Wer an den Spreewald denkt, hat unweigerlich auch die Spreewaldgurke im Kopf. Bei einer Radtour auf dem Gurkenradweg im Spreewald kannst du dein Wissen erweitern. Der Spreewald ist berühmt für seine Spreewaldgurke. Auf einer Radreise über den Gurkenradweg erfährst du mehr über die Spezialität und die Herstellung der Gurken.
Der Gurkenradweg ist eine 260 km lange Rundtour und wird von Radfahrern gern als Sternentour genutzt. Dabei besuchen Sie die Orte und Sehenswürdigkeiten im Spreewald. Zahlreiche Touren auf dem Gurkenradweg führen Sie entlang von Kanälen, Feldern und Wiesen. Erleben Sie Natur pur und Geschichte hautnah. Besuchen Sie Museen mit spreewälder Geschichte, kehren in gemütliche Gaststätten ein und entdecken interessante Ausflugsziele der Spreewaldregion.
Der Gurkenradweg ist der bekannteste Radweg im Spreewald. Aufgrund der geringen Steigungen ist das Radfahren auf dem Gurkenradweg auch für den Familienurlaub geeignet. Der Radweg ist durchweg gut zu befahren und ausgebaut, sodass Familien mit Kindern hier beste Bedingungen vorfinden, um eine gemütliche Fahrradtour zu planen. Die Route ist für Familien mit Kindern geeignet, da sie nur wenige Steigungen enthält und größtenteils über gut ausgebaute Wege führt.
Die Strecke des Gurkenradwegs
Der Gurkenradweg ist eine Rundtour über 260 Kilometer durch das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald in Brandenburg. Der Radweg ist ab Lübbenau durchgehend mit einem gelben Schild markiert, das eine grüne Gurke zeigt, die auf einem Fahrrad sitzt. Die komplette Strecke lässt sich als Radtour in fünf Etappen einteilen. Die fünf Etappen lassen sich entweder an mehreren Tagen hintereinander als Radreise absolvieren oder jeweils als Einzelstrecke.
Start Da der Gurkenradweg eine Rundtour ist, legen Sie am besten selbst fest, wo Start- und Zielpunkt sein sollen. Unsere Empfehlung: Planen Sie etwa 5 Tage für eine Tour auf dem gesamten Spreewaldradweg ein. So können Sie links und rechts noch kurze Abstecher zu Sehenswürdigkeiten im Biosphärenreservat unternehmen.
Die Radwanderkarte "Gurkenradweg Spreewald" widmet sich dem gleichnamigen rund 260 km langen Rundweg. Die Beschreibung der Route hat Cottbus als Start- und Zielort, bietet Infos über Vetschau, Lübbenau, Lübben und Peitz. Zudem wird das gesamte Naturschutzgebiet Spreewald, das zum UNESCO-Biosphärenreservat ernannt wurde, beschrieben.
Die Strecke bietet viel Kultur und abwechslungsreiche Eindrücke mit malerischen Fließen, historischen Dörfern und unzähligen Gurkenfeldern. Auf dem Gurkenradweg fährst du durch schöne Natur- und Kulturlandschaften sowie an Sehenswürdigkeiten vorbei.
Die Etappen im Überblick:
- Lübben - Cottbus
- Cottbus - Burg
- Burg - Schlepzig
- Schlepzig - Krausnick
- Krausnick - Lübben
Detaillierte Etappenbeschreibung
Etappe 1: Von Lübben nach Cottbus
Der erste Abschnitt führt von Lübben aus in Richtung Südosten durch kleine Städte und Dörfer bis nach Cottbus. Die Geschichte der Spreewälder Gurken wird in den Dörfern Lehde und Leipe lebendig. Dort leben die Einwohner zum Teil noch wie früher und betreiben ihre Landwirtschaft. Definitiv zu empfehlen ist eine Kahnfahrt ab Lübbenau durch das verzweigte Kanalnetz des Spreewaldes. In Cottbus trifft der Gurkenradweg auf den etwa 380 Kilometer langen Spreeradweg. Dieser verläuft an der Spree entlang von der Oberlausitz bis vor die Tore von Berlin.
Etappe 2: Von Cottbus in den Spreewald
Auf dem zweiten Teilstück des Radwegs lässt du den Trubel der Stadt Cottbus hinter dir und es geht mitten in den Spreewald hinein. Die Strecke führt zunächst in die nördliche Richtung durch abwechslungsreiche Landschaften aus Wäldern, Wiesen und Ackerland. Ab Peitz radelst du westwärts. In Dissen kannst du in den wärmeren Monaten mit etwas Glück herumfliegende Störche entdecken.
Etappe 3: Von Burg nach Schlepzig
Der dritte Teil des Radwegs beginnt im Kurort Burg. Er bietet zahlreiche Angebote, um sich zu entspannen und zu erholen. Die Dörfer entlang der Strecke sind Zeugen der interessanten Geschichte der Region. Das Ziel befindet sich in Schlepzig im Unterspreewald.
Etappe 4: Durch den Unterspreewald nach Krausnick
Der vierte Abschnitt führt durch den Unterspreewald in das 1.000 Jahre alte Dorf Krausnick. Unterwegs erreichst du auch das Fischerdorf Alt Schadow, den nördlichsten Punkt des Gurkenradwegs. Hier besteht ebenfalls die Option, eine Kahnfahrt oder Paddeltour durch den unteren Spreewald zu genießen.
Etappe 5: Von Krausnick zurück nach Lübben
Die letzte Teilstrecke der Radtour durch den Spreewald führt von Krausnick zurück nach Lübben. Auf diesem Abschnitt erlebst du den Spreewald noch einmal von seiner landschaftlich reizvollen Seite. Den Weg säumen Wiesen, Kiefernwälder und Auen. In den Ortschaften entlang der Strecke stehen geschichtlich bedeutende Bauwerke.
Weitere Routen und Sehenswürdigkeiten entlang des Spreeradweges
Die zweite Etappe des Brandenburger Teils des Spreeradweges führt über 73 Kilometern führt die Strecke von Forst (Lausitz) nach Lübben im Spreewald. Von Cottbus führt der Weg zunächst in die Teichlandschaft rund um Peitz. Anschließend wir bei Burg der Spreewald erreicht.
Individuelle Anreise in die Lausitzer Kulturstadt. Cottbus beeindruckt mit prächtigen Parklandschaften, allen voran der berühmte Branitzer Park. Die charmante Altstadt rund um den Altmarkt lädt zu einem gemütlichen Abendspaziergang und kulinarischem Genuss ein.
Sie verlassen Cottbus und erreichen bald Burg, das „Tor zum Spreewald“. Ein kurzer Stopp im Weißstorchzentrum in Vetschau lohnt sich. Danach geht es weiter in die idyllische Wasserwelt von Lehde, wo das Leben noch heute von Fließen und Kähnen geprägt ist. Durch die artenreiche Auenlandschaft gelangen Sie nach Lübbenau.
Ein Marktbummel oder ein kurzer Besuch am Fährhafen von Lübbenau bildet den Auftakt. Danach folgen Sie der Route Richtung Unterspreewald. Wer mag, macht einen Abstecher zum malerischen Köthener See oder entspannt in tropischem Ambiente bei Tropical Islands (nicht inklusive).
Durch stille Teichlandschaften geht es zunächst zurück nach Lübben und weiter nach Straupitz, wo die imposante Schinkelkirche und die funktionstüchtige Holländermühle zum Verweilen einladen. Schließlich erreichen Sie Burg - durchzogen von einem dichten Netz kleiner Wasserläufe. Eine Region wie aus dem Bilderbuch.
Sie folgen heute der alten Spreewaldbahntrasse bis ins Storchendorf Dissen. Das Heimatmuseum und die renaturierte Spreeaue bieten spannende Eindrücke. Weiter geht’s nach Peitz, einst Festung und heute von Teichen geprägt. Kurz vor Cottbus eröffnet sich der Blick auf den entstehenden Ostsee - ein beeindruckendes Landschaftsprojekt. Nach dem Frühstück endet Ihre Gurkenradweg-Tour.
Zur alten Festungsstadt Peitz führt die Route entlang der Peitzer Teiche, dem größten zusammenhängenden Teichgebiet Deutschlands. Ein Besuch sollten Sie dem Peitzer Hütten- und Fischereimuseum abstatten, bevor Sie weiterradeln. Entlang der Spree geht die Fahrt zur Streusiedlung Burg. Heute geht es in das grüne Labyrinth des Spreewaldes. Vorbei an unzähligen Fließen führt der wunderschöne Weg durch den Hochwald nach Lübbenau.
Weitere Informationen
Wer mit dem E-Bike (Elektrofahrrad) unterwegs ist, findet ein nahezu flächendeckendes Netz an Ladestationen, Akkuwechselstationen im Spreewald.
Im Zentrum der Kleinstadt Vetschau befindet sich die berühmte „Wendisch-Deutsche Doppelkirche“: Vor ein paar hundert Jahren gab es in Vetschau eine wendische und eine deutsche Gemeinde; um dem Glauben beider Gemeinden Rechnung zu tragen, entstanden in der Kirche zwei Kirchenschiffe nebeneinander. Die heutige wendische Kirche wurde 1650 als Backsteinbau auf den Fundamenten des Vorgängerbauwerkes errichtet. Hier kann man gut die Doppelkirche sehen: die zwei roten Dächer vor dem Kirchturm.
Eine Besonderheit dieses Gebietes ist die deutsch-sorbische Zweisprachigkeit, denn hier ist die Heimat der Sorben, eine von vier Minderheiten in Deutschland. Bis in unsere heutige Zeit hinein, haben sie sich ihre eigenständige Sprache und Kultur bewahrt.
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