Die Feldberger Seenlandschaft, eingebettet zwischen den mecklenburgischen Wäldern, bietet die perfekte Kulisse für entspannte Radtouren abseits des Alltags. Hier erwartet Sie eine der jüngsten und schönsten Endmoränenlandschaften Europas, ideal für eine Radtour. Diese Landschaft bildet die perfekte Kulisse für entspannte Radtouren abseits des hektischen Alltags. Die reizvolle Tour führt durch den Naturpark Feldberger Seenlandschaft und einen kleinen Abschnitt durch die Uckermark. Die Endmoräne hat diese wundervolle Landschaft seit der letzten Eiszeit geprägt.
Um die Besonderheiten des Naturparks mit allen Sinnen erleben zu können, ist das Fahrrad geradezu ideal. Nicht zu langsam, nicht zu schnell, leise und vor allem wendig genug, um es genau dort abzustellen, wo man baden will, die Sonne genießen kann, den Picknickkorb ausbreiten möchte, Greifvögel oder Kraniche beobachten kann.
Routen und Touren
Es gibt zahlreiche schöne Radtouren in der Feldberger Seenlandschaft, die sowohl für erfahrene Radfahrer als auch für Familien mit Kindern geeignet sind. Die gut ausgebauten Radwege führen entlang der Uferlinie der verschiedenen Seen oder durch dichte Wälder und bieten somit immer wieder neue Ausblicke auf die atemberaubende Natur.
- Seentour: Umrundet verschiedene kleine und große Seen. Auf dieser Strecke kann man nicht nur das klare Wasser bewundern, sondern auch an einigen schönen Badestellen Halt machen und eine erfrischende Abkühlung genießen.
- Waldtour: Hierbei fährt man durch dichte Wälder und erlebt hautnah die unberührte Natur der Region. Unterwegs passiert man einige idyllische Dörfer, in denen es sich lohnt, einen Zwischenstopp einzulegen und regionale Spezialitäten zu probieren.
- Naturparktour: Auf dieser Route kann man die eiszeitliche Prägung der Landschaft in den beiden Naturparken „Uckermärkische Seen“ und „Feldberger Seenlandschaft“ sehr gut erleben.
Die Eiszeitroute
Die Nord-Tour der Naturparktour führt über einen der schönsten Radwege Brandenburgs - die „Spur der Steine“ von Warbende zum Thermalsoleheilbad Templin - und den Uckermärkischen Radrundweg. Die Radtour demonstriert die Unterschiedlichkeit eiszeitlicher Formen. Die Streckenqualität ist bis auf wenige Teilstücken gut. Meist radelt man auf ruhigen Straßen und Feldwegen. Die Tour führt überwiegend durch eine weitläufige Grundmoränenlandschaft, in die sich die Tollense eingeschnitten hat.
Beide Wege sind weitestgehend asphaltiert (in Brandenburg) und größtenteils den Radfahrern vorbehalten. Die „Südschleife“ der Naturparktour führt in einem weiten Bogen um das größte Naturschutzgebiet im Naturpark Uckermärkische Seen - die „Kleine Schorfheide“ - herum. Dieses Areal wurde fast 50 Jahre als Truppenübungsplatz der sowjetischen bzw. russischen Streitkräfte genutzt und ist auf Grund der Munitionsbelastung nur teilweise zugänglich.
Auf der Hälfte der Strecke von der Flößerstadt Lychen zum Thermalsoleheilbad Templin liegt der kleine Weiler Alt Placht mit seinem „Kirchlein im Grünen“. Templin lässt sich am besten entlang der vollständig erhaltenen, 1.735 Meter langen mittelalterlichen Feldsteinmauer mit ihren drei Backsteintoren erkunden. Auf dem Weg in die Havelstadt Zehdenick kommen Sie an der Westernstadt „El Dorado“ vorbei. In Zehdenick sind mindestens das ehemalige Kloster und das Schiffermuseum einen Besuch wert. Und nun geht es weiter auf dem Fernradweg „Berlin - Kopenhagen“. Direkt an der Strecke liegt der Ziegeleipark in Mildenberg inmitten einer einzigartigen Tonstichlandschaft, durch die die Tonlorenbahn fährt. In Dannenwalde können Sie Ihren müden Füßen eine Entspannung auf dem Barfußpfad gönnen und die achteckige gotische „Kirche am Wege“ besuchen. Unweit des ehemaligen Zisterzienserklosters in Himmelpfort begegnet man dem Weihnachtsmann das ganze Jahr. Auf dem „Weihnachtsmann- Radweg“ erreicht man den staatlich anerkannten Erholungsort Lychen, idyllisch inmitten von sieben Seen gelegen.
Highlights entlang der Strecken
Entdecken Sie die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten entlang der Radwege:
- Feldberg: Besuchen Sie die Fachwerkkirche auf der Halbinsel Amtswerder und den Kurpark. Die Zimmer sind freundlich und modern eingerichtet. Für den Urlaub mit der ganzen Familie sind die Ferienhäuser empfehlenswert. Frühstück ist Bestandteil der Übernachtung.
- Burgwall Feldberg: Es handelt sich bei diesem Bodendenkmal um einen slawischen Burgwall als Höhenburg aus dem 7. bis 9. Jahrhundert, bestehend aus Vor- und Hauptburg.
- Lichtenberger Badestrand: Einer der beliebtesten Badestellen, da der Einstieg ins Wasser sehr weitläufig ist. Hier befindet sich auch eine Liegewiese und ein Imbiss.
- Gutspark Warbende: Dieser wurde im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt und ist heute durch seinen alten Baumbestand geprägt. Seine Besonderheiten sind unter Naturschutz stehende Bäume.
- Fahrzeug- und Technikmuseum Fürstenau: Hier werden für viele Kindheitsträume wahr. Auf über 3000 Quadratmetern befinden sich hunderte Ausstellungsstücke aus 40 Jahren DDR-Geschichte. Aber auch liebevoll aufbereitete Oldtimer und alte Landmaschinen bringen Jung und Alt zum Staunen.
- Fürstenhagen: Im familiär geführten Hotel & Restaurant „Alte Schule“ können Sie vorzüglich speisen. Genießen Sie frische, regionale Küche im Restaurant Klassenzimmer, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern.
- Hotel Hullerbusch: Bei aller wohltuenden Abgeschiedenheit und Ruhe dient das Hotel Hullerbusch auch gleichzeitig als direkter Einstieg für Radtouren oder Wanderungen in der Region.
- Luzinfähre: Europas einzigartige handbetriebene Seilfähre und die Überfahrt ein besonders schönes Erlebnis. Zu jeder halben und vollen Stunde steuert diese über den Luzin. Rufen Sie laut über das Wasser „Fährmann hol över“, dann begibt sich Fährmann Tom sofort auf den Weg.
- Carwitz: Der ganze Ort ist geprägt vom Schriftsteller Hans Fallada, der hier von 1933 bis 1944 lebte.
- Holländer-Mühle Carwitz: Diese stammt laut Wetterfahne aus dem Jahr 1896. Die Mühle hat seit 1937 keine Flügel mehr. Eine Dampfmaschine ersetzte die Windflügel. Später wurde die Mühle durch einen Elektromotor angetrieben. Die Mühle ist denkmalgeschützt.
- Findlingsgarten: Ein 20 Tonnen schwerer Findling ist das größte Exemplar, dieser wacht als „Hüter“ über das Wohl und Wehe der hiesigen Landschaft. Die Umrisse eines Mammuts werden durch zahlreiche Geschiebesteine nachgebildet.
- Seeschänke Krüselinsee: Ideal für eine Stärkung kann man hier in der Seeschänke die leckeren regionalen Spezialitäten genießen und das mit einzigartigem Blick auf den Krüseliner See.
- Paradiesgarten (Arboretum): Direkt an der rechten Ecke vor der L 341 entdecken Sie den Paradiesgarten.
- Waldmuseum „Lütt Holthus“: Bietet Ausstellungsbereiche und macht den Wald spielerisch erlebbar. Eine schöne Kapelle und die sich auf dem Friedhofsgelände befindliche ca. 700 Jahre alte Stieleiche sind auch sehr sehenswert.
- Naturschutzgebiet Heilige Hallen: Dieses liegt in einem der ältesten Buchenwälder ganz Deutschlands.
Nützliche Informationen für Ihre Radtour
Hier sind einige praktische Tipps und Informationen, die Ihnen bei der Planung Ihrer Radtour durch die Feldberger Seenlandschaft helfen:
- Beste Reisezeit: Die besten Jahreszeiten für Radtouren sind der Frühling und der Sommer.
- Startpunkte: Feldberg, Neustrelitz oder Waren (Müritz) eignen sich gut als Ausgangspunkte.
- Verpflegung: Es gibt zahlreiche Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecken.
- Unterkünfte: Von Hotels über Ferienwohnungen bis hin zu Campingplätzen ist für jeden Geschmack etwas dabei.
- Karten und Broschüren: Zu empfehlen sind die Broschüre „Radtouren in der Uckermärkischen Seenlandschaft“ und die „Unterwegsflyer“, die Sie in den Tourist-Informationen erhalten.
Radfahren rund um Blankensee
Unsere heutige Radtour fahren wir als Rundtour durch den Naturpark Feldberger Seenlandschaft mit Start und Ziel in Blankensee. Wir fahren vom Bahnhof aus in südlicher Richtung über die Lindenstraße aus dem Ort hinaus. Nach 4 km auf der Landstraße K 88, die hier gleichzeitig ein Teil des Mecklenburgischen Seenradweges ist, haben wir schon das Ufer des Rödliner Sees in Groß Schönfeld (einem Ortsteil von Blankensee) erreicht. Nach der Pause fahren wir weitere 3 km auf dem Seenradweg, bis wir das Örtchen Carpin erreichen.
Sehenswürdigkeiten rund um Carpin
In Carpin verlassen wir den Seenradweg und wenden uns nach Nordosten. Wir fahren ca. 1,5 km auf der Bundesstraße B 198 und biegen dann rechts in die Kreisstraße K 93 „Oberdorf“ ab. Auf dieser Fahrt überqueren wir 2 mal die Schienen der ehemaligen Bahnverbindung Thurow - Feldberg. Nach 3 km Fahrt haben wir Bergfeld, einen Ortsteil von Carpin, erreicht. Das Gut Bergfeld wurde 1696 erbaut. Wir durchqueren den Ort und folgen weiter der K 93.
Weitere Stationen der Radtour
Wir fahren weiter auf der K 93 und erreichen nach 3 km den Ort Dolgen, einen Ortsteil der. In Dolgen biegen wir rechts ab, auf die K 92 und fahren parallel zum Dolgener See in Richtung Süden. Wir durchqueren den Ortsteil Koldenhof der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft und stoßen am Ortsausgang auf den von rechts kommenden Radweg „Eiszeitroute“. Von den „Heiligen Hallen“ folgen wir weiter dem Radweg „Eiszeitroute“ , durchqueren den Ortsteil Neuhof der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft und fahren am westlichen Ufer des Schmalen Luzin in Richtung Carwitz.
Von Carwitz zurück nach Blankensee
Am Ortseingang sehen wir eine 1896 errichtetet Holländermühle. Unser Weg führt auf der Carwitzer Straße durch den Ort, wo sich an der Ecke „Jägerwörde“ die gemütliche Gaststätte „Carwitzeck“ für eine Pause anbietet. Nach unserer Pause verlassen wir Carwitz über die Straße „Hullerbusch“ in nördlich Richtung. Wir fahren immer am östlichen Ufer des Schmalen Luzin entlang, durch die Buchenwälder des Naturschutzgebietes „Hullerbusch“, die kleine gleichnamige Siedlung und erreichen nach ca. 6 km Wittenhagen am Nordufer des Schmalen Luzin. In Wittenhagen wenden wir uns wieder nach Westen und fahren über den Wittenhagener Berg in Richtung Feldberg. Wir überqueren einen Ende des 18. In Feldberg verlassen wir die „Eiszeitroute“, wenden uns nach Westen und fahren ca. 3 km durch herrliche und dichte Laubwälder nach Lüttenhagen. In Lüttenhagen wechseln wir wieder die Richtung und fahren auf der Landstraße K 94 nach Norden über Weitendorf nach Cantnitz. Am Nordufer des Cantnitzer Sees, der unmittelbar neben dem Ort liegt, befindet sich ein schöne Badestelle, die sich für eine Pause anbietet. Nach der Pause verlassen wir Cantnitz und fahren über den Radweg ca. 3 km in nord-westliche Richtung nach Stolpe. Hier treffen wir auf die Landstraße L 331, der wir 2 km in Richtung Quadenschönfeld folgen. Hier, am ehemaligen Bahnhof Warbende, erreichen wir den Eisenbahnradweg auf der alten Bahntrasse von Blankensee nach Strasburg. Auf unserer Fahrt passieren wir noch den ehemaligen Bahnhof von Warbende, einem Ortsteil der Gemeinde Möllenbeck, bevor wir wieder am Bahnhof Blankensee ankommen, an dem unsere Tour begann.
Zusätzliche Informationen
Die Verkehrsanbindung Neustrelitz-Feldberg-Neustrelitz erfolgt mit Bussen der Linie 619 im 2-Stunden-Takt, Fahrräder werden auf Anmeldung mitgenommen.
Radreisen mit Gepäcktransport
Eine Radreise von der Müritz in die bezaubernde Feldberger Seenlandschaft. Diese Radreise beginnt in Waren, dem Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte. Ihre erste Etappe führt Sie dann über den schönen Tollensesee zunächst nach Neubrandeburg und am Folgetag in das einzeitlich geprägte Feldberg. Weiter geht es nach Neustrelitz, der ehemaligen Residenzstadt. Von hier aus haben Sie die Möglichkeit zu einem Radabstecher nach Himmelpfort.
Etappen der Radreise
- Lernen Sie die lebendige Müritzstadt und die wasserreiche Umgebung kennen.
- Entspannt starten Sie heute zu Ihrer ersten Radtour, welche über Penzlin führt. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit und verweilen Sie ein wenig in der hiesigen Burg.
- Eine sehr abwechslungsreiche Radtour liegt heute vor Ihnen. Zunächst fahren Sie am Ufer der Tollensee entlang, immer mit direktem Kontakt zum Wasser. Steigen Sie ruhig in Klein Nemerow für eine Pause vom Fahrrad ab. Nach geschätzten 54 Kilometern erreichen Sie die einzigartige Feldberger Seenlanschaft, Sie übernachten in Feldberg.
- Ihre heutige Radtour führt Sie ein Stück durch den Neustrelitzer Teil des Müritz-Nationalparks. Über Carpin radeln Sie am Lütowsee entlang nach Wokuhl. In Fürstensee radeln Sie direkt an einer schönen großen Badestelle vorbei. Unterwegs gibt es einige Einkehrmöglichkeiten. Neustrelitz ist auch eine Wasserstadt - direkt am Zierker See gelegen. Die ehemalige Residenzstadt haben Sie nach ca. 42 Kilometern erreicht.
- Der heutige Tag kann zum Ausruhen und Besichtigen der interessanten Stadt Neustrelitz genutzt werden oder aber für eine Radtour in die Mark Brandenburg bis zum Örtchen Himmelpfort. Dazu nutzen Sie zunächst die Regionalbahn, diese bringt Sie in wenigen Minuten nach Fürstenberg. Hier starten Sie dann die Radtour. Über die traumhaften uckermärkischen Seen und den idyllisch eingebetteten Ort Himmelpfort radeln Sie auf dem Radweg Berlin-Kopenhagen nach Neustrelitz zurück. Die Radtour hat eine Länge von ca. 45 Kilometern, Sie übernachten in Neustrelitz.
- Durch den Müritz-Nationalpark radeln Sie heute zurück zum Ausgangspunkt, nach Waren. Entscheiden Sie selbst, wie viele Kilometer Sie heute in den Beinen haben möchten. Radeln Sie die komplette Strecke, werden es ca. 70 Kilometer sein.
Übernachtung
Eine Übernachtungsempfehlung von uns wäre das Appartmenthaus. Das Haus befindet sich direkt auf der Halbinsel Amtswerder im Kneipp-Kurort Feldberg, unweit vom großen und kleinen Haussee.
Verpflegung
Direkt gegenüber können Sie sich bei der Bäckerei Scherff, in der Strelitzer Straße 29, für die Tour stärken. Der freundliche Familienbetrieb backt alles mit neuen und alten Rezepten in der eigenen Backstube. Spezialitäten sind die Vielfalt der Mohntorten, der Haustorten und das Eisangebot. Im Kaffeegarten unter dem Apfelbaum oder im Café mit Blick auf den Haussee können Sie ausgiebig frühstücken, Ihre Zeitung lesen, einen Snack verzehren oder Ihren Kaffee trinken.
Fahrradverleih
Die richtigen Drahtesel und Zubehör für Ihre Tour erhalten Sie nur ein paar Meter weiter bei Boots-Berg, Strelitzer Straße 36. Frank Berg ist zertifizierter Natur- und Landschaftsführer und bietet vielfältige Touristik- und Freizeitangebote.
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