Shimano Plattformpedale im Test: Grip und Kontrolle auf dem Trail

Pedale sind neben den Griffen der einzige Kontaktpunkt zu eurem Bike und somit essenziell für die Kontrolle und Sicherheit auf dem Trail. Was am Anfang von vielen unterschätzt wird, entpuppt sich im Laufe eurer Bike-Karriere als einer der wichtigsten Teile am Bike. Deshalb ist der Titel des Tests Programm: Grip! Don’t slip! Ein sicherer Stand auf dem Bike verleiht euch Sicherheit und somit auch Selbstvertrauen. Ein gutes Pedal ist deshalb mehr wert als einem auf den ersten Blick bewusst ist. Die getesteten Pedale sind für den Trail- und Enduro-Einsatz gedacht, somit ist ein guter Stand auf dem Pedal das A und O. Denn so könnt ihr euch besser auf den Trail konzentrieren und habt mehr Spaß auf dem Bike.

Viele Pedale bieten Individualisierungsmöglichkeiten an, was natürlich hilfreich ist, um sie perfekt auf eure Wünsche maßzuschneidern. Eine gute Lagerung und Dichtung sind ebenfalls wichtige Kriterien, um dem Pedal eine lange Lebensdauer zu ermöglichen - ihr wollt ja schließlich nicht jede Saison neue kaufen. Zuletzt spielt die Selbstreinigung eine nicht zu unterschätzende Rolle, denn auch wenn es matschig wird, sollten euch eure Pedale natürlich nicht im Stich lassen. Das Gewicht ist weniger relevant, denn wir treten lieber ein paar mehr Gramm und stehen dafür sicher. Natürlich hat auch der verwendete Schuh einen riesigen Einfluss auf das Standgefühl.

Das Testfeld: Klick- und Flat-Pedale

Das Testfeld der Klickpedale ist superdivers, denn unter den sechs Pedalen im Test befinden sich fünf unterschiedliche Klick-Mechanismen. Als Sieger des letzten Pedaltests darf natürlich das Crankbrothers Mallet E LS mit seinem einzigartigen Klicksystem nicht fehlen. Aber auch die HT T1 konnten im letzten Test mit ihrem Klick-Gefühl überzeugen, hatten jedoch Schwächen bei der Haltbarkeit. Können die Nachfolger, die HT T2, hier ausbessern und ein rundes Gesamtpaket liefern? Das Shimano DEORE XT PD-M8120 gewinnt bereits vorab den Titel des längsten Namens im Test. Es ist ein absoluter Klassiker unter Klickpedalen und deshalb natürlich ebenfalls im Test vertreten. Ein ungewöhnliches Klicksystem bietet das TIME SPECIALE 12 und wir waren gespannt, wie es sich auf dem Trail fahren lässt. Letztes Jahr wurde das Acros-Klickpedal vorgestellt. Abgesehen von dem etwas unkreativen Namen - ja, Klickpedal ist der Name des Pedals - hat es einige spannende Features zu bieten. Das Hope Union Trail gilt bei uns im Büro als Geheimtipp.

Das Testfeld der Flat-Pedale ist aufgeteilt in zwei Gruppen: Composite- und Alu-Pedale. Zwischen diesen beiden Gruppen sind die preislichen Unterschiede teilweise sehr groß, doch wie wird sich das auf dem Trail auswirken? Das günstigste Pedal im Test ist das LOOK Trail Fusion. Es ist das erste Flat-Pedal der französischen Rennrad-Pedal-Spezialisten und schlägt mit gerade einmal rund 50 € zu Buche. Aber auch für das SIXPACK Kamikaze PA und das OneUp Composite Pedal müsst ihr nicht viel tiefer in die Tasche greifen und es wird sich zeigen, wie diese günstigen Alternativen gegen die Edel-Pedale ankommen. Ein spannendes Konzept zeigt das SQlab 50X: Das Pedal wird in drei verschiedenen Achslängen angeboten, damit es perfekt auf eure bevorzugte Standbreite angepasst werden kann. Das letzte Composite-Pedal im Test, das TATZE LINK Composite, sticht bereits durch sein ungewöhnliches Design aus der Masse heraus. Bei den Alu-Pedalen geht das Race Face Atlas an den Start. Es wurde letztes Jahr überarbeitet und hat jetzt eine größere Standfläche und eine andere Form. Der Sieger des letzten Flat-Pedal-Tests, das Hope F20, wurde im Lineup der Briten ersetzt. Nachfolger davon ist das Hope F22, das selbstverständlich hier am Start ist. Bereits im vergangenen Test konnte das Crankbrothers Stamp 7 unsere Tester überzeugen, dieses Mal haben wir die große Variante der Kalifornier dabei. Das Nukeproof Horizon Pro Sam Hill Enduro ist ein absoluter Klassiker unter den Flat-Pedalen und wird von einigen der schnellsten Flat-Pedal-Rennfahrern genutzt. Als letztes Pedal im Bunde ist das Chromag Dagga im Test, das aggressiv und gefährlich aussieht.

Klick- oder Flat-Pedale: Eine Glaubensfrage

Die Frage, ob ein Mountainbiker Klick- oder Flat-Pedale fährt, ist fast schon eine Glaubensfrage. Einige sind auf ein System eingeschworen und wollen von nichts anderem mehr hören. Flat-Pedale werden auch oft Plattformpedale genannt, da sie eine große Standplattform bieten, auf den man den Fuß einfach draufstellen kann. Dadurch kann man den Fuß leicht vom Pedal nehmen und diese Art von Pedalen wird hauptsächlich von MTB-Puristen und Luftakrobaten gefahren. Wegen ihrer Einfachheit raten wir auch Einsteigern immer dazu, mit Flats zu starten.

Flat-Pedale im Detail

Für maximalen Halt haben alle Pedale im Test eine große Standfläche, die mindestens 100 x 100 mm misst. Je nach Hersteller variieren Größe und Form der Plattform natürlich stark. Darauf sind kleine Schrauben - die Pins - angebracht, die sich in die Schuhsohle bohren und somit für noch mehr Grip auf dem Pedal sorgen. Hier gilt allerdings nicht „viel hilft viel“, denn bei den Pins kommt es auch auf Größe, Anordnung und Höhe an. Die Pins können zudem von oben mit einer Madenschraube oder von unten durch das Pedal durchgeschraubt werden. Die von unten verschraubten Pins haben den großen Vorteil, dass man sie viel leichter wechseln kann, wenn sie bei einem Aufsetzer beschädigt werden.

Die Composite-Pedale bestehen aus einem speziellen Kunststoff und sind durchweg günstiger. Ein Nachteil, den sie allerdings haben, ist, dass sie eine durchgängige Achse benötigen, da der weniger stabile Kunststoff sonst die Last nicht tragen kann. Dadurch ist die Standfläche dieser Pedale in der Mitte immer etwas erhöht, was eine konvexe Standfläche schafft. Aus diesem Grund sitzt der Fuß in der Mitte stärker auf als an der vorderen und hinteren Kante und man hat einen etwas undefinierten Stand.

Da Alu ein stabileres Material ist, haben die Hersteller mehr Freiheit beim Design der Pedale und sie können dünner und mit kürzeren Achsen entwickelt werden. Das wiederum erlaubt eine konkave Standfläche, die einen besseren Halt und einen definierteren Stand bietet.

Klickpedale im Detail

Klickpedale geben dem Fahrer eine feste Verbindung zum Bike und sind somit die erste Wahl der meisten Rennfahrer über alle Disziplinen - von Tour de France bis Downhill World Cup - hinweg. Man muss aber kein Racer sein, um die Vorteile von Klicks zu schätzen. Da man mechanisch mit dem Bike verbunden ist, kann man nicht auf dem Pedal verrutschen und steht immer an der perfekten und vor allem gleichen Stelle. Egal, ob man von einem Steinfeld durchgeschüttelt wird oder in einem flachen Trail-Segment einen knackigen Sprint hinlegen will.

An der Unterseite des Schuhs wird eine Metallplatte, die Cleat genannt wird, befestigt. Diese ist speziell geformt und wird in einen gefederten Mechanismus auf dem Pedal eingeklickt. Um den Schuh wieder vom Pedal zu lösen, muss er zur Seite herausgedreht werden. Hier gibt es verschiedene Systeme, aber das wohl am weitesten verbreitete System ist das SPD (Shimano Pedalling Dynamics). Auch andere Hersteller verbauen es an ihren Pedalen, viele haben jedoch auch ihre eigenen Mechanismen entwickelt.

Das Klick-Gefühl unterscheidet sich dabei maßgeblich. Denn je nachdem, wie die beiden Bügel des Klick-Mechanismus geformt sind, ist das Feeling im Pedal anders. Außerdem kann man bei vielen Pedalen das Klick-Feeling noch feintunen. Dafür gibt es meist zwei Möglichkeiten: Die Einstellung der Federspannung, die bestimmt, wie viel Kraft benötigt wird, um in das Pedal einzusteigen, sowie die Form der Cleats. Durch letztere können Float und Auslösewinkel geändert werden. Float beschreibt die Bewegungsfreiheit, die man im eingeklickten Zustand hat, während der Auslösewinkel angibt, wie weit man seinen Fuß drehen muss, um aus dem Klick-Mechanismus herauszukommen.

Die Standbreite: Der Q-Faktor

Die Standbreite auf den Pedalen wird vorgegeben durch die Länge der Achse. Ein Wert, der in diesem Zusammenhang oft angegeben wird, ist der Q-Faktor. Dieser bezeichnet den Abstand von der Kurbelaußenseite zur Pedalmitte. Da die Kurbelbreite bei den allermeisten Mountainbikes die gleiche ist, gibt der Q-Faktor an, wie breit der Stand auf dem Bike ist. Wie breit man steht ist dabei von Körpergröße, Hüftbreite, persönlichen Vorlieben und natürlich dem Einsatzzweck abhängig. Auf Cross-Country- oder Marathon-Bikes ist der Stand meist schmaler, da man dadurch eine bessere Tritteffizienz hat. Bei Trail-, Enduro- oder Downhill-Bikes steht man hingegen meist breiter, da das ein kontrollierteres Fahrgefühl in der Abfahrt gibt. Egal, ob Klicks oder Flats: Die Standbreite hat immer einen Einfluss auf das Fahrgefühl.

Flats bieten mehr Freiheit in der Platzierung des Fußes, deshalb wird hier meist kein Q-Faktor angegeben. Dennoch gibt es spürbare Unterschiede zwischen den Pedalen. Bei Klicks wird der Q-Faktor angegeben, da man ihn bis zur Mitte des Klick-Mechanismus einfach messen kann.

Der Testprozess

Unsere Tester haben die Pedale über mehrere Monate hinweg unter den verschiedensten Bedingungen getestet. Von Hometrail-Runden über Bikepark-Laps und Shuttle-Runs bis hin zu All-Day-Adventures war alles mit dabei. Über die Zeit haben sich natürlich auch die Trail-Bedingungen massiv geändert und zwischen spätsommerlichen Staub-Schlachten, winterlichen Matsch-Festen oder frostigen Early-Bird-Rides wurden die Pedale nicht geschont. Die Test-Kandidaten mussten also einiges mitmachen.

Dabei haben wir auch auf die Wartungsfreundlichkeit geachtet: Wie gut lassen sich die Pedale öffnen, um z. B. die Lager neu zu schmieren? Wird Spezialwerkzeug dazu benötigt? Und wie gut sind die Lager gedichtet, um Schmutz und Wasser draußen zu halten?

Testergebnisse

Zunächst einmal haben alle Pedale des Tests ihren Job gut erfüllt und wir mussten glücklicherweise keine Totalausfälle beklagen. Bei manchen hat sich allerdings ein sehr spitzes Einsatzgebiet herauskristallisiert, andere haben trotz guter Funktion Mankos in der Haltbarkeit gezeigt. Es hat sich also sowohl bei Klicks als auch bei Flats ein klarer Sieger ergeben. Zwei Pedale, die alles mitmachen und extrem hohe Performance bringen, ohne dass ihr euch zu viel Gedanken machen müsst, was gerade unter euren Füßen passiert.

Die Empfehlungen

* Hope Union Trail: Es bietet freien Float bei einem sehr definierten Klick-Gefühl. Durch den eigens konstruierten doppelt gefederten Klick-Mechanismus ist zudem ein Wiedereinklicken auf dem Trail ein Kinderspiel. Hinzu kommt eine Pedalfläche, die guten Halt bietet und sich mit den Pins auf eure Wünsche einstellen lässt. Zuletzt hat das Union Trail eine starke Lagerung und Dichtung, das Pedal dreht sich unter allen Bedingungen munter weiter.* Chromag Dagga: Das Chromag Dagga ist eine massive Erscheinung. Es hat eine sehr große Plattform, gespickt mit 12 Pins pro Seite. Damit bietet es massiven Grip in allen Situationen. Die Pins sind alle von unten eingeschraubt, sodass man sie im Falle einer Beschädigung leicht tauschen kann. Wer noch mehr Halt auf den Daggas will, kann die Unterlegscheiben unter den Pins entfernen, dadurch wird die Pin-Höhe nochmal vergrößert.* OneUp Composite-Pedal: Das OneUp Composite-Pedal ist so unspektakulär, wie es auf dem Papier wirkt. Aber dennoch richtig gut! Als günstiges Flat-Pedal ist es für Einsteiger eine spannende Alternative zu den teureren Alu-Pedalen, denn manche Pedale im Test kosten fast das Fünffache des OneUp. Dennoch bietet das Pedal einen guten Grip und man kann den Fuß noch ohne Probleme umpositionieren.

Shimano Saint Pedal im Detail

Schon seit langer Zeit hat Shimano mit ihrer Saint Linie Produkte für alle Gravity-Piloten im Programm. Diese sind bekannt für höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Stabilität. Nun haben die Japaner das Flatpedal überarbeitet. Offen gesagt, das war auch fällig. „Erfahrene, aggressive Offroad-Biker erwarten heute Pedallösungen, die auf Fahrstil, Trail und Wetterbedingungen abgestimmt sind. Darüber hinaus loben die Japaner die vielseitige Offroad Performance das Pedals. Bei einem flachen Pedal ist die Verbindung zwischen Schuh und Pedal noch wichtiger, sagt Shimano. Das neue Pedal ist groß - endlich - denn beim Vorgänger war die Auflagefläche klein - zu klein. Optisch hat es das Pedal geschafft gegenüber der Konkurrenz aufzuschließen. Farblich bleibt es der Saint Linie treu. Schwarz eloxiert, ein paar „rohe“, metallische Oberflächen und das markante Gold an der Achse. Kaufen kann man sie für rund 150€ Regelpreis und auch deutlich günstiger in einigen Angeboten.

Ich habe sofort auf die langen Pins gewechselt, da ich maximale Traktion bevorzuge. Diese sind im Lieferumfang enthalten. Am Bike verhalten sie sich so wie man es sich wünscht, maximaler Grip zum Schuh, ordentlich Auflagefläche und sonst unauffällig. Positiv ist uns aufgefallen: Die Pedale scheinen unverwüstlich. Durch die tiefen Tretlager, die moderne Bikes haben, kann es schon mal vorkommen, dass man ab und an einen Stein schrammt oder anderswo Bodenkontakt hat. Dies kann dem massiven Pedal aber nichts anhaben. Ist man auf der Suche nach einem robusten Pedal für Hometrail, Urlaub oder Bikepark, ist man mit dem Shimano Saint Pedal gut beraten.

Shimano Deore XT Plattform Pedale

Die Shimano Deore XT Plattform Pedale gibt es in zwei Größen: S/M (Schuhgröße 36-44) und M/L (Schuhgröße 43-48). Letzteres entspricht unserem Testmodell und schnell wird klar - die Pedale sind riesig. Auch die Bauhöhe von 20 Millimetern ist bei den Deore am dicksten und uns passiert es immer wieder, dass wir auf dem Trail schneller an Steinen oder Wurzeln anecken als gewohnt. Eine Konsequenz aus der Größe ist natürlich auch das hohe Gewicht von 485 Gramm pro Set. Im Lieferumfang sind lange und kurze Pins enthalten; für den Trail/AllMountain-, Enduro- und DH-Einsatz empfiehlt es sich klar, auf die längeren zurückzugreifen, die in der Praxis mit ordentlich Grip punkteten. Wie bei den Procraft Pedalen, lassen sich die Pins mittels Inbusschlüssel verschrauben. Clever: Shimano bietet das Deore XT Pedal in zwei Größen an. Aus unserer Sicht sollte man bis Schuhgröße 45 durchaus auf die kleinere und leichtere S/M-Ausführung zurückgreifen.

Shimano DEORE XT PD-M8120 Klickpedale

Shimano-Pedale mit ihrem SPD-System sind schon fast synonym mit MTB-Klickpedalen. SPD ist so weit verbreitet, dass auch viele andere Hersteller es an ihren Pedalen benutzen. Doch ist das Original immer das Beste? Der volle Name des Pedals lautet Shimano DEORE XT PD-M8120. Mit dem Zahlen-Kauderwelsch grenzt es sich von dem Cross-Country-Pedal ohne Käfig ab. Damit ihr aber nicht das Gefühl bekommt, ihr lest ein taktisches Schach-Logbuch, werden wir es hier einfach XT nennen. Als einziges Pedal im Test hat das Shimano keine Pins auf seinem Alu-Käfig angebracht, die Federspannung des Klick-Mechanismus lässt sich aber über eine Schraube einstellen. Dabei ist der vordere Bügel fest und der hintere Teil gefedert. Float und Auslösewinkel sind bei dem mitgelieferten Cleat fix bei 4° bzw. 13°.

Einklicken in das SPD-Pedal fühlt sich ähnlich an wie bei einer Ski-Bindung: Man muss das Cleat vorne unter den Bügel einhaken und dann die Ferse herunterdrücken. Das klingt erstmal kompliziert, geht aber sehr schnell und intuitiv von der Hand - äh dem Fuß. Sie bieten dabei gutes Feedback und man hört und spürt eindeutig, wenn man im Klicksystem eingerastet ist. Mit 4° ist der Float-Bereich relativ klein und am Ende dieses Bereichs spürt man einen deutlichen Anschlag, wenn man an die gespannte Feder anstößt. Es fühlt sich eher kantig als frei an. Das Verstellen bzw. Anpassen der Federspannung ist dabei deutlich spürbar und verändert das Ein- und Ausklick-Gefühl von leichtem Rein-flutschen zu „wie bekomme ich meinen Fuß hier je wieder heraus?“. Der Alu-Käfig ist robust und das XT hat eine hohe Haltbarkeit - selbst nach mehreren Monaten intensiver Benutzung sind weder an Pedal noch an Cleat sichtbare Verschleißspuren. Geht doch mal etwas zu Bruch, solltet ihr aber keine Probleme haben, Ersatzteile zu bekommen, da das Shimano-System so weit verbreitet ist wie kein anderes. Der Käfig bietet ohne Pins kaum Halt für Schuhe, sollte man kurz uneingeklickt fahren und wenn man im Mechanismus drinsteht, berührt die Schuhsohle den Käfig nicht. Somit scheint er eher als Schutz des Klick-Mechanismus gedacht anstatt als Fuß-Auflagefläche.

Die Shimano DEORE XT PD-M8120-Pedale haben sich nicht ohne Grund zum Standard unter Klickpedalen etabliert. Sie bieten einen großen Verstellbereich der Federspannung und ein definiertes Klick-Gefühl - dafür aber auch einen etwas eckigen Float. Allerdings ist die Selbstreinigung schlecht und der kleine Käfig bietet keinen guten Halt.

Shimano-Pedale im Vergleich

Hier ist ein kurzer Überblick über einige beliebte Shimano-Pedale:

Modell Typ Besonderheiten
Shimano DEORE XT PD-T8000 Kombipedal Viele Anti-Rutsch-Metallstifte, SPD-Klicksystem, breite Trittfläche, leicht, mit Reflektoren
Shimano XT PD-M8120 Klickpedal Geringes Eigengewicht, inkl. Schuhplatten, SPD-Klicksystem
Shimano PD-R550 Road Klickpedal Leicht, SPD-Klicksystem, robustes Material
Shimano PD-EH500 Kombipedal SPD-Klicksystem, Kombipedal mit Klicksystem und Plattformseite
Shimano E-PDM540L Klickpedal Robust, geringes Eigengewicht, inkl. Schuhplatten, SPD-Klicksystem
Shimano PD-GR500 Flatpedal Viele Anti-Rutsch-Metallstifte, breite Trittfläche, konkaves Profil
Shimano PD-R8000 Klickpedal SPD-SL-Klicksystem, sehr leicht
Shimano PD-RS500 Klickpedal SPD-SL-Klicksystem, leicht
Shimano PD-GR400 Flatpedal Sicherer und robuster Griff, optimierte Form der Kontaktfläche

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