Nach einer Operation an der Lendenwirbelsäule ist es wichtig, das richtige Verhalten in den Wochen danach zu kennen. Hier erfahren Sie, wann und wie Sie wieder mit dem Radfahren beginnen können, um Ihre Genesung optimal zu unterstützen.
Verhalten nach der Operation
Unmittelbar nach der Operation sollten Sie einige wichtige Punkte beachten:
- Vermeiden von Bück- und Drehbewegungen: Nach der Bandscheibenoperation sollten Bück- und Drehbewegungen des Oberkörpers vermieden werden.
- Rückengerechtes Aufstehen: Stehen Sie „rückengerecht“ auf, indem Sie sich in Seitenlage liegend aufrichten und dabei den Rücken gerade halten.
- Bewegung in Maßen: Am Abend bzw. am Tag nach der Operation dürfen Sie für kurze Zeit aufstehen, jedoch „rückengerecht“ und mit Unterstützung des Pflegepersonals. Steigern Sie die Zeit des Aufstehens in den weiteren Tagen immer weiter, legen Sie aber auch immer wieder Perioden im Liegen ein. Hier gilt alles in Maßen zu machen, d.h. Liegen, Sitzen, Stehen und Laufen. Sie als Patient spüren am besten, wenn es zu viel wird.
- Optimale Liegeposition: Am bequemsten und schonendsten ist nach der Operation die Rückenlage mit eventuell etwas aufgestellten, angewinkelten Beinen. Die Bauchlage sollte vermieden werden. Die Seitenlage ist ebenfalls möglich.
- Duschen: Bereits am Tag nach der Operation ist Duschen möglich, aber nur mit einem speziellen Duschpflaster. Dabei ist Duschen immer besser als Baden. Zu Hause sollte ebenfalls nach jedem Duschen das Pflaster gewechselt werden, dann reichen jedoch normale Pflaster als Abdeckung. Spätestens nach Abschluß der Wundheilung, ca. 2-3 Wochen nach der Operation, sollte das Pflaster nicht mehr benötigt werden.
- Wundversorgung: Bei unseren Patienten wird die Wunde mit einem intrakutanen sich selbst auflösendem (resorbierbaren) Faden verschlossen und genäht. Damit ist es nicht erforderlich Fäden zu ziehen.
- Schmerzmanagement: Im Krankenhaus erhalten unsere Patienten nach der Operation eine auf sie abgestimmte Schmerzmedikation, um eine frühe Mobilisation zu gewährleisten. Nach der stationären Behandlung erhalten Sie mit dem Entlassungsbrief eine weitere Medikation für zu Hause.
Wann kann ich wieder Rad fahren?
Radfahren kann ungefähr ab der sechsten Woche nach einer Bandscheibenoperation ausgeübt werden. Es ist jedoch wichtig, einige Punkte zu beachten:
- Ebenerdiges Radfahren: Im Hinblick auf diese Sportart ist ebenerdiges Radfahren mit Sattel- und Lenkradfederung in aufrechter Haltung am besten.
- Vermeidung von Stößen: Da eine Sportausübung ohne Stöße auf den Bewegungsapparat erfolgt; das Radfahren über Stock und Stein ist nicht empfehlenswert. Um Unebenheiten zu vermeiden, bietet sich auch das Indoor-Radfahren auf einem Heimtrainer an.
- Kontrolltermine: Es ist wichtig feste Kontrolltermine zu vereinbaren, um den Patienten lange die optimale Betreuung zu gewährleisten.
Was muss ich beim Radfahren beachten?
Es ist wichtig, einige Punkte vor und während des Fahrradfahrens zu beachten:
- Probefahrt: Vor dem Kauf eines angepassten Fahrrades sollten Sie auf jeden Fall eine Probefahrt machen.
- Fahrrad richtig einstellen: Damit der Rücken beim Fahrradfahren optimal trainiert wird, muss das Rad richtig eingestellt sein. Sowohl die Sitzhöhe als auch die Lenkstange sollten dann so eingestellt werden, dass der Oberkörper in eine leicht vorgebeugte Haltung kommt. Das Becken muss nach vorne gekippt werden.
- Richtige Körperhaltung: Die richtige Körperhaltung ist beim Fahrradfahren für eine gesunde Wirbelsäule äußerst wichtig. Im Bereich der Lendenwirbelsäule ist der Trainingseffekt am Größten. Ist das Becken beim Fahrradfahren nach vorne gekippt, kommt es in der Rückenmuskulatur zu einer Vorspannung. Dadurch wird die Wirbelsäule in ihre natürliche S-Form gebracht.
- Bein- und Armhaltung: Die Beine sollten beim Radfahren in der unteren Pedalposition nicht ganz durchgedrückt, sondern leicht angewinkelt sein. In der oberen Pedalposition sollte das Knie nicht mehr als 90 Grad angezogen sein. Das ist besonders wichtig, um die Kniegelenke zu schonen. Der 90-Grad-Win kel ist auch das Idealmaß für das Verhältnis zwischen Armen und Rücken, da es eine optimale Muskelbeanspruchung gewährleistet und die Handgelenke vor zu hoher Druckbelastung schützt. Die Ellbogen sollten beim Radfahren nicht durchgedrückt, sondern ebenfalls leicht angewinkelt sein. Der Lenker ist optimal eingestellt, wenn die Arme leicht angewinkelt und die Handgelenke nicht abgeknickt sind.
Warum ist Radfahren gut für den Rücken?
Fahrradfahren ist gesund, wenn Sie eine gute Körperhaltung einnehmen, hilft Radfahren gegen Rückenschmerzen. Insbesondere dem unterer Rückenbereich sowie den kleineren Muskelgruppen im Wirbelsäulenbereich werden trainiert. Das Besondere am Fahrradfahren ist, dass diese Art des Rückentrainings kleine Muskelgruppen im Bereich der Wirbelsäule beansprucht und gestärkt werden, die bei normaler Gymnastik kaum erreicht und stimuliert werden können. Durch die Bewegung beim Treten werden die Bandscheiben bewegt und die tiefen Muskeln zwischen den Wirbelkörpern trainiert. Die Muskeln zwischen den Wirbelkörpern lassen sich nur schwer gezielt trainieren.
So lässt sich in der Verbindung von Fahrradfahren und Rückentraining vor allem der Bewegungsmangel ausgleichen, den unsere moderne Lebensweise oftmals mit sich bringt. Die Stabilisierung der Rückenmuskulatur ist ein angenehme Nebeneffekt, der sich durch regelmäßiges Fahrradfahren, mindestens eine bis zwei Stunden in der Woche, ohne zusätzliches spezielles Rückentraining erreichen lässt.
Spezielle Fahrräder für mehr Komfort
Es gibt spezielle Fahrräder, die das Radfahren nach einem Bandscheibenvorfall unterstützen können. VanRaam Fahrräder haben einzigartige Eigenschaften, die das Radfahren beim Bandscheibenvorfall unterstützen. Als Hersteller von Fahrrädern von Spezialfahrrädern die für Menschen geeignet sind die eine Behinderung haben aber auch für Menschen die sich nicht mehr trauen hat vanRaam verschiedene Fahrräder im Sortiment, die Ihnen beim Weg zur Mobilität helfen können. Beispiele hierfür sind:
- Balance Tiefeinstiegrad: Dieses Fahrrad hat einen speziell entwickelten Rahmen, der es ermöglicht, bequem zu fahren und beide Füße auf den Boden zu setzen, ohne absteigen zu müssen.
- Dreiräder: Für Personen, die nicht mehr auf einem gängigen Fahrrad fahren können.
- Tiefeinsteiger Rad: Beim Balance Fahrrad reichen Sie immer mit beiden Beinen den Grund, ohne vom Sattel absteigen zu müssen und können somit mit optimal gestrecktem Bein Rad fahren.
Weitere Modelle umfassen Rollstuhlfahrräder, Tandems, Parallel Tandems, Elektromobil-Dreiräder und Transportfahrräder.
Weitere Empfehlungen und Tipps
Neben dem Radfahren gibt es weitere Aspekte, die Ihre Genesung unterstützen können:
- Leichtes Joggen oder Spaziergänge: Leichtes Joggen oder längere Spaziergänge sind schon nach 2-3 Wochen nach der Operation möglich. Dabei müssen aber unbedingt Aktivitäten und Bewegungen vermieden werden, die zur einer Stauchung und Kompression der Wirbelsäule führen können, z.B. langes Laufen/Joggen oder Sportgeräte wie eine Schulterpresse.
- Physiotherapie: Mit Krankengymnastik können Sie erst 14 Tage nach Ihrer OP beginnen. Die Physiotherapeutische Behandlung sollte 2x pro Woche stattfinden.
- Sportarten: Sport mit Drehbewegungen der Wirbelsäule (Tennis, Golf, etc.) sowie Kontaktsportarten (Fußball, Handball, etc.) sollten Sie erst frühestens 3 Monaten nach der OP wieder aufnehmen.
- Schmerzkontrolle: Schmerzen nach der Operation sind nicht ungewöhnlich. Einerseits sind sie durch den Eingriff selbst bedingt (Wundschmerz), zum anderen ist der Regenerations- und Heilungsprozess langwierig, auch wenn die Ursache der Schmerzen beseitigt wurde.
- Regelmäßige Bewegung: Gehen ist die beste Schmerzmedizin und ein gutes Training. Deswegen empfehlen wir Ihnen mehrmals über den Tag verteilt zu gehen. Die Dauer hängt von Ihrem Empfinden und den Beschwerden ab.
- Keine Bauchlage: im Liegen ist es wichtig, dass die gesamte Wirbelsäule die natürliche Form behält; Kopf und Nacken deswegen ggf. Kopfteil max.
Interview mit Dr. Heino Arnold
Dr. Heino Arnold ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Sportmedizin und gibt wichtige Tipps zum Radfahren nach einem Bandscheibenvorfall:
- Gefederte Sattelstütze: Eine Federung verbessert die Traktion im Gelände und dient weniger der Bequemlichkeit. Eine gefederte Sattelstütze bringt weniger Entlastung als ein vollgefedertes Fahrrad.
- Fahrradtypen: Entscheidend ist die Sitzposition, welche auch von der Rahmengeometrie abhängt. Hier hilft zum einen der „gesunde Menschenverstand“ weiter - was kann und sollte man einem vorgeschädigten Körper zumuten, zum andern die Beratung beim Fachhändler unter obigen Gesichtspunkten.
- Passender Sattel: Viel wichtiger als eine gefederte Sattelstütze ist ein passender Sattel, auf dem man tatsächlich mit beiden Sitzbeinen aufsitzt. Der Fachhandel kann den passenden Sattel per Messung ermitteln.
- Belastung vermeiden: Mit vorgeschädigtem Rücken sollte man allzu große Belastungen vermeiden. Für Stärkung der Rücken- und Rumpfmuskulatur gibt es jedoch geeignetere Sportarten, z.B. Rudern oder Schwimmen. Bei lumbalen Vorfällen ist eine gestreckte Sitzposition zu vermeiden, bei zervikalen Vorfällen eine tiefe Lenkerposition mit nachfolgender Überstreckung der Halswirbelsäule.
- Prävention: Treiben Sie regelmäßig, maßvollen Sport. Verbinden Sie verschiedene Sportarten. Achten Sie auf eine gleichmäßige Ausdauerbelastung. Und beim Radfahren gilt: Egal welcher Antrieb -achten Sie auf die Sitzposition, den passenden Sattel, die geeignete Rahmengeometrie und meiden Sie insbesondere bei Vorerkrankungen allzu einseitige Beanspruchung durch extremes Gelände oder Bergauffahrten.
Ablauf nach der Operation
Regulärer Verlauf nach Operation eines Bandscheibenvorfalles an der Lendenwirbelsäule
Am Tag der OP-Vorbereitung: Melden Sie sich bitte als erstes in der ZPA (Zentrale-Patienten-Aufnahme). Dort erfolgt Ihre Aufnahme. Dazu benötigen Sie die Krankenhauseinweisung.
OP-Tag: Sie dürfen in Begleitung des Pflegepersonals zum WC gehen, sofern es der Kreislauf erlaubt. Sie sollten sich nicht verdrehen, können auf dem Rücken oder der Seite liegen.
1. Tag nach der OP: Verbandswechsel und Entfernung der Drainage. Unter Anleitung rückengerecht aufstehen, bis zu 5 Mal und sich im Zimmer bewegen.
2. Tag nach der OP: Die Körperpflege am Waschbecken durchführen. Sich für kurze Zeit (10 Min.) zunehmend häufiger (bis zu 10 Mal) mobilisieren. Sich auf Stationsebene zunehmend frei bewegen.
3. Tag nach der OP: Treppen steigen mit der/dem Physiotherapeutin/Physiotherapeuten
4. Tag nach der OP: Kurzfristig die Station verlassen. Duschen (sofern die Wunde unauffällig ist)
7.Tag nach der OP: Wundkontrolle und eventuell Entfernung der Fäden.
Allgemein gilt:
- Eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule ist weder vor noch nach der Operation erforderlich.
- Belastung bedeutet am Anfang Sitzen, Stehen und Gehen.
- Die Entlassung erfolgt in aller Regel am 4. oder 5. Tag nach der Operation.
- Zur Vermeidung einer Thrombose sollte die Thromboseprophylaxe bis zu 10 Tagen nach der Entlassung erfolgen.
- Das Kopfteil Ihres Bettes darf aufgestellt werden (bis zu ca. 30°).
- Sitzen ist erlaubt, in den ersten Tagen aber nicht zu lange.
- Keine Einschränkung des Sitzens auf dem WC oder zur Körperpflege am Waschbecken, sowie als PKW-Beifahrer bei der Entlassung oder auf dem Weg zur Rehabehandlung mit regelmäßigen Pausen.
Nach 2 Wochen können Sie:
- Zunehmend länger wieder sitzen
- Auf die Sonnenbank gehen
- Einkäufe erledigen
- Traglasten langsam steigern (mit maximal 5 kg beginnen)
Nach 3 Wochen können Sie:
- In die Sauna gehen
- In der Badewanne baden
- Schwimmen gehen
- Kurze Strecken Fahrrad fahren (mit ca. 15 Min. beginnen)
Nach 6 Wochen können Sie:
- Selber wieder ein Auto fahren (wenn kein Ausfall muskulärer Funktionen besteht)
- Auch längere Flugreisen unternehmen
Nach 8-12 Wochen können Sie:
- Die meisten Hausarbeiten erledigen
- Motorrad fahren
- Sich massieren lassen (unter Aussparung des unmittelbaren Operationsbereiches)
- Regulären Sport ausüben, wobei Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen, Walken, Radfahren vorzuziehen sind. Weniger empfehlenswert sind Sportarten mit abrupten Drehbewegungen, harten Stopps oder Erschütterungen.
Sport nach Wirbelsäulenchirurgie
Sportliche Aktivitäten haben in einer modernen Gesellschaft eine zunehmende Bedeutung. In der Regel können die Patienten postoperativ wieder an Nicht-Kontaktsportarten teilnehmen. Allerdings sollte jede Empfehlung zur erneuten sportlichen Aktivität nach einer Wirbelsäulenoperation eine individuelle Entscheidung sein.
Nach einer monosegmentalen Bandscheibenoperation oder Dekompression einer Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule oder Lendenwirbelsäule kann von einer normalen Sportfähigkeit ausgegangen werden. Nach stabilisierenden (Plattenosteosynthese oder Fixateur interne) oder dynamischen Verfahren (z.B. Bandscheibenprothese) ist eine Einzelfallentscheidung erforderlich, welche viele Aspekte berücksichtigen sollte (allgemeine, operative, neurologische und sportliche Faktoren). Eine Gewichtung dieser Faktoren ist nicht sinnvoll, da die unterschiedlichen Teilaspekte von Fall zu Fall betrachtet werden müssen.
Berücksichtigt werden sollte dabei auch die präoperative sportliche Aktivität sowie die postoperative Sportart (vermeintliche Wirbelsäulenbelastung) sowie die Intensität (Freizeit versus Leistungssport). Die sportmedizinische Beratung und lebenslange Betreuung bei Querschnittgelähmten und Patienten nach Skolioseoperationen sollten in entsprechenden Zentren erfolgen, um Probleme rechtzeitig zu erkennen und die geeignete Sportart zu empfehlen.
Empfehlungen zur sportlichen Aktivität nach Wirbelsäulenoperationen werden nicht häufig publiziert, allerdings mit einer Ausnahme: Sport nach Halswirbelsäulen Traumata. Diese Häufung ist mit der beliebten und verletzungsträchtigen Sportart American Football in Nordamerika zu erklären.
Nach einer knöchernen Heilung einer Fraktur wird eine posttraumatische Kyphose oder Abweichung der Achse nach lateral, als Kontraindikation für eine Kontaktsportart angesehen. Zervikale Bandscheibenprothesen werden in den letzten Jahren zunehmend implantiert. Nach einer solchen Operation in 1 oder 2 Segmenten wird von einer normalen Sportfähigkeit ausgegangen, dies gilt auch für Kontaktsportarten. Nach einer Arthroplastie von mehr als 2 Segmenten werden Kontaktsportarten nicht mehr empfohlen.
Der häufigste Eingriff an der Wirbelsäule ist die lumbale mikrochirurgische Bandscheibenoperation. Das körperliche Fitnessprogramm sollte ca. 4- 6 Wochen nach der Operation begonnen werden. Es gibt keinen sicheren Hinweis dafür, dass unter körperlicher Belastung eine erhöhte Rezidivrate beobachtet werden kann. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten.
Seit etwa 10 Jahren werden häufiger lumbale Bandscheibenprothesen bei unterschiedlichen Indikationen implantiert. Folgende Sportarten wurden häufig postoperativ genannt: Radfahren, Joggen, Fitness-Gymnastik, Bergsteigen oder Schwimmen.
Übersicht: Sport nach Wirbelsäulen-OP
Die folgende Tabelle fasst die Empfehlungen für verschiedene Sportarten nach unterschiedlichen Wirbelsäulenoperationen zusammen.
| Operation | Empfohlene Sportarten | Zu vermeidende Sportarten | Zeitpunkt der Wiederaufnahme |
|---|---|---|---|
| Monosegmentale Bandscheibenoperation | Nicht-Kontaktsportarten | - | Individuelle Entscheidung |
| Dekompression der Spinalkanalstenose | Nicht-Kontaktsportarten | - | Individuelle Entscheidung |
| Stabilisierende Operationen (Plattenosteosynthese oder Fixateur interne) | Einzelfallentscheidung erforderlich | - | Individuelle Entscheidung |
| Zervikale Bandscheibenprothesen (1-2 Segmente) | Normale Sportfähigkeit, inkl. Kontaktsportarten | - | Nach Freigabe durch Arzt |
| Zervikale Bandscheibenprothesen (>2 Segmente) | Nicht empfohlen | Kontaktsportarten | - |
| Lumbale mikrochirurgische Bandscheibenoperation | 75-90% der Patienten sportlich aktiv | - | Ca. 5-6 Monate |
| Lumbale Bandscheibenprothesen | Radfahren, Joggen, Fitness, Bergsteigen, Schwimmen | - | 3-6 Monate postoperativ |
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Tabelle allgemeine Empfehlungen gibt und jede Entscheidung individuell mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten getroffen werden sollte.
Hören Sie auf Ihren Körper und konsultieren Sie Ihren Arzt oder Orthopäden, wenn Sie sich unsicher fühlen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie sicher und effektiv zu Ihrem aktiven Lebensstil zurückkehren können.
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