Radfahrer Hosen Damen Test Vergleich: Die perfekte Radhose für lange Touren

Lange Radtouren sind toll, aber nur mit einer guten Radhose! Wer länger im Sattel sitzt, weiß, wie wichtig eine passende Hose ist. GONSO, der schwäbische Radhosenspezialist, bietet hier verschiedene Sitzpolster und Konzepte, die wir uns genauer ansehen.

GONSO: Radbekleidung mit Tradition und Expertise

Wer Radtouren unternimmt, weiß, dass die Fahrradbekleidung gut und bequem sitzen muss. Da der Körper je nach Länge und Intensität der Tour unterschiedliche Grenzen überwinden muss, spielt die passende Bekleidung eine wichtige Rolle. Und hier kommt GONSO ins Spiel. Seit 1926 entwickelt das Unternehmen hochwertige Radbekleidung. Das Erfolgsgeheimnis? Der richtige Schnitt steht im Mittelpunkt.

Jede Radhose wird individuell entwickelt, graduiert und angepasst. Bei GONSO gibt es keine Standardlösungen für Fahrradhosen. Dank ihrer jahrzehntelangen Expertise in Sachen Passform und ihrer Leidenschaft für den Radsport haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von GONSO ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie testen sie auch in ihrer Freizeit kontinuierlich. Dadurch wissen sie genau, wie sich die perfekte Fahrradhose anfühlen muss.

Ob Graveltouren oder Mountainbike-Abenteuer: GONSO hat für jede Ausfahrt eine passende Radhose. Grob kann man die Radhosen in zwei verschiedenen Konzepte unterscheiden, die wir uns jetzt mal etwas genauer anschauen.

Das SITIVO Radhosenkonzept von GONSO

Das SITIVO Radhosenkonzept von GONSO bietet für jeden Einsatzzweck die ideale Radhose. Neben dem perfekten Schnitt und Material steht vor allem das Sitzpolster im Fokus. Durch umfangreiche Tests und Optimierungen entwickelte das Produktteam sechs verschiedene Sitzpolster mit variierender Schäumung und Volumen (drei für Damen, drei für Herren). Diese berücksichtigen die unterschiedlichen Druckpunkte je nach Oberkörperhaltung und ergonomischer Schwerpunktverteilung.

Die SITIVO Radhose passt sich individuell an die Bedürfnisse jedes Radfahrers an, egal ob Tight, Bib, Shorts oder U-Pants. Seit der Einführung setzt das innovative Konzept einen Meilenstein in der Radbekleidung und wird kontinuierlich erweitert. Natürlich hat jede Polsterung noch andere bestimmte Eigenschaften. Darüber liest du mehr auf der Webseite von GONSO. Übrigens wird Nachhaltigkeit bei den SITIVO-Radhose auch mitgedacht.

Das recycelte Polyamidgarn wird aus verschiedenen Polyamidabfällen gewonnen, darunter Fischernetze, Stoffreste, Teppichböden und Industriekunststoffe, die aus Deponien und Ozeanen gesammelt werden. Dabei weist das Garn in Funktion und Qualität keinerlei Unterschiede zu herkömmlich hergestellten Polyamidgarnen auf.

An kälteren Tagen im Frühling und Sommer fahre ich gerne mit den Sitivio Tight-Radhose von GONSO. Die lange Thermo Radhose SITIVO TIGHT W ist eine Fahrradhose mit Sitzpolster und Reissverschluss am Beinabschluss. Letztere ermöglicht eine leichtes Anziehen der enganliegenden Tights. Ich schätze vor allem die gute Bewegungsfreiheit die durch das Lycra Sport Material gegeben ist.

Das warme, aufgeraute Material von innen sorgt dafür, dass es mir an kalten Tagen schön warm bleibt, ohne das ich ganz arg ins Schwitzen komme, wenn die Sonne sich dann doch mal blicken lässt. Das SITIVO-Sitzpolster mit Poron-Elementen finde ich ganz angenehm und verrutscht nicht. Apropos Verrutschen: durch das Antirutsch-Silikon-Gummi unten am Bein bleibt die Hose sowieso gut am Platz.

Die Partnerschaft mit SQlab

GONSO hat 2021 eine strategische Partnerschaft mit dem Ergonomie-Experten SQlab aus Bayern geschlossen. Die Fahrradhosen, darunter die SQlab GO BIB und Bundhose, können für verschiedene Radfahrertypen, vom Rennrad- bis zum Tourenfahrer, Problemlöser sein. Die ergonomischen SQlab-Sitzpolster unterstützen die natürliche Sitzposition und reduzieren schmerzhafte Scherkräfte.

Die Modelle sind leicht, atmungsaktiv und strapazierfähig, mit puristischem Design und komfortablen Abschlüssen. Damen- und Herrenhosen unterscheiden sich in Polsterung und Schnitt. Verfügbar in verschiedenen Größen und Farben.

Meine Lieblingshose von GONSO! Nicht nur weil sie super bequem ist, sonder weil ich auch sie auch echt stylisch finde. Aber lassen wir beim Beginn beginnen. Das SQlab Sitzpolster ist nur 8 mm dünn und bietet trotzdem höchsten Komfort gerade auf langen Ausfahrten.

Die SQlab GO Bundradhose hat nur einer Seitennaht aus und sorgt für ein ganz bequemes Gefühl beim Radfahren durch die gute Bewegungsfreiheit und eng anliegende Passform. Das Antirutsch-Silikon-Beingummi sieht nicht nur cool aus (die schwarze Streife unten an der Hose), aber sorgt auch dafür, dass die Hose während der Fahrt nicht verrutscht.

Die SQlab Go Bib ist im Grunde genommen die gleiche Radhose wie die SQlab GO kurze Radhose. Sie hat also die gleichen tolle Merkmale, wie das angenehme Sitzpolster, Bewegungsfreiheit, Atmungsaktivität und auch diese Hose hat nur eine Seitennaht. Der einzige Unterscheid: die Bib hat Träger. Das komfortable Trägersystem bringt vernünftig Zug auf den Sitzbereich. So ist sichergestellt, dass dieser gegen ein Verrutschen nach unten gesichert ist.

Ob dir das gefällt, musst du selber ausprobieren. Ich finde eine Bib vor allem an heißen Tagen angenehm, wenn ich nur ein Sport-BH drunter oder ein dünnes Trikot drüber trage. Ich habe jahrelang in Sportleggings geradelt, also bin ich wohl der Letzte, der behauptet, dass du ohne Radhose nicht radfahren kannst.

Die Vorteile von Radhosen

Radhosen haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber normalen Sportleggings oder Hosen: das Sitzpolster. Es ist eine Schicht unterschiedlicher Dicke, die den Hintern bei langen Fahrten im Sattel schützt. Das Polster leitet Schweiß schnell ab und verhindert Hautirritationen im Schrittbereich. Zudem gewährleistet es eine perfekte Passform zwischen Sitz und Sattel und reduziert Reibung. Früher aus Leder, bestehen heutige Polster aus leichter zu pflegenden synthetischen Materialien.

Keine Unterwäsche unter der Radhose

Nun, unter uns Radfahrern können wir ruhig über die intimen Details der Fahrradkleidung sprechen, oder? Unter Radlerhosen trägt man keine Unterwäsche. Das Polster der Radlerhosen ist darauf ausgelegt, direkt auf der Haut zu liegen. Der Stoff transportiert Feuchtigkeit schnell ab und trocknet zügig. Wenn man Unterwäsche darunter trägt, können die zusätzlichen Nähte und Stoffe scheuern und Feuchtigkeit festhalten.

Übrigens, ich muss insgeheim gestehen, dass ich mich wirklich daran gewöhnen musste. Anfangs trug ich mal superdünne Unterwäsche unter der Radhose. Aber das bleibt unter uns, okay?

Das passende Trikot und Zubehör

Zur Radlerhose gehört ein passendes Radtrikot von GONSO. Das eng anliegende Shirt SASSINA* hat einen großen Meshanteil, was für eine hohe Atmungsaktivitätbietet sorgt. Die dreiteilige Rückentasche sowie die kleine Reißverschlusstasche bieten ganz viel Platz für Dinge, an denen du schnell rankommen möchtest, wie Handy oder Riegel. Ganz großes Pluspunkt finde ich persönlich, dass der durchgängige Reisverschluss auch während der Fahrt einhändig auf- und zugemacht werden kann.

Ähnlich ist es beim Langarm-Trikot GARDETTA*. Das eignet sich perfekt für die Übergangszeit auf dem (Gravel)bike. Das Thermofleece Material mit einer aufgerauten Innenseite sorgt für angenehme Wärme. Ich habe es auf meinem Bikepacking-Trip super gerne dabei gehabt, weil es nicht nur perfekt für die frische Frühlingstage ist, sondern auch um abends auf dem Campingplatz anzuziehen. Dieses Trikot hat eine zweiteilige Rückentasche, ohne Reisverschlusstasche.

Und auch wenn es regnet, steht mir GONSO an der Seite. Und zwar mit der Jacke SURA PLUS*. Ihre wasser- und windfeste Membran mit einer 10.000 mm Wassersäule machen die Jacke zu einem echten Allrounder. Sie ist echt leicht (272 Gramm) und kann klein verpackt werden.

Allgemeine Hinweise zum Kauf einer Radhose

Die richtige Fahrradhose ist gar nicht so einfach zu finden, ein Fahrradhosen Test hilft einem hierbei weiter. Je nach Fahrverhalten und Fahrrad bzw. Generell kann man jedoch allgemeine Hinweise zum Kauf einer Radhose geben. Unabhängig vom Sattel und vom Fahrverhalten sollte die Radhose von guter Qualität sein und ihren Zweck erfüllen.

Wer lange und gerne mit dem Fahrrad fährt, der hat sicherlich schon einmal das Problem von schmerzenden Sitzknochen und Schmerzen im Hintern gehabt. Egal wie dick der Sattel gepolstert ist, irgendwann macht sich das lange Sitzen bemerkbar. Eine Art Sattel in der Hose, so kann man das Polster ganz gut beschreiben. Bei Radhosen für Frauen ist das Sitzpolster meist etwas breiter.

Generell ist jedoch auch möglich, dass Frauen Radhosen für Männer tragen und umgekehrt. Das Sitzpolster muss eng anliegen, nur so kann es seine Funktion einwandfrei erfüllen und einen zusätzlichen Schutz vor unangenehmen Druckgefühlen erfüllen. Es bildet eine zusätzliche Schicht zwischen Sattel und Sitzknochen.

Bei einigen Fahrradsatteln kommt man um die Benutzung solcher Polster nicht herum, gerade im Rennradbereich oder im MTB-Bereich sind die Sättel sehr hart und ohne ausreichend eigene Polsterung versehen. Ein Sattel davon ist z.B. der SQLab 602 Active.

Neben der Funktion der Polsterung schützen Fahrradhosen auch vor dem Auskühlen. Das Atmungsaktive Material lässt Feuchtigkeit, wie Schweiß, durch und behält die Wärme des Körpers zurück. Durch diesen Effekt kühlen die Muskeln nicht so schnell aus. Je nach Wetter und Temperaturen kann man kurze Fahrradhosen, ¾ Hosen oder lange Radhosen anziehen. Im Winter ist eine lange Radhose zu empfehlen.

Bei einer Trägerhose hat man den Vorteil, dass diese nicht rutscht und immer genau so sitzt wie man es gerne hätte. Mit einem Trikot oben drüber fallen die Träger nicht weiter auf. Hier kann man im Winter auch eine Softshelljacke drüberziehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Hose am Bauch kein Bündchen hat.

Ob man unter der Fahrradhose noch eine weitere Unterhose trägt, ist ganz individuell zu beantworten, es sei jedoch gesagt, dass einige Hosen spezielle Sitzpolster mit einer antibakteriellen Wirkung haben und die Funktion nur dann optimal zum Tragen kommt, wenn man die Unterhose unter der Radlerhose weglässt. Wer sich damit unwohl fühlt, der lässt sie einfach an.

Die Bündchen sollten nicht zu eng sitzen. Gerade am Oberschenkel darf das Bündchen vom Bein dies nicht abschnüren. Wenn die Hose bereits im kalten Zustand zu eng sitzt, sollte man lieber eine Hosengröße größer aussuchen. Durch die Bewegung und das Anstrengen der Muskeln werden die Beine mit mehr Blut versorgt und können während des Fahrens an Umfang dazu gewinnen. Silikon-Beinabschlüsse sorgen für den nötigen Halt.

Auch mit verschwitzten Beinen rutscht die Hose unter der Tretbewegung nicht hoch. Die Nähte sollten stark und dünn sein. Ein unangenehmes Drücken gilt es so zu vermeiden. Wer bei der Anprobe der Hose bereits Druckstellen spürt oder ein unangenehmes Gefühl hat, der sollte ein anderes Modell wählen. Taschen sucht man vergebens an den Radhosen, diese sind meist an den Fahrradtrikots zu finden und bieten gerade genügend Platz für einen Schlüssel, Ausweis oder ein bisschen Geld.

Bei der Pflege der Fahrradbekleidung sollte man unbedingt die Pflegehinweise vom Hersteller beachten. Besonders, wenn es sich dabei um eine Fahrrad Regenhose handelt. Je nach Material muss man hier unterschiedlich vorgehen. Ist die Hose aus 100% Nylon, so bedarf sie einer anderen Behandlung als eine Radhose mit einem Elastananteil.

Waschen und Reinigen sollte man die Fahrradhosen und Radlerhosen in jedem Fall, anderenfalls fangen Sie schnell an unangenehme Gerüche zu entwickeln. Es bietet sich an, die Fahrradhose per Hand im Waschbecken durchzuspülen und dabei vorsichtig mit Hygienereiniger für Kleidung zu arbeiten.

Radhosen im Test: Was macht eine gute Hose aus?

Es ist einfach himmlisch. Man steht voller Vorfreude am Marathon-Start, um einen rum lauter begeisterte Radsportler, die auf einen Traumtag in den Bergen mit gigantischem Panorama hinfiebern. Und dann das: Schon nach wenigen Kilometern zwickt der Hintern. Aus dem Sattel gehen hilft bald auch nicht mehr und am Gipfel angekommen fühlt man sich, als würde Luzifer persönlich die Sitzknochen mit seinem Dreizack bearbeiten. Es brennt, als würde das eigene Sitzfleisch über dem Höllenfeuer schmoren!

Bis zu 91 Prozent mit Sitzbeschwerden. Sitzbeschwerden gehören zu den häufigsten Problemen beim Radfahren. Je nachdem, welche Studie man bemüht, sind bis zu 91 Prozent der Bikenden betroffen. Als Hauptverdächtiger ist schnell der Sattel ausgemacht, doch dabei wird oft außer Acht gelassen, welchen Einfluss die Radhose auf den Sitzkomfort hat. Vor allem auf der Langstrecke kommt es auf das passende Polster und kleine, aber entscheidende Details an.

Viele Hersteller fügen ihre Bib-Shorts mit so wenigen Nähten wie möglich zusammen und halten diese besonders flach, um Reibung zu verhindern. Nahtlose, breite Träger sind inzwischen Standard, angesetzte Beinabschlüsse wie bei Löffler die absolute Ausnahme. Manche Modelle kommen mit gerade mal einer Naht am Oberschenkel aus und die Beinabschlüsse rutschen selbst ohne klebriges Silikonband beim Treten nicht mehr hoch. Davon profitiert vor allem, wer gerne Strecke macht. Denn nach vielen Kilometern im Sattel können Silikonstreifen wie Peitschenhiebe auf der Haut brennen, Nahtknoten sich wie Nadelstiche anfühlen.

Auch bei der Wahl der Materialien lassen sich die meisten Hersteller nicht lumpen und verarbeiten edlen Zwirn. Hochwertiges Garn mit hoher Spannkraft und robuster Oberfläche umschließt den Träger mit angenehmer Kompression und fühlt sich dennoch geschmeidig und weich an - kein Vergleich mehr zu den oft labbrigen Stoffen der Vergangenheit.

Der Tatsache, dass auch immer mehr Frauen die Liebe zur Langstrecke entdecken, werden die Hersteller mit hochwertigen Damenmodellen gerecht - teils mit cleveren Details. Mussten sich Frauen bis vor wenigen Jahren oft mit Einsteiger- oder Bundhosen begnügen, gibt es inzwischen eine große Auswahl an Bib-Shorts, die den Herrenhosen ebenbürtig sind. Dabei spielt auch die weibliche Anatomie eine Rolle - etwa bei den Trägern.

Die werden teils mittig, teils außen an der Brust vorbeigeführt, was vor allem bei üppigerer Oberweite ein Vorteil sein kann, wie unsere Langstrecken-Expertin Sandra Schuberth erklärt. So genannte Drop-Tail-Konstruktionen erleichtern den Pinkelstopp - man zieht die Hose einfach über den Po nach unten. Und die Polster sind nicht mehr windelweich, sondern bieten über Stunden im Sattel eine echte Stütze. Bloß kein Druck.

Plüschig weiche „Sofakissen“ findet man in diesem Test kaum mehr. Dichtere Schäume mit geringerer Höhe versprechen auch auf lange Sicht guten Support. SQlab treibt diesen Trend mit seinem nur vier bis sechs Millimeter dünnen, ultrastraffen Polster (auch bei Löffler) auf die Spitze. Gut trainierte Ausdauersportler schweben damit wie auf Wolken - für Gelegenheits-Biker ist das aber definitiv nichts.

Seit unserem letzten Test hat sich einiges getan. Klar, mindestens 150 Euro für eine der Top-Hosen ist eine menge Geld. Dafür sind viele der Bib-Shorts extrem aufwendig gemacht: nahtlose Beinabschlüsse, die auch ohne Silikon in Position bleiben; straffe, robuste Materialien, die gleichzeitig ultra-bequem sind; nahtfreie Träger mit perfekter Spannkraft und Sitzpolster, von denen man auch nach Stunden im Sattel noch nicht aufstehen will. Da lohnt sich die Investition!

Das perfekte Sitzpolster: Tipps und Fakten

Wie sieht das ideale Sitzpolster aus? Weich und dick oder dünn und straff? Kommt ganz drauf an. Wir verraten, welche Faktoren bei der Wahl des Hosenpolsters die entscheidende Rolle spielen.

  1. Die passende Breite: Genau wie beim Sattel spielt auch beim Sitzpolster die Breite eine wichtige Rolle. Diese muss zum individuellen Sitzknochenabstand passen. Typisch ist bei Frauen und Männern etwa ein Abstand zwischen zehn und vierzehn Zentimeter. Basis für die Wahl sollte immer eine Vermessung der Sitzknochen sein. Achtung: Manche Sitzpolster sind nach außen hin abgestuft und bieten nur auf einem schmalen Bereich den maximalen Komfort. Besser sind durchgängig dicke Hosenpolster.
  2. Der Trainingszustand: Je mehr Stunden man im Sattel verbringt, desto „eingesessener“ ist der Hintern. Die Sitzknochen gewöhnen sich mit zunehmendem Training an die Druckspitzen und bekommen eine Art unempfindliche Hornhaut, die weniger schnell schmerzt als bei Untrainierten. Gut trainierte Biker werden daher immer besser mit einem dünnen und straffen Hosenpolster viele Kilometer abspulen. Auf kurzen Runden und für weniger Trainierte darf das Polster auch mal etwas dicker und weicher ausfallen.
  3. Die Polsterform: Stufen, Höcker, Nähte - jede Unebenheit auf dem Sitzpolster kann auf Lange Sicht zu Druckstellen oder Reibung führen. Daher sollte das Sitzpolster möglichst eben und nahtfrei konstruiert sein. Ein kleiner Kanal als Aussparung in der Mitte kann eventuell Druckstellen im Dammbereich verhindern. Wichtig: Es sollte nicht zu viel Stoff im Polsterberiech sein, da sich sonst das bekannt schwammige Windelgefühl einstellt, sich das Material in Wellen legt, Scheuerstellen verursacht und Blutgefäße und Nervenbahnen einklemmt.
  4. Der Mythos: Dick und weich ist gleich bequem. Diesem Irrglauben sind schon viele Biker aufgesessen. Inzwischen haben viele Hersteller verstanden, dass es sich gerade gegenteilig verhält. Daher kommen bei den Endurance-Hosen auch zunehmend flachere und straffere Polster zum Einsatz. Dicke Polster mit geringer Dichte setzen sich auf Dauer schnell durch und verursachen dann häufig Druckprobleme im Dammbereich.

3/4 Radhosen Damen Vergleich

Hier ist eine Übersichtstabelle basierend auf den bereitgestellten Daten:

Modell Material Atmungsaktiv Polster Träger Reflektierend Vorteile
Gonso 26107 Polyamid, Elasthan Ja Ja Nein Ja Sehr atmungsaktiv, viele Reflektoren
Airtracks Fahrradhose Polyamid, Elasthan Ja Ja Nein Ja Mit UV-Schutz, sehr atmungsaktiv, viele Reflektoren
LÖFFLER 12607 Polyamid, Elasthan Ja Ja Nein Ja Sehr atmungsaktiv, viele Reflektoren, Sitzpolsterung
LÖFFLER 23561 Polyamid, Elasthan Ja Ja Nein Ja Sehr atmungsaktiv, Sitzpolsterung, in vielen Größen erhältlich
Vaude 04409 Polyamid, Elasthan Ja Ja Nein Nein Besonders hohe Elastizität, bequeme Passform, sehr atmungsaktiv
Cmp Capri Radlerhose Polyamid, Elasthan Ja Ja Nein Ja Sehr atmungsaktiv, mit Reflektoren, elastisches Material
Santic Fahrradhose Nylon, Elasthan Ja Ja Nein Ja Sehr atmungsaktiv, viele Reflektoren
Santic ‎VUK01-S02-K9LG020ZXXL Nylon, Elastan Ja Ja Nein Ja Sehr atmungsaktiv, lindert Hüftschmerzen

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