Pyrenäen Motorrad Touren: Ein unvergessliches Abenteuer

Die Pyrenäen sind ein außergewöhnliches Motorrad-Gebiet mit faszinierenden Bergstraßen entlang der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Wer die Alpen in- und auswendig kennt und nach neuen Routen sucht, wird auf einer Motorradtour in den Pyrenäen mehr als fündig. Sie sind wilder und zerklüfteter als die Alpen, unberührter, einsamer und touristisch weniger erschlossen. Und mit Berg- und Passstraßen gesegnet, die die meisten Alpenregionen in den Schatten stellen.

Jeder Biker kennt das Szenario: Man sitzt mit den Jungs und Mädels vom Stammtisch, Club oder Freundeskreis zusammen und berät, wohin der nächste gemeinsame Motorradurlaub führen soll. Berge mit Kurven sollen es wie immer sein. Wir finden - ein Motorradurlaub in den Pyrenäen lohnt sich. Und zwar sehr.

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Die Pyrenäen sind echt weit weg. Wer wie wir aus NRW anreist, muss rund 1.500 Kilometer fahren, um dorthin zu gelangen. Aber wie auch immer Du in die Pyrenäen gelangst, ich finde, der Weg lohnt sich.

Planung und Vorbereitung

Sommer ist die perfekte Jahreszeit für diese Motorradtour in den Pyrenäen, die uns mit viel Kultur und Kurven zu den besten Strecken in dieser einzigartigen Umgebung führt.

In diesem Beitrag findet ihr einige Infos, Tipps und Hilfsmittel für Planung eurer Tour. Die Pyrenäen - ein 400 Kilometer langer Gebirgszug, der sich vom Atlantik zum Mittelmeer erstreckt und Frankreich von Spanien trennt. Als Insel mittendrin liegt der Zwergstaat Andorra. Rund 200 Pyrenäengipfel reichen über 3000 Meter.

Es ist fast unmöglich, für die An- und Heimreise Tipps zu geben sowie ordentliche Routenvorschläge zu machen - die Anforderungen sind einfach zu individuell. Der Eine reist auf eigener Achse an, der andere mit PKW und Hänger. Der nächste hat weniger Zeit und zieht über die Autobahn durch, der übernächste hat keinen Termindruck und reist über die Landstraße durch die Vogesen, das Jura, über die Route des Grandes Alpes und nimmt noch die Cevennen mit. Der eine kommt von der Atlantik-Seite, der andere vom Mittelmeer. Und so weiter und so weiter …

So gibt es 1001 Möglichkeiten, die Pyrenäen zu erreichen und von dort entweder wieder heim, nach Süden oder doch nach Osten in die Picos de Europa weiterzuziehen.

Die Varianten sind so vielfältig, dass ich hier nicht darauf eingehen kann. Konzentrieren wir uns daher auf verschiedene Möglichkeiten, die Pyrenäen zu durchqueren. Die folgenden Vorschläge sind zur Inspiration gedacht und können bzw. sollen individuell angepasst und miteinander kombiniert werden.

Man muss sich vielmehr die Frage stellen: »Was will ich, was erhoffe ich mir von der Reise?« Will ich schnell vom Mittelmer an den Atlantik? Dann reichen drei Tage bolzen dafür aus. Will ich mir auch den einen oder anderen Pass neben der Strecke gönnen, mal innehalten, um Dörfer, Landschaft und Küche zu genießen? Dann können aus drei Fahrtagen schnell mal acht bis zehn werden.

Alles eine Frage des persönlichen Fahrstils und Zielsetzung der Reise.

Um einen groben Anhaltspunkt für die Planung zu geben, schauen wir auf die nüchternen Fakten. Die kürzeste Strecke ist rund 900 km lang. Ergänzt um Pausen, Tank- und Fotostopps ergibt sich eine Brutto-Fahrzeit von 8 bis 9 Stunden am Tag, je nach persönlichem Gusto. Hier mag nun jeder selbst seine eigenen Werte in die Gleichung eintragen. Man sollte aber immer noch einen kleinen Puffer für Umleitungen, evtl. Orientierungsprobleme, sowie Tankstellensuche und ggf.

Beste Reisezeit

Da die Routen euch immer wieder auch über höhere Pässe führen werden, bleibt nur der Zeitraum zwischen Mitte/Ende Mai und Anfang/Mitte Oktober.

Mitte Juni bis Anfang Juli sind die Tage länger hell und die Vegetation ist noch schön grün. Die Temperaturen am Tag sind angenehm bis eher kühl.

Im Juli ist meist die Tour de France in den Pyrenäen unterwegs (Sperrung von Strecken!) und die Ferienzeit beginnt in Spanien und Frankreich. In den Hochsommermonaten steigt auch die Gefahr von Gewittern.

Nach den Ferien Ende August/Anfang September wird es wieder etwas ruhiger, die (Fahr-)Tage werden aber zunehmend kürzer, die Temperaturen und die Übernachtungspreise sinken.

Im Oktober ist man wieder alleine auf den Straßen unterwegs, dafür können die Temperaturen ungemütlich werden.

Bei der Planung sollte man auch immer die Termine von Radsportveranstaltungen im Auge behalten, deren Streckenführung gerne über die bekannten Anstiege führen. Bestes Beispiel ist hier die Tour der France, die i.d.R.

Straßenbeschaffenheit

Auf der französischen Seite ist der Straßenbelag eher schlechter und die Straßen oft schmal und „kernig“.

Auf der französischen Seite regnet es meist häufiger und länger, dafür ist die Vegetation aber grüner.

Für die kälteren Tage bietet sich die Fahrt auf der spanischen Seite an.

Gesetzliche Bestimmungen

  • Frankreich: Ja, sofern sie fest im Helm installiert sind. Die Benutzung einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung oder eines anderen Headsets in Fahrzeugen ist in Frankreich seit 1.7.2015 verboten. Sogar Fahrräder und Motorräder sind von der neuen Regelung betroffen.
  • Ja. Fahrer und Beifahrer müssen Handschuhe tragen.
  • Frankreich: Die Handschuhe müssen einer CE-Norm entsprechen und ein CE-Zeichen enthalten. Handschuhe mit herausgetrenntem CE-Zeichen gelten als nicht zertifiziert.
  • In Frankreich ja, in Spanien nein.
  • Frankreich: Helme müssen mit vier reflektierenden Aufklebern versehen sein. Die offizielle Regelung besagt: Ein Motorradhelm muss vier reflektierende Aufkleber haben, einen auf jeder Seite: vorne, hinten, rechts...

Highlights und Sehenswürdigkeiten

Col du Tourmalet

Der 2.117 Meter hohe Col du Tourmalet gehört zu den anspruchsvollsten Anstiegen der Tour de France. Der höchste französische Pyrenäenpass bietet aber auch Motorradfahrern einige Reize. Am besten fährt man ihn von Lourdes an. Auf der Passhöhe geht es ziemlich eng zu und meist weht ein ziemlich starker Wind. Auf Helme, Handschuhe und auf alles andere, was runterfallen oder wegfliegen kann, sollte deshalb geachtet werden. Fahrtechnisch stellt der Tourmalet keine besonders hohen Anforderungen.

Col d’Aspin

Östlich des Col de Tourmalet befindet sich der Col d’Aspin, ein schön zu fahrender Pass mit beeindruckender Aussicht auf die Riesen der Pyrenäen.

Col du Pourtalet

Der abwechslungsreiche Col du Pourtalet überrascht mit seinen 1.794 Höhenmetern an jeder Ecke und die Aussicht von der Passhöhe ist phänomenal. Zu den Hot-Spots der Pyrenäen zählen die Dents du Midi, eine markante Felsgruppe, die sich nördlich der Passhöhe des Pourtalet aus den umliegenden Bergen erhebt. Wer den Blick darauf ungestört genießen möchte, fährt auf der spanischen Seite ein Stück talwärts.

Col d’Aubisque

Der Col d’Aubisque ist ein berühmter Pass in den französischen Pyrenäen, der vor allem durch seine Bedeutung bei der Tour de France bekannt ist, bei der er zu den härtesten Anstiegen zählt. Er verbindet das Tal von Luz-Saint-Sauveur mit dem Val d’Azun und liegt auf einer Höhe von 1.709 Metern. Die gut 17 Kilometer lange, enge Trasse direkt am Steilhang ist stellenweise ungesichert und kommt fast ohne Kehren aus.

Col de Peyresourde

Der Col de Peyresourde ist mit seinen 1.569 Metern nicht besonders hoch und bietet auch keine extravagante Streckenführung. Dennoch ist er weder aus der Geschichte der Tour de France wegzudenken, noch ist er anspruchslos zu fahren. Der Peyresourde ist etwas für Genießer, auch wenn er manchmal zum Angasen einlädt. Sobald der östlichen Startort Bagneres de Luchon im Rückspiegel verschwunden ist, windet sich die D 618 durch ein Hochtal. Je höher die Straße steigt, desto kurzweiliger wird die Passfahrt. Schon von weitem fallen die Kehren unterhalb der Passhöhe ins Auge. Die letzten Höhenmeter bis zum urigen Holzhaus auf der Passhöhe machen Spaß.

Col de Larrau

Dieser 1.760 m hohe Pass hat drei Zufahrten: eine in Isaba auf der spanischen Seite und zwei in Frankreich, Larrau und Arette. Der interessanteste Zugang ist der von Larrau. Entlang des Gave de Larrau geht es gemütlich bis zur Abzweigung auf die D 113 nach St. Engrace. Die Landschaft ist bergig, grün und menschenleer. Am Col des Suscousse ändert sich die Streckenführung. Nun geht es kurvig und manchmal fast hakenförmig durch den Wald. Bei der Einmündung in die D 132 ändert sich das Bild erneut. Die Straße wird breiter, der Belag glatter. Doch Vorsicht: Auf einer unübersichtlichen Kuppe biegt die Straße plötzlich nach rechts ab. Eine lange Gerade endet abrupt in einer scharfen Linkskurve mit knackiger Steigung.

Somport

Zahlreiche Pyrenäenpässe verbinden Frankreich mit Spanien. Der 1.632 Meter hohe Somport gehört dabei zu den Klassikern. Besonders der spanische Teil der Strecke präsentiert sich in gutem Zustand und macht mit Superbikes genauso viel Spaß wie mit Tourern oder Enduros. Die ansteigende Strecke erleichtert das Überholen durch verbreiterte Passagen. Dennoch ist die Strecke verkehrsarm, denn seit 2003 unterquert der acht Kilometer lange Tunnel de Somport die Passstraße. Bis kurz vor die Passhöhe lässt es sich auf dem Somport zügig fahren. Dort lädt das Café vor der Grenze zu einer Pause ein.

Col de Pailheres

In Usson-les-Bains beginnt die Auffahrt zum 2.001 Meter hohen Col de Pailheres. Die kurvige Strecke windet sich den Berg hinauf und rumpelt über kurze Zwischengeraden, bis eine massive Felswand die ohnehin nicht üppige Fahrbahnbreite weiter einschränkt. Kurz darauf klebt eine Serpentine am Hang, die viele Motorräder in den ersten Gang zwingt.

Port del Cantó

Der 1.725 Meter hohe Port del Cantó bietet weder ein grandioses Panorama noch einen einprägsamen Scheitel, dafür aber unvergleichliche Kurvenerlebnisse. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Cantó vom westlichen Sort oder vom östlichen Adrall aus in Angriff nimmt. Serpentinen gibt es überall, manche sogar mit mehr als 180 Grad.

Andorra

Die Steueroase Andorra ist ein Touristenmagnet für Schnäppchenjäger. Vor allem an den Wochenenden und im Ferienmonat August führt dies leider zu starkem Verkehrsaufkommen (Achtung Blitzer!). In Andorra findet sich auch der höchste asphaltierte Pass der Pyrenäen, der 2.408 m hohe Port d’Envalira. Er hat keine Wintersperre und ist somit die höchstgelegene ganzjährig befahrbare Passstraße Europas. Wer Zeit hat, kann sich auf der weltweit längsten Allwetter-Rodelbahn vergnügen oder beim bekannten Aussichtspunkt Mirador del Roc del Queram auf dem gläsernen Skywalk 1000 Meter in die Tiefe blicken. Richtig schön ist Andorra allerdings erst abseits der Hauptdurchgangsroute.

Peyresourde Flughafen

Wenn man von Frankreich kommend die D-618 über den Col de Peyresourde fährt, lohnt sich dieser kurze Abstecher nicht nur für James-Bond-Fans. Kurz vor der Passhöhe zweigt die D-117 etwas unauffällig ab und führt schwungvoll auf rund 8 km nach Peyresourde, einem nicht sonderlich attraktiven Retorten-Ort auf 1.700 m. Direkt am Ortseingang rechts geht es zu diesem besonderen Flughafen, den viele aus der Anfangssequenz des James Bond-Films »Der Morgen stirbt nie« kennen. Die 600 m lange Start-/Landebahn ist extrem abschüssig und erinnert eher an eine Rodelstrecke. Sehr eindrucksvoll!

Foz de Arbayún

Der Foz de Arbayún ist ein spektakulärer Canyon, der vom Fluss Salazar geformt wurde.

Gorges de Galamus

Die Gorges de Galamus ist eine atemberaubende Schlucht, die entlang des Flusses Agly verläuft und sich durch ihre steilen Felswände und ihre beeindruckende, wilde Schönheit auszeichnet. Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf den Spuren eines jahrhundertealten Saumpfades mit Sprengungen Raum für die Straßenverbindung zwischen den beiden Départements geschaffen. Heute brettern auf der schmalen, kurvigen Landstraße die Einheimischen selbst mit Lieferwagen halsbrecherisch um die Kurven. Es kracht dort regelmäßig, denn der Gegenverkehr hat kaum eine Chance. Es gibt nur sehr wenige Ausweichstellen entlang der engen Passage zwischen den Felsen. Das Anhalten in der Schlucht zum Fotografieren ist nicht erlaubt.

Die Schlucht ist seit einigen Jahren für Reisebusse, Wohnmobile und Wohnwagen gesperrt. Während der Hauptsaison vom 7. Juli - 31. August wird täglich von 13-19 Uhr in der Schlucht ein durch Ampeln gesteuerter Richtungsverkehr eingerichtet, der alle 15 Minuten wechselt. Vom Süden angefahren, befindet sich kurz vor der Schlucht ein Parkplatz mit Aussichtspunkt und Gastronomie.

Carcassonne

Die Mischung aus Geschichte, Architektur, Natur und Kulinarik macht Carcassonne zu einem besonderen und faszinierenden Ziel. Wahrzeichen der Stadt ist die beeindruckende mittelalterliche Festungsanlage „Cité de Carcassonne“, die als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet ist. Die Altstadt, die auf einem Hügel thront, ist von einer massiven, gut erhaltenen Stadtmauer umgeben, die zu den größten und beeindruckendsten Europas zählt. Mit 52 Türmen, Zinnen und doppelt ausgeführten Mauern wirkt die Stadt wie aus einem Mittelalterfilm. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Cité fühlt sich an, als würde man in eine andere Zeit eintauchen.

Im Herzen der Festung steht das Château Comtal, ein prächtiges Schloss, das im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Es gibt Einblicke in das Leben im Mittelalter und eine fantastische Aussicht auf die Umgebung. Die Ausstellungen zeigen Waffen, Rüstungen und die Geschichte der Stadt. Ein wahres architektonisches Meisterwerk ist die Basilika Saint-Nazaire. Diese Kirche vereint romanische und gotische Elemente und ist besonders berühmt für ihre farbenfrohen Glasfenster, die eine eindrucksvolle Lichtstimmung im Inneren erzeugen.

Carcassonne ist seit Jahren ein extrem beliebtes Ziel von Touristen aus aller Herren Länder.

Bahnhof Canfranc

Der Bahnhof Canfranc (Estación Internacional de Canfranc) ist ein Grenzbahnhof zwischen Spanien und Frankreich im gleichnamigen Ort. Seit Unterbrechung der Bahnstrecke in Frankreich 1970 dient er nur noch als Endbahnhof im Regionalverkehr und wartet, seit 2019 verkleinert und in frühere Nebengebäude verlegt, auf die für 2032 geplante Wiederinbetriebnahme des durchgehenden Verkehrs. Ende Januar 2023 wurde im Hauptgebäude ein Luxushotel eröffnet. Ein riesiger Bahnhof am Ende der Welt.

Tourenvorschläge

Im Folgenden werden einige Tourenvorschläge vorgestellt, die als Inspiration dienen und individuell angepasst werden können.

Tour 1: Kultur und Kurven Tour

Die Kultur und Kurven Tour startet in Barcelona, von wo aus wir über den Naturpark Montserrats in das schöne katalanische Hinterland eintauchen. Von hier aus durchqueren wir atemberaubende Schluchten, fahren entlang kleiner Flüsse und erfreuen uns an nicht enden wollenden Kurvenpassagen im Herzen der Berge. Wir verweilen in Pamplona, dem Mekka der Stierläufe und erreichen die Atlantikküste über Bilbao und dem schönen San Sebastian. Danach geht es auf den Spuren der Tour der France zu den besten Motorradstrecken auf der französischen Seite der Pyrenäen. Legendäre Gipfel wie der Tourmalet oder Col d‘ Aubisque warten hier auf uns. Zuletzt verbringen wir noch einen Tag in einer der eindrucksvollsten Burganlagen auf der französischen Seite der Pyrenäen: Carcassonne.

Tour 2: Adventure Country Tracks

Mit der Entwicklung der Adventure Country Tracks von Touratech und dem Wissen von Edelweiss, wie man unvergessliche Motorradtouren zusammenstellt und durchführt, lag es nahe, die Kräfte zu bündeln. Also taten wir das. Sie können stellenweise steil sein, nach Regenfällen nass und schlammig, und sogar Wasserdurchfahrten sind möglich. Eines haben alle diese Strecken gemeinsam: Sie führen dich tief ins Hinterland, wo die Natur noch unberührt ist und wunderschöne Landschaft das Auge verwöhnt. Du musst kein Enduro-Profi sein, um an dieser Tour teilzunehmen, aber du solltest ein souveräner Fahrer mit einiger positiver Offroad-Erfahrung sein.

Tour 3: Pyrenäen Motorradreise

Die Pyrenäen mit ihren wilden, zerklüfteten Bergen und den kurvigen, einsamen Straßen sind ein Paradies für Motorradfahrer.

Beispielhafte Reiseroute (14 Tage)

Diese Reise bietet dem/der Motorradfahrer/in Fahrspaß auf kleinen Nebenstraßen durch wunderbare Naturlandschaften. Die gesamte Route verläuft auf Asphalt. Nach den Tagesetappen erwartet Sie der Komfort eines erstklassigen 4* Hotels (Parador).

  1. Arrival in Barcelona and check-in at the hotel in the city of Barcelona.
  2. On the first day of the tour you will cross the Catalan interior (Empordá) and master the Montseny mountain, Barcelona's local riding area, to warm up for your tour. After the first lunch, perfect asphalt and curves await you on the Collada de Tosas, which will bring you closer to the peaks of the Pyrenees. You spend the night in picturesque Puigcerda, which is only a stone's throw away from Andorra.
  3. After Andorra, the route first crosses into France and then over the Port d'en Valira, the highest paved mountain pass in the entire Pyrenees. On the way down, you can visit a motorcycle museum or explore the roads of the old smuggler's route between France and Spain while enjoying the breathtaking views of this rugged mountain paradise. Back in Spain, head west to follow the Noguera Pallaresa and Bonaigua rivers on a wonderfully winding mountain road to Port de la Bonaigua, from where you'll arrive at your hotel in the Aran Valley.
  4. On this epic day of riding, you'll conquer eight "cols", the famous mountain passes of the 'Tour de France'. The day begins with a crossing of the Col du Portillon before stopping in Bagnères de Luchon for a coffee in the village square. After crossing the Col de Peyresourde, where you might stop for a crepe or two, you continue towards the Col du Tourmalet, the most famous pass in the French Pyrenees. On breathtaking roads you continue to the Col du Soulor and Col d'Aubisque. At the end of the day you ride through charming Laruns before you return to Spain via Col du Pourtalet and rest in the Tena valley.
  5. Your days starts today with a ride to the Cañón de Añisclo, a narrow gorge cut through the mountains by the Bellos River. The gorge is part of the Ordesa and Monte Perdido National Park. From here, you ride to picturesque Aínsa and down to Alquézar, both included by National Geographic in its list of Spain's most beautiful villages. On the way back north, you cross the Sierra de Guara Nature Reserve and watch the buzzards glide up the Vero Canyon gorge.
  6. Today you ride all day through spectacular roads and landscapes. You travel again along the legendary N-260 and get from Aragon back to Catalonia over mountain passes and through forests. At the end of the day, you'll take a dream route around the Rialb reservoir before spending the night in Peramola.
  7. Starting at the Oliana reservoir, you leave the main road over the Segre River Bridge to reach one of the most beautiful parts of your tour: The road around the south face of the Pedraforca mountain is an absolute highlight for motorcyclists. You ride through the Cadí-Moixeró National Park to the Montserrat Nature Reserve with its famous monastery, the most important pilgrimage site in Spain after Santiago de Compostela. The last winding section of this tour takes you into and over the Collserola hills to the viewpoint at Tibidabo.

Fazit

Die Pyrenäen sind ein Paradies für Motorradfahrer, das mit atemberaubenden Landschaften, kurvenreichen Straßen und einer reichen Kultur lockt. Mit der richtigen Planung und Vorbereitung wird Ihre Motorradtour in den Pyrenäen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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