichtlich in Klassen eingeteilt, wobei die Estremo-Klasse für Reiseradler und die Premio-Klasse für verlässliche Begleiter der Spitzenklasse stehen; die Solero-Klasse wurde für die täglichen Wege entwickelt und die Piazza-Klasse als Aushängeschild und Werttreiber der Pegasus-Marke: bestmögliche Qalität mit einer erschwinglichen Anschaffung zu verschmelzen. Avanti-Modelle wiederum sind klassische Einsteiger-Räder für Erwachsene und Jugendliche zu Preisen ab 350 Euro, und bei Kinderrädern stehen Solidität der Bauteile im Zentrum der Ansprüche. Mit den drei Falträdern D3A, D3S oder P8 sind Pendler und Großstadtbewohner gut beraten, die von der Haltestelle nach Hause noch ein paar Kilometer zurücklegen müssen.

  • Estremo: Für Reiseradler
  • Premio: Verlässliche Begleiter der Spitzenklasse
  • Solero: Für die täglichen Wege
  • Piazza: Aushängeschild und Werttreiber
  • Avanti: Einsteiger-Räder für Erwachsene und Jugendliche

Aus der Premio-Klasse stammen zwei mit „Sehr gut“ bewertete E-Bikes: Das E10 als kompromisslos leichter E-Tourer mit toller Dynamik und hohem Komfort (ElektroRad 1/2014) und das Nu-E Harmony als sportiver Tourer mit begeisternder Agilität“ (ElektroRad 4/2013). Einziger Ausreißer nach unten war das E-Tour aus dem Modelljahr 2011, das wegen Rahmenbruchs, Störimpulsen beim Antrieb und Bremsproblemen von Verbraucherzeitschriften und dem ADAC (8/2011) abgewertet wurde.

Allrounder mit Sorglosdetails

Natürlich haben Pegasus-Räder vor allem in Hinblick auf Bremsen, Schaltung und Fahrkomfort das „Rubin“ längst überflügelt. V-Brakes, Shimano Nexus Schalthebel und 8-Gangschaltungen finden sich etwa bei den Cityrädern oder 14-Gang-Rohloff bei den Trekkingrädern (Estremo), mit Shimano Deore-27-Gang-Schaltwerk und hydraulischer Scheibenbremse warten das Premio SL Disc oder Tecaro SL auf und mit 30 Gängen (Shimano Deore) das Super Lite Disc.

Wer bei Pegasus solide Trekkingräder für leichtes Gelände und längere Touren sucht, wird zumeist schicke Alltagsräder mit sportiven Ansätzen finden (aktivRadfahren 3/2014 zum Solero SL Disc), stimmige Gesamtpakete mit LED-Scheinwerfer mit Schalter und Standlicht, viel Komfort und guter Ausstattung (aktiv Radfahren 1-2/2014 zum Solero SL), bequeme „Allrounder par excellence“ mit Sorglosdetails (Radtouren 2/2014 zum Premio Superlite Disc), doch „ohne sportliche Wesenszüge (Radtouren 3/2013 zum Tecaro SL).

Pegasus Solero SL 7 Deep

Vier Farben, drei Größen und eine ziemlich praktische Rahmenform: Das ist, in Kurzform, eine ziemlich treffende Beschreibung des Pegasus Solero SL 7 Deep. Mit solch einem Rad kommen alle zurecht, und auch die Technik ist auf simple Funktionalität ausgelegt. Seit langem bewährt ist die Siebengang-Nabenschaltung von Shimano, die zwar mit 245 % einen etwas kleineren Übersetzungsumfang hat als die in den höheren Preisklassen verbaute Achtgang-Nabe (307 %), dabei aber gleichmäßiger abgestuft ist - die Unterschiede zwischen den einzelnen Gängen sind nie zu groß, sodass man nach dem Schalten flüssig weitertreten kann.

Gerade dort, wo eher ruhig gefahren wird, verzögert die Fußbremse kräftig genug; zusätzlich gibt es natürlich zwei Felgenbremsen, die in manchen Fahrsituationen die bessere Wahl sind - etwa, wenn man nur leicht anbremsen will, um sich dem Verkehrsfluss anzupassen, um dann gleich wieder in die Pedale zu treten. Was ihre Bauweise angeht, sind die V-Brakes, wie sie am Pegasus verwendet werden, unerreicht einfach, durch die günstigen Hebelverhältnisse wirken sie dabei ausgesprochen stark.

Bei einem Preis von knapp 650 Euro darf man wahrscheinlich keine großen Überraschungen erwarten, mindestens eine gibt es aber doch: Pegasus montiert einen mit 50 Lux sehr leuchtstarken Frontstrahler, der die Minimalanforderungen der StVZO deutlich übertrifft. Auch bei absoluter Dunkelheit hat man damit gute Sicht; wichtig ist die richtige Einstellung des Strahlers, damit man entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht blendet.

Sehr einfach ist die Einstellung der Sitzhöhe dank Schnellspanner an der Sattelklemme, und auch der Lenker lässt sich durch den klassischen Schaftvorbau einfach in der Höhe justieren. Gerade ersteres ist praktisch, sollte das Rad von mehr als einer Personen genutzt oder gelegentlich verliehen werden - was etwa dort vorkommt, wo nicht regelmäßig und nicht so oft geradelt wird. Der Charme des Solero liegt klar in seiner Einfachheit. Als archetypisches City- und Tourenrad zeigt es, dass auch zu günstigen Preisen gut ausgestattete, verlässliche Fahrräder zu haben sind.

Pegasus Piazza 21

Mit dem Piazza 21 stellt Pegasus ein preiswertes Trekkingbike auf die Beine, das überall dort an der richtigen Stelle ist, wo es auf solide Funktion ankommt. Ein Rad für alle Fälle? Fahrrad-Enthusiasten werden jetzt wohl an einen top ausgestatteten Alleskönner denken, mit dem man jahrelang durch dick und dünn fährt, durch den Winterregen zum Büro und auf der sommerlichen Radreise durch südliche Landschaften. Aber das ist hier eigentlich nicht gemeint. Ein Rad für alle Fälle, das kann auch so gemeint sein wie „Für alle Fälle haben wir ein Fahrrad im Keller“.

So wie man für alle Fälle einen Regenschirm mitnimmt. Ein Rad also, das vielleicht nicht allzu häufig genutzt wird, dann aber verlässlich zur Stelle ist. Das eher funktionell als glamourös ist; weniger mit Lebenseinstellung zu tun hat als Alltagsnutzen. Was natürlich erst einmal am Preis liegt. 649,95 Euro lautet die offizielle Empfehlung, von der zahlreiche Anbieter jedoch deutlich abweichen. Wer ein wenig auf die Suche geht, findet das Trekkingrad schon für 500 Euro, und wenn das dann das Vorjahresmodell ist, auch kein Problem - Fahrräder dieser Preisklasse sind in Sachen Ausstattung sehr konstant, da die Innovationszyklen hier lang sind.

Eine Kettenschaltung mit 3×7 Gängen ist seit Jahrzehnten Trekking-Standard, und auch während es bei den Topmodellen heute 2×11 oder gar 1×12 heißt, ist die Kombination aus Siebenfach-Zahnkranz hinten und Dreifach-Kettenblatt vorne durchaus nicht veraltet. In der Praxis wird man meistens auf dem mittleren Kettenblatt unterwegs sein, das größte nur auf abschüssiger Strecke nutzen und das kleinste nur am Berg - eigentlich eine ziemlich übersichtliche Sache.

Was ist besser im günstigen Preisbereich - Technik, die nach „mehr“ aussieht, oder einfacheres Material? Beim Piazza haben sich die Produktplaner für letzteres entschieden und lassen mechanische Felgenbremsen montieren, also keine einfachen Scheibenbremsen. Und das ist eine gute Wahl, denn die simpel aufgebauten Felgenkneifer lassen sich einfach warten und überstehen auch ewig lange Standzeiten ohne Funktionseinbußen. Außerdem haben sie Potenzial - sind die ersten Bremsklötze abgenutzt, kann man mit den etwas teureren Cartridge-Bremsbelägen die Verzögerung merklich optimieren. Auch das Nassbremsverhalten der V-Brakes geht voll in Ordnung, aus technischer Sicht spricht also nur wenig gegen sie.

Am Systemgepäckträger lassen sich (auch) spezielle Taschen usw. An anderer Stelle scheint der niedrige Preis des Piazza dann stärker durch. Pegasus montiert eine Sattelkerze anstatt einer Patentstütze, was spätestens dann unangenehm auffällt, wenn die Sattelneigung verstellt wird. Auch für einen Ahead-Vorbau reicht es nicht, wobei der klassische Schaftvorbau die Höhenverstellung einfacher macht, auch wenn er deutlich elastischer ist.

Und damit ist das Piazza - übrigens in drei Rahmenformen in bis zu vier Größen und bis zu fünf Farben erhältlich - wirklich ein Rad für alle Fälle, für den Alltag, für kleinere Touren und eben für alle Situationen, in denen ein verlässliches Fahrrad gefragt ist. Dabei kann es durchaus ein langes Leben haben - der Aluminiumrahmen ist quasi unverwüstlich, und die einfache Technik ließe sich nach Belieben erneuern und optimieren.

Pegasus Premio SL Disc 12

Das Topmodell von Pegasus setzt, wie inzwischen viele Räder der gehobenen Trekkingklasse, auf das einfachere 1x12-Schaltkonzept - ein Kettenblatt vorne und 12-fach-Zahnkranz hinten. Das spart die für viele als umständlich empfundene Schaltarbeit mittels Umwerfer. Gleichzeitig müssen beim Schaltbereich wegen des deutlich größeren Zahnkranzes kaum Abstriche gemacht werden. Das ergibt weniger Teile und wirkt clean, ist aber auch preistreibend.

Clean wirkt auch die Gesamtoptik, denn Schaltzug und Bremshülle der Hinterradbremse führen durch das Unterrohr. Wie in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten, sind Hydraulikbremsen montiert. Der Vorteil gegenüber klassischer Bremszüge macht sich in der feineren Dosierbarkeit und dem kräftigeren Biss bemerkbar.

Auch beim Komfort fährt das Premio SL Disc 12 dank Federgabel an vorderster Front. Diese will - anders als Modelle mit Stahlfeder - allerdings von Zeit zu Zeit mit Luft versorgt werden, um ihre Dämpfung zu bewahren. Punkten kann das Pegasus auch beim Licht: Der dynamobetriebene Scheinwerfer strahlt mit satten 70 Lux und ist mit einer Sensor-Automatik ausgerüstet.

Pegasus Premio Evo 10 Lite

Zu den meistverkauften E-Bikes in Deutschland zählend, vereint es die Einsatzbereiche Stadt und Trekking seit jeher in einem ansprechenden Allrounder. Formschön ins Unterrohr integriert ist der 500-Wh-Akku, der wahlweise auch in der 625er-Version für noch mehr Reichweite erhältlich ist. Ohnehin scheint sich der Fokus verstärkt auf Elemente für maximalen Fahrkomfort gerichtet zu haben. Zum anderen der Comodoro-Sattel aus vibrationsdämpfendem Hydrofoam-Material.

Bereits nach den ersten zurückgelegten Metern fällt die aufrechte Fahrposition positiv auf, die durch den neigungs- und höhenverstellbaren Lenkervorbau individuell angepasst werden kann. Weiter ist der Tastenblock zum Wechseln zwischen den vier Unterstützungsstufen in Griffnähe gut erreichbar. Auch die Schwalbe-Bereifung unterstreicht den Komfortanspruch des Tourenbikes: Das zurückhaltende Profil sorgt für geschmeidigen Lauf.

Im Bereich Fahrsicherheit gibt der Allrounder ebenfalls eine gute Figur ab. Die Shimano Scheibenbremsen (BR-MT200) mit einem Durchmesser von 180 mm verzögern angenehm und packen auch bei Nässe zuverlässig zu. Und dass wir auf unserer Testfahrt von der Dämmerung überrascht werden, ist auch nicht schlimm. Mit einer Beleuchtungsstärke von 100 Lux bringt der Fuxon-Scheinwerfer extrem viel Licht auf die Fahrbahn voraus.

Weiter ist das Trekking-E-Bike bestens für die Gepäckmitnahme auf Tagestouren vorbereitet. Für die Alltagsnutzung bei Einkäufen in der Stadt ist das Rahmenschloss ein willkommenes Sicherheits-Feature. Breite Spritzschützer mit Flossen sowie Kettenschutz runden die durchdachte Vollausstattung angemessen ab. Der Akku ist optisch sauber in das Unterrohr integriert.

Sie haben Interesse am Pegasus Premio Evo 10 Lite? Aluminium-Rahmen, SR Suntour Federgabel (63 mm), hydr.

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