Radfahren im Fürst-Pückler-Park: Eine Entdeckungsreise

Der Fürst-Pückler-Park ist ein bedeutendes europäisches Gartendenkmal und ein Kulturerbe internationalen Ranges. Er dient der ruhigen Erholung seiner Besucher. Der Branitzer Park steht für den Besuch das ganze Jahr sowohl Tag wie Nacht offen.

Das Betreten des Parks geschieht auf eigene Gefahr. Das Fahrradfahren ist ausschließlich auf den explizit hierfür ausgewiesenen Wegen erlaubt. Bäume oder Sträucher zu beschädigen (inkl. durch das Anbringen einer Slackline, Hängematte o. Film- und Fotoaufnahmen für gewerbliche Zwecke.

Die Parkordnung beruht auf dem Hausrecht der Stiftung. Darüber hinaus gilt für die Nutzung des Parks die Stadtordnung der Stadt Cottbus, aktuell in der Fassung vom 06. September 2023. und dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten. Die vorliegende Parkordnung tritt am 1.

Die Landschaften zwischen Bergbau und Sanierung in der Lausitz, die auf dem 500 km langen Fürst-Pückler-Weg entdeckt werden können, haben einen ganz eigenen Reiz. So findet man derzeit eine besondere Mischung von alten Kulturlandschaften, noch aktivem Tagebau und „neuem“ Land.

Die Tagesetappe steht ganz im Zeichen des Schaffens von Hermann Fürst von Pückler-Muskau: Sie beginnt im Branitzer und endet im Muskauer Park. Dazwischen liegen vom Tagebau berührte Orte, die alte Tuchmacherstadt Forst (Lausitz) und die reizvolle Landschaft des UNESCO Global Geoparkes Muskauer Faltenbogens.

Von Jocksdorf bis nach Bad Muskau verläuft der Radwanderweg auf der Trasse des Fürst-Pückler-Kutschweges.

Der eiszeitliche Gletscher, der den Muskauer Faltenbogen erschaffen hat, übte so gewaltigen Druck aus, dass die unter ihm lagernden Sand-, Ton- und Kohleschichten stark zusammengepresst und dann vor seinem Rand als "Schuppen" und "Falten" aufgeworfen wurden. Auf diese Weise lagern die Kohlevorkommen zum Teil verhältnismäßig dicht unter der Erdoberfläche, wo sie den Menschen einfach zugänglich waren. Das Gebiet des Muskauer Faltenbogens ist daher schon frühzeitig bergbaulich erschlossen worden.

Heute setzt die Region vor allem auf ihre landschaftlichen Reize. Im Zuge der Braunkohlesanierung entsteht in der Lausitz eine völlig neue Landschaft. Die nach dem Kohleabbau zurückbleibenden Restlöcher werden zu einer Wasserlandschaft von ca. 14.000 Hektar Fläche geformt - ein Areal, größer als die Mecklenburgische Seenplatte. Im Kernbereich entsteht eine durch schiffbare Kanäle verbundene Seenkette, mit ca. 5.500 Hektar Wasserfläche.

Die Tour führt durch den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, zu der auch rekultivierte Tagebaurestlöcher wie der Grünewalder Lauch und der ehemalige Truppenübungsplatz bei Hohenleipisch gehören. Die hier beheimateten Traubeneichenbestände, Heideflächen und Silbergrasfluren sind ökologisch besonders wertvoll. Seltene Tierarten wie Weißstorch, Auerhuhn, Baumfalke und Kranich finden hier Lebensraum.

Auf dem Weg zum IBA-Zentrum in Großräschen wird immer wieder und auf ganz verschiedene Weise deutlich, wie der Braunkohletagebau in die Landschaft und das soziale Gefüge der Region eingegriffen hat. Diese Tour ist geprägt von landschaftlichen Kontrasten. Neu geschüttetes Land grenzt an alte Kulturlandschaften. Hier ist Raum für sich neu entwickelndes Leben - nicht nur für Menschen, auch für Pflanzen und Tiere. 7.

Durch die Calauer Schweiz geht es in den Spreewald, eine der schönsten Flusslandschaften Europas. Ein über hunderte Kilometer in sich verzweigtes Wasserwegenetz war ursprünglich von Wald bedeckt. Die landwirtschaftliche Nutzung ist den naturräumlichen Gegebenheiten angepasst, und noch immer ist der Kahn das günstigste und manchmal einzige Gefährt, um zu Gehöften, Wiesen und Feldern zu gelangen.

Durch die Ausläufer des Spreewaldes, der Spree selbst folgend und an großflächigen Fischteichen entlang nähert man sich dem Ausgangspunkt des Fürst-Pückler-Weges, der Stadt Cottbus.

Die liebliche Landschaft bietet bald die ersten Kontraste, wenn hinter den Peitzer Teichen das Kraftwerk Jänschwalde sichtbar wird. Cottbus selbst als größte Stadt der Lausitz ist reich an Sehenswürdigkeiten. Doch auch die Probleme der Stadt sind unübersehbar.

Sehenswürdigkeiten am Fürst-Pückler-Weg

  • Die idyllischen Parklandschaften von Branitz und Bad Muskau
  • Der romantische Spreewald
  • Europas größte künstliche Seenlandschaft, das Lausitzer Seenland mit schwimmenden Häusern und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten
  • Industriedenkmäler wie die Biotürme Lauchhammer und der "liegende Eiffelturm", die Förderbrücke F60

Wegbeschaffenheit und Markierung

Der Fürst-Pückler-Weg führt größtenteils über asphaltierte und verkehrsarme Wege in überwiegend ebenem Gelände.

Anreise

Einsteigen in die Tour kann man zum Beispiel in Cottbus, Forst, Weißwasser, Spremberg, Senftenberg, Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde, Großräschen und Calau.

Mit der Bahn

Die genannten Orte sind alle mit der Regionalbahn erreichbar.

Mit dem Auto

Mit dem Auto gelangt man z.B.

Detaillierte Routenbeschreibung und Highlights

Meine Route, die du unten auf der Karte findest, zeigt nur eine Schleife im deutschen Teil des Parks und ein Stippen auf die o.g. Brücke. Logischerweise ist auf der anderen Seite der Brücke der polnische Teil; den hab ich auch mit dem Rad erkundet, aber dies aus meiner Route wieder rausgenommen - es gibt nicht so furchtbar viel Sehenswertes außer ne Menge verschiedener Bäume, und es radelt sich nicht so doll (Kies- und Schotterwege, die teils krass bergauf/bergab gehen).

Der deutsche Teil ist jedoch fast überall gut zu radeln und schön anzusehen, und das Highlight ist natürlich das rote Kastell. Es ist eins der herrlichsten Schlösser, die ich je gesehen habe (und ich habe verdammt viele gesehen!), ein richtiges Märchenschloss. Daneben gibt es noch weitere interessante Gebäude, etwa eine Orangerie und das sog. Über den Teich, gegenüber dem Neuen Schloss, steht das sog.

Gastronomie gibt´s in der Schlossanlage ebenso wie im Zentrum des kleinen Städtchens, das wir längs durchfahren, und ein Stückchen weiter südlich, auf der anderen Seite der Neiße. Wenn du die tolle Rakotzbrücke knipsen willst, musst du in den Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau reingehen!

Wir fahren direkt am Eingang vorbei; es kostet Eintritt und lohnt sich zur Blütezeit durchaus. Danach sind wir ein langes Stück auf dem Oder-Neiße-Radweg, wobei hier ja keine Oder, sondern nur die Neiße ist (sie ist weitaus kleiner und schlängeliger als die Oder). Dort, wo wir in Forst an die Neiße gelangen, steht noch die Ruine der alten Brücke nach Polen. Ab da sind wir auf dem wundervollen Oder-Neiße-Radweg; der sog. Ostdeutsche Rosengarten Forst liegt etwas außerhalb der Stadt direkt an unserer Strecke.

Ich hab diese Tour innerhalb von 3 Jahren viermal gemacht (2x ab Spremberg, 2x ab Forst) und jedesmal noch mehr verfeinert.

Zusätzliche Informationen

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Aktualisierung: 18.

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