In Oberfranken erwartet Sie ein gut ausgebautes Netz von Radwegen, das ideale Bedingungen für ausgedehnte Radtouren bietet. Die Radrunde Oberfranken erschließt die schönsten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region und lädt zu unvergesslichen Entdeckungstouren ein.
Der Startpunkt liegt in Bamberg - die Stadt gilt mit ihren 12 Brauereien als fränkische Bierstadt und mit den über 1.000 Baudenkmälern als historisches Juwel.
Radtouren rund um Bamberg
Entdecken Sie die schönsten Seiten der Region bequem auf zwei Rädern: Ob durch die Altstadt, entlang der Regnitz oder hinaus ins Grüne - Radfahren in Bamberg verbindet Kultur, Natur und Bewegung. Wer mehr Zeit mitbringt, erkundet die Umgebung auf den überregionalen Radwegen wie dem RegnitzRadweg oder dem Main-Radweg.
Eine Übersicht aller Routen im Bamberger Land finden Sie auf unserer interaktiven Radkarte - ideal für die schnelle Tourenplanung.
Die beliebte Broschüre „Radfahren in und um Bamberg“ wurde neu aufgelegt und präsentiert nun neben abwechslungsreichen lokalen Rundtouren, erlebnisreichen E-Bike-Touren und MTB Trails erstmals auch die Bikeparks und Pumptracks im Bamberger Land. Ebenso wird eine vielfältige Auswahl an Thementouren übersichtlich dargestellt.
Die Touren werden jeweils mit einem kurzen Steckbrief mit Routenverlauf, Höhenprofil und Tipps zur Anreise mit dem ÖPNV vorgestellt. Ergänzend bietet die Neuauflage QR-Codes zu jeder einzelnen Tour, die direkt zum Geoportal des Landkreises Bamberg führen, welches eine Fülle von weiterführenden Informationen bietet - darunter interaktive Karten, Radserviceanbieter, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten entlang der Routen, GPX-Daten uvm. So können Radfahrerinnen und Radfahrer ihre Touren noch besser planen und sich während der Fahrt orientieren. Die Broschüre ist ein unverzichtbarer Begleiter für Einheimische und Gäste gleichermaßen, welche die Schönheit und Vielfalt der Region auf zwei Rädern entdecken möchten.
Hier sind einige ausgewählte Radtouren rund um Bamberg, die Sie begeistern werden:
1. Bamberg - Hallstadt - Eltmann
- Streckenlänge: 46 Kilometer
- Fahrtzeit: etwa 2,5 Stunden
- Höhenunterschiede: 180 Meter
- Streckenprofil: überwiegend asphaltiert
- Fitnesslevel: mittelschwere Tour (gute Kondition erforderlich)
Vom Bamberger Bahnhof geht es vorbei an Schloss Aufseßhöflein im Norden Bambergs in Richtung Hallstadt. Nach eine Überquerung des Mains durchfahren Sie die Gemeinde Dörfleins. Im Anschluss daran fahren Sie durch Ober- und Unterhaid Richtung Staffelbach. Die Route führt Sie dann direkt am Mainufer in Richtung Stettfeld. Auf einem Radweg neben der Autobahn A 70 gelangen Sie danach nach Ebelsbach. Hier überqueren Sie den Main erneut und fahren direkt auf die idyllische Gemeinde Eltmann zu. Anschließend fahren Sie auf dem Main-Radweg parallel von Trunstadt über Viereth bis nach Bischberg und Bamberg. Kurz vor Bamberg, im Stadtteil Gaustadt kommen Sie am bekannten Erba Park vorbei, in dem sie bei gutem Wetter eine Pause machen können.
Ausführliche Streckeninformationen und eine Karte mit der genauen Route finden Sie hier.
2. Bamberg - Hallstadt - Eltmann - Zeil am Main
- Streckenlänge: 61 Kilometer
- Fahrtzeit: etwa 3,5 Stunden
- Höhenunterschiede: 230 Meter
- Streckenprofil: überwiegend asphaltiert, teilweise befestigte Wege
- Fitnesslevel: mittelschwere Tour (gute Kondition erforderlich)
Dieser Radweg startet genauso wie der Radweg, der unter Punkt 6 aufgeführt ist. Allerdings unterscheiden sich die beiden ab Ebelsbach, denn anders, als bei der obigen Route, überqueren Sie hier noch nicht den Main. Anstatt dessen fahren Sie von Ebelsbach nach Zeil am Main. Die Tour verläuft dabei entlang einer Bahntrasse inmitten von Weinbergen. Ab circa der Hälfte der Strecke auf der Höhe der Ortschaft Ziegelanger wird der Radweg weg von den Bahngleisen hin zur B 26 geführt. In Zeil am Main angekommen, lohnt sich ein Spaziergang durch die idyllische Altstadt mit einem anschließendem Glas Wein in einer der Gaststätten. Zusätzlich können Sie hier die Wallfahrtskirche Zeiler Käppele am Kapellenberg besichtigen.
Um von hier nach Sand am Main zu gelangen, müssen Sie der Sanderstraße folgen. Dabei überqueren Sie den Main und müssen anschließen geradeaus weiterfahren. Die Straße führt Sie direkt in den Ortskern von Sand am Main. Hier gibt es viele Heckenwirtschaften. Das sind kleine Wirtshäuser, in denen maximal 40 Sitzplätze sind und in dem die Winzer und Weinbauern ihren selbst produzierten Wein anbieten. Die Radtour geht weiter ins etwa 3, 5 Kilometer entfernte Limbach. Auch hier gibt es eine touristische Attraktion, denn in dem Ort steht die bekannte Wallfahrtskirche Maria Limbach. Um wieder zurück zu ihrem Startpunkt zu gelangen, müssen Sie dem Main-Radweg folgen: Dieser führt Sie nicht nur direkt nach Eltmann, sondern auch zurück in die Bierhauptstadt Bamberg.
Ausführliche Streckeninformationen und eine Karte mit der genauen Route finden Sie hier.
3. Bamberg - Kemmern - Memmelsdorf
- Streckenlänge: 58 Kilometer
- Fahrtzeit: etwa 3,5 Stunden
- Höhenunterschiede: 193 Meter
- Streckenprofil: überwiegend asphaltiert
- Fitnesslevel: mittelschwere Tour (gute Kondition erforderlich)
Diese Radtour ist für alle geeignet, die an einem Sonntagnachmittag am liebsten ein kühles Bamberger beziehungsweise fränkisches Bier genießen. Auf dem Main-Radweg geht es entlang des Main-Donau-Kanals durch Bischberg und Viereth. Hier wird der Kanal überquert. Die Straße führt Sie direkt nach Unterhaid, wo sich auch gleichzeitig der erste Keller befindet: der Grambinus Keller. Entlang von schönen Felder und vorbei am Kapellweiher geht die Route anschließend Richtung Oberhaid. Zwischen den beiden Gemeinden, in direkter Nähe zum Weiher, befindet sich der Hannla Keller. Nachdem Sie durch Oberhaid gefahren sind, führt die Route Sie erst nach Dörfleins und im Anschluss - entlang eines Waldstücks - Richtung Kemmern. Direkt an diesem Waldrand befindet sich auch schon Keller Nummer drei: der Wagner Bräu Keller.
Nach einer Rast in einem der drei geht die Tour weiter durch Kemmern. Danach fahren Sie inmitten weitläufiger Felder über Breitengüßbach, Merkendorf und Drosendorf nach Memmelsdorf. Vorbei am Ottensee geht es dann über Pödel- und Litzendorf zurück in Richtung Bamberg. Insbesondere der letzte Teil der Fahrt ist noch einmal besonders schön, da der Radweg hier zwischen dem Hauptmoor- und dem Eichwald verläuft.
Ausführliche Streckeninformationen und eine Karte mit der genauen Route finden Sie hier.
4. Bamberg - Hirschaid - Senftenberg
- Streckenlänge: 47 Kilometer
- Fahrtzeit: etwa 3 Stunden
- Höhenunterschiede: 300 Meter
- Streckenprofil: überwiegend asphaltiert, teilweise fester Kies
- Fitnesslevel: mittelschwere Tour (gute Kondition erforderlich)
Nachdem Sie aus der Bamberger Innenstadt herausgefahren sind, geht es auf dem schönen asphaltiertem Radweg am Sendelbach, der parallel zum Main-Donau-Kanal verläuft, bis nach Strullendorf im Bamberger Landkreis. Hier haben Sie einen weiten Blick über Felder und Wälder. Nach einer kurzen Strecke durch Strullendorf werden Sie zurück an den Main-Donau-Kanal geführt. Hier überqueren Sie eine Brücke und fahren anschließend auf der linken Seite des Flusses weiter. Nach etwa 1,5 Kilometer überqueren Sie den Kraftwerkskanal und biegen links Richtung Hirschaid ab. Nach einem kurzen Weg durch die Gemeinde werden Sie wieder an den Main-Donau-Kanal geführt und fahren von dort aus durch Altendorf, Buttenheim, Dreuschendorf und Gunzendorf. Nach etwa 24 Kilometern erreichen Sie den Senftenberger Felsenkeller, in dem Sie eine Pause einlegen können. Hier werden unter anderem frisch gebackenes Holzofenbrot und verschiedene regionale Biere angeboten. Im Anschluss führt der Radweg Sie durch ein kleines Waldstück über Ketschendorf und Seigendorf zurück nach Strullendorf. Hier überqueren Sie ein letztes Mal den Main-Donau-Kanal und fahren dann auf der linken Seite des Flusses wieder zurück nach Bamberg.
Ausführliche Streckeninformationen und eine Karte mit der genauen Route finden Sie hier.
5. Bamberg - Schloss Seehof - Wernsdorf
- Streckenlänge: 39 Kilometer
- Fahrtzeit: etwa 2,5 Stunden
- Höhenunterschiede: 250 Meter
- Streckenprofil: überwiegend asphaltiert
- Fitnesslevel: mittelschwere Tour (gute Kondition erforderlich)
Vom Bamberger Bahnhof geht es über die Memmelsdorfer Straße nach Memmelsdorf. Dort befindet sich das Schloss Seehof, das 1686 als Sommerresidenz für die Bamberger Fürstbischöfe erbaut wurde und jährlich viele Besucher verzückt. Entlang von weitläufigen Felder geht es anschließend über Meedensdorf und Schammelsdorf nach Litzendorf. Von hier fahren Sie weiter nach Geisfeld. Auf dem Weg kommen Sie an einer ganz besonderen Ruhestätte vorbei: den keltischen Hügelgräbern. Dies sind sechs rekonstruierte Grabhügel, unter denen die Kelten etwa 700 v. Chr. ihre Toten begraben haben. Die einzelnen Hügel sind bis zu 4 Meter hoch und haben einen Durchmesser von bis zu 25 Metern. Nachdem Sie Geisfeld durchquert haben, führt die Route weiter über Leesten bis nach Wernsdorf. Auf diesem Teilabschnitt fahren sie teilweise neben dem kleinen Mühlbach. In der vorletzten Ortschaft der Tour erwartet Sie noch einmal ein besonderes Highlight. In Roßdorf am Fort befindet sich der Roßdorfer Felsenkeller.
Am Rande des Hauptmoorwalds werden Sie abschließend nach Strullendorf geführt. Hier geht die Route weiter am Main-Donau-Kanal, von wo aus Sie direkt entlang des Wassers zurück in die Bamberger Innenstadt fahren.
Ausführliche Streckeninformationen und eine Karte mit der genauen Route finden Sie hier.
6. Memmelsdorf - Bamberg - Memmelsdorf
Startpunkt der Tour ist der neue Parkplatz in Memmelsdorf hinter der Seehofhalle, gegenüber von Schloss Seehof. Von hier geht es links auf den Skulpturenweg „Figur im Focus“ Richtung Pödeldorf. Innerhalb von drei Wochen entstanden hier 2009 steinbildhauerische Kunstwerke entlang des Radwegs. Das Symposium „Figur im Focus“ sollte die Gegenständlichkeit der Figur zum Ausdruck bringen und zeigen, wie Künstler mit unterschiedlicher stilistischer Ausprägung das Thema Stein bearbeiten. Nach etwa 4 km erreicht man Pödeldorf. Von hier aus geht es über die Hollfelder Straße, Frankenstraße nach Naisa und dann weiter nach Litzendorf über die Naisaer Straße und den Tanzwiesenweg. Hier wird sich ab Herbst 2024 eine Freizeitanlage u.a. mit Kneippbecken und neu gestaltetem Spiel- und Sportplatz befinden. Wir biegen danach rechts ab in die Geisfelder Straße. Nach etwa 2 km Richtung Geisfeld auf dem Radweg erreichen wir die Frühkeltischen Hügelgräber auf der linken Seite. Dieser keltische Friedhof ist der schönste seiner Art in Oberfranken. Anhand von sechs rekonstruierten Grabhügeln bekommt man eine bildliche Vorstellung, wie die Kelten Ihre Toten begraben haben. Ein paar Meter weiter auf dem Radweg, befindet sich etwas abseits des Radweges auf der rechten Seite die Quelle, die der ehemalige Geisfelder Pfarrer Ultsch 1936 fassen ließ. Heute befindet sich an dieser Stelle wieder eine natürliche Quelle. Der hier anstehende eisenhaltige Doggersandstein gibt dem Wasser seine rotbraune Farbe. Weiter geht es entlang des Radweges, vorbei an der kleinen Magdalenenkapelle nach Geisfeld. Hier laden der Landgasthof Büttel und die Brauerei Griess zum Rasten ein. Danach radeln wir weiter über „Zum Steinich“ Richtung Roßdorf a.F. zum Griess-Keller. Der in stufenform angelegte Keller mit schönem Blick ins Naturschutzgebiet und übers Tal zählt zu den schönsten Kellern der Region. In Roßdorf biegt man links ab und folgt der Straße nach Wernsdorf. Hier befindet sich das ehemalige fürstbischöfliche Jagdschloss Wernsdorf, dass den romantischen Rahmen für Konzerte der Capella Antiqua Bambergensis bildet.
Der Amlingstadter Straße entlang kommen wir vorbei am Gasthof Schiller, der mit seinem schönen Biergarten unter Kastanienbäumen zur Einkehr einlädt, bevor es weiter nach Amlingstadt geht. Hier befindet sich die Pfarrkirche St. Ägidius, die auf eine Gründung Karls des Großen (814) zurückgeht; der jetzige Bau wurde um 1430 errichtet. Im 30-jährigen Krieg wurde die Kirche 1631 von den Schweden bis auf die Mauern abgebrannt und 1640 wieder aufgebaut. Sie ist eine der ältesten Kirchen im Landkreis Bamberg. Danach fahren wir über die Amelungenstraße. Kurz vor dem Ortsende-Schild biegen wir links in „Zum Lehengarten“ und nach ca. 50 m gleich wieder rechts in den Flurweg Richtung Strullendorf. Nach ca. 4 km biegen wir links in die Hauptsmoorstraße ab und folgen dieser, vorbei am Abenteuerspielplatz und Minigolfanlage, bis zur Kreuzung. Hier überqueren wir die Bamberger Straße. Nun radeln wir weiter über Nordring und Siemensstraße Richtung Main-Donau-Kanal und überqueren diesen. Danach fahren wir weiter Richtung Sandgrasheide und Fähre Pettstadt, mit der wir die Regnitz überqueren. Die alte Gierfähre über die Regnitz quert den Flusslauf zwischen Strullendorf und Pettstadt. Sie setzt Fußgänger, Fahrräder, Kinderwägen, Motorräder und sogar Traktoren über den Fluss. Auf der anderen Uferseite fahren wir weiter Richtung Pettstadt. Nach etwa 1,5 km biegen wir rechts in die Schulstrasse und folgt dieser. Danach geht es weiter über die neue Fahrrad-Brücke über die Raue Ebrach zum Pettstadt Keller, wo man neue Kräfte tanken kann.
Nun folgen wir dem Radweg entlang der Regnitz nach Bug. Von hier aus geht es weiter durch den Stadtpark Hain, vorbei am Botanischen Garten, entlang des Wegmannufers, am rechten Regnitzarm, danach unter dem Münchner Ring hindurch. Wir radeln ein Stück entlang des Heinrichsdammes und des linken Regnitzarmes, vorbei am Druidentempel und dem Denkmal König Ludwig II. Am Bootshaus kann man direkt am Wasser sitzen und ein kühles Getränk an heißen Tagen genießen. Danach geht es weiter über die Walkmühle zur Don Bosco Fähre, wo wir wieder den Fluss ein weiteres Mal mit einer Fähre queren. Diese Fährverbindung ersetzt eine Fußgängerbrücke, die bis im Jahre 1960 eine Verbindung der Inselstadt mit dem Berggebiet ermöglichte und aus ästhetischer und städtebaulicher Sicht eine bessere Lösung darstellt als der Bau einer neuen Fußgängerbrücke. Danach radeln wir weiter über „Alter Graben“, „Oberer Stephansberg“, „Unterer Stephansberg“, Judenstraße, Balthasargäßchen und „Schranne“ über die Bischofsmühlbrücke zur Tourist-Information am Rosengarten Geyerswörth, der zum Verweilen einlädt. Anschließend geht es ein Stück zurück Richtung Bischofsmühlbrücke, biegen aber vor der Brücke rechts in die „Untere Mühlbrücke“ und überqueren die Regnitz ein weiteres Mal. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf das „Alte Rathaus“ von Bamberg. Danach machen wir einen kleiner „Schlenker“ rechts durch das „Alte Rathaus“ in der Regnitz über die „Obere Brücke“, Obstmarkt und zurück über die „Untere Brücke“, vorbei an der Statue der Kaiserin Kunigunde und herrlichem Blick auf „Klein-Venedig“. Danach fahren wir über Dominikanerstraße und „Obere Sandstraße“ und biegen kurz nach der Kirche St. Elisabeth in die Elisabethenstraße in den „Leinritt“. Diesem folgen wir entlang der Regnitz und überqueren diese auf der Markusbrücke. Nun geht es weiter vorbei am Markusplatz, auf der „Inneren Löwenstraße“ wieder einmal über die Regnitz, links in die Siechenstraße und biegen auf Höhe der Kirche St. Otto rechts auf die Memmelsdorfer Straße ab. Wir radeln ab hier entlang des Radweges anfangs neben der Memmelsdorfer Straße, danach neben der St2190 für etwa 5,5 km vorbei an Schloss Seehof und erreichen dann wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz in Memmelsdorf.
Sehenswürdigkeiten und Gastronomie direkt an der Strecke:
- Skulpturenweg „Figur im Focus“
- Freizeitanlage Tanzwiesen Litzendorf
- Frühkeltische Hügelgräber
- Pfarrer - Ultsch - Brunnen
- Schloss Wernsdorf
- Pfarrkirche St. Ägidius, Amlingstadt
- Abenteuerspielplatz und Minigolfanlage an der Hauptsmoorhalle, Strullendorf
- Fähre Pettstadt
- Hainpark Bamberg
- Don Bosco Fähre
- Rosengarten Geyerswörth
- Altes Rathaus, Bamberg
- „Klein-Venedig“ von Bamberg
- Obere Sandstraße Bamberg
- Schloss Seehof, Memmelsdorf
Parkmöglichkeiten:
Memmelsdorf, BA 5 Richtung Pödeldorf, Parkplatz zwischen Seehofhalle und Schloss Seehof.
Die Radrunde Oberfranken
Die Gesamtlänge des Hauptradweges beträgt 552 Kilometer. Die Route verläuft überwiegend auf ruhigen Straßen und separaten Radwegen, die größtenteils asphaltiert sind. Knapp 20 Prozent der Straßen und Wege weisen eine gesplittete oder geschotterte Oberfläche auf. Die Verkehrsbelastung ist auf der gesamten Radrunde sehr gering. In den Städten müssen Sie aber manchmal mit etwas stärkerem Verkehr rechnen.
Die gesamte Radrunde Oberfranken ist sehr gut und einheitlich mit einer Wegweisung von Fern- und Nahzielen mit Entfernungsangaben markiert. Bei Redaktionsschluss gab es jedoch noch keine Beschilderung mit dem Logo der Route.
Auf dem Weg durch das Coburger Land besuchen Sie das malerische Fachwerkstädtchen Seßlach und kommen vorbei am Wildpark Tambach. In der schönen Stadt Coburg lohnt ein Aufstieg zur mächtigen Festung, auch „Fränkische Krone“ genannt. Anschließend kommen Sie in den Kurort Bad Rodach und steuern mit Blick auf den Thüringer Wald die immer noch recht einsame Region der ehemals deutsch-deutschen Grenze an.
Die Spielzeugstadt Neustadt bei Coburg, das Wasserschloss Mitwitz und das Fachwerkstädtchen Kronach sind interessante Zwischenstopps. Im Naturpark Frankenwald meistern Sie einige stärkere Steigungen. Bald nach dem alten Kurort Bad Steben fahren Sie durch eines der schönsten Engtäler Deutschlands, durch das Höllental.
Vorbei am Dreiländereck führt die Route in ein Zentrum der Porzellanproduktion, Fabrikanten wie Rosenthal und Hutschenreuther haben hier mit ihren Produkten weltweite Bekanntheit erlangt. Auf alten Bahntrassen geht es anfangs recht eben in das Fichtelgebirge. In Wunsiedel können Sie inmitten der historischen Bausubstanz in einem der vielen Cafés rasten, bevor Sie vorbei am schönen Fichtelsee die höchste Erhebung der gesamten Radrunde erklimmen. NN. Dann geht es hinab in die Stadt der Richard-Wagner-Festspiele Bayreuth.
Auf dem letzten Abschnitt der Radrunde gelangen Sie in die Fränkische Schweiz. Hier gibt es die weltweit größte Brauereidichte, aber auch die Menge der Schlösser und Burgen ist beeindruckend. Nach der alten Königstadt Forchheim mit der Kaiserpfalz folgt ein langer Abschnitt im Tal der Reichen Ebrach. Sehenswert ist das prunkvolle Barockschloss Weissenstein, das als eine der größten Schlossanlagen Deutschlands gilt. Im nördlichen Aischgrund radeln Sie an vielen Fischteichen vorbei und steuern mit Kloster Ebrach das letzte große Highlight der Radrunde an. Ebene Wege auf alten Bahntrassen bringen Sie im Tal der Mittleren Ebrach dann nach Burgebrach.
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