Radfahren und Zelten: Tipps für dein nächstes Abenteuer

Ein Fahrradurlaub mit dem Camper ist der Inbegriff von Naturnähe, Freiheitsgefühl und Outdoor-Action, gepaart mit dem gewissen Extra an Komfort & Gemütlichkeit. Die vorbeiziehende Landschaft aus dem Fenster des Campers bewundern macht Spaß - aber noch mehr Spaß macht es, wenn du dich an schönen Orten auch kurzerhand auf deinen Fahrradsattel schwingen und sie noch hautnaher erleben kannst, während dir der Fahrtwind um die Ohren weht. Mit dem Fahrrad oder E-Bike zum Campen zu fahren lässt die Herzen von Natur- und Sport-Freund:innen höher schlagen und verspricht maximale Naturnähe und Abenteuer.

Planung und Vorbereitung

Das richtige Setup für die erste lange Radreise zusammen zu stellen, kann ganz schön Kopf-Zerbrechen bereiten. Überall gibt es Pack-Listen. Die einen schwören auf so wenig wie möglich, die anderen sind für alle Fälle gerüstet.

Vor dem Vergnügen steht aber auch ein bisschen Planung an: Was muss man bei einem längeren Radtrip mitnehmen? Brauche ich unbedingt ein Zelt? Wie lang sollte die Route sein? Und was sind eigentlich die schönsten Strecken für mehrtägige Radtouren?

Wer sich für Fahrrad-Camping entscheidet, genießt die Nähe zur Natur, den Anblick sehenswerter Landschaften und die vollkommene Spontanität und Flexibilität. Bei der Planung der Route sollten allerdings nicht nur Sehenswürdigkeiten oder die zu bestaunenden Landschaften von Bedeutung sein - vor allem bei mehrtägigen Radreisen ist die eigene Kondition ein wichtiger Faktor.

Ein guter Einsteigertipp für den Fahrradurlaub: planen Sie bei Ihrer ersten Tour nicht mehr als 50 Kilometer pro Tag ein. So lassen sich die Tagesetappen einfach steigern, wenn es leicht fällt. Außerdem setzt die Erschöpfung meist am dritten oder vierten Tag ein, weshalb für diese Tage kleinere Etappen sinnvoll sind.

Ausrüstung

Wichtig bei einer mehrtägigen Fahrradtour: Nicht zu viel mitnehmen. Bei zu hohem Gewicht verschlechtert sich das Fahrverhalten, außerdem bist du schneller erschöpft. Das gilt vor allem dann, wenn viele Höhenmeter auf der Strecke anfallen. Checke vor der Tour erstmal das zulässige Gesamtgewicht des Rads, also das Gewicht von Fahrrad, Gepäck und Fahrer.

Die benötigte Ausrüstung hängt ein bisschen davon ab, ob du unterwegs in Unterkünften oder im Zelt übernachtest. Dazu brauchst du dann neben dem Zelt auch einen Schlafsack, Isomatte und ggf. einen Campingkocher. Zelte, Isomatten und Schlafsäcke sind heutzutage in sehr leichten Ausführungen erhältlich (ca. 2-3 Kilogramm für alles zusammen).

Beim Packen für die Camping-Radtour kommt es darauf an, nur das Nötigste mitzunehmen. Gleichzeitig solltest du die Sicherheit aber nicht vernachlässigen - und ein bisschen Komfort muss natürlich auch sein.

Für die gesamte Radreise-Packliste gilt: Je nach ausgewählter Reisezeit können Sie den ein oder anderen Gegenstand der Liste auch mit ruhigem Gewissen zuhause lassen. Doch im besten Falle sind Sie mit der ADAC-Fahrrad-Ausrüstung stets auf Wetterumschwünge vorbereitet, damit die Radtour nicht ins Wasser fällt.

Versuchen Sie, das Gepäck möglichst klein zu halten und nur in Satteltaschen zu verstauen, da ein Rucksack auf dem Rücken mit der Zeit unangenehm werden kann und den Rücken beim Fahren sehr belastet. Eine weitere Möglichkeit: Fahrradanhänger sind auf befestigten Straßen eine einfache und praktische Alternative.

Das Zelt

Ein gutes Zelt kann sehr schnell teuer werden. Gelandet bin ich dann beim Hubba Hubba NX für 2 Personen. 2 Personen deshalb, damit mein ganzes Gepäck Unterschlupf im Inneren des Zelts findet. Und falls mal wer auf eine Tour mitkommen möchte, habe ich für einen Gast immer noch Platz. Ich bin absolut zufrieden und kann das Zelt uneingeschränkt weiter empfehlen. Es ist schnell und einfach aufgebaut, aber auch genauso schnell wieder abgebaut. Es steht selbst bei Wind super ruhig und durch die hohe Decke ist es auch sehr geräumig.

Für die Radreise eignen sich verschiedenste Zeltformen. Ein kurzer Überblick.

Ein knapp zwei Kilogramm wiegendes Leichtgewichtzelt für zwei Personen erfreut Radreisende am Berganstieg. Abends bietet es dagegen kaum Platz zum Sitzen. Beim Zelt lautet die zentrale Frage also: Wofür brauche ich es und mit wie vielen Personen möchte ich es nutzen? Als Notunterkunft reicht ein kleines, sehr leichtes Zelt völlig aus. Verbringt man aber den gesamten Urlaub auf dem Rad und im Zelt, sollte es geräumig sein und eine angenehme Sitzhöhe bieten.

Das Gewicht eines Zeltes hängt auch von Material, Stangenqualität und Ausstattung ab. Zusätzliche Belüfter, Apsiden oder ein zweiter Eingang erhöhen die Last. Dafür lässt sich eine vergrößerte Apsis bequem als Küche, Gepäckverwahrung oder sogar Fahrradgarage nutzen. Alugestänge sind leichter und bruchsicherer als Fiberglasgestänge. Wenn letztere brechen, können sie das Zelt beschädigen.

Schlafsack und Isomatte

Ein ordentlicher Schlafsack war das erste, was ich mir damals als Pfadfinderin kaufte. Denn, wie man in der Nacht schläft, hängt sehr stark am Schlafsack. Ich habe einen 3-Seasons-Schlafsack von Mammut aus Kunstfaser. Achte unbedingt auf den angegeben Temperatur-Bereich und kaufe evtl. die Frauen-Variante. Ich friere schnell und empfehle daher einen 3-Jahreszeiten-Schlafsack (auch im Sommer). Nachts kann es schon recht kühl werden und nichts ist ätzender aufzuwachen, weil es zu kalt ist.

Ein Schlafsack muss passen - du darfst weder mit den Füßen unten anstoßen, noch darf da zu viel Luft sein.

Mittlerweile befinden sich drei Iso-Matten in meinem Besitz. Du brauchst natürlich nur eine. Therm-a-Rest-PROLITE 3.8 - Das ist Selbstaufblasende Isomatte, die es recht günstig gibt. Ich habe meine schon über 10 Jahre und bin mit ihr wirklich zufrieden. Recht leicht, vom Packmaß her okay und ich finde sie bequem. Kaputt gegangen ist sie mir auch noch nie. Eigentlich die perfekte Matte.

Dicke: Wenn du Seitenschläfer*in bist, muss die Isomatte etwas dicker sein, damit deine Hüfte nicht durch die Matte durch den Boden berührt. Wenn du eher auf dem Bauch oder Rücken schläfst, kann die Matte etwas dünner sein. Die Luft ist das, was am Ende isoliert, achte beim Probeliegen darauf, dass überall unter dir Luft ist.

R-Wert: Der R-Wert gibt an, wie stark die Matte isoliert. Denn oft wird vergessen, dass ein großer Teil der Kälte von unten kommt. Ein R-Wert von 1-2 ist optimal für eine Sommer-Matte, ein R-Wert von 3-4 optimal für eine 3-Jahreszeiten-Matte und alles darüber ist ideal für Zelten im Winter.

Taschen

Ich finde, Taschen sind ein super individuelles Thema. Es ist sehr abhängig davon, wie viel du mitnimmst, mit welchem Rad du unterwegs bist und natürlich auch, welche Art von Taschen du magst. Auf meinen Radreisen gab es sowohl die Kommentare, dass ich ja „viel zu wenig“ mit genommen habe, aber auch Kommentare in die andere Richtung - dass ich „viel zu viel“ mitgenommen habe. Auch bin ich viel mit Rucksack unterwegs - ein No-Go für die Meisten. Für mich funktioniert das gut, alle Wertsachen im Rucksack zu haben - so habe ich sie immer bei mir.

Um das Gepäck zu verstauen, bieten sich Packtaschen an. Beachte dabei, dass das Gewicht möglichst gleichmäßig auf beide Seiten verteilt ist. Zwei Drittel des Gewichts sollte hinten auf dem Gepäckträger liegen, ein Drittel auf dem Lowrider. Schwere Sachen packst du nach unten, häufiger verwendete Gegenstände am besten nach oben.

Packtaschen lassen sich seitlich am Gepäckträger befestigen. Sie können Ihr Fahrrad mit zwei großen Taschen hinten und vielleicht sogar zwei kleineren vorne ausstatten. Lenkertaschen lassen sich am Lenker befestigen. So haben Sie alles Wichtige immer schnell zur Hand.

Weitere Ausrüstungstipps

  • Kochen: Ich bin mit einem Trangia unterwegs. Der läuft mit Brennspiritus und hat zwei kleine Töpfe und eine Pfanne. So kann ich unterwegs recht ausgefallen kochen. Aber wenn ich ehrlich bin, würde auch ein Topf reichen. Schließlich gibt’s meistens One-Pot-Gerichte. Natürlich kannst du auch aufs Kochen verzichten und unterwegs in Restaurants und beim Bäcker einkehren.
  • Drogerie: Hier kommt schnell einiges zusammen. Neben Zahnpflege, Gesichtscreme und Menstruationstasse nehme ich immer festes Shampoo und Duschgel mit, das spart etwas Platz.
  • Klamotten: Hier gibt’s kein Richtig und kein Falsch. Sondern nur ein „Damit fühle ich mich wohl“. Ich habe immer Wechselkleidung dabei: 2 Rad-Fahr-Outfits und 2 Alltagsoutfits. Und meine Schlafklamotten, sowie Regenjacke und -hose. So muss ich nicht so oft waschen und fühle mich allgemein einfach besser. Dazu noch Mountainbike-Schuhe und Flipflops.
  • Technik: Auch hier gilt: Die Ansprüche sind verschieden. Mir sind gute Fotos von den Touren enorm wichtig. Daher nehme ich meine Spiegelreflexkamera mit, die natürlich recht viel Platz einnimmt. Dazu meits noch ein Tele-Objektiv, falls ich unterwegs Tiere fotografieren möchte. Zum Sichten der Fotos habe ich auch immer ein Tablet dabei und dann natürlich noch das Handy und ein Garmin-Radnavi.

Camping mit dem Camper

Hier erzählen wir dir, was es für deinen Aktivurlaub mit Fahrrad & Camper alles zu beachten gibt: Von der Wahl des Campers über Tipps zu den schönsten Zielen für Radreisen bis hin zu einer Packliste mit Must-Haves für den Camping-Trip mit Fahrrad.

Ein Camping Urlaub mit Fahrrad ist nicht nur für professionelle Radfahrer:innen oder begeisterte Sportler:innen eine gute Idee, sondern auch für alle anderen Fans davon, mitten in der Natur unterwegs zu sein. Da es Fahrradrouten der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade gibt, kann eine Radreise dir einen aufregenden Familienurlaub, ein actionreiches Outdoor-Abenteuer oder eine gemütliche & hautnahe Erkundungstour deines Reiseziels bescheren.

So kannst du einerseits eine große Radtour mit Zelt im Gepäck planen, auf der du dich ausschließlich mit dem Fahrrad fortbewegst und die Nacht auf dem Zeltplatz verbringst. Möchtest du auf der anderen Seite aber weiter weg im Ausland ins Fahrrad-Abenteuer starten, schneller voran & zu mehr verschiedenen Orten kommen oder bist auf der Suche nach der perfekten Mischung aus Outdoor-Aktivitäten und dem kleinen Stückchen mehr an Komfort & Entspannung zwischendurch, dann bietet sich ein Camping Urlaub mit dem Fahrrad ideal an.

Diese Art des Aktivurlaubs ist auch für nicht ganz so geübte Radler:innen angenehm zu bewältigen und trotzdem ist Natur pur auf deiner Reise garantiert: Wenn du nicht nur an den schönsten Gegenden übernachtest & aufwachst, sondern diese beim Fahrradfahren auch aus den verschiedensten Perspektiven an dir vorbeiziehen siehst, setzt das deinem Natur Erlebnis noch einmal die Krone auf.

Zudem tust du bei dieser Art zu reisen nicht nur etwas für deine eigene Gesundheit, sondern auch für die Umwelt, denn Camping mit dem Fahrrad ist eine vergleichsweise umweltfreundliche Möglichkeit, Urlaub zu machen.

Möchtest du dein eigenes Rad lieber zu Hause lassen, aber trotzdem hin und wieder auf deinem Urlaub mit dem Camper eine Radtour unternehmen, kommt es vielleicht auch in Frage, Fahrräder vor Ort auszuleihen. Teilweise ist dies sogar direkt am Campingplatz möglich.

Sicher unterwegs: So transportierst du dein Fahrrad mit dem Camper

Die wichtigste Frage für die Planung deines Camping Trips mit Fahrrrad: Wie bringst du dein Rad im oder am Camper unter? Um dein Fahrrad sicher transportieren zu können, benötigt dein Camper einen Fahrradträger, der meist entweder an der Heckklappe oder an der Anhängerkupplung des Fahrzeugs angebracht ist. Hier kannst du deine Fahrräder ganz easy & schnell hineinverfrachten, um sie zu transportieren. Im Gegensatz zur Option, die Räder im Innenraum des Campers zu transportieren, spart das nicht nur wertvollen Platz, sondern auch Zeit, da du dein Fahrrad vor dem Weiterfahren nicht jedes Mal sauber machen musst.

Bist du mit einem unserer Camper unterwegs, kannst du dir ganz einfach einen an der Heckklappe befestigten Fahrradträger als zusätzliches Zubehör dazu buchen, um bestens für deinen Fahrradurlaub mit dem Camper ausgestattet zu sein. Unsere Fahrradträger sind leicht am Kofferraum zu befestigen und bieten Platz für dein Fahrrad, das dadurch sicher verstaut ist.

Wichtige Tipps für ein sicheres & regelkonformes Camping-Abenteuer mit Fahrrad

  • Doppelt hält besser: Nachdem du die Fahrräder das erste Mal am Fahrradträger montiert hast, prüfe nach den ersten Metern Fahrt lieber noch einmal, ob alles sicher befestigt ist und gut sitzt.
  • Fahrverhalten beim Transport von Fahrrädern: Durch den Transport von Fahrrädern erhöht sich der Luftwiderstand beim Fahren, außerdem wird das Kurven- und Bremsverhalten des Fahrzeugs beeinflusst. Der ADAC empfiehlt deshalb eine Geschwindigkeit von maximal 120 km/h, wenn du mit einem bestückten Fahrradträger unterwegs bist.
  • Gesetzeslage zum Transport von Fahrrädern: In einigen Ländern im Ausland, z.B. in Spanien, Portugal oder Italien, muss nach hinten überstehende Ladung mit speziellen, länderspezifischen Warntafeln gekennzeichnet werden. In Spanien oder Italien ist diese sogar dann nötig, wenn der Fahrradträger in eingeklapptem Zustand ohne Räder am Fahrzeug angebracht ist.

Der perfekte Fahrrad Camper - die besten Camper Modelle für einen Fahrradurlaub

Bei der Auswahl des passenden Fahrrad Campers solltest du vor allem darauf achten, dass dieser über die Möglichkeit verfügt, einen Fahrradträger anzubringen. Davon abgesehen sind wie immer deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse der wichtigste Entscheidungsfaktor. Unsere Off Modelle sind grundsätzlich alle für deinen Aktivurlaub mit dem Fahrrad geeignet. Überlege dir zuerst, welches Modell für die geplante Personenzahl und den gewünschten Komfort am besten geeignet sind und achte darauf, dass genügend Platz für dein Fahrrad Equipment vorhanden ist.

Reiseziele

Wenn du noch nie eine längere Fahrradtour über mehrere Tage gemacht hast, bietet es sich an, erstmal einen etablierten Radweg zu fahren. Tipps für besonders schöne Strecken in Deutschland findest du weiter unten im Artikel. Du kannst dir natürlich auch einige eigene Strecke zusammenbasteln, indem du z.B. verschiedene Ortschaften oder Campingplätze zu einer Route verknüpfst.

Eine weitere wichtige Entscheidung, fast noch wichtiger als die des Camper Modells: Das Reiseziel. Für die Auswahl des Reiselands und die Planung deiner Route ist vor allem entscheidend, welche Art von Urlaub du dir wünschst, mit wem du unterwegs bist und wie der Schwierigkeitsgrad der Radtouren gestaltet sein soll. Hier können wir dir empfehlen, bereits im Voraus passende Radwege zu recherchieren, um einen groben Plan und einige Inspirationen im Kopf zu haben.

Empfehlenswerte Radwege in Deutschland

  • Weser-Radweg: Rund 520 Kilometer folgt dieser beliebte Radweg dem Verlauf der Weser bis zur Mündung an der Nordsee. Zunächst geht es durch das Weserbergland mit seinen hübschen historischen Fachwerkstädtchen, später durch die Weiten der norddeutschen Tiefebene.
  • Mosel-Radweg: Zwischen idyllischen Weinbergen und malerischen alten Burgen, immer entlang den Schleifen der Mosel verläuft der bekannte Mosel-Radweg. Der Weg startet bereits in den französischen Vogesen, der deutsche Abschnitt ist etwa 250 Kilometer lang.
  • Bodensee-Königssee-Radweg: Etwa 440 Kilometer führt der Weg vom Bodensee, dem „Bayrischen Meer“ bis zum traumhaft schönen Königssee in den Berchtesgadener Alpen. Es geht durch zauberhafte Moorlandschaften, verwunschene Wälder und entlang von friedlichen Flussauen - immer begleitet von einem fantastischen Alpenpanorama.
  • Schlossparkrunde im Allgäu: Der rund 210 Kilometer lange Radweg führt durch die reizvolle Voralpenlandschaft des Allgäu und bietet neben wunderbare Natur auch viele kulturelle Highlights. Darunter das berühmte Schloss Neuschwanstein und hübsche Städtchen wie Kaufbeuren oder Füssen.
  • Emsradweg: Einem Fluss von seiner Quelle bis zur Mündung ins Meer folgen: Genau das kannst du auf dem 375 Kilometer langen Emsradweg. Der Weg startet in Hövelhof im Teutoburger Wald und verläuft anschließend auf gut ausgebauten, steigungsarmen und asphaltierten Wegen durch einige der schönsten Ecken von Nord Westfalen und Niedersachsen.

Weitere Reiseziele

  • Holland: 1094 Kilometer legt jede:r Niederländer:in pro Jahr auf den insgesamt 37.000 Kilometern Radwegen zurück.
  • Österreich: Auch mit seinen Radwegen überzeugt das Land auf ganzer Strecke und hat viele tolle Gegenden zum Fahrradfahren zu bieten.

Packliste für den Campingtrip mit Fahrrad

Das Packen für den Campingtrip ist für viele Urlauber:innen ohnehin eine Challenge für sich. Bist du mit dem Fahrrad unterwegs, gibt es außerdem einige Utensilien, an die du zusätzlich denken solltest. Aber keine Sorge: Mit unserer Packliste bist du bestens gerüstet für deinen Fahrradurlaub!

  • Dein Rad oder E-Bike
  • Fahrradschloss, Luftpumpe, Flickzeug, Reparaturwerkzeug & ggf. Ersatz-Teile
  • Packtaschen für die Seiten deines Fahrrads, Fahrradabdeckung
  • Fahrradhelm
  • Navigationsgerät für dein Fahrrad (oder alternativ eine Halterung für dein Handy oder Karten)
  • Erste Hilfe Set inkl. Zeckenzange-/ karte
  • Kleiner Tagesrucksack für Radtouren
  • Energiereiche Snacks & eine wiederbefüllbare Trinkflasche
  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor & Insektenschutz, regenerierende Pflege
  • Funktionsunterwäsche; gepolsterte Radlerhose; Sport-Shirts oder Fahrradtrikot
  • Regenjacke; evtl. Daunenjacke und Radhandschuhe
  • Kopfbedeckung, Sonnenbrille; Taschen- oder Stirnlampe
  • Wasserdichte Schutzhülle für dein Handy

ADFC: Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen.

Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt.

Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

ADFC-Qualitätsradrouten

Reisende, für die der Weg das Ziel ist und die um Urlaub aktiv sein und Strecke machen wollen, fahren auf einer der insgesamt 47 ADFC-Qualitätsradrouten garantiert richtig. Routen mit besonders gutem Camping-Angebot sind etwa der Donauradweg, der Diemelradweg, der Ilmtal-Radweg und der Fulda-Radweg R1.

ADFC-RadReiseRegionen

Die insgesamt 8 zertifizierten ADFC-RadReiseRegionen eignen sich hervorragend, um von einem festen Ort aus die Umgebung zu erkunden. Egal ob alleine, mit Freund:innen oder mit der ganzen Familie - hier gibt es gute Übernachtungsmöglichkeiten und einladende Radrouten, aber auch ein breites touristisches Angebot mit tollen Einkehrmöglichkeiten und vielen Attraktionen für die ganze Familie. Alle ADFC-RadReiseRegionen sind für spontanen Camping-Urlaub mit dem Rad gut geeignet.

Bett+Bike

Besonders fahrradfreundliche Campingplätze erkennt man am ADFC-Zertifikat Bett+Bike. Suchen kann man alle Bett+Bike-Unterkünfte online, die interaktive Karte lässt auch gezieltes Filtern nach Campingplätzen zu.

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