In den letzten Jahren hat der technische Fortschritt im Bereich der E-Scooter-Akkus enorme Fortschritte gemacht. Im Vergleich zu den Akkus der ersten Generation bieten heutige Modelle eine deutlich höhere Leistungsstärke und Speicherkapazität, was zu beachtlichen Reichweiten führt.
Das Problem der begrenzten Reichweite
Die Kapazität der Batterie ist jedoch endlich. Nach einer gewissen Zeit ist die Energie aufgebraucht und es kann keine weitere an den Motor abgegeben werden. Damit ist der Zeitpunkt gekommen, den E-Scooter zu laden.
Wenn der Akku leer ist, muss der E-Scooter geladen werden. Je mehr Ladezyklen ein Lithium-Ionen-Akku durchläuft, desto schneller sinkt die Lebensdauer. Eine Tiefenentladung kann schnell zu Schäden führen. Achte daher darauf, Deinen E-Scooter zu laden, wenn er bei einer maximalen Restenergie von 20 % angekommen ist, und lade ihn bis maximal 90 % auf.
Möglichkeiten zum Laden eines E-Scooters
Du kannst Deinen Scooter auf unterschiedliche Art und Weise laden.
- Fest verbauter Akku: Wurde die Batterie fest verbaut, hängst Du zum E-Scooter laden das komplette Gefährt an das Ladegerät und koppelst dieses mit einer Steckdose. Hierfür musst Du den E-Scooter zunächst in die Nähe einer Stromversorgung tragen.
- Austauschbarer Akku: Kannst Du den Akku austauschen, entnimmst Du diesen einfach und lädst ihn extern mit dem Ladegerät auf. Hast Du einen Ersatzakku, kannst Du diesen, während der andere Akku lädt, einsetzen und bleibst weiterhin mobil. Dies ist damit die praktischste Lösung, um den E-Scooter zu laden. In dem Fall bleibt Dir auch das Schleppen des E-Scooters in die Wohnung oder das Büro erspart.
- Power Station: Eine weitere Option, um Deinen E-Scooter zu laden, hast Du mit der ENERGYBOOSTER Power Station. Die autarke Stromversorgung stellt sicher, dass Du den E-Roller laden kannst, wenn mal keine Steckdose in der Nähe ist.
Powerbanks als Notlösung?
Die Idee, eine Powerbank für E-Roller zu verwenden, liegt nahe, besonders in Anbetracht ihrer Praktikabilität für Handys, Kopfhörer und Laptops. Und Wechselakkus sind ja leider aus der Mode gekommen. Das gilt auch für E-Scooter.
Allerdings gibt es einige Herausforderungen bei der Verwendung von Powerbanks für E-Roller:
- Leistung: Über USB (= 5V und 2A) kann man einen E-Roller nicht aufladen. Nicht nur, weil Strom und Spannung erheblich zu gering sind, sondern weil es technisch auch nicht vorgesehen ist.
- Kapazität: Ein anderes Problem wäre, wenn es denn überhaupt funktionieren würde, die Kapazität. Der Scooter-Akku kommt auf 460 Wattstunden, die Powerbank auf 88,8 Wh.
- Ladezeit: Leer fahren und beim Picknick aufladen wäre selbst bei ausreichender Leistung und ausreichender Kapazität lästig, weil man rund 8 Stunden picknicken müsste ...
- Größe und Gewicht: Dafür würden derzeit rund 190 Euro fällig und Ihr müsstet ein Gerät mit einem Gewicht von 4 Kilogramm und Ausmaßen von 30 x 12 x 20 Zentimetern transportieren.
Alternativen zur Powerbank
Da die mobile Tankstelle für den E-Scooter leider nicht so einfach ist, wie man sich das vielleicht wünschen würde, gibt es alternative Lösungen:
- Powerstations: Eine Minimallösung könnte zum Beispiel die Powerstation von Powkey sein: 230 Volt, 500 Watt, 407 Wattstunden - genügend Leistung und Kapazität, um den F2 Pro beinahe vollständig zu laden, unter optimalen Umständen.
- Wechselakkus: Der STREETBOOSTER Two kommt mit einem austauschbaren Akku daher, was das E-Scooter-Laden deutlich vereinfacht. In Kombination mit einem Ersatzakku verdoppelst Du im Handumdrehen die Reichweite.
Tipps zur Akkupflege
Um die Lebensdauer des Lithium-Ionen-Akkus zu erhöhen, solltest Du regelmäßig Deinen E-Scooter laden.
Hier sind einige grundlegende Tipps:
- Fahre Deinen Seggy nach Möglichkeit nicht unter 20% Restladung runter, und lade ihn ohne besonderen Bedarf auch nicht stetig über etwa 80-90% auf.
- Sonst nur alle etwa halbe Jahr sowohl beim Seggy, wie auch bei der Powerbank mal wirklich auf 100% zum Zellausgleich laden, wenn der jeweilige Herstellet im jeweiligen Gerätehandbuch nichts anderes empfiehlt.
- Wichtig ist zudem, dass Du das E-Scooter-Laden nur mit dem passenden Ladegerät des Herstellers durchführst.
Darüber hinaus ist eine tolle Installation die Bremsenergie-Rückgewinnung. Du erhöhst mit der Betätigung der elektronischen Bremse die Reichweite um bis zu 12 %. Die gewonnene Bremsenergie wird ohne Umwege wieder zum Akku geleitet.
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