Der Elm-Lappwald in Deutschland bietet ideale Bedingungen für Rennradtouren. Im Herzen Deutschlands, genauer gesagt im Bundesland Niedersachsen, liegt der Elm-Lappwald.
Geografische Lage und Landschaft
Diese Region zeichnet sich durch ihre geografische Lage aus, denn sie erstreckt sich über eine Fläche von etwa 300 Quadratkilometern zwischen den Städten Braunschweig und Helmstedt. Dank ihrer vielfältigen Landschaftsformen eignet sich der Elm-Lappwald hervorragend für Rennradtouren. Von sanften Hügeln bis hin zu steileren Anstiegen findet hier jeder Radfahrer die passende Herausforderung.
Touristisch relevante Sehenswürdigkeiten
Neben den landschaftlichen Reizen hat der Elm-Lappwald auch kulturell viel zu bieten. Inmitten dieser idyllischen Natur befindet sich das Schloss Richmond, ein beeindruckendes Barockschloss mit einem weitläufigen Park. Auch das Kloster Mariental sowie das Juleum in Helmstedt sind einen Besuch wert.
Beste Jahreszeiten
Die besten Jahreszeiten für Rennradtouren im Elm-Lappwald sind Frühling und Sommer. Zu dieser Zeit blühen zahlreiche Pflanzen und die Temperaturen sind angenehm mild.
Rennradstrecken im Elm-Lappwald
Es gibt viele schöne Rennradstrecken im Elm-Lappwald. Eine besonders beliebte Route führt von Braunschweig über den Elm und wieder zurück. Diese Strecke bietet sowohl flache Abschnitte als auch anspruchsvolle Anstiege.
Rennrad-Pässe und Herausforderungen
Im Elm-Lappwald gibt es zwar keine klassischen Rennrad-Pässe, aber einige Steigungen, die für trainierte Radfahrer eine echte Herausforderung darstellen können.
Der Eulenspiegel-Radweg
Mit dem Fahrrad durch die Literatur - auf dem Eulenspiegel-Radweg können Sie durch Informationstafeln und Freiluftinstallationen an Originalschauplätzen sowie Natur und Kulturdenkmälern Interessantes über Till Eulenspiegel und sein Leben erfahren. An den Enden des Radwanderweges, in der Herzog August Bibliothek und im Till Eulenspiegel-Museum in Schöppenstedt, werden sogar Eulenspiegel- Bücher aus dem 16. Der Eulenspiegel-Radweg ist eine kurzweilige Strecke zwischen Elm und Asse bis hinauf zum Elmrand bei Kneitlingen. Zweifeln Sie nicht an Ihrer Fitness, wenn Sie aus der Puste kommen, denn diese Strecke hat es in sich.
Der Tourenverlauf erinnert durch seine zwei Schleifen an die Form einer Brille. Diese weist nicht nur auf das Lesen hin, sondern hat den Vorteil, dass Sie auch dann zum Ausgangspunkt zurückkommen, wenn Sie nur eines der beiden „Augen“ umrunden. Grüne Informationstafeln machen an den Originalschauplätzen auf die Geschichten von Till Eulenspiegel aufmerksam. In den Orten der Samtgemeinde Schöppenstedt begegnen Sie in Dutzenden auffälligen Freiluft- Installationen vielen weiteren Geschichten aus dem alten Buch. „Schöppenstedt als Buch“. In diesem Buch sind hundert Eulenspiegel-Geschichten zu sehen und nachzulesen.
Rund um Schöppenstedt
Rund um Schöppenstedt prägt die Geschichte von Till Eulenspiegel die Radtour. Im Mittelpunkt dieser Tour stehen die prachtvollen Kulturdenkmäler und Kirchen. Das Forschungsmuseum Schöningen (paläon) sowie der Tagebauinformationspunkt und das Grenzdenkmal in Hötensleben bieten dazu ein abwechslungsreiches Kontrastprogramm.
Tourübersicht: Schöppenstedt Rundweg
Eine mittelschwere Fahrradtour führt an den Südrand des Naturparks Elm-Lappwald. Nicht nur die Zeugen der alten Siedlungen im Elm und der weithin bekannte Narr Till Eulenspiegel sind Bestandteil dieser Rundtour, sondern auch Watenstedt mit dem Heeseberg-Museum und die Ausgrabungsstelle der am Fuß des Heesebergs gelegenen Hünenburg. Eine einmalige Landschaft mit herrlichen Ausblicken wartet auf Sie.
Eckdaten der Tour
- Länge: 45,06 km
- Schwierigkeit: Mittel
- Kondition: Leicht
- Dauer: ca. 4:00 Stunden
- Höhenmeter: 450 m
- Tiefster Punkt: 87 m
- Höchster Punkt: 286 m
- Höhendifferenz: 199 m
- Start/Ziel: Rathaus in Schöppenstedt
Streckenverlauf
Schöppenstedt - Watzum - Warle - Watenstedt - Jerxheim - Söllingen - Hoiersdorf - Schöningen - Watzumer Häuschen - Schöppenstedt
Wegbeschreibung
Der Start- und Endpunkt dieser Tour befindet sich am Rathaus in Schöppenstedt. Es handelt sich bei dieser Tour um eine Rundroute, sodass die Tour alternativ an jedem anderen Ort der beschriebenen Strecke begonnen und beendet werden kann.
Vom Rathaus in Schöppenstedt führt die Route zuerst in südöstlicher Richtung. Über Watzum und Warle verläuft die Route in Richtung Watenstedt. Oberhalb von Watenstedt befindet sich das Naturschutzgebiet Hahntal. Bei gutem Wetter hat man von hier aus einen beeindruckenden Blick bis zum Harz mit seiner höchsten Erhebung, dem Brocken (1141 m). Im Frühjahr blühen im Naturschutzgebiet Hahntal, genau wie auf dem Heeseberg, die Adonisröschen.
In Watenstedt angekommen ist der Besuch des Heeseberg-Museums lohnenswert. Danach wird der Südhang des Heesebergs mit der Hünenburg (Stempelstelle 32) erkundet. Die dortigen Ausgrabungen geben Aufschluss über die frühere Siedlungsstruktur am Heeseberg. Dazu gehören Vorratsgruben und Öfen zur Lagerung bzw. Zubereitung der Nahrung, möglicherweise von Metallhandwerkern angelegte Feuerstellen und Standorte und Bauart der Behausungen. Es lassen sich ca. fünf Meter breite und 12 Meter lange, dreischiffige Gebäude rekonstruieren, mit abgerundeten Schmalseiten und einem Eingang im Südwesten. Zu erahnen ist, wie das Gelände insgesamt einst genutzt worden ist. Kurzum, eine faszinierende Reise in die Bronzezeit.
Zurück in der Gegenwart führt die Strecke am Heeseberg entlang weiter nach Jerxheim und Söllingen. In der Söllinger Feldmark verläuft die Strecke ein kurzes Stück an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang, bevor Hoiersdorf erreicht wird.
Ist der längere Anstieg in Richtung Schöningen überwunden, wird die St. Lorenz Kirche mit ihrem bekannten Bibelgarten erreicht. Hier ist ein kurzer Halt empfehlenswert. Anschließend folgt ein Abstecher in die Schöninger Innenstadt mit dem Schloss und seinen Torhäusern, dem Geschichtsbrunnen, dem Heimatmuseum und dem Alten Rathaus mit der davor befindlichen Wassermaid.
Nach der Stadtbesichtigung geht es hinauf in den Elm. Die Anstrengungen werden mit einem herrlichen Blick auf den Heeseberg und den Harz belohnt. Im Elm angekommen liegen der Goldene Hirsch (Stempelstelle 31), die Elmsburg und die Hügelgräber auf der Strecke.
An der ehemaligen Waldgaststätte Watzumer Häuschen wird der Elm wieder verlassen. An den sich am Wegesrand befindlichen Eulenspiegel-Installationen bemerken Sie, dass Schöppenstedt ganz in der Nähe liegt. Sie „erzählen“ Geschichten aus dem Leben des bekannten Narren.
Ist Eitzum durchfahren, verläuft die Route zum Teil auf der alten Strecke der Braunschweig-Schöninger Eisenbahn zurück zum Ausgangspunkt in Schöppenstedt.
Ausrüstung
Ein Fahrradhelm sollte bei der Tour zur Ausrüstung gehören. Proviant für unterwegs ist empfehlenswert.
Anreise und Parken
Kostenfreie sowie auch behindertengerechte Parkplätze stehen ausreichend direkt am Rathaus zur Verfügung und ebenfalls sind Parkplätze am Forschungsmuseum Schöningen (paläon) vorhanden.
Öffentliche Verkehrsmittel
- Bus: Schöppenstedt, Markt (0,1km)
- Bahnhof: Schöppenstedt (0,5km)
Zusätzliche Tipps
- Watenstedt: Heeseberg-Museum, Hünenburg
- Jerxheim: Heeseberg mit Aussichtsturm
- Schöningen: St. Lorenz mit Bibelgarten
- Elm: Goldener Hirsch, Elmsburg, Hügelgräber
- Schöppenstedt: Eulenspiegelmuseum
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