Bist du auf der Suche nach einem Kinderlaufrad für die ganz Kleinen? Die kleinsten richtigen Laufräder mit 2 Rädern gibt es mit 8-Zoll-Rädern. Diese haben große Vorteile gegenüber den normalen Lauflernrädern mit 12-Zoll-Reifen, vor allem für Anfänger.
Vorteile von 8-Zoll-Laufrädern
- Geringe Größe: 8-Zoll-Laufräder sind deutlich kleiner und die minimale Sattelhöhe, die ausschlaggebend ist, wenn du ein passendes Laufrad für Kleinkinder suchst, ist besonders gering.
- Niedriger Schwerpunkt: Ein weiterer Vorteil der kleinen Räder ist der niedrige Schwerpunkt. Dadurch ist das Laufrad für kleine Kinder viel leichter zu handhaben. Es neigt weniger zum Kippen und ist insgesamt stabiler.
Das bekannteste 8-Zoll-Laufrad ist das LR M von Puky. Es gibt aber noch weitere Modelle in dieser Größe. Wir stellen die wichtigsten 8-Zoll-Laufräder vor und helfen dir, das richtige 8-Zoll-Laufrad für dein Kind zu kaufen.
Die richtige Größe ist entscheidend
Wenn du unseren Ratgeber zum Laufradkauf gelesen hast, weißt du, dass die richtige Größe das wichtigste Auswahlkriterium ist. Die Zoll Angabe ist dabei nur ein Aspekt. Wichtig ist, dass dein Kind auf dem Sattel sitzend mit den Füßen den Boden erreichen kann. Ob das klappt, hängt von der Beinlänge deines Kindes und der Sattelhöhe des Laufrads ab.
Tatsächlich gibt es kleine Laufräder mit großen Rädern und auch große Laufräder mit kleinen Rädern. Aber alle Laufräder mit 8-Zoll-Rädern sind für kleine Kinder passend.
Ab wann ist ein 8-Zoll-Laufrad geeignet?
Die 8-Zoll-Modelle sind die perfekten zweirädrigen Laufräder für Anfänger. Im besten Fall hat dein Kind bereits erste Erfahrungen mit einem vierrädrigen Lauflernrad gemacht und sein Gleichgewicht trainiert. Dann wird ihm der Umstieg auf ein zweirädriges sehr leicht fallen.
Meistens wird es kleinen und schwachen Kindern leichter fallen, das Laufradfahren auf einem 8-Zoll-Laufrad zu erlernen, als auf einem 12-Zoll-Laufrad. Die 8-Zoll-Laufräder in unserem Vergleich werden von den Herstellern für Kinder ab 2 Jahre empfohlen, 12-Zoll-Räder meist erst ab 3 Jahren.
Wir haben bei unseren Kindern die Erfahrung gemacht, dass die 8-Zoll-Laufräder auch schon ab 18 Monaten genutzt werden können. Aber da hängt natürlich immer von der individuellen Entwicklung ab. Die erste Schwierigkeit ist immer das Aufrechthalten des Laufrads. Sobald verinnerlicht ist, dass das Lauflernrad umfällt, wenn man es nicht festhält, werden die ersten Schritte gemacht.
Wunder dich nicht, wenn das Laufrad zunächst eher als Gehhilfe verwendet wird. Da wird sich stehend mit den Händen am Lenker vorwärts bewegt. Erst nach einiger Zeit wird dann der Popo auf den Sattel gesetzt und dann ganz langsam erlernt, wie man so am besten vorwärts kommt. Dieser Prozess kann einige Tage dauern. Und vielleicht hat dein Kind zwischendurch auch gar keine Lust mehr auf das Laufrad. Aber die Lust kommt sicher wieder. Lass es einfach einige Tage ruhen.
Schau dir dazu auch unsere Empfehlungen zu Alter und Größe der Laufräder an. Die 8-Zoll-Laufräder sind bei uns in der Kategorie 2 für Kinder ab 1,5 Jahren zu finden.
Die besten 8-Zoll-Laufräder im Überblick
Während es aber eine Vielzahl an 12-Zoll-Laufrädern gibt und die viele Hersteller (bis auf Puky) auch 10-Zoll-Modelle anbieten, ist das Angebot an den kleinen Laufrädern mit 8-Zoll-Rädern doch eher begrenzt.
Tatsächlich haben wir bei unserer Recherche nur wenige Modelle gefunden: Das bekannteste ist sicher das Puky LR M. Auch von Kettler gab es viele Jahre lang das Kettler Run 8. Leider wird es aber heute nicht mehr hergestellt und ist nur noch selten zu bekommen.
Puky Laufrad 8 Zoll: LR M
Das LR M ist ein super Laufrad mit niedriger Sitzhöhe für kleine Laufrad-Anfänger. Es hat Vollgummireifen, die recht flexibel sind und daher auch auf unebenem Boden gut rollen, und einen sehr tiefen Einstieg mit Trittbrett.
Es gibt es inzwischen in 3 verschiedenen Varianten:
Der Klassiker
Das LR M wird seit Jahrzehnten nahezu unverändert hergestellt. Ein robuster Stahlrahmen mit niedrigem Trittbrett und 2 Rädern. Viel mehr braucht es nicht, um Generationen von Kindern an das Laufradfahren heranzuführen.
Die Geometrie des LR M ist für kleine Fahranfänger schon ziemlich genial. Der Sattel lässt sich sehr weit herunter verstellen. Die Kinder können problemlos vor dem Sattel stehen und laufen (keine Stange ist im Weg) und wenn sie größer werden, kann das Trittbrett für die Füße verwendet werden.
In unserer Übersicht leichter Laufräder haben wir unsere Erfahrung mit dem Puky LR M beschrieben, das von unseren Kindern ausgiebig als Anfänger-Laufrad getestet wurde. Schau dir auch unseren Puky Laufrad Vergleich an, in dem wir auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen eingehen.
So klasse das LR M für kleine Kinder ist, so stößt es doch irgendwann an seine Grenzen. Größere Kinder haben mit einem größeren Laufrad, am besten mit Luftreifen, einfach mehr Spaß. Bei Puky sollst du dann eines der größeren Modelle kaufen. Wir empfehlen das neue LR Light mit Alu Rahmen und 12-Zoll-Luftreifen.
Einen anderen Weg geht woom. Hier ist das 12-Zoll-Laufrad mit Luftreifen und Bremse woom 1 so durchdacht und kindgerecht, dass es leichter ist als das LR M und sich der Sattel sehr niedrig einstellen lässt. Statt 2 Puky Laufräder deckt ein woom also die gesamte Laufrad Zeit ab. Es kostet aber leider nicht weniger als 2 Puky Laufräder.
Neu 2017: Puky LR M Plus
Das Puky gibt es seit 2017 auch in einer Plus Variante, die sich aber nicht in relevanten Eigenschaften unterscheidet. Es hat als Extra einen Seitenständer, Schutzbleche und eine Klingel. Nichts davon schadet, ist aber an einem Kleinkinderlaufrad auch nicht nötig. Vor allem, da diese Extras natürlich das Gewicht in die Höhe treiben. Und beim Gewicht ist für die Kleinen jedes Gramm weniger besser.
So ist das LR M Plus 200 g schwerer als das normale LR M. Sicher, 200 g erscheinen jetzt nicht die Welt, du musst aber bedenken, dass 2-jährige Kleinkinder selbst nur wenig über 10 kg wiegen und das LR M mit seiner robusten Bauweise nicht zu den extrem leichten Rädern gehört.
Interessanter sind da vielleicht die neuen Farben, die Puky eingeführt hat. Ich denke, jeder hat bei einem Puky Laufrad gleich die altbekannten Farben im Kopf: rot, hellblau, hellgrün und gelb. Das waren die Standardfarben seit gefühlt einer Ewigkeit. Doch jetzt gibt es was Neues. Denn jetzt gibt es auch dunkelblau und lila und dazu auch die Felgen in knalligen Farben.
Neu 2021: Puky LR M Classic
Retro ist ja jetzt wieder modern. Und auch das LR M gibt es jetzt als „Classic“ in Retro Optik. Die größten Unterschiede: wieder neue Farben (Retro Pastell grün, blau und rosa), ein schicker Lenkerkorb aus bruchsicherem Kunststoff und in braun gehaltene Griffe und Sattel (lederfarben?).
Schick ist das LR M Classic auf jeden Fall. Da die Unterschiede rein optischer Natur sind, kannst du rein nach Geschmack entscheiden. Dein Kind wird damit genau so gut zurecht kommen wie mit den anderen Modellen. Der Korb könnte vielen Kindern gefallen. Aber den gibt es für die anderen Modelle auch zum Nachrüsten.
Kettler Laufrad 8 Zoll: Run 8
Ein weiteres 8-Zoll-Laufrad gab es mal von Kettler: das Run 8. Leider hatte Kettler einige finanzielle Schwierigkeiten und bietet Kettler inzwischen keine Laufräder mehr an. Es soll wohl wieder ein Kettler Laufrad geben, aber neu ist das Run 8 zur Zeit kaum mehr zu kaufen. Auf dem Gebrauchtmarkt solltest du aber einige Run 8 Laufräder finden können. Kettler hat es schließlich viele Jahre verkauft.
Das Kettler Run 8 war dem LR M sehr ähnlich. Beide Laufräder hatten eine sehr ähnliche Größe und waren gut für den Einstieg geeignet.
Für das Kettler sprach das geringere Gewicht. Gegenüber dem Puky spart es etwa ein halbes Kilo. Für Kleinkinder ist dies ein riesiger Unterschied. Ich denke, dass dein Kind mit dem Kettler Rad schon einige Wochen früher die ersten Versuche unternehmen könnte, da es einfach weniger Kraft benötigt, um das Laufrad zu bewegen und somit der erste Schritt - das Aufheben des Rades und Erfahren, dass es wieder umfallen möchte und wie man das am besten verhindern kann - einfach schneller vonstatten geht.
Das Kettler ist sogar noch etwas niedriger als das Puky Laufrad und hat eine etwas kleinere minimale Sitzhöhe. Farblich gibt es bei Kettler aber weniger Optionen.
In unserem Kettler Laufrad Vergleich gehen wir näher auf die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kettler Modellen ein. Wie gesagt, leider hat mit Kettler ein langjähriger Hersteller von Kinderrädern aller Art aufgegeben. Nur weniger Kettler Produkte werden weiterhin produziert. Hoffentlich kommen die Laufräder auch wieder zurück.
8 Zoll Laufrad von Hudora: Youngster
Auch von Hudora gibt es ein 8-Zoll-Laufrad: das Hudora Laufrad Youngster ist noch nicht so lange auf dem Markt und das neueste 8-Zoll-Laufrad. Während sich das LR M und das Run 8 fast gleichen, ist das Youngster etwas anders aufgebaut. Der Rahmen hat nicht den sehr tiefen Einstieg und das Trittbrett. Daher wird den Kindern das Auf- und Absteigen etwas schwerer fallen.
Die Sattelhöhe und die geeignete Beinlänge ist identisch zum Konkurrenten von Puky und Kettler. Mit nur 2,5 kg Gewicht hat das Youngster aber einen deutlichen Vorteil gegenüber den beiden anderen. Ein halbes Kilo leichter als das Run 8 und ein ganzes Kilo leichter als das LR M. Das Youngster ist ein echtes Leichtgewicht.
Bei den Reifen hat Hudora sich etwas einfallen lassen. Diese haben eine recht gerade und breite Lauffläche. Das soll mehr Stabilität geben, damit die Kinder nicht so leicht umfallen. Ob das funktioniert haben wir nicht getestet. Theoretisch sehen wir aber die Schwierigkeit, dass das Laufrad bei ein wenig Neigung sehr plötzlich kippen könnte.
Die Reifen des Hudora haben sehr viel weniger Gummi auf der Felge als die beiden Konkurrenten. Wahrscheinlich sind die Reifen eher härter und damit unruhiger zu fahren. Vor allem die Puky Reifen sind sehr gut - obwohl wir normalerweise eher zu Luftreifen raten - weil sie relativ weich sind, gut rollen und dämpfen.
8 Zoll Laufrad Empfehlung
Wir haben sehr gute Erfahrungen mit 8-Zoll-Laufrädern gemacht und erlebt, wie mehrere Kinder darauf die ersten Schritte wagten. Diese Größe ist perfekt für Kleinkinder und Anfänger geeignet.
Alle Laufräder werden von den Herstellern ab 2 Jahren empfohlen. Während Puky und Hudora auf eine minimale Schrittlänge von 30 cm verweisen, gibt Kettler als minimale Sattelhöhe 28 cm an. Wie du aus unsere Größenempfehlung weißt, kann man Schrittlänge und Sattelhöhe über die Faustformel Schrittlänge = Sattelhöhe + 2 cm umrechnen. Alle drei Laufräder können also mit der selben Schrittlänge gefahren werden und sind insgesamt recht niedrig.
Wir hatten selbst ein LR M, das bei unseren zwei Kindern im Test war und aus dem direkten Vergleich mit einem Strider Laufrad als Testsieger hervorgegangen ist, obwohl das 12-Zoll-Strider Laufrad etwas leichter ist und beide in der selben Altersklasse angesiedelt sind.
Unserer Erfahrung nach ist es aufgrund seiner kleinen Räder auch schon für Kinder mit weniger als 2 Jahren gut zu bewältigen. Für das Kettler und vor allem das Hudora mit seinem geringeren Gewicht sollte das also umso mehr zu treffen.
Alle drei Laufräder sind gut für die Kleinsten unter 2 Jahren geeignet. Bedenke aber, dass die maximale Verstellbarkeit der Sattelhöhe recht gering ist. Kettler gibt für das Run 8 eine maximale Sattelhöhe von 36 cm an. Dies erreichen die Kleinen recht schnell. Bei Puky und Hudora ist der Verstellbereich größer.
Dies sind keine Laufräder, mit denen dein Kind lange unterwegs sind. Wenn es die Kraft und Körpergröße hat, dann wird wahrscheinlich der Wunsch nach einem größeren und schnelleren Laufrad stehen.
Die 8-Zoll-Laufräder wird dein Kind also eher nicht bis zum Erreichen des Fahrradalters benutzen wollen. Dann sollte es schon ein etwas größeres, am besten mit 12-Zoll-Luftreifen sein. Wenn dein Kind also schon eher 3 als 2 ist, dann kannst du dir entweder gleich ein kleines 12-Zoll-Rad oder ein 10-Zoll-Rad anschauen. Dann fallen vielleicht die ersten Schritte nicht ganz so leicht wie mit dem 8-Zoll-Laufrad, aber dein Kind hat länger etwas davon.
Schau dir dazu auch unsere Größen- und Altersempfehlungen an, um sicher zu gehen, ob dies noch die richtige Größe für dein Kind ist.
Leider gibt es keine große Auswahl an 8-Zoll-Laufrädern. Du solltest dich also schnell entscheiden können.
Puky, Kettler oder Hudora?
Leider gibt es das Kettler Run 8 kaum mehr neu zu kaufen. Wenn du aber noch eines findest, dann sind Unterschiede zwischen den Kettler und Puky Modellen sind nicht sehr groß. Am auffallendsten ist sicher das geringere Gewicht des Kettler Rads, beim Puky Rad kannst du dafür aus vielen verschiedenen Farben wählen.
Das Hudora ist von allen das leichteste. Für die ersten Versuche mit einem Laufrad ist es daher ideal. Die Reifen finden wir aber nicht so toll.
Ein Vorteil für das Puky LR M ist, dass du es sehr gut gebraucht kaufen kannst. Ich denke, ein Puky LR M gibt es auf jedem Flohmarkt ohne lange zu suchen. Die robuste Bauweise überlebt locker einige Kinder.
Preis/Leistungsverhältnis
Das Kettler Run 8 war neu deutlich günstiger zu haben als das Puky. Das macht natürlich einen großen Unterschied. Vor allem, da die 8-Zoll-Laufräder ja im besten Fall nur für einen recht kurzen Zeitraum genutzt werden, bevor dein Kind auf ein 12-Zoll-Laufrad mit Luftreifen umsteigen kann. Das Hudora liegt im Mittelfeld.
Qualitativ ist unserer Meinung nach das Kettler Laufrad auch in Ordnung. Man merkt den hohen Preisunterschied zum Puky Laufrad an der Verarbeitung schon, aber das wird dein Kind beim Laufradfahren kaum beeinträchtigen.
Qualität und Haltbarkeit
Ein kleiner Schwachpunkt sind die Reifen des Run 8 und auch des Youngsters, denn die sind aus deutlich härterem Material als die Vollgummireifen des Puky LR M. Aber da es sich bei allen drei Modellen um Laufräder für Anfänger handelt, die nicht zum Schnellfahren gemacht sind, ist das auch kein großes Problem.
Auch hat das Kettler einen Steuersatz (das Lenkkopflager, in dem sich der Lenker dreht) aus Kunststoff. Beim Puky wird jedoch ein massiver Steuersatz aus Metall verbaut. Im normalen Betrieb macht sich dieser Unterschied kaum bemerkbar. Beide Lager lassen sich leicht drehen.
Allerdings kann sich das Kunststofflager schneller abnutzen. Dann bekommt es Spiel und der Lenker wackelt oder ruckelt beim Fahren. Im schlimmsten Fall verklemmt solch ein ausgeleiertes Lager, dann lässt sich der Lenker nicht mehr drehen, was wohl zum Sturz führen wird.
Bei den größeren 12-Zoll-Laufrädern ist dies ein häufiges Problem, da diese von den schwereren Kindern stärker belastet und tendenziell auch härter „rangenommen“ werden. Bei den kleinen 8-Zoll-Laufrädern haben wir das aber noch nicht gesehen. Achte bei gebrauchten Laufrädern unbedingt auf Spiel im Lenkkopflager. Wenn der Lenker nicht fest sitzt, dann lieber Finger weg.
Vergleichstabelle: 8-Zoll-Laufräder
| Modell | Puky LR M | Kettler Run 8 | Hudora Youngster |
|---|---|---|---|
| Reifen | Vollgummi | Vollgummi | Vollgummi |
| Empfohlenes Alter | ab 2 Jahren | ab 2 Jahren | ab 2 Jahren |
| Gewicht | ca. 3,5 kg | ca. 3 kg | ca. 2,5 kg |
Mit dem Puky LR M Laufrad haben wir ein Laufrad im Test, welches sich für Kinder ab 2 Jahre wunderbar eignet. Durch den tiefen Einstieg, der gleichzeitig auch als Trittfläche genutzt werden kann, bietet das Laufrad eine bequeme Handhabung für die Kleinsten.
Der Sattel kann in der Höhe von 30 cm bis 40 cm verstellt werden, ohne dabei an die Grenzen des Materials zu stoßen. Gemessen habe ich dabei immer vom Erdboden bis zur Oberfläche des Sattels. Im Normalfall entspricht das dann nahezu der geeigneten Schritthöhe ihres Kindes. Dieses kann sich dadurch optimal übers Laufrad stellen, ohne an Stabilität zu verlieren. Diese Messungen sind deutlich wichtiger als die Körpergröße des Kindes. Schließlich variiert die Länge der Beine von Kind zu Kind und die Körpergröße insgesamt sagt weniger über die passende Laufrad-Größe aus, als viele Eltern annehmen.
Die kleine Testperson, die das Puky Laufrad für uns ausprobierte, ist 83,5 cm groß, auf den Tag genau 2 Jahre jung und hat eine Beinlänge von 34 cm. Sie passt perfekt aufs Laufrad und wird es mindestens bis zum 3. Lebensjahr nutzen können.
Das Polster in der Mitte vom Lenker gibt dem Laufrad einen gewissen Style. Erinnert uns Eltern an ein BMX und Kinder finden es einfach toll. Grundsätzlich dient es aber dem Schutz.
Puky hat einen leicht nach innen gebogenen Lenker. Er ist definitiv sehr stabil und von der Breite genau so ausgelegt, dass ein Kind ergonomisch sinnvoll mit dem Laufrad spielen kann. Gegen das typische Abrutschen von den Griffen schützen in diesem Fall die Außenseiten.
Die Griffe sind außen durch die Bumper geschlossen. Hier handelt es sich um Vollgummi-Reifen, die niemals einen Platten haben können, da keine Schläuche integriert sind. Die Reifen sind flüsterleise und bieten für Kinder keinen Rollwiderstand. Dadurch fährt sich das Puky schön leicht und aufgrund der Breite stabil.
Sollte dennoch mal ein neues Rad im Puky Laufrad benötigt werden, kann der Wechsel mit jedem handelsüblichen Werkzeugschlüssel vorgenommen werden. Muttern abschrauben, Reifen entfernen und neues Rad reinschrauben.
Was bei Puky-Produkten generell auffällt, ist die kindersichere Verarbeitung. Es gibt keine Ecken und Kanten am Laufrad. Selbst der Anbau vom Lenker ist mit abgerundeten Bauteilen ausgestattet. Stürzt das Kind oder rutscht einfach nur ab, kann es sich am Laufrad nicht ernsthaft verletzen.
Da ein Puky Laufrad in dieser Größe auch noch keine Bremse hat, gibt es keine Züge, die angebaut sind, wo ein Kind hängen bleiben könnte. Und keine Bremshebel, in denen Finger gerne geklemmt werden.
Der Sattel hat leicht die Form einer Banane, was für einen sicheren Sitz des Kindes sorgt. Erfahrungen mit größeren Puky Produkten haben auch eine hohe Haltbarkeit der Sättel bewiesen.
Der Unterboden wird meistens gar nicht beachtet. Ich finde ihn wichtig, da ich schon von vielen Kindern den Umgang mit Laufrädern erlebt habe und weiß, dass auch Bordsteine und andere Hindernisse gerne bezwungen werden. Beim Puky sind die beiden äußeren Rahmenrohre der niedrigste Punkt. Somit wird es über Bordsteine maximal rutschen, aber nie festhängen.
Für 50 bis 70 Euro gibt es von Puky ein solides Laufrad für Kinder ab 2 Jahre. Ausschlaggebend ist die Beinlänge. Manchmal passen Kinder bereits vor dem 2. Geburtstag aufs Laufrad dieser Größe. Und es reicht i.d.R. über den 3. Geburtstag hinaus. Die Verarbeitung überzeugt. Puky bestätigt damit auch, warum sie so beliebt bei Eltern sind.
PUKY-Laufrad Vergleich 2025
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Ein Laufrad ist in der Regel ab einem Alter von 1,5 bis 2 Jahren sinnvoll - vorausgesetzt, das Kind kann sicher stehen und laufen. PUKY Laufräder wie das Modell LR M eignen sich ab einem Alter von etwa 2 Jahren. Für größere Kinder ab 2,5 oder 3 Jahren gibt es passende Modelle wie das LR L, LR LIGHT oder LR XL. Mit dem Laufrad kann begonnen werden, sobald das Kind sicher und selbstständig laufen kann. Dies ist meist zwischen 18 und 24 Monaten der Fall.
Für Kinder ab etwa 2 Jahren empfehlen sich Laufräder mit 10-Zoll- oder kleinen 12-Zoll-Rädern. Für 2-Jährige eignen sich das PUKY LR M oder das PUKY NEXT 12 besonders gut. Beide Modelle sind leicht, ergonomisch und mit kindgerechten Komponenten ausgestattet.
Je nach Modell und Größe des Kindes kann ein PUKY Laufrad etwa 2 bis 4 Jahre lang genutzt werden. Das PUKY LR M ist ideal für Kinder ab 2 Jahren. Das LR L, LR LIGHT oder PUKY NEXT 12 sind perfekt ab ca. 2,5 Jahren. Größere Kinder ab 3 Jahren fahren ideal mit dem LR XL oder dem LR TRAIL PRO.
Testsieger ist das Puky LR Light*. Es bietet einen bequemen Sitz und erweist sich in der simulierten Kollisionsprüfung als robust.
Der breite, höhenverstellbare Sattel, der Fußtritt und der Lenkerschutz sorgen für ein angenehmes Fahrgefühl. Vorsicht ist jedoch an scharfen Kanten geboten. Diese stellen ein potenzielles Verletzungsrisiko dar. Mit etwa 200 Euro ist das Laufrad von Puky zudem das zweitteuerste Modell im Test.
Das Puky LR M ist äußerst robust, sehr gut verarbeitet und ein treuer Begleiter. Auch optisch überzeugt der Klassiker, der auf unnötige Spielereien am Rahmen oder beim Zubehör verzichtet. Der Fahrspaß steht hier ganz klar im Vordergrund.
Das LR M hat keine Bremse, ist für Kinder ab zwei Jahren, die zum ersten Mal auf einem Laufrad sitzen, aber bestens geeignet. Durch die lange Sattelstütze und die verstellbare Höhe des Lenkers könne Nachwuchsrennfahrer auf dem Puky recht lange Vollgas geben.
Das sportliche Puky LR Light ist schon allein optisch ein echter Hit. Die Rahmengeometrie, die Gabel, Luftreifen und Speichen: Das Laufrad kommt wie ein Mini-Mountainbike daher. Auch bei unseren kleinen Testpiloten kam das LR Light sehr gut an - optisch wie fahrtechnisch sorgte es für strahlende Gesichter.
Das ist auch der Grund, warum Kinderlaufräder so gut auf das Fahrradfahren vorbereiten. Lernten Kinder früher noch auf Fahrrädern mit Stützrädern äußerst prekär auf zwei Rädern zu balancieren, machen sie diese Erfahrung heute viel einfacher und sicherer mit dem Laufrad, das im Englischen daher auch Balance Bike genannt wird.
Einige Laufräder sind eher für ganz junge und kleine Fahrer geeignet als andere. Die verfügen dann »nur« über die wichtigsten Basics - soll heißen: Diese Laufräder brauchen keine Extras wie Bremsen oder Klingel.
Das Puky LR M ist ein Klassiker unter den Laufrädern und überragt aufgrund seines Gesamtpakets alle anderen Konkurrenten hier im Test. Qualität, Verarbeitung, Handhabung, Fahrspaß und Preis sind einfach eine Wucht.
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