Die Alpen locken mit atemberaubenden Berglandschaften nicht nur Wintersportler an. Gerade im Sommer ist Europas größtes Hochgebirge ein Eldorado für Aktivurlauber. Einer der besten Wege, an der frischen Luft Almen, Täler und Bergplateaus zu erkunden, ist, das Fahrrad zu nehmen. Berge bieten nicht nur Wanderern die Möglichkeit, atemberaubende Ausblicke und Naturerlebnisse zu genießen. Auch Radfahrer finden in den Bergen eine Vielzahl spannender Routen für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel. Steile Anstiege, rasante Abfahrten, malerische Bergstraßen - eine Radtour im Gebirge verspricht all diese Erlebnisse.
Sie haben sich entschieden, den großen Schritt zu wagen und eine Alpentour mit dem Rad zu machen? Glückwunsch! Wer sich alles das zutraut, der muss sich für dieses unvergleichliche Erlebnis in hochalpiner Landschaft vor der Abfahrt um eine sorgfältige Planung kümmern und in guter körperlicher Verfassung sein.
Die Wahl der Route
Natürlich kommt es darauf an, welchen Alpencross Sie fahren wollen. Welche Strecke Sie für Ihren Alpencross wählen, ist von Ihrer Erfahrung abhängig. Wenn Sie noch wenig oder keine Erfahrung haben und Sie Ihren ersten Alpencross planen, wagen Sie sich am besten an die klassischen Routen vom südlichen Deutschland bis an den Gardasee. Hierfür nehmen Sie sich eine Woche Zeit, in der Sie die gut ausgebaute Route fahren können. Weniger als eine Woche lohnt sich nach Einschätzung Stöcklis nicht. Hierfür war Ihr Vorbereitungsaufwand zu hoch. Liegt er mehr im konditionellen oder im Kraftbereich? Diese zwei grundlegenden Fragen sollten Sie sich nach Lukas Stöcklis Erfahrung stellen, bevor Sie mit der Vorbereitung loslegen.
Wenn Sie etwas mehr wollen und auch schon Erfahrungen gesammelt haben, können Sie sich einen Westalpencross vornehmen. 14 Tage lang fahren Sie von einem 4000er, wie beispielweise dem Liskamm in den Walliser Alpen, an die Cote d’Azur. Hier sind die Wege nicht ausgebaut, sondern um einiges anspruchsvoller.
Fünf der schönsten Radwege in den Alpen im Überblick:
- Transalp
- Via Claudia Augusta
- Innradweg
- Alpe-Adria-Radweg
- Etschradweg
Beliebte Alpenrouten im Detail
Hier eine detailliertere Betrachtung einiger beliebter Routen für Radtouren in den Alpen:
- Transalp: Die Transalp ist der ultimative Traum für sportlich ambitionierte Radfahrer und Mountainbiker. Dabei können Aktivurlauber ihre Transalp-Radtour ganz individuell planen, indem sie aus unzähligen Varianten und Routen wählen, je nach Anspruch und Kondition.
- Via Claudia Augusta: Auf den Spuren der Römer können Radfahrer die Via Claudia Augusta, eine der ältesten und bedeutendsten Römerstraßen Europas, auf mehr als 700 km von Deutschland über die Alpen nach Italien fahren. Dabei hat diese historische, über 2.000 Jahre alte Route eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Kultur und alpiner Natur zu bieten.
- Innradweg: Auf dem Innradweg gilt es entlang des namensgebenden Flusses gerade einmal 100 Höhenmeter zu überwinden, was ihn besonders für die Aktivurlauber beliebt macht, die Radtouren in den Alpen ohne große Anstrengung erleben möchten. Insgesamt führt die Route auf 520 km drei Länder, die Schweiz, Österreich sowie Deutschland, wo es unter anderem die idyllischen Flusslandschaften zu genießen gilt.
- Alpe-Adria-Radweg: Der Alpe-Adria-Radweg zählt zu den beliebtesten Fernradwegen in Europa und verbindet über eine 400 km lange Strecke die Mozartstadt Salzburg mit der malerischen Adria-Lagunenstadt Grado. Die Route ist gut beschildert sowie größtenteils autofrei und führt sowohl durch beeindruckende alpine Landschaften und vorbei an glitzernden Seen als auch durch charmante Städte.
- Etschradweg: Von den beeindruckenden Gletschern am Reschenpass führt der Weg vorbei am Reschensee mit seinem weltberühmten versunkenen Kirchturm, entlang der Etsch im Schatten endlos schneeiender Obstgärten und Weinberge. Die Strecke ist größtenteils flach und gut ausgebaut, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Genussradler, Familien und E-Bike-Fahrer macht.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über einige beliebte Radwege in den Alpen:
| Radweg | Besonderheit | Länge (ca.) |
|---|---|---|
| Transalp-Rhone Radweg | Anspruchsvolle Tour durch raue Bergwelten | 350 km |
| Via Claudia Augusta | Mittelschwere historische Strecke auf alten römischen Handelswegen | 740 km |
| Transalp München - Venedig | Mittelschwere Tour durch die Dolomiten entlang von Seen und Bergen | 580 km |
| Ciclovia Alpe Adria Radweg | Mittelschwere Tour durch zahlreiche Tunnel und entlang von alten Bahnstraßen | 410 km |
| Der Innradweg | Mittelschwere Tour durch historische Altstädte und vorbei an Naturschauspielen | 520 km |
| Der Etschradweg | Mittelschwere Tour mit fantastischen Ausblicken | 315 km |
Vorbereitung ist alles
Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen ist es, sich frühzeitig mit den Anforderungen der Strecke vertraut zu machen. Oft passiert es, dass das Frühjahr verregnet ist und die Vorbereitungen erst im Juni so richtig losgehen können. Dann ist es aber oft schon sehr spät und die Vorbereitung wird plötzlich hektisch. Es ist also vorausschauend, im Winter mit dem konditionellen Training zu beginnen. Wie Lukas Stöckli schon erwähnte, macht das Training im Winter einen sehr wichtigen Teil der Vorbereitung für die Alpentour aus. Es muss nicht immer mit dem Rad sein, auch Skilaufen eignet sich bestens. Fat Bikes bieten aber auch im Winter die Möglichkeit, sich in den Bergen auszutoben. Extrem breite Felgen und Reifen ermöglichen Sport-Enthusiasten das Fahren auf Schnee, ohne dabei gleich einzusinken. Dies ist sehr wichtig um die eigene mentale Energie nicht aufzubrauchen, weiß der Spitzensportler. Achten Sie im Training auf Faktoren wie:
- Spaß und Motivation
- Zielsetzung
- Körpersignale
- gezielte Be- und Entlastung
Vor allem Spaß und Motivation schreibt Lukas Stöckli ganz groß. Mit Fat Bikes können Sie auch im Winter trainieren.
Zwischenziele setzen
Bei der Zielsetzung macht es Sinn, sich Zwischenziele zu setzen, wie beispielweise im Winter mit den Langlaufskiern 40 Kilometer zu schaffen oder im Frühjahr einen 3-Tages-Kurzcross im Süden zu machen. Das trägt dann natürlich auch zum Motivationserhalt bei und Sie können selbst besser einschätzen, auf welchem Leistungslevel Sie sich momentan befinden.
Körpersignale beachten
Was sagt Ihnen Ihr Körper? Lukas Stöckli legt besonders Wert auf die Deutung der Körpersignale, und zwar durch eigene Empfindungen. Ein Pulsmesser ist zwar ein hilfreiches Gadget, auf das Sie sich aber nicht 100% verlassen sollten. Wenn Sie erschöpft sind, geht der Puls automatisch nicht mehr so hoch, wie wenn Sie komplett fit wären. An eher müden Tagen wird der Pulsmesser also niemals einen so normal hohen Puls anzeigen. Das birgt die Gefahr, dass Sie sich ganz schnell überlasten, nur um diese Zahl auf dem Pulsmesser lesen zu können, weiß der Experte. Außerdem lernen Sie durch sportliche Aktivitäten und Auslastungen den eigenen Körper mit der Zeit immer besser kennen.
Ruhephasen einplanen
Auch Ruhephasen müssen sein Gezielte Be- und Entlastung im Training ist ein Muss. Das heißt: Nicht jeden Tag bis ans Limit gehen! Ansonsten tritt bald ein Abbau von Leistungsfähigkeit ein, da die Regenrationspausen fehlen, in denen der Körper Kraft schöpfen kann. Am besten erstellen Sie sich ein Trainingskonzept mit Regenerationsphasen. Passen Sie Ihren Trainingsplan Ihrem Leben an. Wenn wenig Zeit da ist, kann dies ins Konzept miteingearbeitet werden. Das gibt ein Richtmaß und mindert ein schlechtes Gewissen, wenn Sie durch zeitliche Engpässe einmal nicht so viel ins Training investieren können.
Lukas Stöcklis Tipp: Gerade bei Hobbyfahrern bietet sich ein Leistungstest an. Mit Hilfe davon können Sie zusammen mit einem Experten einen Trainingsplan erstellen. Das ist vor allem auch dann sinnvoll, wenn wirklich wenig Zeit zur Vorbereitung zur Verfügung steht.
Ernährung
Bei der Vorbereitung für eine Alpenüberquerung sollten Sie neben einem guten Training auch auf eine ausgewogene Ernährung achten. „Es soll aber noch schmecken, man darf sich nicht zwingen“, findet unser Experte. Eine wirklich wichtige Rolle spielen vor allem Mineralien und Spurenelemente, die der Körper benötigt, um zu funktionieren. Die Mineralien sollten dem Körper aber hauptsächlich durch eine gute Ernährung zugeführt werden, nicht etwa durch Pillen und Pulver, findet Lukas Stöckli. Auch in unserem Magazin erhalten Sie wertvolle Tipps für Ernährung und Co. im Sport.
Ausrüstung: Was muss mit?
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Planung Ihrer Alpentour ist ganz klar die Ausrüstung. Wer falsch packt, hat später entweder zu viel, zu wenig oder einfach zu schwer zu schleppen. Da das Wetter unberechenbar ist, sollten Sie entsprechende Kleidung einplanen. Sobald Sie nass werden, verliert Ihre Kleidung immens an Isolationsfähigkeit. Dadurch kühlen Sie schnell aus, was sehr gefährlich werden kann. Deswegen empfiehlt Lukas Stöckli unbedingt wasserabweisende Kleidung. Auch eine Mütze hat der Guide immer dabei. Diese schützt vor Wärme- und Energieverlust in kalten Situationen, aber auch vor Überhitzung auf heißeren Streckenabschnitten. Wasserabweisende Schuhüberzüge und dickere, wasserabweisende Handschuhe sollten Sie unbedingt dabeihaben.
Gut ausgestattet sind Sie mit professioneller Radsport-Bekleidung, bestehend aus Trikot, Radhose und Jacke oder Weste aus atmungsaktivem, wind- und wasserabweisendem Material. Gegen Wind und Wetter helfen spezielle Windjacken für Radsportler, die wind- und wasserabweisend sowie atmungsaktiv sind. Durch ihr geringes Packmaß lassen sie sich leicht verstauen.
Die richtige Verpflegung
Der Körper braucht Nahrung, um Kraft zu schöpfen. Bei einer Alpentour kann es schon mal vorkommen, dass Sie 2.000 Kalorien zusätzlich zu Ihrem täglichen Kalorienbedarf verbrennen, informiert uns Lukas Stöckli. Da ist eine ausreichende Essenszufuhr sehr wichtig. Wussten Sie, dass es wirklich gefährlich werden kann, wenn Sie bei Ihrer Alpenüberquerung nur Wasser als Flüssigkeitszufuhr verwenden? Hohe Temperaturen sowie große Anstrengung und der damit verbundene Schweißverlust führen in Kombination mit viel Wasser zur Ausschwemmung der oben genannten Mineralstoffe. Deswegen empfiehlt Lukas Stöckli unbedingt isotonische Sportgetränke. Diese sind zusätzlich auch noch mit Kohlenhydraten, welche bekanntlich das „Muskelbenzin“ sind, und Proteinen angereichert. Isotonische Getränke sind die besten Durstlöscher.
Technische Hilfsmittel
So ist ein Smartphone auch bei der Alpentour mit dem Fahrrad sinnvoll. Beispielsweise um aktuelle Radarbilder und Wettervorhersagen abzurufen. Allerdings haben Sie in vielen Gebieten hoch oben keinen Empfang, da bringt dann das beste Smartphone nichts mehr. Auch auf das GPS sollten Sie sich laut unserem Alpencross-Experten nicht zu hundert Prozent verlassen. Dieses kann bei einem Sturz schnell kaputtgehen. Außerdem verlassen sich viele Biker oft nur noch auf das GPS und nicht mehr auf die eigene Orientierung. So können sie sich selbst also niemals aus misslichen Lagen befreien. Denn was, wenn durch einen Hangrutsch der Weg plötzlich abgeschnitten ist? Die vorgezeichnete Linie im GPS-Gerät weiß in diesem Fall keinen Ausweg.
Satteltasche oder Rucksack?
Eine Satteltasche klingt sehr verlockend, so müssen Sie Ihr Gepäck nicht auf dem Rücken tragen. Nun hat ein Mountainbike aber keinen Gepäckträger um eine solche Satteltasche zu befestigen. Wenn man dem Rat des Experten folgt, ist das auch nicht schlimm. Laut Stöckli ist es besser, einen Rucksack zu tragen, als das Rad durch ein Satteltaschensystem, welches extra angebracht werden muss, zu belasten. So würde es an Dynamik verlieren und komplett anders reagieren als in Ihrem Training. Allerdings können Dinge wie Getränkeflaschen, ein kleines Multitool oder der Ersatzschlauch ohne Bedenken am Rahmen befestigt werden.
Für das Training mit dem Rucksack hat Lukas Stöckli noch ein paar Tipps parat: Der Rucksack sollte nicht schwerer als zehn Prozent des eigenen Körpergewichtes sein. Außerdem sollten Sie mit Ihrem Rucksack trainieren. Nicht nur, um Ihr Limit kennenzulernen, sondern auch, um das Körpergefühl für und mit dem Rucksack zu bekommen. Sie verlieren durch den Rucksack und sein Gewicht natürlich an Agilität, woran Sie sich gewöhnen müssen. Planen Sie genügend Zeit für die Eingewöhnungsphase mit Ihrem Rucksack ein.
Das richtige Fahrrad für die Alpen
Neben all den Vorbereitungen dürfen Sie Ihr Fahrrad nicht vergessen. Nicht jedes Rad eignet sich für einen Alpencross. Lukas Stöckli weiß, dass die Wahl des Rades auf die Strecke ankommt. Bei einfachen Strecken mit viel Radweg und wenigen Steigungen reicht oft ein „normales Rad“ aus. Bei der Auswahl des Lenkers ist es wichtig, dass Sie auf einen nicht zu schmalen und leicht gekröpften Lenker mit bequemen Griffen zurückgreifen. Auch der Sattel sollte komfortabel und bequem sein. Am besten haben Sie diesen schon „eingefahren“, sodass er sich auf längeren Touren bewährt hat. Die Reifen Ihres Mountainbikes sollten breit sein. Bei den Bremsen verhält es sich ähnlich. Je größer die Bremsen, desto besser eignen sie sich für den Alpencross.
Es gibt neben den Felgenbremsen, der Zangenbremse und der Cantilever-Bremse sogenannte Nabenbremsen, worunter die Rücktritt- und die Scheibenbremse fällt. Im Idealfall wählen Sie für Ihren Alpencross Scheibenbremsen mit 180 Millimetern Durchmesser aus. Lassen Sie sich im Zweifelsfall vom Fachmann beraten, denn auch Körpergewicht und Fahrverhalten beeinflussen die Auswahl der Bremsen.
Fully oder Hardtail?
Ein vollgefedertes Mountainbike, das sogenannte Full Suspension Mountainbike, wird Fully genannt. Hier ist neben der Federgabel vorn eine zusätzliche Dämpfung am Rahmen vorhanden, die für mehr Komfort sorgt. Das Hardtail-Mountainbike verfügt dagegen nur über eine Feder an der Gabel.
Fully: Vor- und Nachteile
Ein Fully eignet sich für alle Fahrer, die auch abseits von befestigten Wegen nicht auf komfortables Fahren verzichten wollen. Größere Hindernisse und Höhenunterschiede lassen sich mit einem Fully leichter als mit einem Hardtail überwinden. Ein Fully bietet besonders auf längeren Strecken mehr Komfort und Fahrspaß. Mit 140 Millimeter Federweg ist es auch für die härtesten Abfahrten und Strecken geeignet. Durch die Federgabel und die Hinterbaudämpfer ist selbst in steinigem Gelände eine bessere Bodenhaftung vorhanden.
Für die Wartung und richtige Eistellung der Dämpfungselemente braucht der Fahrer jedoch mehr technisches Verständnis als bei einem Hardtail. Auch ist ein Fully schwerer als ein Hardtail und meist etwas teurer im Preis.
Hardtail: Vor- und Nachteile
Ein Hardtail eignet sich für Fahrer, die größtenteils auf befestigten Wegen fahren und kaum Unebenheiten überwinden müssen. Ein Hardtail ist im Gegensatz zum Fully unkomplizierter, da es weniger Wartung braucht. Der Nachteil eines Hardtails liegt jedoch darin, dass Stöße durch die minimale Federung direkt auf den Körper übertragen werden.
Allgemein haben Sie mit einem vollgefederten Mountainbike mehr Kontrolle und Stabilität, eine bessere Traktion und können höhere Geschwindigkeiten erreichen als mit einem Hardtail. Ob Sie sich jedoch für ein Hardtail oder Fully entscheiden, sollten Sie auch von Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrem Fahrverhalten und den Anforderungen Ihrer ausgewählten Strecke abhängig machen. Lassen Sie sich dazu von einem Fachmann beraten.
Sicherheit geht vor
In den Bergen müssen Sie immer mit plötzlichem Wetterumschwung rechnen. Dies ist vor allem bei Gewittern nicht zu unterschätzen. Schnell wird das Wetter zur Gefahrensituation, aus der Sie nur schwer wieder herauskommen. Dass Sie auf dem Fahrrad genauso sicher sind wie im Auto, sei Humbug, sagt Lukas Stöckli.
Verhaltensregeln bei Gewitter:
- Entfernen Sie sich von den Bikes - Sie sollten mindesten 100 Meter Abstand nehmen
- Suchen Sie im Gelände Schutz - am besten eignet sich eine Senke
- Meiden Sie exponierte Stellen
- Halten Sie Abstand von nassen Felswänden
- Suchen Sie nie unter Bäumen Schutz vor dem Regen - Gefahr von Blitzeinschlag!
Natürlich ist es am besten, wenn Sie erst gar nicht in eine solche Situation kommen. Daher beobachtet ein Bikeguide wie Lukas Stöckli Mensch, Bike, Wetter und Trail.
Geführte Tour oder Alleingang?
Die Alpen sind groß und weitläufig. Da können Sie Ihre Tour an vielen Punkten starten und beenden. Welche Routen tatsächlich sinnvoll sind und ob man lieber eine geführte Tour buchen oder auf eigene Faust losdüsen sollte, sagt uns der Bikeexperte Stöckli.
Drei seiner Lieblingsrouten werden Ihnen den Atem rauben:
- Am Ende einer Tour ans Meer gelangen: Das ist es!
- Der Veltliner-Cross im Herzen der Alpen bietet ein faszinierendes Gletscher-Panorama.
- Etwas über den Tellerrand geblickt: Es kann auch sehr schön sein, Nationalparks oder Gebirge zu umrunden. Der Mont Blanc bietet ein atemberaubendes Erlebnis.
Die Vorteile einer geführten Tour liegen für Stöckli auf der Hand. Die Gruppenmitglieder können durch den Guide beobachtet werden. Wie verhalten sie sich, wie essen sie, was können sie? Dieses Verhalten kann der Leiter in seine Tourplanung miteinbeziehen und diese gegebenenfalls anpassen. Außerdem trägt er wichtige Ausrüstungsutensilien wie Notfallwerkzeuge. Er kennt die Strecke, kann das Wetter einschätzen und kennt versteckte Wasserquellen in Hitzeperioden.
„Man lernt von einem guten Guide so viel mehr, als wenn man es allein machen würde. So hat der Guide interessante Geschichten zu erzählen. Sei es von den Pässen, den Dörfern, den Leuten oder einfach der Historie des Berges, den die Gruppe gerade überquert. Und genau diese Dinge sind es, findet Lukas Stöckli, die die Tour einzigartig machen.
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