Steigende Energiekosten haben viele dazu veranlasst, nach alternativen Energiequellen wie Wind- und Solarenergie zu suchen. Mit dem Heimtrainer, beispielsweise einem Fahrrad, können Sie Strom erzeugen und gleichzeitig viel für Ihre Gesundheit tun. Welche Sportgeräte empfehlenswert sind und ob Sie damit Ihren täglichen Strombedarf decken können, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.
Wie funktioniert die Stromerzeugung mit dem Fahrrad?
Du kennst das Prinzip vom Fahrrad: Der Dynamo erzeugt Strom für die Lampen. Vielleicht kennst du das sirrende Geräusch, das der Dynamo am Fahrrad erzeugt, wenn die Bewegungsenergie über den Dynamo in Strom umgewandelt wird. Mit diesem werden das vordere und das hintere Licht betrieben.
Beim Stromgenerator ist dieser Vorgang genau umgekehrt, denn die Bewegungsenergie wird in elektrische Energie umgewandelt bzw. die Drehbewegung produziert Strom. Das kennen Sie vom Fahrrad, denn der Dynamo erzeugt beim Fahren genügend Strom für den Scheinwerfer und für das Rücklicht.
Das Problem mit dem Gleichstrom
Das Problem: Mit dem Dynamo entsteht Gleichstrom, während du im Haushalt Wechselstrom benötigst, der eine bestimmte Spannung haben muss. Also ist es zunächst einmal nicht möglich, den Fernseher einfach an den Heimtrainer anzuschließen und zu betreiben. Du benötigst dazu spezielle Heimtrainer.
In diese sind Stromgeneratoren integriert, womit sie für die integrierten Bildschirme den nötigen Strom selbst erzeugen können. Das ist gar nicht, was dir vorschwebt? Du möchtest den Strom, der erzeugt wird, so nutzen, wie du es möchtest? Auch dafür gibt es bereits Lösungen, die vor allem in den Ländern der Dritten Welt bereits zum Einsatz kommen. Hier wird der Strom, der durch die Bewegung erzeugt wird, in einen Akku geladen, der dann anschließend im Haus verbraucht werden kann.
Heimtrainer mit Stromerzeugung: Eine pragmatische Lösung
Für den sofortigen pragmatischen Einsatz können Sie derzeit in Deutschland nur wenige Heimtrainer kaufen, die ihren benötigten Strom selbst produzieren. Ein illustratives Beispiel für einen Heimtrainer mit integriertem Stromgenerator ist das Sportstech ES600 Profi Ergometer.
Spezielle Heimtrainer und ihre Möglichkeiten
Nicht nur für die Fitness, sondern auch für viele andere Zwecke werden Heimtrainer, insbesondere in Fahrrad-Form mit Stromgeneratoren angeboten.
- Abhilfe schafft das Free Electric Bike, das die Firma „Hans Free Electric“ in Indien verkauft. So erzeugst du in zwei Stunden genügend Strom, um den Akku deines E-Bikes mit einer Kapazität von 300 Wattstunden zu laden. Damit leuchtet beispielsweise eine 40 Watt Glühbirne rund 5 Stunden. Mit diversen Zusatzteilen kann man auch Handys, Tablets oder andere Utensilien laden.
- Die Firma „Aerocatcher“ bietet mehrere (relativ teure) Modelle von Generator Bikes, also von Heimtrainern zur Stromerzeugung. Das „Generator Bike 250 Mini“ (mit der „Energy-Charge-Box 75/15“) hat eine maximale Leistung von 250 Watt und das „Generator Bike 500“ (mit demselben Akku) eine Höchstleistung von 500 Watt. Am größten ist das „Generator Bike 1000“ (mit der „Energy-Charge-Box 1.0“) und der Maximalleistung 1.000 Watt.
- Das (sehr teure) Stromvelo wird in der Schweiz manuell gefertigt und arbeitet mit maximal 32 Volt. Ausgestattet ist dieses Fitnessgerät zur Stromerzeugung mit einer stufenlosen NuVinci N360-Getriebenabe. Angezeigt werden Strom, Spannung, Leistung und Energiemenge. Durch eine 2-stündige Nutzung des Stromvelos erzeugen Sie zum Beispiel genügend Strom zum Aufladen eins E-Bike-Akkus mit einer Kapazität von 300 Wattstunden.
Wie viel Strom kann man wirklich erzeugen?
Um zu verstehen, ob sich der körperliche Einsatz lohnt und deine Stromrechnung dadurch sinkt, musst du wissen, wie viel Strom du eigentlich benötigst. Laut Praxistest.focus benötigt ein Zweipersonenhaushalt je Person am Tag zwischen 2,74 und 4,11 Kilowattstunden Strom am Tag. Mit einem guten Heimtrainer erzeugst du, je nach persönlicher Fitness, durchschnittlich 150 Wattstunden Strom. Um also den Strombedarf selbst zu decken, müsstest du zwischen 18,3 und 27,4 Stunden strampeln.
Statista führte im März 2021 in Deutschland eine repräsentative Befragung zum Stromverbrauch ohne Warmwasserbereitung durch. In 2-Personen-Haushalten werden jährlich durchschnittlich in Mehrfamilienhäusern 2.000 und in Einfamilienhäusern 3.000 Kilowattstunden Strom benötigt. Pro Tag verbraucht also jeder Einwohner in 2-Personen-Haushalten durchschnittlich in Mehrfamilienhäusern 2,74 und in Einfamilienhäusern 4,11 Kilowattstunden Strom. Mit einem guten Heimtrainer erzeugen gesunde Menschen pro Stunde durchschnittlich 150 Wattstunden Strom.
Diese Resultate beweisen, dass einzelne Personen ihren täglichen Strombedarf mit Heimtrainern nicht annähernd decken können. Mit dem Free Electric Bike erzeugen Sie mit einigen Anstrengungen in einer Stunde ca. 0,2 Kilowattstunden Strom. In Entwicklungsländern spendet damit zum Beispiel eine 40-Watt-Glühbirne fünf Stunden lang Licht.
Zubehör und Anwendungsmöglichkeiten
Für die Generator-Bikes gibt es sehr viel Zubehör wie zum Beispiel das Modul „Lichtsäule“, das den Umfang der von Ihnen gerade erzeugten Energie mit bis zu 10 Lampen anzeigt. Mit den 2 USB-Anschlüssen der „Energie-Charge-Box 1.0“ lassen sich Handys, Tablets und andere Geräte mit USB-Schnittstellen laden. Die zusätzliche, auch im KFZ-Bereich oft vorhandene 12-Volt-Steckdose bietet Strom für alle dazu passenden Geräte.
Innovative Lösungen: HR Bank und Ökotrainer
Der Ruf nach erneuerbaren Energiequellen ist so laut wie nie zuvor. Eine besonders kreative Idee kommt nun aus Litauen. Dort hat ein Start-up einen Heimtrainer mit Energiespeicher entwickelt, der Bewegungsenergie in Strom umwandelt.
Die Idee, den Sport nicht nur für das körperliche Wohlbefinden, sondern auch für einen grüneren Planeten zu betreiben, war die Hauptinspiration für die Entwicklung von »HR Bank«. Der Heimtrainer »HR Bank« erzeugt nicht nur Strom, wenn man in die Pedale tritt, sondern verfügt auch über eine 2-kWh-Batterie, die Strom aus anderen Quellen wie Sonnenkollektoren oder Windgeneratoren speichern kann. Die Batterie kann dann zum Betrieb einer beliebigen Anzahl von Geräten wie Smartphones, Computer, Lampen oder sogar einer Waschmaschine verwendet werden.
Auf den ersten Blick ähnelt HR Bank einem klassischen Heimtrainer. Beim Kurbeln kann er allerdings durchschnittlich 50 bis 300 W/h Strom erzeugen. »15 Minuten in die Pedale treten reichen aus, um ein Smartphone vollständig aufzuladen, während eine Stunde körperliche Betätigung einen Laptop vollständig auflädt. Darüber hinaus kann Energie nicht nur durch Kurbeln, sondern auch aus dem Stromnetz, einem Autogenerator, Sonnenkollektoren oder Windkraft erzeugt werden. Dabei kann der Hometrainer mit jedem Ausgabegerät verbunden werden.
Der Wunsch, den Menschen eine zumindest teilweise Unabhängigkeit von externen Energielieferanten zu ermöglichen, spielte bei der Entwicklung der HR Bank auch eine entscheidende Rolle. »Als der Krieg in der Ukraine begann, war ich schockiert über den Anblick von Menschen mit vielen Verlängerungskabeln, die versuchten, Strom von einem Stromgenerator zu beziehen, um ihre Telefone aufzuladen. Wir haben auch an unvorhersehbare Naturkatastrophen gedacht, die dazu führen, dass Menschen tage- oder sogar monatelang ohne Strom bleiben. Dabei kann der Heimtrainer vollständig an die Vorlieben und Fähigkeiten des Benutzers angepasst werden. Zur Personalisierung des Produkts bietet Tukas EV eine Reihe von Farben, Materialien und Oberflächen. Da recycelten Materialien zum Einsatz kommen und alle Komponenten am Ende ihres Lebenszyklus problemlos recycelbar sind, ist »HR Bank« durch und durch nachhaltig. Das Hauptbau-Material des Produkts stammt von einem weltweit führenden Lieferanten von verantwortungsvoll produziertem Aluminium. Die Seitenteile der „HR Bank“ sind aus FSC-zertifiziertem Birkensperrholz gefertigt. Die Zertifizierung garantiert, dass Holz und Holzprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Fast alle Teile des Fahrrads werden im eigenen Haus hergestellt.
Der Oekotrainer ist ein Rollentrainer, der mit einem Stromgenerator als Rolle ausgestattet ist. Dazu wird ein Fahrrad an der Hinterachse in den Rollentrainer eingespannt. Beim Pedalieren wird Gleichstrom mit einer drehzahlabhängigen Ausgangsspannung (ca. 0-50 Volt DC) und einem maximalen Strom von 36 Ampere erzeugt. Dadurch ergibt sich eine max. Ausgangsleistung von über 1000W (ein durchschnittlich trainierter Mensch kann dauerhaft ca. 80W, kurzfristig bis zu 1000W erzeugen). Der Generator arbeitet dabei mit einer Effizienz von bis zu 85 %. Betrieben werden kann das im Shop angebotenen Zubehör. Dadurch ergeben sich verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten.
So besteht z.B. die Möglichkeit, mit der Kombination aus Spannungsregler und Wechselrichter Haushaltsgeräte bis max. 250W zu betreiben (empfohlen: bis max. 100W), die erzeugte Energie in einem Akku zwischenzuspeichern oder die erzeugte Leistung visuel darzustellen (Hit-The-Bulb, PowerAnalyzer). Weiterhin ist es möglich 8 Geräte parallel zu einem Fahrradkino zusammenzuschalten wobei die Nutzer den Strom für Beamer und Soundanlage selbsterzeugen und die Leistung jedes Fahrers am oberen Rand der Leinwand eingeblendet wird. Insbesondere beim Betrieb OHNE Akku ist ein direkter Zusammenhang zwischen eingesetzter Muskelkraft und angeschlossenem Verbraucher spürbar, wodurch sich ein außergewöhnlicher Lerneffekt ergibt, der dem Nutzer lange in Erinnerung bleiben wird. Zum Zubehör gehören eine Auflage fürs Vorderrad sowie ein passender Schnellspanner.
Nabendynamos: Autarke Stromversorgung beim Bikepacking
Sicherheit ist das A und O beim Bikepacking - und dazu gehört eine ausreichende Beleuchtung. Nicht nur akkubetriebene Lampen kommen infrage. Viele Hersteller verbauen mittlerweile Nabendynamos. Diese punkten mit einem hohen Wirkungsgrad, langer Lebensdauer und geringem Widerstand.
Ein Nabendynamo erzeugt Strom beim Fahren - ohne dass du einen Akku benötigst. Im Vergleich zu Seitenläufer-Dynamos fällt der Widerstand verschwindend gering aus. Durchschnittlich erzielen Nabendynamos einen Wirkungsgrad von 45-60 Prozent. Der Dynamo ist IN der Nabe verbaut, also vor Schmutz und Wasser geschützt. Dank Kondensator kann ein Nabendynamo Strom für wenige Minuten speichern. Er liefert daher ein begrenztes Standlicht.
Um mit dem Nabendynamo dein Smartphone zu laden, benötigst du zusätzliche Komponenten wie Spannungswandler, Pufferspeicher und eine USB-Buchse. Du kannst diesen Fahrrad-Dynamo selbst nachrüsten. Das geht am einfachsten, indem du das komplette Laufrad wechselst. Wer nur den Dynamo einbauen möchte, hat mehr Arbeit vor sich.
Aufbau und Funktionsweise von Nabendynamos
Nabendynamos sind Wechselstromgeneratoren. Das heißt, sie wandeln mechanische Energie, also Bewegung, in elektrischen Strom um. Die Bewegung kommt in diesem Fall vom Vorderrad deines Bikes. Sie überträgt sich auf einen Permanentmagneten. Dreht sich dieser nun um den sog. Stator, fließen Elektronen. Je schneller die Drehung, desto mehr Strom wird erzeugt. Nun muss der Dynamo nur noch per Kabel mit einer Lichtquelle verbunden werden.
Bei den ersten Dynamos kamen Glühbirnen zum Einsatz. Heute werden energiesparende LEDs eingesetzt. Nabendynamos funktionieren ähnlich wie klassische Seitenläufer-Dynamos, die du vielleicht noch von früher kennst. Allerdings wurde das kleine Rädchen mittlerweile gestrichen. Stattdessen ist der Dynamo direkt in der Nabe des Vorderrads eingebaut. Das sorgt für einen höheren Wirkungsgrad - heißt: du musst weniger strampeln, um die gleiche Menge Strom zu produzieren.
Vor- und Nachteile von Nabendynamos fürs Bikepacking
Vorteile
- Autarke Stromversorgung: Nabendynamos funktionieren ganz ohne Batterien oder Akkus. Das macht sie nicht nur günstig im Betrieb. Auch die Umwelt freut sich: denn so fällt weniger Batterie-Schrott an, der entsorgt werden muss. Stattdessen wird der Dynamo beim Fahren automatisch mit Strom versorgt. Wer möchte, fährt tage- oder wochenlang durch die Wildnis, ohne auf Steckdosen angewiesen zu sein.
- Minimale Kraftanstrengung: Wer früher einen Seitenläufer-Dynamo verwendet hat, weiß: das kleine Rädchen erzeugt jede Menge Reibung. Gegen diese musste man beim Fahren ankämpfen. Heute ist das anders: Ob du mit oder ohne Nabendynamo fährst, macht kaum einen Unterschied. Nur bei sehr langsamen Geschwindigkeiten um 10 km/h ist der Kraftaufwand überhaupt bemerkbar. Auch nervige Geräusche wie bei den älteren Dynamos hast du nicht zu befürchten.
- Robustes Design: Nabendynamos sind von einem Gehäuse umgeben, das Nässe, Schmutz und Staub abhält. Kaum überraschend präsentieren sich diese Dynamos äußerst langlebig. Sie müssen so gut wie nie gewartet oder ausgetauscht werden.
- Strom für das Smartphone: Ein Nabendynamo erzeugt bei der Fahrt permanent Strom - auch wenn die Beleuchtung ausgeschaltet ist. Sofern du einige Zusatz-Komponenten anbringst, kannst du dein Smartphone mit dem Dynamo aufladen. Batteriebetriebene Lampen bieten diese Möglichkeit normalerweise nicht
Nachteile
- Aufwändige Reparaturen: Natürlich ist auch ein Nabendynamo nicht komplett vor Verschleiß geschützt. Korrosion, Kondenswasser, aber auch Stöße können ihn beschädigen. Im schlimmsten Fall muss er repariert oder erneuert werden. Das ist wesentlich aufwändiger als bei Akku-Lampen. Du musst entweder das komplette Laufrad ersetzen oder den Dynamo austauschen (lassen).
- Begrenztes Standlicht: Akku- und batteriebetriebene LEDs haben einen Vorteil: Du kannst sie auch dann verwenden, wenn dein Fahrrad stillsteht - und sogar vom Bike abnehmen. Mit Nabendynamos ist das nicht möglich. Zwar verfügen die meisten Modelle über einen Kondensator, der eine gewisse Menge Strom speichert. Doch das Standlicht ist weniger hell als im regulären Betrieb und schaltet sich nach ca. 4 Minuten automatisch ab. Als Ersatz für die Taschenlampe taugen Nabendynamos daher nicht.
- Höheres Gewicht: Nabendynamos bringen mehr Gewicht auf die Waage als Akku-Lampen - allein schon durch den Magneten und die Verkabelung. Je nach Modell solltest du mit 400 bis 1.400 g rechnen. Die leichtesten Dynamos sind dabei leider auch die teuersten. Zum Vergleich: Akkubetriebene Sets aus Front- und Rücklicht wiegen meist 150 bis 300 g.
Worauf Sie beim Kauf eines Nabendynamos achten sollten
- Leistung: In Sachen Leistung unterscheiden sich heutige Nabendynamos kaum. Die meisten Modelle bringen es bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h auf 3-4 Watt. Daneben werden Dynamos mit 2,4 oder 1,5 W angeboten. Diese sind generell etwas leichter und eignen sich, wenn du kleine LED-Lampen antreiben willst. Bei starken LEDs könnte ihre Helligkeit dagegen zu mager ausfallen.
- Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad sagt aus, wie viel mechanische Energie in Strom umgewandelt wird - oder anders gesagt: Je höher der Wirkungsgrad, desto weniger musst du treten, um Strom zu erzeugen. Die Norm ISO 6742 schreibt mindestens 30 % vor. Heutige Nabendynamos besitzen jedoch meist einen Wirkungsgrad von 45-60 Prozent. Beachte, dass der maximale Wirkungsgrad nur bei einer moderaten Geschwindigkeit (z. B. 15 km/h) erreicht wird. Wenn du schneller fährst, nimmt er automatisch ab.
- Leerlaufverlust: Durch das Magnetfeld in der Nabe entstehen automatisch Leerlaufverluste. Doch diese sind verschmerzbar. Etwa 0,1 bis 0,7 Prozent Leistung gehen verloren, sodass du für 100 km gerade einmal 20 Sekunden länger benötigst.
Das benötigen Sie, um Ihre Geräte mit einem Nabendynamo zu laden
Der Strom eines Nabendynamos wird meist für die Beleuchtung genutzt. Doch lässt sich damit auch ein Smartphone, ein Tablet oder eine Powerbank aufladen?
Die Antwort: Ja, das geht. Es dauert nur eine gewisse Zeit. Nabendynamos erzeugen gerade einmal 3 bis 4 Watt - heißt: Bei normaler Fahrweise kann es 9 Stunden dauern, bis der Akku komplett geladen ist. Das schreckt dich nicht ab? Dann benötigst du noch folgende Dinge:
- Nabendynamo: Dieser sollte mindestens 3 Watt erzeugen.
- USB-Anschluss: Dafür brauchst du einen USB-Anschluss.
- Spannungswandler/Netzteil: Am Nabendynamo erledigt diesen Job ein Spannungswandler.
- Puffer-Akku: Da Ladeunterbrechungen den Akku deines Smartphones beschädigen können - und das Aufladen unnötig verzögern - sollte ein Puffer-Akku verbaut sein.
Nabendynamo nachrüsten - so geht´s
Nicht alle Fahrräder sind mit einem Nabendynamo ausgestattet. Um das gute Stück nachzurüsten, kommen zwei Möglichkeiten infrage:
- Das ganze Laufrad wechseln: Das komplette Laufrad zu wechseln, mag nach Verschwendung klingen. Es stellt jedoch die einfachere Variante dar.
- Nur die Nabe austauschen: Wesentlich aufwändiger ist die zweite Variante. Das Laufrad muss dafür neu eingespeicht werden.
Strom erzeugen mit Nabendynamo - Fazit
Wie du siehst, bieten Nabendynamos handfeste Vorteile: Sie sind nahezu wartungsfrei, erhöhen den Kraftaufwand beim Fahren nur minimal und machen dich außerdem unabhängiger von Steckdosen. Wer das richtige Zubehör kauft, kann nicht nur die Beleuchtung, sondern auch sein Smartphone aufladen. Das ist ideal in der Wildnis.
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