Radweg Neckar: Verlauf und Sehenswürdigkeiten

Der Neckartal-Radweg und der Radweg "Burgenstraße" beeindrucken durch eine enorme Vielfalt an Natur- und Kulturlandschaften. Unterwegs warten Burgen, Schlösser und historische Städte darauf, entdeckt zu werden. Als eine der traditionsreichsten und bekanntesten Ferienstraßen verbindet die Burgenstraße auch über Baden-Württemberg hinaus heute mehr als 70 Burgen und Schlösser, die als prachtvolle Zeugen der Geschichte zum Erkunden und Verweilen einladen.

Tour-Details des Radwegs "Burgenstraße"

  • Distanz: 876,3 km
  • Schwierigkeitsgrad: Unterschiedlich, von flachen Flusstälern bis zu anspruchsvollen Anstiegen
  • Steigung: 9597 m
  • Gefälle: 9215 m
  • Start: Diverse Einstiegsmöglichkeiten
  • Wegcharakteristik: Radwege, Wirtschaftswege, Überbrückungsstrecken im Verkehr
  • Beschilderung: Durchgehend beschildert

Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps

  • Diverse Burgen, Schlösser und andere historische Monumente
  • Historische (Fachwerk-)Städte
  • Diverse Museen in Burgen & Schlössern
  • Übernachtungen in Burg- und Schlosshotels

Der Radweg "Burgenstraße" wird in Baden-Württemberg fast auf der gesamten Strecke von Bahnstrecken begleitet und ist so auch bestens für Tagestouren und die "etappenweise Erkundung" geeignet. Der Radweg "Burgenstraße" verläuft zwischen Mannheim und Heilbronn auf weiten Strecken am Neckar entlang und eine Kombination aus Rad und Schiff ist eine spannende Alternative: vielleicht flussabwärts auf dem Rad und den Rückweg flussaufwärts mit dem Schiff. Eingebettet in romantische Landschaften führt die Radtour entlang der Burgenstraße durch touristische Kleinode und zu berühmten geschichtsträchtigen Städten, mit dem Flair vergangener Tage von Mittelalter bis Barock. Man radelt zu stolzen Kirchen und Basiliken und zahlreichen kulturellen Schätzen. Jeder Abschnitt hat seinen ganz eigenen Charakter und Charme, den es zu entdecken gilt.

Etappen entlang des Neckartal-Radwegs und der Burgenstraße

Etappe Odenwald: Heidelberg - Gundelsheim

Die Tour startet in Heidelberg. Über der malerischen Altstadt thront das Heidelberger Schloss, das Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt ist. Ab hier folgt der Radweg ohne große Steigungen dem Neckar, der sich gemächlich durch das Tal schlängelt. Dabei passieren Radler zahlreiche Burgen, die hier in Sichtweite zueinander über das Tal wachen. Unterwegs laden die Städtchen Neckargemünd, Neckarsteinach, Hirschhorn und Eberbach zum Verweilen ein. Die Etappe endet in der Altstadt von Mosbach, die etwas abseits des Neckartals liegt. Ein Streifzug durch die fachwerkgesäumten Gassen oder die Einkehr in einem der gemütlichen Straßencafés lohnt sich. Weiter geht es in Mosbach, dessen historischer Kern mit den vielen Fachwerkhäusern einen Besuch wert ist. Nach einem kurzen Stück entlang der Enz erreicht man das Neckartal, wo die Burgen und Schlösser beinahe in Sichtweite zueinander liegen.

Burg Hornberg bei Neckarzimmern lockt nicht nur mit dem tollen Ausblick auf die Neckarschleife, sondern lädt auch zum Einkehren und Übernachten ein. Hoch über Neckarmühlbach thront die Burg Guttenberg mit Burgmuseum und Greifenwarte. Von hier aus zweigt der Radweg ab auf eine große Schleife durch den Kraichgau, der auch das "Land der 1000 Hügel" genannt wird. In Neckarbischofsheim können gleich zwei Schlösser bestaunt werden. Weiter geht es nach Sinsheim und hinauf zur Burg Steinsberg. Vom 2017 renovierten, 30 Meter hohen Bergfried genießt man einen tollen Blick über weite Teile des Kraichgaus. Zurück im Neckartal lohnt sich ein Abstecher in das Städtchen Gundelsheim und zum Schloss Horneck, das heute unter anderem das Siebenbürgische Museum beherbergt.

Etappen HeilbronnerLand: Gundelsheim - Heilbronn und Heilbronn - Öhringen

Im Rebenreich rund um Heilbronn ist der Burgenstraßen-Radweg von Weinreben geprägt: Entlang des Neckars zwischen Gundelsheim und Heilbronn und weiter durch das Weinsberger Tal schlägt das Herz des Württemberger Weinbaus. Immer wieder hat man beim Radeln die Reben im Blick. Die Etappen Gundelsheim - Heilbronn und Heilbronn - Öhringen sind nahezu eben. Und speziell die Abschnitt von Gundelsheim bis Neckarsulm und von Weinsberg bis Obersulm können auch gut mit Kindern befahren werden. Durch die den Radweg begleitende Personenschifffahrt auf dem Neckar und die Bahnlinien Heilbronn - Mannheim sowie Heilbronn - Öhringen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, abzukürzen.

Highlights an der Strecke:

  • Gundelsheim: Schloss Horneck mit Siebenbürgischem Museum, historische Altstadt
  • Deutsche Greifenwarte mit Burgmuseum auf Burg Guttenberg
  • Bad Wimpfen: historische Kaiserpfalz als Gesamtensemble und Kloster Bad Wimpfen im Tal
  • Heilbronn: Museen im Deutschhof, "Neckarmeile" mit zahlreichen Restaurants direkt am Wasser, Science Center "experimenta"
  • Weinsberg: Ruine Weibertreu mit Wein- und Rosenrundweg, historische Altstadt, Justinus Kerner Haus
  • Besenwirtschaften - regionaltypische Weinstuben

Detailinformationen zur Etappe Interaktive Karte mit Bett+Bike Gastgebern, Einkehrtipps und Sehenswürdigkeiten, sowie die Anreise mit der Bahn. Außerdem eingezeichnet: RadService-Punkte bei kleinen Pannen und E-Bike-Ladestationen.

Etappe Hohenlohe + Schwäbisch Hall: Öhringen - Rothenburg ob der Tauber

Quirlige Städte mit wunderschön erhaltenen, mittelalterlichen Gassen und Stadtkernen finden Sie auf der Etappe zwischen Öhringen und Rothenburg ob der Tauber. Von Öhringen erreichen Sie über einen steilen Anstieg den "Balkon Hohenlohes" - Waldenburg. Über das tief eingeschnittene Kochertal führt der Weg nach Schwäbisch Hall mit seiner imposanten Kirche St. Michael und dem pittoresken Marktplatz. Weiter durch die Täler von Kocher, Bühler und Jagst gelangen Sie nach Kirchberg wo sie neben alten Gemäuern auf kreative Köpfe und liebevoll gestaltete kleine Ladengeschäfte treffen. Bis Rothenburg ob der Tauber wartet eine durch Felder und kleine Dörfer geprägte Landschaft.

Highlights auf der Strecke:

  • Öhringen: Schloss, mittelalterlicher Marktplatz, Stadtürme und Stadtmauer, Gartenanlagen
  • Waldenburg: Lachnersturm, Schloss
  • Schwäbisch Hall: Kirche St. Michael, Marktplatz, Museen
  • Kirchberg an der Jagst: Schloss
  • Rothenburg ob der Tauber: mittelalterliche Altstadt, Stadtmauer

Der Neckartal-Radweg: Deutschlands kontrastreichster Flussradweg

Best of Ländle erleben Sie auf Deutschlands kontrastreichstem Flussradweg - dem Neckartal-Radweg! Vorbei an Schlössern und Burgen, an Wäldern, Wiesen und steilen Weinhängen, Industriedenkmälern und architektonischen Perlen geht es auf 366 Kilometern entlang des 4-Sterne-Radwegs quer durch die historischen Regionen Baden und Württemberg sowie durch ein kleines Stückchen des ehemaligen Hohenzollern-Territoriums. Mit unserer 9-tägigen Radreise entlang des Neckartal-Radwegs können Sie die Highlights unbeschwert genießen.

Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps:

  • Entdecken - Natur & Geschichte
  • Erleben - Kultur & Lebensart
  • Genießen - Wein & Kulinarik

Highlights:

  • Rottweil - älteste Stadt Baden-Württembergs
  • Stocherkahnfahrten in Tübingen
  • Faszinierende Fachwerkstädtchen
  • Weinsüden Weinorte
  • Burgenromantik in Ludwigsburg, Heidelberg und Mannheim

Beispielhafte Etappen des Neckartal-Radwegs

Tag 1: Villingen-Schwenningen

Individuelle Anreise nach Villingen, wo am Bahnhof der Neckartal-Radweg beginnt. Nach der Erkundung von Villingen mit dem mittelalterlichen Stadtkern geht es auf dem Neckartal-Radweg weiter in die Zwillingsstadt Schwennigen. Hier entspringt im Sumpfgebiet Schwenniger Moos der Neckar. Der früher verdolte (nicht sichtbar geführte) Neckar wurde 2010 wieder freigelegt und seine in Stein gefasste Quelle im Schwenninger Stadtpark markiert heute den Beginn des Neckars.

Tag 2: Villingen-Schwenningen - Sulz/Glatt (ca. 60 km)

Die Strecke führt am westlichen Rand des Mittleren Schwarzwaldes weiter über Deißlingen in die älteste Stadt Baden-Württembergs nach Rottweil. Besonders prägnant ist noch heute der mittelalterliche Stadtkern mit seinen historischen Bürgerhäusern und den geschmiedeten Stechschildern an den Häusern. Immer am Flüsschen Neckar entlang schlängelt sich der Radweg weiter Richtung Norden. Sie passieren die Fasnet-Hochburg Oberndorf, wo man sich auch außerhalb der Fasnet-Zeit am Narrenbrunnen auf dem Schuhmarktplatz von der närrischen Tradition überzeugen kann, und die alte Salzstadt Sulz.

An Sulz vorbei erreichen Sie Neckarhausen. Hier ist die Pfahljochbrücke etwas abseits der Route ein absolutes Muss. Das Besondere ist ihr Alter: Der Großteil der Brücke stammt aus dem Jahr 1780, ein Teil der Brücke jedoch schon aus dem 13. Jahrhundert. Bei Neckarhausen führt ein Abstecher von rund vier Kilometern nach Glatt mit seinem Wasserschloss Glatt, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Tag 3: Sulz/Glatt - Rottenburg (ca. 40 km)

Weiter geht es auf dem Neckartal-Radweg nach Horb, wo das Dominikanerkloster unbedingt sehenswert ist. Entlang kleiner Orte erreichen Sie die alte Römer-Stadt Rottenburg. Überragt wird die Stadt von seinem Dom, dessen Bau 1424 begonnen wurde. Vor dem Dom findet sich ein weiterer Blickfang - der Marktbrunnen. Diese gotische Brunnensäule gilt als eine der schönsten in Süddeutschland.

Tag 4: Rottenburg - Nürtingen (ca. 45 km)

Nach wenigen Kilometern erreichen Sie die Universitätsstadt Tübingen mit seiner historischen Altstadt. Wie wäre es mit einer Stocherkahn-Fahrt auf dem Neckar? Sie verlassen Tübingen und folgen dem Neckartal-Radweg Richtung Neckartenzlingen, wo an diversen Orten Fossilien gefunden wurden. Wer sich ein paar Exemplare anschauen möchte, kann dies im Fossilien- und Mineralmuseum tun. Sehenswert im weiteren Verlauf Ihrer heutigen Radtour ist auch Nürtingen. Geprägt wird das Stadtbild durch die Stadtkirche St. Laurentius mit ihrem hohen Kirchenturm.

Tag 5: Nürtingen - Marbach (ca. 65 km)

Weiter geht es Richtung Wendlingen und Köngen. In Köngen liegt direkt am Neckartal-Radweg eine alte, sehr sehenswerte steinerne Bogenbrücke aus dem Jahr 1602. Ein Stückchen weiter flussabwärts folgt die Stadt Plochingen. Hier treffen Geschichte und Moderne aufeinander. Das Wahrzeichen - die Plochinger Stadtkirche - stammt aus dem Mittelalter und ganz nach dem Motto „Gegensätze ziehen sich an“ finden Sie in Plochingen auch einen modernen Bau der besonders sehenswerten Art: das Hundertwasser-Haus aus den 1990er Jahren.

Einige Kilometer weiter erreichen Sie die alte Reichsstadt Esslingen. Hier warten einige der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands auf Ihren Besuch und auch das Rathaus aus dem Jahre um 1430 ist ein Blickfang, den Sie sich nicht entgehen lassen dürfen. Kurz nach Esslingen erreichen Sie Stuttgart. Weinliebhaber können sich im Weinbaumuseum in Stuttgart-Obertürkheim über die mehr als 2000 Jahre alte Weinbaukultur in Baden-Württemberg informieren.

Kaum verlässt man das wuselige Stadtzentrum Stuttgarts wird der Neckartal-Radweg von Weinbergen eingerahmt. Schon einige Kilometer weiter erreichen Sie die nächste Stadt - Ludwigsburg. Hier ist Anhalten ein Muss, schließlich warten gleich drei Schlösser auf Ihren Besuch. Die nächste größere Stadt ist Schillers Geburtsstadt Marbach, wo Sie sein Geburtshaus besuchen können. Außerdem begrüßt Sie die Stadt mit einer sehr schönen historischen Altstadt.

Tag 6: Marbach - Bad Friedrichshall (ca. 60 km)

Ihre Radtour führt Sie vorbei am Naturschutzgebiet „Pleidelsheimer Wiesental“, wo man am Altverlauf des Neckars noch Feuchtgebiete und Auwälder findet. Über Groß-Ingersheim, Pleidelsheim und Mundelsheim geht es weiter nach Besigheim - dem schönsten Weinort Deutschlands. In der Altstadt warten viele kleine verwinkelte Gassen und jede Menge Fachwerkhäuser auf Sie. Danach geht es weiter in die Hölderlin-Stadt Lauffen. Im weiteren Verlauf bis Heilbronn führt der Neckartal-Radweg durch das Naturschutzgebiet "Altneckar Horkheim".

Die Weinstadt Heilbronn empfängt Sie anschließend mit einem breiten Kultur- und Freizeitangebot wie dem beeindruckenden Gelände der BUGA 2019 direkt am Neckar. Die experimenta Heilbronn - das größte Science Center in Süddeutschland - ist nicht nur für Kinder ein attraktiver Anziehungspunkt. Später erreichen Sie Ihr Etappenziel, die Salzstadt Bad Friedrichshall. Hier lohnt sich insbesondere an heißen Tagen ein Zwischenstopp im Besuchersalzbergwerk. Der Ortsteil Kochendorf hingegen hat einen historischen Ortskern mit drei Schlössern.

Tag 7: Bad Friedrichshall - Eberbach (ca. 50 km)

Heute geht es weiter nach Bad Wimpfen, wo das Kloster Bad Wimpfen im Tal einen Besuch wert ist. Über Gundelsheim mit seiner historischen Altstadt, der Stadtmauer und dem Schloss Hornbeck radeln Sie weiter Richtung Neckarmühlbach mit der Burg Guttenberg und einer Greifenwarte. In Neckarzimmern ist auf der Burg Hornberg das älteste Weingut im Land zu Hause und durch seinen ehemaligen Eigentümer Götz von Berlichingen ist die Burg weit bekannt.

Das nächste Ziel, die große Kreisstadt Mosbach, zählt zu einem der schönsten Ausflugsziele im Odenwald. Ihre heutige Etappe führt Sie anschließend in die Festspielgemeinde Zwingenberg, die vor allem für sein Schloss bekannt ist. An Ihrem heutigen Tagesziel - Eberbach - können Sie schließlich den einst höchsten Baum Deutschlands bewundern, eine Douglasie mit 64,77 m Höhe. In der Stauferstadt blieb außerdem bis heute die ursprüngliche Form der Altstadt mit ihren vier Ecktürmen erhalten.

Tag 8: Eberbach - Heidelberg (ca. 35 km)

Heute steht die letzte Etappe Ihrer Reise auf dem Neckartal-Radweg auf dem Programm. Nachdem Sie Eberbach hinter sich gelassen haben, wartet Hirschhorn, die Perle des Neckartals auf Sie, reizvoll an einer engen Neckarschleife gelegen. Sie passieren weiterhin die Vierburgenstadt Neckarsteinach und erreichen schließlich Neckargemünd, auch die "schöne Nachbarin Heidelbergs" genannt. Von hier ist es nicht mehr weit bis Heidelberg, das weltbekannt für seine Schlossruine ist.

Tag 9: Individuelle Abreise

Bevor Sie das Neckartal verlassen, haben Sie heute noch die Möglichkeit das letzte Stück des 366 km langen Neckartal-Radweges zu erleben. Die Route führt Sie in die Quadratestadt Mannheim, die Stadt, in der Karl Freiherr von Drais 1817 das Fahrrad erfand.

ADFC-Mitgliedschaft

Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt.

Verkehrssicherheit beim Radfahren

Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen.

Pedelecs und E-Bikes

Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter.

Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich.

Es lohnt sich, auf dem Neckartal-Radweg einmal Pause zu machen. Eine Burg zu besteigen und sich vom Baron persönlich führen zu lassen.

Der Neckartal-Radweg ist durchgehend in beide Richtungen nach FGSV-Richtlinien beschildert. Die Elemente der Radwegebeschilderung sind die Hauptwegweiser, Routenlogo und Zwischenwegweiser. An Knotenpunkten mit anderen Radrouten folgen Sie stets dem Pfeil mit dem Routenlogo Neckartal-Radweg. Die Hauptwegweiser zeigen Richtung und Entfernung (in km) des nächsten Fern- und Nahziels.

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