Yamaha hat sich zum Ziel gesetzt, durch innovative Produkte und Dienstleistungen außergewöhnliche Werte zu schaffen, die Menschen begeistern und inspirieren. Im Mittelpunkt steht dabei der japanische Begriff "Kando", der tiefe Zufriedenheit und emotionale Ergriffenheit beschreibt - ein Gefühl, das entsteht, wenn man auf etwas Außergewöhnliches trifft.
Der Rennsport spielt eine zentrale Rolle bei Yamaha. Bereits kurz nach der Gründung des Unternehmens gewann Yamaha mit der YA-1 bedeutende Motorradrennen, was den Grundstein für den heutigen Ruf legte. Technologien aus dem Rennsport fließen auch heute noch direkt in Serienmodelle ein, mit dem Ziel, Fahrern weltweit das Gefühl zu vermitteln, schneller zu fahren (RACE), Leidenschaft zu erleben (FEEL) und intelligent mobil zu sein (MOVE).
Wer die sportlichste Motorradmarke Japans sucht, wird bei Yamaha fündig. Neben den beliebten Supersportlern R6 und R1 waren auch Reiseenduros und Sporttourer für die Japaner erfolgreich. Seit der Einführung der MT-Modelle ist der Erfolg jedoch sprunghaft angestiegen. So wurden auf Basis der MT-07 bzw. MT-09 sowohl Heritage-Bikes als auch Sporttourer entwickelt.
Die Ingenieure von Yamaha beweisen jedoch nicht nur Sportlichkeit, sondern auch Vielseitigkeit. Kein anderer Hersteller hat derzeit eine so facettenreiche Modellpalette. Neben den bereits erwähnten Naked Bikes bietet Yamaha auch eine Vielzahl an Rollern an.
Die Geschichte von Yamaha Motorrädern
Der Motorradhersteller Yamaha mit Sitz in Iwata, Japan, wurde bereits 1955 gegründet. Zunächst wurden Zweitaktmotorräder im Stil leichter Geländemaschinen produziert, die mit den Kürzeln DT und YA gekennzeichnet waren.
Die YA-1 war das erste Motorrad von Yamaha, auch bekannt als "Red Dragonfly". Dieses Modell verfügte über einen luftgekühlten Einzylinder-Zweitaktmotor und eine Dreikanal-Umkehrspülung. Der Hubraum der 5,6 PS-Maschine betrug 123 cm³, und die Höchstgeschwindigkeit lag bei 80 km/h. In den folgenden Jahren wurden die Yamaha Motorräder immer leistungsfähiger.
Die YA-5, die 1961 auf den Markt kam, leistete bereits zehn PS. Anfang der 70er Jahre wurden die Yamaha Motorradmodelle DS6 und YDS5E mit einem Hubraum von 250 cm³ sowie die 350 cm³-Modelle YR1, R3 und YR2 konstruiert.
Mit den luftgekühlten Motorradmodellen RD 350 und RD 250 brachte Yamaha 1973 zwei Verkaufsschlager auf den Markt. Die Yamaha Motorräder leisteten 30 bzw. 39 PS und waren mit innovativen Membranventilen ausgestattet, die an der Saugseite des Einlasstrakts angebracht waren. Diese Ventile optimierten den Gaswechsel im Motor und erweiterten den nutzbaren Drehzahlbereich. Außerdem verfügten die neuen Modelle über eine vordere Scheibenbremse.
Darüber hinaus verdankten die Yamaha Motorräder ihre Spritzigkeit der so genannten Five-Port-Steuerung bzw. Fünfkanal-Umkehrspülung, wodurch die Leistungsfähigkeit der Motorräder erheblich gesteigert wurde.
Im Jahr 1980 wurden die luftgekühlten Motoren durch wassergekühlte ersetzt. Das Jahr 1980 brachte mit den wassergekühlten Motorrädern RD 350 LC, RD 350 und RD 250 LC eine weitere Neuerung auf den Markt. Diese Motorradmodelle basierten auf den Yamaha Zweitakt-Motorrädern, die nun als Straßenversion herausgebracht wurden.
Das aktuellste Zweitakter-Modell ist die Yamaha TZR 50 R. Während dieses Motorrad von Yamaha im Ausland sehr beliebt ist, wird es in Deutschland aufgrund mangelnder Nachfrage kaum noch verkauft.
Viertaktmotorräder von Yamaha
Bereits seit 1969 stellt Yamaha auch Viertaktmotorräder her. Die Viertaktmotorräder wurden ursprünglich als Yamaha XS bezeichnet. Es folgten die Baureihen mit den Bezeichnungen XT, Yamaha XJ und Yamaha R-Serie. Die mit einem Parallel-Twin-Gleichläufermotor ausgestattete XS 1 begründete eine neue Ära.
Das erste serienmäßige Modell einer Yamaha Enduro wurde im Jahr 1975 entwickelt. Es war die XT 500, die mit einem 500 cm³ Einzylinder-Viertaktmotor geliefert wurde. Die SR 500 avancierte in den 80er Jahren zu einem der beliebtesten Motorräder.
Im vergangenen Jahr wurde mit der Yamaha XT 1200 Z Super Ténére eine neue Reiseenduro herausgebracht. Das Motorrad ist mit einem Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor ausgestattet und verfügt über satte 110 PS.
Auf Motorrädern der Firma Yamaha konnten bislang mehrere sportliche Erfolge eingefahren werden. So ist zum Beispiel der Brite Phil Read mit fünf Titeln der Rekordweltmeister für Yamaha im Straßenrennsport.
Aktuelle Yamaha Modelle
Derzeit sind unter anderem die Modelle VMAX, Supersport YZF-R1, YZF-R6 und YZF-R125, FZ 8 /ABS, Fazer8 ABS, FZ 1 / ABS, FZ1 Fazer ABS, FJR 1300A, zwei Yamaha Motorräder aus der MT- Serie, fünf Straßenmotorräder, drei Modell aus der XJ-Serie, drei Cruiser, sechs Enduro-Maschinen, sieben Leichtkrafträder und zehn Wettbewerbs-Motorräder erhältlich.
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