Pirelli erweitert die Reifen-Linie P Zero. Die Modelle P Zero Road und P Zero Race sind ab sofort erhältlich. Sie ersetzen das bisherige Modell P Zero Velo. Beide neuen Reifenmodelle der P-Zero-Serie sind als Clincher-Reifen ausschließlich für den Einsatz mit einem Schlauch geeignet. Für den Tubeless-Einsatz bietet Pirelli andere Modelle. Der P Zero Velo TT und der P Zero Velo 4S sowie die Gravel-Reifen von Pirelli sind weiterhin erhältlich.
Pirelli P Zero Road: Der Allrounder
Der P Zero Road soll ein Allround-Reifen mit einem besonders breiten Einsatzspektrum sein. Er wurde als Trainingsreifen für die Profis der von Pirelli ausgestatteten WorldTour-Teams Bike Exchange, Trek-Segafredo und AG2R-Citroën, entwickelt. Der Clincher-Reifen verfügt über die von Pirelli entwickelten Technologien der Evo-Compound-Gummimischung und der Tech-Belt-Karkasse. Beim besonders allround-orientierten P Zero Road legten die Entwickler den Fokus auf einen besonders hohen Komfort, einen hohen Pannenschutz und eine hohe Laufleistung. Die Evo-Compound-Gummimischung des P Zero Road soll vor allem einen hohen Pannenschutz und eine lange Laufleistung bieten. Den Pirelli P Zero Road gibt es in 24, 26 und 28 Millimetern Breite. Das Gewicht eines Reifens liegt je nach Breite bei 215, 235 und 255 Gramm.
Testergebnisse des P Zero Road
Das Modell P Zero Road fuhren wir zunächst mit den empfohlenen sieben Bar Druck auf einer 19 Millimeter breiten Felge. Bei den Temperaturen von weniger als sieben Grad Celsius wurde der Luftdruck um mindestens 0,3 Bar gesenkt. Ein sehr hoher Komfort war jedoch erst zu erreichen, als der Luftdruck noch weiter abgesenkt wurde - um mehr als die dafür empfohlenen weiteren 0,3 Bar weniger. Auch bei spätwinterlichen Straßenverhältnissen mit viel Rollsplit und Verschmutzung auf den Straßen nehmen die Reifen keinen Schaden. Es gab keine Pannen, auch Schnitte und Einkerbungen auf der Lauffläche waren nicht zu bemerken. Nach rund 450 Testkilometern war noch kein Verschleiß zu bemerken.
Pirelli P Zero Race: Der rennorientierte Reifen
Der P Zero Race soll ein stark rennorientierter Allround-Clincher-Reifen sein. Er soll alle Vorteile der Tubetype-Technologie, also dem weiterhin beonders verbreiteten klassischem System aus einem Clincher-Reifen und einem eingezogenen Schlauch, bieten. Der Pirelli P Zero Race ist in 26, 28 und 30 Millimetern Breite erhältlich. Es gibt ihn zudem in Versionen mit unterschiedlichen farbigen Logo-Aufschriften sowie als Classic-Version mit einer beigefarbenen Seitenwand. Das Gewicht eines Reifens liegt je nach Breite bei 205, 225 oder 245 Gramm.
Testergebnisse des P Zero Race
Der P Zero Race überzeugte ebenfalls hinsichtlich dieser Testkriterien, bot jedoch zusätzlich den Eindruck eines deutlich geringeren Rollwiderstandes. Auch das deutlich geringere Gewicht machte sich in der Form einer geringeren rotierenden Masse und damit einem spritzigeren Fahrverhalten bemerkbar. Der Grip war auch bei Nässe sehr hoch. Besonders bei geringeren Ludtdrücken war die im Vergleich zum Vorgängermodell P Zero Velo verbreiterte Auflagefläche und die erhöhte Kontrolle zu spüren. Hier erreichte der neue Pirelli P Zero Race Top-Werte.
Gemeinsame Eigenschaften der P Zero Modelle
Beide neuen Modelle wurden für den Performance- und den Endurance-Einsatz entwickelt. Sie wurden auf die modernen 19C-Felgenbreite-Standards angepasst. Im Vergleich zum bisherigen P Zero Velo bieten sie unter anderem eine breitere Lauffläche. Die neuen P-Zero-Modelle sollen einen geringen Rollwiderstand, einen hohen Pannenschutz und, wie von Pirelli gewohnt, viel Grip und ein sicheres Handling bieten. Für den Gravel-Einsatz auf Schotterwegen sind beide Reifen nicht konzipiert.
Weitere Pirelli Reifen im Test
In der RennRad-Ausgabe 4/2021 haben wir 31 Modelle mit Schlauch und Tubeless im Praxis- und Labor-Test untersucht. Darunter waren vier Modelle von Pirelli - mit dem Pirelli P Zero Velo ein Kauftipp unter den Clincher-Reifen und mit dem Zero Race TLR SL ein Race-Tipp bei den Tubeless-Modellen. Alle Test-Reifen haben wir in der Praxis auf unterschiedlichen Untergründen, Felgen und mit unterschiedlichen Luftdrücken im Bereich der Herstellervorgaben und der angegebene Kompatibilitäten getestet. Zur Erhebung der Labordaten nutzte RennRad die validierten Prüfstände des Herstellers Schwalbe.
Pirelli P Zero Velo
Der P Zero Velo überzeugt mit seinem sehr hohen Grip. Die Montage gelingt einfach. Das Gewicht ist gut, beim Rollwiderstand zählt er zu den Besten. Beim Pannenschutz liegt er weit vorne: Die Aramid-Fasern bringen den besten Durchstich-Schutz im Test.
Pirelli Cinturato Velo
Der Cinturato Velo eignet sich auch für leichte Schotterwege. Der Grip ist, wie von Pirelli gewohnt, sehr gut. Das Gewicht ist erwartungsgemäß etwas höher. Beim Pannenschutz erreicht er gute Werte, gerade beim Schutz vor spitzen Durchstichen.
Pirelli P Zero Race TLR SL
Sehr leicht und ein sehr geringer Rollwiderstand - bereits diese Werte sprechen für den Pirelli P Zero Race TLR in der SL-Version als Wettkampf-Reifen. In der Praxis überzeugen zudem der sehr hohe Grip und der hohe Komfort, trotz der geringen Breite.
Pirelli P Zero Race TLR im Detail
Der Pirelli P Zero Race TLR ist ein Rennradreifen mit hoher Geschwindigkeit und gutem Pannenschutz. Er hat eine 120-tpi-Karkasse und eine spezielle Gummimischung. Er kommt in verschiedenen Größen. Der Pirelli P Zero Race TLR ist bekannt für seine hohe Leistung und guten Pannenschutz. Er ist in verschiedenen Größen erhältlich. Der Pirelli P Zero Race TLR hat eine spezielle Gummimischung. Diese sorgt für gute Haftung und wenig Rollwiderstand. Ein besonderes Merkmal ist die 120-tpi-Karkasse. Sie sorgt für Stabilität und wenig Rollwiderstand. Der Pirelli P Zero Race TLR entstand durch Zusammenarbeit mit Profis.
Montage und Setup
Die Montage des Pirelli P Zero Race TLR ist einfach. Man kann ihn mit einem Tubeless-Setup aufbauen. Man braucht spezielles Werkzeug und Material. Dazu zählen ein Tubeless-Kit, ein Reifenheber und eine Pumpen.
Leistung und Fahrverhalten
Unser Test zeigte, dass der Pirelli P Zero Race TLR bei Nässe sehr gut abschneidet. Wir empfehlen den Pirelli P Zero Race TLR für jeden, der einen schnellen und zuverlässigen Reifen sucht. Der Pirelli P Zero Race TLR hat einen niedrigen Rollwiderstand. Er bietet auch ein gutes Geschwindigkeitsverhalten. Laborergebnisse und praktische Messungen bestätigen die Leistung. Der Reifen erreicht hohe Geschwindigkeiten und hält einen niedrigen Rollwiderstand.
Grip und Handling
Der Pirelli P Zero Race TLR bietet eine gute Balance. Der Pirelli P Zero Race TLR hat tolle Grip- und Handling-Qualitäten. Seine spezielle Gummimischung sorgt für Haftung und niedrigen Rollwiderstand. Wir haben den Reifen in verschiedenen Breiten getestet. Vom 25 mm bis 30 mm. Die Breite beeinflusst Grip und Handling stark. Reifendruck ist auch wichtig für Grip und Handling. Überprüfen und anpassen Sie ihn regelmäßig. Der Pirelli P Zero Race TLR ist stabil und hat gutes Handling in Kurven. Ideal für ambitionierte Radsportler. Der Pirelli P Zero Race TLR bietet hervorragendes Grip und Handling. Er ist einer der besten Rennradreifen.
Verschleiß und Haltbarkeit
Der Pirelli P Zero Race TLR hat ein gutes Verschleißverhalten. Er hält lange, dank seiner speziellen Gummimischung. Im Test zeigte der Reifen nach 450 Kilometern keinen Verschleiß. Die Kilometerleistung ist wichtig, um die Haltbarkeit zu bewerten. Der Pirelli P Zero Race TLR hat im Test sehr gut abgeschnitten. Die Schnittfestigkeit ist ebenfalls wichtig. Der Pirelli P Zero Race TLR hat hier ebenfalls eine sehr gute Leistung gezeigt. Die Kombination aus gutem Verschleißverhalten und hoher Schnittfestigkeit macht den Pirelli P Zero Race TLR zu einem der besten Rennradreifen.
Komfort und Fahrgefühl
Der Pirelli P Zero Race TLR bietet tolles Comfort und ein gutes Fahrgefühl. Das macht ihn zu einem der besten Rennradreifen. Ein weiterer Pluspunkt ist seine Stabilität. Er bietet auch eine gute Haftung.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Pirelli P Zero Race TLR hat ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Er bietet hohe Qualität, guten Grip und wenig Rollwiderstand. Im Vergleich zu anderen Rennradreifen ist der Pirelli P Zero Race TLR sehr preiswert. Der Pirelli P Zero Race TLR gibt es in vielen Größen, von 26-622 bis 40-622. Der Preis variiert je nach Größe.
Vor- und Nachteile
Der Pirelli P Zero Race TLR ist ein hochwertiger Rennradreifen. Er hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Er bietet eine tolle Haftung und einen niedrigen Rollwiderstand. Die Kosten sind jedoch höher als bei anderen Rennradreifen. Ein großer Vorteil ist seine Leistung bei verschiedenen Wetterbedingungen. Er hält gut, auch wenn es nass ist. Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile zu bedenken. So kann man die beste Entscheidung treffen.
Pirelli P Zero Race TLR RS Tubeless-Reifen
Nach 1100 km, 10.000 Höhenmetern, 2 Gran Fondos und 12 Stunden Radfahren im Regen konnte ich mein Urteil fällen. Pirellis auf meinen Ubique G42C Felgen, ideale Passform zwischen der 30mm breiten Felge und dem 28mm breiten ReifenIst die Montage so schnell wie der Reifen selbst? Als die Reifen auf meinem Schreibtisch lagen, konnte ich es kaum erwarten, sie zu montieren.
Montage des P Zero Race TLR RS
Beim Herausnehmen der Reifen aus der Verpackung fiel die Form des Reifenwulstes sofort auf. Der Wulst ist die Verbindung zwischen Reifen und Felge. Traditionell ist er rund, aber beim neuen P-Zero Race TLR RS ist er eher eckig. Das soll eine perfekte Abdichtung und einen besseren Halt zwischen Felge und Reifen gewährleisten. Auffällig ist auch, dass die Reifen für schlauchlose Rennradreifen sehr leicht sind. Das liegt zum Teil an der „speedCORE“-Technologie. Dabei handelt es sich um eine dünne, luftdichte Gummischicht, die eine leichte, aber dennoch luftdichte Karkasse ermöglicht.
Fahreindruck und Grip
Was mir sofort auffiel, war, wie geschmeidig und komfortabel die Reifen waren. Ich selbst hatte die 28-mm-Version auf einer Felge mit 21 mm Maulweite montiert. Ich fuhr den Hinterreifen mit 5,8 bar und den Vorderreifen mit 5,4 bar, ich wiege 81 kg und es funktionierte perfekt für mich. Die Reifen liefen perfekt über die Unebenheiten. Die Klinker auf dem Maasberg waren immer noch zu spüren, aber ich hatte das Gefühl, dass ich im Vergleich zu meinen alten Reifen etwas an Komfort gewonnen hatte.
Pannenschutz
Nach 120 Kilometern bemerkte ich im Ziel, dass ich mir unterwegs ein Loch im Reifen zugezogen hatte. Das Dichtmittel hatte es zwar perfekt abgedichtet, aber es gab einen kleinen Schnitt im Reifen. Das ist das Tolle am schlauchlosen Fahren. Wäre ich mit Schlauch gefahren, wäre ich sicher am Straßenrand gelandet.
Fazit zum P Zero Race TLR RS
Meine ersten Erfahrungen mit den neuen Pirelli P-Zero TLR RS Tubeless-Rennradreifen sind sehr gut. Die Fahrqualität ist extrem gut, ich stelle fest, dass sich der Reifen geschmeidiger fährt als ein vergleichbarer Reifen mit Schlauch. Die Pirelli-Reifen geben auch extrem viel Vertrauen bei den verschiedenen Bedingungen, die ich gefahren bin. Sowohl auf nassen Straßen als auch auf schlechten Straßen und Pflastersteinen zeigen die Reifen eine sehr gute Leistung und ich habe nicht einen Moment am Grip gezweifelt.
Pirelli P Zero: Ein Reifen für alle Fälle?
Schon seit dem ersten Post von Pirelli, der in den sozialen Netzwerken einen Rennrad-Reifen ankündigte, war ich heiß auf diesen Reifen! Pirelli ist zwar beileibe nicht der erste Hersteller, der neben Autoreifen auch Fahrradreifen für den sportlichen Einsatz herstellt, doch Pirelli ist nicht erst seit seinem Formel 1-Engagement besonders für sportliche Reifen bekannt.
Im Zuge der Marketing-Kampagne wurden neben dem Namen auch technische Eckdaten bekannt. Erreicht werden soll das vor allem durch die Smartnet Silica-Gummimischung. Diese verfügt über längliche statt gerundete Moleküle, die sich selbst parallel ausrichten und mit den anderen Komponenten der Gummimischung ein dicht gepacktes Netz bilden. Diese sollen so angeordnet sein, dass nicht nur die Wasserverdrängung, sondern auch die Auflagefläche in trockenen Kurven erhöht wird.
Testergebnisse auf verschiedenen Untergründen
Hier macht der Pirelli den erwartet guten Job, verzahnt sich gut mit dem Asphalt und arbeitet sich mit gefühlt weniger Durchrollverlust durch den groben Asphalt. Die Karkasse funktioniert also so gut, wie sie sich anfühlte. Dazu passt das mehrmalige Gefühl „verdammt…, ich hab ´nen Platten“, was sich einfach nur als sahneweiches Abrollverhalten herausstellt. Auch auf der Abfahrt läuft er richtig schnell und ich durchbreche seit langem mal wieder die 70 km/h-Marke auf diesem Stück.
Was auch auffiel ist, dass der Reifen auf asphaltierten Feldwegen, auf denen ja eine Menge kleiner Schottersteinchen herum liegen, die sich gern mal in den Reifen bohren und entweder nervig klacken oder sich gar durch den Reifen bis zum Schlauch vorarbeiten und einen Platten verursachen, genau das eben nicht tut. Es bleibt kein einziges Steinchen im Gummi hängen. Hier ist die Theorie der dichten Mischung des Smartnet Silica-Compound auch deutlich in der Praxis erfahrbar.
Fazit zum Pirelli P Zero
In der Summe macht der Reifen einen sehr guten Job. Man kann die Theorie, die hinter der Entwicklung steckt tatsächlich erfahren, was bei Neuentwicklungen ja leider nicht immer der Fall ist. Aufgrund des Preises und des Einlenkens würde ich den Reifen keinem Anfänger empfehlen, aber für alle, die einen schnellen Wettkampfreifen mit breitem Einsatzspektrum suchen, ist er eine tolle Alternative zu den bisherigen Top-Reifen.
Zusammenfassung der Testmerkmale
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Merkmale der getesteten Pirelli P Zero Reifenmodelle zusammenfasst:
| Modell | Typ | Breiten | Gewicht (ca.) | Besondere Merkmale |
|---|---|---|---|---|
| P Zero Road | Clincher | 24, 26, 28 mm | 215-255 g | Hoher Komfort, Pannenschutz, lange Laufleistung |
| P Zero Race | Clincher | 26, 28, 30 mm | 205-245 g | Rennorientiert, geringer Rollwiderstand, hoher Grip |
| P Zero Race TLR | Tubeless Ready | 26, 28, 30, 32, 35, 40 mm | Variiert je nach Breite | Tubeless-Technologie, SmartEvo Compound, Speedcore |
| P Zero Race TLR RS | Tubeless Ready | Variiert je nach Breite | Leicht, geschmeidig, hoher Grip, SpeedCORE-Technologie | Weiterentwicklung des P Zero Race TLR |
Verwandte Beiträge:
- Pirelli Mountainbike Reifen: Test, Vergleich & Kaufberatung
- Pirelli MTB Fahrradreifen Test & Vergleich 2024: Beste Modelle im Überblick
- Pirelli Rennrad Reifen: Test, Modelle & Kaufberatung
- Pirelli Reifenfreigabe Ducati: Modelle & Kompatibilität
- Shimano Nexus 7-Gang Nabenschaltung: Ultimative Erklärung & Einfache Einstellungstipps
- Windelmotorrad basteln: Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung für das perfekte Babygeschenk!
Kommentar schreiben