Pizza Roller Fahrrad: Vor- und Nachteile

So schön es ist, die frische Steinofenpizza aus einer bestenfalls italienischen Pizzeria zu genießen, so schön kann es auch sein, sich zuhause am Pizza-Handwerk zu versuchen. Während Restaurants allerdings häufig schon vorsorgen und die Pizza in acht vorgeschnittene Stücke trennen, muss man zuhause selbst Hand anlegen.

Eine Pizza ist relativ groß und an sich unhandlich per Hand zu essen - wenn man sie teilt, sieht das gleich ganz anders aus. Wenn du gerne Pizza isst, stellt sich zunächst die Frage danach, wie sich diese am besten präsentieren lässt. Mit einem Pizzaschneider gelingt es dir, perfekte Pizzastücke zu erzielen, sodass deine Pizza ansehnlich bleibt.

Es gibt viele verschiedene Varianten und Modelle der nützlichen Pizza-Zerteiler, die sich in der Qualität und in den Materialien unterscheiden. Einige sind sehr einfach gehalten, andere eher kompakter und aufwendiger. Alle Modelle haben jedoch eines gemeinsam: Sie sorgen dafür, dass du jede Pizza sorgfältig aufteilen kannst.

Verschiedene Arten von Pizzaschneidern

Bevor du einzelne Aspekte wie Material, Verarbeitung, Größe und Gewicht miteinander vergleichst, stellt sich zunächst die Frage nach der Art des Pizzaschneiders. Das umfassende Angebot ermöglicht es dabei, für nahezu jedes Bedürfnis ein passendes Exemplar zu finden.

Pizzaroller

Da wäre zunächst die wohl bekannteste Bauform einer gelagerten kreisrunden Klinge, auch Pizzaroller oder Pizzaschneiderad genannt. Der klassische Pizzaroller besteht aus einem geraden Griff und einem Klingenrad, welches sich um eine Achse dreht. Die Klingen bestehen meist aus Edelstahl. Sie rollen schon bei geringer Kraftauswirkung mühelos über den Teig, wenn die Klinge scharf ist und der Winkel stimmt.

Pizzaroller sind leicht zu reinigen und nehmen nicht viel Platz in der Schublade in Anspruch. Leider ist allen Pizzarollern gemein, dass es etwas Übung braucht, um wirklich genau zu schneiden.

Statt die rollende Klinge vor sich herzuschieben, spart sich dieses edel aussehende Rösle Pizzarad 12717 den Stiel und reduziert das Design auf eine zur Hälfte verkleidete Rundklinge. Das sieht wirklich modern und cool aus, leider verfliegt der hochwertige Eindruck zum Teil, sobald man das Pizzarad in die Hand nimmt. Es wirkt klapprig und erstaunlich leicht. Das verwundert nicht weiter, wenn man das Gerät öffnet: Der Korpus ist aus Kunststoff gefertigt und lediglich von einer dünnen Metallschicht ummantelt. Immerhin: Dünne Pizzen werden schnell und zuverlässig zerteilt. Uns kann das aparte Konzept dennoch nicht überzeugen.

Wiegemesser

Mit einem Wiegemesser wird die Pizza sehr schnell und akkurat zerteilt. Ein gutes Wiegemesser lässt sich sicher mit beiden Händen packen, verfügt über eine scharfe Klinge, einen vernünftigen Klingenschutz und ist mit einem Wisch gereinigt. Wenn Sie runde Pizzen backen und gerade, saubere Schnitte schätzen, erledigt kein Werkzeug den Job besser als ein gutes Wiegemesser.

Da hier die Kraft direkt von oben wirkt, bleiben alle Beläge an Ort und Stelle und es besteht keine Gefahr, Pizzastücke herumzuschieben. Es gibt aber auch nachvollziehbare Gründe, sich kein 35-Zentimeter-Beil anzuschaffen. Allen voran Platz: Irgendwo muss das riesige Ding ja hin, wenn man gerade keine Pizza zerteilt. Vielleicht mag man die langen Klingen der Wiegemesser als gefährlicher empfinden, insbesondere in kinderreichen Haushalten.

Pizzascheren

Last und auch least - so viel nehmen wir vorweg - gibt es Pizzascheren. Sowohl Wiegemesser als auch Pizzaroller haben wir schon mal benutzt, Pizzascheren sind für uns neu. Verfechter der Schere führen nicht ganz zu Unrecht ins Feld, dass sie im Vergleich zu den Alternativen vielseitiger ist und auch andere Lebensmittel schneidet. Auch liest man, dass beschichtete Pfannen durch die Schere nicht beschädigt werden.

Natürlich kann man eine Pizza mit der Schere zerteilen - oder mit einem Messer und wahrscheinlich geht’s irgendwie auch mit einem Teigschaber. Aber hier geht es nicht darum, ob etwas prinzipiell möglich ist, sondern wie gut es funktioniert. Und da können die Scheren beim sauberen, schnellen Zerteilen von Pizza einfach nicht punkten. Und was die Pfannen angeht?

Testberichte und Empfehlungen

Wir haben 29 Pizzaschneider getestet. Alle schneiden Pizza, aber längst nicht alle gleich gut.

  • Burnhard: Sowohl bei der Ergonomie als auch bei der Klingenschärfe belegt Burnhard den ersten Platz. Kein anderes Messer im Test ist schärfer und liegt gleichzeitig so gut und sicher in den Händen wie das Burnhard Pizza-Wiegemesser. Und dabei sieht der Griff aus Akazienholz auch noch wirklich schick aus. Die Klinge misst etwas mehr als 35 Zentimeter in der Länge, was für die meisten Pizzen reichen sollte. Die Klinge ist nicht beschichtet, anders als beim teureren, kürzeren und leichteren Gozney Pizzaschneider. So kann es theoretisch leichter passieren, dass Belag an der Klinge haften bleibt. Modelle ohne Holzgriffe können prinzipiell in der Spülmaschine gereinigt werden.
  • Gozney: Wer kein Beil kaufen mag, findet im Gozney Pizzaschneider einen Pizzaroller der absoluten Spitzenklasse. Der Holzgriff liegt gut in der Hand, die brutal scharfe Klinge wackelt kein bisschen. Der Gozney Pizzaschneider ist alles, was die meisten Rollenklingen-Mitstreiter nicht sind: sehr scharf, angenehm schwer und antihaftbeschichtet. Die Klinge schlingert kein bisschen und hier klappert auch nichts. Der Holzgriff liegt sehr gut in der Hand und dank des hohen Gewichts von gut 300 Gramm ist nur wenig Kraft nötig, um die Klinge über die Pizza fahren zu lassen. Die Klinge ist mit einer guten Antihaftbeschichtung veredelt, sodass hier nichts kleben bleibt und auch die Reinigung entsprechend einfach von der Hand geht. Auch beim Gozney Pizza Rocker ist die Klinge brutal scharf und gleitet mühelos durch Belag und Teig. Dank Antihaftbeschichtung bleibt hier auch nichts kleben und die Reinigung ist noch einfacher als bei den Stahlklingen.
  • Valuxe PC-003: Scharf, solide und spülmaschinenfest - der Valuxe PC-003 bietet viel zum günstigen Preis. Der massive Griff liegt gut in der Hand. Der Pizzaroller Valuxe PC-003 ist erfreulich solide gefertigt und liegt sehr angenehm in der Hand. Die Rundklinge mit einer effektiven Schnitttiefe von 2,8 Zentimetern ist sehr scharf. Die Klinge sitzt etwas locker und klappert in ihrer Aufhängung. Dadurch schlingert die Klinge auch etwas. Das passiert hauptsächlich, wenn man zu viel Druck ausübt. Und das ist dank der hohen Schärfe nicht nötig.
  • Silberthal: Die Klinge vom Silberthal Pizzaschneider ist nur 1,2 Millimeter stark. Das sorgt für sehr feine Schnitte, bedingt aus Stabilitätsgründen jedoch auch die durchgehende Klinge. Entsprechend kann man den Griff hier nicht nach Belieben umgreifen. Damit das Messer dennoch gut in den Händen liegt, ist die Kante am Holzgriff unten abgeschrägt. Hier finden Fingerkuppen sicheren Halt. Dennoch - der eckige Griff liegt nicht so angenehm in den Händen, wie die abgerundeten Griffe anderer Modelle.

Weitere getestete Modelle

  • Pizza Mondo: Beim Pizza Mondo Pizzaschneider kann man den ohnehin schon schmal geratenen Griff nicht mit den Fingern umschließen. Leider liegt das Messer so nur mäßig gut in der Hand. Immerhin ist die Klinge scharf und gleitet problemlos durch die Pizza. Ein Klingenschutz liefert der Hersteller mit.
  • Blumtal Premium: Der Blumtal Premium Pizzaschneider macht dem Premium im Namen nur wenig Ehre. Der Holzgriff ist schmal geraten und auch im Schärfetest landet dieses Modell nur im Mittelfeld. Nervig ist der sehr schmale Klingenschutz, bei dem man sich schon konzentrieren muss, um ihn verletzungsfrei auf die scharfe Klinge zu fummeln.
  • Rösle 12717: Eigentlich ist das Design pfiffig: hier packt man die zur Hälfte verkleidete Rundklinge. Das gibt viel Kontrolle. Leider ist die Klinge des Kitchy Pizzaschneiderad PC-01-R nicht sonderlich scharf, sodass man durchaus etwas mehr Kraft anwenden muss. Die Schnitttiefe von satten vier Zentimeter reicht auch für üppig belegte Pizzen mit dickem Teig. Clever: Der Klingenschutz ist hier direkt integriert und wird nur aufgeschoben - ein Teil, das man nicht verlieren kann. Für eine Top-Bewertung ist das Kitchy Pizzaschneiderad PC-01-R nicht scharf genug und zu umständlich zu reinigen.
  • Ooni: Vom Pizzaofen-Hersteller Ooni kommt dieser XXL-Pizzaroller. Der Ooni Pizza Schneideroller UU-P06600 liegt aufgrund seiner Größe gut in der Hand, beansprucht aber auch entsprechend viel Platz in der Schublade. Uns gefällt die solide Bauweise, die Klinge ist sehr stabil gelagert und schneidet von allen Rundklingen mit knapp fünf Zentimetern am tiefsten. Die Klinge ist leider nur durch einen dünnen Plastiküberzug geschützt.
  • Lodiic PZ-B1: Der Griff des Lodiic PZ-B1 ist mit Kunststoff überzogen. Das bietet guten Grip - und den benötigt man auch. Hier müssen Sie nämlich aufgrund der kaum scharf zu nennenden Klinge etwas mehr Kraft einsetzen. Die vergleichsweise stumpfe Klinge ist im besten Fall ärgerlich - im schlimmsten Fall zerdrücken Sie beim Versuch, die Pizza zu schneiden, den Belag oder schieben ihn umher.
  • Fackelmann 40437: Mit seinem Schnäppchenpreis von unter zehn Euro würde man hier einen Preistipp erwarten. Aber enttäuschenderweise ist der Fackelmann 40437 nicht preiswert, sondern billig. Sowohl die Klingenaufhängung als auch der Fingerschutz lassen sich ohne großen Kraftaufwand verbiegen.
  • WMF Profi Plus: Beim Namen und Preis haut WMF ganz schön auf den Putz, entsprechend hoch sind die Erwartungen an den WMF Profi Plus Pizzaschneider. Die Enttäuschung folgt auf dem Fuße - das Metallrad können wir nicht mal als Klinge bezeichnen. Damit könnte man sich nicht verletzen, wenn man es darauf anlegen würde. Was man jedoch verletzungsfrei und mit nur wenig Kraft hinbekommt, ist die Aufhängung und den Fingerschutz zu verbiegen. Das Metallrad, das wir nicht Klinge nennen wollen, ist mit einer Antihaftbeschichtung überzogen - und zwar durchgehend, auch an der Schnittkante.
  • Stokefire TX1402: Dass nicht zwangsläufig jedes Wiegemesser einem Pizzaroller überlegen ist, beweist der Stokefire TX1402 eindrucksvoll. Dabei macht das Messer anfänglich einen guten Eindruck: schöner Holzgriff und darunter leicht versetzt eine große, kunstvoll geschwungene Klinge. Einen echten Vorteil konnten wir durch die versetzte Klinge nicht feststellen, aber immerhin auch keinen Nachteil. Vom Klingenschutz waren wir sogar beeindruckt, hat der Hersteller hier doch an Griffflächen gedacht, um den Schutz gut und sicher anbringen zu können. Alles zunichte macht die unter dem Schutz zum Vorschein kommende Klinge, die diesen Namen nicht verdient.
  • Raafi Pizzaschere: Diese Pizzaschere von Raafi lässt sich zur Reinigung am Gelenk auseinandernehmen. Zudem sind die Scherengriffe so angeordnet, dass die Pizza nur ein wenig angehoben werden muss, um sie zu zerschnippeln. Und ja, das funktioniert, aber lange nicht so gut wie mit einem Wiegemesser oder Pizzaroller.
  • Asdirne Pizzaschere: Die Pizzaschere von Asdirne: Andere Packung, anderer Preis, aber identisch mit der Raafi Pizzaschere-1. Sie schneidet die Pizza zwar, allerdings längst nicht so gut wie Pizzaroller bzw.
  • Flintronic Ciseaux: Der Pizzaschere Flintronic Ciseaux sieht man an, dass sie zum Pizzaschneiden ersonnen wurde. Auf der linken Seite der unteren Klinge lässt sich nämlich eine Art Pizzaheber andocken. Brillant - schneiden und heben in einem Gerät. In der Praxis stellt sich das als ziemlich albern heraus. Die breite Kante des Hebers ist gerade mal sieben Zentimeter lang - das ergibt winzige Stücke. Bei unserem Testmuster war die Beschichtung des Hebers an etlichen Stellen beschädigt. Die Klingen lassen sich zur Reinigung nicht voneinander trennen.
  • Relaxdays Wiegemesser: Mit dem Relaxdays Wiegemesser bekäme man selbst die tiefste Deep-Dish-Pizza geschnitten. Bekäme? Die Klinge ist enorm tief und mit 35 Zentimetern auch sehr breit, aber leider auch echt stumpf. Selbst mit viel Kraft und mehreren Schnitten auf der Stelle kann die Klinge dem Nori-Blatt nichts anhaben, beim Pizzateig müssen wir ordentlich Kraft aufwenden. Da hätte man sich den ohnehin etwas fummelig aufsetzbaren Klingenschutz auch sparen können.
  • Gefu Darioso: Das Wiegemesser Gefu Darioso besteht komplett aus einem Stück Stahlblech, bei dem der hintere Teil zum Griff umgebogen ist. So muss man bei der Reinigung keine Rücksicht auf empfindliches Holz nehmen. Der Griff liegt recht gut in den Händen und wir können viel Kraft ausüben. Das müssen wir auch, weil leider die Klinge nicht sonderlich scharf ist und nur mit hohem Kraftaufwand Pizza und Nori-Blatt durchtrennt. Der Klingenschutz sitzt sehr stramm, sodass man genau zielen muss, um ihn anzubringen.
  • Relaxdays Pizzaschneider Profi: Jedes Mal, wenn man den Relaxdays Pizzaschneider Profi in die Hand nimmt, klappert es lautstark. Der Griff ist solide und mit Gummierung für guten Halt versehen. Die mit nur drei Zentimetern Schnitttiefe recht kleine Rundklinge ist nicht sonderlich scharf und hat viel zu viel Spiel in der Aufhängung. Das hat eine stets zu den Seiten eiernde Klinge zur Folge.
  • Helperperfect Mr. Slicey: Der Helperperfect Mr. Slicey besteht aus einer zur Hälfte verkleideten Klinge mit drei Zentimetern Schnitttiefe. Pfiffig: Der Klingenschutz aus Gummi wird für den Einsatz an einer Seite ausgehakt, lässt sich dann drehen und schmiegt sich als Rutsch-Stop um den Griff. Die Klinge klappert zwar etwas in ihrer Aufhängung, rollt aber angenehm gerade. Flugs macht die Klinge aus unserem Nori-Blatt Konfetti und zerteilt die Testpizza schnell und sicher, der Kraftaufwand hält sich in Grenzen. Wie bei allen Geräten dieser Bauart ist auch beim Helperperfect Mr. Slicey mehr Reinigungsaufwand nötig, da zwangsläufig nicht nur die Klinge, sondern auch das Gehäuse etwas abbekommen.
  • Gefu Farado: Es ist ein schmaler Grat zwischen einer originellen und einer albernen Idee. Wo dieser verläuft, ist gewiss Geschmacksache. So mag der Pizzaschneider Gefu Farado mit seiner Fahrradform inklusive Ständer vielleicht Fans pedalbetriebener Zweiräder entzücken - uns verwirrt die Formwahl eher. Das komplette ‚Fahrrad‘ ist aus Kunststoff gegossen, die Klinge klappert in ihrer Aufhängung.
  • Relaxdays Pizzaschneider Premium Edelstahl: Erst will man meinen, hier fehle was - aber tatsächlich wird der Relaxdays Pizzaschneider Premium Edelstahl ohne Klingenschutz geliefert. Und während wir von anderen Modellen ähnlicher Bauweise gewohnt sind, Gehäuse und Klinge für die Reinigung trennen zu können, ist das hier gar nicht vorgesehen. Die Klinge rollt gerade, ist aber nicht sonderlich scharf.
  • Rösle 12718: Der erste Eindruck vom Rösle 12718 ist hervorragend. Der Pizzaroller ist komplett aus Metall gefertigt und liegt angenehm schwer und sicher in der Hand. Die Klinge mit einer recht geringen Schnitttiefe von 2,5 Zentimetern lässt sich gut und sicher führen. Leider ist die Rundklinge nur mäßig scharf, sodass wir den Nori-Blatt-Test nur mit viel Kraftaufwand meistern und auch beim Pizzateig ordentlich Muckis einsetzen müssen.
  • Kitchen Aid KAG113OHACE: Kitchen Aid schickt mit dem Pizzaschneider KAG113OHACE ein recht großes Modell ins Rennen. Zwar liegt der Pizzaschneider sehr gut in der Hand, fühlt sich aber nicht sonderlich hochwertig an. Der komplette Griff ist aus Kunststoff gefertigt. Das Gleiche gilt für den Fingerschutz, der zwar wie Metall aussieht, sich aber als lackierter Kunststoff entpuppt. Die Schärfe ist recht gut, wir brauchen nur wenig Kraft, um Pizzateig und Nori-Blatt zu zerstückeln.
  • Deiss Lux: Der gummierte Kunststoffgriff vom Pizzaroller Deiss Lux liegt mit seinen Noppen sehr gut und sicher in der Hand. Auch der Schnitt verläuft kerzengerade, ganz ohne eiernde Klinge. Unsere Schnitt-Tests mit Pizzateig und Nori-Blättern besteht dieses Modell problemlos. Löblich: Deiss liefert einen praktischen Klingenschutz mit. Der gute Gesamteindruck wird durch den überbordenden Einsatz von Kunststoff getrübt. Sogar die Klingenaufhängung ...

Kaufkriterien für Pizzaschneider

Wenn du dir einen Pizzaschneider kaufen möchtest, wirst du im Handel eine vielfältige Auswahl an unterschiedlichen Produkten vorfinden. Achte jedoch beim Kauf unbedingt auf ein paar Kaufkriterien, wie zum Beispiel den Klingenschutz. Solltest du allerdings nicht genau wissen, worauf es beim Pizzaschneiderkauf ankommt, dann halte dich am besten an unseren Ratgeber.

Pizzaschneider sollen gut in der Hand liegen, eine zuverlässige Arbeit verrichten und natürlich auch noch optisch gut aussehen. Wir legen dir zudem weitere Kaufkriterien ans Herz, damit du den für dich optimalen Pizzaschneider findest und zuhause direkt verwenden kannst.

  • Handhabung: Der Pizzaschneider soll nicht nur hervorragend schneiden können, sondern vor allem leicht zu handhaben sein. Damit das funktioniert, sind sowohl auf die Größe als auch auf das Gewicht zu achten. Die meisten Produkte besitzen neben einer Klinge auch einen Griff. Der Griff kann zwischen 20 bis 30 Zentimeter lang sein. In seltenen Fällen ist der Griff auch direkt mit der Klinge verbunden. Das Gewicht eines Pizzaschneiders liegt zumeist zwischen 30 Gramm bis 400 Gramm. Hier gilt die Prämisse: Je schwerer das Küchengerät jedoch ist, desto umständlicher ist der Umgang.
  • Material: Du weißt bereits, dass es Pizzaschneider aus Edelstahl, Kunststoff oder Keramik gibt. Manchmal werden auch Pizzaschneider mit Holzgriffen oder Gummiüberzügen im Griffbereich angeboten. Verwende immer einen Klingenschutz, wenn du den Pizzaschneider nicht verwendest.
  • Verarbeitung: Die Verarbeitung des Teigrollers ist essenziell. Achte daher unbedingt vor dem Kauf auf abgerundete Kanten, einen ergonomischen Griff und eine sichere Handhabung. Die meisten Produkte halten einiges aus, lassen sich einfach führen und weisen eine solide Stabilität auf. All dies sind Punkte, die einen guten Pizzaschneider ausmachen. Kontrolliere diese Bereiche, wenn du dir einen Pizzaroller zulegst, damit das Schneiden leichtfällt und nicht zur Qual wird. Denn vor allem Pizzen mit krossen Böden verlangen nach einem Schneider mit scharfer Klinge. Folglich musst du nicht viel Kraft aufwenden, sondern kannst saubere Schnitte ohne viel Aufwand vornehmen.
  • Reinigung: Manchmal kann das Reinigen eines Pizzaschneiders ziemlich auswendig sein. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Klinge starke Spuren von Tomatensauce und Käse aufweist. Einen Pizzaroller aus Edelstahl oder Kunststoff kannst du ganz einfach in warmes Wasser legen. Die Lebensmittelreste lösen sich bereits nach einigen Minuten wie von selbst auf. Zusätzliche Reste kannst du jetzt ganz einfach mit einem Schwamm oder Tuch abnehmen. Vorsicht bei Griffen, die aus Holz bestehen. Einige Modelle sind auch für die Reinigung im Geschirrspüler geeignet. Achte in diesem Punkt jedoch unbedingt auf die Herstellerangaben, damit das Produkt auch lange in Form bleibt und Nutzen in der Küche erbringen kann.

Vor- und Nachteile von Pizzaschneidern

Der Pizzaschneider ist ein kleines und praktisches Küchengerät mit vielen Vorteilen und kleinen Nachteilen. Er zerteilt die Pizza, ohne diese größer zu beschädigen. Die Pizza lässt sich damit bequem in beliebig viele Teile schneiden.

Vorteile

  • Einfaches Zerteilen der Pizza
  • Belag wird nicht verschoben
  • Vielseitig einsetzbar (auch für Flammkuchen)
  • Kompakte Größe für einfache Anwendung und platzsparende Aufbewahrung

Nachteile

  • Als Tafelbesteck ungeeignet
  • Bei minderwertigen Modellen kann die Klinge bei höherem Druck nachgeben

Materialien für Pizzaschneider

Ein qualitativ hochwertiger Schneider für Pizza muss ein belastbares Griffstück aufweisen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich kein Modell mit einem dünnen Plastikgriff zu kaufen. Ein Küchenhelfer aus Cromargan Edelstahl ist die bessere Wahl und verspricht eine lange Lebensdauer und rostet nicht. Darüber hinaus kann dieser in der Spülmaschine gereinigt werden.

Edelstahl

Dieser Pizzaschneider ist vollständig aus Edelstahl gefertigt. Das heißt Griff und Schneide bestehen aus robustem Edelstahl. Der Küchenhelfer rostet nicht und kann in der Spülmaschine gereinigt werden. Beim Kauf sollte man auf eine gute Qualität der Verarbeitung achten.

Keramik

Der Schneider aus Keramik setzen sich aus zwei Materialien zusammen. Die sehr scharfe und gegen Verschleiß unempfindliche Klinge besteht aus Keramik.

Tipps für den Kauf

  • Belastbarkeit: Das Pizzarad muss in jedem Fall belastbar sein, vor allem dann, wenn die Speise sehr kross ist.
  • Griffstück: Beim Kauf sollte man ganz genau auf das Griffstück achten. Dieses muss aus einem sehr guten Material gefertigt sein.
  • Kundenrezensionen: Es ist vor dem Kauf empfehlenswert, sich im Internet über die gewünschten Produkte zu informieren und die Pizza-Schneider (Pizzacutter ) miteinander zu vergleichen. Kundenrezensionen, sowie Produktbewertungen und divers Testergebnisse können bei der Kaufentscheidung ein wichtiges Kriterium sein.

Weitere Pizzaschneider im Vergleich

Pizzaschneider Material Klinge Material Griff Spülmaschinenfest Besonderheiten
RÖSLE Pizzaschneider Edelstahl Edelstahl Ja Angewinkelte Klinge
BAMBUA Pizzaschneider Edelstahl Bambus Nein Hergestellt aus Moso-Bambus
Oriamo® XXL Pizzaschneider Edelstahl Kunststoff Ja XXL Klinge
Westmark Wiegemesser Pizzaschneider Edelstahl 2 Kunststoff-Kugeln Ja Schneidet auch Kräuter, Zwiebeln und Salat

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