Radfahren am Lago Maggiore: Entdecken Sie die schönsten Routen

Willkommen zu Ihrem ultimativen Guide für unvergessliche Radtouren am wunderschönen Lago Maggiore! Diese Region bietet eine Vielzahl an spannenden Strecken und Routen, die Sie mit dem Fahrrad entdecken können. Der Lago Maggiore erstreckt sich über Italien und die Schweiz und ist bekannt für seine atemberaubende Landschaft sowie sein mildes Klima. Die malerischen Dörfer entlang des Sees laden dazu ein, sie per Fahrrad zu erkunden.

Radwege in der Provinz Varese

Es gibt viele Radwege (piste ciclabili) in der Provinz Varese. Hier sind 7 ausgewählte Routen, um die Schönheiten der Gegend auf dem Rad zu entdecken, alleine oder in Gesellschaft.

1. Rund um den Lago di Varese

  • Länge: 28 km
  • Empfehlung: Besonders empfohlen für diejenigen, die gemütlich in die Pedale treten wollen.

Der große Klassiker: 28 km rund um den Lago di Varese. Bequemere Zugangspunkte sind Gavirate, der Strand von Schiranna unterhalb von Varese (die Stadt ist mit dem Fahrrad erreichbar), der Parkplatz des Supermarktes „Tigros“ in Azzate. Die Strecke ist reich an Rastplätzen und Erfrischungsstätten. Unter allen Umwegen lohnt sich vor allem der nach Cazzago Brabbia. Dieser ist sehr gut ausgeschildert und hier kann man die einzigartigen und gut erhaltenen Eiskeller bewundern. Diese dienten einst zur Konservierung der Fische. Hier befindet sich auch ein wunderschöner kleiner Park, der auch als Zwischenstopp genutzt wird.

2. Radweg des Comabbio Sees

Um den Radweg des Comabbio Sees (ein wertvolles Naturschutzgebiet) zu befahren, kann man jeden beliebigen Ausgangspunkt wählen. Zum Beispiel von Mercallo aus starten, wo es einen großen Parkplatz im Schatten und einen Picknickplatz gibt. Das Panorama ist atemberaubend. Es gibt auch einen sehr langen Holzsteg über dem See, der es erlaubt die schöne Umgebung, das Schilf und Seerosen in absoluter Stille zu bewundern. Die Strecke ist teilweise asphaltiert und teilweise geschottert, an einigen Stellen sogar sandig, so dass für diese Strecke Mountainbikes empfehlenswert sind. Es gibt auch mehrere Anstiege, die für Kinder zu anstrengend sein könnten.

3. Via Gaggio

Via Gaggio (Gaggiostraße) ist ein 3050 Meter langer Weg, der die Gemeinde Lonate Pozzolo mit dem Ortsteil Tornavento verbindet, bis zur Oleggio-Brücke. Eingebettet in den lombardischen Naturpark „Valle del Ticino“, durchquert er die Heide, die sich südlich des Flughafens Malpensa erstreckt. Deutsche Militärflugplätze, Schützengräben und Feldküchen, Bauerngeräte und Kuriositäten, die Herr Ambrogio Milani gesammelt hat (leidenschaftlicher Sammler und sogenannter „Vater“ der Via Gaggio), begleiten den Besucher auf dem 3 km langen Weg des Freilichtmuseums. Von der Via Gaggio kann man in das Moorgebiet (mit dem einzigartigen „Museum der Bomben“) und vor allem in das Dorf Tornavento mit seinem kleinen Platz, der ihm den Titel „schönstes Dorf der Provinz“ eingebracht hat, abbiegen.

4. Radweg Varese-Ghirla-Ponte Tresa

Die vielen Bauwerke, wie Bahnhöfe, Brücken und Tunnel lassen fast den Eindruck entstehen, dass man wirklich mit einer Eisenbahn fährt: Der Radweg verläuft größtenteils auf der Strecke der ehemaligen Bahnstrecke SVIE: Varese-Ghirla-Ponte Tresa. Man startet in Ganna oder Ghirla. In der Gegend von Cugliate-Fabiasco und Marchirolo verläuft der Radweg entlang der Staatsstraße: der faszinierendste Abschnitt ist der nun folgende, der von Marchirolo in Richtung Ponte Tresa hinunterführt. Ein Streckenabschnitt mit Kurven, Brücken und Galerien der sich auch durch den faszinierenden Parco dell’Argentera schlängelt.

5. Von Castellanza nach Castiglione Olona

Ein langer Weg führt längs der Bahnstrecke in breiten Kurven dem Flussbett folgt. Von Castellanza aus kann man bis nach Castiglione Olona radeln, wobei man die verschiedenen Bahnhöfe streift, die noch erkennbar und in einigen Fällen als kleine Rastplätze ausgestattet sind. Im Tal befinden sich Grünflächen wie der „Approdo dei Calimali“, historische Punkte wie der Bunker von Prospiano, Industriearchäologie wie die beeindruckende Fabrik Candiani in Fagnano Olona (historische Tuchweberei 1812-1970), religiöse Gebäude wie das Lazzaretto di Marnate. Der Aufstieg zu den Regionen am Rande erfordert ein wenig Anstrengung, kann aber interessant sein: lohnt sich vor allem für Castiglione Olona, aber auch für die kleinen Juwelen von Olona, wie die kleine Kirche Sant’Antonio (gleich oberhalb des Radwegs) und Villa Durini im Ortszentrum. Natürlich kann man auch von Castiglione Olona starten.

6. Von Luino nach Rancio Valcuvia

Von Luino aus gelangt man nach Rancio Valcuvia (Ort Cantevria), vorbei an den Gemeinden Germignaga, Roggiano, Mesenzana, Grantola, Cassano Valcuvia. Man durchquert die Täler Valtravaglia und die Valcuvia, zwischen dem Monte San Martino und dem Monte Campo dei Fiori. Die Strecke verläuft größtenteils entlang der Bäche Margorabbia und Rancina. Diese Strecke ist komplett für den Verkehr gesperrt, mit Ausnahme einiger Kreuzungen mit Nebenstraßen, die entsprechend ausgeschildert sind. Der Weg ist fast vollständig in der Sonne und weist keine Schwierigkeiten auf. Es ist jedoch ratsam, ein Mountainbike oder ein Fahrrad mit breiten Rädern zu benutzen. Wenn man sich noch im Gebiet der Gemeinde Luino befindet, trifft man auf der linken Seite den Park Margorabbia: Eine große Grünfläche mit Bar, Tischen und Bänken neben Sportplätzen und mit einem großen Wohnmobilstellplatz mit Stromanschlüssen.

7. Von Ranco nach Ispra

Die Strecke ist ca. 6 km lang. Man startet vom großen kostenlosen Parkplatz des Rugby-Feldes in Ranco (Ort Uponne) aus: gegenüber, auf der anderen Straßenseite, beginnt der Radweg. Kurz danach auf der linken Seite gibt es eine kleine Abzweigung zum Sasso Cavallazzo, einem „unberührten“ Felsen direkt am Strand (wir kommen später wieder daran vorbei, nachdem wir an einigen Villen an der Küste des Lago Maggiore entlang gefahren sind). Abgesehen von den Umwegen, führt der Weg zu den langen Stränden in Ispra, vorbei an Villen, Wiesen und dem Wald des Quassa-Parks. Achtung vor der Brücke über den Bach: Man muss vom Rad absteigen, um sie zu passieren.

Weitere Radtouren rund um den Lago Maggiore

Monte Mottarone

Ein tolles Rifugio, tolle Blicke auf den Lago und eine sehr spannende Abfahrt. Die Tour bietet einen fantastischen Trail fast vom Gipfel des Mottarone hinab zum Lago di Orta.

Strada Cadorna

Bel giro panoramico sulla Strada Cadorna. Vestigia di fortificazioni della Prima Guerra Mondiale. Adatto a (quasi) tutti.

Malcantone Bike - Nr.

Kurz aber flowig. Es geht auf Entdeckungstour durch die grüne Hügellandschaft und die Bergwelt des Malcantone. Mountainbike-Erlebnis in der Sonnenstube der Schweiz!

Von Locarno nach Intragna

Eine gemütliche Runde von Locarno nach Intragna über Golino und zurück. Die Tour führt vorbei an einladenden Plätzen an den Flüssen Maggia und Melezza.

Transalp vom Bodensee zum Lago Maggiore

Durchgehend auf Schweizer Boden verläuft diese mittelschwere Alpenüberquerung.

Radfahren am Lago Maggiore: Etappen einer Tour

Der Lago Maggiore ist der zweitgrößte See der oberitalienischen Seen. Kulturell haben die Römer einiges hinterlassen. Im Mittelalter entstanden viele Kirchen und Klöster. Viele Städte erfuhren im 17. und 18. Jahrhundert eine positive Entwicklung.

Etappe Länge (ca.) Höhenmeter (ca.) Details
Locarno nach Verbania 172 km 780 m Der Radweg startet gut ausgeschildert in Locarno. Ziel ist die Stadt Verbania. Über Ascona geht es noch auf Radwegen bis zur Straße 13. Schöne Städte wie Cannobio liegen auf dem Weg nach Verbania. Dort gibt es wieder schöne Radwege bis zum Mündungstrichter des Toce. Sie fahren auf der Straße 34, sie ist breiter geworden und es herrscht weniger Verkehr.
Verbania nach Laveno - - Diese Etappe startet in Verbania. In "Baveno" können Sie eine romanische Kirche besichtigen. Die Ostseite des Sees ist bergiger. Dafür gibt es Highlights wie das Eremitenkloster "Santa Caterina del Sasso", das unter einer steile Felswand liegt. Ziel ist der Verkehrsknotenpunkt Laveno.
Laveno nach Arona/Angera - - Von Laveno aus radeln Sie an den steilen Hängen entlang. Ab und zu durchfahren Sie Galerien und kleine Tunnels, die wenig beleuchtet sind. Die Felswände am See fallen fast senkrecht ab und man fühlt sich unter den Galerien sicher vor abfallendem Geröll, hat aber die Angst vor nicht aufmerksamen Autofahrern. Die Landschaft beschreibt nochmals ein Knie und ragt weit in den See hinein. Den See überquert man an einer Engstelle von Arona nach Angera mit einer Fähre. Die Strecke am See bietet schöne Ausblicke ist aber insgesamt hügeliger. Teilweise verläuft der Radweg in Galerien oder führt durch Tunnel.

Weitere Touren und Erlebnisse

Neben den genannten Routen gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, die Region rund um den Lago Maggiore mit dem Fahrrad zu erkunden. Ob sportliche Herausforderungen oder gemütliche Familienausflüge - hier ist für jeden etwas dabei.

Geführte Radtouren

Viele Hotels und lokale Anbieter bieten geführte Radtouren an, bei denen Sie die Region unter fachkundiger Anleitung erkunden können. Dabei werden oft interessante Orte angesteuert und lokale Spezialitäten probiert.

Radfahren mit E-Bikes

Mit einem E-Bike können Sie auch anspruchsvollere Strecken mühelos bewältigen und die Schönheit des Lago Maggiore in vollen Zügen genießen.

Tipps für Radfahrer am Lago Maggiore

  • Sicherheit: Da die Straßen um den Lago Maggiore zum Teil relativ schmal oder kurvenreich sind, sollten Radfahrer den Sicherheitsaspekt nie aus den Augen verlieren.
  • Beste Reisezeit: Weil die Sommer am Lago Maggiore relativ warm sind, lohnt es sich besonders in den Frühlings- und Herbstmonaten, in die Pedale zu treten.
  • Fahrradverleih: Zahlreiche Verleihstationen stehen in der gesamten Region zur Verfügung, deren Repertoire von klassischen Fahrrädern über Mountainbikes bis hin zu Velorädern reicht. Entsprechende Ansprechpartner finden Urlauber in Locarno, in Ascona, Ronco oder Brissago.

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