Die Ems-Route bietet mit ihren vielfältigen Landschaften und charmanten Städten ein unvergessliches Erlebnis für Radfahrer. Ob auf der Emsland-Route oder der Hase-Ems-Tour, die Region im Nordwesten Deutschlands verspricht abwechslungsreiche und entspannte Touren.
Die Emsland-Route: Ein Rundkurs durch das grüne Emsland
Die Emsland-Route ist ein 395 Kilometer langer Rundkurs, der Sie durch das Emsland an der deutsch-niederländischen Grenze führt. Moderner Schiffbau und historische Mühlen, urwüchsige Naturlandschaften und lebendige Geschichte - auf 395 erlebnisreichen Kilometern der Emsland-Route lernen Sie das Radfahren in unserem grünen Emsland an der deutsch-niederländischen Grenze kennen und lieben.
Die Emsland-Route ist sehr gut ausgeschildert, größtenteils eben, asphaltiert und autofrei, was sie besonders für Anfänger und Familien mit Kindern geeignet macht. Faszinierende Landschaften, wunderbare Städte und Dörfer, Sehenswürdigkeiten, viele Unterkünfte sowie gastronomische Betriebe machen den Rundkurs zum perfekten Urlaubs- und Ausflugsziel.
Der Landkreis besteht aus fünf Städten sowie fünf Einheitsgemeinden und neun Samtgemeinden mit 50 Mitgliedsgemeinden. Die Emsland-Route verbindet die 19 Orte miteinander. Die Radurlauber fahren Etappe für Etappe von - wie an einer Perlenkette aufgeschnürt - Ort zu Ort durch abwechslungsreiche Landschaften.
Typische Landschaften und historische Glanzlichter
Die typischen Landschaften des Emslandes etwa: das Feld-, Wald- und Wiesen-Mosaik des bäuerlichen Kulturlands, urwüchsige Moore und Heiden, die waldreichen Geestrücken des Hümmling und das naturschöne Erholungsgebiet Hasetal. Nicht zuletzt die Flusslandschaft der Ems: An den Ufern der Wasserstraße Richtung Nordsee pulsiert das Leben.
Abseits des großen Stroms entdecken Sie einzigartige historische Glanzlichter. Die mehr als 5.000 Jahre alten Megalithgräber auf den waldreichen Geestrücken des Hümmling. Die mittelalterlichen Burgmannshöfe in Haselünne, der ältesten Stadt des Emslandes. Und das sternförmige Jagdschloss Clemenswerth, ein Meisterwerk des barocken Star-Architekten Johann Conrad Schlaun.
Etappen der Emsland-Route
Die Tour lässt sich in bequemen Etappen genießen. Es lohnt jedoch, etwas mehr Zeit einzuplanen. Zudem gibt es reichlich Gelegenheit, traditionelle emsländische Gastlichkeit zu erleben. In Landgasthäusern, in Hof- und Mühlencafés oder in den Restaurants der Städte mit ihren regionalen und internationalen Spezialitäten.
Radtour von Meppen bis Papenburg
Wer in der Kreisstadt Meppen startet, lernt zunächst die Ems hautnah kennen. Tief eintauchen in die Geschichte des Stromes können Gäste in der Schifferstadt Haren (Ems), die Heimathafen für weit über 200 Binnen-, Küsten- und Hochseeschiffe ist. Die maritimen Traditionen werden liebevoll gepflegt im Museumshafen am Haren-Rütenbrock-Kanal und im Schifffahrtsmuseum.
Wie lebendig diese Traditionen im Emsland auch heute noch sind, zeigt eindrucksvoll der Seehafen Papenburg, wo die bekannte Meyer Werft ihre hochmodernen Kreuzfahrtschiffe baut. So nahm hier von rund 350 Jahren die Kultivierung der Moorlandschaften entlang der Ems ihren Anfang.
Radtour von Papenburg bis Haselünne
Kurz vor der Grenze zu Ostfriesland biegt der Radweg Richtung Westen ab und führt dann durch eine völlig andere Landschaft. Auf den Geestrücken und in den Wäldern des Hümmling machen Speichenritter spannende Entdeckungen, etwa im Erholungsgebiet Surwolds Wald mit einem Kletter-Parcours in den Bäumen. Die historischen Wurzeln des Tourismus finden sich in Sögel: Kurfürst Clemens August I. ließ hier sein barockes „Ferienhaus“ Schloss Clemenswerth errichten, dessen sternförmige Anlage weltweit einzigartig ist.
Prägend sind zudem die zahlreichen Mühlen, die entweder vom Wind oder vom Wasser angetrieben werden. Aus diesem Rahmen fällt die Hüvener Mühle, die mit Hilfe beider Naturkräfte Mehl mahlen kann. Anders nutzt man das Getreide in Haselünne, wo in drei traditionsreichen Brennereien aus Körnern Korn wird.
Radtour von Haselünne bis Emsbüren
Zurück zur Natur: Durch das Tal des Flüsschens Hase und durch den kühlen Schatten eines weitläufigen Mischwaldes geht es vorbei am Saller See und weiter Richtung Rheine, wo der Ems-Radweg wieder auf die Ems trifft. Ab Salzbergen, wegen seines außergewöhnlichen Feuerwehrmuseums eine Station auf der „Europäischen Route der Industriekultur“, erleben Radler einen der reizvollsten Abschnitte der Ems, die hier in weiten Bögen durch das bäuerliche Kulturland strömt.
Radtour von Emsbüren bis Meppen
Weiter in Richtung Lingen (Ems) hat so mancher Radler das Liedchen vom „Pastor sine Koh“ auf den Lippen. Weniger Musik aber dafür sehr viel Historisches bietet die größte Stadt des Emslandes: Auf mehr als 1.000 Jahre Geschichte blickt die frühere Universitäts- und Festungsstadt Lingen zurück - davon zeugen Baudenkmäler wie das Rathaus mit seinem Treppengiebel, die historischen Bürgerhäuser rund um den Marktplatz sowie der massive Pulverturm.
Auf dem letzten Stück des Weges Richtung Meppen lohnt der Abstecher zum Emsland Moormuseum bei Geeste. Es zeigt die spannende, Jahrhunderte lange Geschichte des Torfabbaus, der bis heute die Landschaft prägt.
Praktische Informationen zur Emsland-Route
Die Emsland-Route ist ein Radrundkurs von 395 Kilometern durch die gesamte Region im Nordwesten Niedersachsens. Demnach sind alle 19 Orte im Emsland und die westfälische Stadt Rheine am Radweg mögliche Start- und Zielpunkte.
Einige Entfernungen zwischen den Orten:
- Meppen bis Haren (Ems): ca. 18 km
- Haren (Ems) bis Lathen: ca. 14 km
- Lathen bis Heede/ Dörpen: ca. 20 km
Die Emsland-Route gehört seit 2012 zu den Top Ten der beliebtesten Radreiseregionen. Auf rund 90 Kilometern zwischen Salzbergen im Süden und Papenburg im Norden und auf mehr als 50 Kilometern zwischen dem Naturpark Moor-Veenland im Westen und dem Naturschutzgebiet Hahnenmoor im Osten finden vor allem Genussradler ein ideales Revier.
Der Radweg verläuft auf beinahe durchgängig asphaltierten Straßen oder befestigten Forst- und Feldwegen. Oft radeln Sie parallel zu den Radfernwegen Rad-Route Dortmund-Ems-Kanal und EmsRadweg direkt entlang der Ems oder nicht weit von ihr entfernt.
Beschilderung der Emsland-Route
Der Radweg ist durchgängig in beide Richtungen mit dem vom Fahrradclub ADFC empfohlenen Radwegeleitsystem ausgeschildert. Die 75 x 15 cm großen Zielwegweiser stehen an Kreuzungspunkten und zeigen den nächsten Ort sowie den nächsten größeren Zielort mit Kilometerangaben an. Die 10 x 10 cm großen Einschubschilder bilden die Routenlogos ab, so dass Sie Ihrer Themenroute oder Ihrem Radfernweg problemlos folgen können. Sie erkennen die Emsland-Route an dem blau-grünen Einschubschild mit dem Emsland-Logo.
Gepäcktransfer und Informationsmaterial
Für einen unbeschwerten Fahrradurlaub können Sie von April bis Oktober das „Emsland-Koffer-Taxi“ für den Gepäcktransfer von Hotel zu Hotel buchen. Es transportiert Ihr Gepäck schnell, bequem und zuverlässig. Es gibt diverse Radwanderkarten renommierter Verlage zum Radrundkurs, wie zum Beispiel das bikeline-Radtourenbuch vom Verlag Esterbauer oder die ADFC-Regionalkarte Emsland vom Bielefelder Verlag.
Sehenswertes an der Emsland-Route
Entlang der Emsland-Route entdecken Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die im Wortsinn einzigartig sind: Eine Mühle, die gleichzeitig von Wind und Wasser angetrieben wird, den größten Tiefpflug der Welt, ein Städtchen, in dem gleich drei bekannte Kornbrennereien zu Hause sind und das riesige Trockendock der Meyer Werft in Deutschlands ältester und längster Fehnkolonie.
Anreise und Bahnverbindungen
Generell können Sie in jedem Ort am Radweg Ihre Tour beginnen. Mit dem Zug ist das Emsland ab Frankfurt, Koblenz und Köln mit den direkten Intercity-Verbindungen ohne Umsteigen erreichbar. Die Regionalzüge der WestfalenBahn verkehren auf der „Emsland-Linie“ im Stundentakt zwischen Emden und Münster. In den Mehrzweckabteilen ist die Mitnahme von Fahrrädern problemlos möglich.
Die Hase-Ems-Tour: Auf zwei Flüssen durch Niedersachsen
Zwei Flüsse, viel Grün, hübsche Städte: Die Hase-Ems-Tour führt auf 265 Kilometern durch den Südwesten Niedersachsens - vom Osnabrücker Land übers Emsland bis nach Rheine. Von Melle im Osnabrücker Land führt die Hase-Ems-Tour 265 Kilometer durch den Südwesten Niedersachsens bis ins westfälische Rheine.
Die Strecke verläuft meist auf asphaltierten Wegen fernab großer Straßen und weist nur geringe Steigungen auf - eignet sich somit auch für weniger geübte Radler. Wer mit dem Zug anreist, sollte die Tour direkt in Melle beginnen.
Von der Quelle der Hase bis zur Bifurkation
Vom Zentrum der Kleinstadt im Osnabrücker Land sind es zunächst rund acht Kilometer zur Quelle der Hase im Stadtteil Wellingholzhausen. Dort entsteht der Fluss aus mehreren Quellbächen. Auf den ersten Kilometern folgen einige Steigungen an den Ausläufern des Teutoburger Waldes - die stärksten der gesamten Tour. Anschließend führt die Strecke flach in nördlicher Richtung durch Wiesen und Felder.
Kurz vor Gesmold, das noch zur Stadt Melle gehört, zeigt sich eine geographische Besonderheit: eine Bifurkation. Der Flusslauf gabelt sich und die Hase gibt etwa ein Drittel des Wassers an die Else ab. Während die Hase über die Ems in die Nordsee mündet, erreicht die Else das Meer in östlicher Richtung über Werre und Weser.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
In Osnabrück erleichtern Radwege die Fahrt durch die Stadt, der Weg ins Zentrum ist ausgeschildert. In der Altstadt stehen mit dem historischen Rathaus am Markt sowie Dom und Marienkirche einige interessante Sehenswürdigkeiten. Anschließend geht es am Fluss und einem parallel verlaufenden Kanal entlang durch das Naturschutzgebiet Haseniederung in die alte Handels- und Tuchmacherstadt Bramsche.
Bei warmem Sommerwetter lohnt sich ein Abstecher an den Alfsee. Der Stausee wurde als Rückhaltebecken für die Hase angelegt und hat sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet entwickelt. Die offizielle Hase-Ems-Route führt nicht direkt zum See. Radler können aber bei Maschort südlich von Rieste abbiegen und am Alfsee entlang nach Alfhausen fahren. Bei Heeke treffen sie wieder auf die ausgeschilderte Route, die nach gut fünf Kilometern durch Bersenbrück führt.
Von Bersenbrück geht es auf meist gut befestigten Wegen durch ausgedehnte Felder ins Artland mit seinen typischen Höfen: jahrhundertealte große Anwesen umgeben von parkartigen Anlagen mit üppigen Eichen. Nächste Station ist Quakenbrück, mit gut 12.000 Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum des Artlandes. In der sehenswerten Altstadt mit vielen kleinen Geschäften stehen etwa 100 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten.
Entlang der Hase zur Emsmündung
Bei Quakenbrück teilt sich die Hase in mehrere Arme. Der Radweg folgt der Großen Hase, die nach Westen abknickt und an Essen vorbei nach Löningen fließt. Die Große Hase ist hier bereits ein ansehnlicher Fluss, der meist zwischen mit Gras bewachsenen Deichen durch ein Urstromtal fließt. Nur selten, wie bei Löningen, verläuft der Radweg direkt am Ufer. Das Städtchen bietet sich mit einer hübschen Fußgängerzone für eine Pause an.
Kurz vor Herzlake zeigt eine Erdholländer-Windmühle, dass sich die Tour dem Emsland und den Niederlanden nähert. Mehrfach wechselt der Radweg vom Nord- zum Südufer der Hase und zurück. Nach 60 Kilometern erreicht er Haselünne. Die Stadt ist für ihren Korn bekannt, von den einst 26 Brennereien existieren heute aber nur noch zwei, die Führungen und Verkostungen anbieten.
Nach 20 Kilometern ist Meppen erreicht. Hier führt der Radweg über eine Hubbrücke direkt in die Altstadt. Die Hase mündet nahe des Zentrums in die Ems und die Radroute ändert ihre Richtung: Nun folgt sie der Ems flussaufwärts nach Süden.
Auf der Strecke nach Lingen geht es zunächst am westlichen Ufer entlang. Bei Geeste wechselt die Tour für fünf Kilometer auf die andere Seite des Flusses und verläuft am Naherholungsgebiet Geester See vorbei. Auf dem letzten Streckenabschnitt geht es durch die typische Moorlandschaft des Emslandes, vorbei am Emswasserfall in Hanekenfähr.
Rund um Emsbüren und Salzbergen passieren Radler Laub- und Kiefernwälder, überqueren die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und beenden die Hase-Ems-Route in Rheine. Wer die Tour als Rundreise durch den Südwesten Niedersachsens geplant hat, fährt nun auf einer etwa 50 Kilometer langen Strecke zurück nach Osnabrück.
Der EmsRadweg: Von den Quellen bis zur Nordsee
Der EmsRadweg führt von den Emsquellen zwischen Hövelhof und Schloß Holte-Stukenbrock rund 385 km weit bis nach Emden an der Nordsee. Dabei führt die Route überwiegend durch die Natur, aber auch in die links und rechts der Ems gelegenen Orte. Ein geringes Verkehrsaufkommen und das Fehlen nennenswerter Steigungen machen den EmsRadweg auch für ungeübte Radfahrer zu einem tollen Reiseziel.
Eine Fahrt über den rund 385 Kilometer langen EmsRadweg ist eine Reise durch die Natur. Ein Großteil der Route führt durch Gebiete, in denen wildlebende Arten und deren Lebensräume als so genannte europäische FFH-Gebiete unter besonderem Schutz stehen. Um die Ems immer wieder auch vom Rad beobachten zu können, wechselt die Route häufig die Uferseiten, wenn Brücken eine Querung möglich machen.
Die naturnahe Routenführung durch Naturschutzgebiete und Landschaftsparks sichert den Radlern ein angenehm geringes Verkehrsaufkommen. Die Wegeführung ist sehr abwechslungsreich und schlängelt sich entlang von Feldern und Wiesen und durch schattige Wälder. Sie führt den Radfahrer aber auch in die entlang der Ems gelegenen Orte, sodass regelmäßig die Möglichkeit zur Einkehr in einem Cafe oder einer Gaststätte besteht.
Streckenbeschaffenheit und Rastmöglichkeiten
Der EmsRadweg weist keine nennenswerten Steigungen auf und ist daher auch für ungeübte Radfahrer gut zu befahren. Der EmsRadweg führt überwiegend über asphaltierte Landwirtschaftswege. Entlang des EmsRadweges finden Radreisende in regelmäßigen Abständen Rastplätze, Bänke, Ems-Aussichtspunkte und Aussichtstürme.
Start- und Zielpunkt des EmsRadweges
Der Startpunkt des EmsRadweges ist das Ems-Infozentrum, das sich nahe den Quellen in Hövelhof befindet. Der Endpunkt des EmsRadweges liegt im Außenhafen von Emden, gegenüber vom Borkumkai.
Es ist ein Leichtes, die Reise an fast allen anderen Orten entlang der Route zu beginnen und zu beenden, da über 25 Bahnhöfe mit regelmäßigen Verbindungen entlang der Strecke anrainen.
Routenverlauf und Landschaft
Unterwegs erleben Radler, wie aus dem kleinen Bächlein, das sich anfangs durch die Heidelandschaft der Senne windet, ein schiffbarer Strom wird, auf dem ab Papenburg sogar die Hochsee-Schiffe der Meyer Werft Kurs in Richtung Nordsee nehmen. Und sie erleben, wie der Fluss die Landschaft und das Leben der Menschen prägt.
Naturerlebnisse wie im „Steinhorster Becken“, dem größten von Menschenhand geschaffenen Biotop in Nordrhein-Westfalen, wechseln sich ab mit kulturhistorischen Glanzlichtern wie der Festungs- und Universitätsstadt Lingen (Ems).
Etappen des EmsRadweges
Die Ems kann in drei Abschnitte unterteilt werden:
- Obere Ems: von der Quelle bis Hanekenfähr
- Mittlere Ems: von Hanekenfähr bis Papenburg
- Untere Ems: von Papenburg bis zur Mündung in die Nordsee
Einige Entfernungen zwischen den Orten:
- Infozentrum Emsquellen bis Hövelhof: ca. 7 km
- Hövelhof bis Rietberg: ca. 27 km
- Rietberg bis Rheda-Wiedenbrück: ca. 20 km
Qualität und Beschilderung des EmsRadweges
Der Flussradweg zeichnet sich durch seine flache Routenführung aus. Der Radweg verläuft auf beinahe durchgängig asphaltierten Straßen oder befestigten Forst- und Feldwegen. Oft radeln Sie direkt entlang der Ems oder nicht weit von ihr entfernt.
Der Radweg ist durchgängig in beide Richtungen mit dem vom Fahrradclub ADFC empfohlenen Radwegeleitsystem ausgeschildert. Sie erkennen den Ems-Radweg an dem Einschubschild mit dem grünen Doppel-E und blauer Welle.
Gepäcktransfer und Informationsmaterial
Viele Radurlauber organisieren ihre Tour entlang der Ems selbst. Es gibt diverse Radwanderkarten renommierter Verlage zum Ems-Radweg, wie zum Beispiel das bikeline-Radtourenbuch vom Verlag Esterbauer, den Leporello von Publicpress oder den Fahrradführer von KOMPASS-Karten.
Anreise und beste Reisezeit für den EmsRadweg
Generell können Sie in jedem Ort am Radweg zwischen Hövelhof und Emden Ihre Tour beginnen. Folgende Orte am Radweg verfügen über einen Bahnhof: Paderborn, Hövelhof, Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Warendorf, Telgte, Münster, Greven, Emsdetten, Rheine, Salzbergen, Emsbüren, Lingen (Ems), Geeste, Meppen, Haren (Ems), Lathen, Aschendorf, Papenburg, Leer und Emden.
Die beste Reisezeit sind die Sommermonate sowie der September. Beliebt sind zudem das Himmelfahrts- und das Pfingstwochenende.
Weitere Radrouten in der Region
Neben den Hauptrouten gibt es zahlreiche weitere Radwege in der Region, die sich für Erkundungstouren anbieten:
- Dortmund-Ems-Kanal: Folgt dem Kanal von Dortmund bis zur Ems.
- Ems-Jade-Kanal: Quert die ostfriesische Halbinsel von Emden nach Wilhelmshaven.
- Deutsche Fehnroute: Führt entlang von Kanälen durch Fehndörfer.
- Friesenroute Rad up Pad: Verbindet Natur, Kultur und Geschichte in Ostfriesland.
- Tour de Fries: Ein deutsch-niederländischer Rundkurs bis zur Insel Borkum.
Tipps für die Planung Ihrer Radreise
Bei der Planung Ihrer Radreise entlang der Ems-Route sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:
- Gepäck: Packen Sie leicht und nutzen Sie wasserdichte Packtaschen.
- Bekleidung: Wählen Sie wetterangepasste Kleidung und denken Sie an Regenbekleidung.
- Fahrrad: Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrrad in gutem Zustand ist und führen Sie ein Pannenset mit.
- Navigation: Nutzen Sie Kartenmaterial oder GPS-Geräte zur Routenplanung.
- Unterkünfte: Buchen Sie Ihre Unterkünfte im Voraus, besonders in der Hauptsaison.
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