Der Happurger Stausee, gelegen im Landkreis Nürnberger Land, ist der ideale Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Radtouren. Der Ort liegt am Ausgang des Albachtales zwischen dem Bergmassiv der Houbirg und dem Deckersberg. Oberhalb von Happurg zeugen der „Hohle Fels“ und der Ringwall einer ehemaligen Keltischen Fliehburg von früher menschlicher Besiedelung. Für alle Radbegeisterten gibt es in Happurg verschiedene schöne Radtouren zu entdecken. Durch gut ausgebaute Radwege können sowohl Anfänger als auch erfahrene Fahrer die Umgebung erkunden.
Radtouren rund um den Happurger Stausee
Eine der beliebtesten Strecken führt entlang des Happurger Stausees, einem wunderschönen Gewässer mit klarem Wasser und einer beeindruckenden Staumauer. Hier kann man gemütlich am Ufer entlangradeln und dabei die herrliche Natur genießen.
Nürnberger Land Radrund-Tour Nr. Start der Tour ist am Happurger Stausee (Parkplatz „Seeterrassen“), der zwischen dem mächtigen Bergmassiv der Houbirg und dem Deckersberg gelegen ist. Der Weg führt am Stausee entlang Richtung Süden. Die Straße wird unter einer Brücke gequert und es beginnt der lange Anstieg auf die Hochfläche in Richtung Kainsbach. Die dortige, aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirche birgt Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert und einen spätgotischen Schreinaltar. Die Strecke führt weiter den Berg hinauf nach Schupf. Der Wegmarkierung folgend passiert man kleine Ortschaften und schließlich Breitenbrunn. Die Fahrt geht weiter über Vorderhaslach nach Deckersberg, ein Ort, der ca. 530 m hoch, inmitten freier Flur, umrahmt von bewaldeten Albgipfeln liegt. In Sichtweite befindet sich ein beliebtes Ausflugsziel: der Arzberg mit Aussichtsturm. Bei guter Sicht ist der Blick frei über die Frankenalb im Nürnberger Land bis ins Fichtelgebirge.
Eine weitere sehenswerte Route führt zum Schlossberg bei Hersbruck, einem historischen Ort mit einer Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf das Tal und die umliegenden Ortschaften - ein absolutes Highlight für jeden Naturliebhaber.
Besonders empfehlenswert ist eine Fahrradtour zur Riesenburg bei Engelthal. Diese faszinierende Felsformation liegt versteckt in einem Waldgebiet nahe Happurg und zieht jedes Jahr viele Besucher an. Auf schmalen Pfaden gelangt man zu diesem natürlichen Wunderwerk der Geologie und erlebt dabei eine unvergessliche Reise durch Zeit und Raum.
Familienfreundliche Radtour zum Happurger Stausee
Idyllisch ist die Landschaft rund um Hersbruck! Wir nutzen das für eine kleine Radtour mit Kindern in Deutschland. Nahe der Stadt Nürnberg wechseln sich sanfte Hügel mit viel Wald ab mit der Flusslandschaft und alten Fachwerkhäusern. Mittendurch verläuft der bekannte Fünf-Flüsse-Radweg. Eine perfekte Landschaft für einen Urlaub mit Kindern. Durch den Radwegverlauf an den Flussufern ist es nicht so anstrengend zu fahren, so daß man hier perfekt mit Kindern radfahren kann.
Auf einem Teilstück des Fünf-Flüsse-Radweg machen wir uns im Familienurlaub in Bayern auf, zu einer Radtour mit Kindern. Wir beginnen im romantischen Ort Hartmannshof. Direkt neben der Durchgangsstrasse grüßen die Fachwerke an den Häusern neben der Kirche. Der Radweg ist hier leicht zu finden. So rollen wir hinaus aus dem Ort, durch die grünen Wiesen mit den schönen Häusern rund um die Kirche im Rücken. Auf dem gut befestigen Radweg kommt man so schnell in Richtung Hersbruck.
Abwechslungsreich ist die hügelige Landschaft rundherum, wobei der Radweg eben im Tal verläuft. In Happurg am Bahnhof zweigt links der Radweg ab (geradeaus würde es weiter nach Hersbruck gehen). Rund 3 Kilometer später ist man Happurger Stausee. Davor kommt man direkt zum Wasserkraftwerk des Speichersee. Hier muß man das Fahrrad für ein Stück einen steilen Hang hinaufschieben, dann noch einen guten Kilometer fahren und schon befindet man sich an einer Badestelle. Wunderbar für einen Halt. Auch das Restaurant ist nicht weit. Besonders interessant mit Kindern ist hier die Verleihstelle von Tretbooten. Mit ihnen kann man den kleinen See erkunden. An warmen Tagen ist nicht verkehrt, wenn man die Badesachen auf das Fahrrad gepackt hat. Zurück fährt man mit dem Fahrrad die gleiche Strecke. So kommt man in Summe auf rund 15 Kilometer, die Höhenmeter sind zu vernachlässigen.
Die Gegend eignet sich aufgrund der schönen Natur gut für einen Familienurlaub, gerade in den Sommermonaten. Dann kann man den Badesee nutzen. Vorhanden sind Ferienwohnungen.
Weitere Radtouren im Nürnberger Land
Neben den Touren rund um den Happurger Stausee gibt es im Nürnberger Land noch viele weitere interessante Radwege zu entdecken. Hier eine kleine Auswahl:
- Nürnberger Land Radrund-Tour Nr. 1: Von Lauf a.d. Pegnitz in Richtung Oedenberg, mit herrlicher Aussicht auf den Lorenzer und Sebalder Reichswald.
- Nürnberger Land Radrund-Tour Nr. 5: Start in Velden, einer romantischen kleinen Stadt an der Pegnitz.
- Laufer Radrundweg: Sportliche Runde auf den Hochflächen rund um das Hammerbachtal mit wunderbarem Panorama der Frankenalb.
Der Sinnesradweg lädt auf 160 km und rund 1800 Höhenmetern dazu ein das Nürnberger Land von verschiedenen Seiten aus zu erFAHREN. Entlang schattenspendender Wälder, über saftige Wiesen, vorbei an beschaulichen Dörfern mit altehrwürdigen Herrensitzen. Unterwegs gibt es einen Blick auf die Festung Rothenberg. Wer sich die Zeit für eine Besichtigung nimmt, kann das noch gut erhaltene unterirdische Gewölbe entdecken. Eine besondere Raststation finden Sinnessuchende auf dieser Etappe im Naturpark Fränkische Schweiz-Frankenjura: Das Waldsofa. Unterschiedliche Gesteine wie Basalt, Granit, Schiefer, Sandstein und Jura-Kalk können zusätzlich mit den Fingern befühlt werden und geben Einblick in die Geologie der Region bzw. darüber hinaus. Ebenfalls spannend und äußerst lehrreich ist ein Stopp an der Harnbachmühle in Hartenstein. Von der Fränkischen Alb geht es ins Albvorland. Zugreifen ausdrücklich erwünscht. Schließlich radelt man entlang des wunderschönen Ludwig-Donau-Main Kanals bis nach Feucht.
Die beste Zeit für Radtouren
Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Happurg sind der Frühling und der Sommer, wenn die Natur in voller Blüte steht und das Wetter angenehm warm ist. Im Herbst bietet sich zudem ein besonderes Farbspektakel, wenn sich die Blätter bunt färben.
Radweg Industriegeschichte
Startpunkt: Deine Radtour beginnt am östlichen Teil des Wöhrder Sees im Nürnberger Stadtteil Mögeldorf. Sie umfasst einen großen Abschnitt des „Radwegs Industriegeschichte“, der beschildert ist. Am besten, du lädst dir für die genaue Wegbeschreibung die GPX-Daten herunter. Bis zum Ziel in Schnaittach liegen 31 Kilometer vor dir. Der „Radweg Industriegeschichte“ führt im Anschluss weiter bis nach Simmelsdorf. Doch zunächst einmal radeln wir durch die idyllischen Pegnitzauen in Richtung Röthenbach.
Röthenbach an der Pegnitz Ende des 19. Jahrhunderts: Die Einwohnerzahlen steigen, der Ort erlebt einen industriellen Aufschwung, denn Bleistiftproduzent Conradty zieht viele Mitarbeiter an. Der Fabrikant lässt Siedlungen bauen, um Wohnraum für seine Arbeiter zu schaffen. Heute sind viele der Häuser saniert und weiterhin bewohnt. Doch ein Stück vergangener Zeiten ist erhalten geblieben, denn in einem der Gebäude ist das Stadtmuseum Conradty entstanden. Es gehört zur Unteren-Conradty-Siedlung, die insgesamt zwölf Häuser umfasst. Im Museum siehst du, auf welch engem Raum die Bewohner einst lebten. An Hörstationen gibt eine Familie Einblicke in ihren damaligen Alltag.
Nur fünf Kilometer trennen dich von Lauf an der Pegnitz. Zunächst radelst du durch Röthenbach und gelangst über den Laufer Weg in den Seespitzweg. Vorbei geht’s an Kleingärten und schon bist du in Lauf. Radle bis in die Altstadt.
Wie wurde früher Roggen gemahlen? Wie funktioniert ein wasserkraftbetriebenes Hammerwerk und wie sah Großmutters Wohnung zu Zeiten des Wirtschaftswunders aus? All das erfährst du im Industriemuseum Lauf. Auf 3.600 Quadratmetern und in 14 denkmalgeschützten Gebäuden reist du in die nahe Geschichte des vorletzten und letzten Jahrhunderts. Interessant nicht nur für dich, sondern auch für deine Kinder. An 20 Mitmachstationen können sie nach Herzenslust experimentieren. Und zum Abschluss der Museumstour vergnügen sie sich garantiert noch auf dem Wasserspielplatz im Außenbereich.
Nach deinem Museumsbesuch radelst du in Richtung Ottensoos. Ab dort geht es in Richtung Norden weiter. Über Speikern und Rollhofen gelangst du nach Schnaittach. Nachdem du am Bürgerweiher vorbeigekommen bist, biegst du rechts ab in die Bahnhofstraße. Hinter dem Bahnhof geht es erneut rechts, diesmal in die Bergstraße, die dich zu deinem nächsten Spot führt: der Festung Rothenberg.
Festung Rothenberg
Wenn du die 200 Höhenmeter vom Ortskern bis zur Festung Rothenberg überwunden hast, heißt es erst einmal durchatmen und die Aussicht genießen. Denn vom Rothenberg aus hast du bei schönem Wetter eine wunderbare Fernsicht. Bist du rechtzeitig vor Ort - die letzte Führung startet um 16 Uhr - solltest du dir die Besichtigung der Festung nicht entgehen lassen. War sie jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben, bemühen sich der örtliche Heimatverein und die Bayerische Schlösserverwaltung seit vielen Jahren darum, sie zu sanieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Vom Rothenberg aus blickst du bei schönem Wetter bis nach Nürnberg. Wenn das kein Erinnerungsfoto wert ist!
Die Regionalbahn bringt dich und dein Rad vom Schnaittacher Bahnhof zum Nürnberger Hauptbahnhof.
Naturerlebnispfad Schönberger Forst
Falls du mit Kindern unterwegs bist - und ja, für den Weg hinauf zur Festung braucht es nochmal ordentlich Kraft - gibt’s eine tolle Alternative für den Nachmittag. Denn nur sechs Kilometer vom Industriemuseum entfernt wartet der Naturerlebnispfad Schönberger Forst auf euch.
Erkundet den Pfad mit seinen Mitmachstationen wie dem Baumtelefon und dem Klanghaus. Außerdem können deine Kinder auf dem Waldspielplatz toben und im Niedrigseilgarten balancieren.
Um vom Industriemuseum zum Naturerlebnispfad zu gelangen, nimmst du den Radweg wie oben in Richtung Ottensoos, biegst aber hinter der Autobahn rechts ab in Richtung Schönberg. Dort angekommen geht es von den Moritzberg-Werkstätten der Lebenshilfe in den Wald. Über diesen Weg fährst du nach der Erkundung des Naturerlebnispfades wieder zurück nach Lauf.
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