Puky LS-Pro 20-7 im Test: Das leichte und kindgerechte 20-Zoll-Kinderfahrrad

Der Puky LS-Pro 20-7 ist ein Kinderfahrrad aus der sportlichen Modellserie von Puky. Es überzeugt mit sehr geringem Gewicht, einem günstigen Preis und einer kindgerechten Ausstattung.

Kinderfahrrad-Urgestein Puky blieb lange klassischen Konzepten treu und wagte dann mit der Zweitmarke Eightshot einen sportlichen Neustart. Die kindgerechte MTB-Serie schlug voll ein, und dabei hätte es das Unternehmen auch bewenden lassen können.

LS-Pro steht bei Puky für eine große Bandbreite an Laufradgrößen und Altersgruppen. Es gibt nämlich gleich fünf Ausführungen von 16 bis 26 Zoll, sodass man vom Kleinkind- bis ins Teenageralter praktisch das gleiche Fahrrad fahren kann, natürlich mit jeweils altersgerechter Ausstattung.

Das 20-Zoll-Modell namens Puky LS-Pro 20-7 liegt genau in der Mitte: Puky sieht es für Kinder ab sechs Jahren vor und gibt gleich den passenden Bereich von Körpergröße und Schrittlänge an. In der Praxis zeigt sich freilich, dass bereits unser vierjähriger Testfahrer mit dem Bike gut zurechtkommt - dabei ist Alois mit 107 cm deutlich kleiner, als es Puky fürs 20-Zoll-Rad vorsieht.

Ausstattung und Besonderheiten des Puky LS-Pro 20-7

Auch bei den sportlichen Leichtbau-Modellen achtet Puky auf eine kindgerechte Sitzhaltung, und ist der Sattel ganz eingeschoben, steht er deutlich tiefer als der Lenker. Dieser kitzelt mit seiner Kröpfung nach oben nochmal rund zwei Zentimeter Höhe heraus.

Das Prädikat „kindgerecht“ verdient auch die Ausstattung: Die V-Brakes werden mit kompakten Kinderbremsgriffen bedient, die Siebengang-Schaltung per Drehgriff. Puky verzichtet auf eine große Übersetzungsbandbreite und montiert einen eng abgestuften 14-28er Zahnkranz, kombiniert mit einem 32-zähnigen Kettenblatt. Selbst der größte Gang ist damit recht kurz übersetzt, was nicht schlecht ist, damit kleine Flitzer nicht allzu schnell werden. Ein untersetzter Berggang wie am Kinder-MTB fehlt hier aber.

Auffällig ist, dass Puky einen klassischen Schraubkranz verwendet und keine Zahnkranzkassette. Rahmen und Gabel erlauben die Montage von Schutzblechen, und auch ein Träger kann montiert werden. Der am Kinderrad sinnvolle Seitenständer ist bereits dran.

All das qualifiziert das Puky zum Allrounder für so ziemlich jeden Einsatzzweck, der mit mäßig stark profilierten, 38 mm breiten Reifen eher auf Asphalt und festen Untergrund ausgerichtet ist. Wobei die Reifen nicht der einzige Unterschied zum 20-Zoll-MTB der Schwestermarke Eightshot sind: Letzteres ist mit deutlich massiverer Gabel und verstärktem Rahmen auf eine härtere Gangart ausgelegt und dadurch auch ein gutes Stück schwerer.

Mit 8,14 Kilo zuzüglich Pedalen ist das SL-Pro 20 wirklich leicht; mit knapp 500 Euro gehört es außerdem zu den günstigsten Modellen dieser Art am Markt.

Puky vs. Woom: Vergleich zweier Top-Marken für Kinderfahrräder

Wer Kinder hat, weiß, dass sowohl Puky als auch Woom starke Marken in der Kinderfahrrad-Welt sind. Die Kinderräder glänzen bekanntermaßen mit hervorragender Verarbeitung und Ausstattung. Beide Kinderrad-Marken bieten ein großes Sortiment an Kinderfahrrädern und Laufrädern an und haben ihre Produkte genaustens an die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt. Doch wo liegen die Stärken und Schwächen der beiden Top-Marken Puky und Woom in Sachen Kinderfahrrad und Laufräder für Kinder? Wo liegen die genauen Unterschiede? Wir wollen hier im Detail die bekanntesten und beliebtesten Modelle der beiden Herstellermarken miteinander vergleichen.

Laufräder im Vergleich

  1. Woom 1: Das Laufrad von Woom ist die teurere Variante mit circa 200 Euro. Es ist laut Hersteller für Kinder ab einer Körpergröße von 82 cm optimal und mit einem Gewicht von nur unter 3 kg kaum zu toppen. Der Rahmen ist aus Alu und unterstreicht noch einmal das Leichtgewicht des Produktes. Leider hat es kein Trittbrett, das den Kleinen das Fahren besonders dadurch erleichtern würde, indem währenddessen die Füße darauf abgestellt werden und somit das Gleichgewicht besser ausbalanciert werden kann. Allerdings kann man es jederzeit im Zubehörshop gegen einen Aufpreis erwerben, als sogenanntes Surfboardtrittbrett. Der Hersteller hat einen Lenkeinschlagsbegrenzer inklusive, was Kinder vor einer häufigen Verletzungsgefahr schützen soll und nochmals die Tauglichkeit für die Kleinsten bestätigt. Die Aufmachung und Verarbeitung sind deutlich aufwendiger als bei anderen Herstellern, da es sich bei den verbauten Teilen auch um echte Fahrradteile handelt, nur eben kleiner. Das Woom 1 besitzt griffige Luftreifen für extra schnelles Rollen, Alufelgen und einen schmalen Sitz mit griffigem Sitzmaterial. Was den Sattel von Woom auszeichnet, ist, dass er sehr gut verstellbar ist und sich somit jederzeit an die sich ändernden Proportionen des Kindes anpassen lässt.
  2. Puky LRM: Bei Puky ist das Puky LRM der Klassiker schlechthin und mit seinem tiefen Einstieg besonders für kleine Anfänger geeignet. Mit 80 Euro ist es auch um einiges billiger als das Woom. Laut Puky ist es ab einer Körpergröße von 85 cm optimal zu nutzen und wiegt 3,5 Kilogramm, die es seinem Stahlrahmen zu verdanken hat. Das LRM besitzt keine Bremse. Hier gehen die Meinungen weit auseinander, da viele sagen, dass Kinder unter 3 Jahren noch nicht die Koordinationsfähigkeit besitzen, um eine Bremsfunktion optimal steuern zu können. Andere meinen wiederum, dass genau diese Funktion von Anfang an mit dabei sein sollte, da sie ab sofort ein essentieller Begleiter sein wird und schon die Geschicklichkeit der Kleinen trainieren kann. Du willst trotzdem eine Bremse? Mittlerweile gibt es eine Bremse für das Puky LR M, das du nachrüsten kannst. Was leider einen Nachteil mit sich bringt, ist der Aspekt, dass Puky meistens nur eigene Teile verbaut und somit den Austausch beziehungsweise die Nachrüstung erschwert. Der Lenker vom LRM neigt aber eher zum Überlenken, da Puky wie viele andere Hersteller auch auf einen Lenkeinschlagsbegrenzer verzichtet.

Kinderfahrräder im Vergleich

  1. Woom 3: Unter den Kinderfahrrädern ist das Woom3 sehr bekannt. Es ist ab circa 300 Euro zu erwerben und genauso außergewöhnlich leicht wie bereits der Laufrad-Vorreiter Woom 1. Außerdem ist es nachweislich perfekt auf die Proportionen der Kinder abgestimmt. Die Bremshebel der vorhandenen Felgenbremse sind farblich hervorgehoben, um ein Verwechseln während des Fahrens und somit einen eventuellen Sturz auszuschließen. Darüber hinaus ist der Wiederverkaufswert relativ hoch, bedingt durch die qualitative Ausführung. Es hat keinen Fahrradständer.
  2. Puky Youke: Das Puky Youke ist das beliebteste und gleichzeitig kleinste Modell von Puky in Sachen Kinderfahrrad, das für eine Körpergröße von 96 cm bestimmt ist. Es hat einen Alu-Rahmen und mit einem Gewicht von 7,2 kg ist es deutlich schwerer als die Leichtgewichte von Woom, was es kleinen Kindern anfangs oft nicht einfach macht, das Radfahren zu lernen. Grundsätzlich sitzen hier die Pedale etwas höher, was den Anfängern etwas erschwert, die Balance zu halten. Puky bleibt sich relativ oft wie auch hier bei dem Youke Modell der Rücktrittbremse treu. Zudem verfügt es auch über eine V-Brake Felgenbremse. Das ist ein ordentlicher Pluspunkt, denn anders wäre die Bremskraft sonst viel geringer und schwerer dosierbar. Zu guter Letzt ist zu erwähnen, dass auch hier der praktische Fahrradgepäckträger, der Seitenständer und die Reflektoren inklusive sind.

Tipps für den Kauf eines Kinderfahrrads

  • ► Um die korrekte Fahrradgröße zu finden, sollten Eltern die niedrigste Sattelhöhe einstellen.
  • ► Das Gewicht spielt eine große Rolle.
  • ►Gute Sichtbarkeit mit Beleuchtung inklusive Standlicht und Reflektoren.
  • ► Helm nicht vergessen.
  • ► Diebstahlsicheres Schloss: Was bringt ein tolles Fahrrad, wenn es gestohlen wird.
  • ► Zwei Handbremsen lassen sich intuitiver bedienen als eine Rücktrittsbremse.
  • ► Bevor die gebrauchte Kinderräder benutzt werden, empfiehlt es sich, wegen einer möglichen Rissbildung die einzelnen Bauteile zu prüfen.
  • ► Im Übrigen: Weniger ist mehr. Kinder sind im Gegensatz zu uns Erwachsenen noch sehr minimalistisch veranlagt und kommen am Besten mit den Sachen zurecht, die sie im Alltag auch wirklich praktisch nutzen können.

Übrigens: Wusstest du, dass Kinder nur bis zu ihrem 10. Lebensjahr den Gehweg mit dem Fahrrad benutzen dürfen? Bis dahin genießen sie den Nestschutz, aber dann solltest du als Elternteil dein Kind dazu anleiten, die Straße zu benutzen, um sich mit den Straßenverkehrsregeln vertraut zu machen und um dann alleine schon wegen dem schnelleren Fahrverhalten und der Fahrradgröße Unfälle auf dem Fußgängerweg zu verhindern.

Weitere Informationen zu Puky Laufrädern

PUKY Laufräder sind die ideale Ergänzung zum klassischen Roller und die perfekte Vorstufe zum ersten Kinderfahrrad. Mit tiefem Einstieg und kindgerechter Ergonomie bieten sie optimalen Komfort und Sicherheit. Die speziellen, ergonomisch geformten Laufradsättel unterstützen die natürlichen Laufbewegungen der Kinder. Dank des höhenverstellbaren Lenkers und Sattels lassen sich die Laufräder individuell anpassen, sodass sie über Jahre hinweg Spaß an Bewegung und Fahrzeug garantieren.

Mit einem PUKY Laufrad entdecken Kinder ab etwa 2 Jahren spielerisch die Welt der Bewegung. Unsere Laufräder fördern Gleichgewicht, Koordination und Selbstvertrauen - und bereiten optimal auf das spätere Fahrradfahren vor.

Altersempfehlung für Puky Laufräder

Ein Laufrad ist in der Regel ab einem Alter von 1,5 bis 2 Jahren sinnvoll - vorausgesetzt, das Kind kann sicher stehen und laufen. PUKY Laufräder wie das Modell LR M eignen sich ab einem Alter von etwa 2 Jahren. Für größere Kinder ab 2,5 oder 3 Jahren gibt es passende Modelle wie das LR L, LR LIGHT oder LR XL.

Mit dem Laufrad kann begonnen werden, sobald das Kind sicher und selbstständig laufen kann. Dies ist meist zwischen 18 und 24 Monaten der Fall. Für Kinder ab etwa 2 Jahren empfehlen sich Laufräder mit 10-Zoll- oder kleinen 12-Zoll-Rädern. Für 2-Jährige eignen sich das PUKY LR M oder das PUKY NEXT 12 besonders gut.

Je nach Modell und Größe des Kindes kann ein PUKY Laufrad etwa 2 bis 4 Jahre lang genutzt werden. Das PUKY LR M ist ideal für Kinder ab 2 Jahren. Das LR L, LR LIGHT oder PUKY NEXT 12 sind perfekt ab ca. 2,5 Jahren. Größere Kinder ab 3 Jahren fahren ideal mit dem LR XL oder dem LR TRAIL PRO. Die Modelle unterscheiden sich in Größe, Gewicht, Material und Ausstattung. Das LR M ist besonders leicht und kompakt. Das LR LIGHT überzeugt durch ein geringes Gewicht bei großer Stabilität. Das PUKY NEXT wächst mit dem Kind mit, und das LR TRAIL PRO ist für den sportlichen Einsatz gedacht.

Der deutsche Hersteller Puky ist der Marktführer für Kinderfahrzeuge in Deutschland und ist vor allem bekannt für seine ergonomisch durchdachten, sehr hochwertigen und stabilen Laufräder, Dreiräder, Roller und Fahrräder für Kinder.

Das Angebot umfasst ein Kinderlaufrad für jedes Alter, in jeder Größe und Farbe. Es gibt das Puky Laufrad mit Bremse und mit Federung und in Laufrad Tests schneiden die Puky Laufräder meistens sehr gut ab oder gehen sogar als Testsieger hervor.

Doch leider sind die Namen der Puky Lauflernräder recht kryptisch, oder wo genau ist der Unterschied zwischen dem Laufrad LR M und dem LR 1? Zwischen einem LR 1L und einem LR 1L Br? Und dem Puky Wutsch und Pukylino?

Fragst du dich welches das bessere Laufrad für dein Kind ist oder welches am bestem passt?

Welches Puky Laufrad kaufen?

In unserem Puky Laufrad Vergleich findest du hoffentlich ein paar Antworten. Auch teilen wir unsere Erfahrung und geben Empfehlungen damit du das richtige Puky Laufrad für dein Kind kaufen kannst. Vielleicht muss es ja auch gar kein Laufrad von Puky sein sondern ein ganz anderes ist vielleicht viel besser für dein Kind geeignet.

Die richtige Puky Laufrad Größe

Das wichtigste beim Laufradkauf ist, dass die Größe zum Alter des Kindes passt. Deshalb gibt es das Puky Laufrad in verschiedenen Größen: mit 8 Zoll Reifen und mit 12 Zoll Reifen. Puky deckt damit den gesamten Bereich ab 1 Jahr bis hin zu 5 Jahren ab und bietet eine Vielzahl an Laufrädern an. Da ist (fast) für jeden etwas passendes dabei.

Es gibt also drei verschieden Laufrad Größen bei Puky. Unter 2 Jahren (und nach den 4-rädrigen Gefährten) passt das kleine LR M mit 8 Zoll kleinen Kunststoffrädern. Ab 90 cm Körpergröße (ca. 2,5 Jahre) passen dann schon die kleineren 12 Zoll Laufräder und für Kinder ab 3 Jahren (95 cm Körpergröße) bietet Puky mit dem LR XL ein besonders großes Laufrad an.

Schau dir unbedingt unseren Altersratgeber zu diesem Thema an, dort findest du Tipps wie du die richtige Laufrad Größe für dein Kind bestimmst und die am besten passenden Laufräder findest.

Puky Laufrad für die Kleinsten: Wutsch, Pukylino und LR M

Bereits für die ganz Kleinen gibt es das passende Puky-Laufrad. Nach den zwei kleinen Rutschern Puky Wutsch und Pukylino mit 4 Rädern für einjährige Babys gibt mit dem LR M mit 8 Zoll Reifen ein Laufrad das bereits ab 2 Jahren empfohlen wird.

Bei den beiden vierrädrigen Laufrädern liegen die Unterschiede zwischen Puky Wutsch und Pukylino hauptsächlich in der Größe:

Das Pukylino ist wirklich ein winziges Laufrad (oder eigentlich Lauflernrad) und wird für Kinder ab 1 Jahr empfohlen. Die Sattelhöhe liegt bei nur 22 cm. Das Wutsch ist ein ganzes Stückchen größer und wird ab 18 Monaten empfohlen. Die Sattelhöhe liegt bei 24,5 cm. Die Beine müssen also schon etwas länger sein.

Das Pukylino wird tatsächlich nur für Indoor empfohlen, es ist also eher ein Laufrad für zuhause. Aber natürlich kannst du es auch mit nach draußen nehmen. Solange der Untergrund recht eben ist gibt es da keine Probleme. Leider lassen sich beim Pukylino genauso wie beim Wutsch der Sattel bzw. die Sitzbank nicht in der Höhe verstellen. Entweder sie passen, oder nicht. Die Kleinen wachsen in dem Alter ja quasi täglich. Daher passen die beiden Laufräder mit 4 Rädern eher nur für kurze Zeit.

In dieser Zeit können sie aber sehr gute Dienste leisten. Aufgrund der Breite und der Sitzbank können die Kleinsten bereits damit durch die Wohnung rollen ohne umzufallen. Auch können beide durch den Griff am hinteren Ende der Sitzbank auch gut als Lauflernrad verwendet und geschoben werden.

Puky Laufrad ab 2: 8 Zoll Laufrad LR M

Wenn die Kinder ein wenig älter sind und das Gleichgewicht schon besser trainiert ist, (zum Beispiel durch die ausführliche Nutzung eines Lauflernrades) bietet es sich an auf das Puky LR M mit 8 Zoll Reifen umzusteigen.

Durch seine Geometrie mit tiefem Einstieg und niedrigem Schwerpunkt ist es perfekt als Anfängerlaufrad für die Kleinsten geeignet. Mit einer empfohlenen Schrittlänge von 30 cm passt es eventuell schon für Kinder ab einem Alter von 1,5 Jahren.

Das LR M gibt es auch als „Plus“ Ausführung mit Klingel, Schutzblech und Ständer. Diese Variante finden wir eher überflüssig weil sie teurer und schwerer ist ohne einen echten Mehrwert zu bieten.

Das LR M ist ein Anfängerrad. Unserer Meinung nach sollte ein Anfängerrad auf das Nötigste beschränkt sein damit sich die Kleinen auf das Wesentliche konzentrieren können. Daher stören Klingel, Schutzblech und Ständer beim Erlernen des Laufradfahrens eher. Ein weiterer Nachteil sehen wir im höheren Gewicht dieser Zusatzausstattung. Und teurer ist das LR M Plus natürlich auch.

Mit dem Puky LR M Classic gibt es außerdem eine retro Variante mit Korb und in schicken Farben. Der Korb ist sicher praktisch und lässt sich problemlos abnehmen. Ob dir dies den Aufpreis wert ist musst du aber selbst entscheiden.

Wir würden daher das normale und bewährte Modell empfehlen. Mehreren Farben stehen zur Auswahl. Da ist bestimmt für jedes Kind eine passende dabei.

Die 12 Zoll Puky Laufräder ab 3 Jahren

Nach dem LR M ist bei Puky eine kleine Lücke. Denn ein 10 Zoll Laufrad gibt es nicht. Diese Größe ist bei anderen Herstellern recht oft im Angebot, bei Puky gibt es kein 10 Zoll Modell.

In der 12 Zoll Klasse hat Puky dafür sehr viele verschiedene Laufräder im Angebot die alle ab 2,5 bis 3 Jahren empfohlen werden.

Die Unterschiede zwischen den Modellen sind auf den ersten Blick vielleicht verwirrend, im direkten Vergleich sind sie aber schnell erklärt und für jedes Kind das passende Laufrad gefunden.

Die Unterschiede in Kürze:

Es gibt zwei verschiedene Rahmen und zwei verschiedene Bauarten. Der klassische Rahmen ist aus Stahl, hat einen tiefen Durchstieg und ein Fußtritt aus Kunststoff. Dieser Rahmen wird für die klassischen Puky Laufräder - also alle außer LR Ride, LR Light und LR Trail - verwendet. LR Ride und LR Light haben haben einen sportlichen Rahmen aus Aluminium, mit höherem Durchstieg und ohne Fußtritt. Hier also die erste Entscheidung: klassische Form mit leichtem Auf- und Absteigen, oder lieber modern, sportlich und leicht?

Das LR 1 ist das Einsteiger-Modell und hat als einziges Vollgummi (Schaumreifen) Reifen, alle anderen haben Luftreifen, die zwar etwas schwerer sind, dafür aber viel besser rollen.

Das LR 1L und das LR 1L BR haben die selben Luftreifen. Als einzigen Unterschied hat das BR Modell eine Trommelbremse am Hinterrad (BR steht für Bremse) und ist das kleinste Puky Laufrad mit Bremse.

Das LR XL ist das größte Laufrad kommt wie ein echtes Fahrrad mit Speichenrädern, extra großen und breiten Ballonreifen und einer normalen V-Bremse am Hinterrad. Es ist also quasi ein richtiges Fahrrad (nur ohne Pedale natürlich). Die retro Variante des XL gibt es wahlweise mit oder ohne Bremse (LR XL Classic und Puky LR XL Br Classic) jeweils mit Lenker-Korb.

Das LR Ride ist das sportliche Puky Laufrad mit Federung am Hinterrad. Es ist leichter als die klassischen Modelle. Das LR Ride BR hat außerdem wie das LR XL eine V-Bremse am Hinterrad. Ohne Bremse heißt das LR Ride jetzt LR Ride splash und ist schön bunt. Das LR Ride scheint es aber aktuell nicht mehr zu geben.

Das LR Light ist das leichte Laufrad von Puky und benutzt auch den sportlichen Alurahmen allerdings ohne die Federung am Hinterrad. Das leichteste 12 Zoll Laufrad von Puky gibt es auch als LR Light BR mit Bremse.

Das LR Trail ist das Mountainbike unter den Puky Laufrädern: Fette Reifen, Hinterradbremse, stabile Fußstützen. Das LR Trail Pro hat sogar eine Hinterradfederung. Puky selbst spricht von einer Sonderedition. Ob es dieses Nischenmodell also langfristig gibt bleibt abzuwarten.

Du musst dir also einige Fragen stellen um das beste 12 Zoll Laufrad für dein Kind zu kaufen: Welches Alter hat dein Kind? Auch wenn alle 12 Zoll Räder habe sind sie nicht gleich groß. Soll es lieber Luftreifen oder Vollgummireifen haben? Laut unserem Ratgeber ist der einzige Vorteil von Vollgummireifen das geringere Gewicht. Vor allem für Einsteigerlaufräder empfehlen wir daher keine Luftre...

Testergebnisse und Auszeichnungen

Die Stiftung Warentest hat zusammen mit dem ADAC Kinderfahrräder der Größe 20 Zoll untersucht. Unter den Test-Fahrrädern befanden sich vor allem Modelle beliebter Marken wie Puky, Woom, Pegasus oder Cube. Die getesteten Räder kosten zwischen etwa 270 und 575 Euro. 20-Zoll-Räder sind für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren geeignet. Für viele Kinder ist es somit das erste Fahrrad, mit dem auch am Straßenverkehr teilgenommen wird.

Insgesamt vergaben die Tester:innen nur für drei der untersuchten Kinderfahrräder das Qualitätsurteil "Gut". Mit einem Notendurchschnitt von 2,2 überzeugte vor allem das Puky-Kinderrad Skyride 20-3 Alu Light. Dabei lobten die Expert:innen unter anderem den tiefen Einstieg und das relativ geringe Gewicht von knapp zwölf Kilogramm. Auch die Schadstoff- und Sicherheitsprüfung überstand das Puky-Rad souverän.

Mit rund 270 Euro war das Decathlon-Kinderrad mit Abstand das günstigste im Test. Überzeugen konnte das günstige Kinderfahrrad mit guten Fahreigenschaften und einer sehr guten Bewertung im Bereich Sicherheit und Haltbarkeit (1,4). Fast jedes zweite Rad im Test fiel durch den Sicherheitscheck, drei davon scheiterten am Bremstest. Das prominenteste Rad, das die Sicherheitsprüfung nicht bestand, ist das beliebte und besonders leichte Woom 4: In der Dauerhaltbarkeitsprüfung riss die Tretkurbel.

Neben den Sicherheitsmängeln fanden die Stiftung Warentest und der ADAC zudem in über der Hälfte der Räder Schadstoffe im Sattel, sogenannte Weichmacher. Diese werden Kunststoffen beigemischt, um sie elastischer zu machen.

Checkliste für den Kauf eines 20-Zoll-Kinderfahrrads

  • Fahrradgröße: Ein 20 Zoll-Fahrrad ist für Kinder mit einer Schrittlänge von ca. 50 cm bzw. einer Körpergröße ab 120 cm geeignet. Das entspricht Kinder im Alter ab etwa 6-7 Jahren. Entscheidend sind beim Kauf aber letztendlich die exakten Herstellerangaben zu Alter bzw. Körpergröße.
  • Rahmen: Ein tiefer Rahmen erleichtert das Auf- und Absteigen enorm - ist aber bei größeren Kindern nicht besonders beliebt, weil die Form ein wenig an ein Damenfahrrad erinnert. Deshalb müssen die Eltern entscheiden: Kinder, die bereits sehr sicher unterwegs sind, brauchen nicht mehr zwingend einen tiefen Rahmen. Bei Anfängern sollte die Entscheidung aber noch in Richtung „Sicherheit“ gehen - was für einen tiefen Einstieg spricht.
  • Gewicht: Ein geringes Gewicht ist bei Kinderfahrrädern nicht nur für Anfänger wichtig, auch geübte Radfahrer wollen beim Treten „vom Fleck“ kommen und nicht unnötigen Ballast stemmen. Ein 20-Zoll-Rad sollte wie auch andere Kinderfahrräder 1/3 bis maximal die Hälfte des Körpergewichtes wiegen- je leichter, desto besser! Ein durchschnittlich schweres, 7-jähriges Kind wiegt etwa 26 kg, womit ein Kinderfahrrad zwischen 8 und 12 kg wiegen sollte.
  • Höheneinstellung: Der Sattel und der Lenker eines Kinderfahrrads sollten genügend Spielraum für die H...

Empfehlungen für 20-Zoll-Kinderfahrräder

Die 20 Zoll-Kinderfahrräder von Early Rider, Puky oder woom zählen zu den beliebtesten. Unsere Community und Experten empfehlen aber als Alternative auch Modelle von Cube bzw. Decathlon. Unser Überblick über die besten 20-Zoll-Räder.

Modelle von Cube, Puky sowie auch Decathlon zählen laut Stiftung Warentest[1] und ADAC[2]zu den besten Kinderfahrrädern. Die derzeit beliebtesten Premium-Marken sind hingegen Early Rider und woom. Es gibt aber auch günstigere Alternativen.

Dipl.-Ing. Marcus Degen, Fahrradexperte und Geschäftsführer von velomotion, empfiehlt hier im Dad’s Life Interview: „Ein Kinderfahrrad sollte auf keinen Fall zu klein sein. Zu groß ist dann okay, wenn das Kind schon sehr gut Radfahren kann. Wichtig ist, dass die Füße auf den Boden langen, wenn das Rad steht und dass die Bremsen gut bedient werden können. Marken wie woom oder EARLY RIDER haben sich die Mühe gegeben, auf jedes Detail zu achten. Da sind die Pedale in der richtigen Größe, die Lenkergriffe auf Kinderhände ergonomisch angepasst, die Bremsgriffe für Kinderhände gut erreichbar - diese Dinge waren den anderen Herstellern früher egal.„

Top 5 Empfehlungen für 20-Zoll-Kinderfahrräder

Modell Bewertung Beschreibung Preis (Richtpreis)
woom EXPLORE 4 5,0 Leichtes, sportliches Allround-Kinderfahrrad mit 20-Zoll-Rädern, gedacht für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren. 599,00 EUR
Puky Skyride 20-3 Alu Light 4,5 ADAC Testsieger 2022. Vollständig ausgestattet gemäß der Straßenverkehrsordnung. 539,99 EUR
Decathlon Rockrider ST 900 4,5 Preis-Leistungs-Tipp. 20-Zoll-Rad für Mädchen im Alter von 6 bis 9 Jahren. 135,99 EUR
Puky LS-Pro 20 4,5 Alu-Kinderfahrrad bzw. Hardtail-Mountainbike von Puky mit 7 Gängen für Kinder ab etwa 6 Jahre. 479,99 EUR
Early Rider Belter 20 5,0 Premium-Fahrrad mit wartungsarmem Riemenantrieb und einer 4-fach Nabenschaltung. 599,00 EUR

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