Die Welt zu entdecken ist ein Wunsch vieler Kinder. Laufräder sind ideal für die ersten Abenteuer. Damit können Kinder schon ab zwei Jahren munter losdüsen, ohne dass Mama oder Papa ständig hinterherlaufen müssen. Inzwischen wurden in mehreren Testrunden ganze 54 Laufräder getestet und dabei geprüft, wie sicher, stabil und schnell die kleinen Zweiräder sind.
Die beliebtesten Puky Laufräder im Test
Puky LR M: Der robuste Klassiker
Das Puky LR M ist äußerst robust, sehr gut verarbeitet und ein treuer Begleiter. Auch optisch überzeugt der Klassiker, der auf unnötige Spielereien am Rahmen oder beim Zubehör verzichtet. Der Fahrspaß steht hier ganz klar im Vordergrund. Das LR M hat keine Bremse, ist aber für Kinder ab zwei Jahren, die zum ersten Mal auf einem Laufrad sitzen, bestens geeignet. Durch die lange Sattelstütze und die verstellbare Höhe des Lenkers können Nachwuchsrennfahrer auf dem Puky recht lange Vollgas geben.
Schon beim Zusammenbau hat man ein gutes Gefühl, da die Befestigungen an der Sattelstütze und am Lenker durchdacht und hochwertig sind. Es gibt keine unnötigen, scharfen Kanten, keine windigen Verschraubungen und vor allem keinen überflüssigen Schnickschnack. Das Puky ist genau das, was es ist - ein Laufrad! Beim Puky-Bike lassen sich Sattel- und Lenkerhöhe problemlos verändern. Durch die hochwertige Verarbeitung sind solche kleinen Montageschritte sehr einfach und schnell umsetzbar. Ein Innensechskantschlüssel für Lenker und Sattel sowie ein Schraubenschlüssel für die Achsen an Vorder- und Hinterreifen genügen, um entsprechend arbeiten zu können.
Außerdem brauchen die Befestigungen beim Puky keine billigen Plastikschutzkappen, die vor scharfen Kanten und Schrauben schützen. Beim Puky sind die Schrauben am Lenker und Sattel jeweils abgerundet. Das Sattelrohr hat einen Spielraum von 15 Zentimetern. Auch die 8,8 Zoll großen Vollgummireifen mit Kunststofffelgen und breiten Kunststoffspeichen überzeugen. Einerseits sorgen sie dafür, dass das Laufrad nicht allzu schwer wird, andererseits können die Reifen in der Vollgummivariante keinen Platten bekommen. Sie beeinträchtigen die Fahrdynamik nicht allzu sehr, kommen mit jedem Untergrund klar und halten zuverlässig Bodenkontakt. Das verleiht dem Testsieger jede Menge Fahrkomfort. Luftreifen gibt es bei diesem Modell leider nicht.
Er ist vorne hochgezogen und sorgt dafür, dass die kleinen Rennfahrer nicht herunterrutschen und dass sie ihren Schwung behalten, da dieser direkt auf das Laufrad übertragen wird. Wenn dann die Kinder schon etwas schneller unterwegs sind, können sie ihre Füße bequem auf das Trittbrett stellen. Das wirkt sich auch günstig auf den Schwerpunkt aus und erhöht die Fahrsicherheit. Der Lenker hat keine Begrenzung und lässt sich somit komplett herumdrehen. Das ist nicht so optimal.
Im Vergleich zu allen Laufrädern im Test liegt das Puky LR M gewichtstechnisch ziemlich genau in der Mitte, gehört aber zu den kleineren Modellen und bringt für die Größe relativ viel auf die Waage. Das Puky LR M ist ein Klassiker unter den Laufrädern und überragt aufgrund seines Gesamtpakets alle anderen Konkurrenten hier im Test. Qualität, Verarbeitung, Handhabung, Fahrspaß und Preis sind einfach eine Wucht.
Puky LR Light: Der sportliche Hit
Das sportliche Puky LR Light ist schon allein optisch ein echter Hit. Die Rahmengeometrie, die Gabel, Luftreifen und Speichen: Das Laufrad kommt wie ein Mini-Mountainbike daher. Auch bei unseren kleinen Testpiloten kam das LR Light sehr gut an - optisch wie fahrtechnisch sorgte es für strahlende Gesichter.
Die sportliche Rahmengeometrie, die Gabel, Luftreifen und Speichen - das Laufrad kommt wie ein Mini-Mountainbike daher. Auch bei unseren kleinen Testpiloten kam das LR Light sehr gut an - optisch wie fahrtechnisch. Fangen wir mit den Luftreifen an: Sie geben dem Laufrad eine Menge Fahrkomfort und sorgen für Spaß bei jeder Tour, ob nun in der Stadt auf Asphalt oder Kopfsteinpflaster, im Park auf Kieswegen oder Rasenflächen, bei Spielplätzen auf Sand und sogar im Wald, wenn es über Stock und Steine geht.
Wenn dann allerdings dem jungen Rennpiloten mal die Puste ausgehen sollte, können Mama oder Papa das Rad gut tragen. Mit 3,6 Kilogramm gehört es für diese Größe zu den Leichtgewichten. Dafür sorgen Rahmen, Gabel und Naben, die aus Alu gefertigt sind. Der Name ist bei diesem Puky hier also Programm. Mit den leichtesten Laufrädern in diesem Test kann es das LR Light zwar nicht aufnehmen, doch das braucht es auch nicht. Denn zu viel Gewichtsersparnis bedeutet oft auch einen Qualitätsverlust. Und da punktet das Puky auf der gesamten Linie. Neben den sehr hochwertigen Verschraubungen am Steuersatz, an den Achsen und bei der Sattelstütze sind auch die Kunststoff-Sicherheitsgriffe am Lenker toll verarbeitet. Gleiches gilt für das sehr kleine Trittbrett für die Füße zwischen Lenker und Sattel, das ebenfalls aus Kunststoff besteht. Sattel und Lenker sind zudem in der Höhe verstellbar.
Wer noch ein paar Euro drauflegt, bekommt das LR Light auch mit Bremse - eine V-Brake. Perfekt! Das Puky LR Light ist der aktuelle Testsieger bei der Stiftung Warentest. Das Laufrad ist für Kinder bis fünf Jahre geeignet und bis 50 Kilogramm belastbar. Ein dickes Plus gibt es dagegen für die Montage: Ohne großen Verpackungsmüll steht das Puky LR Light mit zwei Handgriffen einsatzbereit vor einem.
IMTEST hat bereits 2022 fünf Laufräder mit 12-Zoll-Reifen verglichen, die alle noch verfügbar sind. Dabei mussten die flotten Flitzer Prüfungen im akkreditierten Labor von Qima bestehen und wurden darüber hinaus im Alltag ausgiebig getestet. Den Testsieger holte sich das beliebte Laufrad LR Light von Puky*, während sich das Laufrad von Bikestar* den Preis-Leistungssieg sicherte.
Puky LR 1L Br: Klassiker mit Trommelbremse
Ein Beispiel für ein Laufrad mit Trommelbremse ist das beliebte Puky LR 1L Br das es quasi schon ewig unverändert verkauft wird. Mit seinem Stahlrahmen und einem Gewicht von 5 kg ist es nicht sehr zeitgemäß.
Das Puky LR 1L BR Laufrad ist ein ideales Einstiegsfahrzeug für Kinder ab 2,5 Jahren, um Beweglichkeit, Gleichgewicht und Koordination zu schulen. Es ist mit kugelgelagerten 10-Zoll-Rädern, einem wendigen Lenker und leiser sowie wartungsarmer Soft-Bereifung ausgestattet. Der speziell entwickelte Bananensattel verhindert das Rutschen des Kindes und unterstützt die Kraftübertragung, während der niedrige Einstieg den Zugang erleichtert. Sicherheits-Lenkergriffe und ein PUKY Lenkerpolster sorgen für zusätzlichen Schutz. Sowohl Lenker als auch Sattel sind höhenverstellbar, was eine langfristige Nutzung ermöglicht.
Laufräder sind für Kleinkinder ein erster kleiner Schritt in die Eigen- und Selbstständigkeit. Denn die Kleinen sitzen nicht mehr im Kinderwagen oder laufen an der Hand von Mama und Papa, sondern begeben sich auf kleine Entdeckungsreisen - natürlich im Blickfeld der Eltern. Sie erfahren damit eine ganz neue Art und Weise der Fortbewegung. Dabei lernen die Kids nicht nur Geschwindigkeiten einzuschätzen, sondern vor allem auch die Koordination von Armen und Beinen. Das ist auch der Grund, warum Kinderlaufräder so gut auf das Fahrradfahren vorbereiten.
Genauso wie später beim Fahrradfahren, ist es auch beim Laufrad wichtig, dass Kinder - anders als auf unseren Testfotos - einen Helm tragen. Bitte lassen Sie Ihr Kind nur mit einem Laufrad fahren, wenn es einen Helm trägt. Außerdem sollten Kinder laut Ärzten und Experten nicht zu früh auf ein Laufrad steigen. Zwei Jahre ist ein gutes Alter, je nach Entwicklungsstand des Kindes. Denn bevor die Kleinen auf zwei Rädern losrollen, sollten sie bereits gut eigenständig gehen können. Außerdem sollte das Laufrad nicht zu oft benutzt werden.
Einige Laufräder sind eher für ganz junge und kleine Fahrer geeignet als andere. Die verfügen dann »nur« über die wichtigsten Basics - soll heißen: Diese Laufräder brauchen keine Extras wie Bremsen oder Klingel. Das hat den einfachen Grund, dass Kinder mit zwei Jahren noch so kleine Hände haben, dass sie nicht gleichzeitig den Lenker greifen und klingeln oder bremsen können. Dabei ist aller Anfang schwer. Auch das Fahren mit dem Laufrad muss erst gelernt werden. Seien Sie nachsichtig und geduldig mit Ihrem Kind, wenn es nicht sofort klappt. Kinder sind ausdauernder als wir Eltern glauben.
Die Bedeutung einer Bremse am Laufrad
Im Gegensatz zum Kinderfahrrad, bei dem vollkommen klar ist, dass es zwei Bremsen benötigt kommen Laufräder auch ohne eine Bremse aus. Der Grund: die Kinder bremsen genauso wie sie „Gas geben“: mit den Füßen am Boden. Bei kleineren Kindern die nicht so schnell fahren können ist dies meist ausreichend. Trotzdem hat eine Bremse am Kinderlaufrad eigentlich nur Vorteile für dein Kind:
- Es hat einen großen Sicherheitsgewinn: eine gute Bremse wird besser und sicherer Verzögern als die „Fuß-Bremse“.
- Dein Kind kann schneller zum Stehen kommen und brenzlige Situationen besser bewältigen. Gerade größere Kinder sind auf ihrem Laufrad ganz schön schnell unterwegs.
- Das Kind lernt frühzeitig den Umgang mit der Bremse: spätestens mit dem ersten Fahrrad ist es vorbei mit der „Fuß-Bremse“. Es schadet nicht, wenn dein Kind den Umgang schon beim Laufrad geübt hat. Dann klappt der Umstieg auf das erste Fahrrad noch schneller.
Diese Vorteile kommen aber nur zum Tragen, wenn dein Kind die Benutzung der Bremse beherrscht. Wenn die Bremse kaputt ist oder für dein Kind nicht gut zu erreichen ist bringt sie gar nichts. Im Gegenteil: unter Umständen wird das Kind verwirrt oder abgelenkt.
Nachteile hat die Bremse durch ihr zusätzliches Gewicht und höhere Kosten: Ein Lauflernrad mit Bremse muss nicht unbedingt schwerer und teurer sein als eines ohne Bremse. Aber in jedem Fall trägt die Bremse bei beiden einen Teil bei. Ohne die Bremse wäre das selbe Laufrad also in jedem Fall etwas leichter und etwas günstiger. Es muss also das Gesamtpaket betrachtet werden.
Während ein Laufrad beinahe wartungsfrei ist und nur sehr wenig daran kaputt gehen kann ist eine Bremse etwas komplizierter. Wie beim Fahrrad auch muss sie von Zeit zu Zeit justiert werden um zuverlässig zu bremsen. Aber das hängt auch von der Bauart ab.
Verschiedene Bremsentypen am Laufrad
Die Technik der Laufräder ist eng verwandt mit der der Fahrräder. Deshalb findet man auch alle dort verwendeten Bremsen-Typen:
- TB : Trommelbremse
- VB : V-Bremse / Felgenbremse
- SB : Scheibenbremse
Trommelbremsen am Laufrad
Rücktrittbremsen sind ja nun beim Kinderlaufrad nicht zu realisieren. Stattdessen wirst du am Laufrad (wie z.B. bei Puky) oft eine sogenannte Trommelbremse finden. Diese sind von ähnlicher Bauart wie Rücktrittbremsen, werden am Laufrad allerdings als Handbremse ausgeführt und bremsen das Hinterrad. Der Vorteil ist, dass diese Bremsen komplett wartungsfrei sind. Die Bremsleistung ist eher gering, am Lauflernrad aber absolut ausreichend.
V-Brakes am Laufrad
Bei den größeren Modellen mit 12 Zoll Luftreifen gibt es auch die vom normalen Fahrrad bekannten V-Bremsen. Diese haben oft eine höhere Bremswirkung (die am Laufrad aber keine Rolle spielt) und sind leichter als die Trommelbremsen. Sie ermöglichen also ein geringeres Gewicht des Laufrades.
Eigentlich haben alle Laufräder die Bremse am Hinterrad. Das einzige Laufrad mit V-Bremse am Vorderrad ist das Ollo 12. Für das Kokua LIKEaBIKE Jumper gibt es eine V-Bremse zum Nachrüsten am Vorderrad.
Vor Überschlägen mit der Vorderradbremse brauchst du keine Angst zu haben. Die Kinder haben nicht genug Kraft in den Finger um das zu schaffen.
Scheibenbremsen am Laufrad
Und dann gibt es tatsächlich auch ein Kinderlaufrad mit Scheibenbremse. Hier sieht man wieder, dass tatsächlich alle Entwicklungen der Großen auch bei den Kleinkindern vorgenommen werden. Und sei es nur für den Papa… Das s’cool PEDEX DIRT war wohl das erste Laufrad mit Scheibenbremse am Hinterrad, wird jetzt aber nicht mehr hergestellt.
Wir sehen hier keine wirklichen Vorteile gegenüber den anderen Bremsen. Ja, Scheibenbremsen bremsen besser als andere. Vor allem sind die nötigen Handkräfte sehr gering. Wirklich relevant am Laufrad ist das aber nicht. Es geht den Herstellern vor allem darum ein Alleinstellungsmerkmal zu haben das man als Kunde mit einem saftigen Aufpreis bezahlen muss.
Worauf sollte man beim Kauf eines Laufrads achten?
- Größe: Die Sitzhöhe des Laufrads sollte etwas niedriger sein als die Schrittlänge. Das bedeutet: Bei einer Schritthöhe von 32cm ist eine Sattelhöhe von 30cm optimal. Die Größe der Laufräder ist von entscheidender Bedeutung, da sie direkt das Fahrverhalten des Fahrrads beeinflusst: Wenn die Laufräder zu klein sind, wird das Fahrrad instabil und schwer zu kontrollieren sein. Wenn sie zu groß sind, wird das Fahrrad schwerfällig und träge sein. Wenn man das Laufrad vor dem Kauf nicht ausprobieren kann, hilft vorher das Messen der Schrittlänge des Kindes.
- Maximale Tragkraft/Gewicht: Obwohl kleine Kinder noch nicht so schwer sind, sollte Ihr Laufrad schon etwas mehr aushalten. Die meisten Räder haben eine Traglast von 20kg bis 25kg. Vom Gewicht her sind leichte Räder besser, besonders das Aufsteigen und Losfahren wird bei einem schweren Laufrad schwieriger, was die Lust am Fahren nehmen kann.
Beim Kauf eines Laufrades sollten Eltern vor allem auf die richtige Größe und geringes Gewicht achten, dann hat der Nachwuchs am meisten Spaß damit.
Wichtig ist vor allem, dass es die richtige Größe hat, denn auch darin unterscheiden sich die Modelle. Einige Laufräder können schon von Kindern ab anderthalb Jahren gefahren werden, einige erst ab etwa drei. Dabei kommt es allerdings vielmehr auf die Körpergröße als auf das Altern an. Eine Faustregel besagt, dass der Sattel gleich die Schrittlänge minus zwei Zentimeter hoch sein sollte. Bei den meisten Laufrädern lassen sich die Sättel in der Höhe verstellen, dass das Kind über mehrere Monate Spaß damit haben kann.
Weitere Empfehlungen zu Laufrädern mit Bremse
Eine Bremse am Laufrad macht nur Sinn, wenn sie gut funktioniert
Alle Bremstypen funktionieren prinzipiell am Laufrad
Felgenbremsen niemals auf Kunstofffelgen verwenden!
Trommelbremsen sind wartungsarm und funktionieren über längere Zeit zuverlässig
Bei einem Gebrauchtrad unbedingt die Bremsen prüfen
Im Zweifelsfall lieber keine Bremse als eine die nur schlecht funktioniert
Die Kinder werden sich so oder so auf die „Fußbremse“ verlassen. Und das ist auch gut so, denn diese Reflexbremse gibt ihnen eine großes Maß an Sicherheit.
An Laufrädern für kleine Kinder stört eine Bremse mehr als dass sie hilft
An einem Laufrad für Kinder ab 3 Jahren kann eine Bremse Sinn machen, wirklich nötig ist sie aber nicht
Bekannte Laufräder ab 2 Jahren
Hier haben die Modelle von Puky klar die Nase vorne - gefolgt von woom. Aber auch Lionelo, Bikestar oder Kettler werden von manchen Eltern favorisiert.
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