Puky Fahrrad 24 Zoll Jungen Test: Ein umfassender Überblick

Frischer Wind bei Kinderrädern: Eine neue Generation von Kinder-MTBs sorgt mit einer funktionellen Ausstattung für viel Fahrspaß. Noch vor dem Wechsel von der Grund- zur weiterführenden Schule steht beim Thema Fahrrad normalerweise ein wichtiger Schritt an: Das 20-Zoll-Kinderrad wird zu klein, und damit ist es Zeit für das erste richtige Fahrrad.

Das 24-Zoll-Bike kann ein klassisches „Schulrad“ mit StVZO-Vollausstattung sein, oder es kann mehr ich Richtung sportliche Nutzung gehen - bis zum neunten oder zehnten Lebensjahr hat sich nämlich häufig schon entschieden, ob das Radfahren nur Mobilität ist oder zur Leidenschaft zu werden verspricht. 24-Zoll-Kinderfahrräder, die für letzteres ideal sind, haben sich in de letzten Jahren deutlich weiterentwickelt.

Schwere Modelle mit einfachen Federgabeln, die Sportlichkeit suggerieren, sind auf dem Rückzug; stattdessen setzten die Anbieter auf funktionelles Material, das in Sachen Fahrspaß einen deutlichen Mehrwert bietet. Puky hat für das Modelljahr 2020 sportliche Kinderräder vorgestellt, die den Schwestermodellen von Eightshot in vieler Hinsicht entsprechen. Das Puky ist ein leichtes Sportrad, das sieht man bereits am Rahmen.

Ausstattung und Besonderheiten des Puky LS-Pro 24

Dieser sorgt mit kurzem Sitzrohr und hoher Front für eine kindgerecht aufrechte Sitzhaltung, montiert sind 140-mm-Kurbeln, eine 1×8-Schaltung mit leichten Berggängen und V-Bremsen, die natürlich mit speziellen Griffen für kleine Hände bedient werden. Puky zeigt mit dem LS-Pro 24 eindrucksvoll, dass es auch sportliche Kids-Bikes kann, die nicht nur leicht, sondern auch schön zu fahren sind.

Ebenso wie die Dreifach-Kurbel ist auch die Billig-Federgabel kein Muss mehr. Für die meisten Hersteller ging der Reiz der vielen Gänge über die Nutzerfreundlichkeit; so verhedderten sich die Kinder im Übersetzungs-Wirrwarr und wurden vom eigentlichen Fahren abgelenkt. Nun statten die großen Marken ihre 24er Bikes durch die Bank mit 1x-Schaltung aus, wobei hinten Ritzelpakete mit sieben bis zehn Gängen zum Einsatz kommen. Immer mehr Fahrradhersteller montieren Starrgabeln und sparen damit Gewicht; die Stoß- und Vibrationsdämpfung übernehmen voluminöse Reifen.

Bulls stattet bei seinen neuen Leichtbau-Kinderrädern die größeren Modelle mit teuren Luftfedergabeln aus - diese wiegen recht wenig und können sehr weich abgestimmt werden, sodass sie auch bei leichten Fahrern gut ansprechen.

Bremsen: Scheibenbremsen oder V-Brakes?

Immer wieder für Diskussionen sorgt die Frage, ob an ein Kinderfahrrad Scheibenbremsen gehören. Die Discbrakes lassen sich besser dosieren und erfordern geringere Handkräfte; bei starkem Zug am Hebel beißen sie jedoch auch sehr kräftig zu. V-Brakes, wie sie auch an den Bikes hier im Check zum Einsatz kommen, sind technisch einfach und damit leicht zu warten.

Gerade angesichts des meist geringen Fahrergewichts reicht ihre Bremskraft locker aus; wie alle Felgenbremsen funktionieren sie bei Nässe aber etwas schlechter. Fürs Kids-Bikes wären sie unsere erste Wahl, doch das ist letztlich Geschmacksache.

Alternativen zum Puky LS-Pro 24

Neben dem Puky LS-Pro 24 gibt es auch andere interessante Optionen auf dem Markt:

  • Cannondale Quick 24: Ein günstiges Modell mit schönem Alu-Rahmen, aber einfacher Ausstattung.
  • Woom 5: Ein hochwertiges und leichtes Allround-Bike mit durchdachten Details.
  • Bulls Tokee Ultra Lite 24: Ein Carbonrahmen-Mountainbike mit hochwertiger Ausstattung.
  • KTM Wild Speed: Ein sportliches Mountainbike mit moderner Technik.

Cannondale Quick 24

Mit 399 Euro gehört das Quick 24 (Boy’s und Girl’s unterscheiden sich nur durch die Farbe) zu den günstigsten Modellen in unseren Top 5; das merkt man der Ausstattung an, nicht aber dem Rahmen. Mit überschliffenen Schweißnähten und im Rahmeninneren geführten Zügen ist dies der vielleicht schönste Alu-Rahmen im Testfeld - eigentlich die perfekte Basis für ein etwas edleres Modell mit leichter Gabel und höherwertiger Ausstattung.

Letztere könnte man natürlich eigenhändig optimieren: So kommt eine schlichte Siebengang-Kettenschaltung mit Tourney-Wechsler mit Drehgriff zum Einsatz, deren Übersetzungsbereich mit 11-28-Ritzelpaket und 30er Kettenblatt weniger groß ausfällt; das Vorderrad wird per Schraubachse befestigt, was umständlich ist, wenn das Bike beispielsweise im Auto transportiert wird.

Recht einfach fällt auch der Seitenständer aus, der am sportlich genutzten Bike selbstverständlich abmontiert werden kann. Der nach oben gekröpfte Riser-Lenker sorgt für eine aufrechte Sitzhaltung, und auch an diesem Rad ist der Vorbau maximal kurz - das lässt bei Wachstumsschüben etwas Spielraum. Mit 29 cm kurzem Sitzrohr fällt der Cannondale-Rahmen eher klein aus; die Überstandshöhe ist mit 587 mm erfreulich niedrig.

Gerade für kleinere Kinder günstig ist auch die niedrige Tretlagerhöhe, die Handling und Auf-/Absteigen erleichtert; bedingt ist sie auch dadurch, dass Cannondale mit 1,5 Zoll vergleichsweise schmale Reifen verbaut, die auch weniger hoch bauen. Cannondale gehört zu den imageträchtigsten Sportmarken und hat dabei auch technologisch Pionierarbeit geleistet.

Woom 5

Die Kinderräder von Woom sind leicht erkennbar: Gabel und Hinterbau weiß, dazu eine kräftige Farbe am Hauptrahmen - so hat sich die Marke ein einmaliges Erkennungszeichen gegeben, zumal alle sechs Größen - vom Laufrad bis zum 26-Zoll-Bike - im gleichen Look gehalten sind. Das für Sieben- bis Elfjährige entwickelte 24-Zoll-Modell entspricht in Sachen Ausstattung weitgehend seinen Mitbewerbern: Am schlanken, leichten Rahmen finden sich Achtgang-Kettenschaltung mit Drehgriff, 29er Kettenblatt und 11-32er Kassette, V-Bremsen sowie mit 1,85 Zoll nicht allzu breite Reifen.

Letztere sind auf Laufräder mit nur 20 Speichen montiert, die bereits vom Leichtbau-Gedanken und der kindgerechten Bauweise zeugen - das Woom ist so stabil, wie es für Kinder sein muss, hat dabei aber mit einer Belastbarkeit von 80 Kilo durchaus Reserven. Deutlich vom Gewohnten weicht das Cockpit ab: Lenker und Vorbau sind mit einem Drehgelenk verbunden, das auf einfache Weise eine Höhen- und Längenverstellung der Lenkerposition ermöglicht.

Was etwas seltsam aussieht, ist bei längerer Nutzungsdauer praktisch, wo ansonsten ein anderer Vorbau montiert werden müsste; will das Kind gestreckter sitzen, wandert der Lenker allerdings auch etwas nach unten. Insgesamt fällt die Sitzlänge auf dem Woom minimal größer aus als bei anderen 24-Zöllern. Auch an anderen Stellen fallen sinnvolle Details auf: So ist der Kettenschutzring angeschraubt und nicht genietet - sollte er einmal brechen, kann er leicht ausgetauscht werden.

Mit den nicht allzu breiten Reifen ist das Woom eher Allrounder als Offroader; das Schutzbleche und Gepäckträger montiert werden können, sorgt für zusätzlichen Praxisnutzen. Das Woom ist in allen Details extrem hochwertig ausgestattet, dabei leicht und angesichts des Gebotenen sehr preiswert.

Bulls Tokee Ultra Lite 24

Die Marke Bulls ist einerseits auf den Massenmarkt ausgerichtet, andererseits tief im MTB-Rennsport verwurzelt - ein eigenes Team und zahlreiche internationale Erfolge sprechen für sich. Beim Tokee Ultra Lite 24 nur auf Preis und Gewicht zu schauen, führt in die Irre. Die meisten Wettbewerber wiegen und kosten weniger - doch das Bulls kann mehr. Außergewöhnlich ist bereits der Rahmen, der aus Carbon gefertigt wird und damit deutlich leichter ist als Aluminium-Modelle.

Mit kurzem Sitzrohr und hoher Front ist er kindgerecht ausgelegt; das Tretlager liegt freilich vergleichsweise hoch. Allzu kleine Kinder sollten ohnehin nicht auf das Tokee 24 gesetzt werden, denn auch wenn die hochwertige Luftfedergabel sensibel anspricht, braucht sie doch ein gewisses Maß an Druck, um aktiv zu werden. Wie es sich für ein echtes Mountainbike gehört, ist das Bulls natürlich mit Scheibenbremsen ausgestattet, dazu mit einer 1x-Schaltung, die hier allerdings mit zehn Ritzeln von 11 bis 46 Zähnen ausgestattet ist.

Ziemlich (um nicht zu sagen über-) breit fallen die Reifen aus: Mit 2,35 Zoll haben sie in Relation zum Durchmesser fast schon Fatbike-Ausmaße, dabei jedoch das große Plus, dass sie wie die Felgen tubeless gefahren werden können. Das senkt das Laufradgewicht und verbessert gleichzeitig Rollwiderstand und Pannenschutz. Angesichts dieser Ausstattungsmerkmale ist das Tokee Ultra Lite 24 mit 900 Euro konkurrenzlos billig - und auch die Eltern werden ein bisschen neidisch sein, denn das günstigste Carbon-Hardtail für Erwachsene kostet bei Bulls derzeit 1.599 Euro.

Carbonrahmen, Luftfedergabel und Zehngangschaltung - an die Technik des Bulls kommt keiner ran, und zu diesem Preis schon gar nicht.

KTM Wild Speed

KTM als reinrassige Sportmarke zu beschreiben, wäre nicht übertrieben. In Sachen E-MTB hat der österreichische Traditionshersteller Pionierarbeit geleistet, und auch Mountainbikes ohne Motor kann KTM. Mit dem 2021er Wild Speed macht der Anbieter noch einmal einen großen Schritt nach vorne. Der Rahmen mit der geraden Übergang vom Oberrohr zu den Sitzstreben und Leitungsführung im Oberrohr sieht erwachsener aus; neu bei KTM ist die Kombination aus 1×9-Schaltung und Federgabel.

Mit kurzem Vorbau und hoher Front ist das Rad wie ein modernes Trailbike geschnitten; die Bereifung erscheint maßstabsgerecht verkleinert und fällt mäßig voluminös aus. 80 mm Federweg reichen locker aus für kleine Piloten; mehr Federweg würde den Lenker zu weit nach oben verschieben und den sportlichen Charakter des KTM verwässern. Einen Nachteil hat die neue, schönere Rahmenform allerdings: Im Vergleich zum alten Wild Speed mit dem Kinderrad-typischen Knick ist die Überstandshöhe um fast 6 cm größer.

Das neue Wild Speed ist noch sportlicher und erfreut mit echter MTB-Technik zum interessanten Preis.

Die Bedeutung des richtigen Fahrrads für Kinder

Die Welt entdecken - und zwar auf zwei Rädern. Für Kinder beginnt dieses Abenteuer mit dem ersten eigenen Fahrrad. Plötzlich sind die Touren mit Mama und Papa nicht mehr auf den Spielplatz oder ein paar Straßen begrenzt. Mit dem Rad verändert sich etwas: Kinder fühlen sich größer, mutiger, unabhängiger.

Bevor es losgeht, braucht es allerdings das richtige Bike. Und das will gut gewählt sein. Denn Sicherheit, Handling und Verarbeitung spielen eine große Rolle - vor allem, wenn die kleinen Abenteurer nicht nur langsam durch die Gegend rollen, sondern richtig Gas geben wollen. Rahmen, Bremsen, Tretlager, Reifen: Alles muss sitzen.

Worauf man beim Kauf eines 24-Zoll-Fahrrads achten sollte

Ein 24 Zoll-Fahrrad ist für Kinder mit einer Körpergröße ab etwa 135 cm passend, also im Alter von etwa 8 bis 10 Jahren. In diesem Zeitraum wird meist auch die Fahrradprüfung absolviert, deshalb ist spätestens jetzt eine straßenverkehrstaugliche Ausrüstung beim Fahrrad wichtig. Ab 24 Zoll wird ein Fahrrad auch als Jugendfahrrad bezeichnet, wenngleich der Wandel vom Kind zum Jugendlichen für viele Eltern noch fern scheint.

Die Ausstattung eines 24-Zoll-Jugendrads muss gemäß Straßenverkehrszulassungsordnung erfolgen, damit Jungs und Mädchen damit ihre Wege in die Schule oder zum Sport gefahrenfrei erledigen können. Bei einigen - auch hochwertigeren - Herstellern muss man da nachrüsten. Bei den Themen Gewicht und Rahmengeometrie, entscheidende Kriterien beim Kauf, punkten die Premium-Marken allerdings. Billige Bikes sind schwerer und aus vergleichsweise minderwertigere Komponenten zusammengesetzt. Dennoch lassen sich gute Preis-Leistungs-Tipps finden, wenn man auf die richtigen Punkte achtet.

Checkliste für den Fahrradkauf

  • Fahrradgröße: Ein 24 Zoll-Fahrrad ist für Kinder mit einer Schrittlänge ab ca. 69 cm bzw. einer Körpergröße ab 135 cm geeignet. Das entspricht Kinder im Alter von etwa 8-10 Jahren.
  • Gewicht: Auf einem leichten Fahrrad wird das Treten nicht zur Qual. Ein 24 Zoll-Fahrrad sollte nicht über 15 kg wiegen - je leichter, desto besser!
  • Sitzposition: Der Sattel und auch der Lenker eines Kinderfahrrads sollten genügend Spielraum für die Höheneinstellung lassen, damit das Fahrrad exakt auf die Körpergröße eingestellt werden kann. Eine aufrechte Sitzposition ist optimal, beide Fußspitzen sollten den Boden erreichen.
  • Gangschaltung: 24-Zoll-Fahrräder werden bereits mit 18 Gängen und mehr angeboten, aber auch Modelle mit 8 Gängen können absolut ausreichen.
  • Ausrüstung für den Straßenverkehr: Mit einem 24 Zoll-Fahrrad wird meist auch die Fahrradprüfung abgelegt, weshalb eine Ausrüstung notwendig ist, die der StVZO entspricht.

PUKY Fahrräder: Zuverlässigkeit und Sicherheit

Mit einem PUKY Fahrrad starten Kinder sicher und mit Freude in ihre mobile Unabhängigkeit. Ein Kinderfahrrad muss passen. Aber es gibt unterschiedliche Größenangaben. Aller Anfang ist leicht - wenn das Kinderfahrrad zu Deinem Kind passt. Nicht zuletzt muss das Bike die richtige Größe haben. Vor allem die Sitzhöhe und die Rahmenhöhe sind entscheidend.

Die richtige Größe finden

Wichtige Hinweise bekommst Du - zum Beispiel bei einer Probefahrt - schon mit bloßem Auge:

  • Ein zu großer Rahmen ist ein Sicherheitsrisiko - vor allem, wenn Dein Kind nicht schnell genug mit den Füßen auf den Boden kommt.
  • Gleichzeitig sollte der kleine Radler auf beiden Füßen über dem Rahmen (also vor dem Sattel) stehen können, ohne dabei auf dem Oberrohr aufzusitzen. Auch das wäre ein Zeichen für einen zu großen bzw. hohen Rahmen.
  • Zu klein wäre ein Fahrrad, wenn Dein Kind bei voll ausgefahrenem Sattel mit zu stark angewinkelten Beinen fährt.

Häufig kommt es vor, dass ein Kind zwischen zwei Fahrradgrößen liegt. Naheliegend wäre dann, das nächstgrößere Fahrrad zu kaufen, nach dem Motto: „Das Kind wächst ja noch rein“. Auf einem zu langen Rahmen sitzt Dein Kind zu gestreckt. Das ist nicht nur unbequem - es erschwert Deinem Kind auch, das Fahrrad zu beherrschen und die Straße vorausschauend im Blick zu behalten.

Generell solltest Du aber im Zweifel lieber zu einem etwas kleineren als zu einem zu großen Fahrrad greifen. PUKY-Bikes haben eine sehr lange Lebensdauer und einen hohen Wiederverkaufswert.

Größenangaben und Empfehlungen

Die gängigste Größenangabe für Kinderfahrräder ist der Durchmesser der Räder (auch Laufräder genannt). Die Radgröße wird in Zoll angegeben (1 Zoll = 2,54 Zentimeter). Kinderfahrräder beginnen bei zwölf Zoll und reichen in Zweierschritten bis hinauf zu 26 Zoll.

Eine weitere häufig genannte Angabe ist das Mindestalter für ein spezielles Modell. Da heißt es „Kinderfahrrad ab 3 Jahren“ oder „Alter 3+“. Nun können aber Kinder gleichen Alters unterschiedlich groß gewachsen sein. Und nicht das Geburtsdatum, sondern die Körpergröße muss zum Fahrrad passen. Deshalb solltest Du bei Kinderfahrrädern auch auf die angegebene Empfehlung zur Körpergröße achten.

Kinder gleicher Körpergröße wiederum können unterschiedlich lange Beine haben. Die Innenbeinlänge ist letztlich der wichtigste Wert, um die passende Größe eines Kinderfahrrads ermitteln zu können. Deshalb geben wir ihn für jedes Modell gesondert an - und zwar als die empfohlene „Schritthöhe“.

Weil unsere Fahrräder einen höhenverstellbaren Sattel haben, umfasst die angegebene Schritthöhe für jedes Modell eine Bandbreite von rund zehn Zentimetern. Um diesen Wert kann ein Fahrrad sozusagen mit Deinem Kind mitwachsen.

Modelle von PUKY

PUKY bietet passende Fahrräder für Kinder ab etwa 3 Jahren. Das YOUKE eignet sich ideal für Einsteiger, während das LS-PRO sportlichere Fahrer ab ca. 4 Jahren anspricht.

Die passende Zollgröße hängt von der Körpergröße und Schrittlänge deines Kindes ab:

  • 12-14 Zoll: ab 95 cm (ca.
  • 16-18 Zoll: ab 105 cm (ca.
  • 20-24 Zoll: ab 115 cm (ab ca.

Das YOUKE ist ein klassisches Einsteigerfahrrad mit Rücktrittbremse - besonders sicher für Fahranfänger. Ja! Die Modelle CYKE und SKYRIDE sind StVZO-konform ausgestattet - mit fest installierter LED-Lichtanlage, Schutzblechen und teils Gepäckträger. Beide Modelle sind alltagstauglich und nach StVZO ausgestattet.

Das CYKE ist sportlicher, in matten Farben gehalten und richtet sich eher an ältere Kinder. Ein gutes Gewicht für Kinderfahrräder liegt bei 30-40 % des Körpergewichts des Kindes.

Was geblieben ist, ist die hohe Qualität der Puky Fahrräder. Aber auch Puky hat sich dem Trend angepasst und bietet ab sofort Kinderfahrräder in Leichtbauweise an. Die Fahrräder sind hervorragend verarbeitet und sehen auch nicht mehr aus wie „typische Puky-Räder“.

Puky Leichtfahrräder im Überblick

  • Puky LS Pro 16: Alter 4+, 5,9 kg, Größe von 100 bis 115 cm, Schritthöhe von 40 bis 50 cm
  • Puky LS-PRO 18: Alter 5+, 6,3 kg, Höhe von 105 bis 120 cm, Schritthöhe von 43 bis 53 cm
  • Puky LS-PRO 20: Ab 6 Jahren, 7,9 kg
  • Puky LS-PRO 24: Ab 8 Jahren, 9,2 kg

Eightshot Mountainbikes

Des weiteren produziert Puky unter der Marke Eightshot hochwertige Hardtrail Mountainbikes in drei Rahmengrößen (20, 24 und 27.5 Zoll) mit leichten hochwertigen Aluminiumrahmen. Alle Eightshot Bikes sind als Mountainbikes fürs Gelände zugelassen.

Der Hersteller verfügt über Jahrelanges Know-How in der Fahrradbranche und verfügt über eigene Prüfeinrichtungen und -technik um den hohen Qualitätsansprüchen der Kunden gerecht zu werden.

Eightshot Modelle im Überblick

  • Eightshot X-Coady 20: 8,9 kg, Alter 5+, Größe von 117 bis 133 cm, Schritthöhe von 53 bis 59 cm
  • Eightshot X-Coady 24 SL: 9,9 kg, Alter 8+, Größe von 128 bis 155 cm, Schritthöhe von 61 bis 72 cm
  • Eightshot X-Coady 24 FS: 10,7 kg, Alter 8+, Größe von 128 bis 155 cm, Schritthöhe von 61 bis 72 cm
  • Eightshot X-Coady 275 SL: 10,8 kg, Alter 11+, Größe von 143 bis 165 cm, Schritthöhe von 69 bis 84 cm
  • Eightshot X-Coady 275 SL: 11,9 kg, Alter 11+, Größe von 143 bis 165 cm, Schritthöhe von 69 bis 84 cm

Puky LS-Pro 24 im Detail

Mit dem LS-Pro 24 betritt Kinderfahrrad-Spezialist Puky Neuland: So sportliche Kinderräder gab es unter dem bekannten Namen noch nie. Mit der Zweitmarke Eightshot betrat Puky vor einigen Jahren sportliches Neuland. Die robusten, kindgerechten Mountainbikes haben sich längst etabliert; nun übernimmt Puky Merkmale der Eightshot-Bikes ins eigene Modellprogramm.

Besonders deutlich wird das beim Puky LS-Pro 24: Mit knapp über neun Kilo ist das 2021er Bike ein absolutes Leichtgewicht, das sich auch sonst deutlich vom klassischen Puky-Stil unterscheidet. Beschleunigung, Handling, widerstandsarmes Fahren, das sind die Bereiche, in denen das Puky zahlreiche konventionelle Kinderräder übertrifft.

Wie das geht, ist kein großes Geheimnis: Eine breit abgestufte Achtgang-Kettenschaltung mit dem Schwerpunkt auf leichte Berggänge ist an Bord, ebenso relativ leicht rollende, 1,5 Zoll breite Allround-Reifen, die auf Asphalt wie auf Naturwegen eine gute Figur machen.

Wie bei Puky üblich, ist die Rahmengeometrie rundum kindgerecht: Das Sitzrohr ist kurz, sodass es viel Spielraum bei der Größeneinstellung gibt; die Überstandshöhe gering und die Körperhaltung aufrecht. Für Puky selbstverständlich sind auf die kleinen Nutzer abgestimmte Komponenten wie die 140 mm kurzen Tretkurbeln und die speziellen Kinderbremsgriffe, die die kräftig, aber nicht zu extrem wirkenden V-Brakes bedienen.

Highlight des Puky ist natürlich sein geringes Gewicht, und hier muss man auch auf einen wichtigen Unterschied zum Schwestermodell Eightshot X-Coady 24 SL zu sprechen kommen. Neben der Bereifung, bei Eightshot 2,1 Zoll breit und stark profiliert, unterscheiden sich die Gabeln der beiden Modelle: Beim Puky kommt eine besonders leichte Aluminiumgabel zum Einsatz, beim Eightshot eine Alu-Gabel mit Stahlschaft, die stärker belastbar ist und eine Klassifizierung des X-Coady als Mountainbike erlaubt.

Während das Puky also ein Straßenrad ist, mit dem die Kinder natürlich auch Ausflüge auf unbefestigte Wege machen können, macht das Eightshot auch extremen Offroad-Einsatz mit Sprüngen usw. mit. Wer sich zwischen beiden Marken bzw. Grenzwertige Beanspruchungen einmal außen vor gelassen, ist das Puky LS-Pro 24 freilich ein rundum überzeugendes Kinderrad.

Auch im Detail stimmt alles, etwa die Patentsattelstütze mit solider Zwei-Schrauben-Klemmung oder der kindgerecht kurze Ahead-Vorbau, der bei größeren Piloten leicht gegen ein längere Exemplar getauscht werden kann.

Fazit zum Puky LS-Pro 24

Seit Jahrzehnten ist Puky für seine Kinder Mountainbikes bekannt. Mit der LS-Pro Serie bieten die Nordrhein-Westfalen hochwertige Bikes an, die auf das Nötigste reduziert sind. Das hält die Defektanfälligkeit so gering wie möglich. Puky verzichtet beim LS-PRO 24 auf jegliches überflüssiges Ausstattungsdetail. Das ermöglicht den sportlichen Einsatz. Auch leichte Singletrails lassen sich damit problemlos fahren. Die Anbauteile und die Verarbeitung des Bikes hinterlassen einen wertigen Eindruck.

Gewicht & Ausstattung

Das Thema Federgabel wird in vielen Familien heiß diskutiert. Denn auch wenn eine Federgabel bei niedrigem Körpergewicht nicht immer sinnvoll ist, wollen Kinder ein solche haben. Die starre Gabel im LS-PRO 24 spart Gewicht und schult die Fahrtechnik. Wie sicher sich ein Bike fahren lässt, hängt maßgeblich auch mit den Reifen zusammen. Mit 1,75 Zoll verbaut Puky relativ schmale Pneus. Das spart Gewicht, schränkt aber zugleich auch die Geländetauglichkeit ein.

Bremsen für Kinder Mountainbikes müssen vor allem zwei Kriterien erfüllen: Sie müssen mit wenig Handkraft bedienbar sein. Und der Bremshebel muss sich für die kleinen Hände anpassen lassen. Für die allermeisten Einsatzwecke sind die verbauten V-Brakes (Felgenbremsen) ausreichend. Allerdings muss man sagen, dass sich hydraulische Scheibenbremsen leichter ziehen und besser dosieren lassen. Im sportlichen Einsatz ist das ein Vorteil. Die Schaltung mit acht Gängen ist im Kinderbikebereich Standard. Sie funktioniert, hat aber auch noch Verbesserungspotential.

Größeneinschätzung & Ergonomie

Aufgrund der körperlichen Gegebenheiten sind kurze Kurbeln für Kinder besonders wichtig. Mit 140 mm fallen die Kurbeln extrem kurz aus. Hier haben die Porduktmanager Köpfchen bewiesen. Puky gibt keine exakte Größenempfehlung für dieses Bike. Pauschal würden wir das Bike aufgrund seiner Geometrie für Kinder zwischen 125 und 140 cm empfehlen.

Vergleichstabelle: Kinderfahrräder 24 Zoll

Modell Gewicht Schaltung Bremsen Besonderheiten
Puky LS-Pro 24 9.2 kg 8-Gang Kettenschaltung V-Brakes Leichtbauweise, kindgerechte Geometrie
Cannondale Quick 24 Unbekannt 7-Gang Kettenschaltung V-Brakes Schöner Alu-Rahmen
Woom 5 ca. 8 kg 8-Gang Kettenschaltung V-Brakes Leichtbauweise, durchdachte Details
Bulls Tokee Ultra Lite 24 Unbekannt 10-Gang Kettenschaltung Scheibenbremsen Carbonrahmen, Luftfedergabel
KTM Wild Speed Unbekannt 9-Gang Kettenschaltung Unbekannt Sportliches Design, moderne MTB-Technik
Eightshot X-Coady 24 SL 9.9 kg 8-Gang Kettenschaltung V-Brakes Mountainbike fürs Gelände

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