Fahrradfahren ist nicht nur gesund, kostengünstig und umweltfreundlich, sondern erfreut sich auch immer größerer Beliebtheit. Beim Kauf eines neuen Fahrrads spielt der Fachhandel eine entscheidende Rolle. Doch wie gut sind die großen Fahrradhäuser in Bezug auf Beratung, Angebot und Service wirklich?
Testergebnisse der Fahrradhaus-Ketten
Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Auftrag von ntv neun große Fahrradhaus-Ketten getestet. Das Ergebnis ist erfreulich: Die Branche erreicht mit durchschnittlich 80,5 Punkten ein sehr hohes Serviceniveau. Gleich sechs der neun Fahrradhäuser sicherten sich das Qualitätsurteil "sehr gut", die drei weiteren erzielten ein gutes Gesamtergebnis.
Als eine große Branchenstärke erwies sich dabei die Beratungskompetenz: In den untersuchten Filialen traten die Mitarbeiter meist sehr fachkundig und souverän auf. Kundenfragen beantworteten sie fast ausnahmslos korrekt und oft auch vollständig.
Vielfalt beim Angebot
Auch das Angebot kann überzeugen: Zwar gibt es zwischen den Filialketten sichtbare Unterschiede, doch insgesamt verfügen die Fahrradhäuser über ein sehr breites Angebot. City-, Trekking-, Kinder- und Elektroräder und auch Zubehör ist meist in großer Vielfalt vorhanden. Die Ausnahme sind Lastenräder - in fast 40 Prozent der Filialen ist hier das entsprechende Angebot deutlich eingeschränkt.
Fahrradhäuser punkten auch mit Extras
Sehr gut sind die Fahrradhäuser auch in puncto Zusatzservices aufgestellt - die meisten Filialen können sich mit vielen dieser kundenfreundlichen Extras profilieren. Oft gibt es eine Indoor-Teststrecke und eine kostenlose Erstinspektion nach dem Fahrradkauf. Die Möglichkeit einer Finanzierung und einen Montage-Service bieten sogar ausnahmslos alle getesteten Filialen. Lediglich spezielle Events wie Vorträge oder organisierte Radtouren werden erwartungsgemäß seltener angeboten.
Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität, zieht Bilanz: "Ein Fahrrad kauft man nicht alle Tage; deshalb ist eine gute Beratung so wichtig. Und hier können die Rad-Expertinnen und -Experten im Fachhandel wirklich überzeugen. Wer in den Genuss einer Beratung kommen möchte, sollte in den Filialen allerdings mit etwas Wartezeit rechnen und am besten auch aktiv auf das Personal zugehen."
Die besten Fahrradhäuser im Test
Die in Bezug auf Service besten Fahrradhäuser:
- Das Radhaus (Qualitätsurteil: "sehr gut"): Freundliche Mitarbeiter beraten sehr lösungsorientiert und gehen gut auf den Bedarf der Kundschaft ein. Vielfältiges Angebot an Trekking- und Cityrädern, kurze Wartezeiten und überzeugendes Filialumfeld.
- B.O.C. (Qualitätsurteil: "sehr gut"): Fachlich ausnahmslos korrekte und strukturierte Beratung, freundlicher und individueller Umgang mit Kunden. Alle Filialen verfügen über eine Teststrecke.
- Mega Bike (Qualitätsurteil: "sehr gut"): Übersichtliche Warenpräsentation, sehr gute Orientierungsmöglichkeiten und breites Angebot, auch an Lastenrädern. Fachkundige Mitarbeiter bieten aktiv ihre Hilfe an und sorgen für eine angenehme Atmosphäre.
Online-Händler im Vergleich
Der Fahrradmarkt boomt und immer mehr Menschen kaufen Fahrräder online. Doch welche Services bieten Online-Händler an?
- Große Auswahl: Online ist das Angebot oft größer als im Laden.
- Entscheidungsbaum: Fahrrad-Finder helfen bei der Auswahl des passenden Rads.
- Beratung: B.O.C. bietet beispielsweise online telefonische Beratungstermine an.
- Zahlungsmöglichkeiten: Kauf auf Rechnung, Kreditkarte, Paypal und Ratenzahlung sind üblich.
- Gratis-Check: Little John Bikes bietet jährlich eine kostenlose Inspektion in der Filiale.
E-Bike im Trend
Das E-Bike ist bereits in aller Munde. Immerhin bieten diese Fahrräder auch jede Menge Vorteile. Auch Sportmuffel sollten daran ihren Spaß finden und trotzdem Kalorien verbrennen. Das E-Bike gibt es schon seit 1900, was länger ist, als die Meisten sich vorstellen können. Als richtig funktionstüchtig galt das Elektrorad von Phillips im Jahr 1930, welches auch erstmalig in Serie produziert worden ist. Ein richtigen Aufschwung gab es erneut im Jahr 1980 als die E-Bikes immer beliebter geworden waren, wodurch diese schon eine Konkurrenz für die Mofas darstellten.
Leichte E-Bikes
E-Bikes sind längst nichts Neues mehr und liegen gerade voll im Trend. Immerhin erleichtern sie beim Radeln schon so Einiges, insbesondere wenn es darum geht, einen Berg mit dem Fahrrad hochzufahren. Besonderheiten sind zum einen sind die mit integrierte Batterie, welche bei nicht so schweren E-Bikes nur wenige Gramm wiegt. Ebenso kommen Sie damit schneller vom Fleck und es lässt sich einfacher transportieren, sodass dies Einiges erleichtert.
Auswirkungen der Pandemie auf den Fahrradmarkt
Auf den Fahrrad-Fachhandel und die -Industrie hat die Covid-19-Pandemie wie ein Katalysator gewirkt - und wirkt noch immer nach. Während diverser Lockdowns wuchs der Wunsch nach Bewegung an der frischen Luft, und die Fahrrad-Fachhändler verbuchten - trotz Lieferengpässen - ordentliche Gewinne. Nachdem der Marktanteil der E-Bikes bereits zuvor stetig stieg, schnellte er 2021 in die Höhe. Und auch 2024 wurden laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) hierzulande 2,1 Millionen E-Bikes verkauft - so viele, wie im Jahr zuvor.
Worauf beim E-Bike-Kauf achten?
Insbesondere an eine umfangreiche Kaufberatung und einen guten Service im Fahrrad-Fachhandel. Denn auch das hat der Bikeboom gezeigt: Gut aufgehoben fühlen sich die Kunden nur bei fairen und kompetenten Anbietern. Laut einer weiteren, bereits seit Jahren regelmäßig durchgeführten FOCUS E-BIKE-Umfrage, ist der „Fachhändler vor Ort“ für 79 Prozent klar die erste Wahl beim Kauf seines neuen E-Bikes.
Radhaus Ingolstadt und Online-Shop
Radhaus ist der größte Fahrrad-Fachhändler in Ingolstadt - hier findet der Kunde auf rund 6.000 Quadratmetern mehr als 5.000 Fahrräder von mehr als 30 Marken sowie eine Riesenauswahl an Zubehör unter einem Dach. Das Unternehmen betreibt mit Radhaus.de auch einen eigenen Online-Shop, ebenfalls mit einem sehr großen Sortiment an Fahrrädern, Fahrradteilen, Zubehör - und natürlich E Bikes zu günstigen Preisen.
Suchfilter im Online-Shop
Sehr gut ist auch, dass man die Suche nach dem individuell passenden E Bike durch detaillierte Suchfilter gezielt eingrenzen kann (Geschlecht, Marke, Bremsentyp, Farbe, Einsatzzweck, Rahmengröße, Schaltungstyp, Anzahl Gänge, Bauart der Gabel, Bauart der Sattelstütze, Gewicht, Radgröße, Preis etc.). Kundenfreundlich sind die zahlreichen Zahlungsmöglichkeiten (z.B.
E-Bike Angebot von Radhaus.de
Das E Bike Angebot von Radhaus.de ist sehr umfangreich - zum Zeitpunkt unseres Tests (März 2015) umfasste das Sortiment fast 70 verschiedene Modelle, wobei E Bikes von so gut wie allen bekannten Marken erhältlich waren (Atlanta, Cone, Diamant, Falter, Focus, HAIBIKE, Hercules, Kalkhoff, KTM, Morrison, SINUS, TREK). Die Preisspanne der angebotenen E Bikes reicht von ca. 1.800 bis hin zu rund 6.000 Euro.
Günstige Räder im Test
Die Fahrradbranche wirkt dagegen vergleichsweise stabil: Die große Nachfragewelle mag verebbt sein, doch die Versorgungslage hat sich nach dem Durcheinander der Pandemiejahre wieder gebessert. In diesen Wochen rollen neue 2023er-Modelle in die Shops. Wer mit dem Gedanken an ein neues Fahrrad spielt, sollte sich jetzt umsehen.
Im Testkeller landeten schließlich drei Modelle von den Direktanbietern Decathlon, Zweirad Stadler und Radon sowie von den drei Fachhandelsmarken Cube, Excelsior und Tern, deren Vertrieb über den klassischen, stationären Fahrradhandel läuft. Entsprechend unterschiedlich sind die Konzepte.
Bemerkenswert ist, dass alle Direktvermarkter Methoden entwickelt haben, ihre Kunden auch nach dem Kauf nicht im Regen stehen zu lassen: Alle drei bieten Werkstattservice in ihren Filialen oder bei assoziierten Fachhändlern, die dem Onlinekäufer zur Seite stehen.
Das Cube Touring One ist mit knapp 750 Euro das günstigste Modell einer Serie mit vielseitigem Konzept, hochwertigem Rahmen und etwas abgespeckten, aber durchweg brauchbaren Komponenten. Für rund 670 Euro bietet das Excelsior Trekking genau dies. Der 850-Euro-Falter ist das preisgünstigste Modell der Marke.
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