Puky Skyride 20 Zoll Fahrrad im Test: Ein umfassender Überblick

Wenn dein Kind dem Laufrad entwachsen ist, stellt sich schnell die große Frage: Welches Fahrrad soll es sein? Die Auswahl ist riesig. Für Kinder im Grundschulalter spielt das Fahrrad eine wichtige Rolle, mit dem sie endlich selbst zum Sportplatz oder zur Schule fahren können.

Puky Skyride 20 vs. Woom 4: Ein Vergleich

Zwei Modelle stechen immer wieder hervor - das Woom 4 und das Puky Skyride. Beide sind beliebt und haben ihre eigenen Stärken. Welches passt besser zu eurem Kind und eurem Alltag? Für den Vergleich zwischen dem Woom 4 und dem Puky Skyride 20 haben wir uns auf die Ergebnisse der Stiftung Warentest gestützt. Die renommierte Verbraucherorganisation hat beide Kinderfahrräder unter die Lupe genommen und auf Sicherheit, Handhabung, Schadstoffe und Fahrverhalten geprüft.

Außerdem wollten wir wissen, wie zufrieden Eltern und Kinder im Alltag mit den Rädern sind. Dafür haben wir uns durch zahlreiche Bewertungen auf verschiedensten Plattformen geklickt und diese zusammengefasst. Und natürlich interessiert uns auch: Welches Fahrrad ist aktuell gefragter?

Die Vor- und Nachteile im Detail

Das mag überraschen - schließlich punktet das Woom 4 in vielen Einzeldisziplinen: Es fährt sich leicht, bietet hohe Ergonomie und hervorragende Bremsen. Auch die Verarbeitung und die Handhabung wurden mit sehr guten Noten bedacht. Doch zwei entscheidende Schwächen machten dem Bike einen Strich durch die Rechnung: Im Dauertest riss die Tretkurbel - ein klarer Sicherheitsmangel. Und im Sattel wiesen die Prüfer den Weichmacher DPHP nach, der laut Bundesinstitut für Risikobewertung in Kinderprodukten nichts zu suchen hat.

Das Puky Skyride hingegen zeigte sich im Test als echter Allrounder: sicher, stabil und alltagstauglich. Besonders gelobt wurden die sehr guten Bremsen, die hohe Haltbarkeit und die umfangreiche Ausstattung inklusive Licht, Gepäckträger und Reflektoren.

Nutzerbewertungen und Alltagstauglichkeit

Wir haben einen genaueren Blick auf die Nutzerbewertungen auf idealo sowie in bekannten Fahrradshops wie Bikebox und Fahrrad-XXL geworfen, um herauszufinden, wie die beiden Räder im Familienalltag wirklich abschneiden. Eins wird schnell klar: Das Woom 4 hat viele Fans. Besonders oft wird das geringe Gewicht gefeiert - unter 9 Kilo, das ist für ein Kinderfahrrad wirklich leicht. Kombiniert mit dem sportlichen Look und der cleveren, kindgerechten Bauweise entsteht ein Fahrgefühl, das viele als „fast wie von selbst“ beschreiben. Kein Wunder, dass das Woom bei kleinen Rennfahrer*innen so gut ankommt.

Natürlich gibt’s auch Kritik: Der Preis ist stolz. Und die Lackierung soll laut einigen Erfahrungsberichten recht empfindlich sein - da reicht manchmal schon ein kleiner Sturz für die ersten Kampfspuren. Auch wichtig zu wissen: Das Woom 4 kommt nicht vollständig straßenverkehrstauglich ab Werk. Wer Reflektoren, Licht oder Schutzbleche braucht, muss diese Ausstattung separat dazu kaufen.

Ganz anders das Puky Skyride - ein echtes Alltagsrad. In den Bewertungen wird es oft als „verlässlicher Begleiter“ beschrieben, der nicht durch Leichtigkeit, sondern durch Ausstattung punktet. Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger - alles dabei, ohne dass man noch extra shoppen muss. Gerade für den täglichen Schulweg oder den Weg zum Sport scheint das Skyride genau das Richtige zu sein. Es ist zwar schwerer und optisch vielleicht nicht ganz so stylisch wie das Woom, dafür aber robust und wetterfest.

Beliebtheit und Nachfrage

Ein Blick auf die Nachfrage bei idealo zeigt: In puncto Beliebtheit hängt das Woom 4 das Puky Skyride deutlich ab. In Sachen Nachfrage hat das Woom 4 also klar die Pole Position - das Puky Skyride bleibt deutlich zurück.

Puky LS-Pro 20 im Detail

Test Puky LS-Pro 20-7: Das Bike aus der sportlichen Modellserie von Puky gefällt mit sehr geringem Gewicht bei günstigem Preis und kindgerechter Ausstattung. Puky blieb lange klassischen Konzepten treu und wagte dann mit der Zweitmarke Eightshot einen sportlichen Neustart. Die kindgerechte MTB-Serie schlug voll ein, und dabei hätte es das Unternehmen auch bewenden lassen können.

LS-Pro steht bei Puky für eine große Bandbreite an Laufradgrößen und Altersgruppen. Es gibt nämlich gleich fünf Ausführungen von 16 bis 26 Zoll, sodass man vom Kleinkind- bis ins Teenageralter praktisch das gleiche Fahrrad fahren kann, natürlich mit jeweils altersgerechter Ausstattung. Das 20-Zoll-Modell namens Puky LS-Pro 20-7 liegt genau in der Mitte: Puky sieht es für Kinder ab sechs Jahren vor und gibt gleich den passenden Bereich von Körpergröße und Schrittlänge an.

In der Praxis zeigt sich freilich, dass bereits unser vierjähriger Testfahrer mit dem Bike gut zurechtkommt - dabei ist Alois mit 107 cm deutlich kleiner, als es Puky fürs 20-Zoll-Rad vorsieht. Auch bei den sportlichen Leichtbau-Modellen achtet Puky auf eine kindgerechte Sitzhaltung, und ist der Sattel ganz eingeschoben, steht er deutlich tiefer als der Lenker. Dieser kitzelt mit seiner Kröpfung nach oben nochmal rund zwei Zentimeter Höhe heraus.

Das Prädikat „kindgerecht“ verdient auch die Ausstattung: Die V-Brakes werden mit kompakten Kinderbremsgriffen bedient, die Siebengang-Schaltung per Drehgriff. Puky verzichtet auf eine große Übersetzungsbandbreite und montiert einen eng abgestuften 14-28er Zahnkranz, kombiniert mit einem 32-zähnigen Kettenblatt. Selbst der größte Gang ist damit recht kurz übersetzt, was nicht schlecht ist, damit kleine Flitzer nicht allzu schnell werden. Ein untersetzter Berggang wie am Kinder-MTB fehlt hier aber.

Auffällig ist, dass Puky einen klassischen Schraubkranz verwendet und keine Zahnkranzkassette. Rahmen und Gabel erlauben die Montage von Schutzblechen, und auch ein Träger kann montiert werden. Der am Kinderrad sinnvolle Seitenständer ist bereits dran. All das qualifiziert das Puky zum Allrounder für so ziemlich jeden Einsatzzweck, der mit mäßig stark profilierten, 38 mm breiten Reifen eher auf Asphalt und festen Untergrund ausgerichtet ist.

Mit 8,14 Kilo zuzüglich Pedalen ist das SL-Pro 20 wirklich leicht; mit knapp 500 Euro gehört es außerdem zu den günstigsten Modellen dieser Art am Markt.

Weitere Puky Modelle im Überblick

Puky bietet eine Vielzahl von Fahrrädern für verschiedene Altersgruppen und Bedürfnisse an. Hier ein Überblick über einige Modelle:

  • Puky LS Pro 16: Alter 4+, 5,9 kg, Größe von 100 bis 115 cm, Shimano Tourney 7 Gang-Schaltung, V Brakes, Höhenverstellbarer Ahead-Vorbau, 319,99 €
  • Puky LS-PRO 18: Alter 5+, 6,3 kg, Höhe von 105 bis 120 cm, Shimano Tourney 7 Gang-Schaltung, V Brakes, Höhenverstellbarer Ahead-Vorbau, 329,99 €
  • Puky LS-PRO 20: Ab 6 Jahren, 7,9 kg, Shimano Tourney 7 Gang-Schaltung, V Brakes, Höhenverstellbarer Ahead-Vorbau, 419,99 €
  • Puky LS-PRO 24: Ab 8 Jahren, 9,2 kg, Shimano 8 Gang-Schaltung, V Brakes, Ahead-Vorbau höhenverstellbar, 459,99 €

Des Weiteren produziert Puky unter der Marke Eightshot hochwertige Hardtrail Mountainbikes in drei Rahmengrößen (20, 24 und 27.5 Zoll) mit leichten hochwertigen Aluminiumrahmen. Alle Eightshot Bikes sind als Mountainbikes fürs Gelände zugelassen.

ADAC Test: Was macht ein gutes Kinderfahrrad aus?

Gemeinsam mit der Stiftung Warentest hat der ADAC zwölf Kinderfahrräder in den Kategorien Handhabung, Fahren, Eignung für das Kind, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe getestet. Das City Bike 20 Zoll D4 Rock von Decathlon wurde mit 270 Euro als Preisbrecher aufgenommen und erreichte das ADAC Urteil "gut".

Zu den Verlierern im Vergleich gehören die Räder von Bulls, Raymon und S'cool, da sie im Test die von der Norm geforderten Mindestverzögerungswerte auf dem Bremsenprüfstand verfehlen. Ebenfalls "mangelhaft" schneidet das Kinderrad der österreichischen Marke Woom ab, da wiederholt Risse an der Tretkurbel auftraten.

Schadstoffe im Fokus

Bei sieben Fahrrädern wurden auch Schadstoffe im Sattel festgestellt. Meistens handelte es sich um den Weichmacher DPHP, der Kunststoffen zugesetzt wird, um diese elastisch zu machen. Im Test wurde der Weichmacher DPHP in den Sätteln von Raymon, S‘cool, Victoria, Bulls, KTM und Woom nachgewiesen. Im Sattel des Puky Cyke wurden sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK) gefunden.

Gewicht und Handhabung

Im Praxisteil der Tests zeigte sich schnell, dass die Kinder mit den leichteren 20-Zoll-Fahrrädern im Vergleich besser zurechtkamen. Doch viele Modelle sind dagegen 13 bis 15 Kilogramm schwer - und das kann für weniger kräftige Kinder schon zu viel sein. Bei den Fahrten und vor allem beim Aufheben eines Rads zeigt sich schnell, ob sich das Kind mit dem Fahrradgewicht arrangieren kann.

Eine richtige Einstellung des Rads sowie eine Probefahrt beim Fachhändler sind von Vorteil. Dabei sollten Bremsgriffe, Position und Erreichbarkeit der Klingel so eingestellt werden, dass sie vom Kind möglichst einfach bedient werden können. Erste Übungsfahrten mit Kindern sollten bestenfalls auf einem abgesperrten Gelände durchgeführt werden. Ein Fahrradhelm sollte jederzeit getragen werden, auch hier gelten die Eltern als Vorbilder.

Die richtige Größe finden

Aller Anfang ist leicht - wenn das Kinderfahrrad zu Deinem Kind passt. Nicht zuletzt muss das Bike die richtige Größe haben. Vor allem die Sitzhöhe und die Rahmenhöhe sind entscheidend. Wichtige Hinweise bekommst Du - zum Beispiel bei einer Probefahrt - schon mit bloßem Auge.

Ein zu großer Rahmen ist ein Sicherheitsrisiko - vor allem, wenn Dein Kind nicht schnell genug mit den Füßen auf den Boden kommt. Gleichzeitig sollte der kleine Radler auf beiden Füßen über dem Rahmen (also vor dem Sattel) stehen können, ohne dabei auf dem Oberrohr aufzusitzen. Auch das wäre ein Zeichen für einen zu großen bzw. hohen Rahmen. Zu klein wäre ein Fahrrad, wenn Dein Kind bei voll ausgefahrenem Sattel mit zu stark angewinkelten Beinen fährt.

Generell solltest Du aber im Zweifel lieber zu einem etwas kleineren als zu einem zu großen Fahrrad greifen. Was Dir die Investition in ein passendes Kinderfahrrad zusätzlich erleichtern dürfte: PUKY-Bikes haben eine sehr lange Lebensdauer und einen hohen Wiederverkaufswert.

Die gängigste Größenangabe für Kinderfahrräder ist der Durchmesser der Räder (auch Laufräder genannt). Die Radgröße wird in Zoll angegeben (1 Zoll = 2,54 Zentimeter). Kinderfahrräder beginnen bei zwölf Zoll und reichen in Zweierschritten bis hinauf zu 26 Zoll.

Kinder gleicher Körpergröße wiederum können unterschiedlich lange Beine haben. Die Innenbeinlänge ist letztlich der wichtigste Wert, um die passende Größe eines Kinderfahrrads ermitteln zu können. Deshalb geben wir ihn für jedes Modell gesondert an - und zwar als die empfohlene „Schritthöhe“. Um diesen Wert kann ein Fahrrad sozusagen mit Deinem Kind mitwachsen.

Fazit: Ob ein Kinderfahrrad passt, kann man mit einem fachkundigen Blick erkennen. Der wichtigste objektive Wert ist die Schritthöhe Deines Kindes. PUKY bietet passende Fahrräder für Kinder ab etwa 3 Jahren. Das YOUKE eignet sich ideal für Einsteiger, während das LS-PRO sportlichere Fahrer ab ca. 4 Jahren anspricht.

Empfohlene Zollgrößen

Die passende Zollgröße hängt von der Körpergröße und Schrittlänge deines Kindes ab:

  • 12-14 Zoll: ab 95 cm (ca. 3 Jahre)
  • 16-18 Zoll: ab 105 cm (ca. 4 Jahre)
  • 20-24 Zoll: ab 115 cm (ab ca. 6 Jahre)

Das YOUKE ist ein klassisches Einsteigerfahrrad mit Rücktrittbremse - besonders sicher für Fahranfänger. Die Modelle CYKE und SKYRIDE sind StVZO-konform ausgestattet - mit fest installierter LED-Lichtanlage, Schutzblechen und teils Gepäckträger. Ein gutes Gewicht für Kinderfahrräder liegt bei 30-40 % des Körpergewichts des Kindes.

Vergleich verschiedener 20-Zoll-Modelle

Das Puky Skyride 20-3 ALU 2022 ist ein Kinderfahrrad mit 20-Zoll-Laufrädern, geeignet für Kinder ab etwa 6 Jahren mit einer Körpergröße von 115 bis 138 cm. Es wiegt 11,3 kg und verfügt über eine Shimano Nexus 3-Gang-Nabenschaltung mit Freilauf, V-Brakes vorne und hinten sowie eine komplette Ausstattung inklusive Lichtanlage, Schutzbleche und Gepäckträger.

Das Decathlon City Bike D4 Rock mit 20-Zoll-Laufrädern aus dem Modelljahr 2022 ist für Kinder zwischen etwa 120 und 135 cm Körpergröße konzipiert. Es wiegt 13,4 kg und ist mit einer 6-Gang-Kettenschaltung, V-Brakes vorne und hinten sowie einer kompletten Ausstattung ausgestattet.

Das KTM Wildcat 20 aus dem Modelljahr 2022 ist ein Kinderfahrrad mit 20-Zoll-Laufrädern und einem Rahmen aus Aluminium 6061. Es wiegt 11,9 kg und verfügt über eine 6-Gang-Kettenschaltung mit Shimano Tourney TY200-Schaltwerk und Revoshift-Drehgriff sowie Tektro V-Brakes vorne und hinten. Zur Ausstattung gehören ein AXA Pico15 LED-Frontlicht, ein Trelock Duo Flat Rücklicht, Schutzbleche, Kettenschutz, Seitenständer und Gepäckträger.

Weitere wichtige Aspekte beim Kauf

Kinderfahrräder lassen sich grob in Fahrräder für Jungen und Mädchen und in Kinder-Mountainbikes für das Gelände aufteilen. Bei Jungenfahrrädern sind „Trapez“-Rahmen weit verbreitet, während Mädchenfahrräder häufig mit „Wave“-Rahmen erhältlich sind. Ein Mountainbike für Kinder muss nicht nur für einen guten Fahrspaß, sondern auch für die nötige Sicherheit sorgen.

Neben der Radgröße ist das Rahmenmaterial ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium. Der Rahmen besteht in der Regel entweder aus Aluminium, Stahl oder Carbon. Die Materialien unterscheiden sich insbesondere in Hinblick auf das Gewicht und den Preis. Aluminium und Carbon sind leichte Materialien, während Stahl sehr schwer ist.

Bei der Ausstattung kommt es vor allem darauf an, ob es sich bei dem Kinderfahrrad um ein Spielzeugfahrrad oder ein Fahrrad mit Straßenzulassung handelt. Bei einem Spielzeugfahrrad kann beispielsweise auf eine Beleuchtung (vorne und hinten), Gangschaltung, Klingel, Reflektoren an den Pedalen und Rückstrahler für die Vorder- und Rückseite verzichtet werden.

Zubehör für Kinderfahrräder

An allererster Stelle sollte hier der Helm stehen. Dieser sollte dem Kind nicht nur äußerlich gefallen, sondern in jedem Fall auch passen. Um bei Stürzen größeren Wunden an den Händen vorzubeugen, bieten sich für Kinder auch Fahrradhandschuhe an. Weitere sinnvolle Accessoires sind z. B. Beim Thema Stützräder scheiden sich die Geister.

Gesetzliche Bestimmungen

Kinder gelten bis zu einem Alter von acht Jahren als Radanfänger und -anfängerinnen. Sie sind daher verpflichtet, abseits der Straße auf den Gehwegen zu fahren. Gesonderte Fahrradwege sind ebenfalls erlaubt. Beim Überqueren der Straße - hier ausschließlich auf Fußgängerüberwegen - ist für sie Absteigen und Schieben angesagt. Ab dem 8. Geburtstag dürfen die Sprösslinge nun auch am Straßenverkehr teilnehmen.

20 Zoll Kinderfahrrad Vergleich

Nach dem Anfänger-Fahrrad ist es Zeit für das erste richtige Fahrrad für dein Kind? Bei der 20 Zoll Größe machen Kinderfahrräder einen großen Schritt. Nicht nur die größeren Räder sondern auch eine vollwertige Ausstattung mit Schaltung ermöglicht den Kindern ein schnelleres Vorankommen auf längeren Strecken. Außer in der Größe gibt es kaum einen Unterschied mehr zwischen einem 20 Zoll Kinderfahrrad und einem 28 Zoll Erwachsenenfahrrad. Trotzdem werden natürlich weiterhin besondere Anforderungen gestellt.

Für welches Alter passen 20 Zoll Fahrräder?

Die Zoll Angabe ist meist nicht wichtig bei der Auswahl des passenden Fahrrads. Die Schrittlänge des Fahrers muss zur Sattelhöhe passen. Dann passt ein Fahrrad. Die meisten 20 Zoll Fahrräder passen von ihrer Sattelhöhe für Kinder mit einer Schrittlänge von ungefähr 52 bis 60 cm. Das sollten sie bei einer Körpergröße von um die 1,20 - 1,35 Meter erreichen. Die meisten Hersteller geben eine Altersempfehlung von 6 bis 8 Jahren.

Fahrrad Größe:

  • Körpergröße: ca. 120 - 135 cm
  • Beinlänge: ca. 55 - 65 cm
  • Alter: ca. 6 - 8 Jahre

Empfehlenswerte 20 Zoll Räder

Die Auswahl in dieser Fahrrad-Größe ist groß und es gibt viele Räder die verschiedenen Ansprüchen gerecht werden können. Alle Fahrräder auf dieser Seite haben eine Gangschaltung. Ob eine Kettenschaltung oder eine Nabenschaltung geeigneter ist hängt vom verschiedenen Punkten ab. Suchst du eine flotte Fahrmaschine für die Stadt, oder ein cooles Mountainbike fürs Gelände?

Leichte 20 Zoll Räder

Neben der passenden Größe ist auch das Gewicht des Fahrrads ein wichtiges Kriterium. Mit einem leichten Fahrrad fährt es sich leichter, dein Kind fühlt sich sicherer, kann das Rad besser beherrschen und hat insgesamt mehr Spaß am Fahrradfahren. Mit kaum mehr als 7 kg Gewicht ist das woom 4 eines der leichtesten 20 Zoll Fahrräder. Wie alle woom Fahrräder ist es konsequent kindgerecht auf das Wesentliche reduziert.

Ein wenig schwerer, mit einem Gewicht von um die 8 kg aber genau so empfehlenswert sind das Puky LS-Pro 20-7 Alu, das early rider Belter 20, das frogbikes Frog 52 und Frog 55 und das Naloo Chameleon 20.

20 Zoll Mountainbikes

Wenn dir die leichten Räder zu langweilig sind und dein Kind eher auf unebeneren Wegen unterwegs ist, dann gibt es bei den 20 Zoll Rädern auch die ersten echten Mountainbikes. Das woom OFF 4, das Cube Reaction 200 Pro und das early rider Seeker 20 sind klasse Mountainbikes mit offroad geeigneter Bereifung, 9- bzw. 8-fach Kettenschaltung und Scheibenbremsen die alle um die 8 kg wiegen.

Räder mit Vollausstattung

Je nach Anwendungsfall kann etwas mehr Ausstattung besser für dein Kind sein obwohl dadurch das Gewicht höher ist. Oft lässt sich diese Ausstattung aber leicht nachrüsten. Es gibt aber auch Räder mit verkehrssicherer Vollausstattung. Puky hat viele Räder im Angebot die alle nötigen Reflektoren und sogar Licht haben um sicher im Straßenverkehr bewegt zu werden.

Die Skyride Serie richtet sich in Design und Rahmenform klar an Mädchen. Die CYKE Serie eher an coole Jungs. Beide kommen mit einer kompletten Ausstattung: Nabendynamo und fest-installiertes Licht, alle Reflektoren, Ständer, Glocke, Gepäckträger und Schutzbleche. Viel mehr geht nun wirklich nicht.

Das Skyride 20-3 Alu und das CYKE 20-3 Alu haben jeweils eine 3 Gang Nabenschaltung. Mit Rücktrittbremse und 2 Handbremsen ausgestattet übererfüllt Puky hier die von der StVZO geforderten „2 unabhängige Bremsen“ spielend. Der Nachteile dieser großzügigen Ausstattung: mit einem Gewicht von über 11 kg sind beide Räder unglaublich schwer.

Günstige 20 Zoll Räder

Natürlich gibt es auch 20 Fahrräder die nicht so teuer sind. Bei den günstigen wird aber oft am falschen Ende gespart. Anstatt auf Funktionalität und Sicherheit legen Hersteller billiger Kinderfahrräder leider oft mehr Wert auf blendende Ausstattung und optische Details. Anders geht das Decathlon bei seinen BTWin Fahrrädern an. Diese sind für das was geboten wird recht günstig.

Empfehlungen und Fazit

Von den Rädern mit Vollausstattung würden wir abraten. Gerade die Beleuchtung mit Nabendynamo ist schwer und unpraktisch. Ansteckbare Batteriebeleuchtung ist ebenso erlaubt und nur dann am Rad wenn es dunkel ist. Dadurch kann sie auch nicht so leicht kaputt gehen.

Unsere Empfehlung: ein tolles leichtes Fahrrad kaufen, z.B. das woom 4 oder das Puky LS-Pro 20-7 Alu und Batteriebeleuchtung, Reflektoren, Ständer, etc. nach Bedarf nachrüsten. Damit bekommt dein Kind das perfekt auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Rad. Ohne Kompromisse.

Testberichte und Auszeichnungen

Unabhängige Verbraucherorganisationen, Testinstitute, Clubs und spezialisierte Fachmagazine testen Produkte in standardisierten Verfahren nach objektiven Kriterien. Die deutsche Stiftung Warentest hat zusammen mit dem ADAC im Mai 2022 Kinderfahrräder in 20 Zoll getestet. Die Testkriterien umfassten Fahren, Eignung für das Kind, Handhabung, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe.

Beim Test von ÖKOTEST wurden ebenso diverse sicherheitstechnische Aspekte sowie auf Schadstoffe geprüft. Ergebnis: Nur drei der zwölf Kinderfahrräder wurden beim Test von Stiftung Warentest und ADAC mit „gut“ bewertet. Beim Test von ÖKO-TEST im Jahr 2010 gab es nur ein Modell das mit Note „gut“ empfehlenswert ist.

Testergebnisse:

  • Skyride 20-3 Alu Light von Puky (Testsieger 05/2022 mit Note 2,2 / „gut“)
  • ACID 200 Street von Cube (2. Platz 05/2022 mit Note 2,3 / „gut“)
  • City Bike 20 Zoll D4 Rock von Decathlon (ex aequo 2. Platz 05/2022 mit Note 2,3 / „gut“)

Die derzeit beliebtesten Premium-Marken sind hingegen Early Rider und woom. Es gibt aber auch günstigere Alternativen. Wichtig ist, dass die Füße auf den Boden langen, wenn das Rad steht und dass die Bremsen gut bedient werden können.

Checkliste für den Kauf

  • Fahrradgröße: Ein 20 Zoll-Fahrrad ist für Kinder mit einer Schrittlänge von ca. 50 cm bzw. einer Körpergröße ab 120 cm geeignet.
  • Rahmen: Ein tiefer Rahmen erleichtert das Auf- und Absteigen enorm.
  • Gewicht: Ein geringes Gewicht ist bei Kinderfahrrädern nicht nur für Anfänger wichtig, auch geübte Radfahrer wollen beim Treten „vom Fleck“ kommen und nicht unnötigen Ballast stemmen.
  • Höheneinstellung: Der Sattel und der Lenker eines Kinderfahrrads sollten genügend Spielraum für die H...

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