Die Pengel-Anton-Route: Radfahren auf ehemaligen Bahntrassen

Die Pengel-Anton-Route ist ein Radweg, der auf einer ehemaligen Bahntrasse verläuft und von der alten Hansestadt Soest zum Möhnesee führt. Von 1899 bis 1960 verkehrten auf der Strecke Soest-Brilon Personenzüge.

1970 wurde auch der Güterverkehr zwischen Soest und Belecke eingestellt und die Gleise anschließend abgebaut. In Soest begannen im Dezember 2020 die ersten Arbeiten, den Radweg auf der Bahntrasse durch das Gewerbegebiet in Richtung Bahnhof zu führen.

Als erster von drei Bauabschnitten wurden 400 Meter zwischen dem Nottebohmweg und dem Ostenhellweg mit einer Breite von 4 Metern ausgebaut. Der Förderbescheid für den zweiten, knapp 1 km langen Bauabschnitt bis zum Elfser Weg ist inkl. eines Brückenneubaus über den Rigaring wurde im November 2021 übergeben. Die neue Brücke wurde am 29. Juni 2022 eingehängt und der Weg am 4.

Der dritte Soester Bauabschnitt vom Elfser Weg zum Seidenstückerweg ist seit 2023 im Bau. Die Route bietet eine weitgehend autofreie Fahrt zum Möhnesee.

Schon vom Höhenzug der Haar aus bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den größten der Sauerländer Stauseen und den dahinterliegenden Arnsberger Wald. Am See angekommen führen gut ausgebaute Radwege teilweise entlang des Nordufers, bevor es über den Alten Soestweg durch das Naturschutzgebiet am Kleiberg wieder zurück zum Ausgangspunkt geht.

Zwar gilt es auf diesem Abschnitt ein paar Höhenmeter zu überwinden, kleine Radler dürften bei der Fahrt durch das ehemalige Truppenübungsgebiet zwischen Soest-Hiddingsen und Möhnesee-Büecke aber vor allem ihre Freude haben, wenn sie eines der halbwilden Pferde, Heckrinder oder Wildschafe, die dort angesiedelt wurden, entdecken.

Und die Großen werden mit einem Blick auf die beeindruckende Kirchturmsilhouette der alten Hansestadt Soest mehr als "entschädigt". Am Startpunkt Bahnhof "Brilon Stadt" finden Sie ausreichend Parkmöglichkeiten.

Wer den Pengel-Anton-Radweg ab Brilon fährt, der radelt mit dem Gefälle. In Rüthen hat man dann sehr schnell den Kreis Soest erreicht. Ein Abstecher in den historischen Stadtkern der Bergstadt ist zu empfehlen. Auch Belecke bietet sich als Start- bzw.

Zwischen Rüthen, Belecke und dem Möhnesee werden auch die verschiedenen Landschaftscharakteristika dieser Region deutlich. Flussabwärts entlang der Möhne führt die Strecke dann zum Möhnesee. In großzügigen Schwüngen radeln Sie sanft aus dem Tal hinauf auf den Höhenrücken des Haarstrangs.

Im Bereich der Mülheimer Schlacht wurde im Jahr 2014 eine Fischtreppe angelegt. An warmen Tagen eignet sich der Ort für ein schönes Picknick. In der gesamten Region (Kreis Soest, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein) ist ein Rettungspunktsystem installiert.

Streckeninformationen

Die Pengel-Anton-Route weist folgende Charakteristika auf:

  • ca. 12,6 km (davon ca. 8,2 km auf der ehem. Bahntrasse) von Brilon (430 m ü. NN)
  • ca. 30,3 km (davon ca. 23,5 km auf der ehem. Bahntrasse) von Soest (100 m ü. NN) bis auf den Haarstrang bei Echtrop (280 m), Gefälle zum Möhnesee (230 m)

Die Strecke beinhaltet:

  • langgezogenes, leichtes Gefälle von Brilon
  • langgezogenes, leichtes Steigung von Soest bis zum Haarstrang bei Echtrop, leichtes Gefälle zum Möhnesee und langgezogene, minimale Steigung.

Weitere Details zur Strecke:

  • Die Route führt vom Knotenpunkt 12 nordwärts auf der Bahnhofstraße am ehemaligen Bahndamm entlang.
  • Am Bahnübergang schräg rechts: Altenbriloner Straße, dann links durch eine Halbsperre: Beginn des asphaltierten Bahntrassen-Rad-/Fußwegs.
  • Die B 7 queren (Drängelgitter; Querungshilfe); ein eingezäuntes Gelände wird mit kurzem Gefälle rechts versetzt umfahren: Almerfeldweg (linker Rad-/Fußweg).
  • An einer Werkszufahrt und der Kläranlage vorbei, dann mit kurzem Stück links versetzt zurück auf die Trasse.
  • Über eine Brücke und die B 480 queren (ein Drängelgitter, eine Pfostensperre und Bodenschwelle); später die Möhne auf einer alten Bahnbrücke überqueren.
  • Der Weg verläuft näher an der Bundesstraße; Querweg und Grundstückszufahrt; später über einen Damm und die Möhne überqueren (langgezogenes, leichtes Gefälle).
  • Am Hof Querweg (Knotenpunkt 10); die Möhne erneut auf einer ehemaligen Bahnbrücke überqueren.
  • Die K 57 queren ("Radfahrer absteigen"; eine Pfostensperre): wieder auf der Bahn; an einem Straßenrastplatz und einem Querweg vorbei, später die Möhne zweimal überqueren.
  • Am Ende des Rad-/Fußwegs links die Möhne überqueren (Schranke) und dem asphaltierten Weg rechts folgen (leichtes Steigung; freigegebenes Zusatzzeichen 250); ab einer Mehrfachkreuzung langgezogenes.
  • Die L 776 queren: Hankerfeld, dann rechts: Möllenkämpe (freigegebenes Zusatzzeichen 250; minimale Steigung).
  • An einer Kreuzung geradeaus (teilweise leichtes Gefälle); dem asphaltierten Weg an der Straße links: L 735 (linker Rad-/Fußweg), dann rechts: nicht freigegebenes Zusatzzeichen 250; minimal hügelig.
  • An einer Brücke geradeaus folgen und später einen Bach überqueren: Steigung, dann dem Weg mit Gefälle links.
  • Am Ende des Rad-/Fußwegs links folgen: kurzes Stück, dann dem asphaltierten Weg folgen (leichtes Steigung).
  • In der Steigung schräg rechts: Rad-/Fußweg (leichtes Gefälle).
  • Am Pietraprok-Platz links: Unterm Haane, dann rechts.
  • Später wechselt der Radweg die Gleisseite.
  • Am Ende des Gütergleises Rad-/Fußweg auf stillgelegter Eisenbahntrasse (langgezogenes, minimale Gefälle).
  • In Sichtighvor zwei Straßen (ein Drängelgitter) queren und am alten Bahnhof an einem kleinen Eisenbahnmuseum in zwei Waggons vorbei: langgezogenes, minimale Gefälle.
  • An der Brücke über einen Ausläufer des Möhnesees geradeaus: Rad-/Fußweg auf der ehemaligen Eisenbahntrasse.
  • An einem Parkplatz links versetzt; später langgezogenes, leichtes Steigung.
  • Geradeaus weiter auf der Bahntrasse (asphaltierter Rad-/Fußweg; ein Drängelgitter); langgezogenes, leichtes Steigung.
  • Auf der höchsten Stelle B 516 unterqueren: Rad-/Fußweg (minimales Gefälle); eine Straße queren (ein Drängelgitter): Kiepenkerlweg.
  • Bei Echtrop zwei Straßen queren (zweite Straße mit einem Drängelgitter; minimale Steigung).
  • In Schalloh (Gasthaus) vor der Straße wenig rechts versetzt, dann die L 856 queren (zwei Drängelgitter) und wieder auf die ehemalige Bahntrasse (minimale Steigung).
  • An der Hofzufahrt geradeaus (leichtes Gefälle) und dem Weg bei 21,5 links folgen (ab hier wieder auf dem Bahndamm; minimale Steigung).
  • Zwei Gütergleise und eine Straße versetzt queren (eine Doppel-Pfostensperre): dem Rad-/Fußweg parallel zum Bach folgen (teilweise leichtes Steigung).
  • An der Straße links: Paderborner Landstraße / B 1 am östlichen Stadtrand Soest (Rad-/Fußweg und Radweg; leichtes Steigung).
  • Die L 747 unterqueren und dem Weg rechts versetzt folgen.
  • An einem Biergarten vorbei: dem Rad-/Fußweg schräg rechts parallel zum Bach folgen (teilweise leichtes Steigung).
  • BAB 44 unterqueren (rechter Weg: Rad-/Fußweg auf ehemaliger Bahntrasse): leichtes Steigung.
  • Bei Elfsen die K 5 queren (Querungshilfe, eine Pfostensperre); später einen Weg (eine Pfostensperre) und eine Straße queren.
  • Bei 5,2 L 856 überqueren: Rad-/Fußweg mit minimales Steigung.
  • Dem Rad-/Fußweg hinter einem kleinen Wald rechts folgen (leichtes Steigung) und an der Hofzufahrt geradeaus auf den rechten Weg (Rad-/Fußweg, Rechtskurve; minimale Steigung).
  • In Schalloh (Gasthaus) nach kurzem Gefälle die L 856 queren (zwei Drängelgitter) und dem Weg rechts versetzt wieder auf die ehemalige Bahntrasse folgen (minimale Steigung).
  • Bei Echtrop zwei Straßen queren (erste Straße mit einem Drängelgitter; kurz neben der Trasse), dann dem Weg links versetzt folgen: Kiepenkerlweg (minimale Steigung).
  • Auf der höchsten Stelle B 516 unterqueren: Rad-/Fußweg (langgezogenes, leichtes Gefälle).
  • Geradeaus (Drängelgitter) weiter auf dem Rad-/Fußweg (langgezogenes, leichtes Steigung).
  • An der Brücke über einen Ausläufer des Möhnesees geradeaus: Rad-/Fußweg auf ehemaliger Bahntrasse.
  • Der Weg kürzt eine Möhneschleife ab; im weiteren Verlauf insgesamt vier Straßen (eine bei 19,5 in Niederbergheim die L 856, zwei Straßen bei 21,3 und 22,4 in Allagen; Drängelgitter) queren: langgezogenes, minimale Steigung.
  • In Sichtighvor zwei Straßen (ein Drängelgitter) queren und am alten Bahnhof an einem kleinen Eisenbahnmuseum in zwei Waggons vorbei: Rad-/Fußweg auf stillgelegter Eisenbahntrasse (langgezogenes, minimale Steigung).

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