Die englische Stadt an der Themse ist berühmt für Sehenswürdigkeiten wie Big Ben oder die Westminster Abbey und eignet sich hervorragend für eine geführte Tour mit dem Rad. Die Stadt ist groß, und mit dem Fahrrad können Sie größere Distanzen schnell überwinden. Gleichzeitig gelangen Sie "by bike" auch in kleine Gassen, die Sie mit einem Stadtrundfahrtbus nicht erreichen würden.
Fahrradtouren in London
Da ich eigentlich immer gerne das Rad nutze, habe ich euch ein paar interessante Fahrradtouren durch London zusammengestellt. Im Laufe der letzten Jahre ist das Angebot von geführten Fahrradtouren in London stark gewachsen und so könnt ihr euch auf eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote freuen.
Hier sind einige Beispiele:
- London Highlights: Sehen Sie die wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
- West End Tour: Entdecken Sie London von einer etwas anderen Seite.
- Private Tour: Entdecken Sie London mit Kindern im eigenen Tempo.
- Abendtour: Lassen Sie sich von der Abend-Atmosphäre verzaubern.
- Studenten Fahrradtour: Eine wundervolle Aktivität für Studienreisen oder Klassenfahrten.
- Weihnachtstour: Erleben Sie den Zauber der Weihnachtszeit im magisch beleuchteten London.
- Windsor Castle Tour: Radeln Sie durch die Themse-Landschaft rund um Windsor Castle.
Die Möglichkeiten sind divers und reichen von einer Tour zu den königlichen Palästen und Parks bis hin zum Ausflug an die Themse mit Bierverkostung.
Ist Radfahren in London sicher?
Wir sagen ganz überzeugt: ja! Die Stadt wird immer fahrradfreundlicher und unsere Guides sind bestens ausgebildet.
Auch wenn immer mehr Radfahrer in London unterwegs sind, ist Radfahren aufgrund des häufig dichten Verkehrs nicht völlig ungefährlich. Man sollte sich auch ein wenig in der Stadt auskennen, oder sich vorher etwas informieren wo man Abhol- und Rückgabepunkte findet.
Für Erwachsene kann das Radfahren in London schon zur Herausforderung werden, das Unterfangen mit Kindern zu wagen, ist eher nicht ratsam. Die Santander Cycles dürfen ohnehin erst ab einem Alter von 14 Jahren gefahren werden.
Am besten klappt’s, wenn man sich erst einmal ein wenig warm tritt in einer ruhigeren Gegend. Angst fressen Fahrradträume auf - Respekt ist gut, aber wenn ihr achtsam im Londoner Stadtverkehr unterwegs seid, kommt ihr schon klar.
Man sollte sich das Fahren in der viel befahrenen Innenstadt gut überlegen, da sich Fußgänger, Autos und auch andere Fahrradfahrer doch sehr unvorhersehbar bewegen.
Fahrradverleih in London
Ein Fahrrad zu mieten in London ist einfach und an vielen Stellen möglich. Gerade weil die Straßen durch die vielen Autos eigentlich immer verstopft sind, kann es vorteilhaft sein ein Fahrrad zu benutzen, um in London von A nach B zu kommen. Nicht nur Londoner, sondern auch Touristen fahren daher sehr gerne mit dem Rad. Aber nicht nur als reines Fortbewegungsmittel, sondern auch als Erkundungswerkzeug eignet sich das Fahrrad in London bestens.
Seit März 2015 hat die Santander Bank offiziell die Sponsorschaft für die Londoner Mieträder übernommen und löst damit den bisherigen Sponsor die Barclays Bank ab. Santander hat sich für knappe 60 Millionen Euro die Rechte gesichert und sich dabei z.B. gegen Coca Cola durchgesetzt.
Santander Cycles
Santander Cycles hat ein riesiges Fahrradverleihsystem und an vielen Stellen der Stadt, vor allem in der Nähe der meisten wichtigsten Sehenswürdigkeiten kleine Fahrradstationen von ca 10-15 Bikes aufgestellt. An diesen Stationen könnt ihr euch ganz einfach ein Fahrrad mieten. Es ist danach egal, zu welcher Station ihr das Fahrrad wieder abgebt. Ihr müsst euch im Prinzip einmal einchecken und irgendwann wieder auschecken. Insgesamt gibt es ca. 700 Docking Stationen mit insgesamt mehr als 10.000 Rädern. Interessant ist es sicherlich auch, dass direkt am Regent’s Park und am Hyde Park solche Stationen gibt, sodass man im Sommer schön mit dem Fahrrad die Parks erkunden kann.
Wie funktioniert die Miete?
- Essenziell für die Leihe ist eine Kreditkarte von VISA oder MasterCard.
- An den Mietstationen könnt ihr dann eine Miete vornehmen.
- Eure Kreditkarte wird dann quasi euer Fahrradpass und ihr erhaltet an den Stationen jeweils einen “Bike release code”, der ausgedruckt wird.
- Abgerechnet wird im 30 Minuten Takt.
- Ihr könnt maximal vier Fahrräder gleichzeitig mit einer Kreditkarte leihen.
Falls das Fahrrad kaputt gehen sollte, könnt ihr das Fahrrad zurück in eine Docking Station bringen und es dort als Defekt (Button am Ständer) melden.
Mittlerweile gibt es an den Stationen auch vereinzelt E-Bikes. Diese können aber nur über die Santander Cycles App oder einen Mitglieder-Schlüssel gemietet werden. Ihr könnt den Access Code jetzt über das Handy abrufen und auch die Leihe verlängern, falls die gewünschte Dockingstation mal voll sein sollte.
Man sollte sich auch ein wenig in der Stadt auskennen, oder sich vorher etwas informieren wo man Abhol- und Rückgabepunkte findet. Sonst fahrt ihr plötzlich sinnlos durch die Gegend auf der Suche nach einem Rückgabepunkte.
Jedes Rad hat einen Ständer und eine eigene Nummer. Mit der Spitze (Dreieck) vorne wird das Rad in der Docking Station befestigt.
Boris Bikes
Schnell werden euch die roten Stadtfahrräder von Santander im Straßenverkehr auffallen. Diese Fahrräder wurden vom ehemaligen Bürgermeister Boris Johnson eingeführt und tragen daher den Spitznamen Boris Bikes. Die Londoner Bevölkerung vergibt sehr schnell Spitznamen, und so sind die Leihfahrräder als Boris Bikes bekannt, nach dem damaligen Bürgermeister Boris Johnson, der sie „erfunden“ hat.
Kosten
Wenn ihr es geschickt anstellt, kommt ihr mit zwei Pfund am Tag hin. 24 Stunden habt ihr in Folge die Möglichkeit, das Fahrrad-Entleihsystem zu nutzen, danach müsst ihr die 2 Pfund neuerlich begleichen. Seid ihr mehr als eine halbe Stunde am Stück mit den Fahrrädern in London unterwegs, zahlt ihr für jede weitere angefangene halbe Stunde 2 Pfund. Die Entleihe ist bargeldlos. Ohne Geldkarte geht nichts!
Bedienung der Dockingstationen
Am Anfang muss man sich ein wenig durchwursteln und sich Zeit nehmen. Aber spätestens ab der zweiten Entleihe, wird’s euch ganz leicht von der Hand gehen und ihr seid am Terminal ruckzuck durch. Folgt den Anweisungen: Eigentlich ist alles ganz einfach, auf dem Bildschirm an der Dockingstation werdet ihr Schritt für Schritt durch die Entleihe geführt. In diesem ersten Schritt könnt ihr bereits die Variablen eurer Entleihe festlegen. Wollt ihr nur ein Fahrrad ausleihen oder gleich mehrere? Paytime: Um diesen Punkt kommt ihr leider nicht herum. Sucht euch ein Fahrrad aus. Den Code könnt ihr direkt am Fahrrad eingeben. Die Entleihe ist echt kein Hexenwerk. Beim ersten Mal dauert es vielleicht ein paar Minütchen, aber spätestens beim zweiten Mal wisst ihr, wie der Hase läuft. Egal wie oft ihr an diesem Tag bereits ein Fahrrad entliehen habt, ans Terminal der Dockingstation müsst ihr immer wieder. Das Durchklicken durchs Programm ist etwas ermüdend.
Santander Bike Rent App
Wieso ewig am Verleihterminal stehen, wenn’s auch mit dem Smartphone geht?! Wann immer euch einfällt, in London Fahrradfahren zu wollen, könnt ihr über die Santander Bike Rent App und ein paar Klicks schnell herausfinden, wo die nächste Station ist. Außerdem könnt ihr per App die Entleihdauer verlängern, wenn ihr doch einmal länger als gedacht unterwegs sein solltet.
Rückgabe der Fahrräder
Zurück zum Mutterschiff! Die Fahrräder müssen immer an eine Dockingstation zurückgebracht werden. Ist eine Station voll, müsst ihr zur nächsten fahren. Das Mehr an Fahrtzeit müsst ihr aber nicht bezahlen. Wichtig ist, dass ihr darauf achtet, dass auch bei der Rückgabe, wieder das grüne Licht leuchtet. Achtung, Achtung! Die Fahrräder müssen immer an eine der Dockingstationen zurückgebracht werden - pünktlich. Fahrt ihr das Santander Bike länger als angegeben, stellt es einfach irgendwo ab oder bringt es beschädigt zurück, droht euch eine Strafzahlung. Und die ist kein Pappenstiel.
Alternativen zu Santander Cycles
Das Santander Cycles Scheme ist optimal für kurze Etappen, für längere Touren sind die Räder allerdings eher nicht ausgelegt. Für größere Ausflüge lohnt es sich auf einen der anderen unzähligen Verleihservices zurückzugreifen. Eine davon ist die London Bicycle Tour Company.
Wer Räder für einen oder mehrere Tage ausleihen möchte, sollte einen richtigen Radverleih wählen. London Bicycle ist ein junges Unternehmen direkt an der Themse nahe dem Museum Tate Modern. Es vermietet nicht nur Räder, sondern bietet auch ganze Touren zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten an.
Radwege und Infrastruktur
London eine Fahrradstadt zu nennen, wäre dann doch etwas übertrieben. London ist nicht Kopenhagen, keine Frage. Der Verkehr in der britischen Hauptstadt ist zuweilen irre. Londons Straßen sind, wie es sich für eine richtige Metropole gehört, ordentlich verstopft. Da gibt’s Stop-and-Go, Gehupe und Gefuchtel, vor allem aber ist kein Vorankommen möglich. Es sei denn, ihr schwingt euch aufs Rad! Und nicht nur das. Wo man steht und geht, stolpert man in London über Fahrrad-Stationen, die einem das Entleihen beinahe aufnötigen. Ich muss sagen: Beste Idee! Sie sind einfach überall. Es ist unglaublich. Mehr als 11.500 Santander Cycles cruisen durch die Londoner Stadt. Mehr als 750 (ja, richtig gelesen!!!) Dockingstationen finden sich in der Stadt. Das macht das Fahrrad leihen gerade für kurze Etappen attraktiv.
Ich will’s nicht schön reden, ein kleines Abenteuer ist das Fahrradfahren in London schon. Es ist einfach viel auf den Straßen los. Es fehlen richtige Fahrradwege. Es ist zwar schon einiges getan worden, aber längst nicht genug. Oftmals sind die dünnen Radstreifen hart umkämpft.
Die Fahrradinfrastruktur boomt in London. Die britische Hauptstadt setzt sich seit einigen Jahren mit allen Kräften ein, um fahrradfreundlicher zu werden. So hat der Londoner Bürgermeister persönlich Pläne für den Bau sogenannter ‚Fahrrad-Autobahnen‘ vorgestellt, und in den letzten Jahren wurden bereits zahlreiche sichere Radwege in der Stadt und um die Außenbezirke gebaut.
Als Fahrradfahrer bleibt man in London trotz allem in der Unterzahl im Vergleich zu Autos und anderen Kraftfahrzeugen. Das Straßennetz für Fahrradfahrer in London wird immer weiter ausgebaut, aber die bestehenden Londoner Radpisten am Straßenrand sind oft schmal. Mit mehreren Fahrradfahrern wird es da schnell eng.
Cycle Superhighways und Quietways
Wir nennen es Radwege, für die Londoner sind es Cycle Superhighways. Moderne Radwege, die das Radfahren in der Stadt entspannter machen sollen. Zudem gibt es die Quietways, die durch ruhigere Straßen und Parks führt. Aktuell gibt es acht Highway-Routen, weitere sind in Planung.
Wie oben schon erwähnt, wird bei den Fahrradpisten in London zwischen Highways und Quietways unterschieden. Auf den Karten sind beide Arten von Wege folgendermaßen gekennzeichnet: Die Highways sind mit CS (das steht für Cycle Superhighway) und der Nummer des Highways markiert. Es gibt aktuell 8 verschiedene Highway-Routen für Radfahrer in London. So ist das Zentrum von London leichter befahrbar für Radfahrer. Der CS 3 verläuft beispielsweise entlang des oberen Themsenufer und am Covent Garden vorbei. Der CS 6 verläuft einmal mittig von Norden nach Süden und überquert die Themse.
Die Quietways decken - wie der Name schon verrät - größtenteils die ruhigeren Gegenden, beziehungsweise Parks und bekannte Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtzentrums ab. Der Q 5 und Q 1 verlaufen unterhalb der Themse. Auf dem Weg liegen beispielsweise das Sealife, das Imperial War Museum oder der Kennington Park.
Mini-Hollands-Programm
London möchte fahrradfreundlich werden. Und das nicht nur in der Londoner Innenstadt, sondern auch in der dicht besiedelten Außenbezirken der Stadt. Ein Mobilitätswandel ist notwendig und könnte ohne Einschränkungen erreicht werden, denn 50 Prozent aller Wege in der Stadt sind unter drei Kilometern lang.
Londons Bürgermeister entschied 2013, das sogenannte Mini-Hollands-Programm auszuschreiben, auf das sich alle 18 Außenbezirke bewerben konnten. Die Finanzierung der Mini-Hollands erfolgt durch Transport for London, die gemeinsame Koordinierungsstelle des Verkehrssystems in London und des Bürgermeisters von London.
Drei Bezirke erhielten je 30 Mio. Pfund
Die drei Londoner Außenbezirke Waltham Forest, Kingston und Enfield haben mit ihrer Bewerbung und dem Ziel, die Straßen allen Menschen durch verbesserte Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur wieder zurückzugeben, die Auswahlkriterien erfüllt und den Zuschlag erhalten. Über das Programm erhielten die drei Bezirke jeweils 30 Millionen Pfund für die Umsetzung ihres Konzeptes zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur nach holländischem Beispiel zur Verfügung.
Auch wenn das Programm als Finanzierungprogramm für den Radverkehr begann, ist es nur ein Teil einer integrierten Herangehensweise, um Luftqualität, Gesundheit und die wirtschaftliche Entwicklung zu verbessern und lebenswerte Quartiere zu schaffen. Durch die Investitionen sollen sich die Straßen der Bezirke in einen qualitätsvollen Raum für alle verwandeln: Menschen mit dem Rad, zu Fuß oder Menschen, die sich mit dem Auto oder dem ÖPNV fortbewegen. Menschen, die selbst kurze Strecken mit dem Auto zurücklegen, sollte der Umstieg auf aktive Mobilitätsarten erleichtert werden.
Maßnahmen-Mix
Um dieses Ziel zu erfüllen, war ein Mix aus komplett geschützter Radinfrastruktur inklusive geschützter Kreuzungen an Hauptverkehrsstraßen und Verkehrsberuhigung in Wohnstraßen, idealerweise gesperrt für den Durchgangsverkehr notwendig.
Außerdem sollten die Einführung von einer Höchstgeschwindigkeit von 20 mph (ca. 30 km/h), modale Filter zur Verkehrsberuhigung, Umwandlung von Parkflächen in überdachte und gesicherte Fahrradparkplätze oder Parkbänke für die Bewohner zum Verweilen den Bezirk zu einem Ort für alle machen.
Aggressivem Fahrverhalten wollte man entgegen wirken: Autofahrer*innen sollten auf die Verletzlichkeit der anderen Verkehrsteilnehmer*innen aufmerksam gemacht werden. Auch Kinder sollten den öffentlichen Raum vermehrt als einen Ort für Spiel und soziale Interaktion kennenlernen und insgesamt eine positive Identifikation mit dem öffentlichen Raum geschaffen werden.
Erfolgreiche Bilanz
Besonders der Bezirk Waltham Forest hat sein Mini-Hollands-Programm in den letzten Jahren sehr erfolgreich umgesetzt.
Unter anderem wurden in nur fünf Jahren:
- über 1.200 Fahrradbügel
- 7 Fahrradparkhäuser
- 300 sogenannte Fahrrad-Hangars (Fahrradparkplätze in Pkw-Größe)
- 22 km geschützte Radinfrastruktur gebaut
- 100 Kreuzungen verbessert
- 40 modale Filter installiert
- 700 neue Bäume gepflanzt
- 15 Pocket Parks angelegt
Studien haben gezeigt, dass der Fahrradanteil innerhalb des ersten Jahres bereits um fünf Prozent zunahm. Ziel des Bezirkes ist, das Radfahren für Menschen aller Altersgruppen zu ermöglichen!
Im ADFC-Projekt „InnoRAD“ werden besonders erfolgreicher Best-Practice-Beispiele aus der internationalen Radverkehrsförderung vorgestellt. Hier geht es um das Mini-Hollands-Programm, das in drei Londoner Außenbezirken umgesetzt wurde.
Regeln und Sicherheitshinweise
- In England gilt Linksverkehr! Das ist am Anfang gar nicht so einfach zu begreifen. Der Kopf ist einfach auf die andere Seite geeicht.
- Gerade, wenn ihr bei Nacht fahrt, achtet darauf, sichtbare, also möglichst helle Kleidung, zu tragen und stellt sicher, dass alle Lichter am Fahrrad funktionieren.
- Seid ihr mit eurem eigenen Fahrrad unterwegs, so dürft ihr es in Teilabschnitten der U-Bahn und der oberirdischen Verkehrsmittel mitnehmen - allerdings nicht zu den Stoßzeiten.
Radfahren in Parks
In Londons grünen Lungen, den Parks, macht mir persönlich das Fahrradfahren am meisten Spaß. In den Parks hingegen ist es entspannt. Gerade die Parks im West End sind aus zwei Gründen super: 1. Sie liegen super zentral und sind 2. wunderschön. Sie lassen sich wundervoll integrieren in eine Sightseeing-Tour mit Fahrrad. Einerseits, weil ein Päuschen beispielsweise mit Picknick zwischendurch nie verkehrt ist, andererseits, weil die Parks unweit verschiedener Londoner Attraktionen liegen.
In Parks gilt die allgemeine Regel: Radfahren ist auf allen Straßen und ausgeschilderten Fahrradwegen erlaubt. Das bedeutet, dass nicht immer gezwungenermaßen der gesamte Park mit dem Fahrrad befahrbar ist, aber zumindest ein Teil.
Hier sind einige Parks, die sich gut für eine Radtour eignen:
- Hyde Park
- St. James's Park
- Green Park
- Regent's Park
Mögliche Route durch die Parks im West End
Wie immer gibt es 1001 Möglichkeit, wie diese Tour angegangen werden kann. Ob ihr nun im Hyde Park oder im St. Jame’s Park startet, ist Geschmackssache.
- Big Ben vorbei, bevor ich in den St. Jame’s Park abbiege.
- Buckingham Palace. Der Königssitz ist direkt am Green Park.
- Wellington Arch am südöstlichen Ende des Hyde Parks zu und der ist natürlich ein dickes Brett. In ihm kann man sich mühelos stundenlang ohne Langeweile verdingen.
- Kensington Palace und beendet eure Sightseeing-Tour dort. Die Langvariante sieht noch ein paar Abstecher mehr vor.
- Princess Diana Memorial Fountain. Dort könnt ihr euch ein wenig abkühlen und die Füße ins kühle Nass strecken.
- Serpentine Sackler Gallery weiterfahren. Letzter Sightseeing-Spot ist bei dieser Tour der Kensington Palace am Parkausgang.
Weitere Tipps und Sehenswürdigkeiten
Von den unendlich vielen Dingen, die man bei einer London-Reise besuchen kann, habe ich hier ein paar Tipps, die besonderen Fahrrad-Bezug haben.
- Street Art im East End: Das East End ist berühmt für seine fantastischen Kunstwerke am Straßenrand, auf Häuserwänden, Rolläden, Brücken etc.
- Tower Bridge: Richtig „angekommen“ bin ich, wenn ich die Tower Bridge sehe. Am liebsten mit blauem Himmel wie auf dem Foto - das Wetter in London ist viel besser als immer behauptet wird.
- Street Art Tunnel in der Leake Street: Ein ganz besonderer Ort für Street Art in London ist der „Banksy Tunnel“, bzw der Tunnel in der Leake Street nahe der Waterloo Station. Eine 300 Meter lange Unterführung ist über und über voll gesprüht und ändert sich kontinuierlich, weil immer wieder Street Art Künstlerinnen und Künster kommen, Kunstwerke hinzufügen und andere dabei übersprühen.
- Themse Path: 298 km lang ist der Thamse Path, ein englischer Fernwanderweg von der Quelle der Themse in den Cotswolds bis nach London. Er führt teilweise direkt am Flussufer in London entlang, beim Sightseeing werden dir vielleicht unscheinbar die Weg-Markierungen auffallen.
- Greenwich: Durch Greenwich verläuft der Null-Meridian. Am Royal Observatory steht man mit einem Fuß in der westlichen Hemisphäre, mit dem anderen in der östlichen.
- Kanalboote: Eine Fahrt mit dem Kanalboot ist eine ruhige, entspannte Abwechslung zum Fahrrad fahren in London und zeigt dir London von einer ganz anderen Seite.
Verwandte Beiträge:
- Wadenkrämpfe beim Radfahren: Ursachen, Vorbeugung & Behandlung
- Schlafende Zehen beim Radfahren? Ursachen & Lösungen
- Ironman Radzeiten: Optimierung & Strategien für die perfekte Performance
- Radfahren auf Dugi Otok: Die schönsten Routen & Tipps
- Gravel Bike Finanzierung leicht gemacht: So holen Sie sich Ihr Traum-Allroad-Bike jetzt!
- Harley-Davidson FXDR 114: Das ultimative Musclebike für Adrenalin-Junkies
Kommentar schreiben