Radtouren rund um den Geiseltalsee: Informationen und Tipps

Der Geiseltalsee und seine Umgebung bieten vielfältige Möglichkeiten für Radfahrer. Egal, ob Sie den Geiseltalsee-Rundweg mit dem Geiseltalexpress, auf dem Fahrrad oder mit Unterbrechungen zu Fuß machen: Verpassen sollten Sie ihn nicht, wenn Sie am Geiseltalsee Urlaub machen.

Rundweg um den See

Rund um den Geiseltalsee können Sie aus verschiedenen Routen zum Fahrradfahren und Wandern wählen. Eine Fahrrad-Route ist beispielsweise als Tagestour angelegt und schlängelt sich um den gesamten See. Außerdem gibt es einen kleinen Radweg auf der Halbinsel, auf der Sie im Naturschutzgebiet seltene Tiere beobachten und den See in direkter Ufernähe genießen können.

Selbstverständlich kann man die (Fahrrad)-Routen auch teilen. Verschiedene Plätze mit herrlichem Seeblick laden zum Picknick ein. Zwischenaufenthalte am Weinberg oder an der Beobachtungsstation kann man jederzeit einlegen.

Die Rundtour ist 25 Kilometer lang und zeichnet sich durch einen Höhenunterschied von 102 m aus. Der Weinberg ist der höchste Punkt der Tour. Man wird oben nicht nur mit einer leckeren (nicht-)alkoholischen Abkühlung, sondern auch mit einem sensationellen Blick über den Geiseltalsee belohnt.

MTB-Route am Geiseltalsee

Du hast Lust mit dem Mountainbike statt Trekking- oder Rennrad am Geiseltalsee zu fahren? Wir haben jetzt ganz frisch die MTB Route aufgezeichnet. Du findest diese im Beitrag „Geiseltalsee Rundfahrt mit dem Mountainbike“ und kannst dort gerne auch an einer geführten Tour teilnehmen.

Streckenbeschreibung und Highlights

Auf der etwa 40 km langen Tour entdecken Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und können die Reize der Landschaft hautnah erleben.

Fahren Sie jetzt weiter Richtung Braunsbedra. Auf der Weiterfahrt zur Marina von Mücheln, kommen Sie am Geologischen Fenster von Krumpa und am Irrgarten „Im Urpferdchen“ vorbei.

Weiter geht es anstrengend bergauf zur Halde Klobikau. Machen Sie einen Stopp am Weinberg Goldener Steiger und genießen den Blick vom dortigen Aussichtsturm. Von dieser Seite ist der Seeblick besonders weit und spektakulär. Gönnen Sie sich eine kleine Einkehr, ehe es nun bergab zum Strand von Frankleben geht, wo Sie vielleicht eine kleine Badepause einlegen möchten.

Am See jedoch sind die Bäume teils dichter und der Weinberg wirft seine Schatten. Hierdurch konnte die Nässe vom Regen der Vortage nicht abtrocknen. Es bewahrheitete sich für mich die Wahl zum Mountainbike statt Rennrad.

2 Kilometer vor Ankunft beim See ist der Asphalt für kurze Zeit vorbei und es geht auf einem gut ausgebauten Landwirtschaftsweg mit zwei Spuren weiter. Dieser ist sehr eben, bietet keinen Rollwiderstand und hat vor allem keine Löcher oder ähnliche Probleme.

Die Geiseltalsee Karte zeigt euch meine Runde mal im Überblick. Ich fahre diese in den meisten Fällen gegen den Uhrzeigersinn. So auch heute. Vom „Oben“ trennen mich nur drei Steigungen die es in sich haben. Schon bin hin zu den Steigungen geht es immer sanft bergauf.

Bergab macht sie natürlich auch viel Spaß und erlaubt auf dem Rennrad problemlos Geschwindigkeiten über 70 km/h. Auf dem Weinberg angekommen kann man sich Getränke oder kleine Snacks kaufen. Je nach Wetter ist da eine ganze Menge los. Außerdem darf die Toilette aufgesucht werden. Ich habe mich nur für ein paar Fotos hier oben aufgehalten. Nun will ich weiter und die Abfahrt genießen.

Diese ist auf der Seite noch steiler aber leider auch deutlich kürzer. Mit dem Mountainbike war bei mir heute bei 63 km/h bereits Ende. Auf dem Rennrad ist die Abfahrt noch eine ganz andere Nummer. Die Kurven sind hier sehr eng und es war äußerst feucht auf dem Asphalt. Mit dem Handy kann ich immer nur Teile der Plätze fotografieren.

Außerdem stehen mehrfach Fahrradständer hier und auch kleine Häuschen zum reinsetzen mit ausreichend Bänken sind vorhanden. Wer noch mehr vom See und der Gegend sehen möchte der macht einen Abstecher zu einem der vielen Aussichtstürme. Hier lässt sich wirklich alles sehen.

Gut, jetzt bin ich geografisch gesehen fast in Mücheln. Dort wartet „Marina Mücheln“ auf mich. Das ist der große Hafen (im Verhältnis) am Geiseltalsee. Zahlreiche weitere Anlegestellen werden gerade gebaut.

Nach Mücheln ist man im Prinzip auf der anderen Seite vom Geiseltalsee. Hier habe ich dann gut die Hälfte der Strecke hinter mir. Da ich noch eine Pause mit guten Gesprächen bei einem Bekannten und Kollegen hatte, ging meine Weiterfahrt passend zum Sonnenuntergang weiter.

Die Distanz der Tour betrug mit einer Umfahrung der Baustelle 50 km. Die Strecke fahre ich sehr häufig da sie eben gut ausgebaut ist und mir auch gefällt wie man sich reinhängt um dort die Angebote auf- und auszubauen.

Geiseltalexpress

Der Geiseltalexpress ist eine Kleinwegebahn, die ohne Schienen fahren kann und am Ufer des Geiseltalsees ihre Runden dreht. Startpunkt ist in der Pfännerhall. Je nach Saison gibt es einen Zwischenhalt in Mücheln, wo Sie aus oder zusteigen können. Spaß für Jung und Alt ist sicher.

Und wer müde Füße bekommt, der kann in Braunsbedra in den Geiseltalexpress steigen und fährt dann eine idyllische Strecke rund um den Geiseltalsee - gemütlicher Spaßfaktor garantiert!

Weitere Radtouren zur Industriekultur in Saale-Unstrut

Die Region öffnet mit beeindruckenden Relikten auch verschiedene Kapitel mitteldeutscher Industriekultur. Verbinden lässt sich dies mit spannenden Radtouren zur Industriekultur. Hier einige Tipps, egal ob zum Anradeln im Frühling oder für den goldenen Herbst. Dies begeistert sicher die ganze Familie.

  • Der Salzstraße-Radweg: Von Tagebau zu Tagebau

    Der Geiseltalsee ist Ausgangspunkt einer 43 Kilometer langen Radtour zur Industriekultur. Diese führt Sie von Mücheln über Merseburg weiter in Richtung Wallendorf (Luppe) auf dem sogenannten Salzstraße-Ragweg.

    Wir empfehlen den Start in Mücheln. Dort ist auch die Anbindung an die Bahn gegeben. Ihr Ziel ist zunächst Merseburg. Entlang der Route können Sie Abstecher zum Industriedenkmal Zentralwerkstatt Pfännerhall in Braunsbedra oder zum Deutschen Chemie-Museum in Merseburg machen.

  • Der Recarbo-Kohleradweg - noch mehr Relikte aus der Braunkohlezeit

    Die rund 19 Kilometer lange Radtour zur Industriekultur ist der Recarbo Kohle-Radweg von Zeitz nach Hohenmölsen.

    1. Ausflugstipp: Museum Brikettfabrik Herrmannschacht

      In der Brikettfabrik Herrmannschacht in Zeitz dreht sich alles um die Kohle: von der Entstehung über die Veredelung bis hin zum Verbrauch.

    2. Ausflugstipp: Bergbaumuseum Deuben

      Das Bergbaumuseum in Deuben gibt spannende Einblicke in die Braunkohlenförderung unter und über Tage sowie die Veredlung des Rohstoffes.

    3. Ausflugstipp: Mondsee und Wandelgänge

      Erholung und Badespaß erwarten Sie an dem ehemaligen Braunkohlentagebau, der seit der Flutung den Namen Mondsee prägt.

    4. Ausflugstipp: Tagebau Profen

      Die MIBRAG hat bei Profen einen Aussichtspunkt eingerichtet. Dieser ist vom Mondsee aus mit dem Fahrrad in ca. 15 Minuten erreichbar.

Wanderwege und Natur

Schlendern und genießen Ausgebaute Wander- und Naturwege finden Sie am nördlichen Ende des Sees. Rundwege sind um den Geiseltalsee, den Runstedter See sowie den Großkaynaer See gelegt.

Weitere Informationen

Nähere Informationen zur Kleinwegebahn Geiseltalexpress finden Sie in der Pfännerhall.

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