Prophete E-Bike Alu-City 28 Zoll mit Mittelmotor und Rücktritt: Ein umfassender Test

E-Bikes und Pedelecs liegen weiter im Trend. 2023 wurden mit 2,1 Millionen Stück erstmals mehr Fahrräder mit Elektro-Unterstützung in Deutschland verkauft als "normale" Fahrräder. Besonders im Alltag und für kurze Strecken sind Pedelecs und E-Bikes mit tiefem Einstieg sehr bequem. Die aufrechte Sitzposition bei einem so genannten Tiefeinsteiger-Pedelec ist vergleichbar mit der bei einem Hollandrad und ermöglicht ein komfortables Fahrgefühl. Auch das Auf- und Absteigen wird durch den tiefen Einstieg erleichtert. Und es gibt auch günstige Modelle für unter 2000 Euro.

Sind günstige E-Bikes auch gut?

Der ADAC hat zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h getestet. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe. Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen.

Testergebnisse im Detail

Im Test wurden bei den Messungen auf dem Prüfstand besonders die Bremsen, die Belastbarkeit des Rahmens sowie der Motor und der Akku überprüft. Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.

Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test (genormter Reichweitenzyklus nach R200 vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) auf dem ADAC Prüfstand) ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest. Positiv fiel ebenso die direkte Schaltung auf, die gut mit dem Antrieb harmoniert. Wenn auch die Unterstützungsstufen etwas feiner abgestuft werden könnten. Alle Kriterien zusammen führen zu der besten Bewertung im Test. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.

Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil. Die Leistung in der höchsten Unterstützungsstufe dürfte etwas stärker sein. Verbesserungspotential bietet der Informationsumfang auf dem Display.

Defizite und Mängel bei günstigen E-Bikes

Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb. Das Modell von Heybike erreichte auf dem Prüfstand beim Test aber nur 35 Kilometer und fällt damit negativ auf. Seit langem ist das die geringste Reichweite nach der Norm R200 vom ZIV, die in einem ADAC Fahrradtest ermittelt wurde.

Je nach Fahrweise und Fahrprofil kann sich natürlich die Reichweite individuell ändern. Zusätzlich zur Reichweitenmessung auf dem Prüfstand haben die Tester daher die Reichweite auch auf einer Teststrecke überprüft und daraus einen gemittelten Wert gebildet. Für das Modell von Heybike liegt diese gemittelte Reichweite (Prüfstandmessung und Teststrecke) aber auch nur bei 44 Kilometern - und damit immer noch unterhalb der empfohlenen Mindestreichweite. Preislich bewegen sich beide aber bei fast 2000 Euro.

Neben den allgemein eher geringen Reichweiten fiel auch die enorm lange Ladezeit besonders beim Modell von Grundig auf. Das mit 509 Wattstunden ausgestattete Pedelec braucht weit über neun Stunden (580 Minuten), um den leeren Akku komplett wieder voll zu laden. Eine ähnlich lange Ladezeit hat im Test noch der Akku des E-Bikes Z502 von Zündapp.

Dreimal schneller geht das beim Modell von Prophete, hier ist der 418-Wattstunden-Akku in über drei Stunden wieder gut gefüllt.

Acht Pedelecs im Test haben einen drehfrequenzgesteuerten Antrieb, bei dem nicht registriert wird, wie viel Kraft beim Treten auf die Pedale wirkt. Generell ist damit das Fahren in der Gruppe schwieriger und das Anfahren am Berg aufgrund des verzögerten Anspringen des Motors mühsamer. Meist sind diese Motoren auch durch lautes Summen hörbar. Gefährlich ist es, wenn der Nachlauf des Antriebes sehr lange anhält und nicht durch eine Betätigung der Bremsen unterbrochen wird. Bei den Modellen von Heybike und Mokwheel war das der Fall. Das Pedelec EC 1-ST von Heybike erhielt in der Kategorie Antriebssystem und Motor nur die Note 4,3. Gesamtergebnis: "ausreichend".

Bei zwei Pedelecs - von Fischer und Lidl/Crivit - wurde ein Drehmomentsensor verbaut. Das E-Bike Cita 2.2i von Fischer, das als einziges mit einem Mittelmotor ausgestattet ist, steuert das Ansprech- und Abregelverhalten des Motors mit dem Tritt in die Pedale. Das Pedelec von Lidl/Crivit ist als Singlespeed mit nur einem Gang ausgestattet. Hier leistet der Antrieb beim Losfahren ein starkes Moment, so dass Radfahrende durch die Beschleunigung schnell eine gute Fahrgeschwindigkeit erreichen.

Beim Bremsentest auf dem Prüfstand und dem Haltbarkeitstest am Rahmen zeigte sich in der Kategorie Sicherheit und Haltbarkeit ein sehr unterschiedliches Niveau, auch wenn kein Modell durchgefallen ist. Das Bike von Deruiz zeigte hier eindeutig die beste Performance. Die Felgenbremsen bei den Modellen von F.IIi Schiano, Zündapp, Fischer und Prophete zeigen eher durchschnittliche Leistungen. Diese Bremstechnik ist aber mittlerweile eher veraltet.

Die mechanischen Bremsscheiben bei den Pedelecs von Mokwheel, Grundig, Decathlon und Deruiz demonstrieren, dass damit vernünftige Bremsleistungen eingeleitet werden können. Es zeigt, dass die Herstellung auch ohne Schadstoffe machbar ist.

Bei allen anderen Pedelecs wurde der Schadstoff Naphthalin in den Griffen und im Sattel gefunden. Naphthalin steht im Verdacht, krebserregend zu sein, verflüchtigt sich aber im Vergleich zu anderen Schadstoffen recht schnell bei Hautkontakt. Daher wurden die betroffenen Pedelecs von Deruiz, Fischer, Decathlon, Prophete, Zündapp, F.lli Schiano und Heybike in der Kategorie Schadstoffe mit der Note 2,5 bewertet, allerdings ohne Auswirkung auf die Endnote.

Zudem wurde der Weichmacher DEHP in den Griffen bei dem Pedelec von Mokwheel und im Sattel beim Pedelec von Grundig gefunden. Der Schadstoff gilt als fortpflanzungsgefährdend. Der Weichmacher DEHP ist nach REACH-Verordnung (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) nicht verkehrsfähig. Daraufhin konnten beide Modelle nur noch mit dem ADAC Urteil "mangelhaft" bewertet werden.

Die Modelle im Test der Marken Zündapp und F.lli Schiano bieten mit rund 96 Kilogramm die geringste Zuladung. Das Heybike hat mit insgesamt 150 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht am meisten Spielraum für die Zuladung. Zudem ist das Pedelec mit 20,8 Kilogramm Eigengewicht das Leichteste im Test, damit kann der Rahmen mit rund 129 Kilogramm Zuladung belastet werden. Ein ähnlich geringes Eigengewicht hat mit knapp 21 Kilogramm das E-Bike von Lidl.

Generell sind nicht alle Fahrräder dafür geeignet, einen Fahrradanhänger zu montieren. Aufgrund des großen Durchmessers des Sattelrohrs beim Modell von Lidl/Crivit lässt sich zum Beispiel hier kein Fahrradkindersitz für die Sattelrohrmontage befestigen. Im ADAC Test geben nur die drei Modelle von Lidl/Crivit, F.IIi Schiano und Prophete eine Freigabe für einen Kinderfahrradanhänger oder Kinderfahrradsitz in den Bedienungsanleitungen an.

Tipps für den Kauf eines E-Bikes

  • Wer zum Beispiel bei Steigungen mehr Tret-Unterstützung und damit mehr Drehmoment benötigt, sollte auf einen leistungsschwächeren, drehfrequenzgesteuerten Antrieb verzichten.
  • Nur die ideale Rahmenhöhe des Pedelecs und die optimale Einstellung auf die Körpergröße führt zu einen komfortablen Fahrgefühl. Eine Beratung im Fachhandel ist sinnvoll.
  • Wenn eine Unsicherheit bezüglich Schadstoffen in Griffen oder im Sattel besteht, können diese im Fachhandel ausgetauscht werden.
  • Die Antriebssteuerungen müssen so ausgelegt sein, dass bei Abbruch des Tretens die elektrische Unterstützung sofort unterbricht. Ein Nachlaufen des Motors kann, besonders wenn abruptes Bremsen nötig ist, gefährlich sein.
  • Die Akku-Reichweite sollte bei wenigstens 50 Kilometern liegen. Das Laden des Akkus sollte nicht länger als etwa dreieinhalb Stunden dauern.
  • Zulässiges Gesamtgewicht immer prüfen. Denn wer Gepäck oder auch Kinder mitnehmen möchte - egal ob im Fahrradanhänger oder Fahrradkindersitz - hat das Gesamtgewicht schnell überschritten.
  • Die Beleuchtung muss der StVZO entsprechen und darf nicht blenden. Auch Reflektoren müssen am Elektrorad vorhanden sein.
  • Die erste Probefahrt stets ohne elektrische Unterstützung durchführen. Denn der Antrieb begeistert meistens sehr, so dass der kritische Blick aufs Fahrrad dann nicht mehr stattfindet.
  • Beim Radfahren Helm tragen, auch wenn dazu bei E-Bikes keine Pflicht besteht.

Prophete City E-Bikes im Fokus

Unsere City E-Bikes bieten dir die perfekte Kombination aus Komfort und Funktionalität, um deinen urbanen Lebensstil zu verbessern. Sie schenken dir die Freiheit, durch die Stadt zu fahren, ohne dir Gedanken über den restlichen Verkehr oder Sorgen um einen Parkplatz machen zu müssen. Unsere City E-Bikes sind speziell für den Einsatz in städtischen Umgebungen konzipiert. Sie verfügen über eine robuste Konstruktion, die den Belastungen des Stadtverkehrs standhält. Gleichzeitig sorgen sie für einen angenehmen Fahrkomfort, dank hochwertiger Federung und ergonomischer Sitzposition.

Ein weiterer großer Vorteil unserer City E-Bikes ist ihre umweltfreundliche Natur. Mit einem Elektromotor angetrieben, stoßen sie keine schädlichen Emissionen aus und tragen somit zur Reduzierung der Luftverschmutzung bei.

Prophete Geniesser Modelle

Die Prophete Geniesser Topmodelle kommen mit einem AEG ComfortDrive Mittelmotor, der vor Power nur so strotzt, die mittleren Einsteigermodelle verfügen über einen AEG EcoDrive Motor und die günstigen Prophete E Bikes sind mit AEG EasyDrive und Frontmotor von Blaupunkt ausgestattet.

Das Prophete Geniesser 22.EMC.10 Alu City e-Bike verfügt über hydraulische HS11 Felgenbremsen von Magura und eine zusätzliche Rücktrittbremse für extra Sicherheit. Die Suntour Federgabel erhöht den Fahrkomfort auf holprigen Wegen. Da die Verkabelungen sich im Inneren des Pedelecs befindet und es einen schlanken AEG 461Wh Side Click Akku gibt, sieht man auf den ersten Blick gar nicht, dass es sich um ein elektrisch angetriebenes Bike handelt.

Für wen sind Prophete City E-Bikes geeignet?

Ein Prophete City e Bike eignet sich gut für Fahrten auf dem Asphalt und um mal eben eine kurze Besorgung zu machen. Auch um die Stadt zu erkunden sind Cityräder dieser Marke bestens geeignet.

Welche Motoren verwenden Prophete City E-Bikes?

Ein Prophete City e Bike hat in den meisten Fällen einen Frontmotor oder einen Mittelmotor verbaut. Hier gibt es Modelle von Blaupunkt oder AEG, wie den ComfortDrive oder den EasyDrive.

Welche Reichweite haben Prophete City E-Bikes?

Mit einem Cityrad von Prophete kommt ihr, je nach Fahrstil und Modell, bis zu 130 Kilometer weit. Es gibt auch günstigere Modelle mit kleinerem Akku, die um die 100 km schaffen.

Aldi Prophete E-Bike Angebot

Auch 2023 gibt es das „Prophete Alu-City-E-Bike 28 Zoll“ bei Aldi im Online-Shop. Das E-Bike vom deutschen Hersteller Prophete mit Mittelmotor und 28-Zoll Laufrädern - wie schon 2019, 2020 und 2021. Diesmal (Stand Oktober 2023) wird es sogar um 41% reduziert für 999.- € im ALDI Onlineshop* angeboten. Im Vorjahr kostete es noch 1.399 €, davor 1.299 €.

Bei ALDI E-Bikes von Hersteller Prophete gibt es in der Regel: 3 Jahre Garantie, außer auf Verschleißteile, 10 Jahre Garantie auf den Rahmen, 2 Jahre Garantie auf den Akku.

Auf den ersten Blick ist das „Alu-City 28“ (Hersteller: Prophete) kein schlechtes Angebot. Alle Komponenten für ein Straßenverkehr-zugelassenes E-Bike sind vorhanden. Von der Papierform her kann man sicher nicht „meckern“. Das E-Bike (genauer: Pedelec) lässt sich sicher gut verkaufen.

Kritische Betrachtung des Aldi-Angebots

Da Probefahrten mit dem Prophete Alu-City E-Bike aber bei Aldi nicht möglich sind (wie sieht es mit einem Umtausch des zu Hause montierten und probegefahrenen Aldi-E-Bikes aus?

Die Fragen beginnen beim Einheitsrahmen: nur eine Rahmengröße ist für das Prophete Alu-City erhältlich, nämlich 46 cm. Mit der Einheits-Rahmengröße sollen laut Aldi / Prophete Personen von 160 bis 190 Zentimeter Größe klar kommen. Das Konzept nennt sich bei Prophete ganz offiziell „ONE-SIZE-FITS-ALL “.

Ein Online-Rahmengrößen-Rechner - ich nehme mal den bei fahrrad.de - ergibt in meinem Fall bei einer Schrittlänge von 80 cm (bei 1,75m Körpergröße) eine Empfehlung von einem 52cm-Rahmen für ein Cityrad. Das liegt um 6cm höher als das Aldi-Bike bietet.

Um die verfügbaren 46cm als optimales Ergebnis zu bekommen, müsste ich eine um 10cm kürzere Schrittlänge haben - 70cm. Wenn ich nun Sattelrohr und Lenker „hochfahre“, um die 6 cm Unterschied in der Rahmengröße auszugleichen, wie stabil sitzt dann das Sattelrohr noch?

Durch die ähnlichen Winkel von Sattelrohr und Lenkrohr wird beim Höherstellen wenigstens der der Abstand zwischen Sitzposition und Lenker nicht viel größer. Wie ist es bei einem Menschen mit z.B. 90 cm Schrittlänge, sagen wir bei einem Körpermaß von 1,82m? „Deine optimale Rahmenhöhe ist 59 cm“ sagt der Rahmenhöhenrechner. Nochmal 7 cm mehr!

Meinen die das ernst? Was mache ich, wenn ich auch noch schwer bin - bricht mir das weit ausgefahrene Sattelrohr nicht beim übernächsten Kopfsteinpflaster weg?

Und apropos Reparaturservice: Der wird auch deshalb geboten, weil Fachhändler (ja, die um die Ecke) die Discounter-Räder nicht warten wollen - sie werden dann nämlich ggf. mit haftbar gemacht, wenn nach ihrem Service etwas passiert. Wie schnell kommt der wohl vorbei, vor allem in der Fahrradsaison?

Der enovation Mittelmotor (BBS01 von Bafang) hat standardmäßig einen sog. PAS-Sensor (Pedal Assist Sensor). Er misst tatsächlich nur, ob das Pedal getreten wird, nicht wie stark oder wie schnell.

Durch die Integration des Akkus zwischen Sattelrohr und Hinterrad wird das Rad relativ lang. Wie bei einem Auto ist langer Radstand gut für Spurtreue und Richtungsstabilität, aber weniger gut für Wendigkeit und Agilität. Das Rad fährt sicher gut geradeaus!

Aber wie ist es bei engen Altstadtgassen, beim schnellen Ausweichen, beim Wenden? Oder wie macht sich die Länge beim Transport auf dem Auto-Heckträger oder im Aufzug bemerkbar?

In einer Antwort auf einen Kommentar unter diesem Beitrag bin ich auf die Länge eingegangen. Inzwischen wurde die Länge auf unsere Nachfrage von Prophete durchgegeben: 1,98 Meter.

Und der als „optimal“ angepriesene tiefe Schwerpunkt?

Der größte Nachteil bei diesem Angebot: Man muß wie beim Online-Versand üblich relativ blind kaufen, ohne Probefahrt. Und dann sicher etwas tüfteln, bis man die für sich richtige Einstellung von Vorbau, Lenker und Sattelhöhe gefunden hat.

Vor der ersten Inbetriebnahme müssen folgende Komponenten eingestellt oder fixiert werden: Sattelstütze (Federstärke kann eingestellt werden) und -klemmung, Pedale, Scheinwerfer, ggf. Zubehör (z.B. Korb), Lenker/Neigung, Lenkervorbau/Winkel sowie alle Lenkeranbauteile (wie z.B. Bremsgriffe, Glocke, Schalthebel, Drehgriffschalter, Display/Bedieneinheit). Auch die Federvorspannung der Gabel kann auf Euer Gewicht angepasst werden.

„Das E-Bike ist nicht für kilometerlange Anstiege geeignet, da der Motor sonst überhitzen und Schaden nehmen kann. Sollte Sie nur noch Schritttempo fahren können, obwohl Sie die max. vom Fahrrad. Passen Sie daher die Unterstützungsstufe des Motors der äußeren Umgebung (wie z.B. der Fahrbahnführung, der Verkehrsdichte, der Untergrundbeschaffenheit), der Geschwindigkeit sowie den eigenen Fähigkeiten an. Fahren Sie z. B.

Für die Reichweite bietet Prophete online einen Reichweitenrechner an, bei dem man auch Angaben zum Fahrer (Gewicht), zur Fahrstufe und zur Umgebung (flach/hügelig, Asphalt/Schotter/Wald) eingeben und die Reichweite berechnen kann.

Keinesfalls will ich hier das Bemühen der Hersteller wie Prophete um günstigere E-Bikes und gute Angebotsgestaltung irgendwie madig machen, im Gegenteil: Anerkennung!

Hier noch einmal der Hinweis: Unten in den Kommentaren gibt es inzwischen einige Erfahrungsberichte (auch zum Service) zum Prophete Alu-City bei Aldi (danke an alle Einsender!).

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst zum Aldi Angebot „Prophete Alu-City 28“ von April 2019 und auch in aktualisierter Form 2020. Dieser Artikel ist allerdings frisch auf das Aldi-Süd-/Nord-Angebot vom März 2021 aktualisiert.

Inzwischen konnten wir ein Prophete Hansa Alu-City probefahren, das von Aldi-Nord 2015 und 2016 verkauft wurde und seitdem im alltäglichen Einsatz war - über 5.000 Kilometer. Bei diesem Modell gab es 2020 sogar einen Rückruf von Aldi: Die mechanischen Seilzug-Felgenbremsen sollten überprüft werden.

Generell wurden gerade diese Bremsen schlecht bewertet, ein ADAC-Test wertete damals das Modell sogar ab. Generell sollten Seilzüge und mechanische Komponenten öfter überprüft werden.

Ein weiteres Problem: Das Display (hier war es das zum e-novation Mittelmotor in diesem Prophete-Pedelec passende Display) war bei einer Regenfahrt innen feucht geworden und quittierte den Dienst. Auch hier kam der Prophete-Service zum Eisatz.

Der Prophete-Vor-Ort-Service scheint im Allgemeinen gut zu funktionieren. In verschiedenen Kommentaren wurde berichtet, dass es allerdings auch mal dauern kann, bis ein Servicefahrer eintrifft. Wer sein E-Bike also täglich braucht, kann sich bei diesem Servicemodell nicht drauf verlassen.

Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, war das schwache Vorderlicht mit nur 30 Lux. Auch der Gepäckträger durfte nur 18 Kilogramm tragen, normalerweise rechnt man bei E-Bikes zum Einkaufen im Alltag mit den üblichen 20 Kilogramm. An der Ausstattung wird halt gespart - der Preis erfordert eben Kompromisse.

Methoden der E-Bike Tests

Die Testkriterien werden weitgehend an folgende DIN angelehnt, aber wo notwendig und sinnvoll nach Stand der Technik erweitert:

  • DIN EN ISO 4210-2:2023-05 (Sicherheitstechnische Anforderungen an Fahrräder)
  • DIN EN 15194:2024 (Elektrisch unterstützte Räder EPAC-Fahrräder)
  • GS-Spezifikationen AfPS GS 2019:01 (Grenzwerte bei Schadstoffuntersuchungen)

Die Untersuchungen in den Kategorien Handhabung, Fahren und Reichweite werden durch erfahrene ADAC Testingenieure sowie durch die Testpartner durchgeführt. Anhand festgelegter Testkriterien erfolgt die Bewertung im Vier-Augen-Prinzip.

Die Kriterien im Einzelnen:

Handhabung/Fahren

Das Testkriterium Handhabung/Fahren beginnt mit der Bewertung der Gebrauchsanleitung sowie der möglichen Montage. Nach der Montage und Einstellung werden die Pedelecs auf einem Rundkurs von rund zehn Kilometern ausgedehnten Fahrversuchen unterzogen. Dabei werden folgende Fahrbahnoberflächen berücksichtigt:

  • Asphaltstrecke inkl. Straßenverkehr mit Start- & Stopphasen sowie Anfahren am Berg
  • Gut befestigte Wege (z.B. Waldwege)
  • Kopfsteinpflaster und kleine Fahrbahnerhöhungen (z.B. Übergänge Radwege zur Fahrbahn)

In der Bewertung der Praxisfahrten wird besonderes Augenmerk auf Folgendes gelegt:

  • Fahreigenschaften ohne Motorunterstützung
  • Fahreigenschaften mit Motorunterstützung
  • Fahrkomfort/Handhabung
  • Handhabung Antrieb
  • Nacht- und Regenfahrt
  • Reparaturen, Reinigung und Wartung

Nach Abschluss der praktischen Prüfungen werden die häufig beanspruchten Bauteile auf Verschleiß (Felge, Riemen, Kette, Bremsbeläge) und eventuelle Folgen überprüft (z.B. Ketten- bzw. Riemenlinie, Spurversatz, Tretlager und Kettenschutz, wenn vorhanden).

Antriebssystem und Motor

Die drei unterschiedlichen Antriebssysteme werden bei verschiedenen Fahrbahneigenschaften erprobt. Zudem finden Reichweitenmessungen auf dem Prüfstand nach R200 statt. Im Praxis-Test werden zusätzlich folgende Eigenschaften überprüft und miteinander verglichen:

  • Bedienung (Bedienelement zur Steuerung des Antriebs)
  • Handhabung (Akku, Ladegerät)
  • Anfahrverhalten
  • Unterstützung (Effektivität, Abschaltung bei 25 km/h)
  • Reichweite (Prüfstand sowie ADAC Reichweitenmessung)

Neben der normierten Reichweitenmessung werden auch die möglichen Reichweiten in der Praxis auf der ADAC Teststrecke mit verschiedenen Eingangsleistungen (mehrstufiges Fahrprofil) getestet. Ausgewertet wird der Durchschnitt aus Prüfstand und in der Praxis erreichten Kilometern.

Sicherheit und Haltbarkeit

Die Messungen auf dem Prüfstand sind unverzichtbar. Das Produktsicherheitsgesetz zwingt jeden Hersteller unabhängig von jeglicher Norm dafür zu sorgen, dass die Sicherheit beim Gebrauch des Bikes gewährleistet ist.

In Anlehnung der Anforderungen der DIN 15194:2024 werden Haltbarkeitstest am Rahmen (Wiegetrittprüfung und horizontale Kräfte) unter Berücksichtigung des vom Hersteller angegebenen zulässigen Gesamtgewichts durchgeführt.

Die Leistung und das Ansprechverhalten der Bremsen auf dem Prüfstand in Anlehnung der Mindestbremswirkung nach DIN EN 15194:2024 -03; Abschnitt 4.3.5.9 sowie den Auffälligkeiten bei den Probandentests werden protokolliert und bewertet.

In der Praxis werden zusätzlich folgende Eigenschaften außerhalb der geltenden Norm überprüft:

  • Fahrstabilität
  • Flatterneigung
  • Nachschwingen
  • Abschaltung Antrieb
  • Pedalabstand zum Boden
  • Lichttechnische Einrichtungen

Schadstoff- und Umweltaspekte

Im Vordergrund der Schadstoffuntersuchung stehen berührbare Bauteile und Bezugsstoffe, z.B. Dabei beziehen sich die Untersuchungen weitgehend auf PAKs (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) und Weichmacher (Phthalate), aber auch auf andere Schadstoffe in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK. Weitere Schadstoffüberprüfungen werden bei Bedarf, z.B.

Zusammenfassung

Die Welt der E-Bikes ist vielfältig und bietet für jeden Bedarf das passende Modell. Prophete E-Bikes, insbesondere die City- und Trekking-Modelle, erfreuen sich großer Beliebtheit. Bei der Wahl des richtigen E-Bikes sollten jedoch Faktoren wie Motorart, Akkukapazität, Bremsen und Rahmenhöhe berücksichtigt werden. Auch günstige Angebote, wie das Prophete Alu-City 28 Zoll bei Aldi, können eine Option sein, sollten aber kritisch geprüft werden. Ein umfassender Test und eine Probefahrt sind empfehlenswert, um das ideale E-Bike zu finden.

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