Mit dem neuen Ventral Spin bringt POC einen Helm, der neben aktuellem Design auch vollgepackt mit den modernsten Technologien ist. Als die schwedische Marke POC seinerzeit auf den Markt kam, polarisierte das Design, die einen liebten es, andere wiederum nicht. Aber so ist das nun mal mit Design und dem dazugehörigen Geschmack: darüber lässt sich streiten. Worüber sich jedoch keineswegs streiten lässt, ist die Funktionalität. Die Helme von POC fanden schnell den Weg in die UCI-World Tour und wurden von den besten Radrennfahrern der Welt hochgelobt.
Auch an das Design gewöhnte man sich offenbar schnell, denn neben den Profis vom damaligen UCI-Team Garmin-Sharp fanden die Helme schnell Einzug in den Amateursport und der POC Octal und Octal Aero sind heute kaum wegzudenken aus den Startblöcken der Gran Fondos und Jedermannrennen. Mit dem neuen POC Ventral Spin schließen die Schweden nun die Lücke im Portfolio und bringen erstmals auch einen semi-aero-Helm auf den Markt, der in Zusammenarbeit mit den Profis und im Windkanal entwickelt wurde. Getestet habe ich den Helm auf Touren in meinem Lieblingsgebiet, dem Mergelland in den Niederlanden.
Design und Verarbeitung des POC Ventral Spin
Glänzend oder matt - POC überlässt einem die Qual der Wahl. Da es sich um einen komplett neuen Helm handelt, gab es noch keine Fotos vom neuen POC Ventral Spin im Netz. Ich war also gespannt wie ein Flitzebogen, wie der Helm aussehen würde und als ich ihn dann in den Händen hielt, war ich regelrecht begeistert. Im schicken „raceday black“, welches ein wenig an Klavierlack erinnert, fügt der Helm sich perfekt in die Helmpalette von POC ein. Keine kompromisslose Aeroschüssel, sondern ein top moderner, stylisher Helm mit clever platzierten Belüftungskanälen und einem minimalistischen Auftreten. Die Skandinavier verstehen eben was von Design!
Mit 250 g ist er obendrein trotz der immens zur Sicherheit beitragenden einteiligen Helmschale sehr leicht und nach eingehender Rundum-Prüfung muss ich sagen, dass er nicht nur schön, sondern auch perfekt verarbeitet ist - keine Macken oder ähnliches. Alles wirkt hoch qualitativ und die Verstellmöglichkeiten am Helm nicht nur langlebig, sondern auch ergonomisch und durchdacht. Vor allem die Belüftungskanäle fallen gleich auf, ein Überhitzen im Sommer wie bei vielen anderen Aero-Helmen sollte damit ausgeschlossen sein.
Passform und Komfort
Das Einstellen erfolgt stufenlos und in Sekundenschnelle. Auf dem Rad Los geht’s! Viel Einstellung war nicht nötig vor meiner ersten Tour, die Anpassung an meinen Kopf erfolgt durch bequemes Drehen am Einstellrädchen und ist stufenlos. Die Helmriemen lassen sich praktisch in Sekundenschnelle anpassen und tragen zum ergonomischen Sitz des Helms auf dem Kopf bei. Helmmütze, Buff oder „cycling cap“ sind problemlos unter dem Helm zu tragen ohne Einbußen im Komfort zu machen.
Meine Oakley Radarlock kann ich bequem in der „Eye-Garage“ am Helm verstauen und egal wie stark ich auch zum Test „headbangte“, die Brille sitzt bombenfest am/im Helm. Ein Großteil meiner Testfahrten hat bei Temperaturen unter 5 Grad stattgefunden, daher konnte ich mich von der Kühlung nur bedingt überzeugen. Man spürte aber gleich, dass die von POC im Windkanal erprobten Belüftungskanäle extrem gut funktionieren. Der Luftstrom wird spürbar durch die Belüftungskanäle geführt, was im Sommer und bei langen Kletterpartien eine angenehme Kühlung bringt, im Winter aber auch keineswegs als störend empfunden wurde.
Sicherheitstechnologien des POC Ventral Spin
Gut, einen Helm trägt man jetzt nicht ausschließlich um gut auszusehen oder ein Fashion-Statement zu setzen. Vielmehr ist er eine Art Lebensversicherung für uns Radsportler, auch wenn man ihn im Idealfall nie benötigt. Das sollte man sich stets vor Augen führen und relativiert auch den hohen Anschaffungspreis, denn der POC Ventral Spin ist hinsichtlich seiner Schutzfunktion definitiv „state of the art“. An dieser Stelle ist vor allem das von POC patentierte SPIN-System zu erwähnen, welches den Schutz bei seitlichen Stürzen und den dabei wirkenden Kräften maximiert. Die SPIN-Pads verringern dabei die auf den Kopf und Gehirn wirkenden Rotationskräfte und minimieren damit das Risiko schwerer Kopfverletzungen.
Ebenso fällt auf, dass alle POC-Helme den Kopf mehr umschließen als die Modelle der Konkurrenz, was das Ziel hat noch besser bei seitlichem Aufprallen zu schützen. Glücklicherweise musste ich mich nicht persönlich davon überzeugen, aber es ist gut zu wissen, dass man sich auf den Helm verlassen kann, wenn es drauf ankommt! Über die Jahre habe ich viele Helme probiert, viele haben mich optisch angesprochen, aber nur wenige haben gleich bei der ersten Anprobe von ihrer Passform so überzeugt, wie der POC Ventral Spin. Anziehen, Wohlfühlen, Losfahren. Keine Gewöhnungsphase, kein langes Rumgefummel bis der Helm endlich sitzt - es passt einfach! Dass der Helm darüber hinaus noch gut aussieht und einem das höchste Maß an Sicherheit gibt, ist das Nonplusultra. Mich hat der POC Ventral Spin vollends überzeugt!
Der POC Cytal: Ein High-End-Helm für Rennrad und Gravel
Der Cytal ist der neue High-End-Helm von POC mit starker Belüftung, verbesserter Aerodynamik und integriertem MIPS Air Node-Schutz. Wir haben ihn im Training und Rennen getestet - und alle Stärken und kleine Schwächen herausgefunden. Der POC Cytal, dessen Carbon-Ausführung bereits im Profi-Peloton von EF Pro Cycling getragen wird, wurde als vielseitiger Helm für Rennrad und Gravel entwickelt - mit einem klaren Fokus auf Aerodynamik und effektive Belüftung. Die Flügelstruktur soll laut Hersteller den Luftstrom gezielt steuern, um den Luftwiderstand zu minimieren und gleichzeitig die Kühlleistung zu maximieren. Für zusätzlichen Schutz bei schrägen Aufprallwinkeln soll das innovative Mips Air Node-System sorgen.
Kurz & knapp
- Flügel-Struktur für optimierte Aerodynamik
- Luftkanäle für verbesserte Belüftung
- Mips Air Node System zur Reduktion von Rotationskräften
- Brillengarage
- Fidlock-Schnalle für einfache Bedienung
- Gewicht: Small 250 g, Medium 270 g, Large 300 g
- verschiedene Farben erhältlich
- Preis: ca. 320 Euro
Im Rennen spielte der POC Cytal seine Stärke beim Tragekomfort und Kühlung aus. Der stets sichere Sitz des Helms dank der feinen Justierbarkeit konnte unsere Tester überzeugen.
Praxistest des POC Cytal
Im Test bei Sonntags-Gravelrides und auch beim Wörthersee Gravel Race konnten wir uns ein umfassendes Bild des neuen Cytal machen. Auffällig: das äußerst leichte Tragegefühl (Größe M, 273 g)*. Die Anpassung erfolgt mittels Riemen und deren drei Verstellmöglichkeiten. Die sind jedoch etwas umständlich zu handhaben, dafür aber sehr weich auf der Haut. Das Einstellrädchen an der Helmrückseite funktioniert tadellos und lässt sich fein an den Kopf anpassen.
Unterschiedliche Eindrücke in der Redaktion gab es bei der Erreichbarkeit des Einstellrädchens. Diejenigen, die gewohnt sind, das Rädchen mit einem Finger nur am unteren Rand zu bedienen, empfinden die Bedienung als ausgezeichnet. Wer es aber gewohnt ist, das Einstellrädchen mit zwei Fingern zu drehen, monierte den zu nahen Sitz zum Helmrand hin und die entsprechende nicht ganz optimale Bedienung.
Die Stirnpolsterung, die austauschbar ist und sich leicht reinigen lässt, bietet einen hohen Tragekomfort. Selbst auf langen Touren und beim Rennen sitzt der Cytal sehr bequem auf dem Kopf. Top.
Belüftung und Aerodynamik
Das Hauptmerkmal, welches laut Hersteller bei dem neuen Cytal Helm herausstechen soll, ist die Belüftung. Dafür hat POC großen Aufwand betrieben und den sogenannten Venturi-Effekt genutzt, der auch für eine verbesserte Aerodynamik sorgen soll. Beim hitzigen Rennen konnten wir uns von dem Effekt überzeugen, der Kopf blieb trotz der enormen Anstrengung angenehm kühl. Das zahlte am Schluss ebenfalls auf das Konto des hohen Tragekomforts ein.
Es kam in unserem Test zwar nicht vor, aber dürfte im Bereich des Möglichen liegen: durch die großen, frontalen Lufteinlässe können Insekten ungehindert ins Innere des Helms gelangen.
ADAC Test 2024: Fahrradhelme für Erwachsene
Der Helm von POC kommt ohne jegliche Reflektoren oder LED-Beleuchtung und besitzt damit eine mangelhafte Erkennbarkeit im Dunkeln. Da auch der Schutz vor Kopfverletzungen nur befriedigend ist, gibt es trotz guter Bewertung der Kinnbandfestigkeit und Abstreifsicherheit beim Unfallschutz nur ein befriedigend.
Auf dem Asphalt und im Crashtest zeigt sich, welche Helme die größten Sicherheitsreserven bieten. Sieben Hersteller von Abus bis Uvex schickten jeweils ein günstiges und ein Top-Modell zu Preisen zwischen 100 und 300 Euro ins Test-Rennen. Eine Erkenntnis vorweg: Alle Helme sind viel besser, als die Norm es verlangt - doch einige bieten ein kleines Sicherheitsplus, unabhängig vom Preis. Hier: der POC Ventral Mips und der POC Omne Air Mips.
POC Ventral Mips: Details und Bewertung
Der teuerste Helm im Test gewinnt die Konkurrenz nach Noten; Allroundpassform, fällt normal aus, Größe M passt noch bei 58 Zentimeter Kopfumfang; bietet den besten Schutz gegen eine Gehirnerschüttereung und die zweitbeste Stoßdämpfung; bei kühlen Temperaturen ist es fast schon zugig unter der luftigen Schale.
POC Ventral Mips: Infos und Bewertung
- Preis: 300 Euro
- Produktionsland: China
- Gewicht Größe M: 268 Gramm
- Größen: S 50 - 56, M 54 - 59, L 56 - 61
- Farben: 8 Farbvarianten
- Rotationssystem: Mips Integra
- Extras: Beutel
Messwerte
- BrIC: 0,24
- Beschleunigung (g): 95,9
- Wahrscheinlichkeit Gehirnerschütterung: 8%
TOUR-Bewertung
- Schutz Rotation (25 %): 1,3
- Schutz Stoßdämpfung (25 %): 2,0
- Anpassungssystem (20 %): 1,8
- Kühlung (15%): 1,0
- Gewicht (15%): 1,7
- Gesamtnote (100%): 1,7
ROADBIKE Test: Kopfschutz leicht, luftig und sicher
Moderne Rennradhelme versprechen top Belüftung, geringes Gewicht und bestmöglichen Schutz. Ob das klappt, zeigt der Test den ROADBIKE gemeinsam mit TÜV SÜD durchgeführt hat. Dazu Tipps zum Kauf eines Rennradhelms.
🏆 Zwei Testsieger und ein Preis-Leistungs-Tipp!
- Der erste Testsieg geht an den POC Ventral Lite, denn leichter ist keiner! Mit 203 Gramm setzt er den Bestwert. Auch Schutz und Belüftungseigenschaften sind top: Testsieg!
- Bester Schutz und beste Belüftung - und zudem sehr leicht. Specializeds neuer S-Works Prevail II Vent setzt Maßstäbe und holt sich auch den Testsieg!
- Der Rudy Project Venger ist der günstigste Helm im Test und punktet mit hohem Tragekomfort. Auch das Gewicht und die Belüftung sind konkurrenzfähig - Preis-Leistungs-Tipp!
Der perfekte Rennradhelm? Ist eigentlich ein Widerspruch in sich: Möglichst leicht soll er sein, bestmögliche Belüftung garantieren und, natürlich, den Kopf optimal schützen. Kann das klappen? Und, wenn ja: Wie gut? Viele aktuelle Top-Helme protzen mit Leichtgewichtsrekorden, die besten kratzen an der 200-Gramm-Marke oder bleiben sogar noch darunter. Kann solch ein graziler Superleicht-Helm überhaupt den massiven Kräften bei einem Sturz widerstehen? Oder nehmen Käufer für Gewichts- und Belüftungsvorteile Kompromisse bei der Sicherheit in Kauf?
Das herauszufinden hat sich ROADBIKE gemeinsam mit TÜV SÜD zur Aufgabe gemacht - und zwölf aktuelle Top-Helme zum Test eingeladen. Vorgabe an die Hersteller: das leichteste und am besten belüftete Modell im Portfolio zu schicken. Die Preisspanne ist erstaunlich groß: Gerade mal 149 Euro kostet der günstigste Helm, der Venger von Rudy Project. Für den teuersten, den neuen S-Works Prevail II Vent von Specialized, werden stolze 330 Euro fällig. Hoher Preis, mehr Schutz?
Die Testergebnisse der Helme im Detail
Hier eine Zusammenfassung der Testergebnisse einiger Helme:
- Abus AirBreaker: Herausragend leicht, sehr gut belüftet und dennoch überzeugend bei der Schutzleistung. Testurteil: Sehr gut (87 Punkte)
- Bollé Furo MIPS: Trotz der weniger offenen Schale ist der Furo von Bollé sehr gut belüftet, auch der Schutz überzeugt. Nur das hohe Gewicht kostet Punkte. Testurteil: Gut (58 Punkte)
- Bontrager Velocis MIPS: Beim Schutz gehört der Velocis MIPS zur Spitzengruppe, auch Belüftung und Tragekomfort überzeugen, allerdings ist er nicht der leichteste. Testurteil: Sehr gut (75 Punkte)
- HJC Ibex 2.0: Leicht, sicher und gut belüftet: Durch die Bank zeigt sich der Ibex von HJC stark, ohne in den einzelnen Disziplinen Spitzenwerte zu liefern. Testurteil: Sehr gut (75 Punkte)
- Lazer Genesis: Leicht, sicher und gut belüftet: Durch die Bank zeigt sich der Ibex von HJC stark, ohne in den einzelnen Disziplinen Spitzenwerte zu liefern. Testurteil: Sehr gut (74 Punkte)
- Met Trenta 3k Carbon: Dank der weichen Pads trägt sich der Trenta von Met angenehm, zudem lässt er sich sehr gut anpassen und ist leicht. Andere schützen besser. Testurteil: Sehr gut (81 Punkte)
- Oakley Aro 3 MIPS: Der Aro 3 von Oakley punktet in Sachen Schutz und Belüftung, auch die Anpassung gefällt. Allerdings gehört er zu den schwereren Modellen. Testurteil: Gut (68 Punkte)
- POC Ventral Lite: Leichter ist keiner: Mit 203 Gramm setzt der POC Ventral Lite den Bestwert. Auch Schutz und Belüftungseigenschaften sind top: Testsieg! Testurteil: Überragend (ROADBIKE-Testsieger) (91 Punkte)
- Rudy Project Venger: Der günstigste Helm im Test punktet mit hohem Tragekomfort, auch das Gewicht und die Belüftung sind konkurrenzfähig - Preis-Leistungs-Tipp! Testurteil: Sehr gut (ROADBIKE-Preis-Leistungs-Tipp) (77 Punkte)
- Scott Centric Plus: Das geringe Gewicht und die sehr gute Anpassbarkeit gefallen beim Centric Plus von Scott, auch die Schutzwirkung kann absolut überzeugen. Testurteil: Sehr gut (79 Punkte)
- Specialized S-Works Prevail II Vent: Bester Schutz und beste Belüftung - und zudem sehr leicht. Specializeds neuer S-Works Prevail II Vent setzt Maßstäbe und holt sich den Testsieg! Testurteil: Sehr gut (ROADBIKE-Testsieger) (91 Punkte)
Große Unterschiede beim Helm-Gewicht
Schon beim ersten Check auf der Waage zeigen sich überraschende Unterschiede, was die Hersteller als "leicht" definieren: So wiegt etwa der Furo MIPS von Boll selbst ohne die demontierbaren Aero-Cover deutlich mehr als 300 Gramm - und damit rund 50 % mehr als das leichteste Modell im Testfeld, der erst jüngst vorgestellte Ventral Lite von POC mit schlanken 203 Gramm. Ein Unterschied, der in der Praxis deutlich spürbar ist, denn das Gewicht muss von der Nackenmuskulatur gehalten werden. Klar, dass die irgendwann ermüdet, wenn die Tour länger dauert.
Wichtig zu wissen: Nicht alle Helme fallen trotz nominell gleicher Größe gleich aus, manche Hersteller formen ihre Helm-Ovale länglicher, andere legen sie etwas breiter an. So passt längst nicht jeder Helm jedem Fahrer gleich gut - das Ausprobieren verschiedener Modelle unterschiedlicher Hersteller vor dem Kauf lohnt sich! Eine gute Orientierung bei der Kaufentscheidung: Auch ohne geschlossenen Kinnriemen hält ein optimal passender, richtig eingestellter Helm sicher auf dem Kopf und rutscht auch nach vorne gebeugt nicht einfach runter.
Die Tests zeigen, dass moderne Rennradhelme in der Lage sind, ein hohes Maß an Sicherheit mit geringem Gewicht und guter Belüftung zu kombinieren. Modelle wie der POC Ventral Lite und der Specialized S-Works Prevail II Vent setzen hier Maßstäbe.
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